Deutschland: Milchmarkt 2014 wieder volatiler

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1 Deutschland: Milchmarkt 2014 wieder volatiler Nach einem euphorischen Start zu Jahresbeginn hat sich die Lage am Milchmarkt in Deutschland im weiteren Verlauf von 2014 als wieder erheblich volatiler erwiesen als im Vorjahr. Die Hochpreisphase, die im Frühjahr 2013 ihren Anfang genommen hatte, ging Mitte 2014 zu Ende. Die Milcherzeugerpreise dürften dennoch ihren Rekordwert von 2013 mit mehr als 37 Euro je 100 kg Milch annährend wieder erreicht haben. Die Milchanlieferung erreichte einen neuen Höchststand von 31,3 Mio. t.

2 2 Bevölkerung weiter gewachsen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwiesen sich auch 2014 für die Milchwirtschaft als recht günstig. Die Bevölkerung erhöhte sich 2014 weiter und hat die Marke von 81 Mio. wieder überschritten. Das Wirtschaftswachstum dürfte sich 2014 auf 1,2 % belaufen haben. Es war damit wieder stärker ausgeprägt als 2013 mit 0,1 %, wenngleich es gegen Jahresende abgeflaut ist. Impulse für die Wirtschaft gingen vor allem von den Verbrauchern aus. Während die Investitionen schrumpften, gaben die privaten Haushalte mehr für ihren Konsum aus. Die Arbeitslosenquote ist im Verlauf von 2014 weiter gesunken und belief sich im November auf 6,3 %. Auch die Inflationsrate ist 2014 niedriger geworden. Im November fiel sie auf 0,6 % und damit auf ein Fünfjahrestief. Auch die Teuerungsrate für Lebensmittel hat sich Ende 2014 reduziert. Es kamen allerdings Sorgen auf, dass die Entwicklung in eine Deflation abgleiten könnte. Neuer Anlieferungsrekord Die Milchanlieferungen der deutschen Erzeuger sind 2014 kräftig gestiegen. Das Wachstum war mit einer Zunahme um voraussichtlich 3,4 % wesentlich stärker ausgeprägt als in den Vorjahren. Das Milchaufkommen belief sich schätzungsweise auf einen neuen Rekordwert von 31,3 Mio. t. Im Gegensatz zu den Vorjahren war in allen Bundesländern Wachstum zu beobachten. Auch in Süddeutschland haben die Erzeuger ihre Anlieferungen wieder ausgeweitet. In Westdeutschland war das Wachstum in den ersten drei Quartalen von 2014 mit einem Plus von 4,4 % etwas stärker ausgeprägt als in den neuen Bundesländern mit einer durchschnittlichen Zunahme um 3,5 %. Die Anlieferungen von Biomilch legten etwas schwächer zu als die von Milch insgesamt. Die höhere Milchanlieferung ist auf steigende Milchleistungen, aber auch auf einen wieder wachsenden Milchkuhbestand zurückzuführen. Im Mai 2014 wurden in Deutschland 4,311 Mio. Milchkühe gezählt. Das waren 2,1 % mehr als im Vorjahr um die gleiche Zeit und der höchste Bestand seit der Erhebung über die HIT-Datenbank erfolgt. Bereits seit 2010 ist der jahrelange Rückgang der Milchviehbestände gestoppt. Dies ist vermutlich eine Folge der Quotenerhöhungen im Rahmen der Agrarreformen.

3 3 Der Strukturwandel geht indessen weiter. Die Zahl der Milchkuhhaltungen belief sich Mai 2014 noch und war damit innerhalb eines Jahres um 4,1 % geschrumpft. Der durchschnittliche Kuhbestand je Haltung ist auf 55,5 Tiere gestiegen und war damit um 11 Kühe größer als noch Die Zahl der Milchkühe hat in allen Bundesländern zugenommen, im Vergleich zum Vorjahr am stärksten in Niedersachsen um 3,7 % und am schwächsten um 0,4 % in Bayern. Quotenüberlieferung höher als je zuvor 2014 hat das letzte Quotenjahr in der Geschichte des Milchquotensystems in der EU begonnen, das am 31. März 2015 zu Ende gehen wird. Gegen Ende 2014 zeichnet sich ab, dass die Quotenüberlieferung und damit die Superabgaben im letzten Quotenjahr höher ausfallen werden als je zuvor. Nachdem es bereits 2013/14 zu einer hoher Überlieferung um 1,9 % gekommen war, droht für das laufende Quotenjahr eine nochmals deutlich größere Überlieferung von mehr als einer Million Tonnen. 2013/14 konnten noch 54,4 % der Überlieferungen auf Bundesebene saldiert werden. 2014/15 wird voraussichtlich der Saldierungssatz deutlich sinken, da zahlreiche Unterlieferer bei den letzten Börsenterminen ihre freien Mengen verkauft haben dürften, so dass diese nicht mehr für die Saldierung zur Verfügung stehen. Bei den drei Börsenterminen im Jahr 2014 sind insgesamt t Quote gehandelt worden. Dies war die höchste Menge, die seit Einführung der Quotenbörse in einem Kalenderjahr gehandelt worden ist. Insgesamt hat der Quotenhandel an der Börse von November 2000 bis November 2014 ein Umsatzvolumen von knapp zwei Milliarden Euro erreicht. Höhere Einnahmen für die Milcherzeuger Der Produktionswert Milch ist 2014 ausgehend von seinem Rekord von 11,4 Mrd. Euro in 2013 weiter gestiegen. Er hat sich voraussichtlich auf 11,7 Mrd. Euro belaufen. Dies ist auf die höhere Anlieferung und einen fast stabilen Jahresdurchschnittspreis zurückzuführen. Die Preise für die meisten Milchprodukte waren im ersten Halbjahr von 2014 auf dem hohen Vorjahresniveau weitgehend stabil. Eine Ausnahme stellten die Käsepreise dar, die im Frühjahr 2014 erheblich unter Druck geraten sind. Im zweiten Halbjahr kam es bei allen Milchprodukten zu Preiserückgängen. Die Notierungen für Butter sanken im Vergleich zum Vorjahr um 14 %. Bei Magermilchpulver war ein durchschnittlicher Rückgang bei Lebensmittelware um 12 % hinzunehmen. Die Käsepreise gaben im kurzfristigen Geschäft im Schnitt um etwa 10 % nach. Molkenpulver wurde in Futtermittelqualität wurde im Schnitt um 8 % niedriger notiert als im Vorjahr, nachdem zuvor die

4 4 Preise fünf Jahre in Folge gestiegen waren. Zu den Erlösrückgängen kam es vor allem in der zweiten Jahreshälfte. In den ersten Monaten des Jahres wurden für die meisten Produkte deutlich höhere Preise erzielt als ein Jahr zuvor. Da die Milchauszahlungspreise immer mit leichtem Zeitverzug auf die Preisänderungen reagieren, haben sich die Erzeugerpreise im Jahresdurchschnitt stabiler entwickelt als die Erlöse für die Milchprodukte. Im Schnitt dürften die Molkereien für das Jahr 2014 für konventionelle Milch ab Hof mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß zwischen 37,0 und 37,40 EUR pro 100 kg auszahlen und damit nahezu genauso viel wie im Vorjahr. Damit können die Milcherzeuger auf zwei Jahr mit weit überdurchschnittlichen Milchpreisen zurückblicken. Auf der Kostenseite kam es 2014 gleichzeitig zu Entlastungen. Die Preise für Futtermittel, die 2012 und 2013 auf Höchststände gestiegen waren, gaben im Lauf 2014 wieder nach. Gegen Jahresende sanken außerdem die Preise für Energie. 160 Einkaufspreise für landwirtschaftliche Betriebsmittel Preisindizes ohne Mehrwertsteuer, 2010= landwirtschaftliche Betriebsmittel gesamt Energie und Schmierstoffe Düngemittel Futtermittel Jan. ZMB 13 Apr. 13 Jul. 13 Okt. 13 Quelle: ZMB, destatis. Jan. 14 Apr. 14 Jul. 14 Okt. 14 Deutliche Preiskorrekturen am Weltmarkt Wie auch in den Vorjahren hatte die Preisentwicklung am Weltmarkt einen erheblichen Einfluss auf das Preisgeschehen in Deutschland und der Europäischen Union insgesamt. Nach einer einjährigen Hochpreisphase am Weltmarkt begannen die Weltmarktpreise ab April 2014 wieder deutlich zu sinken. Das Angebot der wichtigsten Exportländer insgesamt ist im Lauf von 2014 bei zunächst hohen Milcherzeugerpreisen weltweit und überwiegend günstigen Witterungsbedingungen stark gestiegen. Gleichzeitig hat sich die Nachfrage aber teilweise reduziert. Die hohe Nachfrage aus China, die 2013 zu beobachten war, hat sich 2014 in den ersten Monaten noch fortgesetzt. Im weiteren Jahresverlauf ließ sie aber deutlich nach, da sich dem Vernehmen nach Bestände in China gebildet haben. Der Export nach Russland, dem wichtigsten Drittlandskunden für die EU, hat sich bereits zu Beginn von 2014 als schwierig gestaltet, da immer mehr Werke in Deutschland und auch in Nachbarländern die veterinärrechtliche Zulassung verloren haben. Im August 2014 verhängte Russland im Zuge der Ukrainekrise eine Importsperre für Milchprodukte für die gesamte EU und weitere westliche Länder. Damit kamen die Lieferungen nach Russland über Nacht vollständig zum Erliegen. Die Nachfrage Russlands ist durch den Importstopp auch insgesamt am Weltmarkt reduziert, da eine vollständige Umverteilung der Warenströme auf die noch verbleibenden Lieferanten kurzfristig nicht möglich ist.

5 5 Das hohe Angebot und die geringere Nachfrage der beiden größten Importeure haben die Preise am Weltmarkt zunehmend unter Druck gesetzt. Von April 2014 bis zum Jahresende haben sich die Erlöse für die wichtigsten Milchprodukte am Weltmarkt etwa halbiert. Ausfuhren deutscher Milchprodukte uneinheitlich Die Ausfuhren von Milchprodukten aus Deutschland haben sich 2014 uneinheitlich entwickelt. Erstmals nach vielen Jahren kontinuierlichen Wachstums gingen die Käseexporte leicht zurück. Sie sanken in den ersten drei Quartalen im Schnitt um 1,3 %. Aufgrund des schwachen Russlandgeschäftes schrumpften die Ausfuhren nach Drittländern um 12,5 % überdurchschnittlich. Auch die Ausfuhren nach Italien, dem wichtigsten Abnehmerland, gingen zurück. An abgepackter Milch wurde ebenfalls weniger exportiert. Hier konnten die Drittlandsausfuhren deutlich um 35,3 % gesteigert werden, während die Lieferungen in andere EU-Länder nachgelassen haben. Auch die Ausfuhren an Joghurt und weiteren Milchfrischprodukten gingen zurück. Gestiegen sind hingegen die Ausfuhren von Magermilchpulver um 13,2 % sowie die Butterexporte. Auch an Kasein, Molkenpulver

6 6 und Laktose konnten größere Mengen exportiert werden. Die Importe von Milchprodukten sind in den meisten Produktkategorien gesunken. An Käse hat Deutschland in den ersten drei Quartalen 2 % weniger importiert als im Vorjahreszeitraum und an Butter 10,2 %. Käsemarkt weiter gewachsen Trotz des etwas schwächeren Exports ist der Käsemarkt in Deutschland 2014 weiter gewachsen. Die Meldeverordnung Milch weist für die ersten drei Quartale von 2014 eine durchschnittliche Steigerung der Käseproduktion um 1,6 % aus. Am stärksten ausgeweitet wurde die Herstellung von Pasta-Filata- Käse um 7,9 %, Bei Schnittkäse belief sich die Zunahme auf 1,1 %. Die Herstellung von Frischkäse war mit einem Minus von 0,5 % leicht rückläufig. Während der Export leicht zurückging, ist der Konsum im Inland weiter gewachsen. Nach den Ergebnissen des Nielsen-Handelspanels stiegen die Käseverkäufe in Selbstbedienung in Deutschland in den ersten zehn Monaten von 2014 um 0,7 % und erreichten damit einen neuen Rekordwert. Einschließlich des Absatzes über die Theken nahm der Käseabsatz um 0,2 % zu. EUR/kg Schnittkäsepreise 4,2 4,0 3,8 3,6 3,4 3,2 3,0 2,8 2,6 Schnittkäse 2,4 Jahr Schnittkäse, Brote 2,2 ZMB 2, Preisnotierungen Kempten, Hannover Die Käsepreise waren 2014 sehr volatil. Sie gaben im Frühjahr 2014 deutlich nach, da bei unzureichenden Trocknungskapazitäten mehr Käse produziert werden mussten als Bedarf bestand. Nach Überschreiten der Saisonspitze der Milchanlieferung wurde die Käseproduktion gedrosselt und die Preise erholten sich. Mit der Verhängung des russischen Importstopps kam es dann zu erneuten Preisrückgängen. Preise für Konsummilch nachgegeben 2014 haben die Preise für Konsummilch wieder nachgegeben, nachdem es zuvor dreimal zu Preiserhöhungen im Lebensmitteleinzelhandel gekommen war. Die Produktion von Konsummilch ist 2014 wieder ausgeweitet worden. Laut Meldeverordnung Milch wurden in den ersten drei Quartalen 1,5 % mehr erzeugt als Vorjahreszeitraum. Der Absatz im deutschen Lebensmitteleinzelhandel ist dem Nielsen Handelspanel zufolge in den ersten zehn Monaten um 0,4 % leicht gesunken. Die Exporte von abgepackter Milch und Sahne nach Drittländern sind in den ersten drei Quartalen von 2014 um 35 % gestiegen. Mehr als die Hälfte ging nach China mit einer überdurchschnittlichen Steigerung um 85 %.

7 7 Butterpreise nachgegeben Die Butterpreise haben sich 2014 auf ihrem hohen Niveau des Vorjahres nicht behaupten können. Sie gaben im Lauf von 2014 im Schnitt um etwa 14 % nach. Im letzten Quartal von 2014 war die Preisentwicklung bei Butter aber stabiler als bei den anderen Milchprodukten. Das niedrigere Preiseniveau scheint zu einer Belebung des Konsums geführt zu haben. Nach den Erhebungen von Nielsen hat der deutsche Einzelhandel in den ersten zehn von ,1 % mehr Butter abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Auch über den steigenden Absatz von Mischfetten ist erneut mehr Milchfett konsumiert worden. 4,50 EUR/kg Butterpreise 4,00 3,50 3,00 2,50 2,00 Butter, Blockware Interventionspreis 2,22 EUR/kg ZMB 1, Notierung Hannover, ab Okt nationale Notierung Kempten, EU Kommission. Milchpulver schwächer Die Lage am Markt für Magermilchpulver war 2014 von einer deutlich steigenden Produktion und einem guten Exportgeschäft gekennzeichnet. Die Produktion wäre im ersten Halbjahr vermutlich noch stärker ausgedehnt worden, wenn mehr Produktionskapazitäten vorhanden gewesen wären. In Deutschland hat die Erzeugung in den ersten drei Quartalen um 11,4 % auf t zugenommen. Damit war das Wachstum der Produktion in Deutschland schwächer ausgeprägt als in anderen EU- Ländern. Gleichzeitig hat Deutschland 13 % mehr exportiert als im Vorjahr. Die Ausfuhren in Drittländer sind überdurchschnittlich um 31 % gestiegen. Der Weltmarkt war 2014 erneut sehr aufnahmefähig für Magermilchpulver. Der internationale Handel mit diesem Produkt ist in den ersten zehn Monaten von 2014 von allen Milcherzeugnissen am stärksten gewachsen. Die Preise sind bei kräftig wachsender Erzeugung ab August unter Druck geraten und gaben im Jahresdurchschnitt für Lebensmittelware um 12 % nach. Bis zum Jahresende sanken sie auf den tiefsten Stand seit Herbst Bei Futtermittelware war der Preisrückgang mit einem Abschlag um 18 % stärker ausgeprägt. Am Markt für Vollmilchpulver bestanden zum Jahresbeginn gute Exportmöglichkeiten und die Preise starteten mit dem höchsten Stand seit Ende 2008 in das Jahr. Im weiteren Jahresverlauf gaben sie kontinuierlich nach und lagen zum Jahresende so tief wie zuletzt im Frühjahr 2009 als ebenfalls ein weltweit stark wachsendes Milchaufkommen die Preise unter Druck gesetzt hatte. Am Weltmarkt haben die Preise für Vollmilchpulver noch stärker nachgegeben. Die Entwicklung war maßgeblich auch die nachlassende Nachfrage Chinas zurückzuführen, die im Lauf von 2013 und in den ersten Monaten von 2014 noch einen Boom erlebt hatte.

8 8 Auch die Preise für Molkenpulver gaben 2014 etwas nach, nachdem sie zuvor fünf Jahre in Folge gestiegen waren. Sie haben sich aber insgesamt besser behauptet als die Preise für Milchpulver. Schwächer tendierten im Lauf von 2014 auch die Preise für Molkenderivate. EUR/t Deutschland: Magermilchpulverpreise Marktpreis, Lebensmittelware Interventionspreis 1698 EUR/t ZMB Quelle: Preisfeststellung Kempten, bis 4/2009 ZMP, EU-Kommission. Unsichere Aussichten für 2015 Ende 2014 zeichnet sich ab, dass das Jahr 2015 unter schwiegen Voraussetzungen beginnen wird. Die Preise für die verschiedenen Milchprodukte sind auf einem deutlich niedrigeren Niveau als ein Jahr zuvor. Die Milchproduktion der Exportländer war bis Ende 2014 expansiv, während sich der Absatz in wichtigen Importländern als schwierig gestaltet. In China ist die Nachfrage vor allem bei Vollmilchpulver deutlich zurückgegangen. Experten gehen aber davon aus, dass es im Lauf von 2015 früher oder später wieder zu einer Belebung kommen wird. Die Nachfrage aus Russland wird aufgrund des verhängten Importstopps voraussichtlich auch Anfang 2015 deutlich reduziert sein. Außerdem leidet das Land unter dem Verfall des Rubels und dem schwächeren Ölpreis. Auch für andere Importländer könnten sich fehlende Einnahmen aus dem Ölverkauf bemerkbar machen. Gleichzeitig setzen die niedrigeren Ölpreise in anderen Ländern aber auch Kaufkraft für andere Produkte frei. Erfahrungsgemäß dämpfen niedrige Milchpreise die Produktion und regen gleichzeitig die Nachfrage an, was den Markt dann wieder ins Gleichgewicht oder in einen Nachfrageüberhang bringt. Wie schnell dies greifen wird, bleibt Ende 2014 noch abzuwarten. In der EU besteht außerdem die Sondersituation, dass ab April 2015 die quotenfreie Zeit beginnt und sich Erzeuger in verschiedenen Regionen auf Produktionssteigerungen eingestellt haben. Für den Marktverlauf im kommenden Jahr wird die Entwicklung des Milchaufkommens aber von entscheidender Bedeutung sein. Für weitere Angebotsausweitungen scheint der Markt zunächst wenig aufnahmefähig zu sein. Die Rückgänge der Erzeugerpreise, die in den letzten Monaten von 2014 eingesetzt haben, werden sich nach dem Jahreswechsel zunächst fortsetzen. Im Jahresschnitt sind für 2015 niedrigere Milchpreise zu erwarten. ZMB, Monika Wohlfarth

9 9 Impressum: Herausgeber: ZMB Zentrale Milchmarkt Berichterstattung GmbH Wilhelmsaue Berlin Verantwortlich für den Inhalt: Monika Wohlfarth Titelbild: Aaron Amat (fotolia.de) ZMB 12/2014

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