69 % aus GKV 28 % aus Privatpraxis 3 % aus sonstige Einnahmen (69 % der Gesamteinnahmen von Euro aus GKV = Euro / +17,7 %)

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1 Durchschnittlicher Reinertrag (Quelle: Destatis) 2011: Euro je Praxisinhaber 2007: Euro je Praxisinhaber 2003: Euro je Praxisinhaber Verteilung der Einnahmen Praxis 2011 (Quelle Destatis) 69 % aus GKV 28 % aus Privatpraxis 3 % aus sonstige Einnahmen (69 % der Gesamteinnahmen von Euro aus GKV = Euro / +17,7 %) Verteilung der Einnahmen Praxis % aus GKV - 26 % aus Privatpraxis - 3 % aus sonstige Einnahmen (71% der Gesamteinnahmen von Euro aus GKV = Euro) Einnahmen Arztpraxis insgesamt ohne MVZ Veränderung 2011 ggü in Tausend Euro Veränderung 2011 ggü in Prozent GKV % Privatpraxis % Sonstige % insgesamt % Alle Angaben gerundet Einnahmen aus selbstständiger ärztlicher Tätigkeit bei Hausärzten 2011: 79,3 % auf GKV (18,4 %)* auf Privatpraxis (2,2 %)* auf Sonstige 2007: 82 % auf GKV - 16 % auf Privatpraxis - 2,4 % auf Sonstige 2003: 83 % auf GKV - 15 % auf Privatpraxis - 2 % auf Sonstige * = Angabe mit einer Unschärfe von 10 bis 15 Prozent behaftet 25. Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 1

2 Anmerkung Reinertrag: Der Reinertrag oder Reingewinn gibt den Überschuss der Einnahmen nach Abzug der Aufwendungen je Praxisinhaber (Arzt) vor Steuern und sonstigen Abgaben an; er entspricht damit dem Bruttoeinkommen. In die Berechnung der Einnahmen aus Praxistätigkeit fließen neben den Einnahmen aus der GKV-Praxis auch die Einnahmen der Privatpraxis und sonstige Einnahmen. Die Aufwendungen umfassen die gesamten Aufwendungen aus Praxistätigkeit, also u. a. Personalaufwendungen, Miete, Strom, KfZ-Kosten und sonstige Aufwendungen, in denen u. a. auch die Verwaltungskostenumlagen der Kassenärztlichen Vereinigungen und die Kosten für Privatabrechnungen enthalten sind. Anmerkung Privatpraxis: Hierunter fallen alle Einnahmen aus Privatpraxis, also vor allem Einnahmen aus der PKV, von Arbeitgebern (z. B. Beihilfe) und IGeL. Anmerkung Arztbezug: Die vorliegenden Angaben beziehen sich ausschließlich auf niedergelassene Ärzte (Praxisinhaber). Nichtärztliche Psychotherapeuten sind in diesem Vergleich nicht enthalten, da sie erstens eine deutlich abweichende Praxisstruktur aufweisen und zweitens ein nachweislich geringeres Arbeitszeitvolumen haben. Ein Einbeziehen würde die Ergebnisse deutlich verzerren und die Vergleichbarkeit einschränken. 25. Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 2

3 Arzteinkommen nach Arztgruppen je Praxisinhaber (gesamte Einnahmen abzgl. Aufwendungen; Quelle: Destatis) 2011: Euro Allgemeinmediziner Euro Kinderarzt Euro - Frauenarzt Euro HNO-Arzt Euro Urologe ( Euro)* Neurologe, Psychiater, ärztl. Psychotherapeuten Euro - Internist Euro Hautarzt Euro - Orthopäde ( Euro)* Chirurg ( Euro)* Augenarzt Euro - Radiologe * = Angabe mit einer Unschärfe von 10 bis 15 Prozent behaftet Facharzt Allgemeinmediziner Euro Euro Euro Augenarzt Euro Euro ( )* Euro Chirurg Euro Euro ( )* Euro Frauenarzt Euro Euro Euro Hautarzt Euro Euro Euro HNO Euro Euro Euro Internist Euro Euro Euro Kinderarzt Euro Euro Euro Neurologe, Psychiatrie, Euro Euro ( )* Euro Psychotherapeuten Orthopäde Euro Euro Euro Radiologe Euro Euro Euro Urologe Euro Euro Euro * = Angabe mit einer Unschärfe von 10 bis 15 Prozent behaftet 25. Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 3

4 Facharzt Steigerungsrate 2007 auf 2011 Allgemeinmediziner 18,9 % Augenarzt 34,7 % Chirurg 33,7 % Frauenarzt - 0,7 % Hautarzt 19,3 % HNO 2,7 % Internist 16,4 % Kinderarzt 12,9 % Neurologe, Psychiatrie, ärztl. 35,1 % Psychotherapeuten Orthopäde 3,7 % Radiologe 14,7 % Urologe 0,6 % 25. Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 4

5 Arzteinkommen aus GKV-Tätigkeit je Praxisinhaber 2011: (Prognos) 2007: (Institut des Bewertungsausschusses) Anmerkung kalkulatorischer Arztlohn: Das Arzteinkommen aus GKV-Tätigkeit ist ein kalkulatorisches Einkommen, bei dem unterstellt wird, dass der Arzt ausschließlich Patienten zu den Preisen der GKV behandelt; damit werden die höheren Preise der PKV (im Mittel um 2,3 höher) bereinigt. Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat als Vergleichswert für 2008 den Betrag auf rd Euro festgelegt. Dieser Betrag wurde bereits im Jahr 2007 erreicht und wird mittlerweile deutlich überschritten. Die Zunahme ist darauf zurück-zuführen, dass die Einnahmen der Praxen schneller gestiegen sind als die Aufwendungen. Gewinn nach Facharztgruppen (Quelle: Sparkassen-Finanzgruppe, Branchenreport Allgemeinmediziner und Fachärzte 2011) Hausärzte: Euro (2010) gegenüber (2009) Radiologen: Euro (2009) Nervenärzte: Euro (2009) niedergelassene Ärzte insgesamt: Euro (2009) Honorarumsatz nach Facharztgruppen (Quelle: Sparkassen-Finanzgruppe, Branchenreport 2011, Abrechnungsjahr 2009, im Durchschnitt) Radiologen: Nervenärzte: Allgemeinmediziner: Euro Euro Euro 25. Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 5

6 Zufriedenheit des Arztes mit der wirtschaftlichen Lage (Quelle: IFD-Allensbach) Die Zufriedenheit der niedergelassenen Ärzte insgesamt mit ihrer wirtschaftlichen Lage steigt seit Jahren an und liegt im Jahr 2011 bei 79 Prozent (Hausärzte = 76 Prozent und Fachärzte = 81 Prozent) 25. Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 6

7 Entwicklung der ärztlichen Gesamtvergütung in Mrd. Euro (Quelle: Institut des Bewertungsausschusses, KBV-Honorarstatistik 2012, eigene Berechnungen für 2013; Angaben einschl. Bereinigung Selektivverträge) 35,0 30,0 25,0 24,0 24,4 25,2 25,6 25,8 26,3 27,0 27,7 29,1 30,8 31,3 32,0 32,4 33,8 20,0 15,0 10,0 5,0 0, Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 7

8 Entwicklung der Gesamtvergütung, des Bruttoinlandsproduktes und der Grundlohnsumme (Quelle: BMG-Geschäftsbericht, Bundesbank/Statistisches Bundesamt, BVA; Index 2000 = 1,0; 2012 geschätzt) Durchschnittliches Bruttoarbeitsentgelt aller Versicherten (Quelle Deutsche Rentenversicherung, gerundet) 2011: Euro 2010: Euro 2009: Euro 2008: Euro 25. Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 8

9 Einkommen freier Berufe in Deutschland im Vergleich (Quelle: Lohn- und Einkommensstatistik 2004, Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit in Euro) Zahnarzt Lotse Arzt Steuerberater Rechtsanwalt Wirtschaftsprüfer Vermessungsingenieur Durchschnitt freie Berufe Architekt Journalist Insolvenz-Risiko bei niedergelassenen Ärzten (Quelle: Creditreform Branchenanalyse März 2012) Dass von Creditreform ermittelte Kreditausfallrisiko ist bei ambulanten Arztpraxen sehr gering. Im Jahr 2011 waren nur 85 von insgesamt erfassten fachärztlichen Praxen und 74 von allgemeinmedizinischen Praxen von einer Insolvenz betroffen. Ausfallrisiko in fachärztlichen Praxen 2011: 0,32 Prozent Ausfallrisiko in fachärztlichen Praxen Prognose 2012: 0,27 Prozent Ausfallrisiko in hausärztlichen Praxen 2011: 0,44 Prozent Ausfallrisiko in hausärztlichen Praxen Prognose 2012: 0,39 Prozent Ausfallrisiko Gesamtwirtschaft Prognose 2012: 2,11 Prozent 25. Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 9

10 Cashflow bei niedergelassenen Ärzten (Quelle: Sparkassen-Finanzgruppe, Branchenreport 2011) Hausärzte Für Hausärzte gilt laut dem Branchenreport der Sparkassen ein ge-ringes Insolvenzrisiko. Wenn es zu Zahlungsengpässen kommt, sind dafür häufig Gründe im privaten und steuerlichen Bereich zu suchen. Damit weisen die Hausarztpraxen einen der besten Cashflows aller Heilberufler auf. 1 Fachärzte Für den Honoraranteil besteht i. d. R. so gut wie kein Ausfallrisiko. 2 Als Resümee der Kennzahlenanalyse ergibt sich, dass sich der fachärztliche Honorarumsatz zuletzt relativ deutlich erhöhte und den Kostenanstieg übertraf, so dass insgesamt die Rentabilität und Produktivität angestiegen sind. 3 Für Fachärzte gilt daher eine aus-gesprochen gute Cashflow-Rate. 4 Schuldentilgung bei niedergelassenen Ärzten (Quelle Sparkassen-Finanzgruppe, BranchenReport 2011) Würde der freigesetzte Cashflow voll zur Schuldentilgung eingesetzt, so könnten die meisten Arztpraxen in nur fünf Quartalen alle Schulden komplett tilgen. Der durchschnittliche dynamische Verschuldungsgrad lag im Jahr 2009 bei 1,3 Jahren. Die kapitalstärksten Praxen weisen hier sogar eine Quote von 0,5 auf, d. h., es könnten in zwei Abrechnungsquartalen alle Schulden getilgt werden. 5 1 Alle Zitate Branchenreport 2011, Seite 38 2 Branchenreport 2011, Seite 41 3 Branchenreport 2011, Seite 42 4 ebenda 5 Branchenreport 2011, Seite Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 10

11 Vergütungsverhandlungen Ärzte für das Jahr 2013 Die ärztliche Vergütung wird von einer Reihe von Faktoren bestimmt, die auf Bundesebene und auf Landesebene zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung bzw. den Verbänden der Kassenärztlichen Vereinigungen und dem GKV-Spitzenverband bzw. den Krankenkassen verhandelt werden. Die endgültige Höhe der Vergütung für das Jahr 2013 wird erst nach Abschluss der gesamten Verhandlungen feststehen. Durch das GKV-Versorgungsstrukturgesetz wurde der Landesebene eine Reihe von neuen Aufgaben zugeordnet; insbesondere die Kassenärztlichen Vereinigungen erhielten zusätzliche Instrumente, um in Verhandlungen ihre Forderungen verstärkt geltend machen und die Vergütung nach Festlegung des Orientierungswertes und der Morbiditätsraten auf Bundesebene weiter steigern zu können (Zuschläge auf den Orientierungswert, weitere Morbiditätskriterien). Auf Bundesebene muss bis zum des jeweiligen Vorjahres folgendes verhandelt werden: Orientierungswert (Feststellung) Empfehlung zu Veränderungsraten der Morbidität (Diagnose-raten und Demografieraten je Kassenärztliche Vereinigung) Auf Landesebene wird zwischen den Verbänden der Krankenkassen und der Kassenärztliche Vereinigung (17 Regionen) bis zum des jeweiligen Vorjahres Folgendes verhandelt: Vereinbarung Punktwert auf Basis des Orientierungswertes Zu- und Abschläge auf den Orientierungswert für regionale Besonderheiten der Kosten- und Versorgungsstruktur 25. Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 11

12 Zuschläge auf den Orientierungswert für besonders förderungswürdige Leistungen und Leistungserbringer Gewichtung der Demografie- und der Diagnoserate Weitere Morbiditätskriterien Verlagerung stationär-ambulant Vergütung für neue Leistungen 25. Februar.2014, Pressestelle GKV-SV 12

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