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1 Willkommen zum 1. Admin-Stammtisch Karlsruhe, ComCenter

2 Agenda Begrüßung Active Directory Disaster-Recovery Windows Deployment (kurzer Überblick) Networking R.Borell Consumer Marketing 2

3 Teil 1 R.Borell Consumer Marketing 3

4 Welche Auswirkungen hat das Fehlen von wichtigen Domänencontrollern (DC) Was ist zu unternehmen, wenn der Fall der Fälle eintritt? Wie kann solch ein Störfall in Zukunft vermieden werden? R.Borell Consumer Marketing 4

5 Welche Auswirkungen hat das Fehlen von wichtigen Domänencontrollern (DC) Benutzer können sich nicht mehr anmelden Kein Zugriff mehr auf Ressourcen Dienste stehen nicht mehr zur Verfügung R.Borell Consumer Marketing 5

6 Welche Auswirkungen hat das Fehlen von wichtigen Domänencontrollern (DC) Ein Grund für die massiven Probleme ist das Fehlen der fünf Betriebsmaster-Rollen: Schema-Master Domainnaming-Master RID-Master Infrastruktur-Master PDC-Emulator und des Globale Katalog (GC) Servers R.Borell Consumer Marketing 6

7 Der Schema-Master Verwaltet das AD-Schema (Attribute & Klassen-Objekte) Auf ihm werden Schema Erweiterungen vorgenommen (Exchange Installation, neue Betriebssystemversionen auf DC) Ist nur einmal in der Gesamtstruktur (forest) vorhanden Verträgt sich gut mit dem Domainnaming-Master Steht er nicht zur Verfügung, so können keine Schema- Erweiterungen vorgenommen werden Zur Bearbeitung des Schemas muss der Benutzer Mitglied der Gruppe Schema-Admins sein R.Borell Consumer Marketing 7

8 Der Domainnaming-Master Ist verantwortlich für die Namensvergabe der Domänen/Strukturen (trees) Ist nur einmal in der Gesamtstruktur (forest) vorhanden Verträgt sich gut mit dem Schema-Master & GC Steht er nicht zur Verfügung, so können keine neuen Domänen erstellt, umbenannt oder gelöscht werden Erstellung von Anwendungspartitionen ist nicht möglich Zur Erstellung neuer Domänen, umbenennen bestehender Domänen oder das Löschen solcher muss der ausführende Benutzer Mitglied der Gruppe Organisations-Admins sein R.Borell Consumer Marketing 8

9 Der RID-Master Ist verantwortlich für die Vergabe von Relative Identifiers (RIDs) an DC in der selben Domäne DCs erhalten immer einen 500 er RID Block Ist einmal pro Domäne vorhanden Verträgt sich gut mit dem PDC-Emulator Steht er nicht zur Verfügung, dann können nach Vergabe aller freien RIDs eines DC keine neuen Objekte mehr erstellt werden Link-Tipp: HTML-1 R.Borell Consumer Marketing 9

10 Der Infrastruktur-Master Der Inhaber der FSMO-Funktion Infrastruktur ist der DC, der dafür verantwortlich ist, die SID eines Objekts und dessen DN in einer domänenübergreifenden Referenz zu aktualisieren Ist einmal pro Domäne vorhanden Steht er nicht zur Verfügung, dann können keine Objekte umbenannt oder verschoben werden R.Borell Consumer Marketing 10

11 Der Infrastruktur-Master Der Infrastrukturmaster sollte sich auf einem Server befinden, der kein globalen Katalog Server ist. Er sollte aber allerdings eine direkte Verbindung zu einem globalen Katalog, vorzugsweise am gleichen AD-Standort, haben Wenn der Infrastruktur Master auf einem GC-Server ausgeführt wird, werden die Objektinformationen nicht mehr aktualisiert, da der Infrastruktur Master keine Verweise auf Objekte speichert, die er nicht enthält. Das liegt daran, dass der GC-Server eine partielle Kopie von jedem Objekt der Gesamtstruktur gespeichert hat. Wenn diese Rolle von einem GC-Server übernommen wird, werden die domänenübergreifenden Objektreferenzen in dieser Domäne nicht aktualisiert, und in das Ereignisprotokoll des Domänencontrollers wird eine entsprechende Warnung protokolliert R.Borell Consumer Marketing 11

12 Der Infrastruktur-Master Es gibt zwei Ausnahmen zu der Regel, den Infrastrukturmaster nicht auf einen globalen Katalogserver zu stellen: Gesamtstruktur mit einer Domäne: In einer Gesamtstruktur, die eine einzige Active Directory-Domäne enthält, gibt es keine Phantome, und folglich hat der Infrastrukturmaster keine Arbeit. Der Infrastrukturmaster kann auf einen beliebigen Domänencontroller in der Domäne gestellt werden, unabhängig davon, ob dieser Domänencontroller den globalen Katalog enthält oder nicht. Gesamtstruktur mit mehreren Domänen, wobei jeder Domänencontroller in einer Domäne den globalen Katalog enthält: Wenn jeder Domänencontroller in einer Domäne, die Bestandteil einer Gesamtstruktur mit mehreren Domänen ist, auch den globalen Katalog enthält, gibt es keine Phantome bzw. keine Arbeit für den Infrastrukturmaster. Der Infrastrukturmaster kann auf einen beliebigen Domänencontroller in dieser Domäne gestellt werden. R.Borell Consumer Marketing 12

13 Sonstiges zum Infrastruktur-Master (IM) Bei Vertrauensstellungen mit anderen Domänen werden für die fremden Benutzer im eigenen AD auf dem ausführenden DC (add user in group) sogenannte Phantomobjekte erstellt, die aber mit keiner/keinem AD Verwaltungskonsole/Tool zu sehen sind Die Phantomobjekte enthalten nur folgende Infos: Distinguished name des Objekts (DN) Object GUID Object SID Bei Namensänderungen/Löschungen des fremden Benutzers aktualisiert der Infrastrukturmaster diese Phantomobjekte oder löscht sie Dazu vergleicht der IM die Versionen mit den Daten, die im Globalen Katalog stehen (mehr Info dazu in KB248047) R.Borell Consumer Marketing 13

14 Der PDC Emulator Ist verantwortlich für Informationsaustausch mit NT4 BDCs Zeit-Normal einer Domäne/Gesamtstruktur Primärer Ansprechpartner bei Gruppenrichtlinien-Änderungen Kennwortänderungen, die von anderen Domänencontrollern in der Domäne ausgeführt werden, werden bevorzugt auf den PDC-Emulator repliziert Fehler bei der Authentifizierung, die auf einem bestimmten Domänencontroller in einer Domäne aufgrund eines fehlerhaften Kennwortes auftreten, werden dem PDC-Emulator weitergeleitet, bevor dem Benutzer eine Meldung zu einem Kennwortfehler angezeigt wird. Die Kennwortsperrung wird auf dem PDC-Emulator verarbeitet. Authentifizierungsinstanz für Downlevel-Clients (Win NT4), falls diese keinen AD Service Client (dsclient.exe) installiert haben Ist einmal pro Domäne vorhanden Verträgt sich gut mit dem RID-Master Steht er nicht zur Verfügung, dann sind Probleme bei den oben genannten Punkten (Ist verantwortlich für) unausweichlich R.Borell Consumer Marketing 14

15 Globale Katalog (GC) Server Der Globale Katalog enthält ein SubSet an Attributen sämtlicher Objekte in einer AD Gesamtstruktur GC Server können mehrfach in einer Domäne/ Gesamtstruktur vorhanden sein Outlook und Exchange greifen nutzen häufig die Informationen des GC Steht er nicht zur Verfügung, dann können sich keine Benutzer mehr anmelden, wenn die Domänenfunktionsebene Windows 2000 oder höher ist Fehler bei der Anmelde-Abfrage kann aber durch Registry key (IgnoreGCFailures) abgefangen werden HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa R.Borell Consumer Marketing 15

16 AD Disaster Recovery R.Borell Consumer Marketing 16

17 Wie kann solch ein Störfall in Zukunft vermieden werden? Regelmäßige Sicherungen der DC durchführen Systemstatus oder wenn möglich ASR Automated System Recovery Sicherung Möglichst ähnliche Server Hardware einsetzen Zusätzlicher DC, falls nur ein DC in der Domäne vorhanden ist Kein Image des DC anlegen R.Borell Consumer Marketing 17

18 Warum sollte kein Image eines DC zurückgespielt werden? Ein DC kann zwar als Image gesichert werden, darf dann aber nicht aus diesem wieder hergestellt werden! Dies würde zu einem USN Rollback führen, der nicht erkannt wird und die DC würden ein "out of Sync" erleiden. Die einzige vernüftige Art einen DC wieder herzustellen ist eine Rücksicherung des Systemstate How to detect and recover from a USN rollback in Windows Server How to detect and recover from a USN rollback in Windows 2000 Server R.Borell Consumer Marketing 18

19 Warum sollte kein Image eines DC zurückgespielt werden? 1. Anlegen des Image 2. Neuanlage User (mit Replikation auf DC2) 3. Ausfall DC1 4. Restore DC1 Image 5. Keine Replikation des neuen Users, da DC2 denkt, DC1 hat dieses Objekt schon R.Borell Consumer Marketing 19

20 Was ist zu unternehmen, wenn der Fall der Fälle eintritt? R.Borell Consumer Marketing 20

21 Oberstes Gebot: Ruhe bewahren! Ist eine Datensicherung vorhanden? Falls JA, DCs aus Datensicherung wieder herstellen Falls NEIN, tja dann gibt s ne Menge Arbeit. R.Borell Consumer Marketing 21

22 Tools: replmon netdom Dcdiag Netdiag ntdsutil R.Borell Consumer Marketing 22

23 Übersicht über die Rollen verschafft man sich mit netdom query fsmo: R.Borell Consumer Marketing 23

24 Der erste Schritt bei der Übernahme der Betriebsmaster-Rollen mittels ntdsutil ist eine Verbindung zu einem existierenden DC herzustellen. Dies geschieht hier durch den Einsatz der Sub- Befehle Roles Connections Connect to Server B2L-DC3 danach mit quit (q) wieder eine Ebene höher: R.Borell Consumer Marketing 24

25 Danach geht es mit der eigentlichen Übernahme mittels seize domain naming master weiter R.Borell Consumer Marketing 25

26 Danach folgen noch der PDC Emulator, RID- und Infrastrukturmaster. Der Schema-Master ist hier bei dem Szenario nicht so leicht zu verschieben, da noch Bezüge auf ihn tief im AD vorhanden sind. Folgende Fehlermeldung gibt es dazu: R.Borell Consumer Marketing 26

27 Damit dennoch auch diese Betriebsmaster-Rolle übernommen werden kann, ist das AD von den Altlasten, sprich die ehemaligen DC zu säubern. Dies geschieht mit dem ntdsutil Sub-Befehl Metadata Cleanup Remove selected Server DN des DC (will man es sich leicht machen, dann übernimmt man den Vorschlag von MS): R.Borell Consumer Marketing 27

28 Wenn man eine einfache Lösung sucht, dann ist hier der Standardvorschlag von Microsoft zu übernehmen (B2L- DC11 ist ein Windows 2000 DC). Es geht aber auch anders, dann aber mit etwas mehr Aufwand. R.Borell Consumer Marketing 28

29 Eine der Aufräumarbeiten des AD ist die Löschung der verwaisten DC Einträge von B2L-DC1 und B2L-DC2 mittels adsiedit.msc. Dabei gilt es allerdings zu beachten, enthaltene Sub-Objekte sind vor der eigentlichen Löschung des DC-Objekts zuerst zu löschen. Ansonsten erscheint folgende Fehlermeldung: R.Borell Consumer Marketing 29

30 Es existiert aber auch noch ein DC-Objekt in der Domänen- Partition, das ebenfalls gelöscht werden muss. Aber auch hier gilt, zuerst die Sub-Objekte löschen ansonsten erscheint wieder eine Fehlermeldung: R.Borell Consumer Marketing 30

31 Falls in der Configuration-Partition nicht schon die Sub-Objekte des entsprechenden DC schon gelöscht wurden, müssen nun hier an dieser Stelle die Objekte gelöscht werden (dies ist dann der Fall, wenn zuerst versucht wird das DC-Objekt in der Domänen-Partition zu löschen). Werden dagegen die enthaltenen Sub-Objekte zuerst gelöscht, klappt es auch mit der Löschung des DC-Objekts: R.Borell Consumer Marketing 31

32 In der Configuration-Partition (inkl. der Sub-Objekte des entsprechenden DC) muss ebenfalls das DC Objekt gelöscht werden: R.Borell Consumer Marketing 32

33 Danach ist das AD zumindest an dieser Stelle den alten DC los: R.Borell Consumer Marketing 33

34 Im DNS System müssen gleichfalls Löschungen der alten DC Einträge erfolgen R.Borell Consumer Marketing 34

35 Abschließend sollte auch der Übertragung des Schema-Masters nichts mehr im Wege stehen: R.Borell Consumer Marketing 35

36 Link-Tipps: MS Webcast zu AD Disaster Recovery Viewing deleted objects in Active Directory Active Directory - FSMO-Funktionen FSMO-Platzierung und -Optimierung auf AD-DCs RID-Master Info: Infrastruktur-Master (IM) KB What is the global catalog? R.Borell Consumer Marketing 36

37 Ende Teil 1 R.Borell Consumer Marketing 37

38 Windows Deployment (Kurzübersicht) Teil 2 R.Borell Consumer Marketing 38

39 Windows Deployment (Kurzübersicht) Betriebssystem Deployment Ziele Minimierung der Sicherheitsrisiken durch schnelle Bereitstellung von Betriebssystemen Sichere Basisinstallation basierend auf Sicherheitsrichtlinien Minimierung der Kosten für die Bereitstellung von Betriebssystemen Hohe Anpassungsfähigkeit an die Geschäftsprozesse durch Individualisierung des Betriebssystem Rollouts R.Borell Consumer Marketing 39

40 Windows Deployment (Kurzübersicht) Betriebssystem Deployment Ziele Reduzierung des Information-Overloads: Dadurch schnellere Umsetzung von Vorhaben Effektiviere Kommunikation und Zusammenarbeit Steigerung der Mitarbeiter- & Kundenzufriedenheit R.Borell Consumer Marketing 40

41 Windows Deployment (Kurzübersicht) Deployment Herausforderungen Personal Ressourcen Betriebssystem Deployments Software Verteilung Physikalische Ressourcen Server Infrastruktur Netzwerk Bandbreite Storage Logistische Herausforderungen Geographische, Sprachen, etc. R.Borell Consumer Marketing 41

42 Windows Deployment (Kurzübersicht) Probleme durch Outsourcing Steigerung der Desktop life-cycle Kosten Steigerung der Kosten von Help & Support calls Keine klar definierten service level agreements (SLAs) bei Problemen mit Anwendungen und Systemen Zeitverlust durch unklare Deployment-Prozesse Kontrollverlust bei der Betriebssystembereitstellung R.Borell Consumer Marketing 42

43 Windows Deployment (Kurzübersicht) Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, ein Betriebssystem an die Frau oder an den Mann zu bringen: Klassische manuelle CD-Installation Netzwerk-Installation mit Boot-CD/USB-Stick Sysprep basierendes Image Image basierend auf einem Drittanbieter-Tool Microsoft SMS bzw. Nachfolger System Center Configuration Manager oder entsprechende Drittanbieter-Software Windows Deployment Services EIS Easy Install Service R.Borell Consumer Marketing 43

44 Windows Deployment (Kurzübersicht) Vorteile CD-Installation: Keine Abhängigkeit von Images Saubere Neuinstallation ohne Altlasten möglich Installation kann auf den verschiedensten Plattformen/Hardware durchgeführt werden Keine Netzwerkbelastung R.Borell Consumer Marketing 44

45 Windows Deployment (Kurzübersicht) Nachteile CD-Installation: Keine Remote-Installation, PC muss verfügbar sein Kaum Spielraum für die Automatisierung Installationsmedien & Produkt-IDs müssen zusammenpassen und verfügbar sein Kein einfaches Einbinden neuer Treiber Benötigt mindestens CD- oder DVD-Laufwerk Zusätzliche Anwendungen sind nur bedingt in die Installation integrierbar R.Borell Consumer Marketing 45

46 Windows Deployment (Kurzübersicht) Vorteile Netzwerk-Installation: Remote-Installation ist bedingt möglich (abhängig vom Bootprozess) Keine Abhängigkeit von Images Saubere Neuinstallation ohne Altlasten möglich Installation kann auf den verschiedensten Plattformen/Hardware durchgeführt werden Zusätzliche Anwendungen sind in die Installation integrierbar R.Borell Consumer Marketing 46

47 Windows Deployment (Kurzübersicht) Nachteile Netzwerk-Installation: Netzwerkbelastung Vorarbeiten sind notwendig (Bootmedium, Distributionsfreigabe etc.) Kenntnisse für eine automatisierte Installation müssen vorhanden sein R.Borell Consumer Marketing 47

48 Windows Deployment (Kurzübersicht) Vorteile Sysprep-Installation: Fertig konfiguriertes Masterabbild kann auf beliebige PC verteilt werden (kein SID Konflikt dank sysprep.exe & setupcl.exe) Nachteile Sysprep-Installation: Netzwerkbelastung (Image-Transfer) Vorarbeiten sind notwendig (Masterabbild) Plattform/Hardware abhängig Suboptimale Änderungsmöglichkeiten des Abbilds R.Borell Consumer Marketing 48

49 Windows Deployment (Kurzübersicht) Vorteile Image Drittanbieter Software: Einfaches Erstellen eines Masterabbild Nachteile Image Drittanbieter Software : Netzwerkbelastung (Image-Transfer) Vorarbeiten sind notwendig (Masterabbild) Plattform/Hardware abhängig Suboptimale Änderungsmöglichkeiten des Abbilds SID des Clones muss angepasst werden R.Borell Consumer Marketing 49

50 Windows Deployment (Kurzübersicht) Vorteile Microsoft SMS/Drittanbieter: Remote-Installation ist bedingt möglich (abhängig vom Bootprozess) Keine Abhängigkeit von Images Saubere Neuinstallation ohne Altlasten möglich Installation kann auf den verschiedensten Plattformen/Hardware durchgeführt werden Zusätzliche Anwendungen sind in die Installation integrierbar Enterprise Unterstützung (bspw. Inventarisierung) R.Borell Consumer Marketing 50

51 Windows Deployment (Kurzübersicht) Nachteile Microsoft SMS/Drittanbieter : Netzwerkbelastung Vorarbeiten sind notwendig (Bootmedium, Distributionsfreigabe etc.) Kenntnisse für eine automatisierte Installation müssen vorhanden sein Komplexe Produkte, meist auf große Unternehmen ausgerichtet Schulungsaufwand Lizenzbedingungen R.Borell Consumer Marketing 51

52 Windows Deployment (Kurzübersicht) Vorteile Windows Deployment Services (WDS): Kostenlos, wird als zusätzliche Komponente seit Windows Server 2003 SP2 und Windows Server 2008 bereitgestellt Keine sektorbasierende Image mehr wie bei RIS sondern dateibasierende Images können angepasst (bspw. Einbinden neuer Treiber) oder gepatcht werden R.Borell Consumer Marketing 52

53 Windows Deployment (Kurzübersicht) Nachteile Windows Deployment Services (WDS): Kann nur Microsoft Betriebssysteme ausrollen Kein Backup von lokalen Einstellungen des zu betankenden Clients (User State Migration Tool kommt nicht zum Einsatz) Kein gezieltes Betanken eines oder mehrerer Clients Keine Möglichkeit der Softwarepakete Installation (Image unabhängiges Software-Rollout) Keine Erfassung von ausgerollten Clients (da keine DB) Somit kein Re-Deploy möglich Keine Schnittstelle zu einer CMDB (Configuration Management DataBase) Suboptimales Einpflegen von neuen Treibern Kein Webfrontend für das Rollout von Betriebssystem & Software Benötigt auf der Verwaltungsmaschine eine MMC 3.0 Umgebung Keine rollenbasierende Verwaltung R.Borell Consumer Marketing 53

54 Windows Deployment (Kurzübersicht) Vorteile EIS Easy Install Service: Vollständige Remote-Installation Keine Abhängigkeit von Images Saubere Neuinstallation ohne Altlasten möglich Installation kann auf den verschiedensten Plattformen/Hardware durchgeführt werden Zusätzliche Anwendungen sind in die Installation integrierbar Betriebssystemunabhängig, erweiter- & skalierbar Zentrale Datenerfassung in einer Datenbank R.Borell Consumer Marketing 54

55 Windows Deployment (Kurzübersicht) Nachteile EIS Easy Install Service: Ausgelegt für KMUs (Kleine Mittlere Unternehmen) Netzwerkbelastung Keine integrierte Software Paketerstellung (Drittanbieter Software notwendig) Ko$tet G ld R.Borell Consumer Marketing 55

56 Windows Deployment (Kurzübersicht) Ausblicke auf die Fortsetzung des Themas Windows Deployment R.Borell Consumer Marketing 56

57 Windows Deployment (Kurzübersicht) Ende Teil 2 R.Borell Consumer Marketing 57

58 Networking Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und nun Prost! Nächster Admin Stammtisch: Fr , 18:00 R.Borell Consumer Marketing 58

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