Handbuch Energiezähler V 0.1

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1 & Handbuch Energiezähler V 0.1

2 Stand: August 2012 Alle softwarebezogenen Beschreibungen beziehen sich auf die Software V1279. Wir empfehlen bei älteren Versionen das System upzudaten. Kleine Abweichungen der Beschreibung aufgrund Softwareänderungen sind möglich. Alle angeführten Marken und Logos sind eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Eigentümer Copyright Alle Rechte vorbehalten. Ohne die vorherige schriftliche Erlaubnis des Herausgebers darf kein Teil dieses Dokumentes für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder übertragen werden, und zwar unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln, elektronisch oder mechanisch, dies geschieht. Wenn diese Publikation auf Medien von Ekon GmbH bereitgestellt wird, erteilt Ekon GmbH die Erlaubnis, Kopien des in dieser Datei enthaltenen Inhalts für private Zwecke, jedoch nicht zur Weiterverbreitung herunter zuladen und auszudrucken. Kein Teil dieser Publikation darf verändert, modifiziert oder für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Ekon GmbH haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung einer widerrechtlich modifizierten oder veränderten Publikation entstehen. Die Geräte stimmen mit den massgeblichen Richtlinien und Normen der EU überein. 2

3 Inhaltsverzeichnis 1. Impulseingang Impulseingang-WMZ Statuseingang Statusausgang Messumformer Virtuelle Summe Leistungsmessklemme M-Bus Zähler Allgemeine Infos Elektrischer Anschluss Softwareaktivierung M-Bus Zähler Parametrierung Energiezähler

4 Mit dem mygekko ist es möglich verschiedene Energiezähler anzubinden und verschiedene Verbräuche zu beobachten Melden Sie sich als Konfigurator an Wechseln Sie in das Menü Energie / Kosten und wählen Sie den ersten freien Energiezähler aus. Wechseln Sie in die IO Konfiguration und wählen unter Messtyp Ihren Zählertyp aus. 1. Impulseingang Beim Impulseingang konfigurieren Sie den Eingang des Impulszählers als DI, welchen Sie an einer IO Station angeschlossen haben. Zusätzlich tragen Sie die Impulswertigkeit des Zählers ein. Geben Sie die Einheit an, damit die Darstellung korrekt ist. 2. Impulseingang-WMZ Bei Impulseingang Wärmemengenzähler konfigurieren Sie den Eingang des Impulszählers als DI, sowie eine Vorlauf- und Rücklauftemperatur als AI, welche Sie an einer IO Station angeschlossen haben. Zusätzlich tragen sie die Impulswertigkeit des Zählers ein. 3. Statuseingang Beim Statuseingang konfigurieren Sie den Eingang als DI, welche Sie an einer IO Station angeschlossen haben. Zusätzlich tragen Sie eine Leistung und Einheit ein. Sobald der Statuseingang anliegt, wird die eingegebene Leistung vorgegeben. 4. Statusausgang Beim Statuseingang konfigurieren Sie den Ausgang als DO, welche Sie an einer IO Station angeschlossen haben. Zusätzlich tragen Sie eine Leistung und Einheit ein. Sobald der Statusausgang geschaltet ist, wird die eingegebene Leistung vorgegeben. 4

5 5. Messumformer Beim Messumformer konfigurieren Sie den Eingang als AI, welchen Sie an einer IO Station angeschlossen haben. Zusätzlich tragen Sie den Messbereich (Min und Max) und die Einheit ein. 6. Virtuelle Summe Bei der virtuellen Summe werden Leistungen verschiedener Verbraucher zusammengerechnet. Dazu wählen Sie ihre gewünschten Verbraucher aus (Licht, Lüftung, Abgänge oder alle). Die Leistungen der einzelnen Verbraucher kann in der IO Konfiguration der jeweiligen Verbraucher festgelegt werden. Ist nun ein Verbraucher eingeschaltet, wird seine Leistung zur Summe hinzugerechnet. 7. Leistungsmessklemme Sie müssen als Konfigurator angemeldet sein und haben die Hauptkonfiguration im vorhergehenden Schritt abgeschlossen. Wechseln Sie wieder in die Hauptkonfiguration -> I/O Konfiguration (blau/ grüne Pfeile) Tippen Sie neben Anzahl PWR Klemme auf >> und Sie gelangen in die Konfigurationsebene der Leistungsmessklemmen. Wählen Sie Klemme 1 und tippen Sie auf Konfigurieren. Dieser Schritt muss nur einmalig für jede Klemme 1-4 gemacht werden. Definieren Sie das Stromwandlerverhältnis der an der Klemme angeschlossenen Stromwandler. Z.b. bei einem Stromwandler von 100/5A ist der Wert 20 einzutragen. Nun müssten sämtliche Strom-, Spannungs-, Verbrauchs-, und Leistungswerte ersichtlich sein. Stimmen diese nicht bzw. sind teilweise negative Ströme oder Verbräuche vorhanden, kontrollieren Sie den elektrischen Anschluss der Stromwandler etc. Fertig! Sie können nun die einzelnen Leistungen in der Lastabwurfsteuerung bzw. in den Energiezählern verwenden. Konfigurationsebene der Leistungsmessklemme Beispiel Verwendung Summe der Leistungen in Energiezähler 5

6 8. M-Bus Zähler 8.1 Allgemeine Infos M-Bus (Meter-Bus) ist ein Feldbus für die Verbrauchsdatenerfassung. Die Übertragung erfolgt seriell auf einer verpolungssicheren Zweidrahtleitung von den angeschlossenen Slaves (Messgeräte) zu einem Master. Als Master dient in unserem Fall der mygekko Touch mit dazugehörigem M-Bus Pegelwandler, welcher über RS232 an den Touch oder am RIO-29 angeschlossen wird. Sämtliche Zählerwerte werden ausfallsicher in den M-Bus Slaves, also in den Energiezählern gespeichert. Somit gehen auch bei Stromausfall keine Daten verloren. mygekko liest die Zählerdaten kontinuierlich aus, speichert diese und stellt diese grafisch aufbearbeitet zur Verfügung. Kenndaten des M-Bus: genormtes Feldbus-System (EN1434) Zweidraht-Bus mit Energieversorgung der Busteilnehmer keine besonderen Anforderungen an das Bus-Kabel (Elektro-Installationskabel oder Telefonkabel ausreichend) wahlfreie Verdrahtungstopologie (Strang, Strang mit Abzweigungen, Stern) große Reichweite (bis zu einigen Kilometern) Fernablesung von Verbrauchsdaten (Wärme, Wasser, Gas und Elektrizität) Kommunikation mit Sensoren und Aktoren jeglicher Art Energie-Monitoring und -Optimierung Leck-Überwachung einsetzbar in der Industrie und in Privathaushalten gute Verfügbarkeit von Systemkomponenten hervorragendes Kosten- / Leistungsverhältnis Fernabfrage mit mygekko über LAN von jedem Ort möglich mygekko & M-BUS: 15MinTrend/Tages-/Monatslisten mit grafischer Darstellung stehen zur Verfügung 8.2 Elektrischer Anschluss M-Bus Direkt Energiezähler 3Fasen 65A Technische Daten Eingangsspannungsbereich Stromaufnahme Nennstrom Frequenz Ausgänge Schutzklasse 4 Leiter Zähler 3x230 / 400V 20mA 65A Schutzart IP 20 Abmessungen 50 / 60 Hz 1 S0-Impulsausgang II 107 x 89,5 x 64,2 mm 6

7 M-Bus Energiezähler 1Fasen 32A Technische Daten Eingangsspannungsbereich Stromaufnahme Nennstrom Frequenz Ausgänge Schutzklasse 2 Leiter Zähler 1x230V 20mA 32A Schutzart IP 20 Abmessungen 50 / 60 Hz 1 S0-Impulsausgang II 17,5 x 95,6 x 68,2 mm M-Bus Schnittstelle für 20/60 Endgeräte Technische Daten Standardlasten je 1,5mA Stromversorgung Schutz gegen Anzeigen für Montage auf max 20/60 Endgeräte externe 12-24VDC oder AC Versorgung Überstrom u. Kurzschluss auf M-Bus Betrieb Datenverkehr, Bus-Kurzschluss DIN-C Schiene oder Wandmontage Anschlussdetails Schnittstelle Anschluss über Energiezähler RIO-29 M-Bus max. 3 pro RIO-29 RIO-29 COM 1 USB-COM 1-4 RS232 über M-Bus Schnittstelle RS232 über M-Bus Schnittstelle und USB 4-fach RS232 Wandler max. 20/60 (je nach M-Bus Schnittstelle) 7

8 Anschluss Energiezähler direkt am RIO-29 Die RIO-29 Module besitzen eine M-Bus Schnittstelle, an der die M-Bus Zähler direkt ohne Pegelwandler angeschlossen werden können. Am RIO-29 Modul können maximal 3 M-Bus Zähler angeschlossen werden. M-Bus Zähler können parallel und/oder seriell an die Schnittstelle angeschlossen werden. Achtung, Plus und Minus bei M-Bus sind trotz Verpolungsschutz zu unterscheiden. mygekko RIO 29 Art. Rio-29 Unterseite mygekko RIO 29 Art. Rio-29 Anschluss M-Bus Schnittstelle an mygekko Die M-Bus Schnittstelle (ACC-MBU20 / ACC-MBU60) wird an einer RS232 Schnittstelle angeschlossen. Sie kann entweder am RIO-29 Modul, direkt an der RS232 Schnittestelle am mygekko Touch oder am Schnittstellenverteiler USB/4fach RS232 (Art.Nr. ACC-RS201) verwendet werden. + - M-Bus Schnittstellen mygekko RIO 29 Art. Rio-29 RS232 Schnittstelle RS232 Schnittstelle 8

9 8.3 Softwareaktivierung M-Bus Zähler Melden Sie sich als Konfigurator an Wechseln Sie in das Systemmenü -> Energie/Kosten Tippen Sie auf den ersten freien grünen Balken und wechseln dann in die IO Konfiguration Tippen Sie in die Titelleiste und geben Sie dem Zähler einen Namen, z.b. Stromzähler Wählen Sie als Messtyp Mbus-Zähler aus Wählen Sie als Zähler den Zählertyp aus, z.b. Strom Nun geben Sie die sekundäre Adresse des Zählers ein. Diese 8-Stellige Nummer ist entweder am Zähler direkt vermerkt, oder bei Zählern mit einem digitalen Display im Menü abzulesen. Zum Schluss wählen Sie unter Port die Schnittstelle, an welcher die Zähler bzw. der Pegelwandler angeschlossen sind. Haben Sie den Zähler einkonfiguriert, erscheint im Menü Energie/Kosten unten ein neues Symbol M-Bus. IO Konfiguration Zähler Tippen Sie auf das Symbol M-Bus und kontrollieren Sie den Status des Zählers. Ist das Feld des Zählers grün, so funktioniert der Zähler korrekt. Ist das Feld jedoch rot, ist der Zähler nicht korrekt angeschlossen bzw. falsch konfiguriert. (TIMEOUT= Zähler wird nicht gefunden, WRONGMETERTYPE= falscher Zählertyp einkonfiguriert) Übersicht M-Bus Zähler Statuskontrolle Zähler 9

10 9. Parametrierung Energiezähler Definieren Sie im Menüfeld Nennleistung die Einheiten für die Skalierung der Trendkurven. Speichern Sie unter dem Menüpunkt Kosten pro Einheit den aktuellen Strom- bzw. Wasserpreis ab. Somit können Sie nicht nur den Verbrauch sondern auch die angefallenen Kosten kontrollieren. Wenn Sie einen bereits benutzten Zähler verwenden können Sie den aktuellen Zählerstand übernehmen. Speichern Sie im linken Feld die Vorkommastellen, im rechten Feld die Nachkommastellen (Bsp.: Zählerstand = 3,52 rechtes Feld 3, linkes Feld 0.52). Der Zählerstand wird dann automatisch aktualisiert. Für die ersten beiden Zähler können Sie bestimmen ob sie auf der Startseite angezeigt werden sollen. Zudem gibt es noch Buttons Zählerstände resettieren und Tages- und Monatslisten löschen. Parametrierung Energiezähler Hinweis: Um Tages- bzw. Monatslisten zu speichern, müssen Sie in den Systemeinstellungen -> Aufzeichnug / Log den gewünschten Speicherort sowie jeweils einen Ordner für Listenspeicher und für Trendspeicher definieren. Details siehe Handbuch Datenspeicher einrichten 10

11 Notizen 11

12 A first class product of Europe! The result of a close collaboration between Italy, Switzerland and Germany 12

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