Führungskräfteentwicklung in Tunesien. Würzburg,

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1 Führungskräfteentwicklung in Tunesien Würzburg,

2 Inhalte 1. Wer ist das Bildungswerk? 2. Was sind unsere Handlungsfelder? 3. Wie und wo agieren wir bereits international? 4. Was haben wir innerhalb von BRIDGE realisiert und gelernt? 5. Handlungsempfehlungen für den Bildungsexport 6. Wie könnte ein erfolgreiches Geschäftsmodell in der Aus- und Weiterbildung im Ausland für uns aussehen? 7. Welche weitere Aktivitäten verfolgen wir? 2

3 Das Bildungswerk Das Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e. V. ist seit 40 Jahren Partner für Unternehmen und ihre Verbände, für Schulen und Hochschulen, für Politik und Verwaltung. Mit der Akademie für Personal- und Organisationsentwicklung und den Tochtergesellschaften Apontis GmbH und BBQ Berufliche Bildung ggmbh verstehen wir uns als strategischer Bildungs- und Personaldienstleister. Tochtergesellschaften Akademie für Personalund Organisationsentwicklung 3

4 Das Bildungswerk Wir verfügen über ein starkes, dezentral organisiertes Netzwerk in ganz Baden-Württemberg mit über 520 Mitarbeitenden in 46 Niederlassungen und 3 Bildungshäusern. Dies sichert die Leistungsfähigkeit bei der Umsetzung von Projekten in allen Regionen des Landes. 4

5 Unsere Handlungsfelder 5

6 Partnernetzwerk In- und Ausland + Unternehmensnetzwerk + internationales Netzwerk 6

7 Internationalisierungsansätze Biwe BBQ ggmbh Bildungsakademie Apontis EU-Projekte Incoming/Outgoing Projekte BRIDGE (BMBF) EU Azubis (Südwestmetall, Bosch) CET - Center of European Trainees International Business Training BRIGDE (BMBF) Carrier-in-BW (Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland) PRIVAT- und DRITTMITTEL PRIVAT- und DRITTMITTEL REPRÄSENTANZ SPANIEN PRIVATMITTEL

8 BRIDGE Qualifizierungsprozess Führungskräfte Einführung Bridge Learner Bedarfsanalyse Transfer in Praxis Runder Tisch + strukturierte Gruppengespräche Qualifizierung I Qualifizierung II Chef de ligne Post-Evaluation nach 6 Wochen Kamingespräch mit GF 8

9 Inhalte Qualifizierung I Führen an der Basis Rolle Führungskraft Erfolgreiche Kommunikation Grundlagen Führung in der Linie Zeitraum: Ort: Zielgruppe: Arbeitssprache: Mai 2013; 2 Tage mit jeweils 2 Gruppen (insg. 32 P.) Hotel in Gammarth Vorarbeiter/innen (Chef de ligne) Deutsch mit Übersetzung ins Französische/Arabische 9

10 Ziele Makroebene: Analyse des Lernverhalten, Lernniveaus und Lernkultur der Zielgruppe, um langfristig bedarfsgerechte Bildungsmodule für den tunesischen Markt in Form einer Web 2.0 Plattform zu entwickeln Verbesserung der Kommunikations und Produktionsabläufe im Unternehmen Mikroebene: Die Teilnehmer/innen entwickeln ein Selbstverständnis als Führungskraft werden sich ihrer Vorbildfunktion und der zentralen Aufgaben einer Führungskraft bewusst etc. 10

11 Ergebnisse I Hoch motivierte und engagierte Teilnehmer/innen Heterogene Zielgruppe (Bildungsniveau, Betriebszugehörigkeit) Hohe Akzeptanz des deutschen Trainerteams/Bildungsmodule Teamarbeit/praxisorientierte Übungen und Kamingespräch kommen gut an Kulturelle Dissonanzen Teilnahme an Qualifizierung wird als Wertschätzung erlebt Fazit Übersetzung von einer Sprache in die andere erfordert einen Transfer von einem Deutungssystem in ein anderes (Hansen 2011); zeitkonsumierend Übersetzungsperson muss im Vorfeld gebrieft werden Beziehungsaufbau/-ebene sehr wichtig Kontinuierliche Weiterbildung für Zielgruppe notwendig 11

12 Transfer Personal- und Organisationsentwicklung Marquardt im Rahmen von BRIDGE Verbesserung der Kommunikationsprozesse im Unternehmen Weitergehende Qualifizierung der Zielgruppe Gesprächsrunde zu Regeln und Prozessen über alle Hierarchiestufen hinweg; Modifikation und Definition Runder Tisch Kommunikations- training Vermittlung von Methoden/Techniken 12

13 Inhalte Qualifizierung II Denken und Handeln in Prozessen Wertschöpfungsprozesse optimieren Prozesse und -analyse Verschwendungsarten Prozessoptimierung Zeitraum: April 2014; 2 Tage mit jeweils 2 Gruppen (insg. 32 P.) Ort: Neues Werk Marquardt, El Agba; Tunis Zielgruppe: Vorarbeiter/innen (Chef de ligne) Arbeitssprache: Deutsch mit Übersetzung ins Französische/Arabische 13

14 BRIDGE Learner Einsatzfeld: Vor und Nachbereitung 14

15 Ergebnisse/Fazit II Teamarbeit/praxisorientierte Übungen Übersetzung ist zeitkonsumierend und kann demotivierend wirken Idealerweise spricht Trainer/in Französisch oder sogar Arabisch Gute Abstimmung der Trainingsinhalte mit Kunden BRIDGE Learner ist zur Vor- und Nachbereitung von Seminaren gut einsetzbar 15

16 Handlungsempfehlungen für Bildungsexport Konsortialbildung Ausdauer Geschäftsmodell Kultursensibel Bedarfsorientiert und zielgruppenspezifisch Finanzielle Ressourcen Mehrsprachig und interkulturell geschult (Trainerteam) Fokus auch auf Beziehungsebene 16

17 Wie könnte ein erfolgreiches Geschäftsmodell in der Aus- und Weiterbildung im Ausland aussehen? Welche Bildungsdienstleistungen möchte das BiWe im Ausland anbieten? Welchen Kunden möchte das BiWe im Ausland gewinnen und/oder ins Ausland folgen? Welchen Kapazitäten müssen intern für den Bildungsexport aufgebaut werden? Welches Geschäftsmodell ist für den Bildungsexport in die MENA Region geeignet? 17

18 Ergebnis der Geschäftsmodellentwicklung übergeordnetes Modell für den Bildungsexport Da bin ich aber damals auch zum Schluss gekommen, wenn überhaupt irgendwas geht, dann nur im Windschatten unserer Betriebe, die in diesen Ländern aktiv sind. (Zitat Interview Stefan Küpper, Z ) Exportbegleitung = Das sogenannte follow-thecustomer-prinzip impliziert, dass deutsche Berufsbildungsdienstleister ihren (Firmen-) Kunden in das jeweilige Zielland folgen und vor Ort die entsprechende Bildungsdienstleistung anbieten. 18

19 Ergebnis der Geschäftsmodellentwicklung für den Bildungsexport Orchestra-Modell Technische Bildungsanbieter Ochestrator-GM: Konzentration auf Kernkompetenz der Biwe Value Proposition: Technische Schulungen + Ergänzungsmodule durch BiWe Value Creation: BDL-Partner, welche technische BDL anbietet Value Delivery: Deutsche (evtl. auch tunesische) Unternehmen im Ausland, um die Trainings durchzuführen Value Capture: Pay-as-you-go/Freemium 19

20 Ergebnisse/zukünftige Maßnahmen Seit 1. Juli Internationaler Experte für Vertrieb Konsortialbildung mit technischen Bildungsdienstleistern Priorisierung des Maßnahmenkataloges (Ergebnis der Geschäftsmodellentwicklung) Analyse von potentiellen Zielländern für Bildungsexport 20

21 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Offene Fragen?? Kontakt: Bildungswerk der Baden-Württembergischen Wirtschaft e.v. Susanne Dieing Tel

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