IT und Prozesse in Startups. Collaboration. (Teil 2)

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1 Kurs: Dozent: Thema: IT und Prozesse in Startups Friedel Völker Collaboration (Teil 2)

2 Agenda 16. Juli 2015, 13:00 bis 17:00 Uhr Rückblick Votieraufgaben Enterprise 2.0 Projektaufgabe

3 Rückblick 7. Juli Was wir bisher gelernt haben: Arbeitsteilung Höhere Effizienz durch Spezialisierung Verteilte Teams Trend. Höhere Flexibilität. Guter Informationsfluss notwendig. Teamwork Selbsterfahrung: Führung und Zusammenarbeit Collaboration Tools Unterstützung der Zusammenarbeit. Merkmale. Kategorien.

4 Präsentation der Votieraufgaben

5 Enterprise 2.0

6 Enterprise 2.0 Agenda Begriffsherkunft und Definition Beispiele für Collaboration im Web 2.0 Paradigmen- und Kulturwandel Rezeption und Nutzung in Unternehmen Beispiele für Enterprise 2.0 Aktivitäten

7 Begriffsherkunft Enterprise 2.0 Der Begriff Enterprise 2.0 wurde Andrew McAffee geprägt. Er veröffentlichte 2006 die Schrift The Dawn of Emergent Collaboration, in der er postuliert, dass durch den Wandel des WWW zum Mitmach-Netz (Web 2.0) es nun für Unternehmen an der Zeit sei diesem Wandel zu folgen um damit Zusammenarbeit und Wissensarbeit im allgemeinen auf eine neue Ebene zu bringen.

8 Definition Enterprise 2.0 (auch: Social Enterprise/Business, Smart Collaboration) Enterprise 2.0 is the use of emergent social software platforms within companies, or between companies and their partners or customers. Andrew McAffee, 2006 The Dawn of Emergent Collaboration

9 Definition Enterprise 2.0 McAffee spezifiziert weiter: Social software enables people to rendezvous, connect or collaborate through computer-mediated communication and to form online communities. (Vernetzung, Zusammenarbeit und Kommunikation)

10 Definition Enterprise 2.0 McAffee weiter: Emergent means that the software is freeform, and that it contains mechanisms to let the patterns and structure inherent in people s interactions become visible over time. (Informationen werden durch die Benutzer strukturiert, auch automatisiert, durch Auswertung von Handlungen, vgl. Trampelpfad)

11 Definition Enterprise 2.0 McAffee weiter: Freeform means that the software is most or all of the following: Any data is optional Free of up-front workflow Egalitarian, or indifferent to formal organizational identities Accepting of many types of data (Keine vorgegebene Daten- und Organisationsstrukturen)

12 Definition Enterprise 2.0 Eine strenge Auslegung der Definition von McAffee ist in der Unternehmenspraxis bislang meist nicht umsetzbar. Daher hier meine, weniger enge, Definition: Enterprise 2.0 bedeutet die Nutzung von Software und Methoden des Social Web (Web 2.0) im Unternehmen, mit dem Ziel eine Kultur des kooperativen Miteinander in Ausrichtung auf die Unternehmensziele zu schaffen. Friedel Völker, 2011

13 Definition Web 2.0 Web 2.0 ist ein Begriff der den Wandel im World Wide Web (WWW) bezeichnet, hin zu Diensten dessen Nutzer immer mehr interagieren können, selbst Inhalte beitragen und sich miteinander vernetzen. Vor 1999 bestand das WWW überwiegend aus statischen Inhalten, die wenigen Möglichkeit zur Interaktion bestanden aus den angegebenen Kontaktdaten und Formularen. Ursprünglich war das WWW von seinem Erfinder Tim Berners-Lee schon immer als Medium gedacht, in dem Menschen sich austauschen können und selbstverständlich Lese- und Schreibzugriff haben. Der erste von ihm entwickelte Browser war gleichzeitig ein HTML-Editor.

14 Charakteristika Web 2.0 Charakterisch für das Web 2.0 sind: Free Classification of Information Rich User Experience / Ease of use User as Contributor User Participation Basic Trust Mashups and Embedding Sharing

15 Beispiele Web 2.0 Populäre Beispiele für Web 2.0 Plattformen: Wikipedia Blogs Pinterest Twitter Facebook XING TechFrage Youtube

16 Paradigmen- und Kulturwandel Die Kathedrale und der Basar

17 Rezeption und Nutzung in Unternehmen

18 Unternehmen sind entweder beunruhigt, Stichwort: Shit-Storm, oder beeindruckt von der enormen Dynamik des Web 2.0

19 Viele Manager wünschen sich den Transfer der positiven Dynamik ins Unternehmen

20 Web 2.0 Nutzung von Unternehmen Zwei Beispiele: Intern: AskBosch Mitarbeiter können Fragen jeder Art stellen und beantworten. Up-/Down-Vote Funktion. Extern: Telekom_hilft auf Twitter Öffentlich adressierbares Service-Team

21

22 Der große Ansatz vom Momentum des Web 2.0 zu profitieren ist die Transformation der Unternehmenskultur: Enterprise 2.0

23 Enterprise 2.0 Generation Y ist mit Web 2.0 groß geworden. Die Generation Z ist damit aufgewachsen! (Y: Geburtsjahre / Z: )

24 Enterprise 2.0 Große Anzahl integrierter Plattformen im Angebot Beispielsweise: IBM Connect, BlueSpice, Jive, Bitrix, Intrexx Share, Microsoft Sharepoint 2016

25 Beispiele für Enterprise 2.0 Aktivitäten Video Clip: Enterprise 2.0 bei der Deutschen Telekom AG Video Clip: Social Business bei der Robert Bosch GmbH Video Clip: Reverse Mentoring and the Bosch Social Business Platform

26 Projekt

27 Projekt bis Fr., 14. August 2015 Erstellung eines minimalistischen Collaboration Tools zum Erstellen und Teilen statischer Inhalte Functions List auf der nächsten Folie Nutzung über Web-Browser Responsive Web Design (Desktop und Mobile tauglich) Open Source / Free Software Nutzung vorhandener Bausteine / Frameworks (z.b. bootstrap-wysiwyg) Dokumentation der Arbeits-Strukturierung, der Team-Organisation und der Zusammenarbeit im Entwicklungsprozess Abgabe fristgerecht an: Fragen und Ergebnisse bitte an:

28 Projekt bis Fr., 14. August 2015 Functions List (1) Create new user account (2) Login as user (3) Create new page (4) WYSIWYG editor for HTML5 pages (5) Save page, to file or database (6) Edit page, only for creator of the page (7) Delete page, only for creator of the page (8) Logout user (9) List of all pages, with links to the pages (10) Super User privilege with right to edit and delete any page

29 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Noch Fragen?

30 FRIEDEL VÖLKER wirtschaftsinformatiker beratung konzeption projekte

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