Bürgerschaftliches Engagement der Mitarbeiter in Münchner Unternehmen

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1 Bürgerschaftliches Engagement der Mitarbeiter in Münchner Unternehmen Dokumentation der Befragungsergebnisse München, März 20 1

2 Die Rücklaufquote beträgt 12%, 78% der teilnehmenden Unternehmen haben ihren Hauptsitz in München Methodik ZEITRAHMEN ZIELGRUPPE Die Befragung lief von Mitte September bis Ende November 2010 Zielgruppe der Befragung waren Münchner Unternehmen mit einer Größe von mehr als 100 Mitarbeiter/innen RÜCKLAUFQUOTEN und TEILNEHMER > Die Rücklaufquote beträgt 12%, bei einer Grundgesamtheit von 627 Unternehmen haben 73 Unternehmen die Fragebögen valide ausgefüllt 1 > 84% der Unternehmen stammen aus dem Bereich Dienstleistungen und 16% aus dem Segment des Produzierenden Gewerbes > 78% der teilnehmenden Unternehmen haben ihren Hauptsitz in München > Die Beteiligung von Großunternehmen an der Befragung war hoch, die Firmen beschäftigten im Durchschnitt uc mehr as als 1000 Mitarbeiter abe e am Standort München 1) Allein auf diese Unternehmen bezieht sich die Aufsplittung in Prozentwerte. 2

3 4% der befragten Unternehmen sind im Bereich Bürgerschaftliches Engagement tätig, 4% haben einen zentralen Ansprechpartner Tätigkeit und Organisation [%] Tätigkeit im Bereich Bürgerschaftliches Engagement 4 Spezielle Ansprechperson p für Bürgerschaftliches Engagement % 4% Formen des Engagements Individuell 23 In Teams 1 Beides 8 Organisatorische Zuordnung der Zentral 7 Ansprechperson Bei Tochterunternehmen 21 3

4 Bei 82% der Unternehmen gibt es einen thematischen Schwerpunkt; v.a. die Zielgruppe Kinder/Jugendliche ist beliebt Thematischer Schwerpunkt und Zielgruppe [%] Themenfeld Zielgruppe Tätigkeitsfokus Sozialer Bereich 48 Paten-/Mentorenprojekte Kinder/Jugendliche Bildung Umwelt Gesundheit Sport Kultur Menschen in schwierigen Situationen Senioren Kranke Menschen mit Behinderung Menschen mit Migrationshintergrund/ Flüchtlinge 27 Handwerklich Einbringen unterneh- mensinternen Know-hows Organisations- und Projektentwicklung Coaching/Training Hilfe bei Marketing- & Fundraisingaktivitäten Nachhilfe

5 Knapp 40% der Unternehmen unterstützen Projekte zusätzlich mit Geld- und Sachspenden Zusätzliche Unterstützung und Kommunikation [%] Zusätzliche Unterstützung Geldspenden im Rahmen von Projekten 3 Interne Kommunikation der Projektangebote 43 > Kommunikation erfolgt vor allem über Intranet oder firmeninterne Newsletter 7 Sachspenden 37 Freistellung der Mitarbeiter 6 Geldspenden, unabhängig von den BE-Projekten 24 3 > Freistellung erfolgt je nach Bedarf ca. 1-2 Arbeitstage im hr

6 82% der Unternehmen organisieren ihre Projekte selbständig, 3% haben zudem langjährige Kooperationen mit sozialen Einrichtungen Kooperation mit einer gemeinnützigen Einrichtung Organisation der Projekte Faktoren für die Auswahl der sozialen Einrichtung Selbstständig 82 Zielgruppen und Inhalte der Projekte Mit privatwirtschaft- i Persönlicher Kontakt der Mitarbeiter lichen Agenturen Mit gemeinnützigem Einrichtung passt zur eigenen Geschäftstätigkeit 18 Mittler Gute Organisation der Kooperation 13 Langfristige Kooperation mit einer Einrichtung Räumliche Nähe Empfehlung durch Agentur 7 Bekanntheit Zertifizierung, z.b. über Spendensiegel 3 3 6

7 Evaluierung der Einsätze und Vorbereitung der Mitarbeiter spielen bei ca. der Hälfte der Unternehmen bereits eine wichtige Rolle Evaluation und Vorbereitung [%] Evaluieren Sie den Einsatz Ihrer Mitarbeiter Bereiten Sie Mitarbeiter auf den Einsatz vor Falls ja, wie gehen Sie vor Falls ja, wie gehen Sie vor Feedback seitens der gemeinnützigen Organisation 3 Fester Ansprechpartner Teamsessions zum regelmäßigen Erfassung der aufgewendeten Zeit 30 Erfahrungsaustausch 2 Feedback der Mitarbeiter zur Beurteilung des Projekteinsatzes 22 Professionelles Coaching/ Supervision Beurteilung der Zielerreichung i innerhalb des Projekts 13 Fachvorträge

8 Erfolgsfaktoren sind eine gute Projektorganisation, Mitarbeiterwürdigung sowie Freistellung und Mitwirkung des Managements Erfolg und Honorierung [%] Voraussetzung für den Erfolg von Bürgerschaftlichem Engagement Honorierung des Engagements der Mitarbeiter Gute Projektorganisation Würdigung der Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens Anerkennung seitens der gemeinnützigen g Organisation Teilnahme des Managements Interne Kommunikation zur Honorierung der Leistung Auslobung von Preisen Berücksichtigung bei der Beförderung 0 8 Freistellung von Arbeitszeit Auswahlmöglichkeit unter verschiedenen Projekten 1 Begleitung/Coaching der Mitarbeiter Öffentliche Berichterstattung Zusätzliche finanzielle Unterstützung oder Sachspenden 3 2 8

9 Über Projekte wird vor allem intern kommuniziert, 84% der Unternehmen tauschen sich nicht oder nur informell aus Information und Kooperation [%] Kommunizieren Sie über Ihre durchgeführten Projekte Austausch mit anderen Unternehmen intern 67 7 extern 30 Informeller Austausch 27 3 Mitglied eines Netzwerkes 16 > Intern: Intranet, t Mitteilungen il an die Geschäftsleitung > Aber 7% der Unternehmen, die sich bisher nicht mit und die Belegschaft, Newsletter, Unternehmenszeitung Kooperation interessiert anderen Firmen austauschen sind zukünftig an einer > Extern: Gemeinsame Pressemitteilungen, Beiträge auf Internetseiten t des Unternehmens, Wanderausstellungen

10 3% der Unternehmen planen mehr Engagement; der größte Nutzen des Engagements liegt in der gesellschaftlichen Verantwortung Zukünftige Bedeutung und Vorteile des Bürgerschaftlichen Engagements [%] Planung des zukünftigen Engagements Fünf größten Vorteile/Nutzen von Bürgerschaftlichem Engagement Nutzen/Verantwortung für die Gesellschaft Verbesserung der Mitarbeitermotivation ti ti Zeigen der Standortverantwortung 3 Verbesserung der Teamfähigkeit Gutes Betriebsklima 10 Förderung der Personalentwicklung Erhöhung der Mitarbeiterbindung 10 Leben der Unternehmenstradition 6 Öffentlichkeitswirksamkeit/Marketing Mehr Verbesserte Kompetenz der Führungskräfte Gleich- Neue 2 bleibend Themen Erfüllung der öffentlichen Erwartung

11 Die Befragungsteilnehmer nennen viele Maßnahmen, mit denen die Stadt das Engagement fördern und verbessern kann Maßnahmen, um das Engagement in München zu fördern Koordination: Zentrale Koordinationsstelle für Anfragen und Beratung: Aktives Zugehen auf die Unternehmen und Unterstützung seitens der Stadt bei der Organisation von Projekten Kommunikation: Aufbau eines entsprechenden Kommunikationsnetzwerkes durch die Stadt für mehr Transparenz zu den einzelnen Projekten sowie verbesserte Web-Präsenz der Stadt München, auf der soziale Einrichtungen "Gesuche" aufgeben können, die sich an Unternehmen und Privatpersonen richten, mehr Infos über Möglichkeiten des Engagements (Broschüren, Information von den sozialen Trägern) Information: Thema in die Öffentlichkeit rücken; erfolgreiche Beispiele vorstellen, Artikel in der Münchner Presse über positive Beispiele und Beispiele von Unternehmen auf der Website der Stadt Motivation: Offizielles städtisches Programm zur CSR-Förderung (analog Ökoprofit etc.) Mobilisierung: Großaktion starten, alle Unternehmen aufrufen an einem Gesamtprojekt teilzunehmen. Öffentlich darüber berichten. Je mehr Unternehmen (Mitarbeiter aus Unternehmen) teilnehmen, desto größer ist das Gemeinschaftsgefühl und desto mehr Menschen erleben das positive Gefühl "etwas Gutes" getan zu haben, was in Konsequenz zu mehr persönlichem Engagement führen kann

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