Repräsentativbefragungen der infratest dimap.

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2 Repräsentativbefragungen der infratest dimap. infratest dimap sind Experten für die Meinungs- und Wahlforschung und einer der leistungsstärksten Anbieter von Wahl- und Politikforschung in Deutschland. Zu den Kunden gehören neben der ARD und ihren angeschlossenen Rundfunkanstalten eine Reihe führender Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften und Magazine. Weitere Auftraggeber sind Regierungseinrichtungen, Verbände, Universitäten, Botschaften, internationale Organisationen sowie Wirtschaftsunternehmen. An Wahltagen sind deutschlandweit bis zu 1200 Interviewer für infratest dimap im Einsatz. Die Datenerhebung bei quantitativen Untersuchungen erfolgt über die technische Infrastruktur von TNS Infratest, ein starker Partner, der höchsten Ansprüchen bei der Datenerhebung gerecht wird und dies auch mit der ISO-Zertifizierung nach der internationalen Qualitätsnorm ISO 9001 in 1995 und der Zertifizierung nach ISO und ISO/IEC in den Folgejahren belegen kann. Darüber hinaus ist TNS Infratest Mitglied der European Foundation for Quality Management (EFQM). Bei Telefonbefragungen nutzt Infratest dimap ein hochmodernes Studio in Berlin mit 64 computergestützten Telefonplätzen und deutschlandweit weitere sieben Studios mit insgesamt 1500 CATI-Plätze. Bei mündlich-persönlichen Befragungen kommen deutschlandweit CAPI-Stationen zum Einsatz. In über 70 Ländern ist infratest dimap Teil eines weltweiten Forschungsverbundes.

3 2.000 Befragte. Die Studie Stadtentwicklung Dreden - Bebauung der Hufweisen wurde disproportional angelegt. Das heisst: In Pieschen ist der Anteil der Interviews höher, als es dem Anteil der Bevölkerung Pieschens in Dresden insgesamt entspricht. Dresden hat Einwohner, Pieschen hat Einwohner (Stand: , Quelle: Stadt Dresden). Damit hat Pieschen einen Bevölkerungsanteil von 9,85%. Das entspräche 197 von befragten Personen. infratest dimap sah aber 300 Personen vor, um statistisch bedingte Fehlertoleranzen gering zu halten und da das besondere Erkenntnisinteresse den Bewohnern des Ortsamtes Pieschen gilt. Auf besonderen Wunsch der THOMSEN GROUP wurden fast doppelt so viele Personen in Pieschen befragt, faktisch handelt es sich um 374 (statt 197), also 18,70% (statt 9,85%). Auf jeden Fall ist gewährleistet, dass alle Ergebnisse, sowohl für Dresden gesamt als auch im Speziellen für Pieschen, repräsentativ sind. Die THOMSEN GROUP, eine internationale Strategieberatung, wurde von der MBG Trachau mit einer ergebnisoffenen Studie zur Zukunft der, von der Bürgerinitiative Hufewiesen Trachau e.v. genannten Hufewiesen beauftragt. Die THOMSEN GROUP entwickelte auf Basis des sogenannten innowait-systems mit Hilfe von FutureAssets (Zukunftsforschung) und LiveResearch, einem qualitativen Marktforschungssystem die Strategie Vom Dorf zur Stadt zum Dorf, die sich u.a. durch folgende Parameter auszeichnet: Es sollen günstige Wohnungen entstehen. Es soll viel Grün für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Es soll nur einen geringen gewerblichen Anteil geben. Um die qualitative Marktforschung durch quantitative Markforschung zu ergänzen, wurde infratest dimap mit der Entwicklung und Durchführung einer Repräsentativ-Studie beauftragt. Trotz des deutlichen Hinweises von infratest dimap, dass erheblich niedrigere Befragtenzahlen ausgereicht hätten, um Repräsentativität zu erreichen, bestand die THOMSEN GROUP - zur Erreichung auch für Laien zweifelsfreier Validität - auf die o.g. hohen Befragtenzahlen. Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Dresden (Deutsche ab 18 Jahren). Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl / Randomstichprobe. Erhebungsverfahren CATI. Erhebungszeitraum: 26. März bis 16. April Fehlertoleranz: 1,0* bis 2,2** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5% ** bei einem Anteilswert von 50%. Die Ergebnisse werden in Prozentwerten dargestellt. Die Angaben enthalten gerundete Prozentwerte. Bei der Möglichkeit von Antwort-Mehrfachnennungen können die Summen deutlich über 100 Prozent liegen. Ist statt eines Prozentwertes ein - oder keine Angabe ausgewiesen, so liegt der Anteil für die entsprechende Antwortkategorie unter 0,5 Prozent. Bei der Interpretation der Ergebnisse sind Schwankungsbreiten zu beachten (siehe dazu Fehlertoleranztabelle im Anhang).

4 Die Ergebnisse.

5 Bekanntheit. Zwei Drittel: Hufewiesen kein Thema. Frage 1: Kennen Sie die Hufewiesen in Dresden-Trachau? Während selbst in Pieschen 30% der Befragten die Hufeweisen nicht kennen, sind es in der Grundgesamtheit Dresden 66% der Befragten, also rund zwei Drittel, die die Hufewiesen nicht kennen. Ausserhalb Pieschen beträgt dieser Wert 69%. Bei 3-Personen Haushalten der Grundgesamtheit: 74% der Befragten kennen die Hufewiesen nicht. (Fehlertoleranz: 1%.) 66% 34% Ja. Nein.

6 Wenn Sie ins Grüne wollen..? Frage 2: Welche Naherholungsangebote innerhalb von Dresden nutzen Sie oder würden Sie nutzen, wenn Sie in Dresden ins Grüne wollen? Öffentliche Parkflächen, wie z.b. der Große Garten, die Elbe bzw. Elbwiesen und die Heide werden hier eindeutig genannt, die Hufewiesen spielen eine untergeordnete Rolle. Auch Sonstige Möglichkeiten sind mit 40% viel wichtiger als die Hufewiesen, die selbst von Kennern der Hufewiesen nur von 21% genannt werden, von Befragten in Pieschen von 23% (77% der Pieschener nennen die Hufewiesen trotz benannter Antwortmöglichkeit nicht.) Insgesamt würden nur 11% die Hufewiesen nutzen, von allen Befragten unter 44 Jahren nur 8% der Befragten Hufewiesen Heide. Elbe. Parks.

7 Günstiger Wohnraum in Dresden. Frage 3: Wie in vielen deutschen Städten wird auch in Dresden darüber diskutiert, ob genügend günstiger Wohnraum vorhanden ist. Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach, dass in Dresden günstiger Wohnraum für Familien geschaffen wird? Ist das sehr wichtig, wichtig, weniger wichtig oder gar nicht wichtig? Sehr wichtig: 67%, Wichtig: 29%, Weniger wichtig: 2%, Gar nicht wichtig: 1%. Bei Befragten in Pieschen steigt der Wert Sehr wichtig oder Wichtig von 96% auf 97%. Bei Kennern der Hufewiesen steigt der ohnehin bereits hohe Wert Sehr wichtig oder Wichtig nochmals - auf 98% (sehr wichtig 70% statt 67%, wichtig 28% statt 29%). 96% 3% Weniger/gar nicht wichtig. Sehr/wichtig

8 Zwei Drittel für die Bebauung der Hufewiesen. Frage 4: Die sogenannten Hufewiesen sind eine ehemals landwirtschaftlich genutzte Grünfläche. Es wird darüber diskutiert, auf diesen Hufewiesen in Dresden-Trachau Wohnungen zu bauen. Wie ist Ihre Meinung dazu? Würden Sie sagen: Ja, ich bin grundsätzlich für die Schaffung von Wohnraum auf den Hufewiesen, ja, ich bin dafür, aber nur wenn es sich um günstige Wohnungen handelt oder nur wenn viel Grün für die Öffentlichkeit zugänglich wird oder nur bei keinem oder geringem gewerblichen Anteil (oder einer Kombination aus diesen Bedingungen, nachfolgend Befürwortung ) oder Nein, ich bin grundsätzlich gegen die Schaffung von Wohnraum auf den Hufewiesen? 26% aller Befragten sind grundsätzlich dagegen, 53% befürworten die Bebauung der Hufewiesen. Viel Grün für die Öffentlichkeit (16%) und günstige Wohnungen (12%) sind die häufigst genannten Bedingungen. Bei jungen Befragten (unter 29 Jahren) liegt die Befürwortung gar bei 65% (statt 53%), diesen Befragten ist viel Grün für die Öffentlichkeit zu 22% wichtig. Alle vorgenannten Daten - Differenz zu 100%: Befragte, die keine Angabe machten ( keine Angabe oder weiß nicht ). Nachfolgend nur Befragte, die eine Angabe machten: Befürwortung der Bebauung: 67%, 33% dagegen. Selbst bei Kennern der Hufewiesen sind 58% für die Bebauung. Dieser Wert steigt nochmals bei Befragten aus Pieschen, Diese befürworten zu über 66% die Bebauung der Hufewiesen, weniger als 34% sind dagegen. Bei 3-Personenhaushalten liegt die höchste Zustimmung vor: Rund 70% (69,62%) sind für die Bebauung der Hufewiesen. 67% 33% Dagegen. Dafür.

9 Anhang.

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