Die Bedeutung der Interkulturellen Kommunikation bei den Verbundunternehmen

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1 Die Bedeutung der Interkulturellen Kommunikation bei den Verbundunternehmen Dr. Marhild von Behr, ISF St. Ingbert,

2 Ansatzpunkte zur Erhöhung der Globalisierungsfähigkeit liegen für viele kleine und mittlere Unternehmen auch in der Verbesserung der Kommunikation mit dem neuen internationalen Umfeld. ErGo-Workshops zur Interkulturellen Kommunikation im Herbst 2000 Workshop 1: Workshop 2: Einführungsinformationen am in St. Ingbert Training zu interkulturellen Kompetenzen am 16./ in Chemnitz

3 Interkulturelle Kompetenzen als Erfolgsfaktoren Kenntnisse über kulturelle Unterschiede sind wichtige Voraussetzungen für internationale Aktivitäten Häufig wird interkulturellen Kompetenzen wenig Bedeutung beigemessen Defizite können jedoch zu Mißverständnissen und fehlgeschlagener Kommunikation führen Negative ökonomische Konsequenzen sind die Folge bis hin zum Scheitern der internationalen Aktivitäten

4 Auswertungsarbeiten Sommer/Herbst 2000 Auswertung der Bestandsaufnahme bei den Industriepartnern mit der Perspektive, interkulturelle Differenzen und daraus resultierende Probleme zu erkennen Auswertung der Literatur zur Interkulturellen Kommunikation mit der Perspektive, handlungsrelevante Erkenntnisse für international aktive KMU nutzbar zu machen

5 Verbesserung der Interkulturellen Kommunikation Fremdsprachenkenntnisse sind eine zentrale Voraussetzung für die Interkulturelle Kommunikation Förderung von Sprachkursen Fremdsprachenkenntnisse allein sind nicht ausreichend Externe Angebote: Kulturunabhängige Workshops, kulturspezifische Trainings Kulturelle Unterschiede müssen nicht zwangsläufig zu Kommunikationskonflikten führen Intrakulturelle Unterschiede teils stärker als interkulturelle Zunahme von Konflikten bei wachsender Intensität Die IKK ist im Kontext der betrieblichen Funktionsbereiche und der hierarchischen Positionen zu sehen Maßnahmen je nach Funktionsbereichen und Beschäftigtengruppen Nicht nur für die im Ausland tätigen Mitarbeiter steigen Anforderungen an interkulturelle Kompetenzen Die gesamte Belegschaft muß die neuen internationalen Strategien mittragen

6 Ergebnisse der ErGo-Bestandsaufnahme Vielschichtigkeit der Problemfälle bei internationaler Kooperation Unerreichte Ziele im Handlungsfeld der Interkulturellen Kommunikation Rangfolge der Funktionen und Beschäftigtengruppen

7 Maßnahmen und Lösungen der Industriepartner Fremdsprachenkurse Finanzielle und immaterielle Anreize Programme zur Auslandsentsendung und Wiedereingliederung (ABM, Hörmann-Barkas, Niles-Simmons, Erhard) Internationaler Personalaustausch (Eberhard, Hörmann-Barkas, Wagon) Aufbau internationaler Teams im Stammwerk (haacon, Wagon) Diffusion der Grenzgänger-Kenntnisse im Stammwerk (Eberhard, ABM) Interkulturelles Training (Rottluff)

8 Internationale Kommunikation der ErGo-Industriepartner ABM Frankreich Schweiz Österreich Niederlande Eberhard USA Tschechien Japan Erhard Polen Indien China Türkei haacon Frankreich Hörmann-Barkas Polen Tschechien Brasilien Lernstatt Polen Tschechien Europa Niles-Simmons China USA Europa Rottluff Mittlerer Osten Nordamerika Mittelamerika Vorderasien SITEC Italien Schweiz Wagon Frankreich Belgien Tschechien

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