Gesundheitsmarkt Korea

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1 Korea Unternehmen Märkte Nr. 55 I February 2015 Gesundheitsmarkt Korea Schwerpunkt Medizintechnik in Korea Recht Patent-Approval Linkage System in Korea Wirtschaft und Branchen KGCCI Economic Outlook 2015

2 Auf der Suche nach einem attraktiven Standort in Korea? Wir bieten Ihnen mehr als nur ein Dach über dem Kopf! Das German Office in den Räumlichkeiten der AHK Korea bietet die perfekte Umgebung für Ihre ersten Schritte in Korea: - Zentrale Lage mit einfachem Zugang zu wichtigen Geschäftsbezirken - Nur eine Monatsmiete als Kaution - Deutschsprachiger Mietvertrag - Unterstützung durch unsere bilingualen Korea-Experten Kontakt: Andreas Schäfer Tel.: +82 (0)

3 Kommentar Gesundheitsmarkt Korea Liebe Leserinnen und Leser, der koreanische Gesundheitsmarkt befindet sich immer wieder im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit: Zum einen wird der demographische Wandel innerhalb der kommenden Jahre und Jahrzehnte einen starken Einfluss auf Korea als Ganzes und insbesondere auf den Gesundheitssektor ausüben. Zum anderen nimmt die Zahl der nach Korea strömenden Medizintouristen von Jahr zu Jahr zu - letztes Jahr lag sie über und bis 2020 wird ein Anstieg auf eine Million prognostiziert. Zusammen mit der noch immer vergleichsweise rasch zunehmenden Kaufkraft und steigendem Lebensstandard der koreanischen Bevölkerung befeuern die genannten Trends die Importe medizinischer Ausstattung. Deutschland belegte hier 2013 mit über 402 Mio. USD den zweiten Platz hinter den USA. Vor allem hochwertige medizintechnische Produkte werden noch immer zum Großteil eingeführt, wodurch es auch in den kommenden Jahren zahlreiche Geschäftschancen für deutsche Unternehmen geben wird. Was die gesamtwirtschaftliche Entwicklung angeht, so hofft Korea nach einem eher durchwachsenen letzten Jahr auf positivere Impulse in Wie im Rahmen des KGCCI Economic Outlook zu Beginn des Jahres berichtet (siehe auch Artikel auf S. 17), versucht die koreanische Regierung, mit Hilfe verschiedener Maßnahmen wie der Förderung einer Creative Economy, Modernisierung des produzierenden Gewerbes sowie struktureller Reformen, die Grundlagen für stärkeres und gleichmäßiger verteiltes Wachstum zu setzen. Besonders vor dem Hintergrund der technologisch schnell aufholenden chinesischen Konkurrenz sowie japanischer Produkte, die durch den günstigen Yen an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen haben, sind diese Anstrengungen gerechtfertigt. Deutsche Firmen sind vor diesem Hintergrund wichtige Technologiepartner, um die Wettbewerbsposition der koreanischen Industrie zu stärken. Barbara Zollmann Geschäftsführerin Deutsch-Koreanische Industrie- und Handelskammer Dear Readers, The Korean healthcare market has frequently aroused public interest over the past few years: On one hand, the rapid aging of Korean society over the years and decades to come will have a strong influence on Korea as a whole and especially on the healthcare sector. On the other hand, the number of foreign medical tourists visiting Korea shows a strong growth trajectory: Having reached more than 200,000 in 2014, experts forecast an increase to up to 1 million until Together with the still growing purchase power and increasing standard of living of the Korean people, these trends fuel imports of medical equipment. Korea in 2013 imported 402 million USD worth of German medical equipment, placing Germany second behind the USA. Especially high tech devices are still largely being imported, further providing good opportunities for German companies over the next years. Korea is looking for positive economic impulses in 2015 after slower than expected growth in As discussed durigng the KGCCI Economic Outlook in January (see article on p.17), the Korean government seeks to build the foundation for stronger and more equally distributed economic growth through a mix of measures such as promotion of a creative economy, modernization of the manufacturing sector, and structural reforms. Especially against the backdrop of technologically rapidly advancing Chinese competitors as well as Japanese products which have gained competitive edge through the historically low Yen, these efforts are justified. German firms will prove to be important partners with a view to technological improvement of the Korean industrial landscape. KORUM Nr. 55 February

4 ENTECH 2015 September 2(Wed) - 4(Fri), 2015 BEXCO BUSAN KOREA Korea s Leading Environment & Energy Tradeshow!!! The most successful marketplace for environment & energy in Korea One-on-One on site Matchmaking Business Meeting Concurrent Events Linked Exhibition Contact Website :

5 Gesundheitsmarkt Korea KORUM Korea I Unternehmen I Märkte Kommentar 7 Schwerpunkt Gesundheitsmarkt Korea 3 AHK Korea Spezial AHK-Exportinitiative Energieeffizienz 6 Schwerpunkt Medizintechnik in Korea 7 Pharmaceutical Research in Korea 10 Südkorea immer attraktiver für Gesundheitstouristen 12 Success and challenges of the Korean Health Care 14 System The Korean medical device market has recently lost some of its vigor. Nonetheless, the sector offers many opportunities for German companies: Demand for high-quality medical care is increasing in unison with the rising standard of living and the demographic trend will further lead to an increase in demand. 17 Wirtschaft und Branchen Wirtschaft und Branchen Koreanische Baufirmen 2014 mit steigenden 16 Auslandsaufträgen KGCCI Economic Outlook Branding in Korea 19 Kooperation At the KGCCI Economic Outlook 2015, more than 100 German business representatives in Korea discussed perspectives of the Korean economy in While there are still a number of factors slowing Korean economic growth, German companies for the most part were optimistic about the year to come. HamburgAmbassador 21 Recht 23 Recht Patent-Approval Linkage System in Korea 23 Kontakte News and People 25 New Members 26 Upcoming 27 Contacts 28 The Korea-US Free Trade Agreement, which became effective on March 15, 2012, has brought significant changes to the pharmaceutical industry in Korea. Most notably, as an effort to implement the FTA, Korea has introduced a patent-approval linkage system. This article gives an overview of important regulations. Korea Life Super Single-sumer 29 KORUM Nr. 55 February

6 AHK Korea Spezial AHK-Exportinitiative Energieeffizienz AHK-Geschäftsreise Wärme und Kühlung in Gebäuden mit erneuerbaren Energien KGCCI Renewable energies and energy efficient solutions are becoming increasingly important on a global scale. Also the Korean government, local companies as well as customers are becoming increasingly aware of energy-related issues. Given this trend, the Korean- German Chamber of Commerce and Industry, as part of the German Federal Ministry for Economic Affairs and Energy s Energy Efficiency Export Initiative, offers a delegation visit to Korea from October 19-22, 2015, for for German companies in the renewables sector. Immer mehr Regierungen und Behörden, aber auch Unternehmen und Verbraucher weltweit, erkennen in zunehmendem Maße das Potential erneuerbarer Energien zur Senkung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und zur langfristigen Kostensenkung. Auch in Korea zeichnet sich ein immer stärker werdender Trend hin zu erneuerbaren Energien ab. Während der mit Abstand größte Teil der Energieproduktion noch immer durch fossile Brennstoffe und Atomenergie bestritten wird, sehen neueste Regierungspläne mittelfristig einen starken Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien im koreanischen Energiemix vor. Steigendes Umwelt- bewusstsein erhöht zudem das Kaufinteresse der koreanischen Bevölkerung im Bereich erneuerbare Energien, sodass auf dem koreanischen Markt gute Grundvoraussetzungen für deutsche Produkte und Lösungen bestehen. Im Rahmen der AHK-Exportinitiative Energieeffizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) veranstaltet die AHK Korea (KGCCI) vom eine Geschäftsreise für deutsche Unternehmer nach Korea. Die Geschäftsreise zum Thema Wärme und Kühlung in Gebäuden mit erneuerbaren Energien ermöglicht es Unternehmen aus dem erneuerbare Energien-Bereich, Chancen auf dem koreanischen Markt zu identifizieren sowie mit potentiellen Partnern und Kunden in Kontakt zu treten. Im Rahmen eines eintägigen Seminars haben die deutschen Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Produkte und Technologien koreanischen Firmen und Institutionen vorzustellen. Während der anschließenden individuellen Gespräche können zudem Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet und Geschäftskontakte hergestellt werden. Für eine optimale Vorbereitung der Korea- Geschäftsreise ist ebenfalls gesorgt: Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 19. Mai 2015 in Darmstadt sowie mit Hilfe einer von der AHK Korea erstellten Zielmarktanalyse können sich Korea-interessierte Unternehmen schon im Vorfeld über die mit einem Markteintritt in Korea verbundenen Chancen und Risiken informieren. Die AHK-Exportinitiative Energieeffizienz ist Teil der Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) des BMWi. Besonders für KMU kann es - trotz guter Produkte und innovativer Technologien - schwierig sein, den richtigen Zugang zum Auslandsmarkt zu finden und oft gestaltet sich die Markterschließung zeit- und kostenintensiv. Korea mit seiner andersartigen Kultur und fremden Geschäftspraxis ist hier keine Ausnahme. Lassen Sie Sich bei Ihrem Markteinstieg Korea von den Experten der AHK helfen! Die AHK Korea ist seit 1981 die erste Anlaufstelle für deutsche Unternehmen in Korea. Mit unseren 18 sprach- und landeskundigen Mitarbeitern unterstützen wir Sie kompetent und verlässlich bei Ihren geschäftlichen Belangen. Weitere Informationen zur AHK- Exportinitiative Energieeffizienz finden Sie auf unserer Webseite com sowie direkt bei Frau Jihee Jeong: 6 KORUM Nr. 55 February 2015

7 Schwerpunkt Medizintechnik in Korea Alexander Hirschle The Korean medical device market has recently lost some of its vigor. On a Won-basis, domestic sales have stagnated in 2013 and imports have decreased throughout the first nine months of Nonetheless, the sector offers many opportunities for German companies: Demand for high-quality medical care is increasing in unison with the rising standard of living and the demographic trend will further lead to an increase in demand. Marktentwicklung/-bedarf Der koreanische Markt für Medizintechnik stagnierte 2013 auf einem Wert von 4,6 Bill. Won (etwa 3,1 Mrd. Euro; Jahresdurchschnittskurs 2013: 1 Euro = 1.471,24 Won). Auf US-Dollarbasis konnte ein Wachstum von 3,6% erreicht werden. Die lokale Produktion zog um fast 10% an. In den ersten neun Monaten 2014 gingen die Importe im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5% zurück. Die geringere Marktdynamik ist laut Branchenexperten eine Folge des zunehmenden Drucks auf das staatliche Gesundheitsbudget. Der harte Wettbewerb der hauptsächlich privaten koreanischen Krankenhäuser führt zu einer Konzentration der Institutionen und fördert die Erhöhung des medizintech- nischen Niveaus im Land. In Zukunft wird der Bedarf an technologisch anspruchsvollen Ausrüstungen und Geräten hoch sein. Die Nachfrage hängt von den Behandlungsmethoden und jeweiligen Fachbereichen ab. Vor allem im Rahmen von Spezialbehandlungen, die nicht über das System der Nationalen Krankenversicherung (NHI) abgedeckt werden und privat bezahlt werden müssen, sehen Experten gutes Absatzpotenzial für Markt für Medizintechnik in Südkorea Medizintechnik. Mit dem steigenden Wohlstand, höherer Lebenserwartung und der demographischen Entwicklung wachsen die Ansprüche der Koreaner an die medizinische Versorgung. Insbesondere durch die schnelle Alterung der Bevölkerung werden sich künftig große Herausforderungen für das Gesundheitssystem ergeben. Die Geburtenrate Südkoreas fiel 2013 auf 1,19 (1,30 im Vorjahr) und liegt damit deutlich unter der Reproduktionsrate von 2,1. Das Land ist damit das Schlusslicht unter den OECD-Mitgliedsstaaten. Frauen werden in Südkorea im Schnitt im Alter von 32,5 Jahren das erste Mal Mutter. In der Metropole Seoul lag die Geburtenrate 2013 in Mio. USD; Veränderung in % Veränderung 2013/12 Lokale Produktion 1) ,2 Import ,9 Export ,9 Marktvolumen 2) ,6 1) umgerechnet zum Wechselkurs 1 USD = Won (2012), Won (2013); 2) rechnerisch: lokale Produktion + Import - Export Quellen: Ministry of Food and Drug Safety (MFDS), Korea Exchange Bank, Berechnungen von Germany Trade & Invest KORUM Nr. 55 February

8 Schwerpunkt sogar bei nur 0,97. Auf der anderen Seite stieg die durchschnittliche Lebenserwartung in Südkorea 2013 um 0,5 Jahre auf 81,9. Dabei führen steigende Kosten, die Fokussierung auf Ein-Kind-Familien sowie die zunehmende Berufstätigkeit der Frauen dazu, dass die bisher häufig im familiären Umfeld erfolgte Altenpflege zunehmend nicht mehr möglich ist. Experten sehen deshalb einen Mangel an Altersheimen. Die NHI, die vom Ministry of Health and Welfare verwaltet wird, umfasst 97,5% aller Südkoreaner. Die Beiträge dazu liegen bei 6.05%, die zur Hälfte vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber entrichtet werden. Die NHI wird darüber hinaus aus dem Staatshaushalt subventioniert. Die restlichen 2,5% der Bevölkerung werden von einem speziellen Programm für ärmere Bevölkerungsschichten abgedeckt. Produktion/Branchenstruktur Laut MFDS gab es 2013 circa inländische Hersteller von Medizintechnik. Rund 84% der Produzenten hatten weniger als 20 Beschäftigte, stellten aber nur 16% des Produktionswertes. Die Top 20 standen für 38,6% des gesamten Outputs. Marktführer sind der Dentalimplantate-Hersteller Osstem Implant sowie die Ultraschallgerätehersteller Samsung Medison und General Electric Ultrasound. Die lokale Produktion stieg 2013 um 8,8% auf rund 4,2 Bill. Won. Die wichtigsten Erzeugnisse waren Dentalimplantate (556,0 Mrd. Won), vor bildgebenden Systemen mit Ultraschall (512,5 Mrd. Won), Edelmetalllegierungen für Dentalanwendungen (136,4 Mrd. Won) und weichen Kontaktlinsen (128,0 Mrd. Won). Die höchsten Zuwachsraten wurden 2013 bei der Produktion von weichen Kontaktlinsen (fast 30%) sowie bei Dentalimplantaten (24%) und medizinischen Sonden (17%) erzielt, während der Output von Edelmetalllegierungen für Dentalanwendungen um 23% abnahm. Insgesamt stellt Südkorea vor allem ein- fachere medizinische Geräte her. Im Jahr 2013 entfielen 52,1% der Produktion auf Erzeugnisse mit einem relativ geringen Risikograd (Vorjahr: 55,2%). Hingegen kamen die technologisch anspruchsvollsten Geräte wertmäßig auf nur 3,7% des gesamten Outputs. Experten sprechen von einem sich verschärfenden Wettbewerb für lokale Hersteller durch internationale Player wie GE, Siemens und Philips auf der einen Seite und der nachrückenden Konkurrenz aus der VR China. Gleichzeitig haben japanische Hersteller zunehmend Preisvorteile durch den sich abwertenden Yen. Ausgewählte Krankenhausprojekte in Südkorea Vorhaben/Auftraggeber Krankenhaus, Ehwa University in Magok in Seoul; Betten Chungna Medical Town in Chungna in Incheon Free Economic Zone (IFEZ); Bau von Krankenhaus und Forschungsinstitut Cha Medical Center Zweites Krankenhaus in Cheonan (Prov. South Chungcheong); Betten/ Soonchunhyang University Krankenhaus, Changwon (Provinz South Gyeongsang); zunächst 700, später Betten/ Gyeongsang National University Hospital Krankenhaus in neuer Verwaltungsstadt Sejong City; 500 Betten/ Chungnam National University *) Weitere Krankenhausprojekte auf Anfrage bei Germany Trade & Invest Rahmendaten zum Gesundheitssystem in Südkorea Branchengigant Samsung will sich Presseberichten zufolge angesichts der schwächelnden Smartphonesparte künftig verstärkt auf den Gesundheitssektor fokussieren. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren durch Unternehmenskäufe und -kooperationen seine Marktposition gestärkt - zuletzt im November 2014 mit der US-Firma Thermo Fischer im Segment Diagnosegeräte. Ebenso sollen demzufolge Gespräche mit SAP und Microsoft laufen, um IT-Lösungen im Bereich Medizintechnik auf den Markt zu bringen. Übergreifend dürfte dieses Thema auf dem südkoreanischen Gesundheitssektor Investitions summe Projektstand/-plan Plan (Genehmigung erfolgt durch Stadt Seoul); Bau von Ende 2014 bis 2018 Absichtserklärung zwischen Stadt Incheon, IFEZ und Cha Healthcare im April 2014; Projektverlauf von 2015 bis Plan; geplanter Baubeginn 2015 Indikator Wert Einwohnerzahl (2013 in Mio.) 50,2 Bevölkerungswachstum (2013 in % p.a.) 0,4 Altersstruktur der Bevölkerung (2013) Anteil der unter 14-Jährigen (%) 14,7 Anteil der über 65-Jährigen (%) 12,2 Durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt (2012 in Jahren) 81,4 BIP pro Kopf (2013 in USD) Gesundheitsausgaben pro Kopf (2012 in USD) Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP (2012 in %) 7,6 Ärzte/ Einwohner (2012) 214 Zahnärzte/ Einwohner (2012) 54 Krankenhausbetten/ Einwohner (2012) Quellen: Statistics Korea; Ministry of Health and Welfare; Health Insurance Review and Assessment Service; OECD; IWF im Bau seit Dezember 2012; Fertigstellung Ende 2015 Investitionssumme in Mrd. Won *) Machbarkeitsstudie erfolgte im August 2014; Fertigstellung bis 2018 Quelle: Recherchen von Germany Trade & Invest 8 KORUM Nr. 55 February 2015

9 Schwerpunkt Besonders gefragte Branchenprodukte aus Deutschland waren 2013 unter anderem MRIs (34,0 Mio. USD), Dialysatoren für die Hämodialyse (30,7 Mio. USD), ophthalmologische Instrumente (19,0 Mio. USD), CTs (18,5 Mio. USD), Hämodialysesysteme (17,5 Mio. USD), Röntgenröhren (14,2 Mio. USD), Angiographiegeräte (12,6 Mio. USD) und künstliche Gelenke (11,6 Mio. USD). Die höchsten Importanteile an den Gesamteinzunehmend an Bedeutung gewinnen. So unterzeichnete das lokale Unternehmen SK Telekom im Oktober eine Vereinbarung mit einem Krankenhaus in Seoul zur Implementierung eines Informationsmanagementsystems. Außenhandel Südkorea exportierte 2013 Medizintechnik im Wert von 2,4 Mrd. USD, was einem Anstieg um 19,9% im Vergleich zum Vorjahr entsprach. Die wichtigsten Exportprodukte waren bildgebende Systeme mit Ultraschall (536 Mrd. USD) vor weichen Kontaktlinsen (118 Mrd. USD) und Dentalimplantaten (112 Mrd. USD). Während Südkorea seinen Bedarf an einfacher Medizintechnik vielfach aus eigener Produktion decken kann, ist das Land bei technologisch fortgeschrittenen Geräten stark importabhängig. Im Jahr 2013 wurden 54,5% des gesamten Bedarfs eingeführt, wobei dieser Anteil in den vergangenen Jahren nahezu unverändert hoch blieb. Die Branchenimporte stiegen 2013 um 4,9% auf 2,7 Mrd. USD. Die wichtigsten im Ausland bezogenen Branchenerzeugnisse waren dabei weiche Kontaktlinsen (123 Mio. USD), Gefäßstützen (Stents, 109 Mio. USD), MRI- Systeme (73 Mio. USD) und CT-Systeme (63 Mio. USD) sowie Knieprothesen (63 Mio. USD). Die größten internationalen Lieferanten waren 2013 die USA (1.230,6 Mio. USD), Deutschland (402,4 Mio. USD), Japan Führende Medizintechnikunternehmen in Südkorea Unternehmen Sparte Produktion 2013 Veränderung 2013/12 Internetadresse Osstem Implant Dentalimplantate 396,8 33,4 Samsung Medison Ultraschallgeräte 269,0-10,0 www. samsungmedison.com GE Ultrasound Korea Ultraschallgeräte 172,4 75,7 com/krko/uskorea/ index.html Siemens Ultrasound *) Ultraschallgeräte 132,3 13,7 Nuga Medical Röntgenapparate etc. 89,4 3,5 com Vatech Dentalgeräte 68,0-5,1 Ceragem Thermalmassagebetten etc. 45,2-23,6 *) Summe von Siemens Ultrasound Pohang und Siemens Ultrasound Quellen: MFDS, Recherchen von Germany Trade & Invest Einfuhr ausgewählter medizintechnischer Produkte nach Südkorea Produktion in Mrd. Won, Veränderung in % in Mio. USD SITC-Pos. Warenbenennung davon aus Deutschland (2013) Elektrodiagnoseapparate und geräte 310,5 293,4 51, Röntgenapparate etc. 501,2 471,3 104, Sterilisierapparate 17,2 13,5 0, Rollstühle 10,0 9,5 1, Zahnmedizinische Instrumente; a.n.g. 61,4 62,6 22, Spritzen, Nadeln, Katheter, Kanülen etc. 318,7 327,5 10, Ophthalmologische Instrumente 70,2 60,0 24, Andere Instrumente, Apparate und Geräte 667,5 704,2 111, Therapiegeräte, Atmungsgeräte etc. 136,6 178,9 7, Medizinmöbel 19,6 22,4 2, Orthopädietechnik, Prothesen etc. 540,2 559,1 39,0 Quelle: Koreanische Zollstatistik, Kotis (331,4 Mio. USD) und die VR China (247,7 Mio. USD). Die deutschen Exporte von Medizintechnik nach Südkorea stiegen 2013 um 6,4%. In den ersten neun Monaten 2014 setzte sich der positive Trend mit einem deutlichen Plus von 22,4% in verstärkter Form fort. KORUM Nr. 55 February

10 Schwerpunkt fuhren hatten deutsche Lieferungen im 1. Halbjahr 2014 in den Segmenten ophthalmologische Instrumente (35,1%), zahnmedizinische Geräte (29,0%), Röntgenapparate (22,1%) und Rollstühle (17,0%). Geschäftspraxis Kontaktadressen hungen zu den Entscheidungsträgern, also in erster Linie zu den Ärzten, sind eine Grundvoraussetzung für den geschäftlichen Erfolg. Bezeichnung Internetadresse Anmerkungen AHK Korea Anlaufstelle für deutsche Unternehmen Exportinitiative Gesundheitswirtschaft Der Einstieg in den koreanischen Markt gelingt in der Regel am besten über einheimische Importeure. Gute persönliche Bezie- Portal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Ministry of Health and Welfare Gesundheitsministerium Ministry of Food and Drug Safety, Medical Device Safety Bureau, Medical Policy Division Korea Health Industry Development Institute Korea Medical Devices Industry Association Korea Medical Devices Industrial Coop. Association Korea E & Ex Inc - Secretariat of KIMES Zuständig für Zulassung von Medizintechnik Institut Fachverband Fachverband Fachmesse Grundlage für die Zulassung von Medizintechnikprodukten ist der "Medical Device Act". Das Genehmigungsverfahren bei der zuständigen Behörde MFDS gilt als recht aufwändig. Um für Produkte der Risikoklasse zwei und höher eine Lizenz zu erhalten, muss eine umfangreiche technische Dokumentation bis hin zu Ergebnissen klinischer Versuche eingereicht werden, außerdem ein GMP-Konformitätsnachweis (GMP - good manufacturing practices). Bis zur Produktzulassung sind mehr als zwei Monate zu veranschlagen. Im seit Juli 2011 angewendeten Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea wurde ein vollständiger Zollabbau für alle Industriegüter innerhalb von sieben Jahren vereinbart. Für die wichtigsten aus Deutschland importierten medizinischen Geräte erfolgt dies stufenweise innerhalb von drei bis fünf Jahren. Die konkreten Zollsätze können in der Market Access Datenbank der EU (http://madb.europa.eu) unter dem Stichwort "Tariffs" abgerufen werden. Der Präferenzzollsatz "EU" gilt jedoch nur für Ursprungswaren der EU. Als Nachweis dient eine Erklärung auf einem Handelspapier, beispielsweise auf Rechnungen oder Lieferscheinen (Muster auf Anfrage bei Germany Trade & Invest). Alexander Hirschle Korrespondent von Germany Trade & Invest in Korea. Pharmaceutical research in Korea Korean pharmaceutical sector takes up preparations for 2030 Jin Keon Pai, Ph. D. Korean development of new drugs has started after introduction of the substance patent in Since then, Korean pharmaceutical companies have, however, only developed 21 drugs - hardly a proud record. What is more, only two Korean products surpassed a sales record of 10 billion Won (ca. 9.3 million USD). The Korean pharmaceutical R&D-landscape with its focus on the less expensive development of over-the-counter drugs and neglect of specialized drugs is thus yet lacking in competitiveness. In order to address this weakness, two industry organizations with the aim of supporting the development of new pharmaceuticals have been founded under government leadership in 2011: the Korea Drug Development Fund and OncoVenture. These two organizations are actively working on changing the Korean drug development paradigm from an almost exclusive focus on the Korean market to a more global approach. Within this process, establishment of a Target Product Profile and introduction of a higher evaluation standard are required for globally successful drug development. The government has further provided a framework plan for supporting the pharmaceutical sector: The Pharma Korea plan drawn up by the Ministry of Health and Welfare envisions Korea to join the global top 7 pharmaceutical producers while strengthening development of innovative drugs and increasing pharmaceutical exports. Korea in 2012 ranked 10th in development of new 10 KORUM Nr. 55 February 2015

11 Schwerpunkt drugs and not a single Korean company was among the 50 largest global pharmaceutical companies. According to the plan, however, three Korean companies will belong to the global top 50 while the pharmaceutical sector will develop a total of new drugs by With the year 2020 also marking the end of the Korea Drug Development Fund s designated lifetime, the goals specified within Pharma Korea 2020 are generally judged as achievable. Handok Inc. was selected among World Class 300 companies in the summer of In consensus with this plan, Handok seeks to become one of the 50th largest pharmaceutical companies by increasing its sales volume from 400 billion Won to 2.5 trillion Won by For Handok, this vision is to be achieved through its current core products as well as products which are presently under development. Driving forces to achieve the vision are the development and sale of next-generation protein therapeutics and Renal Denervation. If not only Handok but also other Korean pharmaceutical companies can achieve similar growth, reaching the goals of the Pharma Korea vision seems possible. Given the special character of the pharmaceutical industry, it is, however, necessary to already look beyond Pharma Korea Since development of a new drug on average takes 14 years, preparations for 2030 already have to begin now. One of the most important questions regarding such preparations is which investment direction to choose in order to maximize investment success and return. Seven out of the ten of the bestselling drugs worldwide were biologics, most of which are antibodies. Turning antibodies into biosimilars is already being pursued domestically, led by Celltrion, Inc. and Samsung. Biobetters are a promising field for investment as well. In fact, Handok Inc. and Genexine, Inc. are currently conducting a joint phase 2-study in Europe with the aim of reducing the frequency of injections from daily to once every week or one time every two weeks, using the Growth Hormone HyFc. Also, IL-1RA HyFc which targets rare diseases successfully concluded the phase 1 clinical trial with the phase 2 trial being scheduled to begin soon in Korea. Antibodydrug conjugate (ADC) and Bi-specific Antibodies are drawing the biggest attention as future technology in therapeutic proteins. Presently, there are only two ADC-approved items. However, applying new, third generation Site-Specific ADC technology owned by two Korean biotech companies to antibodies will increase competitiveness by Bispecific antibodies restrain two antigens with one protein antibody. Handok has invested in this subject called H-Body for years. A new antibody drug can be developed by choosing a suitable and adaptable candidate substance. Furthermore, immune enhancement has recently been in the spotlight of the biotech industry. Recently, antibodies have gained prominence as anti-cancer agents which enhance the immune system of the cancer patient and support its self-defense mechanism. Until now vaccine has referred to the use of pathogens to activate the immune system and target on prevention. However, the yet experimental DNA vaccination affects the immune system through injecting genetically modified DNA molecules into human tissue. DNA vaccine not only can prevent cancer but can also kill already existing cancer cells by educating the immune system and carrying out therapeutic functions like extracting hepatitis-infected cells from the liver. It is a therapeutic vaccine that even affects treatment. Genexine, a leading company in DNA vaccination, together with Handok has successfully completed a GX-188E (DNA therapeutic vaccine for CIN) phase 1 trial of the patients of Cervical Intraepithelial Neoplasia grade 3 (CIN3) caused by Human Papilloma Virus (HPV). A phase 2 trial abroad which is set to start as early as this year is currently under preparation. What makes DNA vaccination especially promising for the pharmaceutical sector is the wide applicability of the technology. Synthetic drugs development has made remarkable progress in the young Korean pharmaceutical sector. With a view to 2030 and beyond, is, however, likely likely that new areas such as protein therapeutics and DNA vaccination will become main drivers of growth for the Korean and the global pharmaceutical sector. Jin Keon Pai, Ph. D. Handok Central R&D Institute Chief Adviser. KORUM Nr. 55 February

12 Schwerpunkt Südkorea immer attraktiver für Gesundheitstouristen Zielsetzung von 1 Mio. Besucher bis 2020 / Deutsche Lieferungen legen zu Alexander Hirschle The number of medical tourists visiting Korea has increased dramatically over the past few years. According to government plans, the visitors are further expected to reach 1 million and thus quintuple until Most medical tourists are from China, Russia, and the USA and the majority of treatments are conducted in Seoul. As a destination for medical tourists, South Korea not only offers highly trained doctors but also hospitals with a high technological standard. Foreign producers of medical devices will likely also benefit from this development. In Südkorea stieg die Anzahl der Medizintouristen in den letzten Jahren gewaltig an. Regierungsplänen zufolge sollen sich die Besucher bis 2020 auf 1 Mio. pro Jahr sogar verfünffachen. Die Patienten stammen vorwiegend aus der VR China, Russland und den USA. Die Mehrzahl der Behandlungen werden in Seoul durchgeführt. Südkorea kann mit gut ausgebildeten Ärzten und Krankenhäusern auf hohem technologischen Niveau punkten. Davon profitieren auch die internationalen Medizintechniklieferanten. Die koreanische Regierung setzt verstärkt auf den Medizintourismus. Die Pläne des Gesundheitsministeriums sehen eine Vervierfachung der Besucherströme bis 2020 auf 1 Mio. Gäste pro Jahr vor. Bereits in den Vorjahren zog die Zahl der Gesundheitstouristen deutlich an; von rund im Jahr 2009, als Südkorea mit der aktiven Vermarktung des Sektors begann besuchten internationale Patienten das asiatische Land, was einem Anstieg von 32,5% gegenüber dem Vorjahr entsprach. Die Einnahmen in diesem Segment schossen auf knapp 400 Mrd. Won (etwa 275,3 Mio. Euro; 1 Euro = Won - durchschnittlicher Jahreswechselkurs 2013) in die Höhe. Fünf Jahre zuvor hatte der Wert nur bei 55 Mrd. Won gelegen. Am Gefragtesten waren 2013 Behandlungen aus dem Bereich der inneren Medizin mit einem Anteil von 24,4% an allen Gesundheitstouristen, gefolgt von Untersuchungen (13,3%), Hautbehandlungen (11,9%) und Schönheitschirurgie (8,6%). Die Besucher stammten aus insge- samt 191 Ländern. Die höchsten Umsätze wurden dabei mit Patienten aus der VR China registriert, die 2013 mehr als 100 Mrd. Won für medizinische Dienstleistungen in Südkorea ausgaben, gefolgt von den USA, Russland, Japan und der Mongolei. Steigende Patientenzahlen aus VR China und Russland Entwicklung des internationalen Medizintourismus in Südkorea Die Ausgaben von Patienten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wiesen mit einem Plus von 237% die höchste Steigerungsrate auf. Aber auch medizinisch motivierte Besuche aus Russland und China hatten 2013 deutlich zugenommen. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Medizintourist aus den VAE lagen mit 17,7 Mio. Won um fast das Zehnfache über dem allgemeinen Schnitt in Höhe von 1,9 Mio. Won, der 2013 auch um 10% angestiegen war. Seoul als Hauptanziehungspunkt Der Großteil der ausländischen Patienten lässt sich in Seoul behandeln. Allein 2013 fanden sich Gäste entsprechend 85% aller Medizintouristen in der Hauptstadt ein und generierten dabei einen Umsatz in Höhe von rund 260 Mio. USD. Im Vergleich zu 2009 entsprach dies einer exponentiellen Steigerung beinahe um den Faktor 8. An erster Stelle der Behandlungswünsche stand der Fachbereich interne Medizin mit Patienten, gefolgt von kosmetischer Chirurgie (21.364) und Hautkrankheiten (19.949). Jahr Besucherzahl Zuwachsrate *) k.a , , , ,5 *) Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % Quelle: Korea Health Industry Development Institute 12 KORUM Nr. 55 February 2015

13 Schwerpunkt Südkorea hat sich in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf im Bereich kosmetischer Chirurgie erworben. In Asien werden nahezu flächendeckend die in Südkorea produzierten Seifenopern im Fernsehen gezeigt und von einer zunehmenden Schar von Bewunderern verehrt. Der koreanische "Look" gilt als Schönheitsideal in der ganzen Region. Dies veranlasst finanziell potente Kundinnen und Kunden zu einer Reise nach Seoul, um sich dort ihr Antlitz gemäß ihrer Idole "schnitzen" zu lassen. Im Szeneviertel Gangnam findet sich in einigen Straßenzügen mittlerweile eine Schönheitsklinik neben der nächsten. Ärzte und Technologie mit gutem Ruf Aber auch im Bereich der inneren Medizin genießt Südkorea einen hervorragenden Ruf. Koreanische Ärzte, Behandlungen und Technologie können auf internationalem Niveau konkurrieren. So überleben gemäß Untersuchungen des Gesundheitsministeriums in Südkorea 65% der Magenkrebspatienten die ersten fünf Jahre ihrer Behandlung, während sich der Vergleichswert in den USA auf nur 26% beläuft. Bei Leberkrebserkrankungen erreicht der gleiche Index in Südkorea einen Wert von 25%, in den USA von nur 14%. Nach Einschätzung lokaler Gesundheitsexperten stellt der Aufschwung der vergangenen Jahre erst den Anfang des Medizintourismusbooms in Südkorea dar, auch künftig dürften demzufolge hohe Zuwachsraten erzielt werden. Um den Sektor weiter zu fördern, unternimmt die Regierung diverse Anstrengungen, wie unter anderem Ausbildungsprogramme für internationale Ärzte und Pflegepersonal sowie Unterstützung für koreanische Branchenfirmen bei der Eröffnung von Filialen im Ausland. Fokus auf Nahen und Mittleren Osten Ein Fokus soll dabei vor allem auf Kunden im Nahen und Mittleren Osten gelegt werden. Presseberichten zu Folge schloss das Seoul National University Hospital (SNUH) im August 2014 einen Vertrag über das Management eines medizinischen Zentrums in Abu Dhabi im Wert von fast 1 Mrd. USD ab. Das Krankenhaus soll eine Leuchtturmfunktion für die koreanische Expertise im Bereich Medizin einnehmen und könnte bei einer erfolgreichen Etablierung weitere Kunden aus der Region anziehen. Importanteil Deutschlands bleibt konstant Der Boom im koreanischen Gesundheitstourismus dürfte sich tendenziell auch positiv auf die Lieferchancen deutscher Firmen auswirken, da die zur Behandlung benötigten Geräte und Instrumente auf technologisch hohem Niveau stehen müssen. Nur auf diese Weise kann sich Südkorea auch künftig als weiteres Zentrum für internationale Patienten etablieren und die Ansprüche der Kunden befriedigen. Bereits in den vergangenen Jahren erhöhten sich die koreanischen Einfuhren von Medizintechnik kontinuierlich. So zogen die Branchenimporte Südkoreas in den vergangenen fünf Jahren bis 2013 um 45% an. Medizintechnikimporte der Republik Korea Jahr Importe Zuwachsrate *) Importe aus Deutschland Bei der Entwicklung der Importe in den letzten zehn Jahren fällt auf, dass die USA ihren Lieferanteil deutlich um zwölf Prozentpunkte nach oben schrauben konnten und mit 45,1% fast für die Hälfte der Brancheneinfuhren verantwortlich zeichnen. Chinesische Produkte erhöhten ihren Marktanteil um 1,5 Prozentpunkte. Die Lieferungen "Made in Germany" konnten sich wertmäßig seit 2004 mehr als verdoppeln von 191 Mio. USD auf 402 Mio. USD (2013) und somit ihren Marktanteil bei knapp 15% nahezu konstant halten. Um fünf Prozentpunkte rückläufig waren hingegen die Anteile der Medizintechnikimporte aus Japan. Auch die meisten Lieferanten aus der EU mussten Einbußen hinnehmen wie Frankreich von 2,8% (2004) auf 2,0% (2013), Vereinigtes Königreich (von 2,5 auf 1,8%), Italien (von 1,9 auf 1,5%) und vor allem die Niederlande (von 6,0 auf 1,3%). Zulegen konnte hingegen die Schweiz, die ihren Importanteil in der Branche innerhalb Zuwachsrate, Importe aus Deutschland *) ,4 19,2 245,7 11, ,9 19,7 305,8 24, ,1-1,4 327,9 7, ,4-11,5 253,9-22, ,8 20,6 323,7 27, ,2 11,3 343,6 6, ,0 3,2 378,1 10, ,9 4,9 402,4 6,4 *) Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % Entwicklung Importanteil von Medizintechnik in Südkorea nach Ländern Werte in Mio. USD Quelle: MFDS, Medical Device Management Division in % von Gesamtimporten Medizintechnik Jahr USA Deutschland Japan VR China ,1 14,9 17,1 2, ,6 14,6 14,3 4, ,7 13,7 14,6 4, ,6 14,2 13,9 5, ,8 15,4 12,9 5, ,6 13,5 11,3 5, ,7 14,3 12,1 5, ,4 13,6 12,4 4, ,1 14,5 12,9 5, ,1 14,7 12,1 4,4 Quelle: MFDS, Medical Device Management Division KORUM Nr. 55 February

14 Schwerpunkt der letzten Dekade von 2,8 auf 5,5% nahezu verdoppeln konnte. Die höchsten Marktanteile nach Segmenten erreichten deutsche Erzeugnisse in den Kategorien ophthalmologische Instrumente (41%), zahnmedizinische Instrumente (36%), Röntgenapparate (22%) sowie Elektrodiagnosegeräte und -apparate (18%). Die koreanische Tourismusorganisation KTO (Korea Tourism Organisation) hat im Herbst 2014 eine neue Website veröffentlicht, die Medizintouristen ausführliche Informationen über die Behandlungsmöglichkeiten geben soll. Unter wurden die bisher auf verschiedenen regionalen und kommunalen Seiten enthaltenen Daten zusammengefasst, wie unter anderem Informationen über Krankenhäuser, medizinische Dienstleistungen und Angebote, Reise- und Unterbringungsmöglichkeiten, Behandlungsdauer sowie -kosten. Durch das neue Online-Angebot erhoffen sich die Verantwortlichen auch eine regionale Dezentralisierung des Sektors. Bisher seien Krankenhäuser in der Provinz, die besonders gute Leistungen in spezialisierten Bereichen anbieten, weniger beachtet worden, so KTO-Verantwortliche in der lokalen Presse. Success and challenges of the Korean Health Care System Friedhelm Schnitzler Korea's health system has strongly advanced during the past 35 years. At a first glance, state of the art clinical infrastructure, excellent medical skills, access to medical devices and pharmaceuticals provides Korea s population with a good health status. Despite this success, some challenges remain and new ones are emerging. Families and individuals get intense headache when it comes to financing of health care costs and the funding of future health expenditure is under threat. Social Health Insurance is the main funding pillar of health care cost in Korea but is this system really a social model? Following the German approach of Bismarck s social insurance system, Korea implemented a social health insurance scheme in Starting with the gradual setup of multiple, non-competing insurance funds, universal coverage was achieved within 15 years and finally the initial 300 funds were merged into a single-payer system, the National Health Insurance Corporation (NHIC). Korea s political approach was to cover the whole population at low cost for basic health care, leaving a remaining financial burden to patients. This led to a mix of a public contract model on one hand and a private market where patients pay providers directly without any bargaining power on the other. The public NHIC is mainly financed by a rather small income related contribution (6,05% in 2015). For employees this amount is shared with the employer. Individuals are required to pay co- payments which can amount to up to three million Korean Won on insured services each year. In addition, a fairly large private market exists for uninsured services. The NHIC purchases a wide but not comprehensive selection of health care services for the entire population and contracts with (mostly) private providers for the delivery of these health care services mainly based on fee for service remuneration. Due to its extreme purchasing power, the NHIC sets a price level, which makes it hard for medical providers to cover costs and make some money on a unit base. The only way for provider to make money is to increase the frequency and duration of treatments and to shift treatments from the aforementioned covered NHIC-services to non- covered private services without any pricing regulation or billing control. Koreans like to take a lot of medicines and want to get all available technical screening to feel comfortable and taken care of. The provider incentive system matches perfectly with the perception of patients to see the doctor often even for minor discomforts. As a result, average doctor s consultation is below three minutes 14 KORUM Nr February Dezember

15 Schwerpunkt by patient, followed by extreme usage of lab and technical screening an average length of stay in the hospital of sixteen days, which is twice OECD standard. Seen the low contribution rate, a certain level of co-payment is acceptable and no point of discussion. Yet, on household level it can happen that for serious chronic diseases the remaining financial burden of a family can easily add up to 100,000 Euro in some cases. On a macro level, up to 45% of health care expenditure have to be funded privately which is nearly double the amount of countries like Germany, Japan and above average OECD countries which makes Korea one of countries with highest level of polarization and social inequality. The implementation of the NHIC was principally a step in the right direction. There is no doubt that the NHIC is needed to fulfil a dominant and important role but it cannot be the only funding option in the future. Can private health insurance play a role and fill the gap? Until now, only 4% of the private expenditure is covered by voluntary medical reimbursement type products although they have been offered for 30 years and 25 million Koreans have such kind of product. The main problem is that existing products show limitations in coverage as well as essential exclusions for treatments and diseases. Seen the status of the Korean society and economy, the current products do not fulfil market demand. Since a couple of years ago there have been permanent controversial discussions according to which extended private health insurance should be granted an accepted role in the field of social protection. Unfortunately civic groups often see voluntary health insurance solutions as polarizing, favoring only rich people, whereas facts show that most of health insurance products are taken by medium to lower income people. It is often not understood by stakeholders that any insurance scheme, be it by public or private institutions, shows a solidarity group, which in case of public insurance is man- datory and in case of voluntary insurance a voluntary decision. Future of Korean health care system needs careful review and redesign Looking at Korea s health economics today, no big problems appear at a first glance. Despite the low health care expenditure ratio of 7% in GDP, Korea achieved high life expectancy, good medical infrastructure with high density of high end medical equipment as well as world class medical, pharmaceutical and biotechnology research facilities. The booming economy in recent decades allowed the allocation of sufficient money for system development but now it is time to change the direction towards a more efficient use due to future scarce financial resources. Still, one of Korea s major problems is the annual growth rate of health expenditure which, with 9% p.a., is twice the OECD average and four times the growth rate of Germany. It is mainly driven by the increase of lifestyle-driven chronic conditions leading to an accumulation of chronic conditions for elderly people. Korea has one of highest levels of tobacco and alcohol usage worldwide. Unhealthy nutrition, especially among kids and adolescents, leads to an increase of overweight and obesity. Cancer incident rates were projected with a 40% increase between 2009 and By 2050 there will be over 6 Million diabetes patients, an increase of 190%. With the aging of the society the ratio of dementia patients will rise rapidly. Korean society strongly demands more and better services as well as clinical excellence and health care providers want to be best in the international field and develop Korea into a medical hub in Asia - all of which leads to significant investments into health care facilities. Korea already has a high density for CT- and MRI-equipment, gamma knifes and minimal invasive surgery robots, whereas on the other side density of doctors and nurses is far below OECD average. Rising health expenditure is no problem as long as the economy is able to grow at a similar level. Yet, for the Korean economy there is no guarantee of permanent growth and performance. Korea s strong manufacturing sector is increasingly investing overseas rather than in Korea. The service industry is not yet fully developed to compensate for the production loss and Korean workforce is getting more threatened by work related stress and physical and mental disorders. 33% of Korean employees experience low levels of productivity based on serious health condition. If Korea will not be able to reduce utilization and unit cost and if the economic growth level will be in line with recent expert prediction between 2% and 3%, Korea will hit a health expenditure level of 20% in GDP around 2020, which will be extremely challenging. Population health management, healthy workforce, efficient cost management and the right mix of public/private funding can lead Korea into the right direction With the introduction of social insurance schemes, the Korean government followed the German Bismarck approach on the funding side, but the implementation was mainly following a utilization-driven private model approach. The Korean government and all stakeholders need to shift their paradigm in order to create a sustainable system with wide access to affordable health care. The Korean government and industries need to invest in population health management leading people into a more healthy life. 80% of chronic conditions are preventable and selective active disease management will reduce objective utilization. Right incentivizing remuneration structures, like e.g. DRG instead of fee for service, will allow significant cost reduction. A healthy workforce will reduce health care expenditure and improve productivity at the same time. To avoid polarization and to guaranty access to affordable quality care, the right mix of public and private funding needs to be set up. Friedhelm Schnitzler International Health Consulting, former VP Samsung Fire & Marine Insurance and former Chief Representative DKV Korea Office. KORUM Nr. 55 February

16 Wirtschaft und Branchen Koreanische Baufirmen 2014 mit steigenden Auslandsaufträgen Trend zur Bildung von Konsortien / Sinkender Ölpreis trübt Erwartungen Alexander Hirschle After an overall positive 2014, South Korean construction companies anticipate a decline in new orders for Korean firms have more frequently formed consortiums and joint ventures - a trend which is likely to persist in the future. With new orders from the Middle East slowing down, Korean firms are expected to focus on markets such as South America as well as the domestic market. Südkoreas Baufirmen gehen davon aus, dass die Auslandsaufträge 2015 zurückgehen werden. Der sinkende Ölpreis und politische Instabilität im Nahen und Mittleren Osten dürften die Aufträge aus der Region nach unten drücken. Noch 2014 waren die Auslandsaufträge in Südkorea leicht angestiegen. Wegen des erwarteten rückläufigen Trends könnten sich die lokalen Baufirmen wieder stärker auf den Binnenmarkt konzentrieren und zusätzlich ihre Aktivitäten in lateinamerikanischen Schwellenländern intensivieren. Die koreanischen Bauunternehmen haben 2014 ihr zweitbestes Ergebnis bei Auslandsaufträgen eingefahren. Nach Angaben des Infrastrukturministeriums MOLIT (Ministry of Land, Infrastructure and Transport) belief sich die Summe der in Übersee gewonnen Projekte auf 66 Mrd. USD. Dies entsprach einer leichten Steigerung um 1,2% im Vorjahresvergleich. Nur 2010 konnte mit 71,6 Mrd. USD ein höherer Wert erzielt werden. Insgesamt gewannen 455 koreanische Baufirmen 708 Aufträge im Ausland in 99 Ländern. Etwa 26,6 Mrd. USD beziehungsweise 40% der Auftragssumme wurden im Rahmen von Konsortien und Joint-Ventures koreanischer Gesellschaften untereinander erwirtschaftet. Noch 2013 belief sich der Vergleichswert nur auf 21%. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Industriebau, der 2014 für 78,3% der gesamten Projektsumme verantwortlich zeichnete. Im vorangegangenen Jahr lag der Anteil bei 60,9%. An Bedeutung verloren hat vor allem der Tiefbau, dessen Anteil zwischen 2013 und 2014 von 27,8 auf 8,5% zurückgegangen war. Gutes Resultat trotz schwieriger Rahmenbedingungen Das Ministerium betonte in den koreanischen Medien, dass die guten Resultate 2014 trotz weltwirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen wie der politischen Lage im Nahen und Mittleren Osten, dem Ausbruch des Ebola-Virus und dem einsetzenden Verfalls des Rohölpreises realisiert werden konnten. Der Löwenanteil der Auslandsorders für koreanische Baufirmen kommt traditionell aus erdölexportierenden Ländern. Auch 2014 belief sich der Prozentsatz der Bestellungen aus dem Nahen und Mittleren Osten auf 47,5% der Gesamtsumme (entsprach 31,3 Mrd. USD), an zweiter Stelle folgte Asien mit 24,1% (15,9 Mrd. USD ). Aufträge aus dem Nahen und Mittleren Osten rückläufig Unternehmens- und Behördenvertreter gehen jedoch davon aus, dass die Aufträge aus dem Nahen und Mittleren Osten 16 KORUM Nr. 55 February 2015

17 Wirtschaft und Branchen sowie aus erdölexportierenden Ländern aufgrund des sinkenden Rohölpreises und der politischen Krisenherde in der Region 2015 deutlich zurückgehen werden. Im Immobilienbau und bei Infrastrukturprojekten zeichnete sich bereits 2014 ein Abwärtstrend bei den Ordereingängen aus dieser Region ab. Beim Schiffbau dürften auch die Bestellungen von Offshore-Plants aus dem Ausland 2015 deutlich nach unten zeigen. In den koreanischen Medien kursieren bereits Prognosen, dass sich die Zahl der Aufträge um 50% verringern könnte. Von dieser Negativentwicklung wären in erster Linie die großen Werften in Südkorea betroffen wie Hyundai Heavy Industries, Samsung Heavy Industries und Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering. Baufirmen konzentrieren sich auf Inlandsmarkt Aus diesem Grund wollen sich koreanische Baugesellschaften im laufenden Jahr wieder verstärkt auf Immobilienprojekte im Inlandsmarkt konzentrieren, zumal die Konjunktur im Bausektor 2014 wieder angezogen hatte. Sinkende Zinsen und Fördermaßnahmen der Regierung in Seoul sorgen dafür, dass der Immobilien in Südkorea nach jahrelanger Baisse positive Zahlen ausweisen konnte. Medienberichten zufolge gehen die großen Baugesellschaften wie Hyundai Engineering & Construction und Daewoo Engineering & Construction davon aus, dass der koreanische Immobiliensektor in den nächsten Jahren einen Erholungstrend aufweisen wird. Demzufolge wird allein in Seoul der Markt für Immobilienneubau und -renovierung auf rund 23 Mrd. USD taxiert. Darüber hinaus prognostiziert der Fachverband International Contractors Associaton of Korea (ICAK), dass lokale Baufirmen ihre Fühler verstärkt in andere Schwellenländer wie zum Beispiel nach Lateinamerika ausstrecken werden, in denen Investitionen in die verarbeitende Industrie nach oben geschraubt werden sollen. Auch der afrikanische Kontinent könnte dabei zunehmend in den Fokus der Aktivitäten rücken. Entwicklung der Übersee-Bauaufträge für koreanische Firmen Das verantwortliche Ministerium MOLIT will angesichts des sich verschärfenden internationalen Wettbewerbs sein Förderinstrumentarium ausweiten. Medienberichten zufolge plant die Export-Import Bank of Korea, Private Equity Funds aufzulegen um lokalen Baufirmen den Zugang zu Auslandsprojekten zu erleichtern. Für MOLIT gilt die Förderung der Aktivitäten als eine der wichtigsten Prioritäten, da die "hochwertige Modernisierung des Auslandsbaus" ein Kernpunkt des Dreijahresplans der Regierung ist und 2015 gleichzeitig das fünzigjährige Jubiläum für diesen Sektor darstellt. Jahr Industriebau Tiefbau Gebäudebau Gesamt Veränd. in % ,9 9,5 9,0 47,6 19, ,4 6,0 6,3 49,1 3, ,3 4,1 7,7 71,6 45, ,3 5,8 7,9 59,1-17, ,5 8,8 14,3 64,9 9, ,7 18,1 5,4 65,2 0, ,7 5,6 4,9 66,0 1,3 Quelle: Ministry of Land, Infrastructure and Transport Entwicklung der Übersee-Bauaufträge für koreanische Firmen nach Regionen in Mrd. USD, Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % in Mrd. USD, Anteil in % Region Veränd. in % Bestand Naher und Mittlerer Osten 26,1 31,4 20,3 381,6 Asien 27,6 15,9-42,4 199,2 Nordamerika, Pazifik 6,4 3,4-46,9 24,8 Afrika, Europa 1,8 9,0 400,0 38,3 Mittel- und Südamerika 3,3 6,8 106,1 32,2 Gesamt 65,2 66,0 1,2 676,1 Quelle: Ministry of Land, Infrastructure and Transport KGCCI Economic Outlook 2015 German business community discusses prospects of the Korean economy in 2015 KGCCI / GTAI More than 100 high-ranking German business representatives met on January 20 for the semiannual Economic Outlook of the Korean-German Chamber of Commerce and Industry to discuss perspectives of the Korean economy in In a nutshell, the Korean economy will face a number of challenges this year. If recent GDP growth forecasts for 2015 of approx. 3.4% should KORUM Nr. 55 February

18 Wirtschaft und Branchen materialize, this would be a success, since it would constitute the largest economic growth since It would furthermore markedly surpass average growth in other high-income-countries, which is predicted to reach around 2.2% this year (forecast by World Bank). According to Alexander Hirschle, Director Korea of Germany Trade & Invest, reaching the growth forecast of 3.4% could, however, will prove difficult for the Korean economy. The majority of economic indicators such as industrial capacity utilization, consumer sentiment, and exports have shown a downward trend over the past few months. At the same time, there is little impulse for an economic turnaround. Within the Korean market, a high level of household debt and the rapid aging of Korean society oppose an improvement of consumption dynamics. Regarding external factors, fewer project orders for example from the Middle East due to falling oil prices will have a negative effect. Exports as well will not see a distinct boost because of slowing demand from Japan, China, and oil-exporting countries. One factor helping the Korean economy according to Hirschle is the strong inflow of Foreign Direct Investments, which reflects the longstanding trust of international companies in the potential of the South Korean market. Expected stronger growth in the US and large-scale investments by companies like Hyundai and Samsung will provide additional upward momentum. Another factor possibly helping the Korean economy is the currently very low oil price. An analysis by five government think tanks has calculated that GDP would increase by almost 30 billion USD if the average oil price per barrel in 2015 stayed at 63 USD. At the same time, however, the Korean petrochemical and shipbuilding industries could suffer from the low oil price. Korean products will face their biggest challenge due to growing competition from China as well as technologically rapidly advancing countries in Southeast Asia. Korea hence will have to modernize its industry, push for innovation, develop products with higher value added, and turn towards new sectors such as creative industries and the convergence of IT and manufacturing. The Korean government has taken up these trends and has already made the first steps in this direction. One example for the government s drive is a newly-announced investment promotion program amounting to 27 billion USD. The program financed 50% by the Korea Development Bank and 50% by private companies aims at funding large infrastructure projects as well as industries of the future. Due to both the government and the private sector s drive for ramping up competitiveness, there will be a strong need for capital goods, automation and laboratory equipment and research cooperation. Since this expected demand is complimentary to German core products, this reorientation of the Korean economy will provide many business opportunities for German companies. Regarding this, KGCCI President Mr. Thomas Geyer especially mentioned the increasingly active exchange among Korean and German companies in R&D and production. In addition, the Korean government has frequently pledged to decrease regulatory burdens on the private sector through structural reform in order to achieve a more positive long-term growth outlook. Another pillar of the government s plans is to expand support for small and medium businesses and to loosen regulations on venture capital. While the government has expressed its intention to reform sectors reaching from finance to industry, labor market, and education, critics argue that these plans lack detail. Positive effects of the government s deregulation drive may only materialize in the mid- to long term; nonetheless it can be considered a positive development that the Korean government has identified most urgent economic issues and is moving to address them. According to Germany Trade & Invest, Korea has been a very important market for German companies in the past. During the Economic Outlook, company representatives within their presentations confirmed the positive perspective for products Made in Germany in the Korean market. Notwithstanding the somewhat sluggish economy, companies recorded good results for 2014 and, despite the sometimes challenging regulatory environment, were also optimistic for KORUM Nr. 55 February 2015

19 Wirtschaft und Branchen De Sign - Zeichen setzen in Deutschland und Korea Gestaltung - ein entscheidender Mechanismus zur Markendifferenzierung Ju Gyeong Kim, Michaela Auer One question which many foreign companies in Korea face is whether it is possible to simply transfer design and brand identity to a different culture. Design, similar to a global language, is used worldwide. There is, however, also a regional aspect to it. This means that the local context has to be considered when translating design to a different country. As such, the main task of a designer is to analyze the living environment of the potential customers. Und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. So kann gesagt werden, dass generell eine ästhetische Tendenz je nach Land, Kultur, Alter und Geschlecht festzustellen ist. People buy things not only for what they can do, but also for what they mean (Sydney J. Levy) Zahlen und Fakten sind, was im Geschäftsleben überzeugt. Was sollen Ästhetik und Gestaltung? Warum ist Design wichtig? Die Antwort ist ganz einfach: Weil uns Design überall umgibt. Der Mensch hat seit jeher versucht, seine Umgebung und die Dinge, die ihm wichtig sind, angenehm zu gestalten. Jeder Mensch sehnt sich nach dem gewissen Wohlfühlfaktor. Dieses Bedürfnis ist nicht mit Logik, Statistiken oder Messungen zu erklären, sondern ist fest in unserem Unterbewusstsein verankert. Wir nehmen unsere Umgebung durch unsere Sinnesorgane wahr. Dieser Kontakt zwischen Außenwelt und Innenwelt beeinflusst unsere täglichen Erfahrungswerte. Diese zusammengenommen bestimmen zum großen Teil unser Tun. Nicht umsonst setzt man seit längerem im Marketing und der Werbung psychologische Untersuchungen ein, um das Kaufverhalten der Kunden genau zu analysieren. Auf diese Verinnerlichung zielt auch das Corporate Design. Beim Kunden sollen Reize ausgelöst werden. Beim Betrachten eines Logos oder dem Hören eines Werbejingles sollen schöne und interessante Erfahrungen damit assoziiert werden. Design ist in diesem Sinne etwas ganz Persönliches und Privates. Trotzdem unterliegt das Design natürlich allgemeinen Trends und Strömungen. Diese beeinflussen auch den persönlichen Geschmack. Diesen Nerv gilt es aufzuspüren und zu treffen. Denn nur dann können sich Menschen, die potentiellen Kunden, mit dem Produkt identifizieren. Als Designer hat man also nicht nur die Aufgabe, zu gestalten. Sich intensiv mit dem Produkt, dem Service, der Funktionalität, dem Hersteller und dem Kunden auseinanderzusetzen, bildet die Basis eines jeden Designprozesses. Eine feine Antenne für die Schwingungen des Markes ist somit unverzichtbar. Branding in Korea - kulturelle Vergemeinschaftungseffekte Design besitzt einen starken sozialen Charakter. Jeder möchte sich in einem Produkt wiederfinden und eine persönliche Note setzen. Design und Branding entwickelt auch Zeichen einer gewissen Gruppenzugehö- KORUM Nr. 55 February

20 Wirtschaft und Branchen rigkeit. Das beste Beispiel hierfür ist immer noch die Marke Apple. Hier kann man sehen, dass sich insbesondere Designer, Kreative und Lifestyle-bewusste Menschen für die Produkte aus dem Hause Apple entscheiden. Die Marke ist somit zu einem Symbol von Kreativität geworden. Bei Marken und Design kann man demnach immer wieder Vergemeinschaftungseffekte beobachten. Das Gruppendenken ist in Korea deutlich ausgeprägter als in Deutschland. Deswegen sind Design und Brand Identity hier essentiell. Eine eigene Markenwelt aufzubauen, die die koreanischen Kunden anspricht, bedeutet aber auch viel Recherche und Vorarbeit. Daher ist es wichtig, das Design von Anfang an mit einzubeziehen. Eine langlebige und gleichzeitig innovative Werbestrategie ist heute bedeutsamer denn je - vor allem im Bereich mobiler Technologie, in dem Korea ja bekanntermaßen Vorreiter ist. Koreaner haben zu jeder Zeit Internetanschluss und bewegen sich genauso schnell und oft in der Onlinewelt wie in der Offlinewelt. Smartphones sind heute nicht nur ein wichtiges Kommunikationsmittel, sondern spielen auch als Werbeträger eine zentrale Rolle: Koreaner schauen öfter nach unten auf ihr Smartphone als nach oben auf das riesige Werbebanner. Was bedeutet das also für meine Marke? Zum einen ist die Erreichbarkeit eines Designs und einer Marke im koreanischen Markt ein zentraler Erfolgsfaktor. Hier spielt zum Beispiel Printwerbung nur eine periphere Rolle. Der Fokus liegt auf digitalen Medien. Deshalb sollte in Korea eine neue Marke durch diese Kanäle einfach zugänglich sein. Interaktivität ist dabei ebenso nicht außer Acht zu lassen. Zum anderen ist in Korea der gruppenbildende Charakter einer Marke stark ausgeprägt. Mit dem Zauberwort Made in Germany hat man als deutsche Firma bereits einen großen Vorsprung gegenüber der ausländischen und heimischen Konkurrenz. In Korea spielt man aber nur dann in der ersten Liga, wenn man sich dauerhaft auf dem Markt positionieren kann. Deshalb ist Made in Germany mitt- lerweile auch nicht mehr genug. Deutsche Produkte gibt es inzwischen in Hülle und Fülle auf dem Markt. Auch der Konkurrenzkampf zwischen koreanischen Marken ist enorm. Und selbst mit einer innovativen Idee im Gepäck kann man sich sicher sein, dass man schon bald Nachahmer finden wird. Gibt es einen koreanischen Stil? Ja und nein. Es gibt schließlich globale Trends, die man weltweit und somit auch in Korea beobachten kann. Korea orientiert sich zwar stark am westlichen, also amerikanischen und europäischen Stil. Dennoch gibt es einige landestypische Besonderheiten, die es zu beachten gilt. Das Design muss sich an die Lebenswelten und kulturellen Hintergründe anpassen. Im Falle Koreas heißt das weniger Freizeit, mehr Arbeitszeit, städtisches Wohnen in Apartments, usw. So ist in Korea etwa ein Apartment in einem Hochhausblock etwas Erstrebenswertes. Es entspricht dem Bild eines modernen Koreaners mit durchschnittlichem bis hohem Einkommen. Im Vergleich dazu assoziiert man in Deutschland damit als erstes hässlichen Plattenbau und Unterschicht. Bei einem Einfamilienhaus hingegen denken die meisten Koreaner an viel Hausarbeit, Unbequemlichkeit aufgrund fehlendem Hausmeisterservices und Dezentralität. Über diese verschiedenen Blickwinkel muss man sich bei der Präsentation auf dem koreanischen Markt bewusst sein. Selbst das Wohnen ist in Korea eine Marke. Es gibt viele Hochhaus- Brands wie zum Beispiel Remian oder I Park. Die riesengroßen Logos sind unübersehbar an den Fassaden angebracht. Koreaner sind sehr markenbewusst und somit hat hier auch so etwas Essentielles wie Wohnen einen gruppenbildenden Charakter. Gruppe ist ein wichtiges Stichwort in Korea und Stil bleibt dabei immer eine Frage des Geschmacks. Schlicht vergessen? Den Geschmack vieler Koreaner kann man mit Mehr ist mehr zusammenfassen. Die ältere Generation möchte damit ihren Verzicht während der Kriegs- und Aufbaujahre kompensieren. Die jüngere Generation ist einem starken gesellschaftlichen Konkurrenzdruck ausgesetzt. Korea ist eben ein kleines Land mit hoher Bevölkerungsdichte. Jeder möchte etwas von allem. Am besten gleichzeitig. Kaum gibt es etwas Neues auf dem Markt, wird es erstmal mit Begeisterung aufgenommen und ausprobiert. Für den westlichen Betrachter erweckt dieser Reizüberfluss teils ein chaotisches Gesamtbild. Typisch koreanisch sind etwa die vielen Straßenzüge, an denen Plakate und Werbeschilder kreuz und quer hängen und leuchten. Es wird weniger darauf geachtet, was es schon gibt, was daneben ist und wie es im Gesamtkontext wirkt. Die Umgebung wird oftmals einfach ausgeblendet, was man auch am hiesigen Stadtbild sehen kann. Das neueste städtische Prestigeobjekt in Dongdaemun, das Dongdaemun Design Plaza, kurz 20 KORUM Nr. 55 February 2015

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