Technologie für die nächste Phase der Speicheroptimierung

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1 Whitepaper HP StoreOnce Deduplizierungssoftware Technologie für die nächste Phase der Speicheroptimierung Von Lauren Whitehouse Juni 2010 Dieses ESG Whitepaper wurde von Hewlett-Packard in Auftrag gegeben und unter Lizenz von ESG verteilt.

2 Whitepaper: HP StoreOnce Deduplizierungssoftware 2 Inhalt Einführung... 3 Übersicht... 3 Datendeduplizierung... 4 HP Deduplizierung Vision und Umsetzung... 5 HP StoreOnce... 6 HP D2D-Sicherungssysteme... 7 Kriterien für den Erwerb von Deduplizierungslösungen... 8 HP Converged Infrastructure und HP StoreOnce Die ganze Wahrheit Alle Markennamen sind Eigentum der jeweiligen Firmen. Sämtliche Informationen in dieser Publikation stammen aus Quellen, die von The Enterprise Strategy Group (ESG) als zuverlässig betrachtet werden, aber ESG übernimmt keine Gewähr für deren Richtigkeit. Diese Publikation kann Einschätzungen von ESG enthalten, die sich von Zeit zu Zeit ändern. Diese Publikation ist durch Copyright von The Enterprise Strategy Group, Inc., geschützt. Jegliche Reproduktion oder Verteilung dieser Publikation, sei diese vollständig oder teilweise oder erfolgt sie in Form von Hardcopys, elektronisch oder auf andere Weise an Personen, die nicht zum Erhalt der Publikation berechtigt sind, stellt eine Verletzung des US-Urheberrechts dar und wird zivilrechtlich oder ggf. strafrechtlich verfolgt, sofern keine ausdrückliche Genehmigung von Enterprise Strategy Group, Inc., vorliegt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte unter der Telefonnummer (USA) (508) an ESG Client Relations.

3 Einführung Whitepaper: HP StoreOnce Deduplizierungssoftware 3 IT-Unternehmen müssen sich ständig steigenden Anforderungen durch wachsende Datenmengen und strengere Anforderungen an RTOs (Recovery Time Objectives) sowie RPOs (Recovery Point Objectives) stellen, und dabei gleichzeitig die Reduzierung des Betriebspersonals zur Bewältigung aller Aufgaben kompensieren. Ein festplattengestützter Datenschutz sorgt für eine höhere Datensicherungs- und Wiederherstellungsleistung und die Datendeduplizierung trägt entscheidend zur Wirtschaftlichkeit der Implementierung einer Disk-to-Disk- Datensicherung bei. Die heute beliebtesten Datensicherungsziele, die mit Deduplizierung ausgestattet sind, lösen jedoch nicht die auf lange Sicht absehbaren Betriebsprobleme, die aus den stetig wachsenden sekundären Speicherumgebungen resultieren. Dies gilt insbesondere für Skalierung, Leistung, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Verwaltungsfreundlichkeit. Die HP StorageWorks Abteilung bietet zum aktuellen Zeitpunkt Deduplizierung im Rahmen ihrer D2D-Sicherungssystemfamilie, deren Vision und Bereitstellungsstrategie zugleich auf die zukünftigen Anforderungen von IT-Unternehmen ausgerichtet sind. In diesem Dokument werden die Trends und Kundenanforderungen in Bezug auf Speicherung unter Berücksichtigung der Datendeduplizierung untersucht. Außerdem wird die optimale Ausgangsposition von HP beschrieben, um überaus effektive Deduplizierungslösungen auf der Basis der HP StoreOnce Deduplizierungstechnologie bereitzustellen. Übersicht Verschiedene Faktoren spielen zusammen, um den Einsatz von Deduplizierungstechnologie für den Datenschutz voranzutreiben: unvorhergesehenes Datenwachstum, Ineffizienz von Datenschutzanwendungen und steigende Nutzung von Festplatten als sekundärem Speicher. Die Erhebungen von ESG belegen, dass ein Großteil der Unternehmen (58 %) jährliche Wachstumsraten von 11 bis 30 % verzeichnet. Wie in Abbildung 1 dargestellt, ergeben sich jedoch bei Unternehmen mit mehr als 100 Servern Wachstumsraten, die diese Marke noch übertreffen: 30 % der Unternehmen mit mehr als 100 Servern verzeichnen ein jährliches Wachstum von 40 % und mehr. 1 Abbildung 1. Datenwachstumsraten nach Menge der Produktionsserver 45% 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% 20% Wie hoch ist Ihrer Meinung nach ungefähr die Wachstumsrate, mit der die Gesamtdatenmenge in Ihrem Unternehmen steigt? (Prozent der Teilnehmer) 9% 100 or fewer servers (N=247) More than 100 servers (N=246) 42% 28% 23% 1% to 10% annually 11% to 20% annually 21% to 30% annually 31% to 40% annually More than 40% annually Quelle: Enterprise Strategy Group, Datenredundanz im sekundären Speicher ist das Ergebnis ineffizienter Datenschutzanwendungen. Von den meisten Sicherungslösungen werden mehrere Kopien derselben Datei erstellt, obwohl sich möglicherweise nur ein geringer Teil der Daten innerhalb der Datei geändert hat. Mehrere Kopien der Daten werden für Wiederherstellungsverfahren erstellt (mindestens einmal pro Tag und bisweilen mehrmals täglich). Kopien der Kopien werden zum Zweck der Disaster Recovery (DR) an einen Offsite-Standort gesendet. Dutzende aller erwähnten Kopien derselben Daten werden je nach Aufbewahrungsrichtlinien zusätzlich über längere Zeiträume archiviert. 24% 9% 9% 6% 30% 1 Quelle: ESG Research Report, Data Protection Market Trends, April Sofern nicht anders angegeben, stammen alle statistischen Angaben aus diesem Bericht.

4 Whitepaper: HP StoreOnce Deduplizierungssoftware 4 In den letzten Jahren wurden Festplatten in zunehmendem Maß als anfänglicher oder endgültiger Aufbewahrungsort für Sicherungskopien verwendet, um die Leistung und die Zuverlässigkeit der Sicherungs- und Wiederherstellungsoperationen zu steigern. 80 % der Teilnehmer an ESG Erhebungen geben heutzutage an, dass sie Festplatten bei ihren Sicherungsprozessen einsetzen. Wie in Abbildung 2 dargestellt, hat die Verwendung der Disk-to-Disk-Sicherung in den letzen beiden Jahren um 15 % und der Disk-to-Disk-to-Tape-Sicherung um 22 % zugenommen, während der Einsatz der Disk-to-Tape-Sicherung um 65 % gesunken ist. Abbildung 2. Verwendung von Band- und Festplattentechnologie in Sicherungsprozessen 2008 vgl. mit 2010 Welche der folgenden Angaben beschreibt das von Ihrem Unternehmen verwendete Verfahren zur Datensicherung vor Ort am besten? (Prozent der Teilnehmer) 70% 60% 2008 (N=364) 2010 (N=441) 53% 62% 50% 40% 30% 20% 10% 14% 33% 18% 20% 0% Back up to disk-based storage systems only (no tape) Quelle: Enterprise Strategy Group, Der festplattengestützte Datenschutz kann zwar zu geringeren Betriebsausgaben und Verbesserungen der SLAs (Service Level Agreements) in Bezug auf Datensicherung und Wiederherstellung beitragen, aber gleichzeitig die Kosten erhöhen. Unternehmen sind jedoch darum bemüht, diese Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Datenflut hat dazu geführt, dass die Kosten für Speichersysteme gestiegen sind, es immer schwieriger wird, ein angemessenes Maß an Datenschutz bereitzustellen, und der Druck auf Rechenzentren immer größer wird, eine angemessene Stromversorgung und Kühlung sowie ein entsprechendes Platzangebot bereitzustellen. Viele IT- Unternehmen wenden sich Technologien zur Kapazitätsverringerung wie der Datendeduplizierung zu, um diese Probleme zu lösen. In der Tat verwenden 38 % der Teilnehmer an ESG Erhebungen zurzeit die Deduplizierung, und weitere 40 % planen, diese in den nächsten 12 bis 24 Monaten zu implementieren. Datendeduplizierung Back up directly to tape (no diskbased storage systems) Back up to disk-based storage systems and tape Bei der Deduplizierung werden redundante Daten erkannt und eliminiert, indem Daten nur einmal in den Speicher geschrieben werden. Werden duplizierte Dateien, Blöcke oder Bytesequenzen erkannt, wird nur ein Zeiger auf diese eindeutigen Datenteile gespeichert. Dieser Zeiger belegt wesentlich weniger Kapazität als das mehrmalige Speichern dieser Datenkomponenten. Wird die Deduplizierung zur Sicherung und Wiederherstellung eingesetzt, ändern sich die wirtschaftlichen Gegebenheiten für den festplattengestützten Datenschutz. Das Eliminieren redundanter Daten minimiert den Bedarf an Speicherkapazität. Dies kann den erforderlichen Kauf von Festplattenkapazität eindämmen oder verlangsamen. Ein Reduzierungsfaktor von 10:1 bedeutet beispielsweise, dass 10-mal mehr Daten geschützt werden, als physischer Speicher zu deren Speicherung erforderlich ist. Bei einem Reduzierungsfaktor von 20:1 werden 20-mal mehr Daten geschützt. Unter Einberechnung steigender Datenmengen, deren Aufbewahrung und eines angenommenen Deduplizierungsfaktors von 20:1 lassen sich mit 2 TB Speicherkapazität bis zu 40 TB aufbewahrter Sicherungsdaten schützen. Dies ist jedoch nur ein Teil der wirtschaftlichen Einsparungen. Die Deduplizierung optimiert darüber hinaus die Netzwerkbandbreite, sodass die Replikation sich mit einer geringeren Bandbreite durchführen lässt. Durch ein reduziertes Volumen an Daten, die über eine WAN-Verbindung übertragen werden, lässt sich auch eine

5 Whitepaper: HP StoreOnce Deduplizierungssoftware 5 Sicherungskonsolidierung von fernen Standorten aus einfacher umsetzen. In der gleichen Weise sorgt die elektronische Übertragung von Daten an andere Standorte (offsite) zu Disaster-Recovery-Zwecken für einen geringeren Zeit- und Kostenaufwand beim Erstellen elektronischer Vaults. Die Auswirkungen der Deduplizierung enden nicht mit der Kapazitäts- und Netzwerkoptimierung. Die Deduplizierung gestattet höhere Servicelevel und kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sich mehr Daten schnell auf einer Festplatte sichern bzw. von dieser wiederherstellen lassen. Somit werden die vorgegebenen Sicherungsfenster eingehalten und verbesserte RTOs (Recovery Time Objectives) erzielt. Verkürzte Sicherungszeiten gestatten ggf. die weniger häufige Erstellung von Sicherungskopien auf Festplatte und führen somit zu verbesserten RPOs (Recovery Point Objectives). Außerdem ermöglicht dies Unternehmen, die Richtlinien zur Aufbewahrung von Daten auf Festplatte weiter auszubauen. In den aktuellen Erhebungen gaben 68 % der Teilnehmer an, dass sie die Daten auf Festplatte bei Disk-to-Disk-to-Tape-Strategien für die Dauer von einem Monat oder mehr aufbewahren, während im Jahre % der Teilnehmer die Daten für nur eine Woche aufbewahrten. Unternehmen werden sicherlich auch betriebliche Verbesserungen feststellen. Die Deduplizierung trägt zur Zeitersparnis bei, indem sich mehr Daten von Platte wiederherstellen lassen als bei einem bedienerintensiven und zeitaufwändigen Bandverfahren. Außerdem reduziert sich die Aufstellfläche für Festplatten wodurch gleichzeitig die Kosten für Stromversorgung und Kühlung sinken und der Platzbedarf in Rechenzentren minimiert wird. HP Deduplizierung Vision und Umsetzung Für einige Jahre stellte HP die Technologie zur Datendeduplizierung im Rahmen des festplattengestützten Sicherungsportfolios zur Verfügung. Mit seinem StoreOnce Deduplizierungssystem 2 unternimmt HP eine ehrgeizige, mehrphasige Einführung einer neuen Generation an Deduplizierungstechnologien, um den Mängeln entgegenzuwirken, die bei den heutzutage verfügbaren, punktuellen Lösungsangeboten zur Deduplizierung erkannt wurden: hohe Kosten, Komplexität, hoher Verwaltungsaufwand, starre Lösungssequenzen, begrenzte Skalierbarkeit und Silos aus heterogenem Deduplizierungsspeicher. Es ist keineswegs unbegründet, dass HP einen hohen Fragmentierungsgrad und punktuelle Lösungen beanstandet. Neben Sicherungslösungen wird die Datendeduplizierung in primären Speicher und Archivspeicher sowie in WAN-Optimierungslösungen implementiert. Beim Datenschutz wird die Deduplizierung als eine Funktion in Software- und Hardwareangeboten bereitgestellt. Die Erhebungen von ESG belegen, dass die Anwender von Deduplizierung sich für eine Mischung aus Hardware und Software entscheiden (siehe Abbildung 3). Diese fragmentierte Implementierung führt zu einer komplexen Infrastrukturverwaltung, Deduplizierungssilos und potenziell höheren Kosten. Abbildung 3. Implementierung der Deduplizierung - Wie ist die Technologie zur Datendeduplizierung in Ihrer IT-Umgebung implementiert? (Prozent der Teilnehmer, N=140) In beides 34% In Sicherungssoftware 40% In Hardware (Appliance oder Plattenspeichersystem) 26% Quelle: Enterprise Strategy Group, Angekündigt im Juni 1010.

6 Whitepaper: HP StoreOnce Deduplizierungssoftware 6 Im Bereich Software lassen sich die Daten auf dem Quellenproduktionssystem über Client-Agent-Technologie deduplizieren. In diesem Fall werden eindeutige Daten von der Client-Software auf einem Anwendungsserver erkannt und auf einen Sicherungsmedienserver und das Zielspeichergerät übertragen, um die Effizienz des Netzwerks zu steigern. Bei anderen Softwarelösungen wird der Sicherungsdatenstrom auf dem Sicherungsserver dedupliziert dadurch werden potenzielle Leistungseinbußen auf Anwendungsservern in der Produktion vermieden. Der Wirkungsgrad der Deduplizierung ist auf die Daten begrenzt, die durch die Sicherungsanwendung geschützt werden. Von mehreren Sicherungsanwendungen in derselben Umgebung werden Deduplizierungssilos erstellt. Bei der Deduplizierung auf Zielebene werden in der Regel speziell entwickelte leistungsstarke Speicher- Appliances genutzt, um die Verarbeitung der gesamten Datensicherungslast (nicht dedupliziert) zu bewältigen, bevor oder nachdem die Daten übernommen wurden. Die Schnittstelle für diese Systeme variiert (iscsi oder FC VTL, NAS oder Symantec OpenStorage). Häufig basiert die zugrunde liegende Architektur nicht auf Standardkomponenten. Typische Deduplikatonszielsysteme werden als Teil der proprietären Dateisysteme und Software-RAID-Stacks des Lieferanten implementiert und eng in diese integriert. So ergibt sich eine rigidere Implementierung, die es schwierig macht, neue Hardwareplattformen und -funktionen zu nutzen oder die Systeme unter anderen Betriebssystemen zu implementieren. HP StoreOnce Deduplizierungssoftware wurde als modulare Komponente innerhalb der Produktarchitektur entwickelt. Sie wird als Anwendung/Dienst unter einem Linux Standardbetriebssystem ausgeführt, befindet sich in einem Standarddateisystem und verwendet einen Standard-RAID-Stack zum Speichern der Daten. Dieser Ansatz bietet mehr Flexibilität bei der Architektur, um die Technologie auf verschiedene Produktimplementierungen auszuweiten. Dies ermöglicht es, die Software problemlos in andere Komponenten des HP Portfolios zu integrieren wie das skalierbare HP Dateisystem und HP Protector Sicherungssoftware. Außerdem bedeutet dies, dass HP diese Technologie als Komponente in einem gemeinsamen Speichersoftware-Stack für die HP Converged Infrastructure nutzen kann. HP StoreOnce HP StoreOnce Deduplizierungssoftware vereinfacht die Implementierung der Deduplizierungstechnologie über die gesamte IT-Infrastruktur hinweg. Sie ist nicht als eigenständige Software lizenziert. Es handelt sich um ein portables System, das sich problemlos in mehrere Infrastrukturkomponenten integrieren lässt. Dadurch wird die Komplexität bei der Deduplizierung früherer Generationen eliminiert. HP StoreOnce verwendet von HP Labs entwickelte, patentierte innovative Technologie und Funktionen, um die Sicherungs- und Wiederherstellungsleistung zu maximieren und gleichzeitig den Verwaltungs- und Hardwareaufwand zu minimieren. HP StoreOnce Deduplizierungssoftware erkennt replizierte Daten inline (nach der Übernahme) mithilfe des unaufwändigen indexbasierten Deduplizierungsansatzes. Diese Methode ist in zwei Phasen unterteilt: 1. HP StoreOnce Algorithmen nehmen Stichproben großer Datensequenzen (ungefähr 10 MB), um die Wahrscheinlichkeit duplizierter Daten zu bestimmen, und über die schnelle Weiterleitung wird jede Sequenz an den Knoten weitergeleitet, der am besten für die Deduplizierung geeignet ist. 2. StoreOnce verwendet einen SHA-1-Hashalgorithmus für ungefähr 4 KB an Datenblöcken variabler Länge. Anhand einer Untergruppe von Schlüsselwerten, die im Speicher abgelegt sind, ermittelt StoreOnce eine kleine Anzahl von Sequenzen, die bereits auf der Festplatte gespeichert sind und einer bestimmten Eingabesequenz entsprechen. Danach wird jede Eingabesequenz durch Vergleich mit diesen wenigen Sequenzen dedupliziert. Dadurch werden die Ein-/Ausgaben für Festplatten minimiert und weniger Plattenplatz und nur wenig Speicher belegt. Somit ergibt sich eine höhere Effizienz, die eine schnellere Übernahme und, noch wichtiger, eine schnellere Wiederherstellung der Daten ermöglicht. Wie bereits angesprochen, geht es bei der Deduplizierung darum, duplizierte Daten durch Zeiger auf (einmal) vorhandene Daten zu ersetzen. Wenn die einmal vorhandenen Daten über das Speichersystem verteilt (d. h. fragmentiert ) sind, kann die Wiederherstellung länger dauern, da sie viele langsame Zufallssuchen erfordert. StoreOnce verhindert diese Situation, da kleine Mengen duplizierter Daten nicht durch Zeiger auf weit entlegene Stellen ersetzt werden, an denen keine weiteren zugehörigen Daten vorhanden sind. Dieser Ansatz sorgt für eine erhebliche Beschleunigung der Wiederherstellung bei nur wenig mehr gespeicherten Daten.

7 Whitepaper: HP StoreOnce Deduplizierungssoftware 7 Der HP Ansatz besitzt zusätzliche weitreichende Auswirkungen. Durch ihre Architektur und ihr Design ist die Deduplizierungssoftware portabel, skalierbar und in der Lage, eine globale Deduplizierung bereitzustellen (innerhalb eines Knotens und über mehrere unabhängige Knoten mit einem einzigen Namensbereich hinweg). Dies impliziert, dass die HP StoreOnce Deduplizierung sich wiederholt implementieren lässt, beispielsweise als virtuelle Maschine, in die HP Data Protector Sicherungs- und Wiederherstellungssoftware und in den HP X9000 skalierbaren NAS-Speicher. Die gemeinsame Architektur bedeutet außerdem, dass sich diese Implementierungen über das WAN und in ROBO-Umgebungen ausweiten lassen, ohne die Daten mehrmals aktivieren und dann wieder deduplizieren zu müssen. HP D2D-Sicherungssysteme Anfänglich wird die HP StoreOnce Deduplizierungssoftware (64 Bit) in die HP D2D-Sicherungssystemfamilie der Speicherlösungen für Sicherungsziele integriert. Sie basiert auf Standardkomponenten, und sie eignet sich für ROBO-Büros (Remote and Branch Offices) bis hin zu mittelgroßen Rechenzentren mit einer nutzbaren Kapazität von bis zu 36 TB: D2D2500 (1U): kleine Umgebungen und ROBOs mit bis zu 3 TB nutzbarer Kapazität. D2D4106 (2U): ROBOs und kleine bis mittelgroße Rechenzentren mit bis zu 9 TB nutzbarer Kapazität. D2D4112 (2U): ROBOs und kleine bis mittelgroße Rechenzentren mit bis zu 18 TB nutzbarer Kapazität. D2D4312 (4U): ROBOs und mittelgroße Rechenzentren mit bis zu 36 TB nutzbarer Kapazität. 3 HP D2D-Sicherungssysteme bieten NAS, VTL und Symantec OpenStorage (OST) Schnittstellen für Sicherungssoftware. Bei NAS können eine oder mehrere Dateifreigaben auf jedem System erstellt werden, das von der Sicherungssoftware als CIFS- oder NFS-Ziel für die Sicherung verwendet wird. Die iscsi- bzw. die FC VTL-Schnittstelle emuliert LTO Tape Autoloader und Bibliotheken, die von der Sicherungsanwendung als ein oder mehrere Zielbandlaufwerke betrachtet werden. Für Benutzer von Symantec NetBackup und Backup Exec kann eine OST-Schnittstelle für die D2D-Applicance verwendet werden, die als CIFS-Ziel konfiguriert wird. Anstatt Sicherungen direkt an die CIFS-Dateifreigaben auf dem D2D-System weiterzuleiten, wird der Medienserver für die Verwendung des OST-Plug-ins konfiguriert (das sich auf dem NetBackup oder Backup Exec Medienserver befindet). Die Schnittstelle ermöglicht das Sicherungskatalog-Tracking der duplizierten Daten zwischen D2D-Geräten. Bei Offsite-Festplattenkopien sorgt die HP D2D-Device-to-Device-Replikation auf Kassettenebene (VTL) oder Dateifreigabe-Ebene (NAS) bei einer Konfiguration mit 1:1 oder Viele:1 (bis zu 50:1) für eine effektive Übertragung der Daten zwischen Geräten im Netzwerk. Bandbreiteneinschränkung begrenzt die während der Replikation verwendete Bandbreite, um die Netzwerkeffizienz noch weiter zu steigern. Eindeutige Daten- Chunks (duplizierte Chunks oder Chunks ohne Entsprechung) werden vor der Speicherung auf Platte komprimiert. Die HP D2D Replication Manager-Software steht ebenfalls zur Verfügung, um die Replikation einer großen Anzahl von Geräten an einer zentralen Stelle leichter bewältigen zu können. Das D2D-Gerät gestattet eine längere Aufbewahrung auf Platte und eine Device-to-Device-Replikation für DR- Kopien. Somit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die Daten auf physische Bänder kopiert werden müssen. Wenn jedoch eine regelmäßige Sicherung auf physischen Bändern erfolgt, um Richtlinien zu erfüllen oder eine langfristige Aufbewahrung durchzuführen, legen Best Practices Folgendes nahe: VTL-Modus: Verwenden Sie die Sicherungsanwendung, um die Quellendaten auf physischen Bändern in einer separaten Aktion zu sichern, oder verwenden Sie die Sicherungsanwendung, um virtuelle Bandkassetten (Daten sind wieder aktiviert) auf physische Bandkassetten in einem physischen Gerät zu kopieren. Dieses Gerät muss sich dabei im SAN befinden oder direkt mit dem Medienserver verbunden sein. NAS-Modus: Verwenden Sie die Sicherungsanwendung, um die Quellendaten in einer separaten Aktion auf physischen Bändern zu sichern. 3 Bei einem Reduzierungsfaktor von 20:1 und einer Aufbewahrungsfrist von 12 Wochen ergibt sich eine logische Kapazität des Geräts von bis zu 720 TB.

8 Whitepaper: HP StoreOnce Deduplizierungssoftware 8 Kriterien für den Erwerb von Deduplizierungslösungen Die Teilnehmer an Erhebungen durch ESG haben die Kriterien für den Kauf von Deduplizierungsanwendungen eingestuft (siehe Abbildung 4). Die Überprüfung der HP StoreOnce Deduplizierungssoftware anhand dieser Beurteilungskriterien legt verschiedene Vorteile des HP Ansatzes offen. Kosten. Obwohl die Deduplizierung die Gesamtbetriebskosten in Sachen Sicherung senken kann, stehen die Kosten bei der Beurteilung der Lösungen weiterhin an erster Stelle. Die Gewichtung der Kosten muss in Beziehung gesetzt werden zu den Möglichkeiten der Lösung, die Risiken zu minimieren und die Zykluszeit für Betriebspersonal zu verbessern, das die Sicherungs- und Wiederherstellungsoperationen verwaltet. Deduplizierung führt zu enormen Einsparungen beim Verbrauch, was wiederum die Auswirkungen und die Kosten wachsender Datenmengen reduziert (Hardware, Bandbreite und Betriebspersonal). HP nimmt ein führendes Preis-Leistungs-Verhältnis für seine Architektur in Anspruch. Die HP Converged Infrastructure führt zu Einsparungen bei hohem Volumen, und im Vergleich zu führenden Deduplizierungslösungen bietet HP D2D eine höhere Leistung bei gleichzeitig weniger Plattenlaufwerken. Benutzerfreundliche Implementierung und Verwendung. Erhebungen durch ESG zeigen, dass die Möglichkeit, die Lösung in vorhandene Sicherungsabläufe zu integrieren, und die Benutzerfreundlichkeit insgesamt eine wichtigere Rolle für die Benutzer spielen als spezielle technische Erwägungen wie der Deduplizierungsfaktor und die Granularität der Deduplizierung. Die HP StoreOnce Deduplizierung ist portabel und modular und wird im Paket mit Hardware- und Softwarelösungen bereitgestellt. Diese universellere und stärker standardisierte Bereitstellung der Deduplizierung (mehrere Anwendungen und Datentypen mit benutzerfreundlichem Management) sorgt für Flexibilität, und das anwendungsunabhängige Design von HP eliminiert Anpassungsbedarf und Komplexität. Darüber hinaus strafft die Möglichkeit, die StoreOnce Deduplizierung als virtuelle Appliance in Lösungen zu integrieren, die Implementierung. Außerdem eignet sie sich besser für primäre horizontal skalierte Arbeitslasten. Leistung. An allen Standorten, an denen Deduplizierung erfolgt, kann sich dies stets auf die Leistung auswirken. Die Deduplizierung kann auf dem Client/der Quelle oder dem Medienserver bei softwaregestützten oder hardwaregestützten Ansätzen auf dem Zielgerät erfolgen. Sie kann inline (vor oder nach der Übernahme der Daten) oder nach dem Prozess erfolgen (nachdem die Daten vollständig oder teilweise auf Platte geschrieben wurden). Die verbesserte Inline-Leistung von HP ergibt sich aus der effektiven mit wenig Aufwand verbundenen Indextechnologie, die die Daten mit hoher Geschwindigkeit und minimalem Speicherbedarf abgleicht, sowie aus der Optimierung, die die erforderliche Anzahl an Plattenzugriffen für die Datenverarbeitung minimiert.

9 Whitepaper: HP StoreOnce Deduplizierungssoftware 9 Abbildung 4. Kriterien für den Erwerb von Deduplizierungslösungen Welche der folgenden Betrachtungen waren Ihrer Meinung bei der Evaluierung in Ihrem Unternehmen und bei der Entscheidung für die Deduplizierungstechnologie am wichtigsten? (Prozent der Teilnehmer, N=140, fünf Antworten möglich) Cost of solution 45% Ease of implementation/use 37% Impact on backup/recovery performance 33% Integration with existing backup processes Scalability of solution Vendor service and support Ability to replicate deduplicated data off-site 28% 25% 24% 23% Existing relationship with vendor Deduplication ratio Ability to deduplicate across systems/data sets as opposed to just within a system/data set Experience of vendor in backup implementation Where deduplication occurs 18% 17% 17% 16% 16% Granularity of deduplication When deduplication occurs 9% 11% 0% 10% 20% 30% 40% 50% Quelle: Enterprise Strategy Group, Integration in vorhandene Sicherungslösung. Hardwarebasierte Deduplizierungslösungen sind beliebt, weil sie sich leicht implementieren lassen und häufig für hohe Leistungsstärke optimiert sind. Softwareansätze sind beliebt, weil sie am engsten in die Sicherungsprozesse (inhaltsabhängig) integriert sind und eine flexible Auswahl des Plattenspeichers gestatten. Lösungen, die eine engere Integration von Hardware und Software anstreben, bieten möglicherweise alle Vorzüge beider Welten. Skalierbarkeit. Die Möglichkeit, die Leistung und die Kapazität bequem und unterbrechungsfrei zu skalieren, ist entscheidend. Die HP StoreOnce Technologie baut auf Standardkomponenten auf und sorgt für eine flexible Bereitstellung und Integration der Produkte. Sie gestattet die Implementierung von Software als virtuelles System, das direkt in die Sicherungssoftware integriert ist oder in Kombination mit weiteren Ressourcen für Speichersoftware eingesetzt wird. Sie wurde außerdem konzipiert, um in Zukunft eine verteilte Implementierung im Rahmen eines skalierbaren, aus mehreren Knoten bestehenden Speichersystems zu unterstützen. Möglichkeit, Kopien an einen externen Standort (offsite) zu verschieben. Die beliebtesten Ansätze bestehen darin, deduplizierte Daten über IP zwischen lokalen oder entfernten Geräten zu replizieren und Kopien der wieder aktivierten Daten auf physischen Bandmedien zu erstellen. Es empfiehlt sich zwar, Bandlaufwerke mit Wissen und unter der Kontrolle der Sicherungssoftware zu erstellen, aber HP bietet beide Methoden zusätzlich zur Unterstützung von Symantec OST für eine intelligente Duplizierung an. In HP Data Protector sind die Kopien bekannt, die mit HP D2D-Geräten repliziert werden.

10 Whitepaper: HP StoreOnce Deduplizierungssoftware 10 Deduplizierungsdomäne. Bei der lokalen Deduplizierung werden die Sicherungsdaten nur anhand der anderen Daten dedupliziert, die in derselben Domäne verarbeitet werden. (Dies führt zu einem Ansatz mit Silospeicher für die Sicherung.) Eine globale Deduplizierung gestattet es, Sicherungsdaten anhand aller anderen Sicherungsdaten zu deduplizieren (innerhalb der Systeme oder über die Systeme hinweg, die die Daten erhalten). Einer der Vorteile der HP StoreOnce Deduplizierung besteht darin, dass sie auf einer offenen Architektur aufbaut. Gleichzeitig bedeutet ihre Portabilität, dass HP in Zukunft in der Lage ist, die Deduplizierung mit der Skalierungskapazität der HP X9000 Dateisysteme zu kombinieren, um skalierbare Sicherungs-Appliances für Rechenzentren zu erstellen. HP kann den alleinigen Namensbereich von X9000 nutzen, um die Deduplizierung über verschiedene physische Systeme hinweg durchzuführen. HP Converged Infrastructure und HP StoreOnce HP spricht mit Kunden über die HP Converged Infrastructure, eine übergreifende Architektur und ein Bereitstellungsmodell, das Liquid IT ähnelt bei dem eine dynamische Bereitstellung von Ressourcen und Diensten verfügbar ist. Bei diesem Konzept wird zurückgegriffen auf IT-Ressourcen-Pooling, nahtlose und dynamische Bereitstellung sowie eine einfache Integration, um eine bedarfsgerechte Bereitstellung der IT- Services sicherzustellen. Die Vorteile sind eine stärkere Automatisierung, eine dynamische Nutzung der Ressourcen, einfachere Planung sowie betriebliche Effizienz und nicht zuletzt geschäftliche Flexibilität. Die Bereitstellung der HP Converged Infrastructure umfasst Designprinzipien im Umfeld von virtuellem Ressourcen- Pooling und modularen Standardbausteinen es handelt sich somit um Konzepte, die von uns in diesem Dokument in Bezug auf HP StoreOnce besprochen wurden. HP StoreOnce Deduplizierung nutzt die HP Converged Infrastructure auf der Basis eines umfangreichen Portfolios an Servern, Netzwerken, Speicherlösungen und Softwaretechnologien. Im Gegensatz zu voneinander unabhängigen Silo-Stacks für Server-, Speicher- und Netzwerkressourcen sind sie integriert. HP Converged Infrastructure ermöglicht IT-Unternehmen, keine Infrastrukturoperationen mehr verwalten zu müssen, sondern sich auf die Erbringung eines Mehrwerts zu konzentrieren.

11 Whitepaper: HP StoreOnce Deduplizierungssoftware 11 Die ganze Wahrheit Die Datenmengen steigen unvermindert. Frühe Implementierungen der Datendeduplizierung haben sich im Kampf gegen die Auswirkungen der wachsenden Datenmengen als nützlich erwiesen. Die überhastete Bereitstellung von Deduplizierungslösungen durch die Lieferanten und deren voreiliger Einsatz durch die Endbenutzer hat zu Ineffizienz geführt: Grenzen bei der Skalierung, Reduzieren und dann erneutes Aktivieren zum Verschieben von Daten sowie Deduplizierungssilos (insbesondere zwischen primärem und sekundärem Speicher sowie Hardware- und Softwarelösungen). Die durch Fragmentierung geprägte erste Generation von Deduplizierungslösungen hat kaum etwas an der Datenstreuung oder dem zugehörigen Verwaltungsaufwand geändert. HP verfolgt eine Vision von Daten, die erstellt, gemeinsam genutzt und gesichert werden, ohne dass ein Wechseln zwischen Deduplizierung und Entdeduplizierung erforderlich ist. Entlang dieser Prinzipien wurde die StoreOnce Deduplizierung von HP entwickelt. Das anwendungsunabhängige Design der StoreOnce Deduplizierungstechnologie eliminiert eine erforderliche Anpassung und Komplexität. In Anbetracht der Portabilität lassen sich Arbeitslasten auf virtuellen Maschinen, in einfachen Appliances, Datenschutzsoftware und skalierbaren Speicherlösungen sichern. Gleichzeitig lässt sich die Deduplizierung auf primäre horizontal skalierte Arbeitslasten ausdehnen. Das in HP Labs entwickelte und auf der HP Converged Infrastructure basierende StoreOnce bietet hohe Leistung und Effizienz und nutzt Einsparungen bei großen Volumen, konsistente Datenworkflows und Management über einen einzigen großen Namensbereich. Die Probleme, die sich aus dem Datenwachstum ergeben, zwingen möglicherweise zur Implementierung von Deduplizierungslösungen, die einige Kompromisse erfordern, aber IT-Unternehmen sollten Lösungen mit langfristigen Auswirkungen in Erwägung ziehen, um die nächste Phase des Wachstums im Blick zu behalten. HP StoreOnce Deduplizierungssoftware erfüllt bereits viele der entscheidenden Kaufkriterien, und es steht zu erwarten, dass sie kurzfristig zu einer völlig neuen Denkweise führen wird. In einer Zeit, in der Unternehmen die Deduplizierung implementieren, um dem Datenwachstum Herr zu werden, sollte man nicht darauf verzichten, einen genaueren Blick auf die HP Strategie und das HP Portfolio in Sachen Deduplizierungslösungen zu werfen.

12 Whitepaper: HP StoreOnce Deduplizierungssoftware Asylum Street Milford, MA Tel: Fax: AA2-1223DEE

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