Wie packen es die anderen an?

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1 Bern, 29. März 2012 Anna Vettori vips Vereinigung Pharmafirmen Schweiz Wie packen es die anderen an? Übersicht über Regelungen im Ausland

2 INHALT 1. Fragestellungen 2. Ergebnisse für ausgewählte Länder 3. Stand in der Schweiz 4. Fazit Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 2

3 INHALT 1. Fragestellungen 2. Ergebnisse für ausgewählte Länder 3. Stand in der Schweiz 4. Fazit Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 3

4 1. Fragestellungen -Welche Methoden zur Nutzenbestimmung von medizinischen Leistungen werden im In- und Ausland angewandt? -Wo werden Schwellenwerte in der Gesundheitspolitik im In- und Ausland angewandt? -Welche Erfahrungen wurden mit diesen Konzepten gemacht? -Wo haben sich diese Konzepte bewährt, wo haben sich Probleme ergeben? Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 4

5 1. Fragestellungen Methodisches Vorgehen -Datenbank-/Internetrecherche, Literatur-/Dokumentenanalyse -Expertengespräche mit Schweizer und internationalen Experten -Multidisziplinäre Projekt-bzw. Begleitgruppe Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 5

6 INHALT 1. Fragestellungen 2. Ergebnisse für ausgewählte Länder 3. Stand in der Schweiz 4. Synthese Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 6

7 2. Ergebnisse für ausgewählte Länder Grossbritannien (I) Hintergrund -Steuerfinanziertes Gesundheitswesen -beschränkte NHS Budgets -regionale Ungleichheiten Priorisierungs-/HTA-System -Technologiebewertungsprozess (HTA) für neue Leistungen -Klare Trennung von Assessment und Appraisal -Kriterien: Evidenzbasierte Wirksamkeit, Kosten- Nutzen, Budget Impact, Equity -Breit abgestützter Einbezug der Stakeholder Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 7

8 2. Ergebnisse für ausgewählte Länder Grossbritannien (II) Nutzenbestimmung -Anwendung im HTA-Schritt Assessment -Cost-Utility-Analysen, Zusatzkosten pro gewonnenem QALY Schwellenwert -Anwendung im HTA-Schritt Appraisal -Bandbreitenmodell, Fundierung unklar -Höhere Werte für end oflife-leistungen Preisbildung -Value-BasedPricingangestrebt Erfahrung -Verdrängung nicht bewerteter Leistungen Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 8

9 2. Ergebnisse für ausgewählte Länder Schweden (I) Hintergrund -Steuerfinanziertes Gesundheitswesen -Hoher Grad kommunaler Autonomie Priorisierungssystem -Priorisierungskommission, Beizugvon Experten -Abstrakte Grundprinzipien: Menschenwürde, Bedürftigkeit/Solidarität, Kosteneffektivität -Umsetzung mit Priorisierungskategorien -Hilfsmittel auf Einzelfallebene HTA-System -HTA-Institutionen (TLV, SBU), relevante lokale Autonomie -Einbezug von Patienten, Experten, Herstellern Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 9

10 2. Ergebnisse für ausgewählte Länder Schweden (II) Nutzenbestimmung -Einbezug vergleichbarer Arzneimittel und anderer Behandlungsmethoden -Kosten-Effektivitäts-Analysen, Kosten-Nutzwert- Analysen aus gesellschaftlicher Perspektive Schwellenwert -Impliziter Schwellenwert von pro QALY Preisbildung -Preis integraler Bestandteil der Kosten-Effektivitäts- Analyse Erfahrung -Lokal unterschiedliche Entscheide Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 10

11 2. Ergebnisse für ausgewählte Länder Oregon Hintergrund -Steuerfinanziert -Reduktion Leistungskatalog zwecks Ausbau Versicherungsschutz Priorisierungssystem -Priorisierungskommission, Einbezug Bevölkerung Schwellenwert -Ursprünglich nur Kosten-Effektivität (Kosten pro QALY) -> gesellschaftlich unerwünschte Resultate -Zu erwartende Lebensjahre (FundingLine) Erfahrungen -Erweiterung Leistungsumfang, weil Einbezug Bevölkerung Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 11

12 2. Ergebnisse für ausgewählte Länder Niederlande (I) Hintergrund -Beitragsfinanziert HTA-System -Trennung von Evaluation (CFH, DHPM) und Entscheidung (Gesundheitsministerium) Nutzenbestimmung -Nutzenbewertung: Relation Effektivität und Nebenwirkungen -Kosten-Nutzen-Analysen (Kosten pro QALY), Kosten- Effektivitäts-Analysen, Kosten-Minimierungs-Analysen Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 12

13 2. Ergebnisse für ausgewählte Länder Niederlande (II) Schwellenwerte -Keine Preisbildung -Durchschnittspreis vergleichbarer Medikamente Erfahrungen -Bewertung beschränkt auf Medikamente und Programme Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 13

14 3. Stand in der Schweiz Schweiz (I) Hintergrund -Vorwiegend beitragsfinanziert -Geringere Rolle von Priorisierung/Rationierung als in anderen Ländern -Bundesgerichtsentscheid zum Myozyme-Fall -Gewisse explizite Rationierung über Leistungsumfang in Grundversicherung, Hinweise auf implizite Rationierung Priorisierungs-/HTA-System -Instanzen: BAG, Leistungskommissionen, EDI -Kriterien: Wirksamkeit, Zweckmässigkeit, Wirtschaftlichkeit (WZW) -Kein HTA gefordert Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 14

15 3. Stand in der Schweiz Schweiz (II) Nutzenbestimmung -Überwiegend medizinisch-klinisch, budgetimpact Schwellenwerte -Keine expliziten Schwellenwerte Preisbildung -Anhand von Quer-und Ländervergleichen Erfahrungen -Entscheidungsfindungsinstanzen nicht klar getrennt, kein direkter Einbezug der Bevölkerung -WZW-Kriterien nicht zufriedenstellend operationalisiert Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 15

16 INHALT 1. Fragestellungen 2. Ergebnisse für ausgewählte Länder 3. Stand in der Schweiz 4. Fazit Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 16

17 4. Fazit: Priorisierung/Rationierung -Ähnliche Grundproblematik: steigende Bedürfnisse, steigende Kosten, beschränkte Budgets -Grössere Rolle von Priorisierung/Rationierung in steuerfinanzierten (S, N, UK, Oregon, NZL, CA) als in beitragsfinanzierten Gesundheitssystemen (D, F) -Priorisierungsprozesse institutionalisiert und teilweise transparent -Priorisierung durch übergeordnete, abstrakte Grundprinzipien (S, N) bzw. durch konkrete Definition der Gesundheitsleistungen (Oregon, UK, CA, NZL) -HTA i.d.r. als Gefäss für Entscheidungsfindungsprozess über Vergütung neuer Technologien/Medikamente Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 17

18 3. Fazit: Nutzenbestimmung -Medizinisch-klinische Parameter, ergänzend Einbezug Patienten/Angehörige -Vermehrt Einbezug ökonomischer Kenngrössen -Mass des Nutzens meist QALYs -Kosten pro gewonnenem QALY als Grundlage für Vergütungsentscheid (UK) Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 18

19 3. Fazit: Schwellenwerte -Explizite Schwellenwerte selten -Kosten-Wirksamkeit als alleiniges Kriterium nicht durchsetzbar (gesellschaftlich unerwünschte Resultate) -Einbezug weiterer Kriterien («Ruleofrescue») -Im Einzelfall Spielraum für Ausnahmen oder privat finanzierbare Lösungen Wie packen es die anderen an? 29. März 2012 Anna Vettori Seite 19

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