Schwerpunktthemen. 1. Zutrittskontrolle. 2. Datensicherheit. 3. Viren. 4. Hacker. 5. Stromausfall. 6. Datenverlust

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1 Schwerpunktthemen 1. Zutrittskontrolle 2. Datensicherheit 3. Viren 4. Hacker 5. Stromausfall 6. Datenverlust

2 Aus der Studie der Firma Corporate Trust: Industriespionage 2012 Aktuelle Risiken für die deutsche Wirtschaft durch Cyberwar Während bei der Studie 2007 nur 18,9 Prozent angaben, durch mindestens einen konkreten Fall von Spionage geschädigt worden zu sein, waren es 2012 insgesamt 21,4 Prozent. Zusammen mit den Verdachtsfällen, die nicht konkretisiert bzw. eindeutig belegt werden konnten 2012 bei 33,2 Prozent aller befragten Unternehmen mussten sich damit 54,6 Prozent der deutschen Wirtschaft mit Industriespionage beschäftigen. Der Mittelstand ist immer noch deutlich am häufigsten von Spionage betroffen. Bei der Auswertung aller Schäden, unter Berücksichtigung des Verhältnisses zwischen Beteiligung an der Befragung und tatsächlichen Fallzahlen, verzeichnet der Mittelstand mit 23,5 Prozent im Verhältnis die meisten Vorfälle. Es folgen die Konzerne mit einer Häufigkeit von 18,8 Prozent und die Kleinunternehmen mit 15,6 Prozent. Der deutschen Wirtschaft entsteht durch Industriespionage jährlich ein Gesamtschaden von ca. 4,2 Milliarden Euro. Die Sicherheitsmaßnahmen hinken in der Regel der tatsächlichen Bedrohung hinterher. Als häufigstes Risiko betrachten die Unternehmen die zunehmende Verwendung mobiler Geräte wie Tablets und Smartphones (63,7 Prozent), gefolgt von der sinkenden Sensibilität der eigenen Mitarbeiter im Umgang mit vertraulichen Daten (54,3 Prozent). Auch das zunehmende Outsourcing von Dienstleistungen (52,4 Prozent) und der zunehmende Einsatz von Cloud- Services (47,7 Prozent) werden als Bedrohungen der Zukunft eingeschätzt. Die vermehrten Aktivitäten staatlich gelenkter Hackergruppen sehen 44,1 Prozent der Firmen als zunehmendes Risiko für ihr Know-how.

3 Zutrittskontrolle Beispiele aus der Praxis 1. Zutrittskontrolle mittels Schließsystem Uhrenfabrik Glashütte Produktionsräume werden durch elektronische Schlösser überwacht Zutritt nur für Schlüsselinhaber Kontrolle der Anwesenheit in sensiblen Bereichen 2. Alarmanlage Zutrittskontrolle Arbeitszeiterfassung (Region Erzgebirge) die Produktionshallen sind mit einer Alarmanlage gesichert der Zutritt und die Entschärfung erfolgen durch berechtigte Personen die Arbeitszeit wird erfasst

4 Zutrittskontrolle Prinzip der berührungslosen Erfassung (RadioFrequenzIDentification) auf Funk basierend (berührungslos) - Sender in verschiedenster Form, z.b. Chip - Empfänger in unterschiedlichen Ausbaustufen für Schaltvorgänge für elektronische Zeitstempel Anwendungsbeispiele - Schließsysteme (Türen, Werkzeugschränke ) - Alarmanlagen - Poller und Schranken - Warenverfolgung und Sicherung - Zeiterfassung und Betriebsdaten

5 Zutrittskontrolle Lösungen für Unternehmen 1. Schließanlage für Tore und Türen - Transponder für jeden Mitarbeiter - Leser mit Relaisausgang - Elektrischer Türöffner 2. Alarmanlage mit Türfreigabe - Alarmanlage mit Schaltkontakt - Transponder für Entschärfung - Elektrischer Türöffner 3. Arbeitszeiterfassung und BDE - Transponder für jeden Mitarbeiter - Lesegerät mit Zeitstempel - Software zur Datenverarbeitung (Lohn, Aufträge)

6 Datensicherheit Beispiele aus der Praxis 1. Eine Festplatte ist nicht mehr benutzbar Ein externer Startvorgang schlug fehl Eine Datenrettung in einem Spezialbetrieb hätte 200 Euro gekostet Die endgültige Wiederherstellung kostet ca Euro 2. Beim Spielen an der Kamera wird der Speicherchip gelöscht Alle Bilder sind verloren- und das mitten im Urlaub Eine Rettung der Bilddaten konnte kostengünstig mittels Software erfolgen Voraussetzung war die sofortige Verwendung eines neuen Chips

7 Datensicherheit Prinzipien der Datenspeicherung Günstig und verbreitet ist das magnetische Verfahren z.b. Festplatte Magnetbänder Wirkungsweise: Veränderung der magnetischen Eigenschaften Halbleíterspeicher z.b. RAM-Bausteine ganz neu: SSD Laufwerke Wirkungsweise: Veränderung der Eigenschaften von Silizium (Strom) Optische Verfahren z.b. CD s oder DVD s Blu Ray Disc Wirkungsweise: Veränderung der Reflexionseigenschaften Und andere Verfahren

8 Datensicherheit Lösungen für Unternehmen Backupsysteme - Nur zweiter am besten externer Speicher (Festplatte, CD-ROM ) - Backupsoftware für automatischen Prozess z.b. Acronis, Arcserv und Speicherlaufwerk Iomega StorCenter ix2 Network Storage 2000GB ( 2x 1TB), GB Streamerlaufwerk Tapeware DAT-72i HH 36-72GB intern NAS SERVER Tower - Arbeiten in der Cloud: hohe Sicherheitsstandards werden durch Anbieter gewährleistet

9 Viren, Trojaner Beispiele aus der Praxis 1. Eine hardwarebasierte Lösung am Server wurde verkauft Gerät schützt den Server, was passiert am Arbeitsplatz (USB, CD ) Aktualisierung über Softwareupdate (CD) 2. Computer fährt nur noch hoch und runter Der Computer reagiert nur noch auf den Netzschalter, nach dem Start erfolgt ohne Unterbrechungsmöglichkeit der Neustart 3. Der Computer wird blockiert erst durch Zahlungseingang benutzbar

10 Viren, Trojaner Virus! aus Wikipedia Ein Computervirus ist ein sich selbst verbreitendes Computerprogramm, welches sich in andere Computerprogramme einschleust und sich damit reproduziert. Die Klassifizierung als Virus bezieht sich hierbei auf die Verbreitungs- und Infektionsfunktion. Einmal gestartet, kann es vom Anwender nicht kontrollierbare Veränderungen am Status der Hardware, am Betriebssystem oder an der Software vornehmen (Schadfunktion). Computerviren können durch vom Ersteller gewünschte oder nicht gewünschte Funktionen die Computersicherheit beeinträchtigen und zählen zur Malware. Im Gegensatz zu Viren warten Würmer nicht passiv darauf, von einem Anwender auf einem neuen System verbreitet zu werden, sondern versuchen, aktiv in neue Systeme einzudringen. Sie nutzen dazu Sicherheitsprobleme auf dem Zielsystem aus. Ein Wurm kann sich dann wie ein Virus in eine andere Programmdatei einfügen; meistens versucht er sich jedoch nur an einer unauffälligen Stelle im System mit einem unauffälligen Namen zu verbergen und verändert das Zielsystem so, dass beim Systemstart der Wurm aufgerufen wird (wie etwa die Autostart-Funktion in Microsoft-Windows-Systemen). Beispiele: Veränderung des Betriebssystems Windows durch Infizierung der DLL s Einschalten der Kamera am Notebook Überweisung von 1 Cent je Auftrag an das eigene Konto Übernahme von Steuerungen für Maschinen und Anlagen

11 Viren, Trojaner Lösungen für Unternehmen Antivirensysteme kostenlose Antivirenprogramme z.b. Avira, Microsoft Essentials oder andere kostenpflichtige Antivirenprogramme z.b. Kaspersky, Trend Micro u.a. komplette SecurityCenterSoftware Hardwarelösung z.b. Cisco ASA 5500 kostenlose App für Smartphone z.b. avast! Mobile security

12 Hacker Jüngste Beispiele

13 Hacker Lösungen für Unternehmen Firewall einschalten! Router konfigurieren Verschlüsselungen aktivieren

14 Stromausfall Beschreibung des Problems: IT-Technik ist empfindlich gegenüber Spannungs- und Frequenzschwankung. Nach ungebremsten Stromausfall und ungeordnetem, allgemeinem Einschalten können Schäden entstehen an: Server und PCs (Netzteilen, Hauptplatinen, Controller, HDU), TK Anlagen, Netzwerk-Komponenten Stromausfall ist immer mit Verlust der letzten Daten verbunden! Lösungen + Lösungsansätze: Ausreichend dimensionierte Unterbrechungsfreie Stromversorgung zumindest für die Servertechnik (zentrale Datenhaltung) und TK-Anlage. Redundante Netzteile an Servertechnik Notstromversorgung bei großen Unternehmen Verweis: IT-Dienstleister konsultieren Infos von USV-Anbieter studieren

15 Datenverlust Beschreibung des Problems: 1. Hardware (Festplatte) ist kaputt. Server oder PC hat alles vergessen (Virenbefall,HW-Defekt,usw.) 2. Jemand löscht wichtige Daten und es wird bemerkt. Spezialfall: Verlust des IT-Systems durch Diebstahl, Brand, Jemand entwendet Daten und es wird gar nicht gemerkt (Datenklau). Spezialfall: Trojaner Lösungen + Lösungsansätze: regelmäßige Datensicherung (möglichst täglich)!! Ideal: per Backup/Recovery-System (mit Kassetten/DASI-Laufwerk) Ist nichts da: Festplattendaten vom Spezialdienstleister wieder herstellen lassen zentrale Datenhaltung (alles auf einem Serversystem) Festplatten-Verbund wegen Ausfallsicherheit (RAID) Hochwertigere/ausfallsichere Servertechnik im IT-System Verweise: Checklisten unter / Sicherheit / Info Datensicherung Informationen unter

16 Kontaktdaten Dipl.-Ing. (FH) Jörg Lippert Fronstraße Döbeln Tel: Fax: Handy: Internet:

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