AKTIEN-MONITOR-RATING. Deutscher Börsenbrief Award

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1 Deutscher Börsenbrief Award 2014 Das Rating der besten deutschsprachigen Börsenpublikationen 1

2 Impressum Finanzbuchverlag 2

3 Inhalt Vorwort 5 Einleitung 6 Ihr persönliches Anleger-Profil 10 Kategorie: Allgemeine Börsenbriefe 11 Sieger Allgemeine Börsenbriefe: Der Aktionärsbrief 12 Die Platzierten Allgemeine Börsenbriefe Platz: AB-daily Platz: Actien-Börse Platz: Platow Börse Platz: FINANZWOCHE Platz: Der Privatinvestor Platz: Fuchs-Kapitalanlagen Platz: Frankfurter Börsenbrief Platz: boerse.de-aktienbrief Platz: Prior Börse Platz: Börse easy Platz: alpha aktien Platz: Zürcher Trend Platz: Stuttgarter AktienBrief 26 Kategorie: Spezialbriefe 27 Sieger Spezialbriefe: maydornreport 28 Die Platzierten Spezialbriefe Platz: TradeCentre Platz: Prior Global Platz: Anleihen-Compass Platz: Hot Stocks Investor Platz: Hanseatischer Börsendienst 34 3

4 Inhalt Kategorie: Anlegermagazine/Börsenjournale 35 Sieger Anlegermagazine/Börsenjournale: Der Aktionär 36 Die Platzierten Anlegermagazine/Börsenjournale Platz: EURO am Sonntag Platz: BÖRSE ONLINE Platz: Focus Money Platz: Nebenwerte Journal Platz: Capital 42 Weitere Platzierte aus allen drei Kategorien 43 Publikationen vom Investor Verlag 44 OXFORD CLUB Communiqué 45 OXFORD CLUB EilDepesche 46 Diamant FX Portfolio 47 Value Investor 48 First Mover 49 AKTIEN-MONITOR 50 Investieren in Deutschland 51 Das TOP-10-Depot 52 Turnaround-Brief 53 Makro Strategie Investor 54 DER PARSEVAL 55 Sicheres Geld 56 Kapitalschutz vertraulich 58 T a i p a n 5 9 Value Investor Trader 60 DER TENBAGGER 61 Premium FX Trader 62 Trendfolge Depot 63 Aktiensignal 64 Robotrading Portfolio 65 CFD Profits 66 CandleStock-Trader 67 Devisen Signale 68 Alpha Trend Strategie 69 4 DAX Profits 70 Anhang: Die AKTIEN-MONITOR-Methode 71

5 Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, die Aktienmärkte sind groß, vielfältig und kompliziert. Es ist daher kein einfaches Unterfangen, stets den Überblick zu behalten und die richtigen Werte herauszupicken. Deshalb ist es wichtiger denn je, einen Partner an der Seite zu haben, der Sie kompetent durch den Börsen-Dschungel führt. Ein Börsenbrief bietet in diesem Fall eine professionelle Unterstützung. Aber auch hier stellt sich für Sie - genau wie an der Börse - die Frage: Welcher ist der Richtige für mich? AKTIEN-MONITOR hilft Ihnen bei der Auswahl der geeigneten Aktien, indem er Ihnen einen Überblick über die aktuellen Einschätzungen und Empfehlungen führender Börsenexperten gibt. Darüber hinaus analysiert und bewertet der AKTIEN-MONITOR jedes Jahr rund 100 deutschsprachige Börsenbriefe und arbeitet damit wie eine Art Stiftung Warentest für Finanzpublikationen. Das erfahrene Redaktionsteam hat dazu ein eigenes Bewertungssystem entwickelt, das sich am Fonds-Rating bekannter Agenturen orientiert. Hauptkriterien sind: nachhaltiger Erfolg der Anlageempfehlungen, Erfahrung der Redaktion, Entwicklung der Leserzahlen, Unabhängigkeit sowie Informationsgehalt und Übersichtlichkeit. Im Rahmen der Anlegermesse INVEST 2014 in Stuttgart stellt der AKTIEN-MO- Raimund Brichta, Wirtschaftsjournalist und TV-Moderator NITOR nun schon zum achten Mal die Sieger des Wettbewerbs der deutschsprachigen Börsenbriefe in den folgenden drei Kategorien vor: Allgemeiner Börsenbrief Spezial-Börsenbrief Anlegermagazin Die Begründungen und Ergebnisse sind für Sie in diesem Buch zusammengefasst. Sie erhalten damit einen praktischen Ratgeber im dichten Börsenbrief-Dschungel. AKTIEN-MONITOR erscheint im Investor Verlag, einem Unternehmensbereich der FID Verlag GmbH. Die zahlreichen Börsenbriefe aus dem Investor Verlag und aus Schwesterverlagen werden Ihnen im zweiten Teil zwar ebenfalls vorgestellt, sie wurden jedoch zur Wahrung der Objektivität von der Beurteilung ausgeschlossen. Ich wünsche Ihnen nun viel Freude bei der Lektüre und viel Erfolg bei Ihren Investitionen! Raimund Brichta Wirtschaftsjournalist und TV-Moderator 5

6 Einleitung Der AKTIEN-MONITOR gibt Anlegern Sicherheit 6 Bei der Bewertung von Börsenpublikationen orientieren wir uns an klassischen Fonds-Ratings bekannter Rating- Agenturen. Und analog dem Fonds- Rating von Standard & Poor s kann eine Publikation im Rahmen des AKTIEN-MONITOR -Ratings eine maximale Bewertung von 5 Sternen erreichen, nämlich dann, wenn die wichtigsten Kriterien für die jeweilige Kategorie (Allgemeine Börsenbriefe, Anlegermagazine/Börsenjournale, Spezialbriefe) weitgehend erfüllt werden. Kein Erfolg ohne akkurate Analysen Diese Kriterien stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten vor. Wir teilen bei unserer Analyse die Börsenpublikationen in drei Kategorien ein, da etwa ein Biotech-Spezialbrief nur in Teilbereichen mit einem Anlegermagazin/Börsenjournal wie BÖRSE ON- LINE zu vergleichen ist. Grundlage bei unseren Überlegungen ist die Frage, was ein Anleger von einem allgemeinen Börsenbrief, einem Anlegermagazin und einem auf ein bestimmtes Segment oder einen bestimmten Markt fokussierten Spezialbrief erwartet. Wie eingangs bereits erwähnt, verzichten wir aus Objektivitätsgründen auf eine Beurteilung verlagseigener Publikationen wie Value-Investor, OXFORD-CLUB, Sicheres Geld, TOP-10-Depot oder Taipan. Selbstverständlich kann es eine 100%ig objektive Beurteilung von Börsen-Publikationen nicht geben. So wird der eine oder andere Leser lediglich den Erfolg eines Musterdepots als entscheidend ansehen. Doch gerade die Erfahrung der letzten Jahre sollte in diesem Punkt zu der Einsicht führen, dass an der Börse nur der langfristige Erfolg zählt. Bei der Definition der Bewertungskriterien bemühen wir uns, ein Höchstmaß an objektiver Beurteilung zu erreichen, auch wenn die Anforderungen in den Kategorien (Börsenbriefe, Spezialbriefe, Anlegermagazine) durchaus unterschiedlich sind. Eines der insgesamt wichtigsten Kriterien in der Beurteilung einer Börsenpublikation ist die nachhaltig hohe Beliebtheit. So wurden in den vergangenen Jahren viele neue Börsenbriefe aufgelegt, die inzwischen aber wieder verschwunden sind. Börsenbriefe wie Platow-Börse, FINANZWOCHE oder Actien- Börse haben hingegen sämtliche Höhen und Tiefen der letzten 30 Jahre (zum Teil auch länger) überstanden und berichten noch heute einer treuen und zahlreichen Leserschaft. Erfahrung ist ein zweites wichtiges Kriterium. Wird eine Redaktion von einem erfahrenen Analysten geleitet oder gibt lediglich ein junges Team seine Meinung zum Besten? Nichts ist aus unserer Sicht an der Börse ent-

7 Einleitung scheidender als Erfahrung! Denn Börse ist zu 50% Psychologie mit immer wiederkehrenden Mustern. Unabhängigkeit ist ebenfalls sehr wichtig. Hier besteht der größte Unterschied zwischen Börsenbriefen und -magazinen, die sehr stark werbefinanziert sind. Wer unabhängig ist, muss keine Rücksicht auf Werbepartner und damit auch kein Blatt vor den Mund nehmen, was Analysen ein Höchstmaß an Seriosität verleiht. Jahrelange Erfahrung belegt die Nachhaltigkeit Erfolg ist das Kriterium, das wohl den meisten Lesern am wichtigsten ist. Dabei ist dieses Kriterium am schwierigsten zu messen. Was nützt es dem langfristigen Anlageerfolg, wenn ein Börsenbrief in einem Jahr eine Musterdepot-Performance von 300% erzielt, um in den Folgejahren deutlich zu verlieren? Da wir die meisten Börsenbriefe bereits jahrelang beobachten, legen wir auch Wert auf Nachhaltigkeit. Weitere Kriterien sind Informationsgehalt bzw. Recherchetiefe, Erscheinungsweise sowie die Übersichtlichkeit der Beiträge. Unter einem Allgemeinen Börsenbrief verstehen wir eine Publikation, die den Lesern im Rahmen eines Abonnements regelmäßig Analysen und Empfehlungen zu den internationalen Aktienmärkten liefert und sich nicht auf ein bestimmtes Spezialgebiet konzentriert. Dabei ist der Leser bereit, gegen eine erhöhte Gebühr möglichst unabhängige Analysen zu bekommen. Daher erhalten in dieser Kategorie sämtliche Publikationen, die Werbebeiträge beinhalten, Abzüge im Rating. Die Unabhängigkeit leidet natürlich auch unter möglichen Nebentätigkeiten der Redaktionsmitglieder in Bereichen wie Vermögensverwaltung oder Fonds-Beratung. Auch hierfür gibt es Abzüge. Wie in einigen anderen Bereichen ist eine objektive Beurteilung auch hier immer eine Gratwanderung. Der Erfolg eines allgemeinen Börsenbriefs lässt sich aus der Beliebtheit (Abonnentenzahlen, Marktzugehörigkeit etc.) und aus dem Erfolg der Musterdepots und Empfehlungslisten ableiten. Wir legen aber auch besonderen Wert auf exakte Marktanalysen, die für das eminent wichtige Timing an der Börse entscheidend sind. Die Berneckers verteidigen ihre Spitzenpositionen An der Spitze in der Rubrik Allgemeine Börsenbriefe hat sich wenig verändert. Wie schon in den Vorjahren konnten die Spitzenprodukte aus dem Hause Bernecker die ersten Plätze auf dem Siegertreppchen erobern. Dabei sorgten ein weiteres Mal kleine Nuancen dafür, dass Der Aktionärsbrief die 7

8 Einleitung 8 Nase leicht vor Altmeister Hans A. Bernecker mit seiner Actien-Börse hat. Wir wollen aber an dieser Stelle die Leistung von Hans A. Bernecker in den letzten Jahren würdigen, denn seinen strategischen Einfluss spürt man auch in jeder Ausgabe von Der Aktionärsbrief. Und wer es sich leisten kann, sollte beide Briefe lesen, denn niemand schafft es besser, volkswirtschaftliche Zusammenhänge so volksnah darzustellen das macht auch die Actien-Börse zu einem Muss für Börsianer! Den Platz an der Sonne konnte aber Der Aktionärsbrief verteidigen. Dieser Börsenbrief schafft es nicht nur, komplizierte makroökonomische Zusammenhänge dem Leser zu vermitteln, er besticht auch durch erstklassige und nachvollziehbare Empfehlungen. Dieser Börsendienst beschäftigt sich neben nationalen und internationalen Bluechips oft auch mit kleineren Nebenwerten. Darüber hinaus werden immer wieder einzelne Branchen durchleuchtet und auch interessante Anleihen vorgestellt. Die Empfehlungen haben sich in der Vergangenheit oft als treffsicher erwiesen und auch die Depots werden mit ruhiger Hand geführt. Alles in allem ein sehr empfehlenswerter Börsenbrief, der sich auch für Anfänger eignet. Auflagenzahl zeigt die Qualität der Anlegermagazine Unter einem Anlegermagazin/ Börsenjournal verstehen wir eine Publikation, die im Rahmen eines Abonnements, aber auch im Freihandel/ Kiosk ihren Lesern regelmäßige Analysen und Empfehlungen zu den internationalen Aktienmärkten liefert. Dabei werben klassische Magazine nicht nur mit massiven Kampagnen für sich selbst, sondern sie sind auch zum Teil werbefinanziert. Unabhängigkeit muss hier als Bewertungskriterium ausfallen, da man das Gros der Publikationen aufgrund der Interessen der Werbepartner nicht als unabhängig bezeichnen kann. In der Beurteilung haben wir daher unser Hauptaugenmerk auf andere Kriterien gelegt Kriterien, die ein Leser nun einmal an ein Magazin stellt, wenn er ein Exemplar käuflich erwirbt. Selbstverständlich spielt die nachhaltige Beliebtheit eine entscheidende Rolle. Die Qualität eines Magazins lässt sich nicht selten aus der Auflagenhöhe ableiten. Je zufriedener ein Käufer mit dem Produkt ist, desto eher ist er auch zum Wiederkauf oder sogar zum Abonnement bereit. Natürlich liegen die Auflagenzahlen nach wie vor unter denen der Boomphase in 2000 und viele Magazine werden nur noch aufgrund von Prestigedenken weitergeführt. Profitabel sind die wenigsten, denn der

9 Einleitung weggebrochene Anzeigenmarkt macht den Publikationen schwer zu schaffen. Die Erfahrung der Redaktionen lässt sich kaum ermitteln, da die Fluktuation auch 2013 hoch war. Pluspunkte gibt es für erfahrene Chefredakteure. In einem Anlegermagazin sucht der Leser natürlich nach konkreten Anlageempfehlungen. Darüber hinaus erwartet er, dass Empfehlungen auch nachverfolgt werden und nicht in Vergessenheit geraten. Ein ausführlicher Statistikteil wird ebenfalls vorausgesetzt. Er dient als Informationsquelle für Umsatz- und Gewinnreihen sowie weitere fundamentale Bewertungskriterien. Der Aktionär hat auch 2014 die Nase vorn Der Aktionär schafft es wie kein anderes Börsenmagazin, auch die neuen Medien wie Facebook und Twitter mit einzubinden und ergänzt die Berichterstattung durch interessante Online-Inhalte. Mit einer eigenen App gibt es zudem die Möglichkeit, die aktuelle Ausgabe direkt nach Redaktionsschluss auf dem ipad oder iphone zu lesen. Hier hinkt die Konkurrenz doch weitestgehend hinterher. Ergänzt wird das Printmagazin durch einen Online-Newsletter. Depotaufnahmen in den Musterdepots werden vorab per angekündigt. Auch das ist ein klarer Pluspunkt, der erneut Platz eins sichert. Platz zwei hat sich in diesem Jahr erneut EURO am Sonntag gesichert, wieder auf Platz drei vorgerutscht ist der ehemalige Serien-Sieger BÖRSE ONLINE, der zuletzt vom Finanzen-Verlag übernommen wurde, der wiederum auch EURO am Sonntag herausgibt. Wie schwierig die Lage bei den Anlegermagazinen ist, zeigt gerade dieses Beispiel, denn das einstige Flaggschiff machte zuletzt Jahr für Jahr riesige Verluste. Gute Spezialbriefe werden immer weniger Unter einem Spezialbrief verstehen wir eine Publikation, die im Rahmen eines Abonnements ihren Lesern in regelmäßiger Erscheinungsweise fundierte Analysen und Empfehlungen zu ganz speziellen Branchen oder Märkten liefert. Spezialbriefe dienen in der Regel als Ergänzung zu anderen Börsenpublikationen. Umso bedauerlicher ist die Tatsache, dass immer mehr Briefe vom Markt verschwinden. So wurden in 2012 mit Asia Investor sowie Nasdaq Inside zwei Dienste eingestampft, die qualitätsmäßig immer weit vorne lagen. Gewinner in dieser Kategorie war in diesem Jahr der maydornreport, der nach einigen durchwachsenen Jahren zuletzt wieder mit attraktiven Empfehlungen und überragenden Musterdepots glänzen konnte. 9

10 Ihr persönliches Anleger-Profil Für welchen Anleger eignet sich welche Publikation? Für Sie als Investor ist es nicht ganz einfach, bei der Vielzahl von Börsenpublikationen den Überblick zu behalten. Zudem ist es immens wichtig, welcher Börsendienst am besten zu Ihrem persönlichen Anlegerprofil passt. Denn nicht jeder Dienst erfüllt beispielsweise die Ansprüche eines Börseneinsteigers oder eignet sich für spekulative Trader, die auf Basisinformationen gerne verzichten und dafür fast täglich auf schnelle, heiße Tipps warten. Hier spielt vor allem der Spekulationsgrad eine entscheidende Rolle. Denn grundsätzlich gilt: Größere Chancen bedeuten auch immer ein höheres Risiko und das können nur erfahrene Anleger richtig einschätzen. Wir von AKTIEN-MONITOR haben daher alle Publikationen auch unter diesem Aspekt unter die Lupe genommen. Entsprechend der folgenden Anleger-Kategorieren (A bis E) empfehlen wir zu jeder Publikation, welche Anleger sich als Leser für die jeweilige Publikation eignen. 10 A B C D E Börsen-Einsteiger Börsen-Neulinge und unerfahrene Anleger, die neben konkreten Empfehlungen auch grundlegende Informationen zur Aktienanlage suchen. Kleinanleger Kleinanleger verfügen über ein Kapital von bis zu Euro, über geringe Börsenkenntnisse. Basisinformationen und ein gutes Risikomanagement stehen hier im Vordergrund. Konservative Anleger Erfahrene Börsianer, die eher auf Empfehlungen fokussiert sind, die auf langfristige Sicht gute Renditen bei hoher Sicherheit versprechen. Wichtig: Gute Hintergrundinformationen. Spekulative Anleger Erfahrene Börsianer auf der Suche nach spekulativen Empfehlungen, die auf mittelbis langfristige Sicht ein überdurchschnittlich hohes Renditepotenzial versprechen. Trader Sehr erfahrene Anleger, die auf kurzfristige Kursveränderungen setzen. Voraussetzung: Ständige Beobachtung des Marktes, schnelles Handeln und eine sehr hohe Risikobereitschaft.

11 Allgemeine Börsenbriefe Kategorie: Allgemeine Börsenbriefe 2014 Sieger: Der Aktionärsbrief Unter einem Allgemeinen Börsenbrief verstehen wir eine Publikation, die den Lesern im Rahmen eines Abonnements regelmäßig Analysen und Empfehlungen zu den internationalen Aktienmärkten liefert und sich dabei nicht auf ein bestimmtes Spezialgebiet konzentriert. 11

12 Allgemeine Börsenbriefe Deutscher Börsenbrief-Award Platz: Der Aktionärsbrief Der Abonnement-Sieger weiß erneut zu überzeugen Oliver Kantimm Schwerpunkt: Aktien D/EU/USA/Welt wöchentlich 396,00 /Jahr Herausgeber: Bernecker Verlagsges. mbh Kontakt: Tel.: 05231/ Homepage: 12 Dieser Börsenbrief ist ein hervorragender Ratgeber Der Aktionärsbrief liefert seinen Lesern einen sehr breiten Mix an Marktund Brancheneinschätzungen sowie ganz konkrete Anlage-Empfehlungen. Der Leser erhält Woche für Woche eine sehr ausführliche Analyse zum Gesamtmarkt und eine Prognose der Redaktion zur wahrscheinlichen Entwicklung der Folgewochen. Im Anschluss daran bekommt der Leser ganz konkrete Anlage-Empfehlungen. Aktien-Tipps bilden dabei den Schwerpunkt, doch auch andere Asset-Klassen finden regelmäßig Berücksichtigung. Für Spekulanten gibt es natürlich auch Derivate- Tipps, die das Angebot abrunden.

13 Allgemeine Börsenbriefe Deutscher Börsenbrief-Award 2014 Kategorie: Allgemeine Börsenbriefe Bewertung: Der Aktionärsbrief erfüllt die Rolle des klassischen Börsenbriefes ganz hervorragend. Professionell und sachlich führt er seit weit mehr als 20 Jahren Woche für Woche seine Leser über die Börsen-Parketts dieser Welt. Dabei glänzt das Redaktionsteam durch hervorragende volkswirtschaftliche Kenntnisse und versteht es ausgezeichnet, den Lesern auch komplizierte Sachverhalte einfach zu erläutern. Erfreulicherweise folgt jedem Bericht auch eine ganz konkrete Empfehlung, welche Schlüsse man daraus für seine Anlageentscheidungen ziehen sollte. Im Zentrum der Berichterstattung stehen klassische Anlageempfehlungen, bei denen Aktien-Tipps den ganz klaren Schwerpunkt bilden. Dabei gelingt dem Aktionärsbrief ein gelungener internationaler Mix. Ganz konkrete Aktien-Tipps Wie bei den meisten deutschen Börsenbriefen steht der Heimatmarkt im Mittelpunkt der Berichterstattung. Hier gelingt dem Aktionärsbrief eine gute Mischung zwischen Standardwerten ten aus dem DAX sowie Small und Mid Caps aus dem Nebenwertebereich. Ergänzt werden diese Aktien-Tipps gelegentlich auch mit passenden Derivateoder Anleihe-Alternativen. Auch Short- Empfehlungen werden bei Bedarf ausgesprochen. Mit gutem Fingerspitzengefühl Der Aktionärsbrief überzeugt einfach durch seine klare Sprache und seine in jeder Zeile spürbare Expertise. Hier merkt der Leser schnell, dass Profis am Werk sind. Wir haben sicherlich durch unsere Kritik in der Vergangenheit positiv dazu beigetragen, dass sich dieser Börsenbrief zum Maß der Dinge entwickelt hat. Der Aufbau ist schlüssig und vollständig, das graphische Layout (mit Fundamentaldaten, Charts, etc.) ist sehr zeitgemäß und erleichtert das Lesen und Verstehen der Analysen. Nicht zuletzt überzeugen die Empfehlungen und Musterdepots mit sehr guten Gesamtergebnissen. 13

14 AB-daily Allgemeine Börsenbriefe Hans A. Bernecker Schwerpunkt: Aktien D/EU/USA/Welt börsentäglich 382,80 /Jahr Herausgeber: Bernecker Verlagsges. mbh Kontakt: Tel.: 05231/ Homepage: Der Garant für zeitnahe Informationsversorgung Der AB-daily ist die börsentägliche Ergänzung zur Actien-Börse. Ins Leben gerufen wurde der Börsenbrief aus dem Hause Bernecker, um den Lesern wöchentlich erscheinender Dienste eine zeitnahe und damit optimierte Berichterstattung zu liefern. Die zunehmende Volatilität der Ak- tienmärkte erfordert eine schnelle Kommentierung. Der Leser kann sich mit dem ABdaily schneller ein Bild von der aktuellen Börsenlage machen und entsprechend agieren. Den Schwerpunkt bilden vor allem der deutsche und amerikanische Aktienmarkt. + hohe Aktualität + erfahrener Begleiter für aktives Depotmanagement + optimaler Zusatzdienst für Börsen-Einsteiger eher ungeeignet Handlungsempfehlungen teilweise zu wenig konkret 14 Bewertung: Auf das Silbertreppchen hat sich in diesem Jahr der AB-daily vorgearbeitet. Mit diesem Dienst sind Sie ganz nah dran am Markt. Hans A. Bernecker liefert alle wichtigen Neuigkeiten des Börsentages auf einen Blick und bezieht die Leser in seine strategischen Überlegungen mit ein. Der Zusatzdienst versorgt Sie zudem mit spannenden Hintergrundstorys sowie kurzen Empfehlungen. Die Empfehlungen lassen bisweilen allerdings etwas an Tiefgang vermissen, was aus unserer Sicht aber für einen täglichen Börsenbrief durchaus legitim ist. Der AB-daily ist ein Garant für umfassende und zeitnahe Informationsversorgung in Sachen Aktienmarkt.

15 Allgemeine Börsenbriefe Actien-Börse Schwerpunkt: Hans A. Bernecker Aktien D/EU/USA/Welt wöchentlich 756,00 /Jahr Herausgeber: Bernecker Verlagsges. mbh Kontakt: Tel.: 05231/ Homepage: Das kritisch-informative Urgestein Die in Fachkreisen weithin geschätzte und viel beachtete Actien-Börse von Börsen-Altmeister Hans A. Bernecker hat es auch in diesem Jahr unter die Top 3 des Ratings geschafft. Der Börsenbrief erklärt Woche für Woche die relevanten Markt- und Unternehmensmeldungen und unterfüttert diese mit den dazugehörigen volkswirtschaftlichen Hintergrundinformationen. Die Empfehlungen werden häufig antizyklisch ausgesprochen. Der Schwerpunkt der Finanzpublikation, die sich durch ihre kritische Betrachtungsweise auszeichnet, liegt auf internationalen sowie heimischen Schwergewichten. + für Fachkreise und private Anleger geeignet + differenzierte Meinungsbildung + jahrelange Kontinuität Analyse-Texte nicht klar genug nach Einzelaktien getrennt Hoher Bezugspreis Bewertung: Die Actien-Börse besticht wie schon in den Jahren zuvor durch glasklare Recherche und die fachlich hoch kompetente und kritische Betrachtung der Unternehmensentwicklungen. Der fundierte informative Marktkommentar ganz im altbewährten einzigartigen Stil von Hans A. Bernecker rundet das Bild ab. Die Anlageempfehlungen sind stets gut untermauert und sowohl für Börsen-Experten als auch für private Anleger nachvollziehbar. Nicht zuletzt das leserfreundliche Layout und die gleichbleibende Qualität machen den seit Jahren bewährten Börsenbrief zu einer unersetzlichen Finanzpublikation, die wir eindeutig empfehlen. 15

16 Platow Börse Allgemeine Börsenbriefe Frank Mahlmeister Schwerpunkt: Aktien D/EU/USA 2mal wöchentlich 540,00 /Jahr Herausgeber: Albrecht F. Schirmacher Kontakt: Tel.: 069/ Homepage: Platow Börse schafft Sprung nach oben Die Platow Börse gehört zu den bekanntesten und ältesten Diensten in Deutschland. Sie richtet sich gleichermaßen an Privatanleger, Vermögensverwalter und Bankberater. Das Team um Chefredakteur Frank Mahlmeister hat einen klaren Fokus auf den deutschen Aktienmarkt. Regelmäßig wird aber auch über die Entwicklung internationaler Bluechips berichtet. Die Redaktion verfügt über gute Kontakte zu Konzernmanagern sowie Börsenprofis und lässt diese Informationen in den Dienst mit einfließen. Insgesamt bietet dies die besten Voraussetzungen für interessante Anlagestorys. + ausführliche, nachvollziehbare Empfehlungen + klare und starke Meinung relativ hoher Bezugspreis hohe Personal-Fluktuation 16 Bewertung: Der Platow Börse gelang in diesem Jahr der Sprung um zwei Plätze nach oben in die vordere Liga des Börsen- Ratings. Neben einer gut rechechierten und fundierten Berichterstattung überzeugt der Dienst mit erstklassig aufgearbeiteten Empfehlungen. Ein ansprechendes Layout bereitet zudem die Informationen für die Leserschaft übersichtlich auf. Ein wichtiger Be- standteil der Platow Börse ist das seit 1996 von der Redaktion gemanagte Musterdepot, dessen Performance sich im Jahr 2013 auf plus 45% belief. Einen dicken Pluspunkt verteilen wir für die zweimal wöchentliche Erscheinungsweise, auch wenn der Bezugspreis doch recht hoch ist.

17 Allgemeine Börsenbriefe FINANZWOCHE Rüdiger Rentsch Schwerpunkt: Aktien D/EU/USA/Welt wöchentlich 722,96 /Jahr Herausgeber: FINANZWOCHE Verl.-Ges. f. Anl. Kontakt: Tel.: 089/ Homepage: Der Indikator für Chancen und Risiken Wer zukunftsweisende volkswirschaftliche Marktanalysen und sorgfältige Einzelunternehmensanalysen sucht, ist bei der FINANZWOCHE genau richtig. Die Messung von Chancen und Risiken der internationalen Börsen ist dabei eine Spezialität des Teams um Chefredakteur Rüdiger Rentsch. Mit Hilfe von sogenannten Stimmungsindikatoren werden frühzeitig Trends erkannt. Der wöchentlich erscheinende Dienst fokussiert sich dabei auf einen antizyklischen und valueorientierten Investitionsansatz. Der Bezugspreis ist in diesem Jahr auf knapp 723 Euro gestiegen. + langjährige Erfahrung + umfassende und detailliert aufbereitete Informationen + frühzeitige Trend-Erkennung Vorkenntnisse erforderlich, für Einsteiger ungeeignet hoher Bezugspreis Bewertung: Das Redaktionsteam der FINANZ- WOCHE überzeugt durch ein hochkarätiges Börsen-Know-how. Mit fundierten Aktienempfehlungen kann der Dienst ganz klar punkten. Für Anleger, die kurze und prägnante Marktberichte und Analysen suchen, ist die Publikation allerdings eher ungeeignet. Leser mit fundierten Vorkenntnissen werden die komplexe Themenaufbreitung hingegen zu schätzen wissen. Teilweise werden die Daten als Charts aufbereitet, um dem Leser beispielsweise den historischen Vergleich zu erleichtern. Wir sind nach wie vor von der hohen Qualität dieses Börsenbriefes überzeugt, wenngleich dafür tief in die Tasche gegriffen werden muss. 17

18 Allgemeine Börsenbriefe Der Privatinvestor Schwerpunkt: Prof. Dr. Max Otte Aktien D/EU/USA/Welt wöchentlich 468,00 /Jahr Herausgeber: IFVE Institut für Vermögensentw. Kontakt: Tel.: 0221/ Homepage: Mit der Königsanalyse zu Qualitätsaktien Der wöchentliche Börsenbrief Der Privatinvestor gewährt seinen Lesern Einblicke in die Anlagemethode von Prof. Dr. Max Otte. Der erfahrene Börsenexperte informiert Privatanleger über börsennotierte Unternehmen und gibt Tipps zu klassischen Vermögens- und Anlageformen. Anhand der von Otte eigens entwickelten Methode der Königsanalyse können sich die Leser ihr eigenes Depot aus Qualitätsaktien zusammenstellen. Hier bewertet der Chefredakteur seine Empfehlungen nach zehn Kriterien und verteilt entsprechende Königspunkte. + auch für Neueinsteiger gut geeignet + neuer Video-Kanal für Mitglieder verfügbar Musterdepot zur besseren Nachvollziehbarkeit fehlt Einzelanalysen sehr kurz 18 Bewertung: Der Privatinvestor besticht durch die ganz individuelle Anlagestrategie von Prof. Dr. Max Otte. In seinem königlichen Bewertungskonzept vergibt der Chefredakteur Punkte von eins bis zehn für beispielsweise Marktposition, Produkte und Finanzkennzahlen eines Unternehmens. Dem Leser werden damit nicht einfach nur Zahlen geliefert, sondern es findet eine Einstufung der Daten statt. Da alle Empfehlungen mit den gleichen Kriterien bewertet werden, ist die Transparenz umso höher. Aufgrund der hohen Nachvollziehbarkeit eignet sich die Königsanalyse gerade für Neueinsteiger besonders gut.

19 Allgemeine Börsenbriefe Fuchs-Kapitalanlagen Ralf Vielhaber Schwerpunkt: Aktien D/EU/USA/Welt wöchentlich 304,00 /Jahr Herausgeber: Fuchsbriefe Dr. H. Fuchs GmbH Kontakt: Tel.: 030/ Homepage: Risikominimierung kommt bei Lesern gut an Fuchs-Kapitalanlagen richten sich an konservative Anleger, die weniger auf das schnelle Geld als auf langfristige, solide Performance aus sind. Der Börsenbrief verfolgt eine sehr konsequente Value-Strategie. Den Fokus dabei bilden deutsche, europäische und amerikanische Märkte, aus denen wöchentlich interessante Value-Aktien mit minimalem Risiko, niedrigen Kursschwankungen und stabilen Erträgen herausgepickt werden. Das Redaktionsteam möchte den Lesern dabei eine Strategie aufzeigen, wie aus vorhandenem Vermögen bei geringem Risiko, hohe Erträge erzielt werden können. + für Value-Investoren geeignet + Empfehlungen werden konsequent verfolgt + kalkulierbares Risiko etwas schwerfällige Strategie schwache Musterdepot- Performance Bewertung: Fuchs-Kapitalanlagen zählt zu den ältesten klassischen Börsenbriefen in Deutschland, der sich wegen seines Ansatzes der Risikominimierung einer großen und treuen Leserschaft erfreut. Aufgrund der Value-Strategie sowie der sehr ausführlich gehaltenen Analysen eignet sich der Dienst insbesondere auch für Börsen-Einsteiger. Schnelle Trades finden hier keinen Platz. Ein Vorteil auf der einen Seite, ein kleines Manko auf der anderen. Denn das Value-Depot zeigte sich in den vergangenen Jahren hinsichtlich der erzielten Performance von seiner schwachen Seite. Konservative Anleger sind bei diesem Börsendienst allerdings in guten Händen. 19

20 Frankfurter Börsenbrief Allgemeine Börsenbriefe B. M. Klinzing, W. Tissen Schwerpunkt: Aktien D/EU/USA/Welt wöchentlich 462,00 /Jahr Herausgeber: Bernecker Verlagsges. mbh Kontakt: Tel.: 05231/ Homepage: Makro-Blick auf das Marktgeschehen Die strategische Breite ist ganz klar die Stärke des Frankfurter Börsenbriefs. Das Redaktionsteam um die Doppelspitze Bernhard M. Klinzing und Walter Tissen legt zunächst den Fokus auf den deutschen Markt sowie die US- Märkte. Hinzu kommen Empfehlungen aus Europa und Japan. Unter den Emerging Markets finden Leser regelmäßig ebenso Informationen über Russland, Südkorea und China. Zudem beleuchtet der seit 1954 bestehende Dienst Rohstoff- und Devisenmärkte. Die Leser erhalten somit einen Makro- Überblick über das Marktgeschehen und die aktuellen Chancen breite Themenbearbeitung und hohe Recherchetiefe + umfassender Marktüberblick + klare Handlungsanweisungen Bewertung: Die Publikation gibt den Lesern wertvolle Hilfestellungen, wenn es um klar nachvollziehbare Empfehlungen für langfristigen Börsenerfolg geht. Am Frankfurter Börsenbrief schätzen wir die große Recherchetiefe der Analysen, die klare Sprache sowie das hohe Maß an Professionalität. Durch den global ausgerichteten Blickwinkel können die Leser Geschehnisse umfassend wirkt insgesamt etwas überladen leserunfreundliches Layout einordnen und sich an der aktuellen Tendenz ausrichten. Der Dienst nennt dabei klare Handlungsanweisungen ebenso wie Stopp- und Zielkurse. Nach wie vor finden wir allerdings das Layout nicht sehr ansprechend. Es wirkt gedrungen, die Inhalte kleben regelrecht aneinander.

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