Oracle 9i - Handbuch. Timo Meyer. Administration von Oracle-Datenbanken. Universität Hannover. Neue Benutzerverwalt. Funktionen.

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1 Oracle 9i - Handbuch Timo Meyer Administration von Oracle-Datenbanken Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 1 von 77 Seite 1 von 77

2 Agenda 1. Oracle Grundlagen 2. Funktionen 3. Befehle 4. Benutzerverwaltung 5. Tuning des Speichers der Datenbank 6. Oracle 9i 7. Seite 2 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 2 von 77

3 1. Oracle Grundlagen 1.1 Architektur 1.2 Speicherstrukturen 1.3 Hintergrundprozesse 1.4 Serverkonfiguration 1.5 Starten und Herunterfahren von Oracle 1.6 ArchiveLog / NoArchiveLog-Modus 1.7 Dateiverwaltung Offline und Online 1.8 Offline- und Online-Backup Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 3 von 77 Grundlagen Installation Seite 3 von 77

4 1.1 Architektur Eine Datenbank besteht aus Tablespaces (Tablespaces bestehen aus physischen Dateien) Ein Tablespace besteht aus Segmenten (Index, Daten, Rollback, etc.) Ein Segment besteht aus Extents Ein Extent besteht aus Blöcken Blockgröße wird in der Initialisierungsparameter- Datei festgelegt (z. B. db_block_size = 8192) Hinzufügen und Löschen von Tablespaces mit Oracle Enterprise Manager (OEM) oder SQL*PLUS Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 4 von 77 Grundlagen Installation Seite 4 von 77

5 1.1 Architektur Datendatei Speichert die eigentlichen Daten Redo-Log-Datei Speichert die Änderungen (für Rollforward) mindestens 2 sollten multiplexed-gruppiert sein Multiplexing wird über die Initialisierungsparameter- Datei konfiguriert Controldatei (Steuerungsdatei) Speichert das Schema der Datenbank (u. v. m.) sollte multiplexed sein Multiplexing wird über die Initialisierungsparameter- Datei konfiguriert Grundlagen Installation Seite 5 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 5 von 77

6 1.2 Speicherstrukturen Shared Pool Library Cache Shared SQL-Area PL/SQL-Prozeduren Sperren und Latches Data Dictionary Cache Control-Strukturen Database Buffer Cache Redo-Log-Buffer Large Pool Java Pool Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 6 von 77 Grundlagen Installation Seite 6 von 77

7 1.3 Hintergrundprozesse Database Writer Prozess (DBWn) Schreibt Dirty Blocks in Datendateien Log Writer Prozess (LGWR) Schreibt Redo-Log-Buffer in die Redo-Log-Dateien Alle 3 Sekunden Nach einem Commit Wenn der Redo-Log-Buffer zu einem Drittel gefüllt ist Checkpoint Prozess (CKPT) Stellt sicher, dass alle Änderungen der commitet Transaktionen in den Datendateien stehen (durch DBW0) System Monitor (SMON) Instance-Recovery und Crash-Recovery Prozess Monitor (PMON) Freigabe von Ressourcen, Sperren und Transaktionen von abgebrochenen/fehlgeschlagenen Benutzerprozessen Archiver (ARCn) Sichert nicht aktuelle Online-Redo-Log-Dateien Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 7 von 77 Grundlagen Installation Seite 7 von 77

8 1.4 Serverkonfiguration Dedizierte Server-Konfiguration Jedem Benutzerprozess ist ein Serverprozess zugeordnet Multithreaded Server-Konfiguration Dispatcher verteilt die Anfragen auf die Serverprozesse Dispatcher legt Anfragen in Request-Queue Serverprozess legt Ergebnisse in Response-Queue Grundlagen Installation Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 8 von 77 Seite 8 von 77

9 1.5 Starten und Herunterfahren von Oracle Starten von Oracle Status 1 Nomount (STARTUP NOMOUNT) Initialisierungsparameter-Datei (init.ora) wird ausgelesen Hintergundprozesse werden gestartet Sytem Global Area (SGA) wird initialisiert Status 2 Mount (STARTUP MOUNT) Control-Dateien werden geöffnet Datendateien und Redo-Log-Dateien werden identifiziert Status 3 Open (STARTUP OPEN) Datendateien und Redo-Log-Dateien werden geöffnet Sperren werden gesetzt etc. Grundlagen Installation Seite 9 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 9 von 77

10 1.5 Starten und Herunterfahren von Oracle Herunterfahren von Oracle Status 1 Schließen der Datenbank Redo-Log-Buffer wird in Redo-Log-Dateien geschrieben Database-Buffer-Cache wird in Datendateien geschrieben Dateien werden geschlossen Status 2 - Abhängen der Datenbank (Dismount) Control-Datei wird geschlossen Status 3 Herunterfahren der Instanz SGA wird freigegeben Hintergrundprozesse werden beendet Grundlagen Installation Seite 10 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 10 von 77

11 1.5 Herunterfahren von Oracle Shutdown normal (SHUTDOWN NORMAL) Keine neuen Benutzersitzungen Warten, bis sich alle Benutzer abgemeldet haben Shutdown immediate (SHUTDOWN IMMEDIATE) Keine neuen Benutzersitzungen und Trennen der User Nicht abgeschlossene Transaktionen werden zurückgerollt Shutdown abort (SHUTDOWN ABORT) Keine neuen Benutzersitzungen und Trennen der User Nicht abgeschlossene Transaktionen werden nicht zurückgerollt Instance-Recovery beim nächsten Hochfahren notwendig Shutdown transactional (SHUTDOWN TRANSACTIONAL) Keine neuen Benutzersitzungen und Transaktionen zugelassen Transaktionen können bis zum Ende durchlaufen Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 11 von 77 Grundlagen Installation Seite 11 von 77

12 1.6 ArchiveLog / NoArchiveLog-Modus ArchiveLog-Modus Online-Redo-Log-Dateien werden gesichert Wird durch ALTER DATABASE archivelog; im MOUNT-Status aktiviert Hintergrundprozess Archiver wird durch ARCHIVE LOG START; gestartet (oder in der Initialisierungsparameter-Datei!!!) Kann überprüft werden durch ARCHIVE LOG LIST; Stark empfohlen von Oracle LOG SWITCH Erfolgt, wenn Online-Redo-Log-Datei voll ist manuell durch ALTER SYSTEM SWITCH LOGFILE; Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 12 von 77 Grundlagen Installation Seite 12 von 77

13 1.7 Dateiverwaltung Offline und Online Offline-Setzen von Datendateien Datenbank muss im Status Mount oder Open sein ALTER DATABASE test DATAFILE c:\oracle\oradata\test\indx01.dbf OFFLINE; Online-Setzen von Datendateien Datenbank muss im Status Mount oder Open sein ALTER DATABASE test DATAFILE c:\oracle\oradata\test\indx01.dbf ONLINE; Anwendung im Recovery-Fall Abfragen über die Sicht v$datafile SELECT name, status FROM v$datafile; Grundlagen Installation Seite 13 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 13 von 77

14 1.8 Offline- und Online-Backup Wiederherstellung von einem Offline-Backup im NoArchiveLog-Modus (Cold Backup) Herunterfahren der Datenbank, falls notwendig SHUTDOWN NORMAL; Kopieren ALLER Datendateien, Control-Dateien und Online-Redo-Log-Dateien an den Ursprungsort Mit den entsprechenden Betriebssystembefehlen Hochfahren der Datenbank STARTUP NORMAL; Grundlagen Installation Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 14 von 77 Seite 14 von 77

15 1.8 Offline- und Online-Backup Ausnahmen bei der Wiederherstellung von einem Offline-Backup im NoArchiveLog-Modus Voraussetzung Alle Transaktionen müssen sich in den ONLINE-REDO- LOG-Dateien befinden. Herunterfahren der Datenbank, falls notwendig SHUTDOWN NORMAL; Kopieren der beschädigten Datendatei Mit den entsprechenden Betriebssystembefehlen Grundlagen Installation Hochfahren der Datenbank STARTUP NORMAL; Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 15 von 77 Seite 15 von 77

16 1.8 Offline- und Online-Backup Wiederherstellen der Transaktionen, die seit der Sicherung durchgeführt wurden RECOVER DATAFILE datafilename; ALTER DATABASE OPEN; Grundlagen Installation Wiederherstellung von einem Offline-Backup im ArchiveLog-Modus Analog der Sicherung einer Datenbank im NoArchiveLog-Modus Herunterfahren der Datenbank (falls noch möglich) SHUTDOWN NORMAL; Seite 16 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 16 von 77

17 1.8 Offline- und Online-Backup Kopieren aller Datendateien, Control-Dateien und Online-Redo-Log-Dateien an den Datenbankort Mit den entsprechenden Betriebssystembefehlen Hochfahren der Datenbank STARTUP NORMAL; Rollforward der entsprechenden Transaktionen (im Status Mount): RECOVER database RECOVER datafile RECOVER tablespace Grundlagen Installation Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 17 von 77 Seite 17 von 77

18 1.8 Offline- und Online-Backup Zusammenfassung Offline-Backup (Cold Backup) Datenbank muss schnell wieder verfügbar sein Offline Schalten der entsprechenden Datendatei oder des entsprechenden Tablespaces Öffnen der Datenbank Wiederherstellen mit RECOVER DATAFILE oder RECOVER TABLESPACE Online-Schalten der entsprechenden Datendatei oder des entsprechenden Tablespaces Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 18 von 77 Grundlagen Installation Seite 18 von 77

19 1.8 Offline- und Online-Backup Wiederherstellung von einem Online-Backup im ArchiveLog-Modus (Hot/Warm Backup) Einsatzgebiete Datenbanken, die 24 Stunden an 7 Tagen verfügbar sein müssen Voraussetzung Datenbank muss sich ArchiveLog-Modus befinden Wird Tablespace-bezogen durchgeführt Grundlagen Installation Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 19 von 77 Seite 19 von 77

20 1.8 Offline- und Online-Backup Sichten von wichtigen Tablespaces Welche Tablespaces gibt es? Antwort: Sicht DBA_TABLESPACES abfragen SELECT tablespace_name FROM DBA_TABLESPACES; Welche Datendateien gibt es in den einzelnen Tablespaces? Antwort: Sicht DBA_DATA_FILES SELECT file_name,tablespace_name FROM DBA_DATA_FILES; Grundlagen Installation Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 20 von 77 Seite 20 von 77

21 1.8 Offline- und Online-Backup Zusammenfassung Online-Backup (Hot/WarmBackup) Tablespace muss in den Hot-Backup-Modus versetzt werden ALTER TABLESPACE tablespacename BEGIN BACKUP; ALTER TABLESPACE users BEGIN BACKUP; Grundlagen Installation Zu diesem Tablespace gehörige Dateien werden per Betriebssystembefehl wegkopiert Tablespace muss Hot-Backup-Modus deaktivieren ALTER TABLESPACE tablespacename END BACKUP; ALTER TABLESPACE users END BACKUP; Seite 21 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 21 von 77

22 1.8 Offline- und Online-Backup Kopieren der beschädigten Dateien an Ihren ursprünglichen Speicherort Anwenden der Transaktionen vom Zeitpunkt der Sicherung bis zur Beschädigung RECOVER DATAFILE datafilename Grundlagen Installation oder RECOVER TABLESPACE tablespacename oder RECOVER DATABASE Öffnen der Datenbank Seite 22 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 22 von 77

23 2. Funktionen 2.1 Zeichenkettenfunktionen 2.2 Arithmetische Funktionen 2.3 Datenfunktionen 2.4 Konvertierungsfunktionen 2.5 Mathematische Funktionen 2.6 Sonstige Funktionsvariablen Funktionen Migration Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 23 von 77 Seite 23 von 77

24 2.1 Zeichenkettenfunktionen Beispiel 1: SELECT lower(ename) AS nachname FROM emp; Erklärung: Diese Abfrage gibt als Ergebnismenge die Nachnamen (ename) der Mitarbeiter in Kleinbuchstaben zurück. Funktionen Migration Beispiel 2: SELECT upper(ename) AS nachname FROM emp; Erklärung: Diese Abfrage gibt als Ergebnismenge die Nachnamen (ename) der Mitarbeiter in Großbuchstaben zurück. Seite 24 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 24 von 77

25 2.1 Zeichenkettenfunktionen Beispiel 3: SELECT initcap(ename) AS nachname FROM emp; Erklärung: Diese Abfrage gibt als Ergebnismenge die Nachnamen (ename) der Mitarbeiter zurück. Der erste Buchstabe wird groß geschrieben und alle weiteren werden klein geschrieben. Beispiel 4: SELECT concat(ename,job) AS nachname FROM emp; Erklärung: Es werden die Spalten Nachname (ename) und Job verknüpft. Dies entspricht dem Verknüpfungsoperator. Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 25 von 77 Funktionen Migration Seite 25 von 77

26 2.1 Zeichenkettenfunktionen Beispiel 5: SELECT ename AS nachname, substr(ename,1,3) FROM emp; Erklärung: Diese Abfrage gibt eine Zeichenkette von 3 Zeichen, beginnend beim ersten Zeichen, zurück. Als Vergleich wird an erster Stelle der komplette Nachname (ename) ausgegeben. Beispiel 6: SELECT ename AS nachname, substr(ename,3,2) FROM emp; Erklärung: Diese Abfrage gibt eine Zeichenkette von 2 Zeichen, beginnend beim dritten Zeichen, zurück. Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 26 von 77 Funktionen Migration Seite 26 von 77

27 2.1 Zeichenkettenfunktionen Beispiel 7: SELECT ename AS nachname, substr(ename,-3,2) FROM emp; Erklärung: Diese Abfrage gibt eine Zeichenkette von 2 Zeichen, beginnend beim dritten Zeichen von hinten, zurück. Funktionen Migration Beispiel 8: SELECT ename AS nachname, instr(ename,'s')from emp; Erklärung: Es wird in der Spalte Nachname (ename) nach dem Vorkommen von S gesucht und die Position zurückgegeben. Wird S nicht gefunden, so wird eine 0 zurückgegeben. Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 27 von 77 Seite 27 von 77

28 2.1 Zeichenkettenfunktionen Beispiel 9: SELECT ename AS nachname, length(ename) AS Länge FROM emp; Erklärung: Es wird die Länge der Spalte Nachname (ename) zurückgegeben. Funktionen Migration Beispiel 10: SELECT ltrim(' Tech') FROM dual; Erklärung: Es werden die vorangestellten Leerzeichen entfernt. Seite 28 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 28 von 77

29 2.1 Zeichenkettenfunktionen Beispiel 11: SELECT trim(' ' from ' Tech ') FROM dual; Erklärung: Es werden die vorangestellten und nachfolgenden Leerzeichen entfernt. Beispiel 12: SELECT rpad('tech',10,'*') FROM dual; Funktionen Migration Erklärung: Es werden bis zur Gesamtlänge von 10 Zeichen mit * rechts aufgefüllt. Seite 29 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 29 von 77

30 2.1 Zeichenkettenfunktionen Beispiel 13: SELECT lpad('tech',10,'*') FROM dual; Erklärung: Es werden bis zur Gesamtlänge von 10 Zeichen mit * links aufgefüllt. 2.2 Arithmetische Funktionen Funktionen Migration Beispiel 1: SELECT AS zahl, round( ,2) AS gerundet FROM dual; Erklärung: Die Zahl wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Seite 30 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 30 von 77

31 2.2 Arithmetische Funktionen Beispiel 2: SELECT AS zahl, round( ,-2) AS gerundet FROM dual; Erklärung: Die Zahl wird auf zwei Stellen vor dem Komma gerundet. Funktionen Migration Beispiel 3: SELECT AS zahl, trunc( ,2) AS abgeschnitten FROM dual; Erklärung: Die Zahl wird auf zwei Nachkommastellen abgeschnitten. Seite 31 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 31 von 77

32 2.3 Datenfunktionen Beispiel 1: SELECT sysdate AS "Heute",sysdate+1 AS "Morgen" FROM dual; Funktionen Migration Erklärung: Es wird das heutige Datum (sysdate) und das heutige Datum zuzüglich einen Tag, also morgen, ausgegeben. Beispiel 2: SELECT sysdate hiredate AS "Tage als Angestellter FROM emp; Erklärung: Es wird vom aktuellen Datum (sysdate) das Erstellungsdatum abgezogen. Ausgegeben wird nun die Anzahl von Tagen zwischen dem aktuellen Datum (sysdate) und dem Einstellungsdatum. Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 32 von 77 Seite 32 von 77

33 2.3 Datenfunktionen Beispiel 3: SELECT ename AS "Nachname", months_between(sysdate,hiredate) /12 AS "Jahre als Angestellter" FROM emp; Funktionen Migration Erklärung: Es werden die Monate zwischen dem aktuellen Datum (sysdate) und dem Einstellungsdatum ermittelt. Beispiel 4: SELECT ename AS "Nachname", add_months (hiredate,12*25) AS "Gehaltserhöhung" FROM emp; Erklärung: Zu dem Einstellungsdatum werden 12*25 Monate, also 25 Jahre, addiert. Dieses Datum wird angezeigt. Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 33 von 77 Seite 33 von 77

34 2.3 Datenfunktionen Beispiel 5: SELECT sysdate hiredate AS "Tage als Angestellter FROM emp; Erklärung: Es wird vom aktuellen Datum (sysdate) das Einstellungsdatum abgezogen. Beispiel 6: SELECT ename AS "Nachname", months_between (sysdate,hiredate) /12 AS "Jahre als Angestellter FROM emp; Erklärung: Es werden die Monate zwischen dem aktuellen Datum (sysdate) und dem Einstellungsdatum ermittelt. Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 34 von 77 Funktionen Migration Seite 34 von 77

35 2.4 Konvertierungsfunktionen Beispiel 1: SELECT to_number('1,5') AS zahl FROM dual; Erklärung: Die Zeichenkette 1,5 wird in eine Zahl konvertiert. Dies ist oft notwendig, wenn mit dieser Zahl gerechnet werden muss. Beispiel 2: SELECT ename AS "Nachname", to_char(sal,'09g999d00') AS gehalt FROM emp; Erklärung: Es wird das Gehalt der Angestellten in eine Zeichenkette konvertiert und mit 5 Stellen angegeben. Falls das Gehalt nicht 5 Stellen beträgt, so wird es mit führenden Nullen aufgefüllt. Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 35 von 77 Funktionen Migration Seite 35 von 77

36 2.4 Konvertierungsfunktionen Beispiel 3: SELECT to_char(hiredate.'dd.month.yyyy') FROM scott.emp; Erklärung: Es wird das Einstellungsdatum mit Wochentag, Tag, Monat und Jahr ausgegeben. Beispiel 4: SELECT to_date('12.februar.1971', 'DD.Month.YYYY') FROM dual; Erklärung: Es wird die Zeichenkette '12.Februar.1971 angelehnt an das Format 'DD.Month.YYYY in ein gültiges Datum umgewandelt. Funktionen Migration Seite 36 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 36 von 77

37 2.4 Konvertierungsfunktionen Häufige Zahlenformate: 9 Stellvertreter für eine Ziffer (keine führenden Nullen) 0 Stellvertreter für eine Ziffer (Führende Nullen) D Dezimaltrennzeichen G Tausenedertrennzeichen Häufige Datenformate (Datum): DD / MM zweistelliger Tageswert / Monatswert DAY / Month ausgeschriebener Tag / Monat MM Month YY zweistelliger Jahreswert YYYY vierstelliger Jahreswert Funktionen Migration Seite 37 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 37 von 77

38 2.5 Mathematische Funktionen Beispiel 1: SELECT ename AS nachname, job, sal AS "Altes Gehalt", DECODE (job,'clerk',sal*0.9, 'SALESMAN',sal*0.8,sal) AS "Gekürztes Gehalt" FROM emp; Funktionen Migration Erklärung: Es wird in der Spalte Job nach CLERK gesucht und in diesen Zeilen das Gehalt mit 0.9 multipliziert. Weiterhin wird in der Spalte Job nach SALESMAN gesucht und in diesen Zeilen das Gehalt mit 0.8 multipliziert. Für alle anderen Zeilen wird das Gehalt ungekürzt ausgegeben. Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 38 von 77 Seite 38 von 77

39 2.5 Mathematische Funktionen Beispiel 2: SELECT nvl(comm,0) AS "Kein NULL mehr" FROM emp; Erklärung: Es wird in der Spalte comm nach NULL gesucht und durch die Zahl 0 bei der Ausgabe ersetzt. Funktionen Migration 2.6 Sonstige Funktionsvariablen SELECT comm,nvl2(comm,'komm','keine Komm') FROM scott.emp; REPLACE(s1,s2[,s3]) suche s2 in s1 und ersetze ihn durch s3 bzw. NULL Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 39 von 77 Seite 39 von 77

40 2.6 Sonstige Funktionsvariablen REPLACE('SCHADE','D','LK') Ergebnis: 'SCHALKE' TRANSLATE(s1,s2,s3) Ergebnis: in s1 werden alle Zeichen aus s2 durch solche aus s3 ersetzt TRANSLATE('ABC67LR5', ' ','**********') Ergebnis: 'ABC**LR*' TRANSLATE('ABC67LR5','* ','*') Ergebnis: 'ABCLR' chr(65) Ergebnis: 'A' ascii('a') Ergebnis: 65 Funktionen Migration Seite 40 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 40 von 77

41 3. Befehle 3.1 ALTER-Befehle 3.2 DDL-Befehle (Data Dictionary Language) 3.3 DML-Befehle (Data Manipulation Language) 3.4 PRIMARY KEY-Constraint 3.5 FOREIGN KEY-Constraint 3.6 NOT NULL-Constraint 3.7 CHECK-Constraint 3.8 UNIQUE-Constraint Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 41 von 77 Seite 41 von 77

42 3.1 ALTER-Befehle Hinzufügen einer Spalte in eine Tabelle ALTER TABLE tablename ADD spaltenname datentyp; ALTER TABLE emp ADD spaltenname NUMBER(1); Aktualisierung / Modifizierung einer Tabellenspalte ALTER TABLE tablename MODIFY spaltenname datentyp; ALTER TABLE emp MODIFY spaltenname NUMBER(5); Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 42 von 77 Seite 42 von 77

43 3.2 DDL-Befehle (Data Dictionary Language) Erstellung einer Tabelle diversen Spalten CREATE TABLE tabellenname spalte1 datentyp1, spalte2 datentyp2...); CREATE TABLE mitarbeiter MiNr number(5),miname VARCHAR2(30), EinstDat DATE); Wichtige Datentypen NUMBER (Gesamtstellen, Nachkommastellen) VARCHAR2 (Zeichenzahl) DATE (Datum) Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 43 von 77 Seite 43 von 77

44 3.3 DML-Befehle (Data Manipulation Language) Einfügen von Datensätzen INSERT INTO tablename(spalte1, spalte2...) VALUES(wert1, wert2..); INSERT INTO produkt(prodnr, prodname) VALUES(1, Milch ); Alle NOT-NULL-Spalten müssen eingetragen werden COMMIT schreibt die Änderungen fest Ändern von Datensätzen UPDATE tablename SET spalte=wert WHERE bedingung; UPDATE emp SET sal=sal*1.2; UPDATE emp SET deptno=40 WHERE name= KING ; UPDATE emp SET name= Queen WHERE name= KING ; COMMIT schreibt die Änderungen fest Seite 44 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 44 von 77

45 3.3 DML-Befehle (Data Manipulation Language) Löschen von Datensätzen DELETE FROM tablename WHERE bedingung; DELETE FROM emp; DELETE FROM emp WHERE sal>3000; COMMIT schreibt die Änderungen fest ROLLBACK rollt die Änderungen zurück Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 45 von 77 Seite 45 von 77

46 3.4 PRIMARY KEY-Constraint Erstellen eines PRIMARY KEY ALTER TABLE tabellenname ADD CONSTRAINT constraintname PRIMARY KEY (spalte1,spalte2...); ALTER TABLE employees ADD CONSTRAINT empl_pk PRIMARY KEY (employeeid); Fakten Es kann je Tabelle nur einen PRIMARY KEY geben (aber über mehrere Spalten) Dieser ist immer NOT NULL und indiziert Löschen eines PRIMARY KEY ALTER TABLE tabellenname DROP CONSTRAINT constraintname; ALTER TABLE employees DROP CONSTRAINT empl_pk; Seite 46 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 46 von 77

47 3.5 FOREIGN KEY-Constraint Erstellen eines FOREIGN KEY (auf N-Seiten) ALTER TABLE tabellenname ADD CONSTRAINT constraintname FOREIGN KEY (spalte1,spalte2...) REFERENCES tabellenname( spalte1,spalte2..); ALTER TABLE products ADD CONSTRAINT prod_fk_cat FOREIGN KEY (categoryid) REFERENCES categories(categoryid); Fakten Spalten müssen UNIQUE sein (z. B. PRIMARY KEY) Datentypen müssen übereinstimmen Referentielle Integrität darf nicht verletzt werden Löschen eines FOREIGN KEY ALTER TABLE tabellenname DROP CONSTRAINT constraintname; ALTER TABLE products DROP CONSTRAINT prod_fk_cat; Seite 47 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 47 von 77

48 3.6 NOT NULL-Constraint Erstellen eines NOT NULL Constraints ALTER TABLE tabellenname MODIFY spalte NOT NULL; ALTER TABLE employees MODIFY lastname NOT NULL; Fakten Nur möglich, wenn keine bestehenden Daten gegen NOT NULL verstoßen Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 48 von 77 Seite 48 von 77

49 3.7 CHECK-Constraint Erstellen eines CHECK Constraints ALTER TABLE tabellenname ADD CONSTRAINT constraintname CHECK (bedingung); ALTER TABLE employees ADD CONSTRAINT empl_ck1 CHECK lower(lastname) NOT IN ('hussein','castro','bin laden')); Fakten Als Bedingung darf keine Unterabfrage erscheinen Löschen eines CHECK KEY ALTER TABLE tabellenname DROP CONSTRAINT constraintname; ALTER TABLE employees DROP CONSTRAINT empl_ck1; Seite 49 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 49 von 77

50 3.8 UNIQUE-Constraint Erstellen eines PRIMARY Constraint ALTER TABLE tabellenname ADD CONSTRAINT constraintname UNIQUE (spalte1,spalte2...); ALTER TABLE employees ADD CONSTRAINT empl_uq1 unique (lastname); Fakten Ein PRIMARY KEY ist immer UNIQUE Löschen eines UNIQUE ALTER TABLE tabellenname DROP CONSTRAINT constraintname; ALTER TABLE employees DROP CONSTRAINT empl_uq1; Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 50 von 77 Seite 50 von 77

51 4. Benutzerverwaltung 4.1 Erstellen eines Benutzers 4.2 Vergabe von Berechtigungen 4.3 Betriebssystem-Authentifizierung Benutzerverwalt. Neue Funktionen Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 51 von 77 Seite 51 von 77

52 4.1 Erstellen eines Benutzers Variante 1 per SQL-Statement Variante 2 per Oracle Enterprise Manager Console (OEM) Angabe von Name Standard-Tablespace Authentifizierungsart Berechtigungen Quotas Rollenmitgliedschaften etc. Benutzerverwalt. Neue Funktionen Seite 52 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 52 von 77

53 4.2 Vergabe von Berechtigungen Hauptberechtigungen SELECT INSERT UPDATE DELETE Berechtigung zur Erstellung von Objekten zuweisen GRANT [berechtigung] ON [Objekt] TO [Person] GRANT select ON test TO anna GRANT create any table TO anna Berechtigung zur Erstellung von Objekten entziehen REVOKE select ON test FROM anna REVOKE create any table FROM anna Benutzerverwalt. Neue Funktionen Seite 53 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 53 von 77

54 4.3 Betriebssystem-Authentifizierung Vorbereitung INIT.ORA OS_AUTHENT_PREFIX = "OPS$" REMOTE_OS_AUTHENT=TRUE SQL.NET (NTS) Erstellen eines Benutzers OPS$Anna oder OPS$NWTRADERS\ANNA ; Anmeldung als Benutzerverwalt. Neue Funktionen Seite 54 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 54 von 77

55 5. Tuning des Speichers der Datenbank 5.1 Database Buffer Cache Instanz 5.2 Database Buffer Cache Session 5.3 Lösungsansätze 5.4 Definition der Pool-Typen 5.5 Tuning der Pool-Typen Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 55 von 77 Seite 55 von 77

56 5.1 Database Buffer Cache Instanz Messen von Cache Hit Ratio (je Instanz) SELECT 1-(physical.value / (blockgets.value + consistent.value)) Hit Ratio FROM v$sysstat physical, v$sysstat blockgets, v$sysstat consistent WHERE physical.name= physical reads AND blockgets.name = db block gets AND consistent.name = consistent gets ; Fakten Physical Reads von Disk gelesene Datenblocks DB block Gets im Cache gefundene Datenblöcke Consistent Gets im Cache gefundene Datenblöcke für Lesekonsistenz Empfehlung Sollte über 0,9 liegen Seite 56 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 56 von 77

57 5.2 Database Buffer Cache Session Messen von Cache Hit Ratio (je Session) SELECT username,osuser,1-(io.physical_reads/ io.block_gets+io.consistent_gets)) Hit Ratio FROM v$sess_io io, v$session sess WHERE io.sid = sess.sid AND (io.block_gets + io.consistent_gets)!=0 AND username IS NOT NULL; Fakten Datenbankperformance ist gut, nur ein Benutzer klagt Empfehlung Sollte bei jedem Benutzer über 0,9 liegen Seite 57 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 57 von 77

58 5.3 Lösungsansätze Nutzen von verschiedenen Pool-Typen KEEP-Pool Informationen, die im Database Buffer Cache lange bleiben sollten RECYLE-Pool Informationen, die im Database Buffer Cache nicht lange bleiben sollten DEFAULT-Pool Informationen Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 58 von 77 Seite 58 von 77

59 5.4 Definition der Pool-Typen Parameter der entsprechenden Initialisierungsparameter-Datei DB_BLOCK_LRU_LATCHES=3 DB_BLOCK_BUFFERS=1000 BUFFER_POOL_KEEP=400 BUFFER_POOL_RECYCLE=100 DEFAULT POOL = 1000-( )=500 Speichern einer Tabelle in einem speziellen Pool ALTER TABLE test STORAGE (buffer_pool KEEP) Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 59 von 77 Seite 59 von 77

60 5.5 Tuning der Pool-Typen Gute Kandidaten für KEEP-Pool Kleine, häufig frequentierte Objekte (auf die mit Full Table Scan (FTS) zugegriffen wird) Gute Kandidaten für RECYCLE-Pool Große, selten frequentierte Objekte Gute Kandidaten für DEFAULT-Pool Alle anderen Objekte Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 60 von 77 Seite 60 von 77

61 6. Oracle 9i 6.1 NULLIF / CASE 6.2 COALESCE 6.3 JOINS 6.4 MERGE 6.5 Allgemeine Hinweise Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 61 von 77 Seite 61 von 77

62 6.1 NULLIF / CASE NULLIF Diese neue Funktion vergleicht zwei Werte oder Ausdrücke auf Gleichheit. Sind beide gleich, so wird NULL zurückgegeben, sonst der erste Wert. Beispiel: CASE SELECT ename, NULLIF(deptno,20) FROM scott.emp; Beispiel: SELECT CASE WHEN deptno = 20 THEN NULL ELSE deptno END FROM scott.emp; Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 62 von 77 Seite 62 von 77

63 6.2 COALESCE COALESCE COALESCE ist eine generalisiertere Form von NVL. An COALESCE kann im Gegensatz zu NVL eine beliebig lange Liste von Argumenten übergeben werden, Minimum sind zwei Argumente. COALESCE gibt aus der Liste den ersten Wert zurück, der nicht NULL ist. Beispiel: SELECT COALESCE(comm, sal) FROM SCOTT.emp; Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 63 von 77 Seite 63 von 77

64 6.3 JOINS CROSS JOIN SELECT e1.ename,e2.ename FROM scott.emp e1 CROSS JOIN scott.emp e2; NATURAL JOIN Alle gleichnamigen Spalten werden automatisch verknüpft! SELECT deptno, ename, dname FROM emp NATURAL JOIN dept; LEFT OUTER JOIN SELECT d.deptno,e.ename FROM scott.dept d LEFT OUTER JOIN scott.emp e ON e.deptno=d.deptno; Seite 64 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 64 von 77

65 6.3 JOINS RIGHT OUTER JOIN SELECT d.deptno,e.ename FROM scott.emp e RIGHT OUTER JOIN scott.dept d ON e.deptno=d.deptno; FULL OUTER JOIN SELECT d.deptno,e.ename FROM scott.emp e FULL OUTER JOIN scott.dept d ON e.deptno=d.deptno; INNER JOIN SELECT d.deptno,e.ename FROM scott.dept d JOIN scott.emp e ON e.deptno=d.deptno; Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 65 von 77 Seite 65 von 77

66 6.4 MERGE Ab Version 9.0 bietet Oracle die Möglichkeit, Insert- und Update-Statements zu kombinieren. Werden beispielsweise ständig neue Daten in eine Hilfstabelle eingespielt, anhand derer Einträge in Tabellen zum Teil ergänzt (bei komplett neuen Datensätzen), zum Teil aber auch geändert werden müssen (bei bereits vorhandenen Datensätzen), so kann dies mit MERGE in einem Schritt erfolgen. Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 66 von 77 Seite 66 von 77

67 6.4 MERGE Beispiel: CREATE TABLE annsal Fortsetzung (empno NUMBER, peryear NUMBER); INSERT INTO annsal (empno) SELECT empno FROM emp WHERE deptno = 10; SELECT * FROM annsal; EMPNO PERYEAR 7782 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 67 von 77 Seite 67 von 77

68 6.4 MERGE Beispiel: MERGE INTO annsal a Fortsetzung USING emp e ON (a.empno = e.empno) WHEN MATCHED THEN UPDATE SET a.peryear = (e.sal*12 + NVL(e.comm,0)) WHEN NOT MATCHED THEN INSERT (a.empno, a.peryear) VALUES (e.empno, e.sal *12 + NVL(e.comm,0)); SELECT * FROM annsal; EMPNO PERYEAR Seite 68 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 68 von 77

69 6.5 Allgemeine Hinweise Allgemeines Ab Version 9i kann nunmehr das Wort DEFAULT auch in Einfüge- und Aktualisierungsoperationen genutzt werden. Umgang mit Defaults CREATE TABLE test(nummer int,city VARCHAR2(100) default 'Berlin'); Einfügen von Datensätzen INSERT INTO test(nummer,city) VALUES(1,default); Aktualisieren von Datensätzen UPDATE test SET city=default WHERE nummer=1; Seite 69 von 77 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 69 von 77

70 Weiterführende Literatur 7.2 Wichtige Internetadressen 7.3 Rechtliches 7.4 Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 70 von 77 Seite 70 von 77

71 7.1 Weiterführende Literatur FRÖHLICH, L., Oracle9i. Administration. Data Warehouse. Hochverfügbarkeit, München: Markt + Technik HERDT-VERLAG (Hrsg.), Oracle 9i. Architektur und Administration, Bodenheim NIEMIEC, R., Oracle9i Performance Tuning. Tips & Techniques, California: McGraw-Hill RAYMANS, H.-G., SQL, München: Addison-Wesley Doz. Timo Meyer Sommersemester 2005 Seite 71 von 77 Seite 71 von 77

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