Aufgabe 2. Dienstleistungskonzeptionen. Hagen, Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Dipl.-Ök. Katharina Bauer

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Aufgabe 2. Dienstleistungskonzeptionen. Hagen, 23.04.2012. Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Dipl.-Ök. Katharina Bauer"

Transkript

1 Aufgabe 2 Dienstleistungskonzeptionen Hagen, Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ

2 Fallbeschreibung Im Rahmen einer Schönheitsoperation haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Frauen durch den Einsatz von Brustimplantaten ihre Oberweite vergrößern lassen. Durch den jüngsten Skandal um das französische Unternehmen Poly Implant Prothese (PIP) sehen sich nun viele Frauen der Gefahr einer Krebserkrankung ausgesetzt. PIP hatte seine günstigen Brust-Implantate mit Industrie-Silikon gefüllt statt mit einem medizinischen Kunststoff. Es handelte sich dabei um ein unter dem Namen 'Baysilone' bekanntes Material, das etwa als Dichtungsmasse in der Baubranche eingesetzt wird. Bei zahlreichen Kissen sind inzwischen Risse aufgetreten das Silikon soll sich in den Körpern der betroffenen Frauen verteilt haben. Der Stoff könnte krebserregend sein. Viele Schönheitschirurgen kauften die günstigen PIP Implantate statt teurere Konkurrenzprodukte zu verwenden. Weltweit könnten bis zu Frauen, die Produkte von PIP eingesetzt bekommen haben. Nach Warnungen aus Frankreich empfiehlt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auch deutschen Frauen sich vorsorglich die minderwertigen Brustimplantate des französischen Herstellers PIP entfernen zu lassen. Derzeit ist allerdings nicht nur die Kostenfrage ungeklärt, offen ist auch, wie gefährlich die Implantate wirklich sind. Denn während Länder wie Frankreich und Deutschland zu der Entnahme raten, sprechen Großbritannien und Australien keine derartige Empfehlung aus

3 Aufgabe 2 Aufgabenstellung a) Konstitutive Merkmale von DL nennen und auf Fall übertragen (10 Pkt.) Eigenschaften einer Leistung nennen und erläutern Dominanz in Bezug auf den Fall darstellen Einflussfaktoren nennen b) c) Motivation für die Verwendung minderwertigen (15 Pkt.) Materials erläutern Grundlagen der Prinzipal-Agenten-Theorie darstellen Theorie auf Fall übertragen Informationsasymmetrie nennen Abgrenzungsmöglichkeiten ehrlicher Anbieter nennen (10 Pkt.) Bedingungen einer effektiven Diskriminierung nennen Auf Fallbeispiel übertragen

4 Aufgabe 2 a) (10 P.) Konstitutive Merkmale von Dienstleistungen Immaterialität des Leistungsergebnisses Materielle Veränderungen wurden nur am externen Faktor, hier dem Körper der Patientinnen durchgeführt Integrativität im Leistungserstellungsprozess Externer Faktor muss in den Leistungserstellungsprozess integriert werden, ansonsten kann die Leistung nicht durchgeführt werden Folie

5 Aufgabe 2 a) Leistungseigenschaften: Sucheigenschaften Erfahrungseigenschaften Vertrauenseigenschaften Dominanz bei der Operationsdienstleistung: Erfahrungseigenschaften (schlechte Qualität der Implantate wird durch Skandal aufgedeckt) Vertrauenseigenschaften (normalerweise hätte Patientin keine Möglichkeiten die Qualität der Implantate zu prüfen, Möglichkeiten der Ärzte auch eingeschränkt)

6 Aufgabe 2 a) Einflussfaktoren: Subjektives Anspruchsniveau Wie viel Informationen benötigt eine Person? Erfahrungen des Nachfragers Erfahrungen mit Operationen/ Implantaten Expertenwissen des Nachfragers Arzt bzw. Chirurg vs. Laie Situative Faktoren

7 Aufgabe 2 b) (15 P.) Grundlagen der Prinzipal-Agenten-Theorie Teilgebiet der Neuen Institutionsökonomik beschreibt das Handeln von Akteuren in einer Hierarchie Wirkungen/ Zielkonflikte asymmetrischer Informationsverteilung Annahme opportunistischen Verhaltens Liefert Hinweise zur Gestaltung von Austauschbeziehungen/ Verträgen Prinzipal (P) = Auftraggeber, schlechter informierte Partei (hier Patientinnen) Agent (A) = Auftragnehmer, besser informierte Partei (hier Ärzte bzw. Hersteller PIP)

8 Aufgabe 2 b) Informationsasymmetrien hidden intention/ hold-up hidden characteristics/ adverse selection hidden action/ moral hazard ex ante t 0 Vertragsabschluss ex post

9 Aufgabe 2 b) Fallbezug: Zweistufige P-A-Beziehung: PIP (Agent) Ärzte (Prinzipal) Ärzte (Agent) Patientinnen (Prinzipal)? Ärzten war minderwertige Qualität u.u. (nicht) bekannt (Annahmen!) Möglichkeit des opportunistischen Verhaltens besteht Informationsasymmetrien: Hidden characteristics: Fähigkeiten der DL nicht bekannt (Ärzte waren u.u. gar nicht in der Lage Qualität der Implantate zu beurteilen, PIP hingegen schon) Hidden intention: PIP verhielt sich vorsätzlich opportunistisch, Ärzte teilweise fährlässig, da Implantate viel günstiger waren und daher die Annahme einer minderen Qualität auch von den Ärzten hätte getroffen werden können Hidden action: z.b. Verwendung durch Ärzte trotz Kenntnis der Mängel, Hersteller verschlechtert Qualität erst nach Vertragsabschluss

10 Aufgabe 2 c) (10 P.) Ausgangslage: Unsicherheit bzgl. der Qualifikation bzw. der Eigenschaften der Hersteller der Implantate bzw. der Ärzte Gute und schlechte Anbieter bzw. Hersteller auf dem Markt Informationsaktivitäten können Unsicherheit reduzieren Signaling: Informationsübertragung der besser informierten Partei Anbieter signalisiert, dass er über Qualitätsvorteile verfügt Signal = beobachtbare, veränderbare, bewusste und willentliche Eigenschaft, die manipulierbar ist.

11 Aufgabe 2 c) Diskriminationsfähige (effektive) Signale Signalkosten müssen mit der nicht beobachtbaren Eigenschaft korrelieren Kosten des Signals müssen für gute Marktteilnehmer so niedrig sein, dass es sich für sie lohnt zu signalisieren Kosten des Signals müssen für schlechte Marktteilnehmer so hoch sein, dass es sich für sie nicht lohnt zu signalisieren

12 Aufgabe 2 c) Gefahr der Signalfälschung, wenn: Kosten Signalfälschung < Nutzen aus Signalfälschung Wiederholungskäufe unwichtig ( Fly-by-night -Strategie) Schlechtes Kommunikationssystem Käufe zeitlich gestaffelt Fallbezug: Möglichkeiten für PIP/ Operationsdienstleister Gütesiegel der Implantate/ Hersteller Zertifikate der Ärzte (über spezielle Schulungen/Materialkunde o.ä.) Testurteile (Vergleich verschiedener Implantate) Reputation der Ärzte bzw. des Herstellers

13 KONTAKT Telefon: Sprechzeiten: Mi, Uhr und nach Vereinbarung Betreuung des Bachelor-Moduls I: Dienstleistungskonzeptionen (Service Positioning)

DLM I Klausur WS12/13 Aufgabe 2 d) & e)

DLM I Klausur WS12/13 Aufgabe 2 d) & e) DLM I Klausur WS12/13 Aufgabe 2 d) & e) Klausurkolloquium SS 13 Hagen, 28.05.2013 Marco Wehler, MScBM a) Konstitutive Merkmale von DL nennen und erläutern (10 Pkt.) Erkenntnisse auf Fall übertragen b)

Mehr

DLM I Klausur WS12/13 Aufgabe 2

DLM I Klausur WS12/13 Aufgabe 2 DLM I Klausur WS12/13 Aufgabe 2 Klausurkolloquium SS 13 Hagen, 28.05.2013 Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Vergiftungen durch künstliche Hüftgelenke. Wenn Prothesen krank machen. Fallfakten (Krankheitsverlauf):

Mehr

DLM I Klausur WS13/14 Aufgabe 2 a) & b)

DLM I Klausur WS13/14 Aufgabe 2 a) & b) DLM I Klausur WS13/14 Aufgabe 2 a) & b) Klausurkolloquium SS 14 03.06.2014, Hagen Marco Wehler, MScBM Aufgabe 2 Aufgabenstellung a) 20 Punkte Konstitutive Merkmale von Dienstleistungen nennen, erläutern

Mehr

DLM I Klausur WS 13/14 Aufgabe 2c) und d)

DLM I Klausur WS 13/14 Aufgabe 2c) und d) DLM I Klausur WS 13/14 Aufgabe 2c) und d) Klausurkolloquium SS 14, Hagen Folie 1 Maarten Volkers, M.Sc. Aufgabe 2 c) und d) - Aufgabenstellung c) Strategiealternativen nennen, erläutern und auf den Fall

Mehr

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 17/2166 17. Wahlperiode 25.01.2012. der Abgeordneten Dr. Marret Bohn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 17/2166 17. Wahlperiode 25.01.2012. der Abgeordneten Dr. Marret Bohn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 17/2166 17. Wahlperiode 25.01.2012 Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Marret Bohn (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Antwort der Landesregierung Ministerium für Arbeit,

Mehr

DLM I Klausur SS 11 Aufgabe 3

DLM I Klausur SS 11 Aufgabe 3 DLM I Klausur SS 11 Aufgabe 3 Klausurkolloquium WS 11/12 Hagen, 11.05.2012 Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Aufgabe 3 Aufgabenstellung a) Konstitutiven Merkmale einer Dienstleistung erläutern (10 Pkt.) Auf

Mehr

Faktenblatt Thema: Brustimplantate

Faktenblatt Thema: Brustimplantate Beispiel für Produkte mit Schadenspotential: Implantate zur Brustvergrößerung oder zur Brustrekonstruktion Zulassungsmodalitäten in Europa und verfügbare Produkte: Bei den sogenannten Brustimplantaten

Mehr

DLM I Klausur Sommersemester 2016

DLM I Klausur Sommersemester 2016 DLM I Klausur Sommersemester 2016 Klausurkolloquium SS 2016 Hagen, 08. November 2016 - Innovationen von McDonald s - Konkurrenz (Hans im Glück) - Probleme im Franchisesystem Folie 2 2a) Kundenintegration

Mehr

DLM I Klausur SS12 Aufgabe 2

DLM I Klausur SS12 Aufgabe 2 DLM I Klausur SS12 Aufgabe 2 Klausurkolloquium WS 12/13 Hagen, 13.11.2012 Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Fallbeschreibung Folie 2 Herr Badakhsh besitzt einen sehr kostbaren Perserteppich. Bei den gestrigen

Mehr

Aufgabe 3. Grundlagen des Dienstleistungsmanagement (Klausur WS10/11) Hagen, 23.08.2010. Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Marco Wehler, MScBM

Aufgabe 3. Grundlagen des Dienstleistungsmanagement (Klausur WS10/11) Hagen, 23.08.2010. Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Marco Wehler, MScBM Aufgabe 3 Grundlagen des (Klausur WS10/11) Hagen, 23.08.2010 Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Marco Wehler, MScBM Das traditionsreiche Familienunternehmen Treggerwerke hat sich von einem Anbieter für medizinische

Mehr

UE2: Aufgaben Vollständige Konkurrenz und Marktversagen

UE2: Aufgaben Vollständige Konkurrenz und Marktversagen UE2: Aufgaben Vollständige Konkurrenz und Marktversagen 1) Wodurch erklärt sich die Bedeutung des Konkurrenzgleichgewichts als wirtschaftspolitischer Referenzfall? a) Auf welchen Annahmen basiert die Marktform

Mehr

Multiperspektivisches Management

Multiperspektivisches Management Multiperspektivisches Management Sommersemester 2014 Multiperspektivisches Management 1 Bezugsrahmen Uhrwerke Regelkreise MECHANISCHE PERSPEKTIVE Multiperspektivisches Management 2 mechanische Bezugsrahmen:

Mehr

Thema Nr. 2: Asymmetrische Informationsverteilung auf dem Versicherungsmarkt

Thema Nr. 2: Asymmetrische Informationsverteilung auf dem Versicherungsmarkt Thema Nr. 2: Asymmetrische Informationsverteilung auf dem Versicherungsmarkt Seminararbeit eingereicht bei Prof. Dr. Klaus Peter Kaas Lehrstuhl für Marketing I, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Johann

Mehr

Dienstleistungsmanagement

Dienstleistungsmanagement Sabine Fließ Dienstleistungsmanagement Kundenintegration gestalten und steuern GABLER Vorwort Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis V VII XIII XIX 1 Die ökonomische Bedeutung von

Mehr

Kapitel 14: Unvollständige Informationen

Kapitel 14: Unvollständige Informationen Kapitel 14: Unvollständige Informationen Hauptidee: Für das Erreichen einer effizienten Allokation auf Wettbewerbsmärkten ist es notwendig, dass jeder Marktteilnehmer dieselben Informationen hat. Informationsasymmetrie

Mehr

Allgemeines zur Struktur der Klausuren Klausurkolloquium. Hagen, den

Allgemeines zur Struktur der Klausuren Klausurkolloquium. Hagen, den Allgemeines zur Struktur der Klausuren Klausurkolloquium Hagen, den Struktur der Klausuren - Punkteverteilung Bachelor (120 Min.): Dienstleistungskonzeptionen (Modul 31561) Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement

Mehr

Prinzipal-Agent- Beziehung. in einer. Management-Eigenkapitalgeber- Beziehung Von Kristina Brüdigam

Prinzipal-Agent- Beziehung. in einer. Management-Eigenkapitalgeber- Beziehung Von Kristina Brüdigam Beziehung in einer Prinzipal-Agent- Management-Eigenkapitalgeber- Beziehung Von Kristina Brüdigam 03.12.2007 1 Gliederung 1. Definition Prinzipal-Agent Beziehung 2. Annahmen 3. Informationsasymmetrie vor

Mehr

Brustvergrößerung auf Nummer sicher Die Implantate der neuesten Generation bieten mehr Sicherheit

Brustvergrößerung auf Nummer sicher Die Implantate der neuesten Generation bieten mehr Sicherheit Brustvergrößerung auf Nummer sicher Die Implantate der neuesten Generation bieten mehr Sicherheit Eine Brustvergrößerung (auch Mammaaugmentation) mit Implantaten wird im Allgemeinen aus ästhetischen Gründen

Mehr

VIII. 1. Einleitung, Problemstellung Vorgehensweise... 4

VIII. 1. Einleitung, Problemstellung Vorgehensweise... 4 INHALTSVERZEICHNIS ABBILDUNGSVERZEICHNIS ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS l VII VIII 1. Einleitung, 1 1.1. Problemstellung... 1 1.2. Vorgehensweise... 4 2. Methodische Grundlagen 7 2.1. Notwendigkeit methodischer

Mehr

Grundlagen der Agency- Theorie: Hidden Information

Grundlagen der Agency- Theorie: Hidden Information Grundlagen der Agency- Theorie: Hidden Information Präsentation im Rahmen des Seminars Managementvergütung von Annika Krüger Einführendes Spiel Q 4 6 8 0 4 6 8 0 U 4 8 6 0 4 8 3 36 40 Q = Qualität der

Mehr

Mehr Sicherheit für Patientinnen und Patienten durch stärkere Kontrollen von Implantaten

Mehr Sicherheit für Patientinnen und Patienten durch stärkere Kontrollen von Implantaten BREMISCHE BÜRGERSCHAFT Drucksache 18/288 Landtag 18. Wahlperiode 06.03.2012 Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mehr Sicherheit für Patientinnen und Patienten durch

Mehr

Prinzipal-Agent. Agent-Theorie in einer Kreditbeziehung

Prinzipal-Agent. Agent-Theorie in einer Kreditbeziehung Prinzipal-Agent Agent-Theorie in einer Kreditbeziehung Andreas Muradjan 20043168 17.12.2007 Gliederung: 1. Grundlagen 2. Akerlof - Modell Markt der Zitronen 3. Hidden Information 3.1. Maßnahmen gegen Hidden

Mehr

10901/J XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. Anfrage

10901/J XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. Anfrage 10901/J XXIV. GP - Anfrage (elektr. übermittelte Version) 1 von 5 10901/J XXIV. GP Eingelangt am 01.03.2012 Anfrage der Abgeordneten Judith Schwentner, Kurt Grünewald, Freundinnen und Freunde an den Bundesminister

Mehr

Klausurkolloquium Dienstleistungskonzeptionen

Klausurkolloquium Dienstleistungskonzeptionen Klausurkolloquium Dienstleistungskonzeptionen Wintersemester 2015/2016 Hagen, 27. April 2016 Fallbeispiel Kochen per Lieferdienst Folie 2 Aufgaben 2 Aufgabenstellung 2a 20 Punkte Erläutern Sie das produktionswirtschaftliche

Mehr

Einführung in die VWL

Einführung in die VWL Einführung in die VWL Lehrstuhlseminar 14.04.04 Patrick Keil, 14.04.2004 1 2 Agenda 1. Mikro- vs. Makroökonomik 2. Makro: von Ricardo zur Greencard 3. Mikro: Grundlagen 4. Mikro: Vertragstheorie 1. Mikro-

Mehr

Marketing von Coaching aus Sicht der ökonomischen Theorie Ergebnisse der Marburger Coaching Studie

Marketing von Coaching aus Sicht der ökonomischen Theorie Ergebnisse der Marburger Coaching Studie Marketing von Coaching aus Sicht der ökonomischen Theorie Ergebnisse der Marburger Coaching Studie Univ.-Prof. Dr. Michael Stephan Dipl. Kfm. Peter-Paul Gross 18.03.2011 Coaching boomt..aber die Intransparenz

Mehr

Informationsökonomik

Informationsökonomik Informationsökonomik Vorlesung zur Volkswirtschaftstheorie Prof. Dr. Isabel Schnabel Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, inbs. Mikroökonomie Johannes Gutenberg-Universität Mainz Wintersemester 2007/2008

Mehr

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 10

Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 10 Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Übungsblatt 10 Robert Poppe robert.poppe@uni-mannheim.de Universität Mannheim 19. November 2010 Überblick 1 Asymmetrische Information Verborgene Aktion Moralisches

Mehr

Grundlegendes. Definition Principal-Agent-Modell nach Pratt/Zeckhauser(1985):

Grundlegendes. Definition Principal-Agent-Modell nach Pratt/Zeckhauser(1985): Grundlegendes Definition Principal-Agent-Modell nach Pratt/Zeckhauser(1985): "Whenever one individual depends on the action of another, an agency relationship arises. The individual taking the action is

Mehr

Freiwilliges Klausurkolloquium im SS 2008

Freiwilliges Klausurkolloquium im SS 2008 Freiwilliges Klausurkolloquium im SS 2008 Kurs 41570 Bachelor Modul II Querschnittsfunktionen im Dipl.-Kffr. Anna-Elisabeth Bellot Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Aufgabe 1 Aufgabe 1a) a) Nennen und erläutern

Mehr

Kapitel 3. Probleme der Krankenversicherung. 3.1 Überblick 3.2 Ex-ante Moral Hazard 3.3 Ex-post Moral Hazard 3.4 Lösungen bei Moral Hazard

Kapitel 3. Probleme der Krankenversicherung. 3.1 Überblick 3.2 Ex-ante Moral Hazard 3.3 Ex-post Moral Hazard 3.4 Lösungen bei Moral Hazard Kapitel 3 Probleme der Krankenversicherung 3.1 Überblick 3.2 Ex-ante Moral Hazard 3.3 Ex-post Moral Hazard 3.4 Lösungen bei Moral Hazard Literatur: BZK 6 (Auszüge), Breyer und Buchholz 6.2.1 Hendrik Schmitz

Mehr

Marktversagen Lösungsbogen Nr. 1. Betrachten Sie einen Markt für Gebrauchtwagen, welcher durch nachfolgende Tabelle zusammengefasst

Marktversagen Lösungsbogen Nr. 1. Betrachten Sie einen Markt für Gebrauchtwagen, welcher durch nachfolgende Tabelle zusammengefasst Marktversagen Lösungsbogen Nr. 1 Aufgabe A (50 Punkte) Betrachten Sie einen Markt für Gebrauchtwagen, welcher durch nachfolgende Tabelle zusammengefasst wird. Klasse Qualität Maximale ZB der Mindestforderung

Mehr

Asymmetrische Informationen Musterlösung Aufgabe 7.3 und 7.5

Asymmetrische Informationen Musterlösung Aufgabe 7.3 und 7.5 1 A 7.3 Erläutern Sie mögliche Probleme asymmetrischer Informationsverteilung auf a) einem Kreditmarkt. b) einem Versicherungsmarkt. c) dem Arbeitsmarkt. Lösungsskizze (ACHTUNG: Mit Hilfe der Stichpunkte

Mehr

Übung Controlling WS 2015/16

Übung Controlling WS 2015/16 Übung Controlling WS 2015/16 Übung 4: Kontrollsystem und Personalführung Ausgangslage: Vertragsbeziehung zwischen Prinzipal und Agent Anstrengungsniveau bzw. Aktivitäten des Agenten sind für den Prinzipal

Mehr

Private Equity im Mittelstand

Private Equity im Mittelstand Matthias Dill Private Equity im Mittelstand Tectum Verlag Matthias Dill Private Equity im Mittelstand Zugl.: Technische Universität Braunschweig, Univ. Diss. 2008 ISBN: 978-3-8288-9811-0 Tectum Verlag

Mehr

Beziehungen zwischen. Management - Fremdkapitalgeber. Management - Eigenkapitalgeber

Beziehungen zwischen. Management - Fremdkapitalgeber. Management - Eigenkapitalgeber Beziehungen zwischen Management - Fremdkapitalgeber Management - Eigenkapitalgeber Referat von Sascha Herrmann 08.November 2005 - 2 - Inhaltlicher Abriss Zentrale Annahmen Neoinstitutionelle Ansätze Prinzipal-Agent

Mehr

DLM I Klausur SS 13 Aufgabe 2

DLM I Klausur SS 13 Aufgabe 2 DLM I Klausur SS 13 Aufgabe 2 Klausurkolloquium WS 13/14 Hagen, 15.01.2014 Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Fallbeschreibung Hochzeitsfotografie Service für den besonderen Moment Fallfakten: Mario und Sarah

Mehr

Lösungsmöglichkeiten u.a. durch anreizkompatible Verträge. Kein entscheidender Anlass für regulierendes Eingreifen

Lösungsmöglichkeiten u.a. durch anreizkompatible Verträge. Kein entscheidender Anlass für regulierendes Eingreifen Asymmetrische Information ex ante: Adverse Selektion Problematik Kreditnehmer hat vor Vertragsabschluss private Information über Sachverhalte, die für den Kredit bedeutsam sind, z.b. Qualität des Investitionsprojekts

Mehr

Stellungnahme. der. zum. Antrag der Fraktion DIE LINKE:

Stellungnahme. der. zum. Antrag der Fraktion DIE LINKE: BAG SELBSTHILFE Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.v. Kirchfeldstr. 149 40215 Düsseldorf Tel. 0211/31006-36 Fax. 0211/31006-48

Mehr

Kapitel 13: Unvollständige Informationen

Kapitel 13: Unvollständige Informationen Kapitel 13: Unvollständige Informationen Hauptidee: Für das Erreichen einer effizienten Allokation auf Wettbewerbsmärkten ist es notwendig, dass jeder Marktteilnehmer dieselben Informationen hat. Informationsasymmetrie

Mehr

Investition und Finanzierung

Investition und Finanzierung Tutorium Investition und Finanzierung Sommersemester 2014 Investition und Finanzierung Tutorium Folie 1 Inhaltliche Gliederung des 3. Tutorium Investition und Finanzierung Tutorium Folie 2 Aufgabe 1: Zwischenform

Mehr

Aufgabe 2. Grundlagen des Dienstleistungsmanagement. Hagen, Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Dipl.-Ök. Katharina Bauer

Aufgabe 2. Grundlagen des Dienstleistungsmanagement. Hagen, Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Dipl.-Ök. Katharina Bauer Aufgabe 2 Grundlagen des Hagen, 23.08.2010 Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ a) Leistungsbündel definieren (10 Pkt.) Basisstrategien der Bündelung erläutern Bsp. Bündelungsstrategien nennen b) Grundidee und

Mehr

A) Erklären Sie das absatzpolitische Instrument der Bündelung und geben Sie ein Beispiel. (10 Punkte)

A) Erklären Sie das absatzpolitische Instrument der Bündelung und geben Sie ein Beispiel. (10 Punkte) Lösungsskizze Klausur Marktversagen vom 20. September 2010 (die nachfolgend angeführten Seitenangaben beziehen sich auf die aktuellste Version der pdfs der KE 1 und KE 4 auf dem Server) Aufgabe 1 A) Erklären

Mehr

Klausur zu Vorlesung und. Versicherungsmärkte am 19.02.2002

Klausur zu Vorlesung und. Versicherungsmärkte am 19.02.2002 Ludwig-Maximilians-Universität München Seminar für Versicherungswissenschaft Prof. Ray Rees / Prof. Achim Wambach, D.Phil. Versicherungsmärkte WS 2001 / 2002 Diplomprüfung für Volkswirte Klausur zu Vorlesung

Mehr

Kapitel 9. Unsicherheit und Information. Einleitung. Teil 3: Einige generelle Klassen von Spielen und Strategien. Teil 3.

Kapitel 9. Unsicherheit und Information. Einleitung. Teil 3: Einige generelle Klassen von Spielen und Strategien. Teil 3. Teil 3 Teil 3: Einige generelle Klassen von Spielen und Strategien : Unsicherheit und Information Kapitel 10: Strategische Aktionen Kapitel 11: Wiederholte Spiele Kapitel 12: Kollektive Wahl Kapitel 13:

Mehr

Brustoperation. Beauty Trip

Brustoperation. Beauty Trip Wenn die Unzufriedenheit mit der eigenen Brust zu einem nachhaltig gestörten Körperempfinden führt, wenn daraus psychische Beschwerden entstehen oder wenn eine überdimensionierte Brust gesundheitliche

Mehr

Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung

Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung Wirtschaftspolitik B.1.6.1 Allokatives Marktversagen: Asymmetrische Informationsverteilung Die Voraussetzungen des wohlfahrtsökonomischen Referenzmodells sind auf Märkten u.a. dann verletzt, wenn eine

Mehr

Klausurkolloquium im SS 2012 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement

Klausurkolloquium im SS 2012 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement Klausurkolloquium im SS 2012 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement Klausur WS 11/12 Hagen, den 24.04.2012 Lösungsvorschlag Aufgabenteil 2a) Vergleich Critical Incident Technique versus Sequentielle

Mehr

Anreizgestaltung in Organisationen. Die Prinzipal-Agenten-Theorie und die Verdrängung intrinsischer Motivation

Anreizgestaltung in Organisationen. Die Prinzipal-Agenten-Theorie und die Verdrängung intrinsischer Motivation Seminar Theorien der Organisation Ökonomische und sozialtheorethische Perspektiven Hagen, 19.12. - 21.12.2005 Anreizgestaltung in Organisationen die Verdrängung intrinsischer Motivation Schwerpunkt: Verdrängungseffekt

Mehr

Bayes sches Updating (I)

Bayes sches Updating (I) Bayes sches Updating (I) Likelihood-Matrix L (bedingte Wsk. für Nachrichten) L m 1 m 2 m L z 1 q 1 1 = j 11 /π 1 q 2 1 = j 12 /π 1 q L 1 = j 1L /π 1 z 2 q 1 2 = j 21 / π 2 q 2 1 = j 22 /π 2 q L 2 = j 2L

Mehr

DLM I Klausur Wintersemester 2014/15

DLM I Klausur Wintersemester 2014/15 DLM I Klausur Wintersemester 2014/15 Klausurkolloquium WS 2014/15 Hagen, 28. April 2015 Aufgabe 2 Fallbeispiel: Car-Sharing CarSharing beschreibt die organisierte, gemeinschaftliche Nutzung von Kraftfahrzeugen.

Mehr

Prinzipal-Agent-Beziehung in einer Kreditbeziehung. Martin Slotos 7.Semester - Finanzwirtschaft

Prinzipal-Agent-Beziehung in einer Kreditbeziehung. Martin Slotos 7.Semester - Finanzwirtschaft Prinzipal-Agent-Beziehung in einer Kreditbeziehung Martin Slotos 7.Semester - Finanzwirtschaft Inhalt: Grundlagen Adverse Selection Moral Hazard Systematisierung der Agency-Probleme Definition und Arten

Mehr

Controlling in deutschen Unternehmen

Controlling in deutschen Unternehmen Controlling in deutschen Unternehmen Veranstaltungsüberblick Dipl.-Kfm. Florian Böckling Dipl.-Kfm. Franz Zinser Lehrstuhl für Controlling Johannes Gutenberg-Universität Mainz www.controlling.bwl.uni-mainz.de

Mehr

Vertragsvermittler und opportunistisches Verhalten

Vertragsvermittler und opportunistisches Verhalten Vertragsvermittler und opportunistisches Verhalten Ein Lösungsvorschlag aus Sicht der ökonomischen Analyse des Rechts Das Bild des Immobilienmaklers 2 Problemstellung Vertragsvermittler Haben regelmäßig

Mehr

Ihre Sicherheit hat für uns Priorität

Ihre Sicherheit hat für uns Priorität Eingeschränktes Gewährleistungsprogramm für Silikongel-Brustimplantate von MENTOR und PERTHESE * Das Gefühl von Sicherheit ist mit Geld nicht zu bezahlen. Diesem Grundsatz fühlen wir uns verpflichtet.

Mehr

Klausurkolloquium im SS 2017 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement

Klausurkolloquium im SS 2017 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement Klausurkolloquium im SS 2017 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement Klausur WS 2016/2017 Hagen, 25.04.2017 Dipl.-Kff. Sarina Nenninger Fallbeispiel Fluggesellschaft Albatross (1/2) Konzentration

Mehr

1. Gruppe: Organisationsbegriff Institutionell (Was ist die Organisation?)

1. Gruppe: Organisationsbegriff Institutionell (Was ist die Organisation?) 1. Gruppe: Organisationsbegriff Institutionell (Was ist die Organisation?) Situativer - die Organisation ist ein soziales Gebilde mit formaler Struktur und verfolgt dauerhaft ein Ziel (Maschine) - aber:

Mehr

Patientenorientierte Information und Kommunikation im Gesundheitswesen

Patientenorientierte Information und Kommunikation im Gesundheitswesen Claudia Bürger Patientenorientierte Information und Kommunikation im Gesundheitswesen Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Günther E. Braun und Prof Dr. Hans-Konrad Selbmann Deutscher Universitäts-Verlag

Mehr

Freiwilliges Klausurenkolloquium im WS 2011/2012

Freiwilliges Klausurenkolloquium im WS 2011/2012 Freiwilliges Klausurenkolloquium im WS 2011/2012 Kurs 42189 Mastermodul Dienstleistungsmanagement (Management von Dienstleistungsprozessen) Hagen M.A. Jorinde Wormsbecher Dipl.-Ök. Jens Nesper Allgemeine

Mehr

Individuelle Gesundheitsleistungen. IGeL wissen sollten

Individuelle Gesundheitsleistungen. IGeL wissen sollten Individuelle Gesundheitsleistungen was Sie über IGeL wissen sollten 1 Liebe Patientin, lieber Patient, vielleicht sind Ihnen in einer Arztpraxis schon einmal Individuelle Gesundheitsleistungen angeboten

Mehr

II. Prinzipal-Agenten-Modell

II. Prinzipal-Agenten-Modell II. Prinzipal-Agenten-Modell Literatur: Richter/Furubotn, Kap. V. Die sogenannte Prinzipal-Agent-Theorie beschäftigt sich mit Problemen, die auftauchen, wenn ein sogenannter Agent im Auftrag eines sogenannten

Mehr

Institutionenökonomik: Einführung. Sitzung vom

Institutionenökonomik: Einführung. Sitzung vom Institutionenökonomik: Einführung Sitzung vom 17.04.2012 Fragen: Wie wird getauscht? Wie sind Transaktionen organisiert? Wann entstehen Märkte? Wann werden Transaktionen anders organisiert? Warum gibt

Mehr

Ablauf Vorstellungsgespräch

Ablauf Vorstellungsgespräch Leitfaden für Vorstellungsgespräche Ablauf Vorstellungsgespräch Bewerber: Bewerbung als: Interviewer: Datum: ERGEBNIS DES VORSTELLUNGSGESPRÄCHS Gesamtpunktzahl 14-16 Hervorragend 9 13 Kompetent 6-8 Entwicklungsbedarf

Mehr

Klausurkolloquium im WS 2014/2015 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement

Klausurkolloquium im WS 2014/2015 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement Klausurkolloquium im WS 2014/2015 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement Klausur SS 2014 Hagen, den 14.10.2014 Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Fallbeispiel Unternehmen Earth and light auf der

Mehr

Investitionsgütermarketing

Investitionsgütermarketing Investitionsgütermarketing Business-to-Business-Marketing von Industrieunternehmen (Print-on-Demand) Bearbeitet von Hans Peter Richter 1. Auflage 2013. Taschenbuch. 257 S. Paperback ISBN 978 3 446 43904

Mehr

Die Dynamik von Principal-Agent-Modellen: Adverse Selektion und Moral Hazard

Die Dynamik von Principal-Agent-Modellen: Adverse Selektion und Moral Hazard Die Dynamik von Principal-Agent-Modellen: Adverse Selektion und Moral Hazard von Steffen Schwope Erstauflage Diplomica Verlag 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95850 893 4 schnell

Mehr

10 Adverse Selektion 10.1 Überblick: Probleme asymmetrischer Information

10 Adverse Selektion 10.1 Überblick: Probleme asymmetrischer Information AVWL I Mikro (Winter 2008/09) 10-1 Dr. G. Gebhardt 10 Adverse Selektion 10.1 Überblick: Probleme asymmetrischer Information Bisher haben wir stets unterstellt, dass alle Teilnehmer an einer Transaktion

Mehr

SELBSTSELEKTIVE EFFEKTE IM HOCHSCHULMARKETING

SELBSTSELEKTIVE EFFEKTE IM HOCHSCHULMARKETING SELBSTSELEKTIVE EFFEKTE IM HOCHSCHULMARKETING Bachelorarbeit am Institut für Strategie und Unternehmensökonomik Universität Zürich Lehrstuhl für Human Ressource Management Prof. Dr. Bruno Staffelbach Betreuer:

Mehr

Vorlesung. Informationsökonomik und die Theorie der Firma

Vorlesung. Informationsökonomik und die Theorie der Firma Vorlesung Informationsökonomik und die Theorie der Firma Ulrich Schwalbe Universität Hohenheim 5. Vorlesung 28.11.2007 Ulrich Schwalbe (Universität Hohenheim) Informationsökonomik 5. Vorlesung 28.11.2007

Mehr

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Aus gegebenem Anlass wollen wir nochmals auf die ganz offensichtlich nur wenig bekannte Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm vom

Mehr

DER SELBST-CHECK FÜR IHR PROJEKT

DER SELBST-CHECK FÜR IHR PROJEKT DER SELBST-CHECK FÜR IHR PROJEKT In 30 Fragen und 5 Tipps zum erfolgreichen Projekt! Beantworten Sie die wichtigsten Fragen rund um Ihr Projekt für Ihren Erfolg und für Ihre Unterstützer. IHR LEITFADEN

Mehr

Edition Gründungsforschung. Existenzgründung durch Unternehmensnachfolge

Edition Gründungsforschung. Existenzgründung durch Unternehmensnachfolge Edition Gründungsforschung Band 2 Existenzgründung durch Unternehmensnachfolge Eine Analyse der Finanzierungsmöglichkeiten im Lichte der modernen Finanzierungstheorie von Jens Lüders Herausgegeben von

Mehr

Nelson, Phillip (1970): Information and Consumer Behavior, Journal of Political Economy 78, S

Nelson, Phillip (1970): Information and Consumer Behavior, Journal of Political Economy 78, S Nelson, Phillip (1970): Information and Consumer Behavior, Journal of Political Economy 78, S. 311-329. Sitzung vom 20.06.2012 Nelson führt die Unterscheidung zwischen Suchgütern und Erfahrungsgütern ein.

Mehr

Inhalt. Was Sie beachten sollten 5. Beratung und Information 19. Untersuchungen 35

Inhalt. Was Sie beachten sollten 5. Beratung und Information 19. Untersuchungen 35 2 Inhalt Was Sie beachten sollten 5 Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse, was ist eine IGeL? 6 Nicht ohne Beratung und Vertrag 9 Welche Kosten entstehen? 14 Beratung und Information 19 Gespräche, Berichte

Mehr

REACH-CLP-Helpdesk. Zulassung in der Lieferkette. Matti Sander, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

REACH-CLP-Helpdesk. Zulassung in der Lieferkette. Matti Sander, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin REACH-CLP-Helpdesk Zulassung in der Lieferkette Matti Sander, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Inhaltsangabe Grundsatz Verschiedene Konstellationen 1. Der Hersteller/Importeur 2. Der

Mehr

BRUSTVERGRÖSSERUNG: 3 Insider-Tipps, wie Sie den richtigen Arzt finden!

BRUSTVERGRÖSSERUNG: 3 Insider-Tipps, wie Sie den richtigen Arzt finden! BRUSTVERGRÖSSERUNG: 3 Insider-Tipps, wie Sie den richtigen Arzt finden! Aus Gründen der besseren Lesbarkeit Um Ihnen das Lesen dieses Ratgebers zu vereinfachen, wird die männliche Form verwendet, (der

Mehr

Marktversagen II: Externalitäten, Informationsasymmetrien und Marktmacht

Marktversagen II: Externalitäten, Informationsasymmetrien und Marktmacht Marktversagen II: Externalitäten, Informationsasymmetrien und Marktmacht Coase, Ronald H., 1960, The Problem of Social Cost, Journal of Law and Economics, 3, 1-44. Åkerlof, George A., 1970, The Market

Mehr

Freiwilliges Klausurkolloquium im WS 2009 / 2010

Freiwilliges Klausurkolloquium im WS 2009 / 2010 Freiwilliges Klausurkolloquium im WS 2009 / 2010 Grundlagen des Aufgabe 2 Marco Wehler Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Grundlagen des : Aufgabe 2 a) Stellen Sie die Dienstleistungstypologie nach Engelhardt,

Mehr

Gründe für Staatseingriffe im Gesundheitswesen: Allgemeines

Gründe für Staatseingriffe im Gesundheitswesen: Allgemeines Soziale Sicherung C.1.1 Gründe für Staatseingriffe im Gesundheitswesen: Allgemeines Staatseingriffe im Gesundheitswesen können aus Effizienzgründen nur dann normativ geboten sein, wenn eine oder mehrere

Mehr

Kundenbezogene Kommunikationsprozesse in der Vorkaufphase

Kundenbezogene Kommunikationsprozesse in der Vorkaufphase Arbeitspapier Nr. 1 Kundenbezogene Kommunikationsprozesse in der Vorkaufphase Eine informationsökonomische Analyse am Beispiel investiver Leistungen von Dipl.-Kfm. Samy Saab Herausgegeben vom Marketing-Department

Mehr

ökonomischen Agenten verfügen überunterschiedliche Informationsmengen, d.h. Agenten haben private Informationen.

ökonomischen Agenten verfügen überunterschiedliche Informationsmengen, d.h. Agenten haben private Informationen. 5.1. Private Informationen Grundsätzlich lassen sich zwei Arten unvollständiger Information unterscheiden i. Informationsdefizite, die alle ökonomischen Agenten gleichermaßen betreffen ii. Asymmetrisch

Mehr

Alles über die. GCA Komfort-Garantie. GCA Komfort-Garantie

Alles über die. GCA Komfort-Garantie. GCA Komfort-Garantie Alles über die Wunderschöne Resultate, völlig sorgenfrei. GC Aesthetics (GCA) ist das Unternehmen hinter Nagor und Eurosilicone. Diese beiden Marken wurden aufgebaut auf einer gemeinsamen Tradition von

Mehr

Informationsexternalitäten als Determinanten von Pfadabhängigkeit und Wechselkosten bei der Adoption von Breitband-Technologien

Informationsexternalitäten als Determinanten von Pfadabhängigkeit und Wechselkosten bei der Adoption von Breitband-Technologien Thomas Bach DSL versus Kabel Informationsexternalitäten als Determinanten von Pfadabhängigkeit und Wechselkosten bei der Adoption von Breitband-Technologien Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Michael Kleinaltenkamp

Mehr

Beiden Patientinnen wurde von ihrem behandelnden Arzt vorgeschlagen, einem spezialisierten Chirurgen vorzustellen.

Beiden Patientinnen wurde von ihrem behandelnden Arzt vorgeschlagen, einem spezialisierten Chirurgen vorzustellen. Vor Jahren fiel bei meiner Routineuntersuchung ein kleiner Knoten in der Schilddrüse auf. Einige Zeit veränderte er sich nicht, jetzt ist er plötzlich gewachsen, wie nun weiter? Ich habe Angst vor den

Mehr

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Deutscher Bundestag Drucksache 17/8548 17. Wahlperiode 06. 02. 2012 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Maria Klein-Schmeink, Dr. Harald Terpe, Birgitt Bender, weiterer

Mehr

BOGDANOW & KOLLEGEN. Hamburg - München - Berlin - Heidelberg - Verl. Fragebogen fehlerhafte Brustimplantate (PIP / Rofil Medical u.a.

BOGDANOW & KOLLEGEN. Hamburg - München - Berlin - Heidelberg - Verl. Fragebogen fehlerhafte Brustimplantate (PIP / Rofil Medical u.a. BOGDANOW & KOLLEGEN Hamburg - München - Berlin - Heidelberg - Verl Fragebogen fehlerhafte Brustimplantate (PIP / Rofil Medical u.a.) Bitte zurück senden an: Bogdanow & Kollegen Hansastraße 9 20149 Hamburg

Mehr

Die Nachfrage nach M&A-Dienstleistungen

Die Nachfrage nach M&A-Dienstleistungen Dr. Antje Beier Die Nachfrage nach M&A-Dienstleistungen Eine Analyse des Beschaffungsprozesses und der Auswahlkriterien Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Reinhard Meckl, Universität Bayreuth Inhaltsverzeichnis

Mehr

Ethische Fragen der ästhetischen Chirurgie

Ethische Fragen der ästhetischen Chirurgie Wintersemester 2014/15 Vorlesung Ethik in der Medizin Ethische Fragen der ästhetischen Chirurgie Prof. Dr. Alfred Simon Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin Gliederung Ästhetische Chirurgie

Mehr

Lerneinheit 2: Theoretische Grundlagen zum Kundenmanagement und Kundenverhalten

Lerneinheit 2: Theoretische Grundlagen zum Kundenmanagement und Kundenverhalten Lerneinheit 2 Lerneinheit 2: Theoretische Grundlagen zum Kundenmanagement und Kundenverhalten 1. Institutionenökonomik 1.1 Property-Rights-Analyse 1.2 Transaktionskosten-Ansatz 1.3 Prinzipal-Agent-Ansatz

Mehr

Entscheidungshilfe der französischen Behörde Afssaps zu PIP-Brustimplantaten

Entscheidungshilfe der französischen Behörde Afssaps zu PIP-Brustimplantaten Entscheidungshilfe der französischen Behörde Afssaps zu PIP-Brustimplantaten Inoffizielle Übersetzung des BfArM im Zweifelsfall gilt der Text der französischen Originalfassung afssaps Französische Agentur

Mehr

Klausurkolloquium SS 11 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement

Klausurkolloquium SS 11 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement Klausurkolloquium SS 11 Querschnittsfunktionen im Dienstleistungsmanagement Aufgabe 2 Klausur WS 10/11 Hagen, den 03.05.11 Univ.-Prof. Dr. Sabine Fließ Aufgabe 2 Kurze Beschreibung der Aufgabe: Cruise

Mehr

Übung zur Kommunalökonomie

Übung zur Kommunalökonomie Übung zur Kommunalökonomie 16. Februar 2010 Susie Lee Wintersemester 2009/10 Aufgabe 1 Zur Funktionsweise und dem Verhalten einer Behörde gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze. a. Stellen Sie in groben

Mehr

Institut für Mittelstandsforschung Bonn

Institut für Mittelstandsforschung Bonn Institut für Mittelstandsforschung Bonn Familienexterne Nachfolge - Informationsasymmetrien im Nachfolgeprozess und ihre Überwindung von Hans-Jürgen Wolter Working Paper 06/08 IfM Bonn, im Oktober 2008

Mehr

Principal-Agent-Problematik im E-Recruitment

Principal-Agent-Problematik im E-Recruitment Lennart Piske Principal-Agent-Problematik im E-Recruitment Methoden und Instrumente zur Minimierung der Informationsasymmetrie für die Personalauswahl Diplomica Verlag Lennart Piske Principal-Agent-Problematik

Mehr

Einführung in die Volkswirtschaftslehre (Kurs 40501)

Einführung in die Volkswirtschaftslehre (Kurs 40501) Fakultät für Wirtschaftswissenschaft Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Makroökonomik Univ.-Prof. Dr. Helmut Wagner Modulklausur: inführung in die Wirtschaftswissenschaft (Modul 31001) Termin:

Mehr

Entwicklungsland Deutschland

Entwicklungsland Deutschland Presseinformation Polytech Silimed Europe GmbH Medizin/Beauty Entwicklungsland Deutschland Aus Deutschland kommen die verträglichsten Brustimplantate - genutzt werden sie aber vorwiegend im europäischen

Mehr

Schreyögg, G., Organisation, 4. Aufl. Wiesbaden Prinzipal-Agenten-Beziehungen in Organisationen

Schreyögg, G., Organisation, 4. Aufl. Wiesbaden Prinzipal-Agenten-Beziehungen in Organisationen Auszug aus: Schreyögg, G., Organisation, 4. Aufl. Wiesbaden 2003 Prinzipal-Agenten-Beziehungen in Organisationen Ein in mancher Hinsicht eng verwandtes Modell stellt der Prinzipal-Agenten-Ansatz dar (vgl.

Mehr

Konsumentenschutz im Hochschulbereich

Konsumentenschutz im Hochschulbereich Konsumentenschutz im Hochschulbereich Unvollständige Nachfragerinformation, Marktversagen und markt-basierte Schutzmechanismen Von Karsten Mause Duncker & Humblot Berlin Inhaltsverzeichnis Einführung in

Mehr

Interview mit Dr. Robinson Ferrara, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Brustchirurg, Ästhetische Chirurgie, Alzey

Interview mit Dr. Robinson Ferrara, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Brustchirurg, Ästhetische Chirurgie, Alzey Interview Interview mit Dr. Robinson Ferrara, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Brustchirurg, Ästhetische Chirurgie, Alzey 1. Mit welchen Wünschen kommen die meisten Patienten in ihre Praxis?

Mehr

Informationsökonomik

Informationsökonomik Informationsökonomik Vorlesung zur Volkswirtschaftstheorie Prof. Dr. Isabel Schnabel Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insb. Financial Economics Johannes Gutenberg-Universität Mainz Wintersemester 2010/2011

Mehr