Cisco WebEx Meetings Server Planungshandbuch

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1 Erste Veröffentlichung: 21. Oktober 2012 Letzte Änderung: 21. Oktober 2012 Americas Headquarters Cisco Systems, Inc. 170 West Tasman Drive San Jose, CA USA Tel: NETS (6387) Fax:

2 THE SPECIFICATIONS AND INFORMATION REGARDING THE PRODUCTS IN THIS MANUAL ARE SUBJECT TO CHANGE WITHOUT NOTICE. ALL STATEMENTS, INFORMATION, AND RECOMMENDATIONS IN THIS MANUAL ARE BELIEVED TO BE ACCURATE BUT ARE PRESENTED WITHOUT WARRANTY OF ANY KIND, EXPRESS OR IMPLIED. USERS MUST TAKE FULL RESPONSIBILITY FOR THEIR APPLICATION OF ANY PRODUCTS. THE SOFTWARE LICENSE AND LIMITED WARRANTY FOR THE ACCOMPANYING PRODUCT ARE SET FORTH IN THE INFORMATION PACKET THAT SHIPPED WITH THE PRODUCT AND ARE INCORPORATED HEREIN BY THIS REFERENCE. IF YOU ARE UNABLE TO LOCATE THE SOFTWARE LICENSE OR LIMITED WARRANTY, CONTACT YOUR CISCO REPRESENTATIVE FOR A COPY. The Cisco implementation of TCP header compression is an adaptation of a program developed by the University of California, Berkeley (UCB) as part of UCB's public domain version of the UNIX operating system. All rights reserved. Copyright 1981, Regents of the University of California. NOTWITHSTANDING ANY OTHER WARRANTY HEREIN, ALL DOCUMENT FILES AND SOFTWARE OF THESE SUPPLIERS ARE PROVIDED AS IS" WITH ALL FAULTS. CISCO AND THE ABOVE-NAMED SUPPLIERS DISCLAIM ALL WARRANTIES, EXPRESSED OR IMPLIED, INCLUDING, WITHOUT LIMITATION, THOSE OF MERCHANTABILITY, FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE AND NONINFRINGEMENT OR ARISING FROM A COURSE OF DEALING, USAGE, OR TRADE PRACTICE. IN NO EVENT SHALL CISCO OR ITS SUPPLIERS BE LIABLE FOR ANY INDIRECT, SPECIAL, CONSEQUENTIAL, OR INCIDENTAL DAMAGES, INCLUDING, WITHOUT LIMITATION, LOST PROFITS OR LOSS OR DAMAGE TO DATA ARISING OUT OF THE USE OR INABILITY TO USE THIS MANUAL, EVEN IF CISCO OR ITS SUPPLIERS HAVE BEEN ADVISED OF THE POSSIBILITY OF SUCH DAMAGES. Cisco and the Cisco logo are trademarks or registered trademarks of Cisco and/or its affiliates in the U.S. and other countries. To view a list of Cisco trademarks, go to this URL: Third-party trademarks mentioned are the property of their respective owners. The use of the word partner does not imply a partnership relationship between Cisco and any other company. (1110R) Any Internet Protocol (IP) addresses used in this document are not intended to be actual addresses. Any examples, command display output, and figures included in the document are shown for illustrative purposes only. Any use of actual IP addresses in illustrative content is unintentional and coincidental Cisco Systems, Inc. All rights reserved.

3 INHALTSVERZEICHNIS Einleitung und Datenzentrum-Topologie für Ihr System 1 Vorstellung des Cisco WebEx Meetings Servers 1 Informationen für Kunden von Cisco Unified MeetingPlace 2 Bereitstellung Ihres Systems mit einem Datenzentrum 2 VMware vsphere bei Ihrem System anwenden 3 Vorteile der Bereitstellung von VMware vsphere auf Ihrem System 4 Allgemeine Konzepte für Ihre Systembereitstellung 6 Meetings beitreten 7 Netzwerktopologie Ihres Systems 9 Empfohlene Netzwerktopologie 9 Redundantes Netzwerk in HA-Bereitstellungen 10 Verschiedene Arten von Netzwerktopologien für Ihr System 11 Interne Internet-Reverseproxy Netzwerktopologie 11 Non-Split-Horizon Netzwerktopologie 12 Vollkommen interne Netzwerktopologie 14 Split-Horizon Netzwerktopologie 14 Auswahl der Systemgröße 17 Benutzer 17 Bereitstellung der Größen für Ihr System 18 Anforderungen für die vcenter Ko-Residenz 18 Virtuelle Maschinen In Ihrem System Benutzer-System Benutzer-System Benutzer-System Benutzer-System 21 Erforderliche Netzwerk-Änderungen für Ihre Bereitstellung 23 Netzwerk-Checkliste Ihres Systems 24 Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und allen internen virtuellen Maschinen 25 iii

4 Inhaltsverzeichnis Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und allen internen virtuellen Maschinen 27 Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatische Bereitstellung, öffentlichen Zugriff und einen Non-Split-Horizon DNS 31 Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manuelle Bereitstellung, öffentlichen Zugriff und einen Non-Split-Horizon-DNS 33 Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatische Bereitstellung, öffentlichen Zugriff und einen Split-Horizon-DNS 36 Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manuelle Bereitstellung, öffentlichen Zugriff und einen Split-Horizon-DNS 39 Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatische Bereitstellung und ohne öffentlichen Zugriff 42 Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manuelle Bereitstellung und ohne öffentlichen Zugriff 44 Port-Zugriff, wenn sich alle virtuellen Maschinen im internen Netzwerk befinden 46 Portzugang mit einem Internet-Reverseproxy im DMZ-Netzwerk 47 Verwendung von NAT in Ihrem System 53 Weiterleitungsproxys 55 Tabellen für die Kurzübersicht der Systemkapazität 57 Maximale Systemkapazität und Skalierbarkeit für jede Systemgröße 57 Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM) 59 Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM) 59 CUCM Funktion-Kompatibilität und Support 60 CUCM Basiskonfiguration 63 Konfigurationscheckliste 63 Konfiguration eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils 64 Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils eines Lastenausgleichsservers 64 Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils eines Anwendungsservers 65 Konfiguration eines SIP-Profils 66 Konfiguration eines Standard SIP-Profils 66 Konfiguration eines TLS SIP-Profils 66 Konfiguration eines IPv6 SIP-Profils 67 Spezifische CUCM Konfiguration 67 iv

5 Inhaltsverzeichnis Zertifikats-Management 67 Cisco WebEx Meetings Server Zertifikate hochladen 68 CUCM-Zertifikate herunterladen 68 Konfiguration eines SIP-Übertragungsweges 69 Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges auf einem Lastenausgleichsserver 69 Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges auf einem Anwendungsserver 70 Die Konfiguration einer Routen-Gruppe 71 Die Konfiguration einer Routen-Liste 72 Konfiguration eines Routen-Musters 72 Konfigurieren eines SIP-Routen-Musters 73 CUCM-Konfiguration bei Hochverfügbarkeitssystemen und Systemen ohne Hochverfügbarkeit 73 Konfiguration von CUCM bei 50-, 250- und 800-Benutzer-Systemem ohne Hochverfügbarkeit 73 Konfiguration von CUCM bei 50-, 250- und 800-Benutzer-Systemen mit Hochverfügbarkeit 75 Konfiguration von CUCM bei 2000-Benutzer-Systemen ohne Hochverfügbarkeit 76 Konfiguration von CUCM bei 2000-Benutzer-Systemen mit Hochverfügbarkeit 77 Download und Massenbereitstellungsanwendungen 81 Anwendungen von der Administration-Site herunterladen 82 Inhalt der ZIP-Dateien für die Anwendung 83 Massive Bereitstellung von Cisco WebEx Produktivitätswerkzeugen 86 Unbeaufsichtigte Installation durch den Administrator unter Verwendung der Befehlszeile 86 Unbeaufsichtigte Deinstallation durch den Administrator über die Befehlszeile 87 Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS 87 Ankündigung der Cisco WebEx Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm 88 Komponenten der Produktivitätswerkzeuge mithilfe von SMS über das automatische System-Programm entfernen 89 Komponenten zu den Produktivitätswerkzeugen unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm hinzufügen 90 Deinstallation der Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm 91 Ankündigung des Programms für die Aktualisierung der WebEx Produktivitätswerkzeuge 92 Ein Paket aus einer Definition erstellen 92 Massen Bereitstellung der Meetinganwendung 93 v

6 Inhaltsverzeichnis Installieren von Cisco WebEx Meetings 93 Unbeaufsichtigte Installation durch den Administrator unter Verwendung der Befehlszeile 94 Unbeaufsichtigte Deinstallation durch den Administrator über die Befehlszeile 94 Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS 95 Ankündigung der Cisco WebEx Meetings Anwendung unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm 95 Deinstallieren der Cisco WebEx Meetings Anwendung unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm 96 Massen Bereitstellung des Netzwerkaufzeichnungs-Players 97 Installieren des Netzwerkaufzeichnungs-Players 97 Unbeaufsichtigte Installation durch den Administrator unter Verwendung der Befehlszeile 97 Unbeaufsichtigte Deinstallation durch den Administrator über die Befehlszeile 98 Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS 98 Ankündigung des Cisco WebEx Netzwerkaufzeichnungs-Players unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm 99 Deinstallieren des Cisco WebEx Netzwerkaufzeichnungs-Players unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm 100 Lizenzverwaltung 101 Lizenzen 101 SAML SSO-Konfiguration 107 Überblick des Einmaligem Anmelden 107 Vorteile des Einmaligem Anmelden 108 Überblick über die Einrichtung von SAML 2.0 Einmaliges Anmelden 109 SAML 2.0 SSO-Unterschiede zwischen Cloudbasierten WebEx Meeting-Diensten und WebEx Meetings Server 110 Netzwerkverwaltung 119 Netzwerkverwaltungsanforderungen 119 Meetingaufzeichnungen 123 Meeting-Aufzeichnungen 123 vi

7 KAPITEL 1 Einleitung und Datenzentrum-Topologie für Ihr System Dieses Kapitel umfasst eine Einführung, eine Datenzentrum Übersicht und die VMware vcenter Systemanforderungen. Vorstellung des Cisco WebEx Meetings Servers, Seite 1 Informationen für Kunden von Cisco Unified MeetingPlace, Seite 2 Bereitstellung Ihres Systems mit einem Datenzentrum, Seite 2 VMware vsphere bei Ihrem System anwenden, Seite 3 Vorteile der Bereitstellung von VMware vsphere auf Ihrem System, Seite 4 Allgemeine Konzepte für Ihre Systembereitstellung, Seite 6 Meetings beitreten, Seite 7 Vorstellung des Cisco WebEx Meetings Servers Der Cisco WebEx Meetings Server ist eine sichere, vollkommen virtualisierte, private Cloud (vor Ort) Konferenz-Lösung, die Audio, Video und Web kombiniert, um die Konferenzkosten zu minimieren und Ihre Investition in Cisco Unified Communications zu maximieren. Der Cisco WebEx Meetings Server erfüllt die Bedürfnisse der Unternehmen von heute, durch die Präsentation einer kompetenter Konferenzlösung, die alle erforderlichen Tools umfasst, um die Kollaboration so effektiv und reibungslos wie möglich zu gestalten. Er bietet Nutzern eine interaktive und produktive Umgebung. Sie können diese Konferenzlösung in Ihrem privaten Cloud, hinter der Firewall Ihres Rechenzentrums, bereitstellen und verwalten. Sie wurde für Cisco UCS Servers und VMware 5.0 entwickelt. Sie umfasst eine schnelle virtuelle Bereitstellung und effiziente Tools, die den Administratoren die Konfiguration und die Verwaltung des Systems erleichtern und Ihnen eine Übersicht der wichtigsten Systemleistungsparameter zur Verfügung stellt. Wie auch alle weiteren Produkte von Cisco WebEx bietet dieses Produkt Echtzeit-Kollaborationswerkzeugen, inklusive der Dokument-, Anwendungs- und Desktopfreigabe, Kommentar -Tools, vollständiges Hoststeuerelement zur effektiven Verwaltung von Meetings, eine integrierte Teilnehmerliste mit aktivem 1

8 Informationen für Kunden von Cisco Unified MeetingPlace Einleitung und Datenzentrum-Topologie für Ihr System Sprecher, Video-, Aufzeichnungs- und -Wiedergabe-Schaltung. Dieses Produkt verwendet hochqualitatives Video, sodass das Teilen von Video scharf und klar ist. Zusätzlich können mobile Benutzer über ihr iphone oder ipad den Meetings beitreten oder an diesen teilnehmen. Wichtige Berücksichtigungen in Bezug auf Ihr System Bitte beachten Sie Folgendes: Weiterleitungsproxys: Werden nicht empfohlen, obwohl Sie Weiterleitungsproxys mit Einschränkungen verwenden können. Weitere Informationen finden Sie unter Cisco WebEx Meetings Server - Anweisungen zur Fehlerbehebung. Reverseproxys: Es wird nur der Internet-Reverseproxy, der in diesem Produkt beinhaltet ist, unterstützt. NAT: Wird unterstützt, wenn er den Systemanforderungen entspricht. Ausführliche Informationen finden Sie unter Verwendung von NAT in Ihrem System, auf Seite 53. Mehrfache Datenzentren: Bei dieser Version wird die Bereitstellung mit nur einem Datenzentrum unterstützt. Ausführliche Informationen finden Sie unter Bereitstellung Ihres Systems mit einem Datenzentrum, auf Seite 2. Vorsicht Wenn die Empfehlungen und die Anforderungen bei der Bereitstellung Ihres Systems nicht eingehalten werden, trägt Cisco keine Verantwortung für Probleme, die aufgrund der nicht Einhaltung der Anleitungen, auftreten könnten. Informationen für Kunden von Cisco Unified MeetingPlace Wenn Sie ein früherer oder bestehender Kunde des Cisco Unified MeetingPlaces sind, dann finden Sie weitere Informationen zum Übergang auf dieses neue Produkt unter Cisco WebEx Meetings Server Software-Dokumentation. Wichtig Aufgrund der architektonischen Unterschiede besteht kein Migrationspfad (für bestehende Benutzer-Accounts, Anpassungen und Meetings) vom Cisco Unified MeetingPlace zum Cisco WebEx Meetings Server. Diese sind zwei verschiedene Produkte. Sie können den Übergang für Ihre Benutzer vereinfachen, indem Sie weiterhin den Cisco Unified MeetingPlace und den Cisco WebEx Meetings Server für einen bestimmten Zeitpunkt unterstützen, wobei Sie Ihre Benutzer auffordern, können auf das neue System zu schalten. Um Ihnen bei der Schulung der Benutzer zu helfen, bietet Ihnen Cisco Schulungsvideos an, auf welche Sie über die Endbenutzer Hilfeseite zugreifen können. Bereitstellung Ihres Systems mit einem Datenzentrum Der aktuelle Systemdesign, mit einem optionalen HA-System, wurde für eine einzige Datencenterbereitstellung vorgesehen. 2

9 Einleitung und Datenzentrum-Topologie für Ihr System VMware vsphere bei Ihrem System anwenden Das HA-System besteht aus redundanten virtuellen Maschinen für jeden Maschinentyp Ihrer Bereitstellung. Zum Beispiel: Ein primäres 250-Benutzer-System beinhaltet eine virtuelle Admin-Maschine, eine virtuelle Medien-Maschine und einen Internet-Reverseproxy (für öffentlichen Zugriff). Wenn Sie ein HA-System hinzufügen, umfasst das 250-Benutzer-System zwei virtuelle Admin-Maschinen, zwei virtuelle Medien-Maschinen und zwei virtuelle Internet Reverse Proxy Maschinen. Ein primäres 2000-Benutzer-System umfasst eine virtuelle Admin-Maschine, drei virtuelle Medien-Maschinen, zwei virtuelle Web-Maschinen und einen Internet Reverse Proxy (für den öffentlichen Zugriff). Wenn Sie ein HA-System hinzufügen, umfasst das 2000-Benutzer-System zwei virtuelle Admin-Maschinen, vier (drei plus eine redundante) virtuelle Medien-Maschinen, drei (zwei plus eine redundante) virtuelle Web-Maschinen und zwei virtuelle Internet Reverse Proxy Maschinen. In einem HA-System werden die öffentliche VIP-Adresse und die private VIP-Adresse gemeinsam verwendet. Wenn eine virtuelle Maschine außer Betrieb ist, verwendet die andere virtuelle Maschine dieselbe VIP-Adresse. Aufgrund dieser Eigenschaft ist der Ausfall einer virtuellen Maschine für Endbenutzer fast völlig transparent (da Meetings weiterlaufen), ohne dass ungewöhnliche Aufforderungen in der DNS-Infrastruktur erscheinen. Allerdings kann eine gemeinsame VIP-Adresse nur ein einziges Netzwerksegment oder VLAN implementieren. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass die Teilung eines VLAN auf zwei Datenzentren viele Probleme bereitet. Wir erfordern eine hoch verfügbare Konnektivität zwischen den internen virtuellen Maschinen und reduzieren somit großenteils das Problem einer Unterscheidung zwischen der Fehlfunktion einer virtuellen Maschine und dieser eines Netzwerks. Das Ermöglichen eines geteilten Netzwerks kann zu geteilten Meetings und Datenbank-Aktualisierungskonflikte führen. Es ist praktischer ein wirklich hoch verfügbares Netzwerksegment innerhalb eines einzigen Datencenters, anstatt von zwei Datencenters, herzustellen. Cisco glaubt, dass der beste Weg, ein fehlertolerantes System zu erstellen, ist, wenn die meisten Systemkomponenten als "Alle aktiv" funktionieren. Allerdings sind einige Kernkomponenten, besonders der Datenbankdienst, auf "aktiv/standby" gestellt. Webserver und Medienkomponenten im "HA-System" sind von den Komponenten des "primären Systems" abhängig. Jede Latenz oder Unterbrechung der Verbindung kann zu Zeitverzögerungen bei den Endbenutzern führen, besonders wenn diese Meetings planen oder dessen beitreten. Die Latenz zwischen den Mediendienst-Komponenten ergänzt sofort die Audio- und Video-Latenz während der Meetings bei einigen Benutzern. VMware vsphere bei Ihrem System anwenden VMware vsphere Dieses Produkt kann nur auf einer VMware vsphere Virtualisierungsplattform installiert werden. (Vollständige Einzelheiten zu den VMware-Anforderungen finden Sie unter Cisco WebEx Meetings Server Systemanforderungen). Cisco empfiehlt die Bereitstellung des Produktes nur auf ein einziges Datenzentrum. Mit Ausnahme der kleineren Konfiguration, alle Installationen stellen mehrfache virtuelle Maschinen bereit. Um Ihnen Zeit zu ersparen, empfiehlt Ihnen Cisco Standard Cisco UCS-Server mit einer bestimmten Hardware- und VMware-Produkten-Konfiguration zu verwenden. Cisco WebEx Meetings Server wurde jedoch entwickelt, um auf jedem gleichwertigen Cisco UCS-Server, der diesen oder höheren Anforderungen entspricht, zu funktionieren. 3

10 Vorteile der Bereitstellung von VMware vsphere auf Ihrem System Einleitung und Datenzentrum-Topologie für Ihr System Vollständige Einzelheiten zu Hardware- und VMware-Anforderungen finden Sie unter Cisco WebEx Meetings Server Systemanforderungen. Sie müssen VMware vsphere 5.0 zur Verwendung als Hypervisor-Plattform für Cisco WebEx Meetings Server, durch Abschluss einer der folgenden Aktionen, erwerben: Erwerben Sie vsphere 5.0 direkt von Cisco aus der GPL (Globale Preisliste). Cisco ist ein autorisierter VMware-Partner und Verteiler. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie gerne alle Produkte "aus einer Hand" erwerben möchten. Sie können vsphere 5.0 direkt von VMware über direkt mit VMware abgeschlossene Unternehmensverträge erwerben. Vorteile der Bereitstellung von VMware vsphere auf Ihrem System In diesem Abschnitt wird erläutert, warum VMware vsphere und vcenter einen festen Bestandteil bei der Verwendung dieses Cisco WebEx Produktes bilden. Zudem listet er einige Bedenken auf. Bereitstellung des Systems Dieses Produkt wird als AppliVMware vsphere 5.0, OVA-kompatibel in Form eines virtuellen Geräts und nicht als Softwaresammlung auf einer DVD angeboten. Sie müssen vcenter für die OVA-Bereitstellung besitzen, andernfalls wird das Produkt nicht installiert. Die Form dieses virtuellen Geräts ermöglicht uns eine schnelle Bereitstellung; in bestimmten Fällen wird weniger als eine Stunde Zeit benötigt. Um schnelle Installationen mit der virtuellen OVA-Appliance zu vereinfachen, können Sie für die meisten Systemgrößen die automatische System-Bereitstellung auswählen. Sie müssen lediglich die vcenter-zugangsdaten angeben. Danach übernehmen wir die Bereitstellung aller virtuellen Maschinen für Ihr System, ohne dass hierbei manuelle Eingriffe erforderlich werden. Diese Innovation reduziert die anfallenden Unkosten und die erforderliche Arbeitszeit auf ein Minimum. Der Cisco WebEx Meetings Server erfordert die Ausführung der VMware ESXi 5.0, ESXi 5.0 Aktualisierung 1 oder des VMware ESXi 5.0 installierbaren Cisco ISO-Bildes. Diese beiden Editionen erhalten die erforderlichen Treiber zur Unterstützung der Cisco UCS-Servern, die für den Cisco WebEx Meetings Server benötigt werden. Weitere Informationen finden Sie unter docs/unified_computing/ucs/release/notes/ol_26617.pdf. Einfache Wiederherstellung nach Systemfehlern Mit VMware Data Recovery können Sie systemändernde Änderungen schnell wieder rückgängig machen, wenn diese Änderungen nicht Ihren Erwartungen entsprechen. Dies hilft Ihnen dabei, Ihr System vor einem Absturz und einem möglichen, mühsamen erneuten Bereitstellen des Systems zu schützen. Hinweise für vsphere Beachten Sie die folgenden Hinweise: 4

11 Einleitung und Datenzentrum-Topologie für Ihr System Vorteile der Bereitstellung von VMware vsphere auf Ihrem System Sie können Ihre virtuelle Maschine zu einem anderen ESXi Host verschieben. Allerdings müssen Sie das Layout der virtuellen Maschinen auf dem ESXi Host beibehalten. Das bedeutet, dass Sie bei einer geplanten Verschiebung einer virtuellen Medien-Maschine, die koresident mit einer virtuellen Web-Maschine ist, darauf achten müssen, dass Sie sie entweder zu einem separaten ESXi Host (als einzige virtuelle Maschine dieses Hosts) oder zu einem ESXi Host verschieben, der bereits über eine virtuelle Web-Maschine verfügt. Hinweis Ihr Ziel-ESXi-Host muss denselben Systemanforderungen wie der Legacy-ESXi-Host entsprechen. Allerdings können Sie zum Verschieben Ihrer virtuellen Maschinen weder VMotion noch Storage Vmotion verwenden, da diese in dieser Version nicht unterstützt werden. VMware Distributed Resource Schedule (DRS) wird nicht unterstützt. vsphere Hochverfügbarkeit (HA) wird nicht unterstützt. vsphere Clustering und Ressourcen-Freigabe werden nicht unterstützt. vsphere Best-Practice-Methoden für dieses Produkt Cisco empfiehlt die Anwendung von Momentaufnahmen des virtuellen Computers nicht. Falls Sie entscheiden sollten, Momentaufnahmen zu verwenden, müssen Sie nach der Bestätigung Ihrer Systemänderungen gegebenenfalls entweder die Momentaufnahmen übernehmen oder diese schnellstmöglich entfernen. Die Aufbewahrung von Momentaufnahmen über längere Zeit würde zu einer Leistungsminderung führen. Bei SAN-Umgebungen stellen Sie die Festplattenbilder auf einem SAN mit hohen IOP-Werten bereit. Stellen Sie sicher, dass Ihr SAN ausreichend freien Speicherplatz verfügt. Momentaufnahmen werden auf demselben SAN gespeichert. Stellen Sie ein 10GB-Netzwerk bereit, zur schnellsten Bereitstellung und Bandbreite bei zukünftigem Wachstum. Alle virtuelle Maschinen sollten vom selben VCenter verwaltet werden. Somit würde die Wiederherstellung vereinfacht werden, falls eine erforderlich sein sollte. Anforderungen für vcenter Server Zusätzlich zu vsphere 5.0 wird auch vcenter Server 5.0 benötigt. Um dieses virtuelle Gerät bereitzustellen, müssen Sie zusätzlich vcenter verwenden, um die virtuellen Maschinen in Ihrem System bereitzustellen und zu verwalten. Dieses Produkt funktioniert nicht ohne vcenter Server. Cisco empfiehlt außerdem, vor jedem wichtigen systemändernden Eingriff Backups und Momentaufnahmen des Systems zu erstellen. Durch das Erstellen von Backups können Sie die Änderungen rückgängig machen, wenn die Aktualisierung nicht Ihren Erwartungen entspricht. Mit vcenter können Sie Backups und Momentaufnahmen automatisieren. Auch wenn die vsphere Standard Edition für das 50- oder 250-Benutzer-System vorausgesetzt wird, können Sie alternativ das vsphere 5.0 Essentials Plus Kit erwerben. Bitte beachten Sie, dass das vsphere 5.0 Essentials Plus Kit vor allem für kostenbewusste Anwender geeignet ist, die das 50-Benutzer-System 5

12 Allgemeine Konzepte für Ihre Systembereitstellung Einleitung und Datenzentrum-Topologie für Ihr System bereitstellen. Das Essentials Plus Kit verzichtet jedoch auf verschiedene erweiterte Funktionen, die normalerweise von Firmenkunden benötigt werden. vsphere 5.0 Enterprise Plus Edition Für das 800- und das 2000-Benutzer-System Das 800- und das 2000-Benutzer-System beinhalten virtuelle Maschinen, die zwischen 30 und 40 vcpus benötigen. Diese virtuellen Maschinen nutzen diese vcpus, um sehr rechenintensive Aufgaben auszuführen, wie SSL-Verschlüsselung oder -Entschlüsselung, Mischen von Audio-Datenströmen usw. Sie müssen mindestens die vsphere 5.0 Enterprise Plus Edition erwerben, da günstigere Editionen nicht die benötigte Anzahl an vcpus unterstützen. vsphere 5.1 wird für diese Version von Cisco WebEx Meetings Server nicht unterstützt Cisco WebEx Meetings Server 1.0 unterstützt nur die vshpere-versionen 5.0 und 5.0 Aktualisierung 1. Er unterstützt derzeit nicht vsphere 5.1. Da vsphere 5.0 nicht mehr von VMware vertrieben wird, sollten Sie vsphere 5.1 von VMware oder direkt von Cisco erwerben. "Herabstufen" Sie dann auf vsphere 5.0, um Cisco WebEx Meetings Server zu hosten. Mit Ihrer vsphere 5.1-Lizenz haben Sie das Recht, auf vsphere Version 5.0 herabzustufen. Allgemeine Konzepte für Ihre Systembereitstellung Systemgrößen System mit 50 gleichzeitigen Benutzern Unterstützt üblicherweise ein Unternehmen mit 500 bis 1000 Beschäftigten Primäres System (ohne HA) inklusive einer virtuellen Admin-Maschine und einem optionalen Internet Reverse Proxy (für den öffentlichen Zugriff) System mit 250 gleichzeitigen Benutzern Unterstützt üblicherweise ein Unternehmen mit 2500 bis 5000 Beschäftigten Ein primäres System (ohne HA) besteht aus einer virtuellen Admin-Maschine, einer virtuellen Medien-Maschine und einem optionalen Internet Reverse Proxy (für den öffentlichen Zugriff) System mit 800 gleichzeitigen Benutzern Unterstützt üblicherweise ein Unternehmen mit 8000 bis Beschäftigten Ein primäres System (ohne HA) besteht aus einer virtuellen Admin-Maschine, einer virtuellen Medien-Maschine und einem optionalen Internet Reverse Proxy (für den öffentlichen Zugriff) System mit 2000 gleichzeitigen Benutzern Unterstützt üblicherweise ein Unternehmen mit bis Beschäftigten Primäres System (ohne HA) inklusive einer virtuellen Admin-Maschine, 3 virtuellen Medien-Maschinen, 2 Web-Maschinen und einem optionalen Internet Reverse Proxy (für den öffentlichen Zugriff) 6

13 Einleitung und Datenzentrum-Topologie für Ihr System Meetings beitreten Bei der Bereitstellung verwendete Begriffe Feldname WebEx-Site-URL WebEx Administration-URL Öffentliche VIP Private VIP Beschreibung Sicherer http-url für Benutzer, um Meetings abzuhalten und an diesen teilzunehmen. Sicherer http-url für Administratoren, um das System zu konfigurieren, zu überwachen und zu verwalten. IP-Adresse für den WebEx-Site-URL IP-Adresse für den Administration-Site-URL IP-Adresse für den WebEx-Site-URL (nur für interne Benutzer, falls Sie über einen Split-Horizon-DNS verfügen). Meetings beitreten Benutzer können Meetings über einen Browser oder einen Client auf ihrem Desktop beitreten. Weitere Einzelheiten zur Funktionsfähigkeit für Endbenutzer finden Sie in der Online-Hilfe für Endbenutzer dieses Produkts. Melden Sie sich bei der WebEx-Website an und wählen Sie Hilfe aus. Windows-Benutzer Benutzer von Microsoft Internet Explorer 8 und 9 können ein ActiveX-Steuerelement oder ein va-plug-in installieren, das WebEx Meetings Anwendungsinstallationsprogramm herunterladen oder die Anwendung in einem temporären Systemordner (wie z. B. TFS) ausführen. Die Clientsoftware wird heruntergeladen und automatisch installiert, sobald der Benutzer zum ersten Mal einem Meeting beitritt. Benutzer von Google Chrome oder Mozilla Firefox können ein va-plug-in installieren, die WebEx Meetings Anwendung herunterladen oder die Anwendung in einem temporären Systemordner ausführen. Die Clientsoftware wird heruntergeladen und automatisch installiert, sobald der Benutzer zum ersten Mal einem Meeting beitritt. Oben genannte Punkte gehen davon aus, dass der Benutzer Administrator-Privilegien auf seinem PC verfügt, um an WebEx Meetings teilnehmen zu können. Wenn dies nicht der Fall ist, dann müssen die Systemadministratoren den WebEx Anwendungsklienten mittels einer standardmäßigen Desktop-Verwaltungssoftware, wie z. B. IBM Tivoli, auf den Benutzer-Desktop verschieben. Siehe Download und Massenbereitstellungsanwendungen, auf Seite 81. Es werden bei diesem Produkt keine bestimmten Administrator-Einstellungen für ActiveX, den va-plug-in oder das WebEx Meeting Anwendung Installationsprogramm oder TFS vorgenommen. Mac-Benutzer Wenn va aktiviert ist (va ist standardmäßig bei Mac OS X Lion (Version 10.7) und OS X Mountain Lion (Version 10.8) aktiviert), dann können die Benutzer den va-plug-in installieren. Die Clientsoftware wird heruntergeladen und automatisch installiert, sobald der Benutzer zum ersten Mal einem Meeting beitritt. 7

14 Meetings beitreten Einleitung und Datenzentrum-Topologie für Ihr System Wenn va deaktiviert ist, dann kann der Benutzer die WebEx Meetings Anwendung herunterladen und aktivieren. 8

15 KAPITEL 2 Netzwerktopologie Ihres Systems Endbenutzer erleben Cisco WebEx Meetings Server wie eine Website, auf die die Nutzer zugreifen, um Meetings anzusetzen und ihnen beizutreten. Eine Besonderheit dieser Website sind die Elemente für Echtzeitkonferenzen, die Online-Meetings ermöglichen. In diesem Kapitel werden die verschiedenen, für dieses Produkt unterstützten Netzwerktopologien sowie die entsprechenden Vor- und Nachteile beschrieben. Wählen Sie die Möglichkeit, die Ihren Bedürfnissen und Ihrer Netzwerkbereitstellung am besten entspricht. Wenn Sie jedoch möchten, dass mobile Benutzer an Meetings teilnehmen, wählen Sie eine Netzwerktopologie, die die virtuelle Internet-Reverseproxy Maschine beinhaltet, die öffentlichen Zugriff ermöglicht. Empfohlene Netzwerktopologie, Seite 9 Redundantes Netzwerk in HA-Bereitstellungen, Seite 10 Verschiedene Arten von Netzwerktopologien für Ihr System, Seite 11 Interne Internet-Reverseproxy Netzwerktopologie, Seite 11 Non-Split-Horizon Netzwerktopologie, Seite 12 Vollkommen interne Netzwerktopologie, Seite 14 Split-Horizon Netzwerktopologie, Seite 14 Empfohlene Netzwerktopologie Cisco WebEx Meetings Server umfasst zwei Gruppen von virtuellen Maschinen: Interne virtuelle Maschinen und virtuelle Internet-Reverseproxy Maschinen. Alle Systeme müssen eine oder mehrere interne virtuelle Maschinen umfassen. Internet-Reverseproxy ist nur für Systeme notwendig, bei denen externe Benutzer via Internet oder über Mobilgeräte Meetings abhalten oder an Meetings teilnehmen können. Ohne Internet-Reverseproxy können nur interne und VPN-Benutzer Meetings abhalten oder an Meetings teilnehmen. Interne virtuelle Computer Interne virtuelle Maschinen verweisen auf die virtuelle Admin-Maschine, und falls zutreffend auf die virtuellen Medien- und Web-Maschinen. Die internen virtuellen Maschinen müssen sich auf einem einzigen, gemeinsamen VLAN oder Teilnetz befinden. Während der Systembereitstellung werden Sie Fehlermeldungen sehen, wenn Ihre 9

16 Redundantes Netzwerk in HA-Bereitstellungen Netzwerktopologie Ihres Systems IP-Adressen-Aufgaben auf diese Regel verstoßen. Der Systemauslegung setzt voraus, dass alle interne virtuelle Maschinen, inklusive der virtuellen HA-Maschine, auf einem lokalen LAN miteinander verbunden sind und somit hohe Bandbreite, geringfügigen Paketverlust und eine Latenz unter 1 ms, zwischen diesen virtuellen Maschinen, bieten. Das Cisco WebEx Meetings Serversystem wurde nicht entworfen, um zwischen mehrfachen Datacenters geteilt zu werden. Cisco empfiehlt, die internen virtuellen Maschinen auf dem gleichen Ethernet Switch zu installieren (in der Regel auf dem gleichen Rack wie die virtuellen Maschinen) mit einem Mindestdurchsatz von 1 Gbps für 50- und 250-Benutzer-Systeme 10 Gbps für 800- und 2000-Benutzer-Systeme Für Links zwischen Edge- und Core-Switch. Die Netzwerklatenz muss weniger als 1 ms betragen. Hinweis Beim Internet-Reverseproxy 'sieht' der NIC den Netzwerkverkehr, der anderen Geräten doppelt, weil diese Verbindungen zweimal, eingehend und ausgehend, durch den NIC gehen. Sprache, Daten, Video und SAN sind alle von der Netzwerk-Bandbreite abhängig. Es ist wichtig ein Netzwerk bereitzustellen, dass die erforderliche Auslastung behandeln kann. Wenn Sie stattdessen die virtuellen Maschinen auf unterschiedlichen Ethernet Switches innerhalb eines gleichen Datenzentrums installieren, muss Ihr Netzwerk die in diesem Abschnitt aufgeführten Anforderungen erfüllen. In diesem Fall muss die Switch-to-Switch-Übertragungsleitung die gleichen Netzwerkeigenschaften wie die L3 Latenzzeit sowie den Durchsatz für einen einzigen, physischen Switch aufweisen. Weitere Informationen zu Systemen mit HA finden Sie unter Redundantes Netzwerk in HA-Bereitstellungen, auf Seite 10. Virtuelle Internet-Reverseproxy Maschinen Die virtuellen Internet Reverse Proxy Maschinen weisen die gleichen Netzwerkanforderungen wie die internen virtuellen Maschinen auf. Bei einer Non-Split-Horizon-Konfiguration und einer Split-Horizon-Konfiguration werden die virtuellen Internet Reverse Proxy Maschinen in Ihrem DMZ-Netzwerk und nicht in dem internen Netzwerk bereitgestellt. Weil es häufig vorkommt, dass die internen virtuellen Maschinen und die virtuellen Internet-Reverseproxy Maschinen sich auf verschiedenen Racks, Servern, und ESXi-Hosts befinden, empfiehlt Cisco Folgendes: 50- und 250-Benutzer-Systeme: duale 1 Gigabit Ethernet Links zwischen den DMZ-Switches und den von den internen virtuellen Maschinen verwendeten Switches und 2000-Benutzer-Systeme: duale 10 Gigabit Ethernet Links zwischen den DMZ-Switches und den von den internen virtuellen Maschinen verwendeten Switches. Redundantes Netzwerk in HA-Bereitstellungen Die redundanten (HA) virtuellen Maschinen müssen sich innerhalb demselben Rechenzentrums, mit den primären virtuellen Maschinen befinden. Alle diese virtuelle Maschinen müssen sich auf demselben 10

17 Netzwerktopologie Ihres Systems Verschiedene Arten von Netzwerktopologien für Ihr System VLAN oder Teilnetz befinden. Die Geschwindigkeit- und Latenz-Anforderungen zur Konnektivität zwischen den primären HA-Komponenten sind dieselben, wie es zuvor für die primären virtuellen Maschinen definiert wurde. Wichtig Cisco empfiehlt kein Teilen der primären und redundanten (HA) Komponenten des Systems zwischen Datacenters. Die Konnektivität zwischen allen virtuellen Maschinen, beiden, der primären und der HA, muss vollkommen redundant sein, sodass eine Fehlfunktion eines Switches oder einer Netzwerkverbindung nicht die Konnektivität zwischen den primären und den HA Komponenten beeinträchtigen kann. Um diese Redundanz zu erreichen, muss jeder Host-Server duale redundante Verbindungen zu einem Paar Ethernetswitches (eine Verbindung zu Switch A plus eine Verbindung zu Switch B) verfügen. Die primären und redundanten (HA) virtuelle Internet-Reverseproxy Maschinen müssen sich auf einem gemeinsamen VLAN oder Teilnetz (meistens nicht auf demselben Teilnetz wie die internen virtuellen Maschinen) befinden. Die Konnektivität zwischen diesen zwei virtuellen Internet-Reverseproxy Maschinen muss vollkommen redundant sein, genauso wie bei den internen virtuellen Maschinen. Verschiedene Arten von Netzwerktopologien für Ihr System Dieses Produkt unterstützt folgende Netzwerktopologien: Interne Internet-Reverseproxy Netzwerktopologie, auf Seite 11 Non-Split-Horizon Netzwerktopologie, auf Seite 12 Vollkommen interne Netzwerktopologie, auf Seite 14 Split-Horizon Netzwerktopologie, auf Seite 14 Hinweis Wenn Ihre Netzwerktopologie Weiterleitungsproxys beinhaltet, dann müssen diese bestimmten Anforderungen erfüllen, sodass der Internet-Reverseproxy einwandfrei funktionieren kann. Ausführliche Informationen finden Sie unter Cisco WebEx Meetings Server - Anweisungen zur Fehlerbehebung. Interne Internet-Reverseproxy Netzwerktopologie Dieser Abschnitt beschreibt die Netzwerk-Topologie, bei der sich alle virtuellen Maschinen in Ihrem System (einschließlich Internet Reverse Proxy) in dem gleichen internen Netzwerk befinden. Hinweis Mit dieser Konfiguration können sich Benutzer ohne VPN-Verbindung sicher über das Internet anmelden und Meetings beitreten. 11

18 Non-Split-Horizon Netzwerktopologie Netzwerktopologie Ihres Systems Hinweis Wenn Sie automatische Bereitstellung anwenden, dann müssen die ESXi-Hosts für alle Ihre virtuellen Maschinen (einschließlich Internet Reverse Proxy) von dem gleichen VMware vcenter verwaltet werden. Die vcenter-informationen sind bei der automatischen Systembereitstellung erforderlich. Während der Bereitstellung Ihres Systems werden Sie den Administration-URL, den Website-URL, die private VIP-Adresse und die öffentliche VIP-Adresse festlegen. Weitere Informationen zu diesen Begriffen und wann Sie diese angeben müssen, finden Sie im Cisco WebEx Meetings Server Administration Guide. Hierbei handelt es sich um eine schematische Darstellung einer internen Internet-Reverseproxy Netzwerktopologie. Hinweis Die ausführliche Liste für den Portzugriff, der für diese Bereitstellung erforderlich ist, finden Sie unter Port-Zugriff, wenn sich alle virtuellen Maschinen im internen Netzwerk befinden, auf Seite 46. Vorteile einer vollkommen internen Internet-Reverseproxy Netzwerktopologie Bietet eine niedrigere Latenz, weil weniger Netzwerk-Hops zwischen den virtuellen Maschinen ausfallen. Im Vergleich zu der Non-Split-Horizon Netzwerktopologie, existieren im DMZ keine virtuelle Maschinen. Im Vergleich zu der Non-Split-Horizon Netzwerktopologie, der Netzwerkdatenverkehr, der internen Benutzern wird, nicht über DMZ verbunden, um Meetings abzuhalten oder diesen beizutreten. Nachteile einer vollkommen internen Internet-Reverseproxy Netzwerktopologie Öffentlicher Zugriff (ermöglicht externen Benutzern den Zugriff auf das System) erfordert die Öffnung der eingehenden Ports (80 und 443) direkt vom Internet zum internen Netzwerk. Non-Split-Horizon Netzwerktopologie In diesem Abschnitt wird die Netzwerk-Topologie bei einem Non-Split-Horizon-DNS beschrieben. Die internen virtuellen Maschinen (Admin-, und falls vorhanden, Medien- und Web-) befinden sich im internen Netzwerk, und der Internet-Reverseproxy befindet sich im DMZ-Netzwerk. 12

19 Netzwerktopologie Ihres Systems Non-Split-Horizon Netzwerktopologie Hinweis Mit dieser Konfiguration können sich Benutzer ohne VPN-Verbindung sicher über das Internet anmelden und Meetings beitreten. Bei diesem Produkt besteht der Unterschied zwischen einer Split-Horizon- und einer Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie indem, dass im Split-Horizon-System die internen Benutzer auf den WebEx-Site-URL über die private VIP-Adresse zugreifen können. Externe Benutzer (außerhalb der Firewall) können auf den WebEx-Site-URL über die öffentliche VIP-Adresse zugreifen. Im Non-Split-Horizon-Netzwerk können alle Benutzer (interne und externe) auf den WebEx-Site-URL über die öffentliche VIP-Adresse zugreifen. Während der Bereitstellung Ihres Systems werden Sie den Administration-URL, den Website-URL, die private VIP-Adresse und die öffentliche VIP-Adresse festlegen. Weitere Informationen zu diesen Begriffen und wann Sie diese angeben müssen, finden Sie im Cisco WebEx Meetings Server Administration Guide. Hierbei handelt es sich um eine schematische Darstellung einer Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie. Hinweis Die ausführliche Liste für den Portzugriff, der für diese Bereitstellung erforderlich ist, finden Sie unter Portzugang mit einem Internet-Reverseproxy im DMZ-Netzwerk, auf Seite 47. Vorteile einer Non-Split-Horizon Topologie Strenge Kontrolle des Datenverkehrs, der in das System oder aus dem System fließt. Gängigere Adressen, einfache DNS-Netzwerk-Anforderungen. Nachteile einer Non-Split-Horizon Topologie Komplexes Setup, aber nicht so komplex wie bei einer Split-Horizon-Netzwerk-Topologie. Interner Datenverkehr wird zu dem DMZ-Netzwerk geleitet. Der vom Internet, wie auch von dem internen (privaten) Netzwerk, stammende Netzwerkverkehr wird zum Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk geleitet und kehrt danach zu den internen virtuellen Maschinen zurück. Erfordert die Öffnung von mehreren Ports in der Firewall, zwischen dem DMZ und dem internen Netzwerk, im Vergleich zu einer vollkommen internen Netzwerktopologie. Die automatische Systembereitstellung (nur bei Systemen mit 50, 250 oder 800 gleichzeitigen Benutzern) erfordert einen detaillierteren Setup im vcenter. 13

20 Vollkommen interne Netzwerktopologie Netzwerktopologie Ihres Systems Von den drei Netzwerktopologien wirkt sich diese Konfiguration am stärksten auf die Netzwerkleistung aus, da alle Meetings über den Internet Reverse Proxy geladen werden. Da mehrere Hops vorhanden sind, ist die Netzwerk-Latenzzeit auch betroffen. Vollkommen interne Netzwerktopologie Dieser Abschnitt beschreibt die Netzwerktopologie, bei der sich alle virtuellen Maschinen in Ihrem System im gleichen internen Netzwerk befinden. Es existiert kein öffentlicher Zugriff; nur interne und VPN-Benutzer können Meetings abhalten und ihnen beitreten. Hinweis Wenn Sie die automatische Bereitstellung verwenden, müssen die ESXi-Hosts für alle Ihre virtuellen Maschinen mit dem gleichen VMware vcenter verwaltet werden. Die vcenter-informationen sind bei der automatischen Systembereitstellung erforderlich. Während der Bereitstellung Ihres Systems legen Sie den Administration-URL, den WebEx-Site-URL und die private VIP-Adresse fest. Weitere Informationen zu diesen Begriffen und wann Sie diese angeben müssen, finden Sie im Cisco WebEx Meetings Server Administration Guide. Hierbei handelt es sich um eine schematische Darstellung einer Alle internen Netzwerke" Topologie. Vorteile einer vollkommen interner Netzwerktopologie Bietet eine niedrigere Latenz, weil weniger Netzwerk-Hops zwischen den virtuellen Maschinen ausfallen. Nachteile einer vollkommen interner Netzwerktopologie Es existiert kein öffentlicher Zugriff (der externen Benutzer den Zugriff auf das System ermöglicht) und kein Zugang für mobile Benutzer. Split-Horizon Netzwerktopologie In diesem Abschnitt wird die Netzwerk-Topologie bei einem Split-Horizon-DNS beschrieben. Die internen virtuellen Maschinen (Admin-, und falls vorhanden, Medien- und Web-) befinden sich im internen Netzwerk, und der Internet-Reverseproxy befindet sich im DMZ-Netzwerk. 14

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