100 JAHRE ZAHNÄRZTEGESELLSCHAFT DES KANTONS SOLOTHURN 1915 BIS 2015

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1 100 JAHRE ZAHNÄRZTEGESELLSCHAFT DES KANTONS SOLOTHURN 1915 BIS 2015

2 100 JAHRE ZAHNÄRZTEGESELLSCHAFT DES KANTONS SOLOTHURN 1915 BIS 2015 Sekretariat SSO-Solothurn Mühlemattstrasse Aarau

3 VORWORT Geschätzte Leserin, geschätzter Leser 100-jährige Jubiläen sind immer ein Grund für Feierlichkeiten. Wird eine aktive Gesellschaft 100-jährig, soll diese sich feiern. Mitten in einer tragischen und turbulenten Zeit gegründet, hat sich die Vereinigung der Solothurner Zahnärzte stets bemüht, den wandelnden Herausforderungen und Rahmenbedingungen vorausschauend zu begegnen. Das runde Jubiläum zeigt: die Zahnärztegesellschaft SSO-Solothurn hat dies erfolgreich getan. In den letzten hundert Jahren ist in unserem Fachgebiet der Übertritt von der «Zahnheilkunde» (Erfahrungsheilkunde) zur «Zahnmedizin» (Evidenzbasierte Sparte der Medizin) erfolgt. Viele wissenschaftlich belegte zahnmedizinische und biologische Zusammenhänge, daraus abgeleitete Behandlungen, aber auch die Anwendung neuer innovativer Materialien und nicht zuletzt die Anwendung der digitalen Techniken müssen konsequent in die Praxis umgesetzt werden. Dadurch kann eine effiziente, präzise und schmerzfreie Behandlung angeboten werden. Die Prophylaxe wurde in den Praxen als elementare Grundlage einbezogen und in der Schule durch das Schulzahnpflegegesetz verankert, um allen Kindern bezüglich der Mundgesundheit gleiche Chancen zu gewähren. An seine berufliche Kompetenz und Aktualität seines Wissens werden zu recht hohe Anforderungen gestellt. Der Weiterund Fortbildung und dem gedanklichen und fachlichen Austausch mit Kollegen kommt daher grosse Bedeutung zu, um mit den Weiterentwicklungen der modernen Zahnmedizin mithalten zu können. Gleichzeitig gilt es, die eigenen Interessen mit dem Ziel auf eine optimale Mundgesundheit der Bevölkerung gegen über dem Umfeld korrekt zu gewichten. Die Zahnärzte gesellschaft SSO-Solothurn hat dafür erfolgreich den Rahmen geschaffen. Unserem Berufsstand wurde durch permanentes Engagement von Einzelnen und Gruppen von Kollegen zu Fortschritt und Geltung verholfen. In Zukunft wird es weiterhin darum gehen, die Fortschritte der Zahnmedizin praktisch umzusetzen, der Idee verpflichtet zu sein, Zähne, Zahnfleisch und Mundhöhle durch Prophylaxe gesund zu erhalten und die Vorzüge eines freien Berufstandes zu wahren. Ich bin überzeugt, die Zahnärztegesellschaft wird das erfolgreich meistern. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bedanken bei Dr. Peter Huber (Historiker) und seiner Arbeitsgruppe bestehend aus Dr. Ralf Büchel und Dr. Lando Schlageter für die Riesen - arbeit die geleistet wurde bei der Sichtung des Archivs und bei der Verfassung und Ausarbeitung der vorliegenden Chronik. Es ist keine einfache Aufgabe, Individualisten, und Zahnärzte gehören bekanntermassen dieser Spezies an, in einer Gruppierung zusammen zu halten. Der Zahnarzt verbringt seine Arbeitszeit vorwiegend in den Räumlichkeiten seiner eigenen Praxis. Entscheidungen für sein zahnärztliches Tun und für sein Mitarbeiterteam müssen täglich getroffen werden. Die Lektüre dieser Festschrift soll diese Erfolgsgeschichte in einfacher Form verständlich nachzeichnen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Vergnügen. Dr. Hans Peter Hirt Präsident SSO Solothurn, Zahnärztegesellschaft des Kantons Solothurn

4 GESELLSCHAFTS- GRÜNDUNG Im Solothurner Steingrubenquartier treffen sich am 10. September 1915 fünf Zahnärzte. Inmitten einer allgemein sehr schwierigen Zeit wollen sie sich darüber Die Zahnärzte geniessen in der Bevölkerung und bei den Behörden kein hohes Ansehen. Viele Menschen haben Angst vor ihnen. Die Behandlungen gel- Die Gründung der Zahnärztegesellschaft des Kantons Solothurn wird bekannt gemacht beraten, wie das kümmerliche Auskom- ten allgemein als grob und teuer. Trotz- men als Zahnarzt sowie der Ruf des Be- dem verdient ein Zahnarzt in der Zeit des Am 23. Juni 1916 beschliesst die Ge- rufsstandes verbessert werden können. Ersten Weltkriegs nicht gut. Er muss zu- sellschaft, an die Öffentlichkeit zu treten Ihre Namen: Arthur und Paul Vogt, Adolf sehen, dass er sein Auskommen findet. und in allen grösseren Tageszeitungen Wirz, Max Ziegler und Josef Herzog. Ih- Die fünf bestandenen Herren, eid- die Gründung der Zahnärztegesellschaft rer medizinisch-wissenschaftlichen Aus- genössisch oder kantonal diplomiert, des Kantons Solothurn (ZGSO) bekannt bildung entsprechend, stand dabei die wollen sich zusammenschliessen, um zu machen als einen Berufsstand, auf Wahrung der freiberuflichen Berufsaus- ihre gemeinsamen Interessen zu wah- den die Bevölkerung zählen konnte. übung im Zentrum der Interessen. Die nachhaltige und effiziente Behandlung der stark verbreiteten Zahn- ren. Sie wollen sich als kantonale Sektion der Schweizerischen Odontologischen Gesellschaft (SOG; heute Schweizerische Zeitungsausschnitt Solothurner Zeitung // 01 karies sowie anderer Erkrankungen der Zahnärzte-Gesellschaft SSO, Société Suis- Mundhöhle verlangen eine gut organi- se d Odonto-Stomatologie) anschliessen. sierte Versorgung durch professionelle Sie erhoffen sich durch diesen Schritt Fachpersonen. Bis dahin fehlen aber ge- Rückenstärkung in Tariffragen und Hilfe nügend Zahnärzte und Zahnärztinnen 1, um diesem Notstand abzuhelfen. Es gibt durch die Behörden im Kampf gegen die Konkurrenz der Zahntechniker. NAMENSGEBUNG 1916 nur zehn Zahnärzte auf die In anderen Kantonen sind die Zahn- Einwohner im Kanton, im Vergleich ärzte mit diesem Vorgehen bereits er- Die Zahnärztegesellschaft des Kantons mit den Allgemeinmedizinern ein ver- folgreich. Weshalb soll das nicht auch Solothurn änderte 2008 ihren Namen schwindend kleines Grüppchen. den Solothurner Zahnärzten gelingen? von «ZGSO» in «SSO Solothurn». 1 6 Im weiteren Text wird der Begriff «Zahnarzt» für beide Geschlechter verwendet. 7

5 DIE ZEITEN WANDELN SICH Naturwissenschaften und Medizin der Zahnärzte, liessen sich am besten gewannen in der Mitte des 19. Jahrhunderts immer grösseres Ansehen. Die Ersellschaften geltend machen. durch die Bildung von Vereinen und Gefolge auf beiden Gebieten wurden auch Die liberalen Grundsätze der Schweizerischen Staatsgründung prägten 1886 in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen und erhielten dadurch mehr auch die neu gegründete Schweizerische Gewicht in Wirtschaft, Gesellschaft und Odontologische Gesellschaft, SOG, und Politik. ihre Sektionen in den Kantonen, so 1915 Durch die Gründung von Vereinen die Zahnärztgesellschaft des Kantons und wissenschaftlichen Gesellschaften Solothurn, die ZGSO. erhofften sich Forscher und Mediziner Für die Zahnärzte war die freie und mehr Einfluss auf die Politik. Die Schweizerische Bundesverfassung von 1848 Prinzip sie bleibt es bis zum heutigen unabhängige Berufsausübung oberstes und die Verfassungsrevision von 1874 Tag. Die Unabhängigkeit nach aussen «Für die Zahnärzte war die freie und unabhängige Berufsausübung oberstes Prinzip sie bleibt es bis zum heutigen Tag.» garantierten die Versammlungsrechte und die Möglichkeit der freien Niederlassung, der freien Berufsausübung und bedingt strikte Standesregeln nach innen. Es liegt in der Natur solcher Regeln, dass sie intern zu gelegentlich heftigen die Gewerbefreiheit. Die Ansprüche der Meinungsverschiedenheiten führten, einzelnen Interessengruppen, so auch welche die jeweiligen Sektionsvorstände in unterschiedlichem Masse forderten. Zur Bewältigung der Aufgaben genügten zu Beginn die einfachen Chargen eines Vereinsvorstands: Präsident, Aktuar und Kassier. Um an Gewicht gegenüber der Öffentlichkeit zu gewinnen, war es notwendig, auch Vertreter aus Olten zum Eintritt in die neue Gesellschaft einzuladen. Aber zuerst galt es, die uralten Spannungen zwischen der Hauptstadt und der Eisenbahnerstadt zu überwinden: Es gelang, fünf Kollegen aus Olten dazu zu bewegen, an der Gründung der Sektion SOG Solothurn teilzunehmen: Eduard Herzog, Hans Herzog, Emil Jaussi, Basil Linz und Louis Sigrist trafen sich am 30. Oktober 1915 mit ihren fünf Kollegen aus Solothurn im Bahnhofbuffet Olten zur Beratung und Genehmigung der Statuten. Als «Praeses» der kantonalen Sektion wirkte fortan Paul Vogt, als Kassier Arthur Vogt und als Aktuar Josef Herzog. Vertreter der Zahnärzteschaft aus dem dritten grösseren Ort Grenchen mit seiner stark wachsenden Bevölkerung 2, sollten erst später der Vereinigung beitreten. In Solothurn bildete sich sofort eine Stadtsektion der Zahnärzte, Olten folgte 1949 und Grenchen Zur Behandlung der laufenden Geschäfte und zur Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls bürgerten sich jährlich zwei Versammlungen ein, eine im Frühling und eine im Spätherbst. Die Mitglieder trafen sich abwechselnd in verkehrsgünstig gelegenen Orten, meist in Wangen a. A. oder in Balsthal. Für einige Mitglieder bedeutete dies trotzdem eine umständliche Reise mit dem Zug oder zu Fuss. Eine Verpflegung vor der langen Heimreise war geboten. Die Sitzungen dauerten deshalb nicht zu lange, die Versammlungsmitglieder waren hungrig und drängten aus dem Versammlungsraum ins Gastzimmer, um bei einem guten Glas Wein zu speisen und allfällige Zwistigkeiten beizulegen. In manchen Protokollen schreiben die Verfasser begeistert von den anlässlich dieser Abende im Freundeskreis genos- 2 8 Grenchen, Einwohnerzahl: 1581 (1850), 9101(1920) 9

6 SCHWEIZERISCHE ODONTOLOGISCHE GESELLSCHAFT SOG / SSO Auf Initiative des Thurgauer Zahnarz- men zur Verhütung weiterer Schäden tes Friedrich Wellauer ( ) rief begleitet werden. der Thurgauer Regierungsrat Johann senen Mahlzeiten. Die gemeinsamen Tagungen und die gemeinsam verfolgten Zielsetzungen schweissten die Gesellschaft zusammen und liess sie hundert- ihre Mitglieder. Solch strenge Regelungen waren notwendig, um die Standespolitik nach aussen zu vertreten und zum Erfolg zu führen. Die Zahnärztegesellschaft Solothurn (ZGSO) als Sektion der SSO Konrad Haffter 1885 seine Amtskollegen in anderen Kantonen, so auch im Kanton Solothurn, dazu auf, sich an einer gemeinsamen Konferenz zu beteiligen, um einheitliche Prüfungs anforderungen Das Bundesgesetz von 1888 über die Ausübung medizinischer Berufe stellte in der Folge den bisher nur als Handwerk angesehenen Beruf des Zahnarztes auf die gleiche Stufe mit der Human- jährig werden. Für die ZGSO führte dieses strikte Die bei Gesellschaftsgründung 1915 für Zahnärzte zu erschaffen. Ein aka- medizin. Alle Universitätskantone inte- Eine Grundvoraussetzung für die Regime wiederholt zu heftigen Diskus- beschlossenen Zielsetzungen der Solo- demischer Titel bedeutete damals mehr grierten die Zahnmedizin in ihre medi- Stabilität der kantonalen Gesellschaft sionen und zu Unmut innerhalb der Ge- thurner Sektion (ZGSO) waren gleich- als heute. Durch die akademische Aus- zinischen Fakultäten gründete die war die zwingende Mitgliedschaft je- sellschaft. Die generelle Formulierungs- zeitig einfach und anspruchsvoll: bildung, verbunden mit ihrem hand- Universität Genf als erste eine Zahnarzt- des einzelnen Mitglieds auch in der weise der Standesregeln der SSO durch «Die Zahnarztgesellschaft des Kan- werklichen Können, erhofften sich die schule. Sie wurde zwischen 1884 bis 1898 schweizerischen Gesellschaft, der SSO. die Delegiertenversammlung genügte tons Solothurn ist eine Vereinigung von Zahnärzte auch ihren Ruf und damit Vorbild für andere staatliche Zahnarzt- im Kanton Solothurn praktizierenden ihre Stellung in der Gesellschaft zu ver- schulen in Berlin, Paris, Brüssel, Wien «Die gemeinsamen Tagungen und die gemeinsam verfolgten Zielsetzungen schweissten die Gesellschaft zusammen und liess sie hundert jährig werden.» eidgenössisch diplomierten Zahnärzten und Zahnärztinnen. Sie bezweckt die wissenschaftliche Fortbildung und die Pflege eines kollegialen Verkehrs unter ihren Mitgliedern, sowie die Wahrung bessern anerkannte auch der Bundesrat, dass Kenntnisse in Anatomie, Physiologie und Chirurgie zur Ausübung des und Leipzig. Die Universität Zürich führte 1914 als erste schweizerische Hochschule den Doktortitel für Zahnmedizin ein. ihrer gemeinsamen Standesinteressen». Zahnarztberufs unabdingbar sind. Die Die Auseinandersetzung um Anerken- Als Dachorganisation war und ist sie den regionalen Ansprüchen auf Kan- Die Themen, die anlässlich der ers- SSO führte die Bemühungen zur Stär- nung zog sich noch bis in die 1960er beschickt von stimmberechtigten De- tonsebene oft nicht. Die durch die SSO ten Sitzung vom 10. September 1915 kung der Position des Fachbereichs Jahre weiter. Die Schweizerische Zahn- legierten der einzelnen Sektionen. Die herausgegebenen Weisungen, die den genannt wurden, begleiteten die Ge- Zahnmedizin weiter durch die Einfüh- ärztegesellschaft sah sich noch einmal nationale Delegiertenversammlung ver- Unmut der kantonalen Sektion verur- sellschaft lange Jahre, ja bis heute. Das rung des Konzepts der Zahn-, Mund- veranlasst, den Politikern, und haupt- abschiedet die Standesregeln und die sachten, betrafen meist die Zahnarztta- erste Protokoll greift zwei Punkte auf: und Kieferchirurgie. Der Reparatur- sächlich dem zuständigen Bundesrat Bedingungen einer Mitgliedschaft. Diese rife und Fragen der öffentlichen Bewer- die Stellung der Zahntechniker und Charakter der Zahnbehandlung sollte Tschudi, klar zu machen, dass die Zahn- Beschlüsse gelten für alle Sektionen und bung der eigenen Praxis. Tariffragen. zudem stets von Präventionsmassnah- ärzte mehr als nur Techniker seien

7 Die Konkurrenz der Zahntechniker in eigenen Händen und in ihrer eigenen Praxis zu behalten: Die Zahntechniker schlag und Teuerungszulagen. Die Zahnärzte lehnten die Forderungen ab. Sie zufrieden. Sie reichten 1934 eine Beschwerde ein, die dazu führte, dass der sollten sich auf die Prothesenherstel- bewilligten einzig eine einmalige Lohn- Regierungsrat klarere Richtlinien fest- Einige Zahnärzte wurden bei ihrer lung im Labor beschränken, die Anpas- zulage von fünfzig Franken. Dafür entfie- legte. Diese hielten fest, dass die Zahn- Arbeit durch «Zahntechnik-Assistenten» sungsarbeiten im Munde der Patienten len die üblichen Gratifikationen. techniker nur noch technische Arbeiten unterstützt. Die fachliche Ausbildung wollten die Zahnärzte selber ausführen setzten sich die Zahntechniker ausführen und nicht mehr in der Mund- zur Herstellung von Zahnprothesen er- Sie hofften damit zu verhindern, dass die zum Ziel, das Ansehen ihres Berufsstands höhle der Patienten wirken durften möglichte diesen, als Stellvertreter des Zahntechniker weiterhin am Patienten zu verbessern. Sie wählten diesmal den eine Formulierung die auch heute noch Zahnarztes im Mund der Patienten zu arbeiten konnten. Weg über strengere Ausbildungs- und in der Vollzugsverordnung zum Gesund- arbeiten (siehe Kasten: drei Zahnarzt- Ein wichtiges Thema an der Grün- Prüfungsanforderungen. Die Zahnärzte heitsgesetz Anwendung findet. generationen). Im Lauf der Zeit wurden dungsversammlung der Gesellschaft nutzten die Gelegenheit, bei der Formu- Mit Unterstützung von Regierungs- sie dadurch auch zu Konkurrenten der 1915 war deshalb, wie die Regierung lierung des kantonalen Gesetzes mitzu- rat Hans Kaufmann war bereits 1931 Zahnärzte. In eigenständigen Betrieben dazu bewegt werden konnte, die Tätig- reden. Sie wollten um keinen Preis den eine Petition der Zahntechniker abge- boten sie ihre Arbeit zu einem wesentlich keit der Zahntechniker auf ihr Kernge- Technikern die Initiative überlassen und lehnt worden, selbständig praktizieren tieferen Preis als die studierten Zahnärz- biet einzuschränken. nahmen Einfluss auf das neue, strenge- zu dürfen. Zahntechniker, die schon te an, und die Zahntechniker bemühten 1919 stellten die Zahntechniker, ganz re Lehrlingsgesetz. Fortan wirkten die länger in einem festen Arbeitsverhältnis sich kräftig, bei den Behörden die An- im Trend der damaligen Zeit, happige Zahnärzte als Prüfungsexperten an den mit einem eidgenössisch diplomierten erkennung zur selbständigen Ausübung Forderungen an die Zahnärzte des Kan- Abschlussprüfungen mit. Zahnarzt standen, durften weiterhin ihre ihres Berufs zu erreichen. tons Solothurn. Sie wollten eine Aufbes- Die Zahnärzte waren mit der Grenz- operative Tätigkeit als Assistenten aus- Die Zahnärzte drangen ihrerseits da- serung ihrer Anstellungsbedingungen in ziehung zwischen ihrem Arbeitsbereich üben. Neue Bewilligungen wurden keine rauf, die Ausbildung der Zahntechniker Bezug auf Salär, Ferien, Überstundenzu- und jenem der Zahntechniker nicht mehr erteilt

8 VOM ZAHN- REISSER ZUM DR. MED. DENT. «Le baume d acier», Boilly, Louis-Leopold ( ) // 02 Im Kanton Solothurn stand der medizinischer Tätigkeit im heutigen man Berichte von Coiffeuren, die am Zahnarzt noch bis Mitte des 19. Jahr- Sinn hatte das wenig zu tun. Manch eine Sonntag nach dem Kirchgang Zähne hunderts im Ruf des Zahnreissers oder Infektion wurde so ausgelöst und endete zogen und dies auch in Aushängen und Zahnbrechers, er wurde der «niederen für den Patienten mit unguten Folgen. Inseraten anpriesen. Sie hatten die ge- Chirurgie» zugeordnet und hatte den Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts eigneten Behandlungsstühle, und eine Beigeschmack eines Scharlatans. Kein begannen jedoch einzelne Dentisten, Zahnzange konnte man problemlos Wunder: Jeder, der den Mut hatte, einem wie sie damals genannt wurden, die sys- im Handel beziehen viel mehr Inst- Patienten einen schmerzenden Zahn tematische Untersuchung und Behand- rumente und Einrichtungen brauchte zu ziehen, konnte dies tun auf eigene lung von Erkrankungen der Mundhöhle es nicht. Noch 1924 verlangte Coiffeur Gefahr und gegen gutes Geld, in den voranzutreiben. Die medizinischen Fa- Adolf Walter in Mümliswil vom Regie- Städten sogar mit Einwilligung der Be- kultäten an den Universitäten erklärten rungsrat eine Bewilligung, weiterhin in hörden. Nebenbei wurden noch allerlei sich in der Folge bereit, den Dentisten seinem Geschäft Zähne ziehen zu dür- Wässerchen, Pülverchen und Tinkturen einige Räume (meist Abstellkammern) fen. Der Regierungsrat fragte bei der verkauft. zu überlassen, damit sie ihre Patienten ZGSO zurück, ob dies gestattet werden Diese «Zahnbrecherei» wurde oft- behandeln und junge Dentisten aus- solle wohl weil Mümliswil weit von mals in angemieteten Räumen in Wirts- bilden konnten. Eine Anerkennung der Solothurn oder Olten entfernt liegt. Der oder Privathäusern vorgenommen. Viel Zahnmedizin als eigentliche wissen- Regierungsrat hätte nicht nachzufragen Kraft und einiges handwerkliches Ge- schaftliche Disziplin lag aber noch in brauchen: Er selbst hatte nämlich bereits schick waren gefragt, zeitgenössische weiter Ferne. im Dezember 1923 entschieden, dass Illustrationen zeigen schreiende und sich windende Patienten. Die Löcher (Cavitäten) in den Zähnen wurden mit allerlei Metalllegierungen gefüllt. Mit Damit war es möglich, dass selbstberufene «Zahnbehandler» in den Dörfern weit ab der Städte bis weit ins 20. Jahrhundert ihr Können anboten. So liest nur noch Zahnärzte Zähne ziehen dürfen. Dieser Erlass war schliesslich eine logische Folge der schrittweisen Akademisierung des Berufstandes. «Unerhörtes Glück!», C. Barth, 19. Jh. //

9 Ritter Zahnarzt einheit 1927 // 04 Technische Errungenschaften für eine breite Bevölkerungsschicht gelnde Mundhygiene verursachten beträchtliche Schäden an den Zähnen von Kindern und Erwachsenen, die Zahn- erweiterte sich: Kranke Zähne wurden nicht mehr einfach gezogen, neu wurden sie vermehrt auch unter Anwendung karies entwickelte sich zur eigentlichen neuer Verfahren geflickt. Das Maschi- In der Schweiz gehörten Thurgauer Volkskrankheit. nenzeitalter brachte den Tretbohrer zur und Zürcher Zahnärzte zu den ersten, Der Zulauf zu den ersten Volks- Präparation der kranken Zähne hervor. die (meist ärmere) Patienten ausserhalb zahnkliniken war deshalb gross. Das Ar besuchte die ZGSO den Solothur- der Universität behandelten. Liberale beitsvolumen war kaum zu bewältigen, ner Betrieb Delta um sich einen neuen fehlte es doch an ausgebildeten Zahn- Zahnbohrer demonstrieren zu lassen; Das Arbeitsvolumen war kaum zu bewältigen, fehlte es doch an ausgebildeten Zahnärzten. ärzten. Die Zahnärzteschaft unternahm in dieser Zeit einige Anstrengungen, den immensen Nutzen der Vermeidung von nach diesem «strapaziösen» Fabrikbesuch und einer anstrengenden Sitzung wurde abends um 7 Uhr wie gewohnt ein Zahnschäden (Prophylaxe) bekannt zu flottes Nachtessen serviert. und wohlhabende Bürger stellten Privat- machen. Die Forschung entwickelte laufend häuser zur Verfügung. Hier konnten sich Noch mussten Anstrengungen un- neue Materialien, um die ausgebohrten junge Kollegen weiterbilden und Erfah- ternommen werden, das Angebot der Kavitäten mit möglichst dauerhaften rungen in der Zahnheilkunde sammeln. zahnärztlichen Leistungen zu erweitern. Füllungen zu verschliessen. Zahnkro- Diese Einrichtungen kann man Die Forschung, die im Ausland und den nen aus Gold und anderen Legierungen deshalb als erste Volkszahnkliniken be- dortigen Universitäten betrieben wur- kamen in Mode und wurden zum Sta- zeichnen. Die Industrialisierung führte de, zeigte immer neue Krankheiten der tussymbol der gehobenen Gesellschafts- zu erhöhtem Wohlstand, aber auch zu Mundhöhle auf, die durch den Zahnarzt kreise. Die Technik zur Einpassung von einer ungesünderen Ernährung: Der erhöhte Zuckerkonsum und die man- diagnostiziert und behandelt werden konnten. Die Kompetenz der Zahnärzte Kronen wurde weiter verbessert stellte Kollege Herzog seine Erfahrungen Tretbohrer //

10 Vorder- und Rückseite «Nota Ed. Herzog» // mit den sogenannten «Staple Cronen» vor. Künstliche Zahnfüllungen aus verschiedenen Materialien, wie , Ze- und Entwicklung betreiben zu können und um auf den Stand der Zahnärztekunst anderer Länder zu kommen, gesverdienst eines Arbeiters oder einer Arbeiterin waren zahnärztliche Dienstleistungen trotzdem teuer: Ein gelernter ZAHNARZTTARIFE IM KANTON SOLOTHURN VON 1916 ment oder Gold gehörten schon bald ins wären Staatsgelder dringend notwen- Arbeiter verdiente 1916 im Tag durch- Repertoire des modernen Zahnarztes. dig gewesen. Neue Einrichtungen zur schnittlich 11 Franken, eine Arbeiterin (Quelle: Protokolle ZGSO) Viele der Materialien, noch bis nach dem rationellen und effektiven Behandlung nur 6 Franken eine Zahnbehandlung Zweiten Weltkrieg in Anwendung, hatten der Patienten waren ohne öffentliche konnte rasch mehrere Tageslöhne aus- Consultation frs. 1. bis 2. allerdings schlechte Haftungs- und Ab- Gelder un erschwinglich. Die Arbeit des machen. Extraktion pro Zahn frs. 1. riebeigenschaften. Schlecht gemischtes Zahn arztes beurteilten die an den Uni- Doch das beharrliche Bemühen und Extraktion pro Zahn m. Lokalanaesthesie frs. 2. Amalgam brachte zudem das eigentlich versitäten massgebenden Mediziner das Verhandlungsgeschick führender Extraktion pro Zahn m. Narkose frs. 1. plus frs. 10. für Arzt gut geeignete Füllmaterial derart in Ver- lange als Hilfstätigkeit und ver sagten ihr SOG-Vertreter brachte den Berufsstand Einlage zum Nervtöten frs. 1. ruf, dass die Zeitschrift «Beobachter» die Anerkennung. Unter dem steten Be- vorwärts. Das Ablegen von Prüfungen Cementfüllung von frs. 3. an schon 1931 einen Artikel «Fort mit den mühen engagierter Zahnärzte öffneten vor anerkannten Gremien und Behör- lefüllung von frs. 4. an vergiftenden Amalgamfüllungen» veröf- einige medizinische Fakultäten gegen den war ein wesentlicher Schritt zur An- Amalgamfüllung von frs. 3. an fentlichte. Ende des Jahrhunderts «gnädig» ihre erkennung des Berufsstandes. So nah- Guttaperchafüllung von frs. 2. an In einem anderen Gebiet waren die Türen. men zwei Mitglieder des sogenannten Goldfüllung von frs. 10. an Zahnärzte jedoch nicht erfolgreich: Die Die Einkommen, auch von erfah- «Sanitäts-Collegiums» im Kanton Solo- Stiftzahn (Lavis-Logan etc.) von frs. 15. an Anerkennung ihrer Kunst als eigenstän- renen Zahnärzten, waren und blieben thurn schon 1865 in Anwesenheit eines Goldkrone f. Praemolare von frs. 30. an dige Spezialität wurde ihnen durch die meist gering obwohl die Palette der Zahnarztes schriftliche, mündliche und Goldkrone f. Molare von frs. 36. bis frs. 40. medizinische Fakultät und die Behörden angebotenen Dienstleistungen bereits praktische Prüfungen ab. Wer die Prü- Brückenarbeiten pro Zahn und Krone von frs. 40. bis frs. 50. lange verwehrt (siehe oben). Damit ent- recht vielfältig war. fung erfolgreich absolvierte, durfte sei- Goldgebisse gelöteter Zahn pro Zahn frs. 20. fiel auch die Unterstützung durch Gel- Die Tarife waren aus heutiger Sicht ne Tätigkeit als «kantonal diplomierter der aus der Staatskasse. Um Forschung sehr tief. Gemessen am damaligen Ta- Zahnarzt» auf Kantonsgebiet ausüben. 1 Franken (1916) = 8 Franken (2013) 18 19

11 MANGELNDER NACHWUCHS UND ZAHNÄRZTLICHE VERSORGUNG Zahnmedizin zu studieren erschien machten, bevorzugten die Städte. Die Ein Zahnarzt durfte eine Filiale seiner ler oder Handwerker per Inserat auf sich angehenden Akademikern als wenig steigende Nachfrage nach zahnärztli- Praxis nur führen, wenn er persönlich und ihre Praxis aufmerksam machen. glanzvoll: Die Zahnmedizin war ein chen Dienstleistungen brachte manchen darin arbeitete oder einen entsprechend Dafür sollten sie auf ihre gute Ausbil- junges Fach und hatte wenig Wertschät- Praxisinhaber bald an den Rand der qualifizierten Stellvertreter benennen dung und ihre Dienstleistungen hinwei- zung bei den Allgemeinmedizinern. In Erschöpfung. Neben den zehn in Solo- konnte. Alle Personen, die in einer Zahn- sen dürfen, nach SOG-Reglement aber der Öffentlichkeit bekannte Professoren thurn und in Olten tätigen Zahnärzten arztpraxis arbeiteten, mussten dem Ge- nur auf dezente Art eine Gratwande- der Zahnmedizin gab es keine, denen praktizierten im übrigen Kanton keine sundheitsamt gemeldet werden. Damit rung sondergleichen. Es entsprach dem nachzueifern sich lohnte. Der Mangel an weiteren Kollegen. Erst 1919 nahm ein waren die in der Praxis beschäftigten Geist der Zeit, dass der Akademiker sich jungen Zahnmedizinern wirkte sich auf weiterer Zahnarzt in Grenchen seine Tä- Zahntechniker und Zahnarzt-Assisten- als freier Berufsmann Ansehen verschaf- den ländlich strukturierten Kanton Solo- tigkeit auf. Bis 1924 waren es im ganzen ten gemeint. Die «Hilfsschwestern des fen durfte. Aber die Zahnärzte waren thurn aus: Noch 1929 bestand ein akuter Kanton immerhin siebenundzwanzig Zahnarztes» waren von der Regelung in der Zwickmühle: einerseits brauch- Mangel an qualifizierten Fachkräften. Zahnärzte, welche die zahnärztliche Ver- noch ausgenommen. ten sie ein Schaufenster, um Einkünfte Der Rückgriff auf ausländische Zahnärzte wurde von der Kantonsregierung mangels Vergleichbarkeit der universitären Examensabschlüsse abgelehnt. Die ungenügende Anzahl verfügbarer, diplomierter Zahnärzte hatte sorgung der Bevölkerung sicherstellten. Niederlassung und Berufsausübung von Medizinalpersonal Reklameverbot und Standesregeln Der Anschluss an die Schweizerische Odontologische Gesellschaft (SOG) zu generieren; anderseits durften sie durch marktschreierische Anpreisungen nicht ihrem Ruf schaden. Die Zeit der Anschläge an Scheunentoren, Telefonstangen und der Inserate in Tages- und Vereinszeitungen, bekannt aus der Zeit schon vor und besonders nach dem Mit der «Verordnung betreffend die verpflichtete die Solothurner Sektion vor dem Ersten Weltkrieg, war endgültig Ersten Weltkrieg eine mangelhafte zahn- Ausübung der Zahnheilkunde» aus dem schon 1915, sich eine Standesordnung vorbei. ärztliche Versorgung zur Folge. Beson- Jahr 1923 legte die Solothurner Regierung zu geben. Sie sollte dazu beitragen, den Die Diskussion um die Einführung ders in den ländlichen Regionen des fest, dass alle Zahnärzte mit eidgenössi- Ruf der Zahnärzte in der Bevölkerung zu eines «Kodex der Deontologie» (Verhal- Kantons Solothurn war die Lage kritisch. schem Diplom auf Grund der Freizügig- verbessern. Die Zahnärzte mussten sich tenskodex) führte in einer Mitglieder- Nach erfolgreich abgeschlossener keit der Medizinalpersonen und nach allerdings wie Schwimmer mit zusam- versammlung der ZGSO von 1926 zu Ausbildung an den Universitäten zog es Einreichung der entsprechenden Auswei- mengebundenen Händen fühlen, denn lebhaften Auseinandersetzungen über viele junge Zahnärzte ins Ausland. Jene, se im gesamten Kantonsgebiet tätig sein die Standesordnung verbot Reklame. berufliche Ethik, aber nicht zu einem die im Kanton Solothurn eine Praxis auf- durften. Die Zahnärzte durften nicht wie Händ- konkreten Resultat. Aus Bern und weite

12 Reklame «Sagne» // 08 ren Städten hörte man von «der Unsitte, zwei nicht diplomierte Zahntechniker Bereits 1916 hatte sich die Frage geandet. Zahntechniker aus Basel land Plakate von übertriebenen Ausmassen beschäftigt, dies ohne Anstellung eines gestellt: Gilt es als Reklame, wenn die unterboten wiederholt im Raum Olten und marktschreierischer Natur» zu ver- diplomierten Technikers, ein schwerer Tariflisten in den Wartzimmern aufgelegt die Minimaltarife der Zahnärzte und im breiten, die zahnärztliche Leistungen Verstoss gegen die Standesordnung. werden, damit die Patienten die Preise Mai 1924, so hält das Protokoll der ZGSO anpriesen. Deshalb verlangten die Solothurner Zahnärzte «wirtschaftlichen Druck» der Schweizerischen Gesell- Reklameverbot und Spezialisierung vergleichen konnten? Das gegenseitige Unterbieten von Preisen empfand man in der ZGSO gegenüber den Kollegen als fest, führten der Polizeihauptmann, der Sekretär des Sanitätsdepartements und Zahnarzt Linz aus Olten im Oberbuchsiter schaft SOG auf jene Kollegen, die solche nicht standeskonform. Die kantonale Restaurant Löwen eine Kontrolle durch. Plakate aushängen liessen. An der Spezialistenfrage entzünde- Gesellschaft wurde sich damals nicht Ein Schwarzarbeiter führte dort Zahnbe- Ein weiteres Problem: Der Verhal- te sich in der ZGSO 1935 eine heftige einig und überliess die Entscheidung handlungen unter prekären Umständen tenskodex galt nur für Mitglieder. So war Diskussion darüber, ob es statthaft sei, den einzelnen Mitgliedern. Mit der Preis- durch. Es herrschten offenbar unhygie- die Reklame, wie sie der eidg. dipl. Zahn- spezielle Untersuchungs- und Behand- bekanntgabeverordnung aus dem Jahre nische Zustände, und man hoffte, dem arzt Chr. Sagne an der Ringstrasse in Solo- lungsmethoden auf Praxisschildern oder 1978 hat dann später der Bundesrat diese Fehlbaren das Patent zu entziehen. Das thurn erscheinen liess, nicht zulässig. in Inseraten anzukünden. Als Spezialis- Frage geklärt: Heute müssen in jeder Pra- ZGSO-Protokoll schweigt darüber, ob es Aber Kollege Sagne war nicht Mit- ten bezeichnete man damals Zahnärz- xis die gültigen Preise angeschlagen sein. ihm tatsächlich entzogen wurde. glied der Gesellschaft und konnte es sich deshalb erlauben, seine günstigen Preise te, die in ihrer Praxis z.b. Röntgenbilder oder Quarzlampen zur besseren Darstel- Schwarze Listen Erfolgreich intervenierte die ZGSO, als bekannt wurde, dass ein Zahnarzt aus prominent zu inserieren. In der schwie- lung der Mundhöhle anbieten konnten. Graubünden kein SOG-Mitglied, der rigen wirtschaftlichen Zeit der 1930er Nach strenger Auslegung der Standes- Die Führung einer sogenannten in Solothurn seit 1907 als Niedergelasse- Jahre verstiessen auch Mitglieder der regeln war dies nicht gestattet. Die Be- «Schwarzen Liste» wurde in der ZGSO seit ner seine Tätigkeit «schlecht und recht» Gesellschaft gegen das Reklameverbot, gründung: Auch Ärzten und Tierärzten Beginn diskutiert, bereits Ende 1916 er- ausgeübt hatte, in den Kanton Baselland etwa mit Schaufensterwerbung oder mit war es nicht erlaubt, in den Tageszeitun- folgte der erste Eintrag. Nicht qualifizierte, weiterzog und seine hiesigen Patienten Inseraten in lokalen Fussballzeitschriften gen Reklame zu machen. Noch weniger das heisst nicht eidgenössisch diplomierte der «Obhut» seines 22-jährigen Sohnes und im Sängerblatt. Ein Mitglied wurde durften im Kantonsgebiet medizinische Medizinalpersonen boten ihr zahnmedi- überliess, einem Zahntechnik-Assisten aufgrund solcher Verstösse gegen Laien-Gutachten verfasst oder «die ra- zinisches Können meist unter den Prei- ten mit mangelnder Berufserfahrung. die Standesregeln aus der ZGSO ausge- santen Hexenkünste der Naturheilärzte» sen der organisierten Zahnärzte an. Dies Die Sanitäts polizei setzte dem Treiben schlossen. Der Zahnarzt hatte zudem und dergleichen angekündigt werden. wurde «Schwarzarbeit» genannt und stets ein Ende

13 SCHULZAHN PFLEGE UND SCHULZAHN- KLINIKEN Eine populäre Massnahme war schon zu Anbeginn der ZGSO die Einrichtung und der Betrieb von Schulzahnkliniken. Die Zahnärzte suchten nach Ideen, Thema der zahnärztlichen Tätigkeit. wie man die Gunst der Bevölkerung Die Schulzahnkliniken wurden von vollamtlich angestellten Schulzahnärzten für den Berufsstand gewinnen konnte. Eine populäre Massnahme war schon geleitet. zu Anbeginn der ZGSO die Einrichtung Diese durften auf Grund ihrer Anstellungsverträge nur an der Schulzahn- und der Betrieb von Schulzahnkliniken. Das Ziel: Die Zahngesundheit der Schulklinik tätig sein und keine eigene Praxis- kinder durch Prophylaxemassnahmen tätigkeit ausüben. Dagegen verstiess zu verbessern. Die Schulzahnkliniken 1924 gleich zu Beginn seiner Tätigkeit als zentrale Drehscheiben der Schulzahnpflege und der Prophylaxe wurden Da seine Entlöhnung eher knapp war, der Leiter der Oltner Schulzahnklinik. in der ganzen Schweiz zum zentralen sah sich der junge Zahnarzt gezwungen, nach Feierabend auf private Rechnung zu arbeiten sehr zum Unmut seiner Kollegen und Vorgesetzten. Die Schulzahnärzte waren schweizweit in einer eigenen Vereinigung zusammengeschlossen. Die SOG / SSO schlug vor, die Schulzahnärzte als Mitglieder in die SOG einzugliedern, dies in der Absicht, ihnen verbindliche Auflagen machen zu können: so zum Beispiel das Verbot, «nebenberufliche Arbeiten» durchzuführen oder Brücken einzusetzen. Die Schulzahnärzte sollten sich ausschliesslich auf konservierende und prophylaktische Tätig keiten beschränken. In Schulzahnkliniken, so wurde in der ZGSO diskutiert, sollte die Vertretung von Schulzahnärzten durch Zahntechniker-Assistenten generell verboten werden

14 KRANKENKASSEN- FRAGE Bereits bei der Diskussion des ersten Die Diskussion wurde in der ZGSO Die Firma Scintilla wollte 1934 den Ver- Haltung der ZGSO als wünschenswert. Statutenentwurfs von 1916 vermerkte konkret, als 1923 eine Umfrage über trag einseitig künden. Sie stelle ihren An- Und sie erklärte sich auch mit einem der Protokollführer, das Verhältnis zu den Einbezug der zahnärztlichen Leis- gestellten für Zahnbehandlungen keine Klassen- anstelle eines Volksobligatori- den Krankenkassen sei ein ernstzuneh- tungen für Angestellte der Schweizeri- Krankenkassenscheine mehr aus, und ums einverstanden: Gemäss Fragebogen mendes Problem für die Zukunft. Es ging schen Bundesbahnen (SBB) bevorstand: zwar so lange, bis sich die wirtschaftli- wären so Jugendliche zwischen 18 und bei diesem Thema um eine existentielle Zahnarzt Linz aus Olten berichtete über che Lage verbessert hätte die Zahnärzte 20 Jahren als Gruppe prämiengünstig Frage. Der Wunsch der Zahnärzte, un- positive Erfahrungen mit den SBB- sollten ihr Honorar gefälligst von den Pa- versichert worden. Eine andere Klassifi- abhängig zu bleiben, wäre durch Ab- Werkstattangestellten in Olten; Kollege tienten direkt verlangen. Die Sektionsver- zierung hätte in der Beschränkung der machungen mit den Krankenkassen Bargetzi (Solothurn) wehrte sich ge- sammlung gab darauf ihrem Präsidenten Zahn versicherung auf Behandlungen wie stark eingeschränkt worden. Zum an- gen den Gedanken, zum Angestellten den Auftrag, er solle die Firmenleitung Zahnextraktionen, Wurzelbehandlungen dern wären die Bemühungen in Fragen der Krankenkassen zu werden; Kollege der Scintilla ermahnen, «gefälligst» den oder Füllungen bestanden. Eine mögli- der Zahnprophylaxe stark gefährdet oder Herzog (Olten) unterstützte eine Kran- Vertrag einzuhalten. Es ist nicht bekannt, che Gefährdung der Standesinteressen sogar zunichte gemacht worden. Man kenkassenlösung: Ansonsten komme es was die Mahnung bewirkt hat. durch eine obligatorische Zahnpflegever- war sich unter den Zahnärzten einig, zur Anstellung von Zahnärzten durch die Das schweizerische Volkswirtschafts- sicherung (siehe oben) sahen die Mitglie- dass das Zähneputzen mit Einführung Betriebe, wie das Beispiel der Firmen- departement eröffnete 1921 die Diskus- der der ZGSO erstaunlicherweise nicht, einer Krankenversicherung salopper krankenkasse Bally in Schönenwerd zei- sion zu einem Krankenkassen-Obliga- allerdings unter dem Vorbehalt, dass die gehandhabt würde. Der Patient könnte ge. Ein allgemeiner Preissturz wäre die torium auf eidgenössischer Ebene. Die «Freizügigkeit» gesichert sein müsse die seine Zähne vernachlässigen, wenn die unvermeidbare Folge! Vernehmlassung war begleitet von einem dannzumal üblichen Altersrückstellun- Krankenkasse die nötigen Zahnbehand- Grössere Firmen wie Scintilla oder Fragebogen an die Zahnärzte. Die ZGSO gen müssen beim Versicherungswechsel lungen bezahlen würde kostspielige die SBB handelten mit der Stadtsektion beantwortete die Frage zum Einbezug der in die neue Versicherung übertragen wer- Erfahrungen, welche Nachbarländer der Solothurn Krankenkassenverträge für zahnärztlichen Leistungen in die obliga- den können. Dieser Standpunkt fand im Schweiz in den Folgejahrzehnten ma- ihre Beamten und Angestellten aus. Eine torische Krankenversicherung erstaunli- eidgenössischen Kranken- und Unfallver- chen mussten. unsichere Sache, wie sich herausstellte: cherweise und entgegen der allgemeinen sicherungsgesetz keinen Platz

15 DIE WIRTSCHAFTSKRISE DER 1930ER-JAHRE Die Wirtschaftskrise der 1930er-Jah- könne er nicht so ohne weiteres auf die habe mit bedeutend reduzierten Preisen, dass die im Kanton Solothurn angewen- re verursachte auch bei den Zahnärzten Strasse stellen usw. Er fasse daher den z.b. eine totale Platte für Fr. 50 statt Fr. 80 deten Tarife zum Teil tiefer lagen als die Notlagen. Manch einer, der Verpflich- Entschluss, seinen Praxisbetrieb um- etc.» von der Dachorganisation empfohlenen. tungen gegenüber seinen Angestellten zuändern, und da dieser Vorgang mit den Der Fall zeigt, dass sich in der Zeit der Im Kanton waren zudem keine Minimal- hatte, musste gegen die Standesordnung Statuten der Kantonalen Gesellschaft Krise Statutenänderungen aufdrängten, tarife festgelegt. Die meisten ZGSO-Mit- verstossen, um über die Runden zu kom- und denen der SOG (SSO) nicht mehr um der neuen wirtschaftlichen Situation glieder richteten sich nach den Tarifen, men. Wie den Protokollen der ZGSO zu vereinbar sei, ziehe er seine Konsequen- gerecht zu werden. die in der Stadt Solothurn gültig waren. entnehmen ist, sah sich ein Gründungs- zen. [ Er habe ] die Herren Collegen von Gegen den Standeskodex wurde Sie waren der Überzeugung, dass es die mitglied der Oltner Sektion gezwungen, Olten und Umgebung, die keinen Zahn- wiederholt verstossen der Vorstand wirtschaftliche Lage in gewissen Teilen den Austritt aus der Gesellschaft zu er- techniker beschäftigen,[eingeladen], bei musste sich des Öftern darum kümmern des Kantons nicht erlaube, noch tiefere klären: «[ Er habe] nun schon beinahe ihm die Technikerarbeiten ausführen manchmal unter Beizug eines Juristen. Tarife anzuwenden. Sie fürchteten nicht 20 Jahre praktiziert und damit in unserem Beruf beste Zeiten miterlebt, [und er] klagt, dass es in seiner Praxis nicht mehr gut gehe, um seine grosse Familie zu lassen. Auf diese Offerte seien einige Arbeiten bei ihm eingegangen, seien nun aber nach einiger Zeit gänzlich ausgeblieben. Am Tage nach Abfassung Tarifgestaltung in der Wirtschaftskrise zuletzt die Konkurrenz der nicht-organisierten Zahnärzte und der Zahntechniker. Der Vorstand der ZGSO empfahl den Mitgliedern, gegenüber den Krankenkassen durchbringen zu können. Dazu habe er des Austrittsgesuches erschienen in den Die Richtlinien der SSO zu den Nor- den SSO-Tarif anzuwenden, sonst aber ein eigenes Haus, und seinen Zahntech- Zeitungen von Olten und Umgebung mal- und Minimaltarifen führten 1936 zu Tarifansätze fallweise anzuwenden. Ein- niker, der ebenfalls ein eigenes Haus und Annoncen, dass der Zahnarzt [ ] seiner einer ausgedehnten Debatte unter den zig die Abgeltung für Wurzelbehandlun- eine mehrköpfige Familie besitze, den Praxis eine Privatzahnklinik angegliedert ZGSO-Mitgliedern. Es stellte sich heraus, gen sollte nach oben korrigiert werden

16 MITGLIEDER- PRIVATE WERBUNG ZAHNKLINIKEN Es war nicht immer leicht, Zahn- oder ankündigten. Ein präsidialer Auf- In Solothurn etablierte sich 1934 amt beschäftigen: Sie liess sich in der ärzte, die neu im Kanton tätig wurden, ruf im Jahr 1934 «an alle praktizierenden ausserhalb der Gesellschaft eine Zahn- besagten Zahnklinik behandeln, klagte als ZGSO-Mitglieder zu gewinnen. Eine Zahnärzte, die noch nicht unserer Sek- klinik. Der Besitzer der Zahnklinik wirkte danach über die Art der Behandlung und mögliche Erklärung liegt darin, dass tion angehören und ihr noch nie ange- im Hintergrund und hatte einen Zahn- die monetären Forderungen der Zahn- die beruflichen Vorstellungen der neu hörten, sie möchten Mitglieder werden», arzt ohne anerkanntes Diplom mit der klinik. Sogar die ZGSO-Verantwortlichen im Kanton niedergelassenen Zahn- hatte wenig Erfolg: Ein einziger Zahnarzt Leitung der Zahnklinik als Strohmann zeigten sich empört: «Durch weitere un- ärzte nicht mit den Vorschriften der folgte der Einladung. eingesetzt. Als dieser die Klinik verliess, saubere Manipulationen der Zahnklinik, ZGSO / SSO vereinbar waren. Die Zuge- Aber auch die Teilnahme der Mitglie- übernahm Zahnarzt Wachsmuth zu- die bis an Erpressungen grenzten (Scha- hörigkeit zur Gesellschaft bedeutete vor der an den Versammlungen der ZGSO sammen mit einem Zahntechniker die denersatzforderungen bis zur Höhe von allem, die Preise nicht selber gestalten liess oft zu wünschen übrig. Das zei- Leitung der Klinik und liess diesen auch Fr. 9000) erhielt von Seiten des Mannes zu können. Die Standesregeln wurden gen die wiederholten Aufrufe der Prä- noch an Patienten arbeiten. Eine für dieser Frau auch unsere kantonale Ge- als Zwang empfunden, die eine freie Be- sidenten, vermehrt an den Sitzungen die ZGSO unhaltbare und ungesetzliche sellschaft Einsicht in die Akten, und rufsausübung verhinderten: Man wollte teilzunehmen. Im Juni 1936 platzte den Situation. [ ] stärkte dem Manne, soweit wir als sich nicht einbinden lassen und die täg- Teilnehmern einer Mitgliederversamm- Die ZGSO zeigte die beiden beim Unbeteiligte gehen konnten, moralisch liche Arbeit selbst gestalten. Vermutlich lung ob der niedrigen Beteiligung der Amtsgericht an: Dieses verurteilte den den Rücken. Dieser Fall zog noch etliche waren den Neuankömmlingen die Vor- Kragen: «Von den 32 Mitgliedern [ ] Zahntechniker wegen unerlaubter Zahn- andere nach sich, so dass gegenwärtig teile einer Verbandszugehörigkeit nicht sind 13 dem heutigen Appell gefolgt». behandlungen zu 500 Franken Busse. eine Anzahl Klagen gegen die Klinik vor- klar oder nicht genügend erklärt worden. Die Teilnehmer beschlossen spontan, Sollte er erneut gegen die regierungsrät- liegen. Und sie stellten mit Genugtuung Sicher spielten auch die beschränk- das an die Versammlung anschliessen- liche Verordnung verstossen, drohte eine fest, «dass wir mit besten Aussichten ten Kommunikationsmöglichkeiten im de Nachtessen «samt allen Zutaten» Gefängnisstrafe. Zahnarzt Wachsmuth, einmal gegen das gesetzeswidrige und weitverzweigten Kanton eine ungüns- der Gesellschaftskasse aufzubürden, der den Techniker duldete, wurde mit gewissenlose Wirken der Klinik [ ] zu- tige Rolle. Die ZGSO-Präsidenten riefen «[ ] damit die fleissigen und pflichtbe- einer Busse von 150 Franken bestraft. packen können.» immer wieder dazu auf, Neumitglieder wussten, beinahe immer die gleichen Auch einen Teil der Gerichtskosten zu werben. Es gab damals noch keine Gesichter, nun einmal auch von den mussten die beiden tragen. kantonale Meldestelle, welche die neu anderen, wenigstens etwas von den Bei- Die ZGSO musste sich auch mit der ankommenden Zahnärzte registrierten trägen haben [ ].» Klage einer Patientin aus dem Wasser

17 Ausbildung Zahnärzte // 09 WISSENSCHAFTLICHE FORTSCHRITTE 32 Der akademischen Tradition folgend, Die ZGSO-Mitglieder liessen sich, machten sich die Mitglieder darüber Ge- wenn es die anstehenden standespoli- danken, wie sie mit dem wissenschaft- tischen Geschäfte zuliessen, aber auch lichen Fortschritt in der Zahnheilkunde durch Vorträge von aussenstehenden Schritt halten konnten. Sie beschlossen, Spezialisten oder von gestandenen Mit- untereinander Fachzeitschriften in Zir- gliedern weiterbilden. Diese Tradition kulation zu geben. Während des Ersten wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Weltkriegs waren dies hauptsächlich deut- Form von besonderen Fortbildungsver- sche Zeitschriften auf eine Anschaffung anstaltungen weitergeführt. Eine solche wurde vorerst verzichtet, weil viele Ar- Veranstaltung waren in den 1960er Jah- tikel kriegsbedingte Kieferverletzungen ren die Brestenberger-Kurse zur Fort zum Thema hatten. Später gab man der bildung in Kieferorthopädie. Sie wurden schweizerischen Vierteljahresschrift für aus der Mitte der ZGSO organisiert und Zahnheilkunde der SOG / SSO den Vor- fanden landesweit in zahnärztlichen zug, wohl auch aus Kostengründen. Kreisen Beachtung. Ausbildung Zahnärzte // 10 33

18 KAMPF UM ANERKENNUNG Das Bemühen um eine klare Abgren- nahm als Vertreter der Zahnärzte Einsitz der Zahnarztpraxis anwesend sein muss- Die Protokolle der ZGSO-Sitzungen zung gegenüber den nichtdiplomierten in das «Sanitäts-Collegium» und erhielt te. Mit anderen Worten: Die Zahnärzte während der Kriegsjahre sind zwar ver- Kollegen und Zahntechnikern, brauchte damit Gelegenheit, sich für die Sache genossen noch immer nicht das vor- schollen, aber aus den Regierungsrats- viel Ausdauer. Es ging zuerst darum, der der Zahnärzte einzusetzen, vorerst aller- behaltlose Vertrauen der Behörden. berichten lesen wir, dass Zahnärzte und Kantonsregierung, vor allem dem amtie- dings noch ohne Stimmrecht. Mit der Einführung der neuen Sani- Schulzahnärzte während des Kriegs eng renden Regierungsrat Hans Kaufmann Es vergingen weitere fünf Jahre, bis tätsverordnung von 1938 wurde die Be- zusammenarbeiteten, um der grassieren- (Sanitätsdirektor ), vor Augen 1938 die Sanitätsverordnung an die rufsausübung der Zahntechniker einge- den Zahnkaries der Solothurner Schul- zu führen, wie wichtig die Arbeit der neuen Gegebenheiten angepasst wurde: schränkt, was die Position der Zahnärzte diplomierten Zahnärzte für die Volksgesundheit war. Den Behörden musste vor allem dargelegt werden, dass die Ausbildung der Zahnärzte jener der Allgemeinmediziner absolut gleichwertig Die Zahnärzte verloren den Status der «niederen Chirurgie» und wurden den Medizinern gleichgestellt. Die wichtigste Änderung betraf aber die Tatsache, dass den Zahnärzten das stärkte. Die Zahntechniker ihrerseits versuchten mit allen Mitteln, das Recht auf freie Berufsausübung zu erhalten. Doch die zahlreichen Meldungen aus allen Kantonsteilen über «wildes oder schwar- Den Behörden musste vor allem klargemacht werden, dass die Ausbildung der Zahnärzte jener der Allgemeinmediziner absolut gleichwertig war. ist. Gleichzeitig sorgten nicht organisier- alleinige Recht zugestanden wurde, zes Arbeiten» von Zahntechnikern ohne te Zahnärzte wegen unsauberer Behand- Zahnbehandlungen vorzunehmen. Aufsicht eines Zahnarztes führte in den kinder einen Riegel zu schieben. Die Ab- lungen für Negativschlagzeilen. Aber da blieb noch ein Wermutstrop- frühen 1940er Jahren zu einer weiteren stimmungsbroschüre zur Einführung des Die Zahnärzte brauchten deshalb fen. Auf Eingabe von Kollege Champion regierungsrätlichen Verordnung, welche Schulzahnpflegegesetzes legt davon ein dringend eine Stimme, die auch ge- verordnete der Regierungsrat 1946 zum diese unter zahnärztliche Aufsicht stellte. eindrückliches Zeugnis ab stimmte hört wurde. Ein wichtiger Ort, wo dies Thema Rauschnarkose, nach der Be- Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs das Solothurner Stimmvolk mit Ja geschehen konnte, war das «Sanitäts- ratung im Sanitätskollegium, Folgendes: hatten die Solothurner Zahnärzte das gegen 3678 Nein dem ersten Schulzahn- Collegium», das als beratendes Gremium Bei zahnärztlichen und kieferchirurgi- Ziel der vollen Anerkennung durch die pflegegesetz der Schweiz zu. Die Anfor- des Regierungsrates wirkte: Es bestand schen Eingriffen sei nur der Einsatz von Behörden mit der vollen Mitsprache im derungen an die Zahnärzte durch das aus drei Medizinern, einem Tierarzt und Lachgas unter Beimischung von Sauer- Sanitäts-Collegium erreicht. Massgeb- neue Schulzahnpflegegesetz bedeuteten einem Apotheker. In diesem Kollegium stoff, nach der Methode von Savarè, ge- lich war da der Wechsel in der Führung auch Veränderungen in der täglichen ergab sich die Möglichkeit, standespoli- stattet. Andere Rauschmittel seien nicht des Sanitätsdepartements von Hans Arbeit der Zahnärzte schulpflichtige tische Anliegen vorzubringen und Ein- erlaubt. Ein kleiner Fortschritt bestand Kaufmann zum Oltner Urs Dietschi und Kinder wurden vermehrt behandelt. fluss zu nehmen. Ein erster Etappensieg darin, dass bei der Lachgassedierung seiner Freundschaft zu Hans-Eduard Diese Behandlungen wurden nun von gelang 1934: Kollege Herzog aus Olten (sic!) kein Allgemeinmediziner mehr in Herzog, ebenfalls aus Olten. den Behörden subventioniert

19 DREI ZAHNARZT- GENERATIONEN IN OLTEN Theodor arbeitete als Zahntechniker-Assistent zusammen mit Stucki täglich solange, bis sich das Wartezimmer gegen 19 Uhr Wohnwagen führten nach Südfrankreich und ans Mittelmeer. Für seine Enkel konstruierte Theodor eine Unterwasserkamera 1960 erbte Ida Hagmann-Mösch von einem Onkel eine Liegenschaft an der Baslerstrasse in Olten. Auf dem Grundstück geleert hatte. Dieses war mit acht bis zehn Stühlen sehr gross, und erweckte damit das Interesse seines Enkels Ralf am Tau- wurde ein Mehrfamilienhaus mit integrierter Zahnarztpraxis Theodor Hagmann-Mösch, doch an gewissen Tagen mussten die Patienten sogar stehen. chen und am Meer. errichtet. In drei Behandlungszimmern arbeiteten Bruno und Zahntechniker-Assistent ( ) Man fragt sich deshalb, ob die langen Arbeitstage mit der Freu- ein angestellter Zahnarzt. Es waren keine eidgenössisch diplo- Theodor Hagmann, der Grossvater von Dr. med. dent. Ralf Bü- de Theodors im Umgang mit Menschen zu tun hatte. Er liebte Bruno Büchel-Hagmann, mierten Zahnärzte, sondern hauptsächlich Zahnärzte mit aus- chel, wurde 1894 in Oensingen geboren. Seine Eltern betrieben es nämlich, mit den Patienten ein Schwätzchen zu halten, ver- Dr. med. dent., Mitglied SSO ( ) ländischem Diplom. Theodor, mittlerweile 66 Jahre alt, sprang hier eine Gastwirtschaft und zogen dann weiter nach Dulliken. gass dabei oft die Zeit und musste darum ab und zu von den Der Vater von Ralf, Bruno Büchel, war 1921 in Balzers (Fürs- zeitweise noch ein. Bis ins hohe Alter behandelte er ab und zu Noch erhellten Kerzen oder Petrollampen die Wirtsstube. Erst Praxisgehilfinnen daran erinnert werden, dass noch andere tentum Liechtenstein) mit drei weiteren Geschwistern in ein- noch seine SAC- und Tennisclub-Freunde. In Brunos Praxis 1903 wurde das elektrische Licht in den Häusern eingerichtet. Patienten bedient sein wollten. Die Patienten kamen gerne zur fachen Verhältnissen geboren worden. Ralfs Grossvater, ein arbeitete nie ein eigener Zahntechniker. Im Labor der Praxis Eine technische Errungenschaft, die den jungen Theodor neu- Behandlung bei Theodor, seine joviale Art zog viele aus dem rie- Gipsermeister, war in der Freizeit im angebauten Stall und Hof war Theodor deshalb oft bei seinem Hobby dem Giessen von gierig gemacht haben muss. Zeitlebens begeisterte sich Theodor sigen Bekanntenkreis von Theodor an. Da Theodor zumeist am anzutreffen. Trotzdem schickte er seinen Sohn auf das Kollegi- Goldschmuck anzutreffen. Von den zwei weiteren Kindern von für technische Neuerungen und er erlernte den anspruchsvol- Patienten arbeitete, kam die zahntechnische Arbeit natürlich um nach Schwyz, wo Bruno 1941 die Matura bestand. Er stu- Bruno und Lotti, Benno und Corinne, absolvierte die Tochter len Beruf des Zahntechnikers. Ein Beruf der viel handwerk- zu kurz. Ein in der Praxis angestellter Zahntechniker namens dierte nach 1941 in München und in Erlangen Zahnmedizin. bei Zahnarzt Huber in Olten eine Lehre als Zahnmedizinische liches Geschick erforderte. 1915, mitten im Krieg, machte er Louis Zariati machte sich gerne Luft, wenn zu viele Aufträ- Bruno erzählte seiner Familie nicht viel aus jener schwierigen, Assistentin und arbeitete danach in der väterlichen Praxis. seinen Lehrabschluss und diente als Sanitätswachtmeister in ge von Theodor für Zahnprothesen bei ihm eintrafen. Er war möglicherweise traumatischen Zeit in Nazideutschland. der Armee bei der Artillerie, deren Geschütze noch von Pferden berühmt für seine Wutanfälle wenn er sich vom Arbeitsanfall Die tägliche Arbeit erfolgte bei Bruno und bei Theodor stets ste- gezogen wurden. überfordert fühlte. Ausgestattet mit einem deutschen Diplom in Zahnmedizin, hend. Sitzend zu arbeiten wäre für die beiden zu gewöhnungs- kam Bruno 1949 nach Olten und konnte so nicht selbständig bedürftig gewesen. Amalgam- und Goldfüllungen waren 1960 Nach dem Krieg fand Theodor eine Anstellung bei einem Zahn- Theodor heiratete bald nach seinem Eintritt in die Zahnarzt- arbeiten. Er studierte deshalb weiter an der Universität Basel, noch en vogue. Der Luftturbinenbohrer löste das langsam ar- arzt als Zahntechniker-Assistent. Hier durfte er unter Aufsicht praxis Zurkinden, die dort tätige Zahntechnikerin Ida Mösch, um das Schweizerische Staatsexamen in Zahnmedizin zu er- beitende Doriot-Gestänge ab. Eine Dentalhygienikerin in der des Zahnarztes auch an Patienten arbeiten, das heisst, er durf- die später mit der Administration betraut wurde. Die beiden langen. In der Praxis von Theodor lernte er dessen Tochter Lotti, Praxis anzustellen, war zu dieser Zeit nicht üblich. Theodor te Zähne ziehen und andere Arbeiten am Gebiss der Patienten hatten zwei Töchter: 1925 Lucie (später von Arx) und 1928 Lotti die dort als Zahnarztgehilfin tätig war, kennen und sie heira- und Bruno sahen sich beide als Generalisten: Als Schulzahn- vornehmen. Das machte er offenbar so gut, dass der Meister an (später Büchel). Lucie und Lotti waren beide später in der Pra- teten Bald darauf meldeten sich die Zwillinge Ralf und arzt der Gemeinde Hägendorf befasste sich Bruno auch mit schönen Tagen spontan dem jungen Mann die Praxis überliess, xis als Zahnarztgehilfinnen tätig. Reto an. Der Schwiegersohn Theodors war als eidgenössisch Kieferorthopädie und besuchte die Kurse von Rudolf Schwitzer. um auf dem Neuenburgersee segeln zu gehen. Zu gewissen Zei- diplomierter Zahnarzt berechtigt, eine Praxis zu führen. Theo- ten zog Theodor so bis zu siebzig Zähne am Tag und ersetzte sie Theodor war ein extrem vielseitig interessierter Mensch! In sei- dor und Bruno arbeiteten zusammen an der Dornacherstras- Ralf Büchel-Hammer, später durch Teil- oder Vollprothesen. ner Freizeit, beschäftigte er sich vornehmlich mit der Mikros- se in Olten. Die Patienten kamen gerne zu Bruno, denn er war Dr. med. dent., Mitglied SSO (1953) kopie. Er fotografierte und filmte durch das Okular des Mikro- einfühlsam und ging gerne auf sie ein. Bruno kannte nur die Ralf Büchel wuchs zusammen mit seinem Zwillingsbruder und Die Zahnarztpraxis von Maurice Zurkinden in Olten war die skops und hielt Vorträge vor der Mikroskopischen Gesellschaft Arbeit, auch samstags arbeitete er, wie die meisten der Oltner zwei weiteren Geschwistern in Olten auf. Da sein Vater von der nächste Station Theodors. In drei Sprechzimmern, dazwischen in Zürich, deren Mitglied er war. Aber nicht nur auf das Kleine Zahnärzte herrschte Zahnärztemangel und es bestand Arbeit sehr stark absorbiert war, richtete er sich nach seinem noch das Röntgenzimmer, wurden die Patienten behandelt. Als richtete sich sein Interesse. Die Astronomie war ein weiteres die dringende Gefahr, dass die Kantonsregierung Olten zum Grossvater Theodor aus. Er bewunderte dessen vielfältigen Ak- Zurkinden 1924 seine Praxistätigkeit in Olten aufgab, führten Hobby. Theodor baute sich sein eigenes Spiegelteleskop. Theo- zahnärztlichen Notstandsgebiet erklären könnte. Dies hätte tivitäten in Beruf und Freizeit. Nach der Matura 1973 studier- nacheinander die beiden Zahnärzte Stucki und Graber die Pra- dor besass einen der ersten Wohnwagen im Kanton, gezogen bedeutet, dass auch ausländische Zahnärzte ohne Schweizer te Ralf an der Universität Basel das Fach Zahnheilkunde und xis und Theodor wurde hier weiter beschäftigt. von einem Borgward Isabella. Die Reisen mit der Familie im Diplom die Zulassung erhalten hätten. schloss 1978 mit dem Staatsexamen ab. Im Jahr 1979 heiratete 36 37

20 er die Arztsekretärin Denise Hammer. Nach einer zweijährigen Assistenz-Zeit in Davos, wo auch sein Sohn Ronny zur Welt kommt und der Promotion zum Doktor der Zahnmedizin hätte er gerne eine weitere Assistenz-Zeit in Luzern absolviert. Der Vater signalisierte seinen Wunsch, von seinem Sohn entlastet zu werden, da sein damaliger Assistent krankheitshalber für längere Zeit ausfiel. Ralf trat deshalb 1981 als Assistent in die väterliche Praxis ein und sah, dass die Patienten ihre Zähne zu wenig pflegten und zu wenig Prophylaxe betrieben, mithin auch ein Grund für die Überarbeitung seines Vaters. Dieser liess Ralf freie Hand und er stellte 1982 erstmals eine Dentalhygienikerin ein, was anfänglich von den Patienten nicht ohne weiteres akzeptiert wurde. In dieser intensiven und sehr arbeitsreichen Zeit erblickten die Töchter Séverine und Joelle das Licht der Welt. Ab 1983 wurde Ralf zum gleichberechtigten Partner in der Praxis seines Vaters Bruno. Während einigen Jahren wirkte Ralf als Schulzahnarzt in der Gemeinde Lostorf wurde, wegen einer zunehmend sich bemerkbar machenden Krankheit, die Last für den Vater zu gross und er übergab die Praxis ganz an Ralf. Seine Freizeit verbringt Ralf gerne im Kreis der Familie und mit Freunden, mit Segeln auf dem Meer und beim Biken. Zahnarzt an der Arbeit in 1960er Jahren // 11 Neben seiner Praxistätigkeit amtierte Ralf zwischen 1994 bis 1999 als Präsident der ZGSO. Eine Tätigkeit, die neben Beruf und Familie, wie Ralf eingesteht, sehr viel Substanz brauchte. Ralfs drei Kinder durften, so wie er damals auch, jedes selbständig einen Beruf wählen. Ronny wird Kardiologe, Séverine Biologin und Joelle Informatikerin / Webdesignerin. Keines der Kinder übernimmt die Nachfolge in der Zahnarztpraxis

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