SwissMediaForum. Wie frei sind die Medien? Die Zeitschrift zum Forum vom 28./29. Mai Es sprechen unter anderem

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1 SWISSMEDIA MEDIAFORUM FORUMSWISS SWISSMEDIA FORUMSWISS MEDIAFORUM SWISSMEDIA MEDIAFORUM FORUMSWISS SWISSMEDIA FORUMSWISS MEDIAFORUM SwissMediaForum Die Zeitschrift zum Forum vom 28./29. Mai 2015 SWISSMEDIA MEDIAFORUM FORUMSWISS SWISSMEDIA FORUMSWISS MEDIAFORUM SWISSMEDIA MEDIAFORUM FORUMSWISS SWISSMEDIA FORUMSWISS MEDIAFORUM Wie frei sind die Medien? Es sprechen unter anderem Digitalisierung Springer-Chef Mathias Döpfner über papierlosen Journalismus Chefsache Kommunikation Wie Clarissa Haller & andere CCOs ihre Rolle sehen TV-Revolution Sky-Chef Brian Sullivan über die Zukunft des Fernsehens Programm & Referenten: Ab Seite 11

2 SIE HABEN SCHON AM SWISSMEDIAFORUM REFERIERT EDITORIAL Willkommen zum 5. SwissMediaForum Jill Abramson, Chefredaktorin «New York Times» Doris Leuthard, Bundesrätin Joschka Fischer, ehem. Aussenminister Ottmar Hitzfeld, Fussball-Natitrainer Wolfgang Büchner, Chefredaktor Der Spiegel. Annabelle Long, CEO Bertelsmann China Edwy Plenel, Gründer des kostenpflichtigen Online-Newsportals «Mediapart», Paris Wir freuen uns, Sie zum fünften SwissMediaForum ins KKL Luzern einzuladen. Zwei Themen stehen im Zentrum der Diskussionen am 28. und 29. Mai: Die Digitalisierung, die nicht nur die Medienbranche, sondern die gesamte Wirtschaft fundamental verändert, und die Meinungsfreiheit nach dem Anschlag auf «Charlie Hebdo». In Europa hat kein Verlag den digitalen Wandel so erfolgreich bewältigt wie Axel Springer («Bild», «Welt»). Konzernchef Mathias Döpfner wird das SwissMediaForum eröffnen, mit einem Referat zu «Digitale Chancen die Emanzipation des Zeitungsjournalismus vom Papier». Auch die Fernsehbranche erlebt, beschleunigt durch Streaming-Dienste wie Netflix, einen Umbruch. Darüber sprechen in Luzern der CEO des Bezahlsenders Sky Deutschland, Brian Sullivan, upc-cablecom-chef Eric Tveter und Bakel Walden, Leiter Programm-strategie beim SRF. Die Terroranschläge von Paris waren ein Angriff auf die demokratischen Werte. Mehrere Programmpunkte befassen sich mit dem Zielkonflikt Freiheit versus Sicherheit. Dazu wird Bundesrat und Verteidigungsminister Ueli Maurer reden. Ebenso Jorn Mikkelsen, der Chefredaktor der dänischen Zeitung «Jyllands Posten», welche 2005 und 2008 die Mohammed-Karikaturen zeigte, und TV-Journalist Hubert Seipel, der die Situation in Russland gut kennt er begleitete Vladimir Putin für einen Dokumentarfilm mehrere Wochen lang. Weitere Themen sind die veränderte Rolle der Kommunikationschefs, die politische Debatte um den Service public und die Repolitisierung der Schweizer Zeitungen. Unseren Programmüberblick finden Sie auf Seite 11. Wir wünschen Ihnen viel Lesespass mit diesem Magazin und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein inspirierendes SwissMediaForum. Es wird wiederum von Suanne Wille moderiert. Prof. Andreas Binder Präsident Patrik Müller Programmverantwortlicher PS: Die Informationen zur Anmeldung finden Sie auf Seite 12. Online können Sie sich registrieren unter Lars Hinrichs, XING-Gründer Melinda Nadj Abonji, Trägerin Deutscher Buchpreis Katharina Borchert, Geschäftsführerin Spiegel Online Folgen Sie uns auf Impressum Herausgeber: SwissMediaForum AG, St. Ursusstrasse 2, 5400 Baden Tel , Layout: luova.design, Zürich Karikatur: J. D. Crowe Kommunikation und Inserate: SwissMediaForum AG, Baden Druck: HadererDruck AG, Unterengstringen Auflage: Exemplare Roger de Weck, SRG-Generaldirektor Tobias Trevisan, Geschäftsführer FAZ Jim Impoco, Chefredaktor «Newsweek», New York 02 SwissMediaForum 2015 SwissMediaForum

3 BEZAHLMODELLE Die Korrektur der Erbsünde Mehr und mehr Verlage machen Schluss mit der Gratis-Kultur im Internet. Paywall-Vorreiter ist Axel Springer mit «Bild» und «Welt». Konzernchef Mathias Döpfner spricht am SwissMediaForum dazu. Der «Spiegel» bezeichnet es als «moderne Version der Erbsünde»: Die Medienhäuser hätten den historischen Fehler begangen, ihre Inhalte im Netz zu verschenken. Ohne diese Sünde sässen die Verlage heute noch im Paradies, und die Leser würden für Online- Texte ebenso selbstverständlich bezahlen, wie sie es am Kiosk tun. Mathias Döpfner in seinem Berliner Büro. FOTO: ANDREAS CHUDOWSKI / SAS Doch so leicht lässt sich die Erbsünde nicht korrigieren. In der Schweiz versuchen es «NZZ» und «Tages-Anzeiger» mit Paywalls, aber wer auf den Websites der beiden Anbieter surft, begegnet der Bezahlschranke höchst selten und wenn, dann lässt sie sich einfach umgehen. Noch immer tobt ein Glaubenskrieg darüber, ob es je gelingen wird, die Gratis- Kultur im Netz zu beenden. Der bekannteste Zweifler ist in Deutschland Mathias Müller von Blumencron, Digitalchef der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ). Bekanntester «Paid-Content-Euphoriker», wie ihn der «Spiegel» nennt, ist Mathias Döpfner, CEO von Axel Springer, der am 28. Mai im KKL auftreten wird. Das Axel-Springer-Flaggschiff «Bild», Europas auflagenstärkste Zeitung, bietet im Internet zwar weiterhin viele Gratis-Inhalte an, aber besonders attraktive oder exklusive Inhalte sind mit einem Button gekennzeichnet («Bild plus») und können nicht mehr gratis gelesen werden. Über zahlende Kunden hat «Bild» inzwischen gewonnen, die meisten davon haben das «kleine» Abo für 4,99 Euro im Monat gelöst. Die absolute Zahl der Abonnenten ist zwar eindrücklich, aber es handelt sich um nur gerade 1,5 Prozent aller Online- Leser der «Bild». Diese so genannte Conversion Rate ist weltweit bei fast allen Verlagen mit Paywall identisch und zeigt, wie begrenzt das Potenzial für die vergleichsweise kleinen Schweizer Portale sind: wenn von 1000 Nutzern nur 15 bereit sind, einen kleinen Betrag zu zahlen, wird klar, dass über ein Bezahlmodell höchstens Bruchteile der klassischen Umsätze mit Zeitungsabos erreichbar sind. Döpfner ist der Ansicht, dass Bezahlabos (den Begriff «Bezahlschranke» vermeidet er) dennoch der einzige Weg sind: «Die Zeitung aus zerraspelten Bäumen hat keine dauerhafte Perspektive», sagt er. Heute wird der Journalismus im Netz indirekt über die Rubriken-Portale finanziert. Axel Springer ist hier europaweit führend: 2014 kletterte der Gewinn mit Online-Kleinanzeigen wie Immobilien-, Job- und Autoportalen um 35 Prozent auf 220 Millionen Euro und steuerte rund 44 Prozent zum gesamten Konzerngewinn bei. SwissMediaForum

4 Sie haben das Was, wir das passende Wie. MEDIENFREIHEIT Rückschlag für die Freiheit Nach «Charlie Hebdo» wird die Bedrohung der Medienfreiheit zum grossen Thema. Weltweit gibt es beunruhigende Entwicklungen. Das SwissMediaForum präsentiert dazu hochkarätige Referenten. Die kürzlich veröffentlichte Rangliste der Pressefreiheit 2015, erhoben von der Organisation «Reporter ohne Grenzen», zeigt es klar: Nachdem sich die Situation seit dem Fall der Berliner Mauer verbessert hatte, kam es jüngst zu bedenklichen Rückschlägen. Die Organisation schreibt in ihrem neusten Bericht: «Die Lage für Journalisten und unabhängige Medien ist in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden.» WELTKARTE DER PRESSEFREIHEIT Wenn es darum geht, dass Ihre Botschaft gut ankommt, treffen Sie mit Publicitas die richtige Wahl. Denn als führender Werbevermarkter der Schweiz beraten wir Sie gerne umfassend, mit welchen Medien Sie bei Ihrem Publikum die beste Wirkung erzielen. Stellen Sie unser Know-how ruhig auf die Probe: oder publicitas.ch Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten. Daneben, so «Reporter ohne Grenzen», missbrauchen viele Staaten den «angeblich nötigen Schutz der nationalen Sicherheit, um Einschränkungen der Pressefreiheit durchzusetzen». Offene Gesellschaft gefährdet? QUELLE: REPORTER OHNE GRENZEN «Die Zuschauer wollen nicht mehr belehrt werden, sondern vielmehr mitdenken und eigene Schlüsse ziehen.» HUBERT SEIPEL, DOK-FILMER («ICH PUTIN») Der letztgenannte Grund ist auch in der Schweiz ein Diskussionspunkt. Der Nationalrat hat an der Frühlingssession das Nachrichtendienstgesetz gutgeheissen, das den Überwachungdiensten mehr Kompetenzen gibt. Die Grünen, die als einzige Fraktion geschlossen dagegen stimmten, sahen die «offene liberale Gesellschaft» bedroht und sprachen von einer «Totalüberwachung». Die Vorlage kommt nun in den Ständerat. Am SwissMedia- Forum wird sich der federführende Bundesrat, Verteidigungsminister Ueli Maurer (SVP), zum neuen Gesetz äussern. SwissMediaForum-Programmchef Patrik Müller wird ihn zu kritischen Punkten und zum Konflikt Freiheit versus Sicherheit interviewen. Wie weit die amerikanischen Geheimdienste gehen, haben die Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden gezeigt. Am SwissMediaForum wird derjenige Journalist auftreten, dem Snowden sein erstes grosses TV-Interview gab: Hubert Seipel. Der bekannte deutsche Journalist kennt sich zudem gut mit den Verhältnissen in Russland aus einem Land, um das sich die «Reporter ohne Grenzen» hinsichtlich der Pressefreiheit grosse Sorgen machen. Putin-Kenner am SwissMediaForum Seipel interviewte im vergangenen November den russischen Präsidenten Putin für die ARD das Gespräch wurde zur besten Sendezeit am Sonntagabend ausgestrahlt und schlug hohe Wellen. Seipel wurde für sein Interview zum Teil kritisiert: Er habe Putin eine Plattform für Propaganda gegeben, hiess es etwa. Zu diesen Vorwürfen sagte Seipel: «Als Journalist bin ich in allererster Linie Do- 06 SwissMediaForum 2015 SwissMediaForum

5 MEDIENFREIHEIT Ein Anschluss für alles: Digital TV, Internet und Festnetztelefonie Jyllands-Posten-Chefredaktor Jorn Mikkelsen. kumentarist. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zuschauer nicht mehr belehrt werden wollen, sondern vielmehr mitdenken und eigene Schlüsse ziehen können.» Seipel machte bereits vor drei Jahren Schlagzeilen, als er für die ARD als erster westlicher Journalist Putin sehr eng begleiten konnte und den Dokfilm: «Ich Putin ein Portrait» machte (er ist auf YouTube abrufbar). «Tages-Anzeiger»-Kontroverse nach «Charlie Hebdo» Natürlich sind auch die Folgen der Anschläge auf das Satiremagazin «Charlie Hebdo» vom vergangenen 7. Januar am SwissMediaForum ein Thema. Sie wurden weltweit als Angriff auf die Pressefreiheit, ja auch die demokratischen Werte schlechthin bezeichnet. Der Terrorakt stellte auch Schweizer Zeitungen vor ein Dilemma: Sollen sie die Meinungsfreiheit nutzen und die umstrittenen Mohammed-Karikaturen aus «Charlie Hebdo» nachdrucken? Oder die Religionsfreiheit und die Gefühle der Muslime höher gewichten und auf den Abdruck verzichten? TV-Journalist Hubert Seipel im Gespräch mit Vladimir Putin. Eine Debatte löste insbesondere «Tages- Anzeiger»-Chefredaktor Res Strehle aus. Am Tag nach dem Anschlag schrieb er in einem Leitartikel: «Wir zeigen keine Mohammed-Karikaturen, auch nicht von Charlie Hebdo.» Strehle begründete dies mit der Rücksicht auf die «erfahrungsgemäss besonderes hohen Empfindlichkeiten». Tagi-Kulturchef Guido Kalberer ergänzte später, zur Meinungsfreiheit gehöre auch «die Freiheit zu schweigen». Andere Stimmen kritisierten diese Argumentation heftig. Die «NZZ» beklagte die «verheerende Entdeckung der Schweigsamkeit». Eugen Sorg von der «Basler Zeitung» sagte gegenüber dem «Schweiz Journalist», was der Tagi mache, habe nichts mit Haltung zu tun: «Im Gegenteil: Es handelt sich um ein Kriechen aus Angst einer Angst, die zur sensiblen Rücksichtnahme schöngeflunkert wird.» Die Diskussion um den medialen Umgang mit dem Islam und insbesondere mit Karikaturen nahm ihren Anfang 2005 in Dänemark, als die Zeitung «Jyllands-Posten» erstmals Mohammed-Karikaturen zeigte und einen weltweiten Wirbel auslöste. Die Redaktion, die Todesdrohungen erhielt, arbeitet noch heute in Büros, die einem Hochsicherheitstrakt gleichen. Seit 2008 verzichtet die Zeitung jedoch darauf, Mohammed-Karikaturen zu zeigen. Auch für diesen Entscheid wurde sie kritisiert. Am SwissMediaForum wird Chefredaktor Jorn Mikkelsen über den Umgang von «Jyllands-Posten» mit dem sensiblen Thema reden und auch begründen, wie es zum Kurswechsel kam. Der 3-in-1 Kabelanschluss beinhaltet bereits: Digital TV Internet Telefonie Digitales Fernsehen direkt aus der Kabeldose ohne Set Top Box. Viele Sender in garantierter HD-Qualität unverschlüsselt empfangbar. Fernsehen, wo immer Sie sind und wann immer Sie wollen auf dem Fernseher und dank der Horizon Go App auf dem Laptop oder auf dem Smartphone. Zusätzlich gibt es MyPrime Light: eine Auswahl an Kindersendungen, Dokumentationen, Filmklassikern und Serien auf Abruf. Mehr Leistung, mehr Freude. + + Ohne Zusatzkosten im Internet surfen mit 2 Mbit/s. Zugang zu superschnellem Internet über das Glasfaserkabelnetz. Und das alles ist in jedem Raum mit einer Kabeldose verfügbar. Weitere Infos unter oder upc-cablecom.ch/3in1kabel Festnetzanschluss ohne monatliche Grundgebühren inbegriffen (Basic Phone). Mit der upc Phone App überall unterwegs zu Festnetzkosten oder Festnetztarifen telefonieren sogar im Ausland! 08 SwissMediaForum 2015 SwissMediaForum

6 Ruf Lanz PROGRAMM SWISSMEDIAFORUM 2015 Donnerstag, 28. Mai Uhr Eintreffen und Mittagessen im KKL Verkaufen Sie Ihr Produkt nicht unter seinem Wert. Inserieren Sie in «persönlich», dem neuen Wirtschaftsmagazin für Kommunikation. Hier findet Ihr Produkt die Beachtung, die es verdient. Bei Leuten, die sehr gut verdienen. Für Inserate: Und für ein eigenes Abo: Alle weiteren Informationen servieren wir Ihnen gerne auf Uhr Eröffnung mit Moderatorin Susanne Wille Mathias Döpfner, CEO von Axel Springer: Digitale Chancen die Emanzipation des Zeitungsjournalismus vom Papier Uhr Revolution im TV-Geschäft. Panel u.a. mit Eric Tveter, CEO upc Cablecom, Brian Sullivan, CEO Sky Deutschland, und Bakel Walden, Programmstrategie SRF Uhr Pause Intermezzo: Wie der 19-jährige Bendrit Bajra zum Youtube- und Facebook-Star wurde Uhr Visionäre Medienprojekte in den USA: Prof. Bernd Girod, Direktor des Brown Institute for Media Innovation (Stanford/Columbia University) Uhr Bundesrat Ueli Maurer im Gespräch mit Patrik Müller: Freiheit und Sicherheit ein Zielkonflikt? Uhr Programmende Ab Uhr Apéro und Dinner im Grand Casino Luzern Freitag, 29. Mai 9.00 Uhr Hubert Seipel, TV-Journalist (Dok-Film «Ich Putin»): Das Gute, das Böse und wir Journalisten 9.30 Uhr Wie frei sind die Medien noch? «Charlie Hebdo» und die globalen Gegentrends zur offenen Gesellschaft. Panel mit Jorn Mikkelsen, Chefredaktor «Jyllands-Posten» (druckte die Mohammed-Karikaturen), Hubert Seipel u.a Uhr Pause Uhr Workshops in den Club-Räumen des KKL Session 1: Chefsache Kommunikation. Die zukünftigen Anforderungen an die Chief Communications Officers. Mit Clarissa Haller, CCO Credit Suisse, Pierin Vincenz, CEO Raiffeisen, und Stefan Barmettler, Chefredaktor «HandesZeitung». Organisiert vom HarbourClub Session 2: Partisan Journalism: Die Rückkehr des parteiischen Journalismus. Mit Susan Boos, Chefredaktorin «Wochenzeitung», Peter Keller, SVP-Nationalrat und «Weltwoche»- Journalist. Organisiert von Junge Journalisten Schweiz. Moderation: Luzia Tschirky Session 3: Die Service-public-Debatte. Mit Roger de Weck, SRG-Generaldirektor, und einem Vertreter der privaten Medien. Moderation: Philip Kübler, Präsident Medienkritik Schweiz und Direktor ProLitteris Uhr Abschlussreferat Uhr Mittagessen im KKL (bei schönem Wetter auf der Terrasse) 10 SwissMediaForum 2015 Tagungsmoderation: Susanne Wille, SRF SwissMediaForum

7 ORGANISATORISCHES Informationen für Teilnehmende Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich an oder telefonisch an REFERENTEN Digitalisierung & Innovation VERANSTALTUNGSORTE: SwissMediaForum, Referate und Podien: Kultur- und Kongresszentrum KKL Luzern Europaplatz 1, 6000 Luzern 1 Dinner: Grand Casino Luzern, Panoramasaal Haldenstrasse 6, 6006 Luzern ANMELDUNG Sie können sich unter online registrieren oder das Anmeldeformular an die Geschäftsstelle senden: SwissMediaForum, St. Ursusstrasse 2, 5400 Baden Eine kostenlose Abmeldung ist leider nicht mehr möglich. Es ist jedoch möglich, die Teilnahmekarte an eine Ersatzperson, welche die Teilnahmebedingungen erfüllt, weiterzugeben. TEILNAHMEPREIS Die Teilnahme kostet Fr pro Person. Im Preis inbegriffen sind sämtliche Veranstaltungen am 28./29. Mai 2015, das Lunchbuffet im KKL an den beiden Veranstaltungstagen sowie die Pausenverpflegungen. Ebenfalls inbegriffen sind das Dinner am 28. Mai im Grand Casino Luzern und der amag-shuttledienst nach dem Dinner zu den Hotels. ANREISE Zug Das KKL befindet sich direkt neben dem Bahnhof Luzern. Folgen Sie der Beschilderung im Bahnhof. Auto Mit dem Auto parkieren Sie am besten im Bahnhofparking P2, Einfahrt direkt vor dem KKL. Für eine Aufenthaltsdauer von 2 bis 14 Tagen können Sie an der Parkingkasse eine Mehrtageskarte im Voraus bezahlen. Zwischenzeitliche Aus- und Einfahrten bleiben möglich. EINGANG, REGISTRIERUNG Sie können den KKL-Eingang auf der Bahnhofseite oder den Haupteingang am See benutzen. Die Registrierung erfolgt direkt vor dem Luzerner Saal. Dort steht unser Info-Desk. Er ist während des ganzen Forums geöffnet, unsere Mitarbeitenden geben jederzeit gern Auskünfte. Der Desk ist telefonisch unter erreichbar. WLAN Im KKL steht ein kostenloses WLAN zur Verfügung. Man kann sich auf dem Netz «KKL Guest» unter «Free sms login» registrieren. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Info-Desk. Mathias Döpfner (1963) ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE. Er studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaften in Frankfurt und Boston und war ab 1982 Musikkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für die er danach als Brüssel-Korrespondent arbeitete. Später war Döpfner Chefredakteur der «Hamburger Morgenpost» und der «Welt». Döpfner ist Aufsichtsrat der Time Warner Inc. und der Warner Music Group in New York. SwissMediaForum_2014_V3_finale version.pdf :34:02 INSERAT Prof. Bernd Girod ist Direktor des Brown Institute for Media Innovation in den USA, einem gemeinsamen Forschungsinstitut der Stanford und Columbia University. Er unterrichtet an der Stanford University Elektrotechnik. Zudem ist er Direktor des Max-Planck-Center für Visual Computing and Communication in Stanford. Girod ist Deutscher, er war bis 1999 Professor an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er hat sich auf Multimedia-Themen und auf Online-Learning spezialisiert. UNTERKUNFT Das SwissMediaForum hat in folgenden Hotels Kontingente reserviert. Bitte reservieren Sie das Zimmer online oder telefonisch im Hotel. Dabei erwähnen Sie bitte den entsprechenden Buchungscode (reduzierter Kongresstarif). Details dazu finden Sie auf Hotel Palace***** Hotel radissonblu**** (Code: MEDIA) Hotel Waldstätterhof*** (Code: SwissMediaForum) 12 SwissMediaForum 2015 VERPFLEGUNG Vom Donnerstagmittag bis Freitagmittag ist die Crystal-Lounge im 1. Stock exklusiv für die Forumsgäste geöffnet. Der Lunch am Donnerstag- und Freitagmittag sowie die Pausenverpflegungen sind in der Teilnahmegebühr inklusive. Der Lunch wird im Foyer vor dem Luzerner Saal serviert. ABENDPROGRAMM Um Uhr beginnt das Dinner mit einem Apéro im Grand Casino Luzern bei schönem Wetter draussen vor dem Casino am See. Dresscode: Cocktail/Anzug. Ab Uhr bitten wir Sie, Ihre Plätze im Panoramasaal des Casinos einzunehmen. Den Tischnamen erhalten Sie am Forum bei der Registrierung Uhr Beginn Seated-Dinner Uhr Eröffnung Dessertbuffet, Bar und «JTI-Smokers-Lounge» auf der Terrasse. SHUTTLESERVICE Am Donnerstag ab Uhr steht für die Gäste des Hotel Palace unser amag-shuttleservice vom KKL zum Hotel zur Verfügung Nach dem Dinner steht ab Uhr der Shuttleservice vom Grand Casino Luzern zu den Hotels Radisson blu und Waldstätterhof oder zum Bahnhof zur Verfügung. C M Y CM MY CY CMY K BANKING PUBLIC SECTOR INDUSTRIAL GOODS HEALTH CARE CONSUMER GOODS Shaping the future. Together. TELECOMMUNICATION TRANSPORTATION MEDIA INSURANCE ENERGY SwissMediaForum Strategy Consulting and Business Transformation since 1963

8 REFERENTEN Wir nehmen unsere Verantwortung wahr Fernsehen im Umbruch Japan Tobacco International (JTI) gehört zur Japan Tobacco Group of Companies, einem führenden internationalen Tabakunternehmen. JTI vertreibt über 90 verschiedene Zigaretten-Marken in mehr als 120 Ländern und beschäftigt weltweit rund Personen. Der globale Hauptsitz befindet sich in Genf. JTI Switzerland auf Wachstum ausgerichtet In den letzten 40 Jahren hat sich JTI Switzerland in Dagmersellen zu einer bedeutenden Produktionsstätte und Marktorganisation mit rund 300 Mitarbeitenden entwickelt, was das Unternehmen zu einem bedeutenden Arbeitgeber im Kanton Luzern macht. JTI hat im Schweizer Markt erhebliche Investitionen getätigt, die Produktionskapazität erhöht und neue Arbeitsplätze geschaffen. Mit Grösse und Erfolg kommt die Verantwortung Als Produzentin von bekannten Marken wie Camel und Winston tragen wir gegenüber der Gesellschaft eine grosse Verantwortung und nehmen diese auch aktiv wahr. Wir unterstützen den Jugendschutz, setzen uns für ein friedliches Nebeneinander von Nichtrauchern und Rauchern ein und betreiben eine verantwortungsvolle Vermarktung unserer Produkte. jti.com Brian Sullivan (1962) st seit 2010 CEO des Bezahlsenders Sky Deutschland. Er ist einer der besten Kenner des Pay-TV, mit mehr als zwanzig Jahren Branchenerfahrung in den USA und in Europa. So war er für Rupert Murdochs britischen Konzern BSkyB sowie für Viacom in den USA tätig. Sullivan stammt aus Philadelphia und absolvierte die Villanova University. Bakel Walden (1975) ist seit Mai 2012 beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF für den Bereich Programmstrategie zuständig. Er beschäftigt sich mit den Fragen der Programmnutzung, der Positionierung und Gestaltung des Angebots. Bakel Walden arbeitete ab 2002 für RTL im Strategieteam und für Alpha TV, den griechischen Sender der RTL Group. Social Media Eric Tveter ist seit August 2014 CEO der Regionalorganisation Österreich/Schweiz von Liberty Global und verantwortet damit das Geschäft von upc cablecom und UPC Austria. Zuvor leitete der Amerikaner ab 2009 upc cablecom in der Schweiz. Davor war er u.a. für den britischen Kabelnetzbetreiber Telewest Global Inc. und für Time Warner Cable tätig. Bendrit Bajra (1996) arbeitet als Autoersatzteilverkäufer-Lehrling in einer Garage. Der kosovarisch-schweizerische Doppelbürger entdeckte früh die sozialen Medien und ist inzwischen einer der erfolgreichsten Schweizer YouTuber. Über mal werden seine Videos angeklickt. Meinungsfreiheit in Gefahr Ueli Maurer (1950) wurde 2008 in den Bundesrat gewählt. Er ist Vorsteher des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) war er Bundespräsident. Maurer war 1996 bis 2008 Präsident der SVP, die in dieser Zeit zur wählerstärksten Partei der Schweiz aufstieg. Von 1991 bis 2008 war er Nationalrat. Maurer arbeitete während seiner Zeit als Parlamentarier als Geschäftsführer des Zürcher Bauernverbandes. Hubert Seipel (1950) begleitete Putin 2012 als erster westlicher Journalist sehr eng und machte für die ARD den Dokfilm: «Ich Putin ein Portrait» führte er das weltweit erste TV-Interview mit Eduard Snowden. Bis in die 90er-Jahre war Seipel für «Stern» und «Spiegel» tätig, dann wechselte er zum Fernsehen. Bislang liefen rund 40 Dokumentationen im deutschen und internationalen Fernsehen. Für den Private-Equity-Dok «Und Du bist raus!» erhielt er 2006 den Deutschen Fernsehpreis. Jorn Mikkelsen (1956) ist seit 2008 Chefredaktor der grössten dänischen Tageszeitung «Jyllands Posten», davor war er sechs Jahre lang in der Chefredaktion und 2008 veröffentlichte die Zeitung die umstrittenen Mohammed-Karikaturen. Früher war Mikkelsen Bonn-Korrespondent der «Jyllands Posten» und dabei auch für die Schweiz zuständig. Mikkelsen ist Historiker, er studierte an der Universität Aarhus. SwissMediaForum

9 REFERENTEN Unsere Sessions Das SwissMediaForum führt nebst den Veranstaltungen im Plenum auch drei Breakout-Sessions durch, die von drei Partnern organisiert werden: Dem HarbourClub, dem Netzwerk «Junge Journalisten Schweiz» und dem Verein Medienkritik. Wir danken ihnen für die Unterstützung unseres Programms! Chefsache Kommunikation organisiert vom HarbourClub Clarissa Haller ist seit Juni 2014 Leiterin Corporate Communications der Credit Suisse. Davor war sie acht Jahre lang für die Konzernkommunikation von ABB verantwortlich. Zudem arbeitet sie in der Kommunikation von Roche. Haller schloss ihr Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Amerikanistik an der Universität München mit dem Magister Artium ab. Ihre berufliche Laufbahn begann sie als Journalistin. Pierin Vincenz (1956) ist seit 1999 Vorsitzender der Geschäftsleitung von Raiffeisen. Er studierte Betriebswirtschaft an der HSG, wo er auch promovierte. Er war u.a. tätig für den Schweizerischen Bankverein in der Generaldirektion des Bereichs Global Treasury in Zürich und anschliessend als Vizedirektor in Chicago sowie als Vice President und Treasurer bei Hunter Douglas in Luzern. Vincenz wechselt im Oktober als VR-Präsident zu Helvetia. Stefan Barmettler (1958) ist Chefredaktor der «HandelsZeitung». Er studierte Wirtschaftsgeschichte und Volkswirtschaft an der Universität Zürich, anschliessend absolvierte er die Ringier-Journalistenschule. Barmettler sass in der Redaktionsleitung von «Weltwoche» und «Facts»; für das Nachrichtenmagazin war er auch USA-Korrespondent. Vor der Übernahme der Chefredaktion der «Handels- Zeitung» war er stv. Chefredaktor der «Bilanz». Service public organisiert vom Verein Medienkritik Philip Kübler vom Verein Medienkritik diskutiert mit Roger de Weck und einem Vertreter der privaten Medien über den Service public und aktuelle medienpolitische Themen. Roger de Weck (1953) ist seit Anfang 2011 Generaldirektor der SRG. Davor war er zehn Jahre lang als freier Publizist und Moderator (u.a. Sternstunde Philosophie) tätig. Seine journalistische Karriere startete er bei der «Tribune de Genève», später war er für die «Weltwoche» und als Frankreich- Korrespondent für die «Zeit» tätig bis 1997 leitete er als Chefredaktor den «Tages-Anzeiger», 1997 bis 2000 die «Zeit» in Hamburg. Partisan Journalism organisiert vom Netzwerk «Junge Journalisten Schweiz» Voller Energie bauen wir an der Energiezukunft. Innovation findet auch 100 Kilometer vor der Nordseeküste statt: Damit die Zukunft den erneuerbaren Energien gehört, ernten wir klimafreundliche Energie dort, wo der Wind immer weht. Mit 80 Windkraftanlagen in einer Wassertiefe von 40 Metern und Rotoren mit einer Fläche so gross wie 1,5 Fussballfelder. Erfahren Sie mehr auf «Nicht alle Aktivisten sind Journalisten, aber alle richtigen Journalisten sind Aktivisten», sagt der US-Journalist und erster Vertrauter von Edward Snowden, Glenn Greenwald. In der Schweiz gibt es vermehrt wieder Zeitungen, die eine klare politische, bisweilen gar parteipolitische Linie erkennen lassen. Die Nationalratskandidatur von Roger Köppel für die SVP zeigte, dass heutzutage ein Journalist durchaus auch politisch aktiv sein kann. Brauchen wir mehr Meinung und mehr Haltung im Journalismus? Ist die Zeit der Forumszeitungen vorbei? Peter Keller (1971) ist seit 2011 SVP-Nationalrat des Kantons Nidwalden. Der Journalist (u.a. «Weltwoche») ist Mitglied der nationalrätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur. Er studierte Geschichte und deutsche Literatur an der Universität Zürich. Susan Boos (1963) ist seit 1991 für die linke «WochenZeitung» (WoZ) tätig. Seit 2005 ist sie Redaktionsleiterin des 25-köpfigen Teams (den Begriff «Chefredaktorin» meidet man bei der WoZ) war sie «Chefredaktorin des Jahres». Boos war ursprünglich Primarlehrerin und studierte später an der Universität Zürich Ethnologie und Politologie. 16 SwissMediaForum 2015 SwissMediaForum

10 Die grösste Schweizer Wirtschaftszeitung MODERATORINNEN UND MODERATOREN anregend seit 1861 Patrik Müller (1975) ist Chefredaktor der Zeitung «Schweiz am Sonntag» seit deren Gründung im Jahr Zuvor war er für die «SonntagsZeitung», den «SonntagsBlick» und die «Aargauer Zeitung» tätig. Müller studierte Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen. Er gründete das SwissMediaForum. Luzia Tschirky (1990) ist Vorstandsmitglied bei «Junge Journalisten Schweiz», der Vereinigung der jungen Journalistinnen und Journalisten. Sie studiert Politikwissenschaft und Osteuropäische Kulturen an den Universitäten Zürich und Basel und ist als Journalistin tätig. Philip Kübler (1967) ist Direktor von ProLitteris. Der Rechtsanwalt und Uni-Dozent war langjähriges Mitglied des Presserates und gehört zu den Gründern des unabhängigen Vereins Medienkritik Schweiz. Philip Kübler war zuletzt hauptberuflich für Unternehmenstransaktionen von Swisscom zuständig. Fotografie: Alberto Venzago INSERAT Anz. renteria 180x112,5 CH 2014_Layout :24 Seite 1 Susanne Wille (1974) ist die Tagungsmoderatorin am Swiss- MediaForum. Sie studierte Journalistik, Geschichte und Anglistik an den Universitäten Fribourg, Zürich und Edinburgh. Seit 2001 arbeitet Susanne Wille beim Schweizer Fernsehen. Bei «10vor10» war sie Moderatorin, Reporterin und Bundeshausjournalistin, seit Sommer 2013 ist sie für die «Rundschau» tätig. Sie moderierte u.a. auch WEF live und die Swiss Awards. Susanne Wille übernimmt die Tagungsmoderation. Journalistenkontakte spielend einfach managen Mit renteria finden Sie immer die richtigen Medienkontakte in der Schweiz und weltweit. Eine neue Generation der PR-Software: schnell, intuitiv und mit eigener Timeline. 18 SwissMediaForum 2015 SwissMediaForum

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