mednachrichten Je nach Fachgebiet sind die Zulassungsbezirke unterschiedlich geschnitten. Tesgro Tessieri/ fotolia.com

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1 Deutsche Bank mednachrichten Die Quartals-Zeitung für niedergelassene Ärzte und Zahnärzte Neue Möglichkeiten für die Niederlassung Der Gemeinsame Bundesausschuss hat jetzt eine neue Bedarfsplanungsrichtlinie vorgelegt. Für Ärzte, die sich neu niederlassen wollen, gibt es viele neu ausgeschriebene Arztsitze. Zur Nachbesetzung bei Überversorgung hat der GBA nicht entschieden. Auf Einwohner sollen in Zukunft sechs Hausärzte, 0,8 Gynäkologen, 0,5 Augenärzte und 0,5 Fachinternisten kommen. Das unter anderem sieht die neue Bedarfsplanungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) vor, die zum 1. Januar in Kraft getreten ist. Gleichzeitig wird der Zuschnitt der Planungsbezirke verändert. Besonders in der hausärztlichen Grundversorgung soll in Zukunft in kleineren Räumen gedacht werden. Das führt in der Summe zu insgesamt 8024 Arztsitzen, die zur Besetzung ausstehen; allein bei Hausärzten sind jetzt etwa 3000 Arztsitze frei, statt bisher Ziel der neuen Richtlinie ist es, die Überversorgung abzubauen und die Unterversorgung zu mildern. Das heißt aber nicht, dass in überversorgten Gebieten Praxen geschlossen werden; sie sollen nach Mitteilung des GBA nur nicht nachbesetzt werden. Wie das vor Ort umgesetzt wird, darüber hatte der GBA allerdings nicht zu entscheiden. Wie in vielen Regelungsbereichen, die derzeit auf Bundesebene gesetzt werden, geht es um eine Rahmenvorgabe, die dann auf regionaler Ebene, also näher Ausgabe 1/2013 Zahnärzte loben duales System Die Zahnärzte setzen weiter auf das duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Beim Zahnärztetag 2012 in Frankfurt positionierten sich KZBV und Bundeszahnärztekammer ganz klar gegen eine Bürgerversicherung. Ausgangspunkt aller Reformen müsse das Nebeneinander von GKV und PKV sein, heißt es im Leitantrag. Ein weiterer Beschluss fordert das Bundesgesundheitsministerium auf, den Punktwert der GOZ an die wirtschaftliche Entwicklung anzupassen. Begründung: Die Honorierung vieler Leistungen der neuen GOZ liege mit dem Faktor 2,3 unterhalb des GKV-Niveaus. Seite 5 In dieser Ausgabe Seite Gesundheitsmärkte Was wird aus den GKV-Überschüssen? 2 Je nach Fachgebiet sind die Zulassungsbezirke unterschiedlich geschnitten. Tesgro Tessieri/ fotolia.com an den Versorgungsbedürfnissen, ausgestaltet werden soll. Ärzte, die bereits niedergelassen sind, sollten genau beobachten, wie die Umsetzung in ihrer Region vorgesehen ist. Denn im Ergebnis könnte sich die Konkurrenzsituation vor Ort verändern (falls der eigene Bezirk frei wird) oder es könnten sich Ärzten auch Möglichkeiten eröffnen, einen Weiterbildungsassistenten doch noch als angestellten Arzt oder als Partner in der Praxis zu halten. Bis Mitte des Jahres sollen die Entscheidungen in den KVen fallen. Aus den Regionen Genaue Kodierung hilft beim Honorar 3 Aus aller Welt Die Zeichen stehen auf Wachstum 4 Honorar Höherer Punktwert mit Hilfe des BVG? 5 Praxis Die Kostenfunktion einer Arztpraxis 6 Steuern und Recht Neue Regeln für Ärzte als Steuerzahler 7 Finanzen Zeit für eine Bestandsaufnahme 8 Weitere Informationen: Neuer EBM: Mehr Sicherheit bei Investitionen in Medizintechnik Kurz vor dem Jahreswechsel hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung ihre Vorschläge für einen neuen EBM auf den Tisch gelegt. Die strukturellen Änderungen im Hausarzt-EBM und einige Änderungen für Fachärzte sollen bereits im Juli dieses Jahres wirksam werden. Die Diskussion dazu ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Für Hausärzte wird voraussichtlich eine Aufspaltung in typische und abwei- chende hausärztliche Versorgungsleistungen die gravierendste Änderung sein, was bereits heftig diskutiert wird. neue EBM-Ziffern für Gesprächsleistungen, onkologische Mitbetreuung, Geria trie und Palliativmedizin Außerdem soll die Abrechnung vereinfacht werden, indem differenzierte Zuschläge automatisch zugesetzt werden. Darüber sollen auch die Investitionen und Vorhaltekosten für Medizintechnik-Geräte sicher abgedeckt werden können. Weitere geplante Änderungen im EBM: altersgewichtete Versichertenpauschale und diagnosenabhängige Zuschläge für Chroniker Pauschale zur Stärkung der ärztlichen Grundversorgung, die auch Fachärzten in der Grundversorgung zugute kommt. Seite 1

2 GESUNDHEITSMÄRKTE Honoraraussichten 2013 Durch gestiegene Beschäftigungszahlen haben Krankenkassen ihre Reserven 2012 aufstocken k önnen. Durch die Abkühlung der Konjunktur wird der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt für 2013 abgebremst. Zudem fehlen die Praxisgebühr und 2,5 Mrd. Euro Bundeszuschüsse für Honorarspielräume. Markt Honorarentwicklung 3. Quartal 2012 GKV und Privatärztlich 4,5 4 Behandlung durch Zahnärzte +4,0 % 3,5 Krankenhausbehandlung +3,6 % 23,5 Milliarden Euro haben die Gesetzlichen Krankenkassen und der Gesundheitsfonds bis zum Ende des dritten Quartals 2012 als Reserve zurückgelegt, so viel wie nie zuvor. Das hat vor dem Jahreswechsel die Diskussion darüber angeheizt, was mit den Überschüssen geschehen soll. Eine direkte Folge: Die Regierungskoalition in Berlin hat die Praxisgebühr abgeschafft eine deutliche Entlastung in Sachen Bürokratie. Ärztliche Behandlung +2,4 % 1,5 Arznei- und Verbandmittel +1,9 % von 0,4 Prozent, zeigt sich, dass die Honorare aus GKV und PKV im selben Zeitraum deutlich stärker gestiegen sind. Bei Zahnärzten war ein Plus von 4 Prozent zu verzeichnen, Krankenhäuser verbuchten 3,6 Prozent mehr, niedergelassene Ärzte 2,4 Prozent. Schlusslicht waren die Ausgaben für Arznei- und Verbandmittel, die um 1,9 Prozent zulegten. Da im laufenden Jahr abgesehen von den fehlenden Einnahmen aus der Praxisgebühr der Bundeszuschuss für die GKV um 2,5 Milliarden Euro gekürzt wird, dürften die Verteilungsspielräume für deutlich steigende Honorare in der GKV begrenzt bleiben. Für niedergelassene Ärzte und Zahnärzte bleibt es daher wichtig, sich mit ihren Praxen unternehmerisch breit aufzustellen und Tätigkeitsfelder zu suchen, die nicht unter die Budgetierung fallen, zum Beispiel Prävention, Prophylaxe, DMP, spezielle Wahlleistungen und ähnliches. Ursache für die Überschüsse der GKV in den vergangenen Jahren ist der Konjunkturaufschwung gewesen, der auf dem Arbeitsmarkt für einen kräftigen Ausbau der Beschäftigung gesorgt hat. Das ließ die Einnahmen der Krankenkassen sprudeln. Mittlerweile kühlt sich die Konjunktur allerdings fortgesetzt ab. Im dritten Quartal lag das Wirtschaftswachstum nur noch bei 0,4 Prozent, was zu einer Stagnation der Beschäftigungszahlen auf dem Arbeitsmarkt führen wird. Das Kumulieren von Über- schüssen in der GKV dürfte damit zumindest vorläufig beendet sein. Vergleicht man die Honorare der Leistungserbringer mit dem Wachstum des Bruttosozialprodukts Kassen kritisieren Klinikfallzahlen GOÄ: Schwellenwert in Praxen der Normalfall Von 2005 bis 2011 ist die Zahl der stationären Behandlungen pro Jahr um 11,8 Prozent auf 18,3 Millionen angestiegen. Das hat der AOK-Krankenhausreport 2013 ergeben. Sehr hohe Zuwachsraten stellt der Report bei Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, des Herz-Kreislauf-Systems und der Harnorgane fest. Bei der Häufigkeit von Knie- und Hüftendoprothesen liegt Deutschland zum Beispiel an der Spitze der OECD-Länder. Da innerhalb Deutschlands hohe regionale Unterschiede bei den Klinikfallzahlen bestehen, kritisieren die Krankenkassen, dass viele Operationen medizinisch nicht indiziert seien. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hält dagegen, es handele sich um eine Kombination demografischer Effekte und neuer Möglichkeiten aufgrund des medizinischen Fortschritts. Privatabrechnung zum 3,5-fachen Satz oder mehr? Das ist in der ambulanten Versorgung alles andere als der Normalfall. Hier dominiert die Abrechnung zum Regelhöchstsatz (Schwellenwert, meist 2,3-fach oder 1,8-fach) oder sogar darunter. Wie Zahlen aus 2010 (siehe Grafik) zeigen, veranschlagten die niedergelassenen Ärzte in fast 80 Prozent aller Behandlungsfälle den Regelhöchstsatz. Zum Vergleich: Bei den stationär arbeitenden Ärzten lauteten lediglich 63 Prozent aller Rechnungen auf den Regelhöchstsatz, bei Zahnärzten waren es 41 Prozent. Das geht aus dem Zahlenbericht der Privaten Krankenversicherung 2011/2012 hervor. Mit dem Krankenhausreport sind auch Chefarztbonifizierungen wieder in den Blick geraten. Sie sind teilweise an Fallzahlen gekoppelt. Vermutet wird, dass dies zur Mengenentwicklung mit beigetragen haben könnte. Diskutiert wird auch die Rolle der Vertragsärzte. Zwei Drittel der Klinikeinweisungen werden von Haus- und Fachärzten in Praxen ausgestellt. Eine Überprüfung der Wirtschaftlichkeit gibt es hier nicht. 1 0,5 Bruttosozialprodukt +0,4 % %0-0,5 Quelle: REBMANN RESEARCH Umgekehrt rechneten Zahnärzte am häufigsten zum Höchstsatz oder darüber ab. Fast 38 Prozent aller Behandlungsfälle wurden von ihnen mit dem Höchstsatz taxiert. Die ambulant tätigen Ärzte beanspruchten diesen Satz nur in 11 Prozent aller Fälle. Der Ausgabenzuwachs für ambulante Behandlungen fiel für die PKV im Vergleich am geringsten aus: Diese Aufwendungen stiegen 2011 um 3,2 Prozent auf 9,9 Milliar den Euro. Stationär nahmen die Kosten um 4,2 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro zu. Für zahnärztliche Leistungen wurden mit 3,4 Milliarden Euro 6 Prozent mehr aufgewendet. Niedergelassene Ärzte sind bei der Verwendung der Faktoren zurückhaltend Anteil der angesetzten GOÄ/GOZ-Multiplikatoren 2010 in Prozent Abrechnung Stationäre Behandlung Ambulante Behandlung unter dem Regelhöchstsatz genau zum Regelhöchstsatz zwischen dem Regelhöchstsatz und dem Höchstsatz genau zum Höchstsatz 0,35 37,60 30,74 0,77 Quelle: PKV-Auswertung von Arzt- und Zahnarztrechnungen aus dem Jahr 2010 Seite 2 11,05 2,66 10,96 über dem Höchstsatz 41,14 63,31 79,97 2,93 Zahnbehandlung 6,89 2,52 5,59 3,32

3 AUS DEN REGIONEN Präzise Kodierung lohnt sich In diesem Jahr ist das ärztliche Honorar wieder an die Entwicklung der Morbidität gekoppelt. Messgröße für die Morbidität sind die Diagnosen der Vertragsärzte. Die Qualität der Diagnosenkodierung wird damit wieder wichtig für das Honorar. Die Entscheidung über die genaue Höhe des vertragsärztlichen Honorars ist ab 2013 an die Regionen delegiert worden: Auf Bundesebene gibt es eine Rahmenvereinbarung, auf KV-Ebene werden regionale Besonderheiten eingearbeitet. Dabei soll ein Honorar herauskommen, das der regionalen Versorgungsrealität gerecht wird. Im Zuge dessen fließt auch die Menge der ärztlichen Leistungen mit in die Rechnung ein, und die hängt ab von der demografischen Entwicklung und von der Entwicklung der Morbidität. Auf Basis der ärztlichen Diagnosen, die das Institut des Bewertungsausschusses aufgrund der Kassenabrechnungen der Vertragsärzte vorliegen hat, gibt der Bewertungsausschuss Empfehlungen für die Veränderungsraten der Morbidität ab, die in die Honorarverhandlungen mit einbezogen werden. Im Oktober 2012 hat der Aus- schuss die Empfehlungen vorgelegt mit bemerkenswerten Ergebnissen. Die Empfehlungen variieren regional erheblich: So empfiehlt der Bewertungsausschuss für Bayern eine Veränderungsrate von 0,1 Prozent, was mit Abstand der niedrigste Wert in Deutschland ist. In SachsenAnhalt dagegen sehen die Experten eine Veränderungsrate von 2,7 Prozent. Feststellbar ist, dass in den östlichen Bundesländern generell die Werte am oberen Ende liegen. Das kann zum einen daran liegen, dass die Morbidität dort nicht nur höher liegt als im Westen, sondern auch schneller steigt. Der zweite Grund so vermuten Experten liegt darin, dass die Ärzte in den Bundesländern von Mecklenburg-Vorpommern bis Sachsen traditionell genauer verschlüsseln als die Ärzte im Westen. Was das bedeuten kann, zeigt ein Beispiel aus der Praxis: Bei einem Herzkranken wechselt das Stadium der Herzinsuffizienz von NYHA II nach NYHA III. Eine solche Verschlechterung des Gesundheitszustandes die eine Steigerung der Morbidität bedeutet wird ein Arzt, der die Diagnosen endstellig kodiert, problemlos in der Abrechnung abbilden. Wer dagegen nur im Klartext die angepasste Diagnose notiert, in der Abrechnung beim ICD-10-Code alles beim Alten lässt, der macht die erhöhte Morbidität seiner Patienten, die ja auch zu mehr Arbeit in der Praxis führt, nach au- Qualität ist messbar Netze leisten Pionierarbeit Wie lässt sich die Qualität ärztlicher Arbeit nach außen dokumentieren? Ärztenetze, die mit Kassen in Selektivverträgen zusammenarbeiten oder dies anstreben, müssen sich dieser Frage stellen. Das kann über die Erhebung von Strukturdaten, etwa das Ausmaß an Fortbildung, oder auch über die Messung der Ergebnisqualität geschehen. Das AQUA-Institut in Göttingen ist schon sehr weit dabei fortgeschritten, passende Indikatoren zur Ergebnisqualität für die wichtigsten Volkskrankheiten zu entwickeln, die über Daten gewonnen werden, die in der täglichen Routine anfallen. Ein Qualitätsparameter, der dabei immer wieder genannt wird, ist das Ausmaß an Polypharmazie Patienten nehmen neun oder mehr Wirkstoffe in Dauertherapie. Der Sachverständigenrat hat festgestellt, dass 40 Prozent der Frauen und 35 Prozent der Männer nach dem 65. Lebensjahr in diese Gruppe fallen. Im Netz Qualität und Effizienz (QuE) in Nürnberg, in dem die Ärzte in vielen Qualitätszirkeln zusammenarbeiten, liegt der Polypharmazie-Wert dagegen bei 15,7 Prozent der Patienten derselben Altersgruppe. Das bringt den Patienten in der Regel mehr Lebensqualität, den Krankenkassen Ersparnisse bei Arzneikosten und an diesen Ersparnissen können auch Ärzte beteiligt werden. Das Ärztenetz Südbrandenburg geht einen anderen Weg zur Steigerung der Ergebnisqualität: Hier arbeiten praxisübergreifend immer zwei Ärzte im Austausch zusammen. Durch wechselseitige Hospitationen wird das voneinander Lernen gefördert. Bei der Zusammenarbeit kommen Ärzte mit herausragenden Qualitätswerten mit Kollegen, die heute noch Optimierungspotenziale haben, zusammen. Zusätzlich arbeitet das Netz viel mit Strukturqualität. Seite 3 ßen hin nicht sichtbar. Wenn die Mehrheit der Ärzte einer Region so handelt, dann verschlechtert sich damit die Ausgangsposition für die Honorarverhandlungen. Vor diesem Hintergrund sind auch die Appelle in einigen Kassenärztlichen Vereinigungen zu verstehen, die immer wieder Ärzte aufrufen, die Diagnosen möglichst genau zu verschlüsseln auch ohne Kodierrichtlinien. Morbidität in den KVen im Vergleich Veränderungsraten der Morbidität für 2013 Kassenärztliche Vereinigung Veränderungsrate Jahr 2013 Schleswig-Holstein 1,4941 % Hamburg 1,5318 % Bremen 0,6423 % Niedersachsen 1,6673 % Westfalen-Lippe 0,6544 % Nordrhein 1,1924 % Hessen 0,7976 % Rheinland-Pfalz 0,6870 % Baden-Württemberg 1,0503 % Bayern 0,1061 % Berlin 0,5805 % Saarland 0,6601 % Mecklenburg-Vorpommern 1,6361 % Brandenburg 1,8024 % Sachsen-Anhalt 2,6931 % Thüringen 1,8135 % Sachsen 1,7522 % Quelle: KBV, Empfehlungen des Bewertungsausschusses Neuordnung beim Notdienst soll Ärzte entlasten In einigen Kassenärztlichen Vereinigungen ist es in den vergangenen Jahren zu einer Neuordnung der Bereitschaftsdienste gekommen, in anderen steht das noch an. Die KV Bayerns zum Beispiel hat im Spätherbst eine neue Bereitschaftsdienstordnung beschlossen. Ziel ist es, die Belastung der teilnehmenden Ärzte zu senken, indem die Zahl der Dienste reduziert wird und außerdem eine Teilnahmepflicht nur bis zum 62. Lebensjahr bestehen soll. Dies wird erreicht durch eine Vergrößerung der Dienstbereiche und dadurch, dass wirklich alle Arztgruppen, bis hin zum Pathologen, herangezogen werden. Ähnliche Regelungen, etwa zur Vergrößerung der Dienstbereiche, werden in vielen KVen getroffen. Die Reduzierung der Belastung für den einzelnen Arzt soll dazu beitragen, dass die Pflicht zum Bereitschaftsdienst bei der Niederlassung nicht abschreckend wirkt.

4 AUS ALLER WELT Deutschland gibt das Tempo vor Gesundheitsdaten im europäischen Vergleich: Der aktuelle OECD-Bericht Health at a Glance Europe 2012 zeigt, dass die Stärken und Schwächen in der Bewältigung der Finanz- und Schuldenkrise auf die Gesundheitssysteme in Europa wirken. In Deutschland stehen die Zeichen weiterhin gut. Die Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 sowie die anschließende Euro-Schuldenkrise wirken sich auch auf die europäischen Gesundheitssysteme aus. Wie der jüngste OECDBericht Health at a Glance Europe 2012 zeigt, gingen die Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit in vielen europäischen Ländern ab 2010 deutlich zurück, oder das Ausgabenwachstum verlangsamte sich. Von 2000 bis 2009 wurden bei sämtlichen von der OECD beobachteten europäischen Ländern noch Zuwächse bei den Pro-Kopf-Ausgaben beobachtet. während sie zwischen 2000 und 2009 pro Jahr noch um 4,6 Prozent zulegten. Zahl der Arztbesuche im Jahr Ungarn 11,7 Slowakei 11,3 Deutschland 8,9 Spanien 7,5 Frankreich 6,7 Polen 6,6 EU 6,3 UK 5,0 Portugal 4,1 Irland Zypern 3,8 2,1 Korrespondierend zur stabilen Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen entwickelte sich auch die Anzahl der Arztkonsultationen: So hat jeder Bundesbürger 2010 statistisch 8,9 Mal einen Arzt aufgesucht. Mit dieser Kennziffer belegt Deutschland einen Spitzenplatz im OECD-Vergleich, liegt aber nicht, wie häufig behauptet, ganz vorne. Die Ungarn, die Tschechen und die Slowaken gehen noch häufiger zum Arzt. Mit statistisch gesehen 3,7 Ärzten pro 1000 Bundesbürger ist die Versorgungsdichte weiter hoch, sie hat im Zehn-Jahres-Vergleich bis 2010 sogar pro Jahr um durchschnittlich 1,4 Prozent zugenommen. Das europäische Mittel sind 3,4 Ärzte pro 1000 Einwohner. Der OECD-Bericht umfasst außer den Mitgliedsländern der Europäischen Union auch fünf EU-Beitrittskandidaten sowie Norwegen, Island und die Schweiz. Insgesamt werden 35 europäische Staaten statistisch abgebildet. In Deutschland ist die Entwicklung gegen den Trend verlaufen: Bei den Pro-Kopf-Ausgaben 2010 ist Deutschland relativ kräftig um 2,7 Prozent gewachsen. Starke Einbrüche zeigten dagegen Krisenstaaten wie Irland (-7,9 Prozent), Island (-7,1 Prozent) und Griechenland (-6,7 Prozent). In Spanien betrug der Rückgang moderate 0,9 Prozent. In Portugal, Frankreich und Italien nahmen die Ausgaben nur noch leicht zu. Dieses Plus blieb unter den Steigerungsraten der Vorjahre. Europaweit gingen die Pro-Kopf-Gesundheitsausgaben um 0,6 Prozent zurück, Katar mit hohen Ansprüchen Die Medizin wird weiblich auch auf der Insel Auf das Know-how deutscher und anderer Spitzenärzte setzen zunehmend die Staaten des Mittleren Ostens. Beispielhaft dafür steht das im Bau befindliche Sidra Medical and Research Center in der katarischen Hauptstadt Doha. Umgerechnet soll der Bau rund 7,9 Milliarden US-Dollar kosten. Der Klinikkomplex soll später zu den weltweit führenden Forschungskrankenhäusern zählen. Um diese Zielvorgabe zu erreichen, versucht das Land, bekannte Ärzte nach Katar zu ziehen, auch aus Deutschland. Der Anspruch an die Qualität des Personals wird auf der Sidra-Jobplattform eindeutig erhoben: Nur die weltbesten Ärzte sind willkommen. Deutsches medizinisches Knowhow ist auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten gefragt, zum Beispiel in der Dubai Healthcare City. Das nach eigenen Angaben größte Gesundheitsareal der Welt beherbergt mehr als 100 medizinische Einrichtungen und setzt auf Spitzenmedizin. Frauen kommen in der Medizin voran. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern ebenso für Großbritannien, wie jetzt aus einem Bericht des General Medical Council (GMC) in London hervorgeht. Demnach wird es in Großbritannien schon bald mehr Ärztinnen geben als Ärzte. Ärztliche Berufsverbände begrüßen die Entwicklung. Serbien 8,1 Türkei Schweiz 7,3 4,0 Quelle: OECD Health Data 2012 Jahrzehntelang fühlten sich Frauen im staatlichen britischen Medizinbetrieb ihren männlichen Kollegen gegenüber benachteiligt. Ein Mangel an Teilzeitstellen, schlechte oder nicht existente Kinderversorgung sowie unfaire Honorarstrukturen erwiesen sich für Frauen oftmals als unüberwindliche Hürden. Dementsprechend unterrepräsentiert sind Frauen lange Zeit gewesen. Das ändert sich jedoch seit einigen Jahren: Laut Londoner Gesundheitsministerium sind derzeit 42 Prozent der rund registrierten Mediziner weib- Seite 4 Die Zahlen zeigen: Auch die oftmals als besonders konjunkturrobust eingeschätzte Gesundheitswirtschaft ist vor Krisen nicht gefeit. Und: Trotz oder gerade wegen der Gesundheitsreformen in der vergangenen Dekade stehen die Zeichen für medizinische Leistungserbringer in Deutschland weiterhin auf Wachstum. lich. Vor 20 Jahren lag der Frauenanteil im staatlichen britischen Gesundheitsdienst bei deutlich unter 35 Prozent. Der GMC, ein Organ der ärztlichen Selbstverwaltung, rechnet damit, dass es von 2017 an vermutlich erstmals mehr Ärztinnen als Ärzte im Vereinigten Königreich geben wird. Als Gründe für das Vorankommen der Frauen im Medizinbetrieb sehen Experten unter anderem die steigende Zahl der Teilzeitstellen sowie verbesserte Angebote der Kinderbetreuung. Auch die Honorarstrukturen seien in den vergangenen Jahren deutlich zugunsten von Frauen und Teilzeitbeschäftigten verbessert worden, stellen ärztliche Berufsverbände fest. Da hat sich in den vergangenen Jahren viel für die Frauen verbessert, so ein Sprecher des größten britischen Ärzteverbandes (British Medical Association, BMA) in London. Nur in einigen Fachgebieten, etwa in der Neurochirurgie, bestehen weiterhin große Ungleichgewichte zugunsten der Männer.

5 HONORAR Einigung in Etappen Im Oktober 2012 gab es die Rahmenvereinbarung fürs ärztliche Honorar. Die meisten KVen waren sich bis Ende des Jahres mit den Kassen aber noch nicht einig. Vorreiter war Ende Dezember Berlin. Bis zu 1,27 Milliarden Euro mehr sollen Vertragsärzte 2013 erhalten. Das sieht die Rahmenvereinbarung zwischen GKV-Spitzenverband und KBV von Ende Oktober vor. Zuvor hatten die Kassen ein Honorarminus in Milliardenhöhe gefordert und die KBV eine Erhöhung um 3,5 Milliarden Euro. Das Honorarplus setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: Orientierungswert: Durch Erhöhung des Orientierungswertes um 0,9 Prozent steigt das Honorar um 270 bis 290 Millionen Euro. Psychotherapie: Die psychotherapeutischen Leistungen werden aus der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung herausgenommen. Die Kassen übernehmen dafür jetzt das Mengenrisiko. Honorar effekt im Jahr 2013: 130 Millionen Euro. Grundversorgung: Für die haus- und fachärztliche Grundversorgung werden 250 Millionen Euro bereitgestellt. Mengeneffekt: Für förderungswürdige Leistungen und abhängig von der Entwicklung der Leistungsmengen (Morbi- Beim ärztlichen Honorar haben die Regionen jetzt mehr Mitspracherecht. Wolfgang-S/ fotolia.com dität) kommen auf KV-Ebene 330 bis 450 Millionen Euro hinzu. Darüber wird in den Regionen verhandelt. Zusatzhonorar: Für extrabudgetäre Leistungen gibt es 150 Millionen Euro. Die regionalen Verhandlungen über die Umsetzung der Rahmenvereinbarung sind in den meisten KV-Bezirken noch nicht abgeschlossen. Nur in Berlin, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt gibt es bereits fertige Vereinbarungen. In Thüringen, Sachsen und Hamburg wurde die Schiedsstelle angerufen. GOZ: Zahnärzte gehen nach Karlsruhe Die neue Gebührenordnung für Zahnärzte hat wieder keine Erhöhung des Punktwerts gebracht. Einige Verbände wollen das nicht auf sich beruhen lassen. Valide Vergleichszahlen zu den Auswirkungen der neuen Gebührenordnung auf die Honorarentwicklung lagen zwar selbst Ende 2012 noch immer nicht vor. Doch schon im November fiel nach langer Vorbereitung die Entscheidung, vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe gegen die neue GOZ Klage zu erheben. renordnung von 1965 in die GOZ ist der Argumentation zufolge kostenneutral erfolgt. Die GOZ verstoße aus diesem Grund gegen den Berufsfreiheitsartikel 12 im Grundgesetz und gegen Paragraf 15 des Zahnheilkundegesetzes. Demnach hat die Bundesregierung bei der Entgeltfestsetzung die Interessen der Zahnärzte zu berücksichtigen. Nun kommt es darauf an, ob die Verfassungsrichter die Klage annehmen. Gewinnen die Zahnärzte, könnte es im Nachhinein noch einen höheren Punktwert für die neue GOZ geben. Die Initiative ging aus vom Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI), die Klage wird von weiteren Verbänden und auch von einzelnen Zahnärzten unterstützt. Hauptkritikpunkt der Kläger ist die fehlende Punktwertsteigerung seit 1988 hat es keine Erhöhung und damit keine Anpassung an die gestiegenen Kosten gegeben und schon die Überführung der alten Gebüh- Die Humanmediziner sind mit ihrer neuen Gebührenordnung derweil noch längst nicht so weit. Auch 2013 wird es keine neue GOÄ geben. Das ist Ende 2012 klar geworden. Hintergrund ist, dass sich der PKV-Verband und die Bundesärztekammer nicht auf einen GOÄ-Entwurf einigen konnten. Ob es nach der Bundestagswahl leichter wird, zu einer Einigung zu kommen, ist fraglich. Seite 5 Der aktuelle Honorartipp GOÄ: Entsprechend statt A Die Gebührenverordnung der Ärzte ist veraltet. Deshalb werden immer häufiger Analogziffern für innovative Leistungen bei der Abrechnung genutzt. Dies wird meist über ein A dokumentiert das vor oder hinter der Gebührennummer steht. Krankenversicherer schauen bei Analogabrechnungen jedoch besonders genau hin. Beim Einscannen der Arztrechnung löst das A auf einer Rechnung bei manchen Versicherern automatisch eine Prüfung aus. Die Lösung: Ärztliche Leistungen, die nicht in der Gebührenordnung stehen, können nach 6, Abs. 2 der GOÄ entsprechend einer nach Art, Kosten- und Zeitaufwand gleichwertigen Leistung des Gebührenverzeichnisses berechnet werden. Bei diesen Leistungen sollte daher besser das Wort entsprechend statt A für analog eingefügt werden. Möglicher Vorteil: Rechnungen, die entsprechend gestellt werden, kommen nicht automatisch über einen Selektionsvorgang in der IT der Versicherer in die Rechnungsprüfung. Da Prüfungen häufig zu Nachfragen führen, ersparen sich Ärzte mit einem solchen Vorgehen viel Aufwand und damit auch Zeit. Zusatzhonorar für Arzneicheck Hausarztverträge sind nicht ausschließlich auf die GKV beschränkt. Die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft hat jetzt mit den privaten Krankenversicherungen Axa und Gothaer eine bundesweite Kooperation unter dem Namen Private Hausärztliche Versorgung (PHV) ausgerollt. Bis Dezember haben sich nach Angaben der Vertragspartner 2500 Hausärzte eingeschrieben. Ziel ist eine optimierte Arzneimittelversorgung der eingeschriebenen Patienten. Die Kooperation umfasst zwei Module: Erstens einen Arzneicheck für Patienten, die dauerhaft mehr als sechs verschreibungspflichtige Arzneimittel erhalten. Dafür können einmal jährlich 87,73 Euro abgerechnet werden. Muss zusätzlich eine Bezugsperson des Patienten eingebunden werden, erhöht sich das Honorar um 44,88 Euro. Zweites Modul ist eine Pharmaberatung (zweimal jährlich je 26,22 Euro), die darauf abzielt, Patienten auf günstige Präparate umzustellen. Die Leistungen werden Patienten in Rechnung gestellt und dann erstattet.

6 PRAXIS Praxis-Kalender Hannover Computermesse CeBIT 2013, u.a. zu IT-Sicherheit und Telemedizin Wiesbaden 119. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin Berlin 8. Kongress für Gesundheitsnetzwerker Mehr Fälle das treibt auch die Kosten hoch Die laufenden Kosten der Praxen waren Streitthema bei den Honorarverhandlungen zwischen KBV und Kassen. Die Kassen gehen davon aus, dass die Praxiskosten weitgehend fix sind. Eine aktuelle Studie nimmt den Kassen nun den Wind aus den Segeln Berlin conhit Connecting Healthcare IT Umfangreiches Angebot von Praxisseminaren für Ärzte und Zahnärzte: Kliniksuche mit Qualitätsdaten Wenn Patienten ins Krankenhaus eingewiesen werden, dann zählt im Wesentlichen die Empfehlung des Haus- oder Facharztes bei der Auswahl der Klinik. Die Nutzung von Vergleichsportalen im Internet, etwa des Krankenhausnavigators der Weissen Liste, AOK und Barmer GEK, kann Ärzte und Patienten bei der Entscheidung für das am ehesten in Frage kommende Krankenhaus unterstützen. Bei den gelisteten Kliniken werden in den einzelnen Portalen zunehmend auch Qualitätsdaten mitgeführt. Diese werden aus Abrechnungsdaten generiert, auch Wiedereinweisungsquoten werden dabei erfasst. Die Daten sind indikationsspezifisch. Wie hoch sind die Kosten, die ein zusätzlicher Patient in der Praxis auslöst? Gina Sanders/fotolia.com Es ist die erste Studie dieser Art: Das Hamburg Center for Health Economics (hche), das an der Universität Hamburg angesiedelt ist, zeigt, wie sich die Kosten pro GKVFall in einer Arztpraxis verändern, wenn an verschiedenen Variablen gedreht wird. Als Input-Variable haben die Ökonomen unter anderem die Kosten fürs nichtärztliche Personal, für Mieten und den Preis je Arztstunde herangezogen. Als Datenquelle diente das Zi-Praxispanel. Die Daten stammen zwar aus den Jahren 2006 bis 2008, sind aber derzeit die aktuellsten Kostendaten, die es aus Praxen gibt. Das Ergebnis: Die Kosten je GKV-Fall sin- ken mit einer Zunahme der Fälle nicht, sie steigen sogar. Die Ökonomen haben in ihrer Kalkulation die Fallzahl um 10 Prozent nach oben gedreht. Mit dem Effekt, dass die Kosten je Fall in einer Hausarztpraxis im Schnitt um 14,24 Prozent zulegten. Fachärzte können Fallzahlsteigerungen besser kompensieren, bei ihnen erhöhen sich die Kosten nur um 5,37 Prozent je Fall. Die Erklärung des Unterschiedes ist relativ einfach: Bei geräteintensiveren Facharztpraxen sind die gleichbleibenden Fixkosten so hoch, dass die steigenden variablen Kosten durch den vermehrten Zeiteinsatz des Arztes nicht so stark ins Gewicht fallen. Bei Hausärzten überwiegen dagegen die Gesprächsleistungen. Hier wirken sich steigende variable Kosten durch den höheren Zeiteinsatz des Arztes bei Fallzahlausweitung stärker auf die Gesamtkosten aus. Spannend sind auch die Ergebnisse, wie die Teilnahme an strukturierten Programmen Fallkosten senken kann: Fachärzte, die an DMP teilnehmen, senken ihre Kosten je Fall um 4,4 Prozent. Und Hausärzte, die sich an der hausarztzentrierten Versorgung beteiligen, kommen sogar auf eine Entlastung von 7 Prozent je Fall. Netzförderung verbindliche Strukturen sind entscheidend Seit Januar 2012 ist gesetzlich festgelegt, dass Ärztenetze über ein eigenes Honorar volumen von Kassenärztlichen Vereinigun gen gefördert werden können (Paragraf 87 b SGB V). Die KV-Vertreterversammlungen können über den Honorarverteilungs maßstab die Förderung beschließen. Die Zusatzvergütung soll nicht extrabudgetär sein, sondern innerhalb der Gesamtvergütung ausgezahlt werden. Voraussetzung ist, dass das Netz von der KV anerkannt ist und dass die Versorgung durch das Netz verbessert wird. Das ist mit dem Versorgungsstrukturgesetz beschlossen worden doch geschehen ist seitdem nichts. Der Grund für die Verzögerung: KBV und GKV-Spitzenverband haben sich noch nicht auf eine Rahmenvereinbarung geeinigt, die dann in den KVen konkretisiert werden könnte. Zum 1. März soll diese Vereinbarung nun vorgelegt werden. Die Vereinbarung wird auch eine Art Förderkatalog für Ärztenetze enthalten, der festlegt, welche Voraussetzungen ein Netz erfüllen muss, damit es von der KV anerkannt werden kann. Teile dieses Katalogs sind bereits bekannt. Einige der formalen und inhaltlichen Kriterien, die Netze voraussichtlich erfüllen müssen: Das Netz sollte zwischen 20 und 100 Ärzte als Mitglieder (Hausärzte und mindestens zwei weitere Fachgruppen) haben, die in einer bestimmten Region praktizieren. Seite 6 Die Organisation sollte mit einer Geschäftsstelle und einem Geschäftsführer ausgestattet sein. Nicht zuletzt geht es um beschleunigte Diagnose- und Therapieprozesse im Netz, die zum Beispiel durch strukturierte Fallbesprechungen, Qualitätszirkel, gemeinsame Behandlungspfade und durch festgelegte Kommunikationsstrukturen gewährleistet werden. Wie verbindlich die Förderkriterien sein werden, ist noch nicht festgelegt. Es deutet sich aber bereits heute an, dass die Messlatte für eine Förderung für viele, bisher noch sehr locker organisierte Netze relativ hoch gelegt wird.

7 STEUERN UND RECHT Neue Spielräume für Ärzte als Arbeitgeber Für die Praxisplanung ist die Kenntnis der steuerlichen Neu regelungen, die für Ärzte und Zahnärzte relevant sind, wichtig. Vor allem in ihrer Rolle als Arbeitgeber gilt es für Praxisinhaber in diesem Jahr einiges zu beachten. Für 2013 hat die Regierungskoalition in Berlin viele Einzelmaßnahmen beschlossen, die teilweise zu Entlastungen von Freiberuflern führen. Einige Maßnahmen im Überblick: Elektronische Lohnsteuerkarte: Das Jahr 2013 gilt als Übergangsphase, um die Lohnabrechnung umzustellen. Minijobs: Die Geringverdiener-Grenze wurde von monatlich 400 auf 450 Euro erhöht. Ärzte können Minijobber also etwas länger oder zu einem b esseren Stundensatz beschäftigen. Die Verdienst grenze in der sogenannten Gleitzone liegt jetzt bei 850 Euro. Lohnsteuernachschau: Die Finanzämter können künftig unangemeldet kommen und Lohnbuchhaltung sowie Arbeitsverträge überprüfen. Ziel ist die Bekämpfung der Schwarzarbeit. Ärzte könnten betroffen sein, wenn sie einen Honorararzt beschäftigen. Das Finanzamt darf in diesem Jahr in vielen Steuersachen genauer prüfen. styleuneed/fotolia.com 2013 ist er von bisher 8004 auf 8130 Euro gestiegen. Das bringt eine geringfügige Entlastung bei der Steuer. Energetische Sanierungen: Die Bundesregierung hat zusätzliche Fördermittel bereitgestellt. Vor Sanierungsmaßnahmen lohnt es sich, nachzufragen. E-Bilanz: Die elektronische Bilanz ist vor allem für MVZ und für große Berufsausübungsgemeinschaften und freiwillig bilanzierende Ärzte ein Thema. Für die Erstellung der E-Bilanz sollte ein Steuerberater hinzugezogen werden. Grundfreibetrag: Zum Abbau der kalten Progression wird der steuerliche Grundfreibetrag angehoben. Zum 1. Januar Sicherstellungsassistent: Die Auswahl machts! Die Vertretung bei längerer Abwesenheit eines Arztes ist erst im vergangenen Jahr liberalisiert worden: Wer ein politisches Amt annimmt, das ihn ausfüllt, wer für einige Zeit in Elternzeit gehen oder wegen der Kinder oder der Pflege naher Angehöriger kürzer treten will, kann einen Sicherstellungs- oder Entlastungsassistenten einstellen. Bei der Beschäftigung von Sicherstellungsassistenten ist allerdings einiges zu beachten vor allem bei der Abrechnung und bei den Leistungen, die in der Praxis angeboten werden. Wer hier nicht aufpasst, dem droht Ärger mit der KV. Arztnummer: Bei der KV-Abrechnung gilt auch mit dem Assistenten die alte Praxisabrechnungsnummer. Allerdings sollten die Leistungen, die der Sicherstellungsassistent erbringt, mit dessen lebenslanger Arztnummer (LANR) gekennzeichnet sein. Das heißt für den Praxisbetrieb, dass im IT-System auch ein Zugang für den neuen Arzt angelegt werden muss, der mit dessen LANR verknüpft ist. Zusatzqualifikation: Hat ein Arzt, der sich vertreten lässt, Zusatzqualifikationen, die der Sicherstellungsassistent nicht hat, dann darf der diese Leistungen in der Vertretungszeit auch nicht abrechnen. Um möglichst wenig Umsatz zu verlieren, braucht der Arzt daher einen Assistenten, der über ähnliche Zusatzqualifikationen verfügt. Seite 7 Patientenrechtegesetz bringt mehr Transparenz Noch im ersten Quartal 2013 wird das Patientenrechtegesetz in Kraft treten. Der Bundesrat kann es nicht mehr aufhalten, wird sich aber im Februar noch einmal damit befassen. Die umfassende Patientenaufklärung und die genaue Dokumentation aller Leistungen werden damit noch wichtiger. Zwar führt das Gesetz nicht zu einer generellen Umkehr der Beweislast bei Behandlungsfehlern. Doch im Gesetz werden die Ausnahmen von der Beweislast des Patienten zum Beispiel fehlende Dokumentation, unvollständige Aufklärung, ein grober Behandlungsfehler jetzt in einigen Paragrafen des Bürgerlichen Gesetzbuches zusammengefasst. Bisher waren lediglich Gerichtsurteile maßgeblich für Patienten war das eher unübersichtlich. Das Gesetz führt also nicht zu einer neuen Rechtslage, aber es wird voraussichtlich dazu beitragen, dass Patienten sich ihrer Rechte mehr als bisher bewusst sind. Generell erwartet der Gesetzgeber, dass der Arzt den Patienten in die Lage versetzt, sein Recht auf Selbstbestimmung auch bei Krankheit wahrzunehmen. Die Aufklärung muss daher verständlich für den Patienten sein, sie ist für den Arzt nicht delegierbar, und sie muss gut dokumentiert sein. Um den Aufwand dafür nicht immer weiter zu steigern, sollten Ärzte technische Hilfsmittel nutzen, damit die Dokumentation effizient, aber rechtssicher gestaltet wird. In der Regel sollte der Anbieter der Praxis-EDV dabei helfen können. Wohlverhalten nach Betrug rettet die Zulassung nicht mehr Ein Vertragsarzt, der wegen Abrechnungsbetrugs vor Gericht kam, konnte bis vor Kurzem bei langer Verfahrensdauer davon ausgehen, dass ihm ein Wohlverhalten in dieser Zeit positiv angerechnet wird. Diese Rechtsprechung hat das Bundessozialgericht kürzlich geändert (Az.: B 6 KA 49/11 R). Künftig sollen Richter sich nach dem aktuellen BSG-Urteil immer am Sachstand zum Zeitpunkt der Entscheidung des Berufungsausschusses orientieren. Eine lange Verfahrensdauer kann die Zulassung im Zweifel also nicht mehr retten. Es kann höchstens sein, dass das Wohlverhalten bei einem Antrag auf Wiederzulassung berücksichtigt wird. Im verhandelten Fall hatte ein Radiologe viele Leistungen abgerechnet, die von nicht genehmigten Assistenten erbracht worden waren. Das wurde ihm als Betrug angerechnet.

8 FINANZEN Das Umfeld bleibt dynamisch Zeit für eine Standortbestimmung Der Jahresanfang ist ein guter Zeitpunkt, um die Praxisstrategie zu überprüfen. Dazu bedarf es einer aktuellen Standortbestimmung am besten mit einer fundierten Analyse, die die eigene Praxis mit anderen Praxen der gleichen Fachgruppe vergleicht. Eine solche Standortbestimmung kann konkrete Hinweise auf Optimierungspotenziale geben oder den aktuellen Kurs bestätigen. Gesundheitsmarkt bleibt 2013 dynamisch. Prognostizierte Honorarsteigerungen werfen positive Vorzeichen auf das Jahr Demgegenüber stehen jedoch Veränderungen bei den Honorarverteilungen sowie bei der Bedarfsplanung. Der Wettbewerb dürfte sich durch die weiter steigende Anzahl an Kooperationen ebenfalls intensivieren. Unabhängig von der Entwicklung der Konjunktur und des Gesundheitsmarkts hat jeder Arzt seinen Praxiserfolg jedoch in weiten Teilen selbst in der Hand. Ausblick: Prognosen für das neue Jahr Deutsche Wirtschaft Nach Stagnation in Q1 wächst die Wirtschaft im weiteren Verlauf in 2013 moderat Eurokrise schwächt sich im Verlauf von 2013 ab EZB-Leitzins weiter auf niedrigem Niveau Ambulanter Gesundheitsmarkt Wachstumsprognose für Gesundheitsmarkt von 3,5 % p. a. Honorarsteigerungen im GKV- und Privat ärztlichen Bereich zu erwarten Ärztliche Behandlung: + 4 % Zahnärztliche Behandlung: + 5 % Strukturwandel im Bereich der nieder gelassenen Ärzte hält weiter an Quelle: Deutsche Bank Research, REBMANN RESEARCH. Standortbestimmung erster Schritt zur Überprüfung der Praxisstrategie. Gerade zu Beginn des Jahres ist es wichtig, die Praxisausrichtung zu überprüfen, um ggf. die richtigen Weichen zu stellen. Wert Impressum Herausgeber: Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG, Theodor-Heuss-Allee 72, Frankfurt am Main Vorsitzender des Aufsichtsrats: Rainer Neske Vorstand: Thomas Rodermann (Sprecher), Rainer Burmester, Guido Heuveldop, Karl von Rohr Redaktion: Springer Medizin, Postfach , Offenbach, Hauke Gerlof (V. i. S. d. P. für S. 1 bis 7), Caroline Roos, Zielgruppenmanagement Heilberufe, Deutsche Bank AG (V. i. S. d. P. für S. 8), Nina Dabringhausen, Juliane Siegrist / heilberufe Konzeption und Gestaltung: Christa Marek, Köln Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Trotz sorgfältiger Prüfung der veröffentlichten Inhalte kann keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben gegeben werden. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Vervielfältigung, auch auszugsweise, sind nur mit Genehmigung der Deutsche Bank Privatund Geschäfts kunden AG erlaubt. Ausschnitt aus Praxisvergleich Deutsche Bank PraxisCheck (Beispielpraxis: Orthopäde in der Region Nordrhein) Dateneingabe Diese Praxis Leistungsdaten Fallzahl Kasse (Jahr) Fallzahl Privat (Jahr) Praxiseinnahmen Gesamt Kostendaten Personalkosten Fremdkapitalzinsen Kosten gesamt Auswertung Ihre Werte in % F F Ihre Werte Abweichung Durchschnittspraxis in % Wertung 581 F 13,40 % 100,00 % in % 26,27 % 589 F 91,89 % ,10 % Abweichung absolut in % F 641 F OK in % Wertung ,43 %! ,00 % absolut in % ,19 % ,25 % ,44 %! ,15 % ,37 % ,73 %! ,38 % Lesebeispiel: Ihre Fremdkapitalzinsen sind um 25,44 % höher als die einer durchschnittlichen orthopädischen Praxis in Ihrer Region. voll ist hier eine Standortbestimmung. Eine gute Ausgangsbasis bietet dafür ein Zahlen vergleich der eigenen Praxis mit anderen Praxen der gleichen Fachgruppe, in vergleichbarer Größe in der eigenen Region. Ein Praxisvergleich kann wichtige Impulse geben. Typische Ergebnisse eines Praxisvergleichs sind Erkenntnisse darüber, wie sich z. B. die eigenen Fallzahlen und -werte, die Umsätze in absoluter Höhe sowie die Zusammensetzung der Einnahmen im Vergleich darstellen. Ist die Praxis im Vergleich zum Wettbewerb bereits gut positioniert oder bieten sich noch Expansionspoten ziale? Weiterhin lässt sich erkennen, ob die Praxiskosten im Fach gruppenvergleich über oder unter dem Schnitt liegen. So lohnt beispielsweise bei überdurchschnittlich hohen Finanzierungskosten ggf. eine Überprüfung der bestehenden Zinsvereinbarungen auf Zinsverbilligungsmöglich keiten. Sind die Abschreibungen in anderen Praxen deutlich höher, zeigt das unter Umständen, dass die Praxis im Wettbewerb unterdurchschnittlich ausgestattet ist. Dies könnte sich im Laufe der Zeit negativ auf die Patientenstruktur aus wirkten. Denn Privatpatienten und Kassenpatienten, die IGeL-Leistungen in Anspruch nehmen, bevorzugen häufig Praxen mit moderner Ausstattung. Worauf beim Praxisvergleich zu achten ist. Bei den Anbietern von solchen Analysen, z. B. Steuerberater oder auch Banken, gilt es darauf zu achten, dass diese Praxis Seite 8 größe und Region berücksichtigten. Denn die Kosten strukturen unterscheiden sich bei Großpraxen und kleinen Einzelpraxen erheblich. Zudem gibt es selbstverständlich regionale Besonderheiten, die bei einem bundesweiten Vergleich nicht zum Tragen kommen. Generell ist ein Vergleich qualitativ besser, wenn alle relevanten Praxen in einer Region einbezogen werden und nicht nur ein Teil der Praxen. Unser Angebot für Sie: Ihre Standort bestimmung mit dem PraxisCheck der Deutschen Bank. Ihr Heil berufe Berater unterstützt Sie gern bei der Standort bestimmung mit dem Deutsche Bank PraxisCheck, der auf dem Analyseprogramm des renommierten Unternehmens REBMANN RESEARCH basiert. Gern bespricht er dabei auch, welche konkreten Maßnahmen sich daraus zur Optimierung Ihrer Praxisstrategie ergeben können. Den PraxisCheck erhalten Sie im Rahmen unserer Heilberufeberatung selbstverständlich kostenfrei. Sprechen Sie jetzt mit Ihrem Heilberufe Berater oder vereinbaren Sie einen Gesprächstermin unter ,9 Cent / Minute aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunktarife können abweichen.

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