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1 Zeitschrift für die Mitarbeitenden des Inselspitals Heft 4 September 2012 Unsichtbares sichtbar. 1

2 Inhalt Unsichtbares sichtbar «Inselspital, Hofmann...?» Ein Einblick in den täglichen Ablauf der Telefonzentrale mit ihren internen und externen Kunden. Seite 6 Die Online-Patientenaufnahme Das erste Patienten-Check-In der Schweiz verzeichnet täglich dutzendweise «digitale» Spitaleintritte. Seite 8 IT-Hilfe aus Debrecen Helpdesk in Ungarn. Die Reportage über die Arbeit des Teams in Ungarn. Seite 10 Ein Fall für die ProCod Ein fiktives Fallbeispiel zeigt die Komplexität des Medizincontrollings. Seite 14 Die Visitenkarte in neuem Design Eine neue Eingangshalle trägt dem Rechnung. Seite 16 Impressum Herausgeberin: Inselspital Bern Reinräume Dank richtigem Verhalten können in den Reinräumen Arzneimittel produziert werden. Seite 17 Spitalpharmazie Das Institut für Spitalpharmazie gewährt einen Blick hinter die Kulissen. Seite 20 Datenschutz Rechtliche Aspekte der Einhaltung der Schweigepflicht und der Umgang mit Patientendaten. Seite 22 Redaktion & Gestaltung: (mak) (ag) Adressverwaltung: An- und Abbestellungen Inselmagazin Inserate: rubmedia, Wabern/Bern Telefon Bilder: Susi Bürki, FGZ Beitrag Debrecen: Fabio Parillo, T-Systems Druck: rubmedia, Wabern/Bern Ausserdem Rubriken Druck auf FSC-Papier 4 Händehygiene 18 Kunst + Bau 18 Tag der Gesundheitsberufe 25 Berufe 26 EigenART 26 Kolumne 29 Es war einmal 31 Personelles 34 Wettbewerb Erscheinungsweise: 5 Ausgaben pro Jahr Auflage: 8000 Exemplare 23 Rauchfreies Inselspital 27 Zahlen und Fakten 27 Gesundheitstipp 28 Fundsache 35 Cartoon 36 Kulinarische Begegnung Redaktionsschluss: Nr. 5/2012 zum Thema «Herz und Verstand»: Inselspital 2

3 Editorial Dr. Urs Birchler, Direktionspräsident Das Unsichtbare und Sichtbare im Arbeitsalltag D ie Spitalorganisation wird sichtbar definiert in Geschäftsordnungen, Reglementen, Organigrammen, Stellenbeschreibungen, Prozessbeschreibungen und Funktionendiagrammen. Das sind alles notwendige Instrumente. Wie die Auf bauorganisation und die Prozessorganisation tatsächlich «gelebt» werden, ist damit nicht abschliessend geklärt. Wir Mitarbeitende geben der Organisation das «Leben» durch unsere Fach-, Persönlichkeits- und Sozialkompetenz sowie die Vorgesetzten durch die Führungskompetenz. Diese Kompetenzfelder erleben wir gegenseitig. Einen objektiven Massstab zur Bewertung gibt es nicht. In der Linienorganisation werden diese Kompetenzfelder im Mitarbeitergespräch (MAG) thematisiert, sichtbar schriftlich festgehalten und unterschrieben. Es gibt aber noch zusätzlich eine weitere Ebene, die gegenüber Dritten kaum aktiv sichtbar gemacht wird, vielleicht aber trotzdem sichtbar ist: die Ebene von mehr oder weniger Sympathie, der gleichen «Wellenlänge» oder «Zusammenarbeit sowie Umgang mit Patienten muss sachbezogen sein und sich an objektiven Kriterien ausrichten.» eben des Gegenteils. Diese Ebene kann nicht gemessen werden, denn sie ist nicht operationalisierbar. Professionelle Führung und Zusammenarbeit sowie der Umgang mit Patientinnen und Patienten muss soweit möglich sachbezogen sein und sich an objektiven Kriterien ausrichten. Es ist für das Inselspital ein Erfolgsfaktor und für uns selber ein Faktor für unsere Arbeitszufriedenheit, wenn die Zusammenarbeit und die Kommunikation zwischen den Fachdisziplinen, zwischen den Berufen (Professionen) und den einzelnen Stellen (Funktionen) sowie zwischen den verschiedenen Führungsstufen sachbezogen und wirkungsorientiert ist. Die Führungskultur muss unseren Leitbildwerten «ehrgeizig» und «rücksichtsvoll» nachleben. All das fördert die Effizienz und die Qualität unserer grossen Leistungen, führt zusätzlich zur Arbeitszufriedenheit von uns selber und zur Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten. Ich weiss es ja selber, dass der Arbeitsalltag, der Druck des Tagesgeschäftes es nicht einfach macht, diesen Zielen nachzuleben. Ich bin Optimist und bin sicher, dass es immer wieder Momente gibt, wo eine Situation uns zum Nachdenken bringt und für uns Anstoss ist, bewusst danach zu streben, den hier genannten Faktoren besonderes Gewicht zu geben, sodass das Bemühen in kleinen Änderungen und positiven Ergebnissen sichtbar wird. o 3

4 Aktuell Händehygiene: Sichtbares Zeichen des Respekts Die korrekte Händehygiene ist die wichtigste Massnahme, um die Übertragung von Infektionen im Spital zu verhindern. Die Erhebungen der Spitalhygiene zeigen, dass das Personal des Inselspitals einen grossen Einsatz leistet im «Kampf» gegen die unsichtbaren Mikroorganismen auf den Händen. Im Spital erworbene Infektionen (nosokomiale Infektionen) stellen für den betroffenen Patienten eine grosse Belastung dar, einerseits durch zusätzliche Schmerzen sowie auch einem verlängerten Spitalaufenthalt. Es ist allgemein bekannt, dass die Hände der Mitarbeiter bei der Übertragung von Mikroorganismen eine wichtige Rolle spielen. Deshalb gehört die korrekte Händehygiene zu den wichtigsten Massnahmen zur Verhütung von Krankenhausinfektionen. Im Mai 2012 wurde zum 8. Mal in den stationären Bereichen des Inselspitals die Händehygiene beobachtet. Das Spitalhygieneteam ging auf die Abteilungen und beobachtete das Personal bei der täglichen Arbeit mit den Patienten. Dabei wurde erfasst, ob die Händedesinfektion korrekt nach den fünf Indikationen (siehe Infobox) durchgeführt wurde. Total wurden 2661 Gelegenheiten zur Händedesinfektion beobachtet. Die Erhebung ergab, dass in 81% der Fälle eine korrekte Händehygiene erfolgte. Dieses Resultat ist eine erfreuliche Steigerung gegenüber den Vorjahren (siehe Abbildung 1). Wenn man die einzelnen Indikationen zur Händedesinfektion separat anschaut, ist ersichtlich, dass in allen Bereichen eine deutliche Steigerung erzielt worden ist (siehe Abbildung 2). Abbildung 2: Einhaltung der Händehygiene nach den fünf Indikationen Händehygiene Händehygiene Wann? Die 5 Indikationen zur Händedesinfektion mit einer Lösung auf Alkoholbasis Die korrekte Einhaltung der Händehygiene ist nicht so banal, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Hektik im Alltag, komplexe Situationen sowie Personalwechsel können die Einhaltung einer korrekten Händehygiene erschweren. Auch wenn diese Ergebnisse zeigen, dass im Inselspital der Händehygiene ein hoher Stellenwert gegeben wird, sind alle Berufsgruppen mit Patientenkontakt gefordert, täglich von Neuem bewusst auf eine korrekte Händedesinfektion zu achten. Eine weitere Verbesserung ist immer möglich zum Wohle der Patienten. o Die Spitalhygiene ist gerne bereit, Schulungen zur Händehygiene durchzuführen. Wenden Sie sich dafür an: Die Die 5 5 mit einer Indikationen Lösung der auf zur Alkoholbasis Händedesinfektion Vor Patientenkontakt z.b. Begrüssung durch Hand geben, Patient mobilisieren, Blutdruck/Puls messen Nach Patientenkontakt z.b. Körperpflege, Mobilisation, Blutdruck/Puls messen Vor sauberen/invasiven Handlungen z.b. Infusion um-/anhängen, Injektion verabreichen, Verbandwechsel Nach Kontakt mit Körperflüssigkeit z.b. Verbandwechsel, Blutentnahme, Urinflasche wechseln Nach Kontakt mit Patientenumgebung z.b. Bett machen, Nachttisch richten, Infusionskontrolle Abbildung 1: Gesamteinhaltung der Händehygiene Bei sichtbarer Verschmutzung, die Hände mit Seife und Wasser waschen. _Handdesinfektion_Plakat.indd :29 _Handdesinfektion_Plakat.indd :29 _Handdesinfektion_Plakat.indd :29 _Handdesinfektion_Plakat.indd :29 _Handdesinfektion_Plakat.indd :29 4

5 Berner Fachhochschule Gesundheit Bachelor of Science in Pflege (berufsbegleitend) Master of Science in Pflege Unsere praxisbezogenen Studiengänge machen Sie fit für anspruchsvolle Aufgaben im Gesundheitswesen. Neugierig? Infoveranstaltung Bachelorstudiengang Pflege : Uhr Infoveranstaltungen Masterstudiengang Pflege und : Uhr Weitere Informationen und Anmeldung und Berner Fachhochschule Gesundheit Reden allein genügt nicht Situationsorientiertes Kommunikationstraining für Berufstätige In Ihrem Berufsalltag gibt es immer wieder Situationen, in denen Ihre kommunikativen Kompetenzen speziell gefragt sind. Das Überbringen einer schwierigen Nachricht, das verständnisvolle Gespräch mit Menschen in einer Krise oder der klare Informationsaustausch mit den Berufskolleginnen in einer Stresssituation verlangen eine professionelle und klare Kommunikation. Wir stellen für Ihr Team massgeschneiderte Schulungen mit theoretischen Inputs und praktischen Kommunikationstrainings zusammen. Sie möchten sich im Gesundheitswesen auf Hochschulstufe weiterbilden? Weiterbildungsangebote 2013 Berner Fachhochschule Gesundheit Bachelor of Science in Hebamme für dipl. Pflegefachpersonen Unser verkürzter praxisbezogener Bachelorstudiengang Hebamme führt diplomierte Pflegefach personen (BSc FH/HF oder gleichwertige Vorgängerschulen) in zwei Jahren zum Fachhochschulabschluss. Infoveranstaltungen Bachelorstudiengang Hebamme Wann: 27.9., und : Uhr Wo: Auditorium «Ettore Rossi», Kinderklinik, Inselspital Bern Weitere Informationen und Anmeldung MAS Spezialisierte Pflege MAS Mental Health MAS Rehabilitation CAS Manuelle Therapie SAMT (Basic) Januar bis September 2013 CAS Sportphysiotherapie Sport in der Rehabilitation März bis Dezember 2013 CAS Geburtsvorbereitung Start Herbst 2013 Fachkurs Aggressionsmanagement Januar bis Juli 2013 Fachkurs Lösungsorientierte Gesprächsführung April bis Juni 2013 Alle Angebote finden Sie auf unserer Website: Master of Advanced Studies (MAS), Diploma of Advanced Studies (DAS), Certificate of Advanced Studies (CAS) und Fachkurse Inserat_Inselmagazin_ indd :42 5

6 Unsichtbares sichtbar «Inselspital, Hofmann...» Gerade mal 24 Telefonanschlüsse zählte das Inselspital Gut 100 Jahre später sind es über und gestöpselt wird seit rund 40 Jahren nicht mehr. Von Marianne Kaiser Therese Hofmann Angeneh m kühl ist es im obersten Stock des Personalhauses 2. Die Klimaanlage trägt ihren Teil dazu bei, dass die 4 Telefonistinnen (Total 12 Angestellte, 930 Stellenprozente) einen kühlen Kopf bewahren. Der Rest ist Professionalität, Können, Charakter. Denn nicht immer sind alle Anrufer ruhig, nett, geduldig, und manchmal sollte die Verbindung schon stehen, bevor die Anfrage vorliegt. «Doch wirklich unfreundlich sind die wenigsten», sagt Therese Hofmann zwischen 2 Anrufen und kümmert sich sogleich wieder um die Anliegen der Kunden: «I n selspit a l, Hofm a n n?... G r ü e s s e c h.» «Grüess ech. Ist Frau X. wohl noch hier, sie musste sich einen Tumor entfernen lassen...» Therese Hofmann gibt besagten Namen ins SIGMA ein, dem spezifischen Informationssystem. «Die Patientin ist schon ausgetreten. Tut mir leid.» «Aha. Ja. Dann. Auf Wiedersehen», sagt die hörbar irritierte Anruferin. Zeit für Anteilnahme bleibt nicht. Der nächste Anrufer: «Inselspital, Hofmann...?» Zu Spitzenzeiten über 5 Anrufe pro Minute Je nach Tageszeit werden die Stationen von 3 bis 5 Mitarbeiterinnen zur Not springt auch der Gruppenleiter der Telefonie, Raphael Raemy, ein bedient. Zu Spitzenzeiten wie zwischen 10 und 12 sowie 15 und 17 Uhr klingelt es pro halbe Stunde rund 170 Mal; pro Minute sind das mehr als 5 Anrufe. Unter der Woche gehen täglich rund 3400 Anrufe ein, an Wochenend- und Feiertagen rund 1100, davon sind 25% interne Anrufe. Die meisten A n f r a - gen sind klar, einige erfordern ein erklärendes Nachfragen auch in Französisch, Italienisch oder Spanisch, und ein kleiner Teil kann nur dank Fantasie und Goodwill der Telefonistinnen erledigt werden. Dann zum Beispiel, wenn sich jemand mit dem Anna-Vogelhaus verbinden lassen möchte oder mit der Ornithologischen Poliklinik. Oder wenn jemand «Die internen Kunden sind ungeduldiger» die Kulinarische Abteilung oder das Beton-Hochhaus sucht. Geduld üben und verständnisvoll nachfragen lernen die Mitarbeiterinnen der Telefonie täglich neu, bringen aber meistens auch den eigenen Berufsrucksack mit. Wie Therese Hofm a n n, die «zum Glück», wie sie sagt, 2009 zur Telefonie des Inselspitals gestossen ist. «1971/72 habe ich bei der damaligen PTT den Beruf der Telefonistin erlernt, wo wir noch mit Mikrofilmen, worauf die Daten gespeichert waren, arbeiteten.» Mit dem Computer ist Therese Hofmann nach einer Familienpause ab 1977 erst 1994 bei der Auskunft der 6

7 Swisscom in Kontakt gekommen. Doch auch danach habe sich bis 2003 noch einmal alles geändert. Als Swisscom Thun im selben Jahr schliesst, arbeitete Therese Hofmann im Verkauf, führte einen Kleiderladen und wechselte vor 3 Jahren zum Inselspital. «Mir gefällt meine Arbeit, jeder Tag ist anders, die allermeisten Anrufer sind freundlich nicht wie damals beim 111.» Jeden Tag würde sie etwas dazulernen. Und wenn sie mal einen medizinischen Begriff nicht wisse, schlage sie ihn im Pschyrembel nach. «Sich Teflonmantel umlegen» Alle 2 Monate lädt Raphael Raemy zum Team-Rapport, wo auch Raum für Austausch besteht. Es sei wichtig, so Raemy, sich ab und an zu hinterfragen, wie mit dieser oder jener Situation umgegangen werde. Aber genauso wichtig sei die Fähigkeit, «etwas» stehen lassen zu können, sich den «Teflonmantel» umzulegen und unfreundliche oder selten verletzende Aussagen nicht an sich heranzulassen. «Grundsätzlich sind die Anrufer freundlich, tendenziell sind die internen jedoch ruppiger als die externen. Zudem sind die internen Kunden ungeduldiger, zuweilen auch fordernder», so der Gruppenleiter der Telefonie, der vor seinem Engagement in der Telefonie ab 1994 (seit 2006 als Leiter) 10 Jahre als Pförter im Notfall arbeitete (das Patientenmanagement der Notfallzentren übernimmt alle Anrufe ab 21 Uhr bis morgens um 7.30 Uhr). Wird es in Zukunft noch eine Telefonzentrale brauchen? Der Fortschritt in der Kommunikationstechnologie überschlägt sich: bald wird es keine Rolle mehr spielen, ob uns eine Nachricht per Festnetz, Handy, Mail, Fax oder Chat erreicht. Die Welt der «Unified Communication», wie es in der Fachsprache heisst, wird alle Kanäle bündeln, und wir werden unsere «smarten» mobilen Geräte ebenso für alle Arten der Kommunikation multifunktional nutzen können. Für die Mitarbeitenden der Telefonzentrale und alle Nutzer/-innen der Telefonie- & Computer-Kommunikation am Inselspital stehen also ähnlich grosse Schritte an, wie damals von den Stöpselzentralen zu den heutigen Telefonvermittlungen am Bildschirm. Grösste Chance ist dabei, dass zahlreiche interne Vermittlungen über die Telefonzentrale nicht mehr nötig sein werden. Die Suchfunktionen auf dem Touch-Screen des portablen «Smartphones» werden so effizient sein, dass der Umweg über die Zentrale nicht mehr nötig sein wird. Anders wird das für unsere Patienten/-innen und deren Angehörige sowie alle andere Kunden sein. Sie kennen das Innenleben des Inselspitals nicht und sind auf die beratende Funktion der Telefonisten/ -innen angewiesen. Ausserdem wissen sie schlicht und einfach häufig nicht, ob und wie der gesuchte Patient oder Spezialist am Inselspital zu finden ist. Hier wird keine Call- Center-Steuerungslogik die menschliche Dienstleistung ersetzen können. Der Technologiewandel ermöglicht also eine bessere Fokussierung auf den Kunden und endlich auch etwas mehr Zeit, um alle telefonischen Anfragen im komplexen Betrieb des Inselspitals auch auf Anhieb an die richtige Stelle weiterzuleiten. o Telefonliste Die Telefonie des zentralen Patientenmanagements Raphael Raemy Kernaufgaben der Telefonie des zentralen Patientenmanagements: Anrufe vermitteln nach intern und extern Patiententelefonkarten/Apparate aktivieren Elektronisches Telefonverzeichnis im Intranet führen und mutieren Pikettärzteschaft ausserhalb der Büroöffnungszeiten aufbieten Prioritätslinien bedienen Notrufe aus den Liften annehmen Auskünfte aller Art erteilen 7

8 Unsichtbares sichtbar Die Online-Aufnahme Alter Anzahl 0-10 Jährige Jährige 37 Kaum realisiert, ist das erste Patienten-Check-In der Schweiz Jährige bereits 69 ein Knüller: das Patientenmanagement verzeichnet täglich dutzendweise «digitale» Jährige Spitaleintritte 90 jeglicher Altersklassen Jährige Jährige 100 Von Martin Bruderer, Bereichsleiter Patientenmanagement Jährige Jährige Jährige Jährige 3 Das Online-Check-In entspricht inhaltlich der regulären Patientenaufnahme in der «Kabine». Die Patienten liefern uns die «Personalien» mitsamt den Angaben zu den Angehörigen, dem Haus- und einweisenden Arzt, dem Versicherungsverhältnis usw. Neu können sie dies nun auch übers Internet tun, nachdem es in den letzten Jahren immer schon möglich war, sich auch per Formular und Postweg am Inselspital administrativ anzumelden. Die «Fern»-Aufnahme erhält also ein neues Medium im Sinne einer Erweiterung. Nur wer in der Schweiz wohnt, über eine Versichertenkarte (VK) verfügt und eine Klinikterminvereinbarung vorzuweisen hat, kann die Patientenaufnahme online machen. Das Online-Check-In ist also kein Terminbuchungsinstrument für Zu- oder Selbsteinweiser und steht jenen Patienten nicht offen, für welche komplexe Kostensicherungen nötig sind (also Patienten ohne VK). Wer profitiert von der Online-Aufnahme? Online-Aufnahmen entsprechen primär einem Kundenbedürfnis. Wer heute bequem vom Sofa aus diverseste «Check-In» bei Fluggesellschaften, Hotels und anderen Institutionen machen kann, erwartet eine solche Dienst- leistung auch vom Spital. Und wer sie in Anspruch nimmt, kann sich den Umweg über die zentrale Patientenaufnahme ersparen und direkt vom Behandlungsteam empfangen werden. Er wird sich getrost in der Gewissheit wähnen können, dass eine unsichtbare Hand im Hintergrund den administrativen «Kram» mit den Versicherern löst. Die Online-Aufnahme spart Zeit und Umtriebe, schafft Flexibilität und reduziert die Ablenkung durch Administratives am oft ohnehin schon stressbelasteten Eintritts- oder Behandlungstag. So haben sich denn in der Lancierungsphase der letzten Wochen bereits über 1000 Patienten per Internet «eingecheckt». Es profitiert aber auch der Prämien- und Steuerzahler: Online-Aufnahmen laufen zu hohen Anteilen automatisiert, ohne oder mit minimalen manuellen Eingriffen. Sie tragen zur Reduzierung der Kosten je Aufnahme bei. Die Lösung am Inselspital führt die Daten nach allen Regeln der Datensicherheit und des Datenschutzes direkt in die Spitaladministrationssoftware SAP. Die Patientenmanager können sich deshalb jenen Vor-Ort-Aufnahmen zuwenden, welche vertiefte Abklärungen oder den Patientenkontakt benötigen (internationale und ausserkantonale Patienten beispielsweise). Die Online-Aufnahme führt Altersgruppen der Patienten mit Online Check In 20% 12% 4% 2% 1% 18% 9% also man würde es nicht erwarten zu einer Aufwertung der Arbeitsplätze in der Patientenadministration und zu einer moderaten, aber wichtigen Kapazitätserweiterung, welche es dem Patientenmanagement erlaubt, die seit Jahren ansteigenden Fallzah- 7% 14% 13% 0 10 Jährige Jährige Jährige Jährige Jährige Jährige Jährige Jährige Jährige Jährige len überhaupt bewältigen zu können. Online-Check-In: Auch für Sehbehinderte Das Patientenmanagement des Inselspitals (und unsere dahinterstehenden IT-Spezialisten) sind mit dem Online-Check-In Online-Check-In von zu Hause aus 8

9 ist deshalb der Einsatz der Patientenplakette (ADREMA) vorläufig nur noch für rein interne und logistische Zwecke erlaubt. Bald wird die Patientenplakette aber verschwinden. Die Erneuerung der veralteten Infrastruktur der Plakettenpräger und -drucker lässt sich vor diesem Hineinmal mehr Wegbereiter für die Patientenadministrationen anderer Spitäler. Bemerkenswert ist auch, dass erstmals ein Teil unserer Website «barrierefrei» ist. Spezialisten des Instituts für medizinische Lehre der Universität Bern haben das Online-Check-In zusammen mit sehbehinderten Personen umfassend getestet und Änderungen veranlasst. Wir wissen nun mit Sicherheit, dass auch diese Patienten online am Inselspital einchecken können. Gibt es einen Bezug zur Patientenplakette? Wie erwähnt kann keine Online-Aufnahme ohne Versichertenkarte (VK) stattfin- den. Nur mit den VK-Daten lässt sich die Versicherungsdeckung im nationalen Kartencenter automatisch ermitteln. Diese Koppelung an die VK macht aber auch deshalb Sinn, weil die VK für jeden Leistungsbezug gesetzlich vorgeschrieben ist und deshalb auch zur Patientenidentifikation dient. Per Weisung «Online-Aufnahmen entsprechen primär einem Kundenbedürfnis» tergrund nicht mehr rechtfertigen. Klassische Patientenaufnahme: Bleibt bewährt Zahlreiche Patienten werden sich nie online einchecken können, man denke nur an den ungeplanten Eintrittsfall. Die Aufnahme via Kabine bleibt im Angebot und gehört zum Konzept, dem Kunden diverse Check-In-Möglichkeiten anzubieten. Qualität: Keine Abstriche Das Online-Check-In ist so aufgebaut, dass ein präzises Regelwerk überprüft, ob die erhaltenen Daten auch wirklich auf ein bestehendes Patientenprofil passen. Bei jeglichen Abweichungen erhalten die Patientenmanager die Gelegenheit, am Bildschirm zu entscheiden, ob es sich um einen neuen Patienten handelt. Bald Aufnahme via Smartphone? Ob es bald auch eine Check- In-«App» geben wird, ist derzeit offen. Die Angaben, welche im Check-In zu machen sind, sind zahlreich und deshalb womöglich nicht «handytauglich». Als Vision steht im Raum, über ein Patientenportal auch weitere Dienstleistungen anzubieten. Hier sind jedoch umfangreiche Vorarbeiten notwendig, sodass es noch Jahre dauern wird, bis die Patienten auf bestehende Administrativdaten direkt zugreifen können, um nur noch die Änderungen einzugeben. Telemedizinische Angebote der Kliniken sind im Gespräch und unter Umständen schneller verfügbar. o ANZEIGE Für GEsuNDHEIT und WOHLbEFINDEN Als modernes Gesundheitszentrum bietet die Linden Apotheke in freundlicher Atmosphäre ein umfangreiches Medikamentensortiment, zahlreiche komplementärmedizinische Produkte und ein breites Spektrum an Dienstleistungen an. 10% rabatt Mitarbeitenden des Inselspitals gewähren wir 10% Rabatt auf alle Einkäufe ausgenommen sind Gutscheine und Medikamente auf Rezept. LINDEN APOTHEKE Freiburgstrasse 2, 3008 Bern Telefon

10 Unsichtbares sichtbar Wir besuchten Agenten und trafen auf Menschen Die Welt wird vernetzter, aus Optimierungsgründen wachsen wir zusammen, Arbeiten werden im nahen Ausland ausgeführt: In Debrecen, Ungarn, lösen Helpdesk-Agenten IT-Anfragen des Inselspitals. Eine Reportage vor Ort. Text von Marianne Kaiser; Bilder von Fabio Parillo D ie Plastiktische im Schatten des modernen Gebäudes wirken nur bedingt einladend; zu angenehm klimatisiert ist es drinnen, zu heiss-feucht draussen. Trotzdem haben sich zahlreiche junge Menschen für einen Schwatz, ein Getränk oder eine Zigarette nach draussen gewagt. Schliesslich sei es in den Wochen zuvor mit 38 Grad noch viel heisser gewesen. Schweizer Fahne in Debrecen Was nach jugendlicher Nonchalance klingt, könnte auch ungarische Gelassenheit sein. Oder schlicht pragmatisches Akzeptieren. Schliesslich steht die moderne Anlage der IT- Services Hungary (Member of T-Systems) fest und stabil für eine sichere und anständig bezahlte Zukunft. Auch im Innern des topmodernen Gebäudes ist die Stimmung locker-jugendlich und erinnert an ein grosses Ferienlager. Ein Ferienlager aber, wo mit einem guten Gemisch aus ehrgeiziger Lockerheit und Engagement telefoniert, vermittelt, nach Lösungen gesucht wird. Wo im Schweizer Team 12 Agenten für das Inselspital im Einsatz sind. Mehr als «nur» ein sicheres Gehalt Dass sie als Agenten mehr verdienen, zum Beispiel das Doppelte eines ungarischen Physiotherapeutengehalts, trägt sicher zur spürbar hohen und, subjektiv wahrgenommen, authentischen Arbeitszufriedenheit bei. Auch dass diese Jobs als «sicher» gelten. Aber der Hauptgrund für das beobachtete berufliche Engagement und den Einsatz für das Inselspital kann es nicht sein. Vielmehr ist es wohl so, wie es Jonathan Luczi, der 23-jährige Mechatroniker, in perfektem Deutsch schildert: «Für das Inselspital zu arbeiten, ist schon ganz besonders. Das ist nicht wie in anderen Teams, die täglich mehr oder weniger die gleichen Fragen zu beantworten haben. Unsere Arbeit ist wie ein Geschenk: man weiss nie, was einen erwartet.» Serverausfall oder defekte Maus. «Und immer geht es um Menschen, um Menschenleben und nicht um Autos oder Versicherungen», sagt der viersprachige Ungare, der in Nürnberg, Deutschland, geboren wurde und aufgewachsen ist, neben Deutsch und Ungarisch auch Rumänisch und Englisch beherrscht und offensichtlich leidenschaftlich gerne plaudert. Oder in seiner freien Zeit mit dem schweren Motorrad durch Ungarn fährt und in Siebenbürgen (Rumänien) seine Freundin besucht. Diese sei fleissig am Deutsch lernen und möchte später Ärztin werden. «Wenn ich», so Jonathan Luczi, der während der Sommerferien auch schon mal in Holland als Übersetzter oder in Belgien für den Strassenbau arbeitete, «in der Schweiz am Inselspital eine Arbeit angeboten erhielte: Ich würde sofort zusagen. Mir machen Abschied und Neubeginn nichts mehr aus», so der unbescheidene und sympathische junge Kerl. Schliesslich habe er mit 17 fürs Abitur von Deutschland nach Rumänien umziehen müssen, um die Ausbildung schliesslich auf Ungarisch zu machen. «Meine Eltern wollten das damals so. Heute bin ich ihnen dafür dankbar.» Jonathan Luczi ist nicht nur der Jüngste im Team, er ist nach der vorbereitenden Schulung auch erst seit Mai dieses Jahres Helpdesk-Agent und hat, wenn alles klappt, das Kennenlernen des Inselspitals noch für diesen Herbst auf seiner Agenda. Vater in Holland, Schwester in Norwegen, die Berge weit weg Ein bisschen mehr Mühe, der Arbeit wegen alles hinter sich zu lassen, hatte Orsolya Juhász, die 29-jährige Fachfrau für Ökotourismus und Landschaftsentwicklung, die seit Frühling 2011 für T-Systems arbeitet. «Als Kind des Dermatra-Gebirges» dabei lacht sie und sagt, sie wisse schon, dass für uns Schweizer ein Berg erst ab mindestens 2000 m was zählen würde «fehlt mir hier im Flachland die topografische Abwechslung schon. Aber ich bin sehr froh, nach der leider verlorenen Arbeit im Nationalpark hier einen sicheren und tollen 10

11 Reaktion in Sekundenschnelle im Grossraumbüro Job erhalten zu haben, wo ich meine Deutschkenntnisse jeden Tag verbessern kann.» Das erzählt sie in perfektem Deutsch, sehr darauf bedacht, die passende Wortwahl, die genaue Umschreibung zu finden und keinen Fehler zu machen. Manchmal sucht sie etwas län- ger nach einem Wort und ärgert sich ob der darob entstandenen Pause. Zwar liegt Szuhogy, das Dorf, wo Orsolya Juhász aufgewachsen ist und bis anhin gewohnt hat, nur genau km von Debrecen entfernt und wäre mit dem Auto in 2 Stunden erreichbar, mit öffentlichen Verkehrsmitteln infolge schlechter Verbindungen aber erst nach 4 5 Stunden. So besucht Orsolya Juhász ihre Lieben nur, wenn sie mindestens drei Tage am Stück frei hat. Ihren Vater und ihre Schwester sieht sie indes noch weniger häufig, da beide der Arbeit wegen nicht mehr in Ungarn, sondern in Holland, resp. in Norwegen leben und arbeiten. Klar würde sie, gibt die junge Frau ehrlich zu, nach wie vor gerne im Nationalpark arbeiten oder im Bereich Naturschutz eine Arbeit finden. Aber der ungarische Staat müsse nun mal sparen, wo er könne. «In Ungarn hat es 10 Nationalparks im Norden zum Beispiel mit faszinierenden Karstgebieten und bei 7 wurde den Direktoren aus Sparmassnahmen gekündigt.» Viele junge Ungarn müssen ins Ausland, um Arbeit zu finden. Orsolya Juhász musste nur bis nach Debrecen. Darüber ist sie sehr glücklich. Von der Vertragsunterzeichnung... In Form eines Full-Outsourcings lagert das Inselspital im Jahr 2000 den Grossteil seines IT-Betriebes an ATAG Debis Informatik aus erfolgt die Übergabe an T-Systems, wo am Standort Zollikofen bis zu 1200 Mitarbeitende und 120 Agenten tätig sind. 12 Agenten betreuen exklusiv das Inselspital genehmigt die Spitalleitung den neuen Outsourcingvertrag mit T-Systems. Die T-Systems verfolgt eine Strategie, nach der der Kunde vom jeweils bestmöglichen Standort innerhalb von Europa bedient werden soll. Da der internationale Service Desk der T-Systems (weltweit über 1500 Kunden) kostengünstiger eine bessere Verfügbarkeit von Spezialisten garantieren kann, als derjenige der Schweiz, entscheiden sich das Inselspital und T-Systems gemeinsam, das Helpdesk des Inselspitals nach Debrecen, Ungarn auszulagern. Im Januar 2011 startet der Schulungsprozess der ungarischen Agenten am Inselspital. Die Übergabe findet im Juni 2011 satt. In der Projektphase werden die Agenten in Debrecen von 2 Schweizer T-Systems-Agenten sowie der Teamleaderin unterstützt. Heute arbeiten für T-Systems schweizweit 650, in Zollikofen rund 400 Mitarbeitende.... bis zur Schulung in Ungarn Die 12 Agenten durchlaufen eine fast 4-wöchige allgemeine Grundausbildung (neben allgemeiner Informatik werden auch Soft-Skills wie «richtig zuhören und kommunizieren» unterrichtet), bevor sie 3 bis 4 Monate kundenspezifisch ausgebildet werden. Die Kataloge des Inselspitals sind noch einmal unterteilt in Spezialkataloge der 14 Departemente. 11

12 SLA und Single Point of Contact (SPOC) In den Zielvorgaben des Inselspitals ist das Service Level Agreement mit 90% festgelegt: 90% aller Anrufe müssen in 30 Sek. entgegengenommen werden. 70% der eingehenden Anfragen müssen direkt über die Agenten in Debrecen gelöst werden. Pro Monat werden rund 4500 Tickets erstellt. Bei den 30% «unlösbaren» Störungen handelt es sich z.b. um beschädigte Festplatten, um Rechner, die sich nicht einschalten, um Tastaturprobleme oder ein nicht funktionierendes Netzwerk. Solche Meldungen werden vom Helpdesk an die Techniker vor Ort weitergeleitet. Jonathan Luczi Das Helpdesk in Debrecen gilt als «Schaltzentrale», als Single Point of Contact (SPOC). In Sekundenschnelle müssen die Mitarbeitenden entscheiden, ob es sich um ein Server- oder Netzwerkproblem handelt oder welche Applikationen betroffen sind. T-System betreut 144 Applikationen und bietet Service bei Hardware-Störungen. Hinter diesen 140 Applikationen stecken oft weitere Applikationen wie SAP, ix-serv, i-pdos, PERSAP usw., die nicht alle von T-Systems betreut werden (da dafür kein Leistungsauftrag). Hier werden die Tickets an die jeweiligen Verantwortlichen (Inselspital oder auch Drittfirmen) weitergeleitet. Aufgrund der grösseren Menge an Applikationen und Services, ist das Arbeitsvolumen des Helpdesks stetig gestiegen, resp. hat sich verschoben: Vor 12 Jahren hatten die meisten Departemente des Inselspitals noch eine individuelle IT-Welt oder unterschiedliche Betriebssysteme. Auch heute sind noch nicht alle Departemente standardisiert. Bis Mitte 2013 soll die Standardisierung abgeschlossen sein. Orsolya Juhász Das Helpdesk-Team arbeitet in 6 Schichten rund um die Uhr. Die Tagesschichten erstrecken sich von 6 Uhr bis 22 Uhr. Eine Person übernimmt die Nacht- sowie Wochenendschicht. Mit Bruno Vogel, DIM DHGE 12 Ungarische Landschaft

13 Flach, so weit das Auge reicht Nach 2006 in Budapest (heute rund 1200 Mitarbeitende) hat 2009/10 der junge Betrieb in Debrecen seine Tore geöffnet. In der Studentenstadt, die rund 220 km von Budapest entfernt ist, arbeiten 1200 meist junge Menschen (Durchschnittsalter beträgt 27 Jahre), davon 400 im Service Helpdesk. (Siehe dazu das Interview mit der Teamleiterin Orsolya Angyal, auf Deutsch Ursula Engel). Debrecen ist mit rund Einwohnern die zweitgrösste Stadt Ungarns. Rund 2 Mio. der 9.8 Mio. Ungarinnen und Ungarn leben in Budapest. 2/3 von Ungarns Fläche sind Flachland, der gebirgige Teil macht mit dem ungarischen/nordungarischen Mittelgebirge (höchstes Gebirge: Matra-Gebirge mit 1014 m ü.m.) und den ungarischen Karpaten 1/3 aus. Dem Vater zuliebe nicht nach Berlin Interview mit Orsolya Angyal, Mathematikerin, seit 2008 bei T-Systems, davon seit Juni 2012 Teamleiterin des Schweizer Teams, 31-jährig. Inselmagazin: Frau Angyal, als studierte Mathematikerin haben Sie als Teamleiterin hauptsächlich mit Personalfragen des Teams zu tun. Sind sie nicht unterfordert? Orsolya Angyal: Nein, im Gegenteil. Ich muss inhaltlich noch sehr viel lernen, schliesslich muss ich wissen, mit welchen kundenspezifischen Fragen sich die Agenten beschäftigen. Jede Störung ist anders; ich muss sie alle kennen. Zudem studierte ich neben Mathematik auch Informatik die IT-Welt ist mir nahe und lieb. Sie arbeiteten einst selber als Agentin für die Deutsche Post, hätte es Sie nicht gereizt, ins Ausland zu gehen? Die zahlreichen Aufenthalte in Deutschland haben mir schon zugesagt, zumal es auf dem Land in Ungarn kaum Arbeit und für Junge wenig Perspektiven gibt. Aber als Einzelkind wollte ich meinen kranken Vater nicht alleine lassen. Meine Eltern leben an der ungarischrumänischen Grenze in einem kleinen Dorf, wo heute nur noch Alte wohnen. Meine Heimatgegend ist eine vergessene Ecke in Ungarn. Und heute: zieht es Sie weg von Ungarn? Nein, gar nicht mehr. Die Arbeit und vor allem die gute Atmosphäre im Team ist mir viel zu wichtig. Zudem gefällt es mir heute in Debrecen, wo ich studiert habe, sehr gut. Das hätte ich als «Landkind» nie gedacht. o Orsolya Angyal ist die Vierte von links, stehend. Fabio Parillo, T-Systems Operation Manager, kontrolliert die exklusiv für das Inselspital erbrachte Leistung und steuert als Betriebsleiter in Zollikofen das Helpdesk-Team. Auch Jon Gano ist als ehemaliger Servicedesk Helpdesk Agent heute als Service Delivery Manger ausschliesslich für das Inselspital verantwortlich. 13

14 Unsichtbares sichtbar Ein Fall für die ProCod Schmerzhaft und langwierig, aber eigentlich kein Drama: Herr Burris Schenkelhalsfraktur ist schnell behandelt. Doch es kommt zu Komplikationen, und der Patient schwebt plötzlich in Lebensgefahr ein fiktives Fallbeispiel zeigt die Komplexität des Medizincontrollings. Von Silka Pfahler* E s hatte geregnet, der Weg war rutschig und Herr Burri einen Moment unaufmerksam: Nach einem Sturz wird der Senior mit gebrochenem Femurhals in die Notaufnahme des Inselspitals eingeliefert. Ein wenig aufgeregt schildert er den Unfallhergang, wird gründlich untersucht und schliesslich operativ mit einer Prothese versorgt. Die OP verläuft gut, Herr Burri ist beruhigt bis er einige Stunden später ein dumpfes Gefühl in der Brust spürt. Der Schmerz wird stärker und Herr Burri verliert kurz darauf das Bewusstsein. Als er ein paar Tage später wieder erwacht, kann er kaum glauben, was er hört: Reanimation, Herzkatheter, Beatmung, Bypass-OP Senior Burri hatte einen Herzinfarkt und es gerade noch einmal geschafft. ProCod, übernehmen Sie! Sobald Komplikationen auftreten, wird aus einem «einfachen» Fall ganz schnell ein «komplexer» wie bei Herrn Burri. Seit seiner Einlieferung in die Insel wurden die Informationen zu seiner Krankengeschichte gesammelt: OP-Berichte, Anästhesieprotokolle, Laborbefunde, Transfusionsberichte, Konsile und vieles mehr, das meiste davon liegt elektronisch im Informationssystem des Spitals vor. Diese Informationen zu sichten, zu ordnen und korrekt zu bewerten, ist die Aufgabe der CodiererInnen der Abteilung ProCod (operatives Medizincontrolling). Jährlich etwa Fälle laufen über die Tische der Experten allesamt Ärzte oder Pflegepersonal, die anhand eines komplexen Regelwerks jeden Fall aufarbeiten, verschlüsseln und die gesamte Krankengeschichte des Patienten in einem kompakten Datensatz ablegen. Dabei erfolgt die Verschlüsselung anhand der verfügbaren medizinischen Dokumentation: Diagnosen und Behandlungen werden mithilfe von bestimmten Regeln in Codes übersetzt. «Je genauer die Dokumentation, desto differenzierter die Codierung und desto besser der Erlös.» Zusammen mit weiteren Informationen wie der Aufenthaltsdauer und dem Alter des Patienten ergibt sich so die Fallschwere, die wiederum festlegt, wie hoch die Rechnung an die Krankenkasse ausfällt. Im Fall von Herrn Burri zum Beispiel wird die Fallschwere im Wesentlichen durch die Herzkomplikation bestimmt, da diese deutlich mehr Kosten verursachte als die Schenkelhalsfraktur. Doch die codierten Patientendaten dienen keineswegs nur der Rechnungsstellung: Auch in der Epidemiologie, der Bedarfsplanung, der Planung des Leistungsspektrums, im Qualitätsmanagement und in der Weiterentwicklung des Abgeltungssystems SwissDRG werden sie genutzt. Streng vertraulich, aber immer regelkonform. Die ISO-zertifizierte ProCod codiert verbindlich nach den Regeln des Kodierungshandbuches des Bundesamtes für Statistik sowie nach dem Diagnosekatalog ICD 10 und der Schweizer Prozedurenklassifikation CHOP Letztere enthält alle codierbaren Massnahmen von der körperlichen Untersuchung bis zur Herztransplantation. Doch nicht alles, was codiert werden kann, muss auch codiert werden: Nur die invasiven, aufwändigen, komplexen Massnahmen laufen durch die Hände der ProCod. Dabei sind die Codierer auf den Austrittsbericht des Arztes angewiesen denn nur, was in der Dokumentation vermerkt ist, darf auch verschlüsselt werden. Je genauer die Dokumentation, desto differenzierter die Codierung und desto besser der Erlös. Und dass in der ProCod alles korrekt zugeht, wird auch kontrolliert: Jedes Jahr erfolgt eine externe Revision mit Prüfung. MedCo, ziehen Sie Ihre Schlüsse! Neben der ProCod ist in der Abteilung Medizincontrolling des Inselspitals auch die 14

15 MedCo angesiedelt. Aufgabe dieses strategischen Medizincontrollings ist es, die von der ProCod bereitgestellten Daten für taktische und strategische Entscheide aufzubereiten und auszuwerten. Auf dieser Grundlage beraten die Controller in der Regel Mediziner mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund sowohl die Kliniken als auch die Spitalleitung. Das Arbeitsfeld der MedCo ist schnell erklärt und dennoch hochkomplex: Die Strategen prüfen die medizinischen Leistungsdaten am Spital und erarbeiten wenn nötig zusammen mit den verantwortlichen Kliniken Vorschläge zur Optimierung. Zu diesem Zweck findet in jedem Quartal ein Klinikreportinggespräch statt. Darüber hinaus werden z.b. die Fallpauschalgruppen, die sogenannten DRGs, auf ihr Kosten-Erlös-Verhältnis überprüft. Fällt ein Fall aus dem üblichen Rahmen, ist er beispielsweise extrem teuer, wird er bis ins kleinste Detail analysiert. So kann es durchaus passieren, dass Herr Burris komplexe Krankengeschichte in einem Klinikgespräch thematisiert wird. Die Daten des Inselspitals werden jährlich vom Medizincontrolling an das Bundesamt für Statistik (BfS) und die SwissDRG AG übergeben, um das Abrechnungssystem noch differenzierter zu gestalten. Das Medizincontrolling engagiert sich aktiv in diesem Prozess, indem es z.b. eine Vielzahl von Anträgen stellt und die Kliniken beim jährlichen Antragsprozess an das BfS und die SwissDRG AG begleitet so wird ermöglicht, dass Fälle, die heute im System unzureichend abgedeckt sind, in Zukunft eine ausreichende Abgeltung erhalten. Herr Burri konnte übrigens nach einigen Wochen, wenn auch noch etwas schwach, wieder nach Hause zurück - kehren. Von den Mitarbeitern, die seine Krankengeschichte codiert und ausgewertet haben, hat er allerdings nie erfahren. o * Silka Pfahler ist freie Texterin Zahlen und Fakten zum Medizincontrolling 23 Mitarbeiter in der ProCod ( 18 VZE) und 5 Mitarbeiter im MedCo (5 VZE) Kodierung von über Fällen im Jahr 2011 mit Diagnosen und Behandlungen Pro Fall werden durchschnittlich 5.3 Diagnosen und 4.3 Behandlungen codiert. Durchschnittliche Codierzeit von ca. 20 Min. pro Fall Ca. 1 Prozent der Fälle im Fallmanagement aufgrund von Krankenkassen-Rückfragen bezüglich der Codierung Nur ca. 5 Promille erfolgreiche Beanstandungen durch die Krankenkassen 116 Klinikreportinggespräche im Jahr 2011 ANZEIGE Starkstrom-, Schwachstrom-, Telefoninstallationen, Apparate- und Leuchtmittelverkauf e w elekt ro wyler Murtenstrasse Bern Te lefon T elefax

16 Unsichtbares sichtbar Die Visitenkarte in neuem Design Tausende von Patientinnen und Patienten sowie Besucher strömen jährlich ins Universitäts spital, Aushängeschild des Kantons Bern. Eine neue Eingangshalle trägt dem Rechnung. Von Hansjürg Eggimann, Leiter Arealplanung D ie Eingangshalle des I nselspita ls genügt in vieler Hinsicht den heutigen Ansprüchen nicht mehr und ist eher Sorgenkind als propere Visitenkarte. Bereits 1999 wurden erste Überlegungen zur Umgestaltung der Eingangshalle gemacht. Nach entsteht eine Stimmung ohne Spitalcharakter. Der Strassenraum zwischen Bettenhochhaus und Kinderklinik wird neu gestaltet, und ein Teil der roten Brücke soll zurückgebaut werden. Das Instrument des Wettbewerbes hat ermöglicht, in kurzer Zeit verschiedene hochwer- «Die Besucher werden auf eine freundliche und noble Art emp fangen.» vielen Anläufen ist es nun gelungen, mit einem einstufigen Projektwettbewerb im selektiven Verfahren ein zeitgemässes Projekt zu entwickeln: der Planungs- und Baukredit von CHF 7.8 Mio wurde durch den VR bewilligt. Unter den 11 eingereichten Projekten hat das Projekt der «bauzeit architekten gmbh» aus Biel überzeugt. Die Besucher werden auf eine freundliche und noble Art in der 2-geschossigen Eingangshalle mit einer Information und einer Self-Check-In-Möglichkeit auf Strassen-Niveau empfangen. Rolltreppen führen in eine obere Etage mit verschiedenen Aufenthaltszonen, Einkaufsmöglichkeiten und der Patientenaufnahme. Mit den neu materialisierten Böden, Wänden und Decken 16 tige Lösungen zu den Themen «Erscheinungsbild Haupteingang Inselspital», «Umgang mit der Verbindung Eingangstrakt Bettenhochhaus zu Kinderklinik (rote Brücke)» und «Investitionshorizont von 15 Jahren» gesamtheitlich zu betrachten, miteinander zu vergleichen und zu beurteilen. Das Siegerprojekt zeigt auf, wie der Eingangsbereich des Bettenhochhauses mit ein paar einfachen, aber raffinierten Massnahmen und ohne Ausweitung des Raumangebotes entscheidend übersichtlicher und freundlicher gestaltet werden kann. Im 2. Quartal 2013 soll das Baugesuch beim Bauinspektorat der Stadt Bern eingereicht werden. Die bauliche Umsetzung erfolgt anschliessend in enger Abstimmung mit dem Projekt «Inselbus» (wegen nachbarlichen Einsprachen liegt das Projekt zurzeit beim Bundesverwaltungsgericht). Im Jahr 2015 möchten wir die jungen Patienten in der fer- tig umgebauten Kinderklinik gesund pflegen, und die Besucher & Patienten mit dem Inselbus direkt vor der neuen zweigeschossigen Eingangshalle im Bettenhochhaus empfangen. o

17 Unsichtbar sichtbar Reinraum fürs Auge ist der Schmutz unsichtbar Reinräume haben eine hohe Anforderung an die Reinheit und Hygiene. Richtiges Verhalten, entsprechende Bekleidung und Bewegung des Reinigungspersonals sind wichtige Faktoren, damit in den Reinräumen auf dem Inselcampus Arzneimittel produziert werden können. Von Kathrin R. Häberli, Stv. Bereichsleiterin Hauswirtschaft. H aben Sie auch schon einen Tag lang das Haus, die Wohnung, das Auto oder das Fahrrad geschrubbt, geputzt, poliert und so richtig auf Hochglanz gebracht? Nach anstrengender, körperlicher Arbeit stehen Frau und/oder Mann dann da und freuen sich meistens und hoffentlich über das sichtbare Resultat. Stellen Sie sich nun vor, Sie fegen, saugen, reinigen, wischen Staub; der Schweiss fliesst am ganzen Körper und... nichts kein sichtbarer Unterschied zu vorher. Ganz schön frustrierend denken Sie; nicht so für eine Gruppe von motivierten Mitarbeitenden der Spezialreinigung des Bereiches Hauswirtschaft. Seit einem Jahr sind sie für den grössten Teil der Reinigung der Reinräume auf dem Inselcampus zuständig. Täglich reinigen sie in Räumlichkeiten von allen Ober- und Unterflächen den unsichtbaren «Schmutz» weg. Reinräume sind, wie der Name schon sagt, Räumlichkeiten, die hohe Anforderungen an die Reinheit und Hygiene haben. In den Reinräumen auf dem Inselcampus werden Arzneimittel produziert. Die Reinheit wird anhand der maximal zulässigen Partikel bestimmt. Dabei spielen Luftmenge und -qualität sowie das Verhalten der Menschen, zum Beispiel langsames Bewegen, eine grosse Rolle. Jeder Mensch gibt, je nach Kleidung und Tätigkeit, pro Minute zwischen bis 30 Millionen Partikel ab. Partikel werden in µm gemessen (1 µm ist ein Millionstel Meter = m) für das Auge kaum sichtbar bzw. unsichtbar. Somit ist richtiges Verhalten, Kleidung, Bewegen im Reinraum usw. entscheidend für die Produktesicherheit. Fehlverhalten, eine nicht ausreichende Reinigung können verheerende Auswirkungen haben, welche monetär nicht quantifizierbar sind. Mangelhafte Reinigung führt zu Produktgefährdung, was gleichzeitig eine Gefährdung für Menschen bedeuten kann. Die von einem Fehlverhalten ausgelöste Kontamination kann von einem Raum über die ganze Reinraumanlage verteilt werden die Korrektur dafür kann über Wochen dauern und somit zu Produkt-Engpässen führen. In diesen sensiblen Bereichen unsichtbaren Schmutz zu reinigen, erfordert auch für die Mitarbeitenden der Reinigung ein Basisverständnis für die Produktion. Dank eines stufengerechten Schulungsprogramms mit wiederkehrenden Auffrischungskursen verfügen die Mitarbeitenden von Brigitte Finke, Gruppenleiterin Spezialreinigung, über die notwendigen Kenntnisse. Sie sind stolz, Spezialisten zu sein und darauf, dass sie eine Aufgabe haben, die nicht alle können. Die Motivation, unsichtbaren Schmutz zu reinigen, ist sichtbar hoch. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten die Nutzer der Reinräume stellen in hygienisch reinen Räumlichkeiten sichtbar wirksame Produkte her die Mitarbeitenden der Spezialreinigung leisten einen unsichtbaren Beitrag dazu. o Kontaktperson für weitere Auskünfte zur Raumreinigung Oliver Baumann, Abteilungsleiter Spezialreinigung Tel

18 Aktuell Kunst + Bau Der Kanton Bern hat parallel zum Bau des SWAN-Hauses in der gleichen Baugrube ein unterirdisches Infrastrukturprojekt realisiert. Es wurden Anlagen für die Versorgung des Inselspitals mit Strom, Notstrom und Kälte realisiert. Wie bei jedem Hochbauprojekt des Kantons wurden 1% der Bausumme für die Finanzierung eines Kunstwerkes reserviert. Mit Unterstützung der kantonalen Kunstkommission wurde ein Wettbewerb mit 4 eingeladenen Teilnehmern ausgeschrieben. Die Jury mit Vertretern des Kantons, der Planer und des Inselspitals wählte einstimmig das Projekt von Vaclav Pozarek zur Ausführung. Der Künstler (*1940 in CSSR, lebt in Bern) analysierte den Ort der künstlerischen Intervention präzis. Er bemerkte die engen, übermöblierten Raumverhältnisse, die auf dem Inselareal herrschen. Er wollte darauf mit «etwas nicht Schwerem, nicht Lautem, etwas mit nicht grosser Präsenz, aber trotzdem etwas Eigenem» reagieren. Er schlug eine Arbeit mit «Strassenmobiliarelementen» vor. 3 Teile, ein Kanalisationsdeckel, ein Beleuchtungsmast an dessen oberen Ende (wo sich sonst die Leuchte befindet) ein Abfallkübel angebracht ist, alle verzinkt, werden zu einem neuen Ganzen zusammengefügt. Positioniert hat er das Werk im Bereich der KiTa, wo es keine Beleuchtung bedingt. Aus der Auseinandersetzung mit dem Ort und seiner räumlichen Heterogenität entwickelte der Künstler ein Werk, das dem ganzen Ensemble im Grunde nichts Neues Haben Sie Kinder im Berufswahlalter? Kantonaler Tag der Gesundheitsberufe Dienstag, 23. Oktober 2012, 9 16 Uhr Am 23. Oktober 2012 findet der Kantonale Tag der Gesundheitsberufe statt. Berufsleute aus dem Inselspital und anderen Institutionen geben vor Ort Einblick in ihren spannenden Arbeitsalltag. Sie lassen sich über die Schulter schauen und laden die Besucher/-innen zum Ausprobieren ein. Weitere Informationen zum Anlass, das detaillierte Programm sowie die Anmeldung finden Sie unter Fordern Sie Ihre Tochter oder Ihren Sohn auf, sich anzumelden. Gerne dürfen Sie diese an die Veranstaltung begleiten. Wir freuen uns! Gesundheitsberufe haben Zukunft! Wir öffnen für dich unsere Türen Folgende Berufe stellen sich vor: Aktivierungsfachfrau/-fachmann Biomedizinische/r Analytiker/in Dentalhygieniker/in Ergotherapeut/in Ernährungsberater/in Fachfrau/Fachmann für Medizinisch- Technische Radiologie Fachfrau/Fachmann Gesundheit Fachfrau/Fachmann Operationstechnik Hebamme Pflegefachfrau/Pflegefachmann Physiotherapeut/in Rettungssanitäter/in Mach den ersten Schritt und melde dich an! Informationen und Anmeldung unter: 18

19 hinzufügt. Durch das Zusammenfügen von technischen Elementen der Strassenmöblierung gibt er einen klaren Verweis auf die Infrastruktur des Inselspitals und schafft es, ein Werk zu präsentieren, das einerseits für sich steht, andererseits als skulpturales Element den Raum bereichert, ohne ihn zusätzlich zu belasten. o ANZEIGE IFAS, Oktober 2012, Messe Zürich Besuchen Sie uns am Stand 181/184 Halle 1.0 Sicherheitsstufe Miele. Die neuen Reinigungs- und Desinfektionsautomaten PG85. Exklusiv. Innovative Ausstattung für sichere Instrumentenaufbereitung. Patentiert. Spezialprogramme für reinigungskritische Instrumente. Effizient. Hohe Reinigungsleistung und niedriger Energiebedarf. Miele Qualität Miele Professional, 8957 Spreitenbach Telefon Miele_Medical_176x114_09-12.pdf :21 19

20 Unsichtbares sichtbar Institut für Spitalpharmazie. Ein Blick hinter die Kulissen Obwohl viele Inselspital-Mitarbeitende regelmässig in Kontakt mit Mitarbeitenden des ISPI stehen, ist vielen wohl nur ein Bruchteil des Instituts kaum mehr als der Vorraum des Schalters bekannt. Was sich hinter den Kulissen des ISPI abspielt, bleibt den meisten verborgen. Von Dr. sc. nat. Jeannette Goette, Chefapothekerin A nhand der Neuentwicklung des Eigenproduktes «Gentamicin-Spüllösung» werden nachfolgend die verschiedenen Bereiche vorgestellt. Bedarfsabklärungen in der Klinikbetreuung und Arzneimittelkommission Die rund 230 Eigenprodukte werden im ISPI hergestellt, da keine adäquaten Handelsprodukte erhältlich sind. Entweder ist ein Präparat mit dem entsprechenden Wirkstoff in der gewünschten Verabreichungsform in der Schweiz oder im Ausland nicht über akkreditierte Kanäle erhältlich (z.b. Prasteron-Kapseln) oder ein applikationsfertiges Ansatzherstellung in der Sterilprodukion im Reinraum Klasse C Produkt zur Vermeidung von Medikationsfehlern steht nicht zur Verfügung (z.b. Heparin- Infusionslösung). Anträge für neue Arzneimittel treffen meistens in der Klinikbetreuung (KliBe) ein. Ein Fachapotheker klärt mit dem Antragssteller die genauen Anforderungen ab und prüft, ob ein entsprechendes Handelsprodukt verfügbar ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Anfrage ans Bereichsleiter-Gremium des ISPI weitergeleitet. Wöchentlich werden in diesem Rahmen qualitätsrelevante Themen des ISPI besprochen. Hier werden die Möglichkeiten einer Eigenherstellung besprochen und der Entscheid zur Eigenherstellung gefällt. Anschliessend wird der Antrag an die Arzneimittelkommission (AMK) weitergeleitet, wo definitiv entschieden wird, ob das neue Eigenprodukt in die Arzneimittelliste des Inselspitals aufgenommen wird. Die Herstellung der Gentamicin-Spüllösung wurde durch die Neurochirurgie beantragt. Bis dahin wurden pro Liter Ringerlösung 4 Ampullen des Gentamicin-Handelsproduktes (80 mg) zugespritzt, um damit den Operationsbereich zu spülen. Ein Verbrauch von Beuteln pro Woche bedeutete einen enormen Arbeitsaufwand für die Pflege. Eine anwendungsfertige Spüllösung mit 320 mg Gentamicin pro Liter soll den Alltag erleichtern und die Sicherheit verbessern. Befüllung von Vials im LAF im Reinraum Klasse C für die anschliessende Autoklavierung Definition des Produktes und Herstellung einer Entwicklungscharge in der Produktion Fällt die AMK einen positiven Entscheid, beginnt die Arbeit für die Produktion und die Qualitätskontrolle. Ein Fachapotheker prüft die Anforderungen an die Galenik, klärt anhand der Literatur ab, wie das Arzneimittel zusammengesetzt sein muss, damit eine stabile Formulierung resultiert, und definiert, in welcher Abteilung die Herstellung erfolgen soll. Arzneimittel, welche CMR- Eigenschaften (krebserzeugend, erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdend) aufweisen, werden aufgrund ihres Gefährdungspotenzials in speziellen Sicherheitswerkbänken der Zentralen-Zytostatika-Herstellung hergestellt. In der endsterilen Produktion werden v.a. Grossansätze von sterilen Arzneimitteln hergestellt. Die meist flüssigen Arzneimittel werden nach der Abfüllung autoklaviert, um eine mikrobielle Kontamination auszuschliessen. Bei Arzneimitteln, welche steril sein müssen, aber nicht im Endbehältnis sterilisiert werden 20

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