Implantologische Rehabilitation nach Entfernung eines autotransplantierten oberen Eckzahns Ein Fallbericht

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1 Implantologische Rehabilitation nach Entfernung eines autotransplantierten oberen Eckzahns Ein Fallbericht Zur Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik bedarf es häufig komplexer präimplantologischer Maßnahmen, um Defekte an Hart- und Weichgewebe zu rekonstruieren. Neben der Verwendung von subepithelialen Bindegewebstransplantaten zur Konturierung und Verdickung des Weichgewebes stehen verschiedene Methoden zur knöchernen Augmentation zur Verfügung. Dabei kann der Operateur zwischen Transplantaten mit kortikospongiösen Knochenblöcken, partikulierten Knochenspänen, Knochenersatzmaterialen, Kombinationen daraus oder der GBR-Technik (Guided-Bone-Regeneration) wählen. Nachfolgend wird anhand eines klinischen Falles die ästhetische Rekonstruktion des dentoalveolären Komplexes bei fortgeschrittener Defektsituation mittels GBR-Technik erläutert. Die implantologische Versorgung im Frontzahnbereich stellt hohe Anforderungen an Planung und chirurgische Vorgehensweise des Behandlers, da der Patient in der Regel nicht nur einen festen Zahnersatz erwartet, sondern eine nahezu perfekte Imitati- Dr. Stefan Ullrich Studium der Zahnmedizin an der Universität Erlangen/ Nürnberg Seit 1995 Niederlassung in Gemeinschaftspraxis Seit 1998 zertifiziert in Implantologie (DGI) Seit 2000 Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie (BDIZ) Seit 2007 Niederlassung in Einzelpraxis mit Schwerpunkt Parodontologie und Implantologie Seit 2007 Spezialist für Implantologie (EDA) on des natürlichen Zahns als Vorbild und Maßstab fordert. Die Illusion einer möglichst naturgetreuen Dentition spiegelt sich in der harmonischen Integration des zu rekonstruierenden Zahnes und dessen Alveolarfortsatz einschließlich eines girlandenförmigen Gingivaverlaufs (mid-facial, papilla) wider. Entscheidende Parameter für ästhetische Implantatplanung I Häufig zeigt sich nach Zahnverlust eine mehr oder weniger ausgeprägte Defektsituation von Alveolarfortsatz und Gingiva, die sich in ihrer vertikalen und horizontalen Dimension unterschiedlich zeigt. Seibert J.S.1 hat 1983 eine Klassifikation der Alveolarfortsatzdefekte vorgenommen. Dabei unterteilt er in bukkolinguale Defekte (Klasse I), apikokoronale Defekte (Klasse II) und kombinierte Defekte (Klasse III). Es werden jedoch keine Angaben über die Defektgröße gemacht, sodass Wang et al.2 eine Modifizierung dieser Klasseneinteilung vorgenommen haben. Mit Bezug auf die SeibertKlassen werden die Defekte in H (horizontale Defekte), V (vertikale Defekte) und C (kombinierte Defekte) eingeteilt. Zu jedem Defekttyp werden Subklassen eingeführt, die die Defektgröße charakterisieren (S 3 mm; M 4 6 mm; L 7 mm). Ferner werden Behandlungsoptionen auf der Grundlage der HVC-Kassifikation vorgeschlagen, die eine zuverlässige 591 therapeutische Orientierung zulassen. Diese erleichtern dem Kliniker bei der implantologischen Planung das notwendige Therapiespektrum schneller abzuschätzen und mit dem Patienten eingehend zu diskutieren. In der Regel sind für augmentative Maßnahmen autologe Knochentransplantate und/oder Bindegewebsbzw. Schleimhauttransplantate notwendig. Neben der Defektmorphologie sind noch weitere klinische Parameter für eine sichere präimplantologische Diagnostik im ästhetischen Bereich von Entscheidung. So hat die 3. ITI Konsensuskonferenz folgende Analysefaktoren als kritische Parameter für Implantate in der ästhetischen Zone genannt3. Diese sind der Radiologischer Status, Zustand der Nachbarzähne, Anatomie des Alveolarfortsatzes, Dimension der zahnlosen Lücke, Interokklusale Beziehung, Gingivaler Biotyp, Lokalisation der Lachlinie. Nach Zahnextraktionen liegt durch die Resorption des so genannten Bündelknochens eigentlich immer eine Defektsituation vor. Dies haben Arbeiten von Araujo und Lindhe am Tiermodell gezeigt4. Selbst bei einer Sofortimplantation werden durch das Implantat die Resorption und das Remodeling nicht verhindert5. Dieser Prozess findet vorwiegend an der labialen Lamelle des Alveolarfortsatzes statt und äußert sich später im midfacial Bereich der implantologisch re-

2 konstruierten Region wieder. Um die Weichgewebssituation zu verbessern, empfiehlt es sich bei Vorliegen eines dünnen Gingiva-Biotyps ein subepitheliales Bindegewebstransplantat in die Therapieplanung mit einzubeziehen. Dies kann präimplantologisch und präaugmentativ durch die so genannte Tunneltechnik (ad modum Wachtel, Zuhr) oder simultan erfolgen. Wahl der richtigen Augmentationstechnik I Da eine erfolgreiche und dimensionsstabile Augmentation von Hartgewebe als essentielle Grundlage für alle weiteren therapeutischen Schritte gilt, sollten Methoden gewählt werden, die eine hohe Vorhersagbarkeit hinsichtlich ihres Erfolgs aufweisen. So hat man die Möglichkeit der Augmentation mittels schraubenfixierter kortiokospongiöser autologer Blöcke, partikulierter autologer Knochenspäne oder diverser Knochenersatzmaterialen bovinen bzw. alloplastischen Ursprungs. Diese Materialien können auch als Füller für die GBR-Technik dienen. Jedoch wird die Anwendung von Membranen in Kombination mit autologen Knochentransplantaten überaus kontrovers gehandhabt. Von Arx et al.6 verglichen bei lateralen Augmentationen die Verwendung von autologen kortikospongiösen Blocktransplantaten, die einerseits mit und ohne Abdeckung durch eine eptfe-memban verwendet wurden, mit Tricalciumphosphat (TCP) und demineralisiertem gefriergetrocknetem Allotransplantat (DFDBA) plus eptfemembran. Es wurde vor und bei Augmentation sowie nach 6 Monaten die Alveolarkammbreite gemessen. Die Augmentationstechnik mit dem besten Ergebnis bei bester Vorhersagbarkeit entsprach der Verwendung von autologem Knochen abgedeckt mit einer eptfe-membran. In einer neueren Studie konnte das gleiche Ergebnis diesmal unter Verwendung einer resorbierbaren Kollagen-Membran anstelle der eptfemembran gezeigt werden7. Zudem wurde das autologe Knochentransplantat mit einer Schicht eines bovi- nen Knochenersatzmaterials (BioOss ) überdeckt. Dies hat zusätzlich einen resorptionsprotektiven Charakter, da die Kollagenmembran über eine geringere Barrierestandzeit verfügt. Möchte man also eine Augmentationstechnik zur Hand haben mit größtmöglicher Vorhersagbarkeit, ei nem größtmöglichen Behandlungserfolg bei maximaler Dimensionsstabilität, sollte der Anwendung der GBRTechnik in Kombination von einem autologen Knochentransplantat mit BioOss und BioGide (Geistlich Biomaterials, Baden-Baden) der Vorzug gegeben werden. Patientenfall I Einer 30-jährigen Patientin wurde vor ca. 12 Jahren ein retinierter und palatinal verlagerter Eckzahn alio loco chirurgisch entfernt und nach regio 13 autotransplantiert (Abb. 1). In letzter Zeit zeigte sich eine zunehmende rötliche Verfärbung der klinischen Krone, was auf einen internen Resorptionsprozess hindeutete. Außerdem äußerte die Patientin akute Beschwerden an diesem Zahn, der bereits nach Bildung eines submukösen Abszesses alio loco inzidiert werden musste. Die Nachbarzähne zeigten sich symptomlos, die Sondierungstiefen waren unauffällig. Im Bereich des 13 fiel eine ausgeprägte bukkale Konkavität auf, was auf eine fehlende Unterstützung der Wurzel des Eckzahns hindeutete. Es wurde vermutet, dass in diesem Bereich bereits ein massiver Resorptionsprozess eingesetzt haben müsste. Der Anteil an befestigter Gingiva labial an 13 war gering (ca. 2 mm). Die Papillen mesial und distal waren vollständig erhalten. Röntgenologisch zeigte der Zahn 13 keine apikale Parodontitis. Die Patientin hat eine hohe Lachlinie. Sie ist Nichtraucherin und in einem guten allgemeinen Gesundheitszustand. Nach Aufklappung wurde deutlich, dass die Zahnwurzel palatinal versetzt im Alveolarfortsatz stand. Die bukkale Konkaviät erwies sich als atrophierter Bereich ohne Resorptionsbeteiligung der Zahnwurzel (Abb. 2). Der Zahn war massiv ankylosiert. Palatinal fehlte weitestgehend die knöcherne Lamelle. Nach bukkal war 592 nur eine krestal ca. 2 bis 3 mm dicke knöcherne Wand vorhanden. Der Zahn musste sehr schonend durch Osteotomie entfernt werden, um die fragile bukkale knöcherne Lamelle nicht zu traumatisieren bzw. in ihrer Höhe zu reduzieren (Abb. 3). Ca. 8 Wochen nach Ausheilung der Gewebe und epithelialem Verschluss Abb. 1: Ausgangssituation 13; geringes Angebot an attached gingiva, ca. 2 mm. Abb. 2: Situation nach Bildung eines Mukoperiostlappens. Das Ausmaß der Resorption. Abb. 3: Situation nach Zahnentfernung. 08-0

3 der Lücke wurde die Augmentation des Alveolarfortsatzes durchgeführt (Abb. 4). Abb. 4: Klinische Situation ca. 8 Wochen nach Entfernung des Zahns 13. Die Papillen sind weitestgehend erhalten. Knöcherne Augmentation I Aufgrund des vorwiegend horizontalen Defektarchitektur würde man nach der Klassifizierung von Wang et al. 2 eine Zuordnung in die Defektklasse H(L) (horizontal; large) vornehmen. Berücksichtigt man noch die ungünstige gingivale Situation, erscheint neben der knöchernen Augmentation die Verwendung eines subepithelialen Bindegewebstransplantats sinnvoll. Als günstig erwies sich der weitestgehende Erhalt der Papillen distal 12 und mesial 14. Nach Bildung eines Mukoperiostlappens zeigte sich eine vorwiegend dreiwandige knöcherne Defektsituation mit einem Augmentationsbedarf sowohl in labialer als auch palatialer Richtung. Die Rest- breite der labialen Alveolarwand betrug über die gesamte Länge maximal 2 bis 3 mm (Abb. 5). Zur sicheren Deckung des sicherlich zu erwartenden umfangreichen Augmentats wurde im labialen Lappen auf der Innenseite eine gestielte Periostlappenplastik präpariert. Dadurch erhält man einen zweischichtigen Lappenverschluss und zugleich wird der Labialbereich bereits etwas verdickt. Dabei werden zwei parallele Inzisionen durch das Periost in das darunter liegende Bindegewebe durchgeführt, die dann mit einer Präparierschere tunnellierend verbunden werden (Abb. 6). So hat man die Sicherheit in derselben Schicht zu bleiben. Danach wird der präparierte Lappen basal mit einer weiteren Inzision gelöst und nach krestal geschwenkt. Die Lappenlänge kann man durch nachträgliche Präparation an der Lappenbasis noch leicht modifizieren (Abb. 7). Die durchgeführte Augmentationstechnik bestand in der Verwendung eines autologen Kochentransplantats, welches aus der regio retromolaris des Unterkiefers gewonnen wurde (Abb. 8). Da labial und palatinal aufgebaut werden sollte, erschien der Aufbau mit Knochenblöcken weniger sinnvoll, zumal eine sichere Fixation nur sehr schwer erreicht werden könnte. Da bereits auch gute Ergebnisse mit der Verwendung von autologen Knochenspänen bestehen, wurde dieser Technik der Vorzug gegeben. Entsprechend der gut vorhersagbaren GBR-Technik wurde in Anlehnung an die Ergebnisse von Arx et al. 6 die Kombination mit Bio-Oss und Bio-Gide durchgeführt. Entnahme eines kortikspongiösen Blocks retromolar des Unterkiefers I Zur Entnahme des autologen Knochenblocks wurden mit einem Fissurenbohrer zwei vertikale Osteotomien durchgeführt, die durch eine Abb. 6: Tunnellierende Präparation des gestielten Periostlappens mit der Schere. Abb. 8: Osteotomien bei der Entnahme eines autologen, kortikospongiösen Blocktransplantats. Abb. 5: Nach Eröffnung präsentiert sich eine nur ca. 2-3 mm dicke labiale Alveolarwand. Abb. 7: Fertig präparierter Periostlappen. Abb. 9: Entnommenes Blocktransplantat. 594 ZMK Jg. 24 Ausgabe 9 September 2008

4 Abb. 10: In einer Quetin-Knochenmühle partikuliertes autologes Transplantat. sagittale verbunden wurden. Der entnommene Knochenblock wurde in einer Quetin-Mühle (R. Quétin Dental-Products, Leimen) partikuliert. Der Vorteil der Quetin-Knochenmühle liegt darin, dass man eine optimale Partikelgröße erhält (ca. 500 µm) im Gegensatz zu anderen Knochenmühlen bzw. Knochenfiltern11. Danach erfolgte eine vierte Osteotomie basal des Blocks mit einer Knochensäge (Microsaw nach Khoury). Um das autologe Transplantat zu entfernen, wurde vorsichtig mit einem Flachmeißel der Knochenblock luxiert (Abb. 9 u. 10). Zur Blutstillung wurde ein equines Kollagenvlies eingelegt und die Entnahmestelle mit Einzelknopfnähten verschlossen. Empfängerstelle und Augmentation I Zur sicheren Vaskularisation Abb. 11: Perforation der Kompakta. Es wurde bereits palatinal die Membran appliziert und der Bereich mit partikulierten Knochenspänen augmentiert. Abb. 14: Fixation der Bio-Gide -Membran mit Hilfe eines ResorPins. Abb. 12: Labiale Augmentation mit autologen partikulierten Knochenspänen. Abb. 13: Überschichtung mit Bio-Oss zum Resorptionsschutz. Abb. 15: Zusätzlich quergelegte BioGide -Membran zur Stabilisierung des Augmentats. 596 des Transplantats bzw. dessen ossären Integration werden mit einem Pinbohrer Perforationen in die Kompakta gemacht (Abb. 11). Eine Kollagenmembran (Bio-Gide ) wird entsprechend der Defektgröße zugeschnitten und zunächst palatinal unter der Schleimhaut platziert. Der Defektbereich wurde palatinal und labial mit partikulierten Knochenspänen augmentiert, worüber eine Schicht Bio-Oss appliziert wurde (Abb. 12 u. 13). Danach wurde die Membran nach labial umgeschlagen und basal mit einem ResorPin fixiert (Abb. 14). Eine zweite quer gelegte Membran (Abb. 15) stabilisiert noch zusätzlich das Augmentat (BilayerTechnik). Es wurde bewusst eine Überkonturierung vorgenommen, um den nicht zu vermeidenden Resorptionsprozess zu kompensieren und eine entsprechende Konvexität im Bereich des labialen Alveolarfortsatzes zu erhalten. Wundverschluss an der Empfängerstelle I Zur Erreichung eines spannungsfreien Wundverschlusses und zur Vermeidung einer zu starken Koronalverlagerung der mukogingivalen Grenzlinie wird palatinal ein Extensionslappen gebildet (Abb. 16). Dieser ermöglicht eine koronale Lappenverschiebung von ca. 3 mm im palatinalen Bereich. Der nun bereits zu Beginn der Operation präparierte labial gestielte Periostlappen wird mit einer internen horizontalen Matratzennaht am palatinalen Extensionslappen fixiert (Abb. 17). Dadurch erreicht man bereits eine koronale Verlagerung und zugleich einen internen Wundverschluss. Diese Naht hat auch den Vorteil, einen eventuell auftretenden mechanischen Zug vom Wundrand fernzuhalten und wirkt zusätzlich von krestal stabilisierend auf das darunter liegende Augmentat. Der weitere Wundverschluss erfolgte mit Einzelkopfnähten vorwiegend in den Stärken 6-0 und 7-0 (Abb. 18). Implantatinsertion nach ca. 5 Monaten I Nach einer komplikationslosen Einheilzeit von ca. 5 Monaten

5 erfolgte die Insertion eines enossalen Implantats. Sowohl in der vertikalen Dimension als auch in der oro-vestibulären Ausdehnung zeigte sich ein gut ausgeformter und rekonstruierter Alveolarkamm (Abb. 19 u. 20). Nur im Bereich des späteren labialen Durchtrittsprofils sollte noch das Weichgewebe durch die Einlagerung eines subepithelialen Bindegewebstransplantats verdickt werden. Dazu wurde nach krestaler und sulkulärer Inzision zunächst ein bukkaler Schleimhautspaltlappen präpariert. Es wurde nur im distalen Bereich eine Vertikalinzisi- Abb. 16: Palatinaler Extensionslappen. on durchgeführt, dagegen im mesialen Anteil des Lappens die Ausdehnung auf die einfache Papillenpreservationstechnik (Simplified Papilla Preservation Technique, SPPT) beschränkt (Abb. 21). Nach Ablösung des inneren Lappens zeigte sich ein sehr gut rekonstruierter knöcherner Alveolarfortsatz. Durch die GBR-Technik konnten auch Resorptionsvorgänge am Augmentat weitgehend verhindert werden (Abb. 22). Es wurde nach Standardprotokoll ein enossales Implantat inseriert (Osseospeed 11,0 x 4,0 mm; Astra Tech, Elz). Die Insertionstiefe betrug dabei ca. 3 mm unterhalb der Schmelz-Zementgrenze der Nachbarzähne (Abb. 23). In oro-vestibulärer Richtung wurde die Position so gewählt, dass die vestibuläre Begrenzung der Implantatschulter die gedachte Tangente zu den Labialflächen der Nachbarzähne nicht berührt (Abb. 24). Nach Montage der Deckschraube wurde am Gaumen ein subepitheliales Bindegewebstransplantat (ca. 15 x 6 mm) entnommen Abb. 17: Wundverschluss von palatinal. (Abb. 25). Dabei wurde im Abstand von ca. 2 bis 3 mm vom palatinalen Marginalrand der Zähne eine parallel zur Zahnreihe gerichtete Inzision durchgeführt. Nach Präparation einer Tasche parallel zur Oberfläche konnte durch zwei senkrechte und eine basale Inzision das Transplantat mit Periost entnommen werden. An der Empfängerstelle wurde es nach Fixierung des inneren Lappens als Sandwich auf der Innenseite des äußeren Lappens mit Matratzennähten fixiert, so dass eine gute Ernährung von beiden Seiten möglich war. Der endgültige Wundverschluss des äußeren Mukosalappens erfolgte mit Einzelknopfnähten (Seralene 6-0) (Abb ). Nach einer Einheilzeit von ca. 3 Monaten wurde die Freilegungsoperation durchgeführt. Mit einer Mikroklinge wurde minimalinvasiv eine ova le Inzision durchgeführt und die Schleimhaut im Durchtrittsbereich des Implantats im Sinne einer Exzision entfernt. Abb. 21: Spaltlappenpräparation und SPPT. Abb. 19: Darstellung der Gingiva. Die distale Papille an 12 ist noch reduziert. Abb. 18: Wundverschluss von labial. Man erkennt die deutliche koronale Verlagerung der Lappen. Abb. 20: Zufriedenstellende Alveolarkammbreite. 598 Abb. 22: Regenerierter Alveolarfortsatz durch GBR-Technik (BioOss/BioGide ) in Kombination mit autologem Knochentransplantat.

6 Abb. 23: Insertionstiefe ca. 3 mm unterhalb der Schmelz-Zementgrenze der Nachbarzähne. Abb. 24: Oro-vestibuläre Ausrichtung. Die vestibuläre Begrenzung der Implantatschulter sollte die Tangente zu den Labialflächen der Nachbarzähne nicht überschreiten. Abb. 25: Entnahme eines subepithe lialen Bindegewebstransplantats. Auch zu erkennen das inserierte enossale Implantat mit Deckschraube verschlossen (Osseospeed 11,0 x 4,0 mm; Fa. AstraTech, Elz). Abb. 26: Fixation des inneren Lappens mit einer horizontalen Matratzennaht palatinal. Abb. 27: Fixierung des Bindegewebstransplantats an der Innenfläche des äußeren Lappens. Abb. 28: Wundverschluss mit Einzelknopfnähten (Seralene 6-0). 600 Abb. 29: Freigelegtes Implantat mit Zebra Healingabutment. Die Implantatverschlussschraube wurde entfernt und ein Healingabutment (Zebra ; Fa. AstraTech, Elz) montiert (Abb. 29). Es musste keine Naht gelegt werden. Um eine physiologische Kronenform in regio 13 zu erhalten und die überdimensionale Lücke zu verkleinern, wurde Zahn 12 distal mit Komposit verbreitert (Abb. 32; Enamel HFO Plus, Fa. Micerium, Avengo/Italien). Sechs Monate nach Konditionierung der Weichgewebe mit Hilfe des la borgefertigten Kronenprovisoriums (Abb. 30 u. 31) wurde die definitive Zirkonium-Vollkeramikkrone zementiert (ZT Peter Hoth, Dentallabor Hubert Schenk, München, Abb. 32). Ergebnisse I Risk Assessment lt. ITI Treatment Guide Das Risikoprofil konnte als medium eingestuft werden. Hoher Risikolevel: Hohe Lachlinie, hohe Erwartungen, Weichgewebsdefekte. Mittlerer Risikolevel: Dicker gingivaler Monotyp, horizontaler Knochendefekt, lokaler chronischer Defekt. Niedriger Risikolevel: Guter Gesundheitszustand, Nichtraucher, quadratische Kronenform, intaktes Knochenniveau an den Nachbarzähnen, keine Restaurationen an den Nachbarzähnen, Breite der Zahnlücke 7 mm.

7 Mundhygieneindizes: Vor Behandlung: FMPS = 32% FMBS = 15% Nach Abschluss der Behandlung: FMPS = 13% FMBS = 7% FMPS: Full Mouth Plaque Score FMBS: Full Mouth Bleeding Score Abb. 30: Montage eines Zirkonium-Abutments. Abb. 31: Weichgewebskonditionierung mit einem laborgefertigten Kronenprovisorium auf dem definitiven ZirkoniumAbutment. Abb. 32: Definitive Zirkonium-Krone (ZT Peter Hoth, Zahntechnik Hubert Schenk, München). Zahn 12 wurde distal mit Komposit verbreitert (Enamel HFO Plus, Fa. Micerium). Pink Esthetic Score (nach Fürhauser et al.8): Mesiale Papille 2 Distale Papille 1 Level Marginalrand 1,5 Weichgewebekontur 2 Alveolarfortsatz 2 Farbe 1 Textur 1 Gesamtwert 10,5 (14) Fazit I In dem vorliegenden Patientenfall wurde nach Extraktion eines autotransplantierten Eckzahns der atrophierte Alveolarfortsatz mittels autologem Knochentransplantat in Kombination mit einem bovinen Knochenersatzmaterial (Bio-Oss, Geislich) und einer nativen Kollagenmembran (Bio-Gide, Gestlich) erfolgreich rekonstruiert. Zur Verbesserung der Weichgewebekontur und qualität wurde ein subepitheliales Bindegewebstransplantat in die Therapiewahl mit integriert. Nach der Einteilung von Wang et al.2 handelte es sich um einen vorwiegend horizontalen Defekt der Klassifizierung H(L). Dabei musste nicht nur labial, sondern auch palatinal umfangreich augmentiert werden. Zur Wahl der Augmentationstechnik mit der größtmöglichen Vorhersagbarkeit bei bestem Augmentationsergebnis haben Arbeiten der Gruppe von Arx et al. gezeigt, dass die GBR-Technik aus einer Kombination von autologen Knochentransplantaten mit einer eptfe-membran bzw. in einer späteren Studie auch die Verwendung von bovinem Knochenersatzmaterial und einer nativen Kollagenmembran zusätzlich zum autologen Transplantat die geringste Resorptionsrate zeigt. Gerade im ästhetischen Bereich ist der Erhalt von Hart- und Weichgewebe v.a. in der vertikalen Dimension von entscheidender Bedeutung. So ist nicht nur die Auswahl der richtigen und bewährten Augmenta tionstechnik entscheidend, sondern auch die Wahl eines zuverlässigen Implantatsystems einerseits hinsichtlich der Einheilverlässigkeit, andererseits auch in der Aufrechterhaltung einer stabilen periimplantären Situation. 602 Ganz entscheidend ist dabei der Erhalt der knöchernen Strukturen im krestalen Bereich. Hermann et al.9 konnten zeigen, dass bei einem transgingivalen System (STL, Fa. Straumann) mit einer biologischen Breite von ca. 2 mm derartige Remodelingprozesse nicht zu beobachten sind. Muss jedoch das Implantat aus ästhetischen Gründen tiefer inseriert werden, sieht man wieder ähnliche Resorptionsprozesse. Gerade in ästhetischen Fällen sollte die Implantat-Abutment-Verbindung subgingival positioniert werden. Zudem ist ein über Jahre stabiler steadystate-level der periimplantären Hartund Weichgewebe für den ästhetischen Langzeiterfolg einer implantologischen Versorgung entscheidend. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten haben gezeigt, dass sowohl in tierexperimentellen als auch klinischen Studien das spezielle Design des AstraTech-Implantats diese stabilisierende Eigenschaft besitzt. Man beobachtet keine bzw. nur minimale RemodelingVorgänge an der Implantatschulter im Vergleich zu den beim klassischen Implantatdesign charakteristischen knöchernen Einbrüchen10. Diese als BioManagement ComplexTM bezeichneten Features machen das Implantat zusätzlich zu seiner fluoridmodifizierten Osseospeed-Oberfläche zu einem wissenschaftlich gut dokumentierten, zuverlässigen System in der Implantologie. Eine gute Vorhersagbarkeit für erfolgreiche Behandlungsformen geben dem Behandler nicht nur Vertrauen und Sicherheit, sondern veranlassen zufriedene Patienten, den sichtbaren Erfolg mit einem strahlenden Lächeln weiterzugeben. Die Literaturliste kann unter abgefordert werden. Korrespondenzadresse: Dr. Stefan Ullrich Max Reger Straße Weiden i. d. OPf

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