Programmierung des MediaPlayers und Auswahl der Mediendateien

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1 Programmierung des MediaPlayers und Auswahl der Mediendateien Nach dem Starten der Software DV Studio 2 werden die entsprechenden Mediendateien per Drag & Drop in das Playlist-Fenster gezogen. Das native Format ist MPEG-2 mit einer Auflösung bis 1920x1080. Einfügen der Mediendateien über Drag&Drop aus dem oberen Fenster in das untere Playlist -Fenster Durch die Zusatzsoftware DVMediaConverter (diese kann kostenlos heruntergeladen werden) können alle üblichen Formate und Bildraten ohne Skalierung der Auflösung und damit ohne Verminderung der Bildqualität in einen Transport-Stream (.ts) gewandelt werden. Dadurch ist eine übergangslose Wiedergabe der unterschiedlichen Formate gewährleistet. Playlisten können im einfachen Loop oder über die Kalender- und Datumsfunktion zu bestimmten Zeiten abgespielt werden. Wird die Kalender- und Uhrzeitfunktion gewählt, kann über die entsprechende Sub-Page der Software für jede Datei der Abspielstart eingestellt werden. Die Einstellungen werden dann in einer Schedule-List abgespeichert. Es können beliebig viele Scheduler-Lists erzeugt werden.

2 Einfügen weiterer Dateien Auswahl der Abspieldaten (Kalender- und Uhrzeitfunktion)

3 Mehrere Scheduler-Listen können separat aufgerufen werden Datenübertragung auf den MediaPlayer per USB oder Flash-Card Alle Mediendaten, Playlisten und Scheduler-Listen werden immer auf der herausnehmbaren Flash-Card des MediaPlayers gespeichert. Die einfachste Form der Datenübertragung auf den MediaPlayer erfolgt über Flash-Card oder USB-Stick. Datenübertragung per Flash-Card Bei der Datenübertragung direkt auf die Flash-Card muss diese über einen Kartenleser am Programmier-PC angeschlossen werden. Die Flash-Card muss vor der Übertragung der Daten neu formatiert werden. Die Formatierung erfolgt im Format FAT oder FAT32. Nach der Formatierung wird in der letzten Sub-Page der Software der Reiter Flash-Card angeklickt und die Flash-Card über den Explorer ausgewählt. Direkt danach erfolgt die Übertragung der Daten (Mediendateien, Playlisten und Scheduler-Listen) auf die Flash-Card. Nach einer Fertigstellungsmeldung kann die Flash-Card aus dem Kartenleser entnommen werden und direkt im Player eingesetzt werden. Der Start der Playlisten oder Scheduler-Listen je nach Programmierung erfolgt automatisch. Datenübertragung per USB-Stick Bei der Übertragung per USB-Stick wird anstelle der Flash-Card im Explorer der USB-Stick ausgewählt. Auch dieser muss als FAT oder FAT32 vor der Benutzung formatiert werden. Die Flash-Card selbst als zentraler Datenspeicher verbleibt in diesem Fall ständig im Player. Nach der Fertigstellung der Datenübertragung wird der USB-Stick am MediaPlayer in den USB-Port eingesetzt. Die Datenübertragung vom USB-Stick auf den Player bzw. die Flash-Card des Players erfolgt automatisch. Nach der Übertragung muss der Stick entnommen werden und der Player führt einen automatischen Neustart durch.

4 Auswahl des USB-Sticks zur Datenübertragung Der Start der Mediendateien entsprechend der Vorgaben durch die Playlisten und Scheduler- Listen erfolgt sofort nach dem Einschalten des Players automatisch. Der Player kann jederzeit durch Trennen der Netzversorgung ohne jegliches Herunterfahren abgeschaltet werden. Datenübertragung über FTP Bei mehreren Displays und/oder entfernten Standorten ist die Datenübertragung per FTP die angebrachte Lösung. Dabei werden die darzustellenden Inhalte (Grafiken, Videos, Audio) vom Administrator über das lokale Netzwerk oder das Internet auf einen FTP-Server geladen. Ist ein FTP-Server vorhanden, so kann die Kommunikation zum FTP-Server über jeden üblichen FTP Client erfolgen (z.b. Filezilla als Freeware). Muss ein FTP-Server neu angelegt werden, ist es im einfachsten Fall ebenfalls empfehlenswert, Freeware wie Filezilla Server zu verwenden. Der oder die MediaPlayer erhalten bei der Übertragung der Daten aus der Software DV Studio 2 bei der Auswahl (FTP-Server) zusätzlich zu den Mediendateien, den Playlisten und den Scheduler-Listen eine Konfigurationsdatei mir den Befehlen für die automatische Einwahl beim FTP-Server zum Herunterladen neuer oder geänderter Dateien.

5 Eingabe der Daten für die Kommunikation mit dem FTP-Server Eingegeben werden muss: - Intervall der automatischen Einwahl in Minuten - IP-Adresse des Servers (IP Adresse oder ftp://-name) - Pfadangabe des Orders der Daten auf dem Server - Username - Passwort - Port-Nummer (üblicherweise 21) Diese Dateien werden nach dem Klicken der Apply Taste abgespeichert und gemeinsam mit den anderen Dateien auf den Player übertragen. Diese Übertragung erfolgt wieder per USB-Stick oder Flash-Card oder direkt über das Netzwerk. Sowie der Player seine Playlisten und Mediendateien erhalten hat, beginnt er mit dem Abspielen dieser Dateien gemäß der Playlisten. Die Einwahl und automatische Abfrage nach neuen Inhalten auf dem FTP-Server in den eingestellten Zeitintervallen erfolgt im Hintergrund und ist für den Betrachter nicht sichtbar. Sowie neue Inhalte vollständig heruntergeladen wurden, werden diese dann an Stelle der alten und entsprechend der Festlegungen in der Playlist abgespielt. Das Hochladen der Medieninhalte kann von jedem beliebigen Arbeitsplatz im Netzwerk / Internet und zu beliebigen Zeitpunkten oder auch automatisch erfolgen. Sowie bei der automatisierten Abfrage durch den Player ein neuer Inhalt auf dem Server gefunden wird, wird dieser automatisch heruntergeladen.

6 FTP Server Daten, Benutzername und Passwort zur Einwahl Sonderfunktionen Zeitgesteuertes En- und Ausschalten In der Programmierung der Konfiguration der MediaPlayer kann eine tägliche automatische Ein- und Ausschaltzeit der Displays vorprogrammiert werden. Abspielen zusätzlicher Inhalte über Auslösetasten Zusätzlich zu den über die Playlisten abgespielten Inhalten können Mediendateien (Grafik, Video, Audio) über das Betätigen von am Player angeschlossenen Tasten ausgelöst werden. Diese werden dann unabhängig von der gerade laufenden Playlist gestartet. Abspielen zusätzlicher Inhalte über die optionale Touch-Funktion der Displays Mit Aufpreis sind alle Displays mit Touch-Funktion in acht Feldern auf der Bildfläche erhältlich. Über diese Touch-Funktion können für jedes Berührungsfeld eigene Inhalte gestartet werden. Diese werden dann vollflächig auf dem Display angezeigt. Nach dem Ende der zusätzlichen Inhalte wird wieder der ursprüngliche Inhalt dargestellt. Abspielen zusätzlicher Inhalte über Annäherungssensor Mit Aufpreis sind alle Displays bzw. MediaPlayer auch mit einem Annäherungssensor erhältlich. In der Software kann festgelegt werden, welcher Inhalt beim Auslösen des Sensors abgespielt werden sollen.

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