Ein Zukunftsmodell für Traditionsbranchen in der vierten industriellen Revolution Projektvorstellung

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1 Ein Zukunftsmodell für Traditionsbranchen in der vierten industriellen Revolution Projektvorstellung

2 Projekthistorie Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung Fähigkeit, Innovationen zu schaffen Innovative regionale Wachstumskerne Wachstumskerne Potenzial Zentren für Innovationskompetenz Innovationsforen InnoProfile ForMaT Forschung für den Markt im Team Zwanzig20 - Partnerschaft für Innovation InnoRegio 2

3 Projekthistorie Fakten zu Zwanzig20 Förderprogramm: Zwanzig20 Partnerschaft für Innovation Fördermittelgeber: BMBF Ausschreibung des Förderwettbewerbs: August 2012 Wettbewerbsentscheidung: Juli 2013 Laufzeit des Projektes: Umfang Fördermittel: 45 Mio. Euro pro Konsortium 3

4 Projekthistorie Ziele des Programms Bestimmung eines gesellschaftlich bedeutsamen und wissenschaftlich anspruchsvollen Zukunftsproblems Bündelung wissenschaftlicher, technischer und unternehmerischer Kompetenzen zu neuen ostdeutschlandweiten strategischen Allianzen Umsetzung einer neuen Qualität der interdisziplinären und branchenübergreifenden Kooperation (Ausschreibung vom ) 4

5 Projekthistorie Die Konsortien 3Dsensation Additiv-Generative Fertigung Advanced UV for Life Interaktion zwischen Mensch und Maschine Die 3D-Revolution zur Produktherstellung im Digitalzeitalter UV-Licht zur Steuerung von biologischen und chemischen Prozessen C³ Carbon Concrete Composite Fast futuretex HYPOS InfectControl 2020 RESPONSE smart³ fast actuators sensors and transceivers echtzeitfähige vernetzte Sensorund Aktorsysteme Zukunftsmodell für Traditionsbranchen in der vierten industriellen Revolution Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany Neue Antiinfektionsstrategien Partnerschaft für Innovation in der Implantattechnologie materials solutions growth 5

6 Vision und Ziele Ziel futuretex Schaffung eines Zukunftsmodells für die Standortsicherung von Traditionsbranchen am Beispiel der Textilindustrie Chancen und Stärken Wachstumsmarkt Technische Textilien Weltmarktführerschaft des deutschen Textilmaschinenbaus Neue Grundlagen durch vierte industrielle Revolution 6

7 Industrie 4.0 Quelle: acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.v., Industrie 4.0 und die Smart Factory als Teil des Internets der Dinge und Dienste, 7

8 Industrie 4.0 Industrie 4.0 ist eine Anwendung des Internet der Dinge (IoT) IoT ist eine Enabling Technology für Industrie 4.0 Quelle: acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.v., Industrie 4.0 und die Smart Factory als Teil des Internets der Dinge und Dienste, 8

9 Industrie 4.0 Bewältigung des tiefgreifenden Wandels der Industrieproduktion Individualisierung Flexibilisierung Reaktionsschnelligkeit Vernetzte Fertigung Kundenintegration Kopplung von Industrie und Dienstleistung Bewältigung dieser Aufgaben führt zur Standortsicherung der deutschen Industrie Prozessneuausrichtung in Produktion und Logistik Weiterentwicklung softwarebasierter Prozesse Einbindung der Mitarbeiter Besonders große Herausforderung für KMU 9

10 Industrie 4.0 Historische Entwicklung vs. Aufstrebender Markt der Textilindustrie der technischen Textilien Boeing donaukurier Fachwissen Bekleidung, Verlag Europa- Lehrmittel Herausforderungen: Globalisierung, Strukturwandel, Schrumpfung ceno-tec.de 10

11 Vision und Ziele Vision Führende Position bei der Umsetzung der vierten industriellen Revolution in der Textilindustrie. Hauptetappen bis 2019: bis 2024: bis 2030: Trendwende in der Textilregion Sachsen-Thüringen bei der Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung Inbetriebnahme erster Smart Factories in der deutschen Textilindustrie modernstes textilindustrielles Wertschöpfungsnetzwerk Europas 11

12 Vision und Ziele Doppelstrategie Stärkung der qualitativen Wettbewerbsfaktoren Standort- und Zukunftssicherung Schritte zur Textilindustrie 4.0 der Branche 12

13 Vision und Ziele Nutzung der Chancen und Möglichkeiten von Industrie 4.0 Hohe Wettbewerbsstärke Flexible Fertigung Individuelle Produktion Innovative Geschäftsmodelle Neues Arbeiten Schaffung eines Zukunftsmodells durch Entwicklungen in den Themenfeldern Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft Kundenintegrierte flexible Wertschöpfungsketten Textile Zukunftsprodukte 13

14 Grundstruktur W1 Systematisches Ideenmanagement Wissens- und Innovationsmanagement (W) W2 Interdisziplinärer Open-Innovation-Prozess Hauptforschungsrichtungen W3 Transferforum Foresight Märkte Wettbewerb Technologien Partner Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft (F1) Kundenintegrierte flexible Wertschöpfungsketten (F2) Textile Zukunftsprodukte (F3) Strategie- Energieeinsparung Materialeffizienz Umweltschutz Nachwachsende Rohstoffe Textilrecycling Textilfabrik der Zukunft Digitale Produktionsverfahren Mass Customization Neue Geschäftsmodelle Textile Elektronik Textile Systemlösungen für ehealth Hochleistungsfähige Faserverbundwerkstoffe Textile Werkstoffe für die Energiegewinnung und -speicherung Textilien für Urban Farming Hybridwerkstoffe Entwicklung (S) Zukunftskonferenz Strategieworkshop Trendreport Arbeitsorganisation und Nachwuchssicherung (A) A1 Mensch-Technik- Interaktion A2 Neue Organisationsmodelle A3 Demografischer Wandel Orientierung der Akteure 14

15 Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft Energieeinsparung Materialeffizienz Umweltschutz Nachwachsende Rohstoffe STFI Textilrecycling Tajima.de Dräxlmeier Bluefactory.ch 15

16 Kundenintegrierte flexible Wertschöpfungsketten Textilfabrik der Zukunft Digitale Produktionsverfahren Mass Customization Reebok Neue Geschäftsmodelle Adidas Stuttgarter Nachrichten zeit.de SmartFactory KL 16

17 Textile Zukunftsprodukte Textile Elektronik Textile Systemlösungen für ehealth (2008) Philips sports-tracker.com 17

18 Textile Zukunftsprodukte Hochleistungsfähige Faserverbundwerkstoffe Hybridwerkstoffe Japan Carbon Fiber Manufacture Association detail.de oba.com 18

19 Textile Zukunftsprodukte Textile Werkstoffe für die Energiegewinnung und -speicherung Textilien für Urban Farming powerfilmsolar.com inhabitat.com sustainable-agriculturepartnerships.com 19

20 Wissens- und Innovationsmanagement Technische Textilien: Wie viele Einsatzfelder sind noch nicht erschlossen und wie finden wir diese? 20

21 Wissens- und Innovationsmanagement Offene Innovationskultur Effizienteres Ideenmanagement Radarsystem zur Trendfrüherkennung Mensch Erfolgreicher Ergebnistransfer Organisation Technik 21

22 Arbeitsorganisation und Nachwuchssicherung Neue Organisationsformen der Arbeit Menschengerechte Arbeitsgestaltung Demografischer Wandel Mensch Kontinuierliches Lernen im Arbeitsprozess Sicherung Fachkräftepotenzial Organisation Technik Leistung = Wollen x Können x Dürfen 22

23 Strategieentwicklung Zeitlicher Ablauf Strategiephase Vorhaben zur Strategieentwicklung Umsetzungsphase Forschungs- und Entwicklungsvorhaben Vorhaben zur Strategieweiterentwicklung Basisvorhaben* Smart Factories Mass Customization Open Innovation Arbeitswelt 4.0 * Vorhaben zur Strategieunterstützung 23

24 Strategieentwicklung Zusammensetzung des Konsortiums nach Bundesländern 179 Partner beteiligte Bundesländer 118 Unternehmen, davon 90% KMU 47 Forschungseinrichtungen 14 Verbände / Sonstige Stand:

25 Strategieentwicklung Maßnahmen Fachworkshops Ideenworkshops Open Innovation Expertenvorträge Innovationstage Ideenpool Blog Kreativtrainings Website-Erweiterung 2014 laufend

26 Leitlinien der Arbeit Offenes Netzwerk Dem Konsortium können alle Unternehmen und Einrichtungen beitreten, die aktiv an der Realisierung der Ziele von futuretex mitwirken. Transparenz Über die Pläne, Strukturen und Entscheidungen werden alle Mitglieder des Konsortiums zeitnah informiert. Strategieentwicklung Das Strategiekonzept wird kontinuierlich weiterentwickelt. Daran können alle interessierten Akteure teilnehmen. Lernendes Netzwerk Die Weiterentwicklung des Konsortiums orientiert sich an den Prinzipien einer Lernenden Organisation. Das betrifft vor allem die Sicherung des Prozesscharakters, einer intensiven Kommunikation und eines wirksamen Ideenmanagements. 26

27 Leitlinien der Arbeit Strategiefokussierung Das Hauptkriterium für die Bewertung aller einzelnen FuE-, Bildungs- oder Demonstrationsvorhaben bildet ihr Beitrag für die Realisierung der futuretex-strategie. Kompetenzsicherung In die Vorbereitung der Vorhaben sind grundsätzlich die fachlich kompetentesten Partner einzubeziehen. Das gilt insbesondere für die Partner aus den alten Bundesländern. Ideen- und Vorhabenbewertung Vorhabenideen sowie -anträge werden vor der Abgabe an den Projektträger durch die internen Gremien des Konsortiums geprüft. Für diesen Bewertungsprozess wird eine allgemein gültige Ablaufregelung angewandt (Peer-Review). Projekt- und Netzwerkmanagement Zur Koordinierung des Konsortiums und der Vorhaben wird ein Projektmanagement- Team gebildet. Dessen Finanzierung erfolgt über die Erhebung einer Umlage. 27

28 Was macht futuretex so attraktiv? Fördergegenstände FuE (auch für Großunternehmen) Strategieentwicklung Durchführbarkeitsstudien Gewinnung von Fach- und Führungskräften Prozesse des Innovationsmanagements Gründung innovativer Unternehmen Neue Themen/Ansätze immer möglich 28

29 29

30 Wir danken dem Bundesministeriums für Bildung und Forschung für die finanzielle Förderung sowie dem Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH als Projektträger des BMBF, für die kooperative Zusammenarbeit und Betreuung. 30

31 futuretex Anschrift Kontakt Annaberger Str. 240 Dipl.-Ing. Dirk Zschenderlein Chemnitz Telefon: Deutschland Internet:

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