Swiss Asset Management Monitor 2014 Ausgewählte Resultate für die befragten Studienteilnehmer

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1 Bewertung von Banken und Asset Managern aus der Sicht institutioneller Anleger Swiss Asset Management Monitor 2014 Ausgewählte Resultate für die befragten Studienteilnehmer Studienverantwortung:

2 Studienbeschrieb und Stichprobe Der Swiss Asset Management Monitor (SAMM) ist eine jährliche Befragung von institutionellen Anlegern in der Schweiz. Die Studie wurde im Oktober und November 2014 zum vierten Mal durchgeführt und umfasst 108 telefonische Interviews mit Pensionskassen, unabhängigen Vermögensverwaltern, Banken, Versicherungen sowie weiteren Vertretern der Zielgruppe 1. Auskunft gaben jeweils Personen, die bei den institutionellen Anlegern für die Auswahl von Fondsprodukten (mit-)verantwortlich sind. Der SAMM zielt primär darauf ab, die Attraktivität und die Marktposition von Asset Managern aus Sicht der institutionellen Anleger im Zeitverlauf zu verfolgen. Sekundär werden auch Anlegermerkmale erhoben, z.b. Anlagestrategie, genutzte Informationsquellen oder Entscheidungskriterien bei der Anbieterauswahl. Die primären Resultate der Studie sind den Auftraggebern 2 vorbehalten. Für die hier aufgeführten Sekundärresultate haben die Auftraggeber einer Publikation zugestimmt, wofür wir uns sehr bedanken. Für die Zielgruppe der unabhängigen Vermögensverwalter wird seit 2013 gemeinsam mit dem VSV (Verband Schweizerischer Vermögensverwalter) eine eigenständige Zusatzstudie durchgeführt. 1 Wie Family Offices, Stiftungen und Funds Consultants. 2 Als Multi-Client-Studie bietet der SAMM Teilnahmemöglichkeiten für interessierte Finanzinstitute, Organisationen und Verbände. Kunz & Huber AG, Swiss Asset Management Monitor

3 Deutliche Zunahme gemischter Anlagestrategien gegenüber 2013 Während in den vergangenen zwei Jahren aktive Anlagestrategien bei institutionellen Anlegern zugenommen haben, zeigt sich 2014 eine klare Tendenz zu gemischten Strategien. Demgegenüber sind (eher) aktive wie auch (eher) passive Strategien rückläufig. Neu verfolgen nur noch 28% der Anleger eine (eher) aktive Strategie, 21% investieren (eher) passiv, und 50% bezeichnen ihre Strategie als gemischt. Mit über 50% sind gemischte Anlagestrategien bei Pensionskassen und in der Deutschschweiz besonders verbreitet. In beiden Fällen zeigt sich gleichzeitig eine Distanz zu (eher) aktiven Strategien. Bei Pensionskassen sind lediglich 9% aktiv ausgerichtet, während 35% (eher) passive Strategien verfolgen. Auch in der Deutschschweiz werden passive gegenüber aktiven Strategien übergewichtet, wenn auch in geringerem Ausmass. 50% der institutionellen Anleger mit gemischter Anlagestrategie Aktive wie auch passive Strategien im Vergleich zu 2013 rückläufig Aktive Ausrichtung vor allem bei Finanzspezialisten und in der Westschweiz Pensionskassen mit deutlich höherem Anteil an passiven Strategien Ein deutlich anderes Bild zeigt sich in der Westschweiz und bei den Finanzspezialisten (v.a. unabhängige Vermögensverwalter, Banken, Versicherungen). Hier sind (eher) aktive Strategien mit 50% bzw. 42% klar stärker vertreten, während nur gerade 9% bzw. 11% eine (eher) passive Ausrichtung vertreten. Sowohl in der Westschweiz wie auch unter Finanzspezialisten ist somit nach wie vor die Zielsetzung verbreitet, den Markt mit einer aktiven Anlagestrategie zu übertreffen. Kunz & Huber AG, Swiss Asset Management Monitor

4 Hohe Relevanz von Aktien-, Immobilien- und Schwellenländer-Fonds Mehr als 75% der institutionellen Anleger bezeichnen Aktien-, Immobilien- und Schwellenländer-Fonds als relevante Anlageklassen für ihre Anlagestrategie. Es folgen mit rund 70% der Anleger passiv verwaltete Anlagen (z.b. ETFs), Obligationenfonds sowie aktiv verwalteten Anlagen. Demgegenüber sind Alternative Anlagen (inkl. Derivate, Hedge Funds), Geldmarkt-, Multi Asset Class- und ESG- Fonds nur für weniger als die Hälfte der institutionellen Anleger von Bedeutung. Aktien-, Immobilien- und Schwellenländer-Fonds als wichtigste Anlageklassen ESG- und Multi Asset Class-Fonds insgesamt von eher geringer Bedeutung Pensionskassen mit Akzenten bei Immobilien- und tendenziell Obligationenfonds Finanzspezialisten mit breiterer Palette und erhöhter Nutzung von Commodities und Alternativen Anlagen Bezüglich Relevanz von Anlageklassen und Produkten sind die Unterschiede zwischen Pensionskassen und Finanzspezialisten eher schwach ausgeprägt. Die Finanzspezialisten scheinen eine etwas breitere Palette zu nutzen, erzielen doch fast alle abgefragten Produkte eine höhere Relevanz als bei den Pensionskassen. Einzig Immobilienfonds und tendenziell Obligationenfonds werden von Pensionskassen als etwas wichtiger eingestuft. Im Vergleich zu Pensionskassen setzen Finanzspezialisten deutlicher auf Aktien- und Schwellenländer-Fonds, die von 87% bzw. 81% als relevant erachtet werden. Weiter zeigen sich bei Finanzspezialisten Akzente bei Commodities und Alternativen Anlagen, während die Nutzung dieser Anlageklassen bei Pensionskassen doch vergleichsweise wenig verbreitet ist. Kunz & Huber AG, Swiss Asset Management Monitor

5 Fast die Hälfte der institutionellen Investoren plant Anbieter-Neuevaluationen 44% der institutionellen Investoren planen im Verlauf der nächsten sechs Monate Neuevaluationen in einzelnen oder mehreren Anlageklassen. Häufig sind dabei Evaluationen bei Aktien und Obligationen angedacht, aber auch andere Anlageklassen und ganze Portfolios sind betroffen. Wie bei der gewählten Investitionsstrategie sind Pensionskassen und institutionelle Anleger aus der Deutschschweiz zurückhaltender, auch wenn es um die Neuevaluation von Anbietern geht. In beiden Zielgruppen sehen mehr als 60% keine Neuevaluationen vor oder sind noch unentschieden, während nur 37% bzw. 38% explizit neue Anbieter in Betracht ziehen wollen. 44% der institutionellen Anleger mit geplanten Neuevaluationen in den nächsten 6 Monaten Aktien und Obligationen, aber auch andere Anlageklassen und ganze Portfolios betroffen Pensionskassen und Deutschschweizer Anleger bezüglich Neuevaluationen zurückhaltender Finanzspezialisten und Westschweizer Anleger offener für neue Anbieter Offener für neue Angebote zeigen sich Finanzspezialisten und institutionelle Anleger aus der Westschweiz. Bei den Finanzspezialisten ist es rund die Hälfte, die in den nächsten sechs Monaten vorhat, neue Anbieter zu evaluieren. Ein noch deutlicheres Bild zeigt sich in der Westschweiz, wo nahezu 2 von 3 institutionellen Anlegern in einer oder auch mehreren Anlageklassen Neuevaluationen planen. Was die zu evaluierenden Anbieter betrifft, sind die institutionellen Anleger mehrheitlich noch offen. Von denen, die in den nächsten sechs Monaten eine Neuevaluation vorhaben, sind 40% bezüglich der Evaluationskandidaten noch unentschieden. Kunz & Huber AG, Swiss Asset Management Monitor

6 Nur wenige Asset Manager mit hoher Kundenzufriedenheit und Empfehlungsbereitschaft Auch vor dem Hintergrund der geplanten Neuevaluationen ist es für Asset Manager zentral, ihre institutionellen Kunden bestmöglich zufriedenzustellen, um in deren Umfeld weiterempfohlen zu werden. Grundsätzlich zeigen die institutionellen Anleger in der Schweiz eine hohe Kundenzufriedenheit. Bei allen Asset Managern sind mindestens 60% der Kunden sehr oder äusserst zufrieden, weniger als 10% sind (eher) unzufrieden. Trotz der verhältnismässig hohen Zufriedenheit sind institutionelle Kunden zurückhaltend bei der Empfehlung eines Anbieters. Bei 8 der 11 bewerteten Asset Manager sind kritische Kunden gegenüber Markenpromotoren leicht oder deutlich in der Überzahl. Nur 3 Asset Manager erzielen einen höheren Anteil an Promotoren und heben sich dadurch, im Zusammenspiel mit einer ausgezeichneten Kundenzufriedenheit, deutlich von ihren Mitbewerbern ab. Mehrheit der institutionellen Kunden bei allen Asset Managern sehr oder äusserst zufrieden Institutionelle Kunden mit eher zurückhaltender Empfehlungsbereitschaft Nur 3 von 11 Asset Managern voll überzeugend bei Kundenzufriedenheit und Empfehlungsbereitschaft 57% der institutionellen Anleger mit Wunsch nach zusätzlichen Dienstleistungen und Angeboten Bezüglich Kundenzufriedenheit und Empfehlungsbereitschaft zeigen die meisten Asset Manager noch Potenzial. So würden es denn auch 57% der institutionellen Anleger begrüssen, wenn die Anbieter ihre Dienstleistungen ausdehnen und zusätzliche Unterstützung bereitstellen könnten. Besonderes Interesse zeigen die Anleger dabei für Unterstützungsleistungen im administrativen Bereich, bei rechtlichen und steuerlichen Fragen oder teilweise auch im Hinblick auf die Stimmrechtswahrnehmung. Kunz & Huber AG, Swiss Asset Management Monitor

7 Kontaktinformationen Die Kunz & Huber AG ist spezialisiert auf Marktforschung und Datenanalyse mit einem Fokus auf die Finanzindustrie und auf besonders anspruchsvolle Zielgruppen (z.b. HNWI, Unternehmer, institutionelle Anleger). Als Teil des Produkt- und Dienstleistungsangebots stellt Kunz & Huber in der Schweiz und in weiteren globalen Schlüsselmärkten periodische Messinstrumente bereit, an denen sich mehrere Kunden beteiligen können ( Multi- Client-Studien ): Swiss Asset Management Monitor (SAMM) und Monitor unabhängige Vermögensverwalter Befragung von institutionellen Anlegern in der Schweiz. Jährliche Durchführung. Zusätzliche Online-Befragung unabhängiger Vermögensverwalter in Zusammenarbeit mit dem VSV. Jährliche Durchführung. Swiss Private Banking Monitor (SPBM) Befragung von in der Schweiz wohnhaften HNWI ( Millionären ). Halbjährliche Durchführung. Swiss Structured Products Monitor (SSPM) Befragung von in der Schweiz wohnhaften guten Kennern von strukturierten Produkten. Halbjährliche Durchführung. Global Private Banking Monitor (GPBM) Befragung von HNWI ( Millionären ) in globalen Schlüsselmärkten. Jährliche Durchführung. Zielmärkte Deutschland, Grossbritannien, Italien, Singapur, Hongkong und Dubai (VAE). Weitere Märkte auf Anfrage. Löwenstrasse 22 Dr. Bernhard Kunz Daniel Huber CH-8001 Zürich +41 (0) (0) Kunz & Huber AG, Swiss Asset Management Monitor

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