Zähne sind ein Wirtschaftsfaktor. PRO dental Kongress 2006

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1 44 PRO dental Kongress 2006 Dentalbranche Zähne sind ein Wirtschaftsfaktor Der Gesundheitssektor ist ein beträchtlicher Wirtschaftsfaktor in Zentraleuropa. Kaum eine andere Region in Europa verfügt über eine derart bedeutende medizinische Tradition, über so viele medizinische Kompetenzzentren und eine so ausgeprägte grenzüberschreitende Mobilität von Gesundheitspersonal und PatientInnen. Von Andrea Deutsch für den PRO dental -Kongress 2006 verfasst Vorgetragen von Harald Hornacek (Chefredakteur und Moderator) Illustrationen: und Christina Häusler Ob wir es wollen oder nicht: Gesundheit ist ein Milliarden-Euro-Markt. Und Wohlfühlen und Gesundheit wird immer mehr zum Konsumgut und zur Lifestyle-Attitüde. Wir erleben gerade den Beginn der Ära der individuellen Selbstverantwortung: Aus Patienten werden selbstbewusste Kunden, die Gesundheit lustvoll konsumieren. Die Märkte und Institutionen der Gesundheitsbranche werden sich auf diesen fundamentalen Wandel einstellen müssen. Der stark reglementierte Dentalmarkt wird zunehmend vom Verbraucher beeinflusst. Konsumentengruppen wie Senioren und ein wachsendes Mitspracherecht der Patienten sind für das Leistungsangebot im Bereich des Zahnersatzmarktes entscheidend und bewirken dort eine rasante Veränderung. Bei einer Befragung der deutschen Initiative prodente von Personen im Alter zwischen 14 und 50 Jahren gaben 86 Prozent an, dass eine makellose Optik der Zähne für sie größte Bedeutung habe. Aufgrund dessen würden 63 Prozent der Gefragten in ein strahlendes Lächeln investieren. In den vergangenen Jahren stieg bei über 25 Prozent die Bereitschaft, für eine Verschönerung der Zähne auch tiefer in den eigenen Geldbeutel zu greifen. Diese Zahlen belegen eine Weiterentwicklung des Bewusstseins in der Bevölkerung für ästhetische Gesichtspunkte parallel zum Fortschritt in der modernen Zahnmedizin und -technik. Heute legen viele Patienten großen Wert auf ein natürliches Aussehen ihres Zahnersatzes, während es noch vor 10 Jahren in erster Linie auf die Funktion ankam. Als wichtige Kriterien, die eine Investition beeinflussen, benennen mehr als 92 Prozent eine natürliche Optik, gute Beratung, hohen Qualitätsstandard, Bioverträglichkeit des Materials, lange Haltbarkeit sowie die Gewährung einer Garantie. Mit dem derzeitigen Zustand ihrer Zähne sind insgesamt über 56 Prozent der Befragten unzufrieden. Des Weiteren befürchten mehr als 53 Prozent, dass sich im fortgeschrittenen Alter zwangsweise eine Zahnlosigkeit einstellt. Doch leider sind viele Patienten nicht bereit oder in der Lage, Kosten für teure

2 Zahnsanierungen zu tragen. Das benachbarte Ausland bietet, mit nicht zu unterschätzender Qualität, die gleiche Dienstleistung zu wesentlich günstigeren Konditionen an. Problem Zahntourismus: Die EU-Osterweiterung hat und wird in der Grenzregion Österreich Tschechien Ungarn Slowakei u.a. auch massive Auswirkungen auf den Gesundheitssektor haben. Die Mobilität von PatientInnen stellt in diesem Zusammenhang eines der zu beobachtbaren Phänomene dar und ist im Zusammenhang mit der europäischen Wettbewerbs- und Dienstleistungsfreiheit, aber auch in Hinblick auf die zum Teil sehr heterogenen ökonomischen Rahmenbedingungen innerhalb der EU von zunehmender Brisanz. Um eine langfristig positive Entwicklung zu sichern erarbeiten in den nächsten Jahren Vertreter verschiedenster in- und ausländischer Organisationen Strategien zur Entwicklung dieser Grenzregionen. Eine davon, Healthregio, dient dem Sammeln von Erfahrungen und Gestaltungsmöglichkeiten, der Identifizierung von Barrieren sowie dem Erkennen von Stärken und Schwächen des benachbarten und des eigenen Gesundheitssystems. Außerdem einer Analyse der demografischen, kulturellen, sozioökonomischen und gesundheitsbezogenen Merkmale der Grenzregion. Healthregio Das Projekt healthregio wird im Rahmen der Außengrenzprogramme der EU Interreg III A* durchgeführt. Es werden fundierte Datengrundlagen, Konzepte und Strategien erarbeitet, die eine Optimierung des Gesundheitsdienstleistungssektors in der Grenzregion Österreich-Tschechien-Slowakei-Ungarn ermöglichen. Das Programm hat hohe politische Relevanz: es setzt sich erstmals mit dem Gesundheitssektor auf europäischer Ebene in dieser Region auseinander und ist damit ein Modellprojekt für die folgende EU-Erweiterung. Durch die bisherige Erweitung kam es besonders in den Grenzregionen zu verstärkter Mobilität und dadurch zu neuen Herausforderungen. Die angestrebte Optimierung der Versorgungsstruktur im Gesundheitssektor und damit die Entwicklung eines Qualitätsstandortes für Gesundheitsdienstleistungen in CEE bedeutet für österreichische Labors ein noch rascheres Umdenken bezüglich ihrer Positionierung und Marketingstrategie. Informationen zur grenzüberschreitenden Patientenmigration sind allerdings bislang ebenso spärlich vorhanden wie das Bewusstsein um das enorme Wirtschaftspotenzial dieses Phänomens. Durch die historische Nähe und langjährige, großteils positive Erfahrungen, ist Ungarn nach wie vor zahnmedizinisch und technisch Österreichs Konkurrenzland Nummer eins. Motive Die Motive für die verstärkte Patientenmobilität nach Ungarn im zahnmedizinischen und zahntechnischen Bereich sind, laut einer Erhebung der WU Wien durchgeführt von Prof. Österle und Jose Delgado - für den healthregio-report 2005, unterschiedlicher Natur. DIE HÖHE DES PREISES: Bedingt durch das Lohn-Preis- Gefälle zwischen Österreich und Ungarn bestehen * Ziel von INTERREG III (in der Strukturfondsperiode zwischen 2000 und 2006) ist die Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts in der Europäischen Union durch die Förderung grenzübergreifender, transnationaler und interregionaler Zusammenarbeit und ausgewogener räumlicher Entwicklung. Der Einbeziehung von Regionen in äußerster Randlage sowie von Regionen entlang der Grenzen zu den Beitrittsländern gilt dabei besondere Aufmerksamkeit. noch immer deutliche Preisunterschiede für gleichartige Leistungen. Vor allem im Bereich des festsitzenden Zahnersatzes sind ungarische Leistungserbringer tendenziell billiger als ihre österreichischen Kollegen. Bei konservierenden Behandlungen kann es aber durchaus auch zu höheren Preisen in Ungarn kommen. PREISTRANSPARENZ UND ALL- GEMEINER INFORMATIONSZUGANG: Vielfach sind österreichische Patienten besser über das Angebot ungarischer Zahnarztpraxen informiert, als über das der österreichischen. Per Internet, Printmedien und Mundpropaganda erfährt man ausführlich Preise und Leistungsumfang der diversen Dienstleister. Weiter werden Behandlungen auf ungarischen Honorarnoten großteils korrekter angeführt. BEHANDLUNG ALS KUNDE: Das Arzt-Patienten-Verhältnis weist in Ungarn eine stark serviceorientierte Komponente auf. Patienten werden als Kunden verstanden und auch so behandelt. Die eigentliche zahnmedizinische Behandlung wird vielfach in einem sehr professionellen Ambiente und bei nur kurzen Wartezeiten durchgeführt. KURAUFENTHALTE: Patienten kombinieren oft Dienstleistungen im Wellness- und Kursektor mit einer Zahnbehandlung. Die sprachliche Barriere ist in Ungarn nicht gegeben, Dienstleister sprechen vorwiegend Deutsch und Englisch, auch die Entfernung ist sekundär. Der Besuch von Patienten aus den westlichen Bundesländern sowie der Schweiz bestätigen die beschränkte Bedeutung der Distanz als Hindernis. Demgegenüber steht als Mobilitätshindernis oft die subjektive Angst von Patienten, keine den Dienstleistungen im eigenen Land entsprechende Produktqualität zu erhalten. Diese Tendenz wird auch von Konsumentenvertretern bestätigt, wonach die am häufigsten gestellten Fragen jene nach einem guten, zuverlässigen ungarischen 45

3 46 Zahnarzt und nach der Möglichkeit von Regressforderungen im Falle einer schlechten Versorgung sind. Tatsächlich sind Regressforderungen im Fall einer qualitativ schlechten Behandlung für die Patienten nur sehr schwer durchzusetzen. Warum ungarische Dienstleister so günstig anbieten können Aufgrund geringer Materialkosten, auch bei identischen Materialien, können Leistungen in Ungarn billiger angeboten werden. Auffallend ist, dass namhafte Vertreter der hiesigen Dentalindustrie mit dem Brustton der Überzeugung den günstigeren Verkauf identischer Materialen in Osteuropa absprechen. Eine weitere Preisreduktion in Ungarn entsteht durch billigeres aber gut qualifiziertes Personal (Zahntechniker, zahnmedizinische Assistentinnen, Ordinationshilfen) Mit der Angleichung des ungarischen Lohn- und Preisniveaus an österreichisches wird jedenfalls eine Teilverlagerung des Zahntourismus etwa an die rumänische Grenze erwartet, bzw. hat bereits eingesetzt. Ein weiteres, interessantes Detail am Rande ist, dass in Österreich unmittelbar nach dem Studium eine Niederlassungsberechtigung für Zahnärzte besteht, während dies in anderen EU-Mitgliedstatten, etwa Deutschland, nicht der Fall ist. Aus diesem Grund zieht es immer häufiger ungarische Zahnärzte nach Österreich, die hier ihre Zahnarztpraxen eröffnen. Mit einer Zunahme dieser Tendenz aus anderen EU-Ländern ist künftig zu rechnen. Im Healthregio-Report wird darauf hingewiesen, dass etwa Zahnärzte, die ihre Ausbildung in Russland absolviert haben, sich zunächst in Polen nostrifizieren (ein ausländisches Zeugnis staatlich anerkennen lassen) lassen, um anschließend selbiges in Österreich zu tun. Das Gremium von Healthregio mit Vertretern von Krankenkassen, Zahnärzte- und Arbeiterkammer, zuständigen Ministerien und der Stadt Wien - die Zahntechnikerinnung fehlt leider - sind sich einig: Es kann heute kein systematischer Qualitätsunterschied zwischen österreichischen und ungarischen Zahninstituten festgestellt werden. In beiden Ländern besteht die Gefahr, auch an schlechte Leistungserbringer zu geraten. Grundsätzlich würden daher Qualitätsanliegen nicht dagegen sprechen, einen österreichischen Kassenvertrag mit einem ungarischen Zahnarzt abzuschließen. Um allerdings die Qualität bei grenzüberschreitender Inanspruchnahme von Leistungen in Europa generell sicher zu stellen, scheint eine Harmonisierung von Patientenrechten, Haftungsfragen und allgemeinen Qualitätssicherungsmaßnahmen unabdingbar. Dabei besteht die Gefahr einer Einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, was einer Nivellierung des Qualitätsniveaus nach unten gleich käme. Dieser Gefahr könnten die Mitgliedsstaaten durch Einführung einer europäischen Patientencharta entgegentreten. Auch wenn die Kompetenz für das Gesundheitswesen im Wesentlichen auf nationaler Ebene liegt, wird die Entwicklung der nationalen Gesundheitssysteme zunehmend durch Entwicklungen auf der EU-Ebene bestimmt oder mitbestimmt. Bolkestein-Richtlinie Die Mitgliedstaaten scheinen bislang eher passiv auf solche Entwicklungen zu reagieren (wie etwa bei EuGH-Urteilen), anstatt aktiv an europäischen Lösungen zu arbeiten: Ein aktuelles Thema stellt auch die geplante Dienstleistungsrichtlinie (Bolkestein-Richtlinie) dar. Diese Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über Dienstleistungen im Binnenmarkt (auch Europäische Dienstleistungsrichtlinie oder Bolkestein-Richtlinie genannt) ist eine geplante EG-Richtlinie zur Liberalisierung des EU-Binnenmarkts. Die Richtlinie soll nach ihrer Begründung bürokratische Hindernisse abbauen, den grenzüberschreitenden Handel mit Dienstleistungen fördern indem die Europäische Union zu einer Freihandelszone für Dienstleistungen würde. Sie wird von der EU-Kommission, die den Vorschlag vorantreibt, als ein wichtiger Bestandteil der Lissabon-Strategie angesehen, die vorsieht, Europa bis zum Jahr 2010 zum wettbewerbfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu entwickeln. Bei der Frage, ob Gesundheit von der Richtlinie abgedeckt werden soll, gibt es große Diskrepanzen zwischen wirtschaftspolitischen und gesundheitspolitischen Meinungen. Je nach dem, wie diese Frage letztlich beantwortet wird, werden massive Konsequenzen für den gesundheitspolitischen Aktionsradius der Mitgliedstaaten damit einhergehen. Bleibt der Bereich der Gesundheitsdienstleistungen in der Bolkestein-Richtlinie erhalten, kann eine Qualitätssicherung nach derzeitigem Stand lediglich über Berufhaftungsklauseln sichergestellt werden, was für einen ambitionierten Sozialstaat einer massiven Einschränkung gleich käme. Politischer Handlungsbedarf im zahnmedizinischen Bereich wird von dem Gremium insbesondere in folgenden Punkten gesehen: Das Ausbildungsniveau zu heben. Kriterien der Nostrifizierung zu vereinheitlichen. Kriterien der Niederlassung zu schaffen. Europaweite Patientenrechte einzuführen. Europaweite Qualitätsnormen zu schaffen. Den Informationszugang für Patienten zu vereinheitlichen. Details am Rande In unserem Nachbarland Deutschland

4 48 wird preisgünstiger ZAHNURLAUB auch innerhalb des Landes von Reiseveranstaltern angeboten. 5-Sterne-Hotel, traumhafter Aufenthalt, Zahnärzte- und Chirurgenteam gemeinsam mit einem Meisterlabor warten auf kühle Rechner, die nicht nur vom Feinsten sondern auch vom Billigsten wollen und auf den Zug der Zeit aufgesprungen sind. AUKTION: Günstigen Zahnersatz findet man auch per Auktion im Internet. Patienten stellen den Kostenplan ihres Zahnarztes ins Internet und warten auf günstigere Gebote es gibt oft bis zu 55 Prozent Kostenersparnis bei inländischen Anbietern. Auch eine Patientenbewertung kann abgegeben werden, von top bis zum schwarzen Zahn. Kammervertreter sind entsetzt, die Nachfrage der Patienten ist riesig. In Planung ist bereits eine Website für Augenoperationen, Brustvergrößerungen und Nasenkorrekturen. HOLLÄNDER DUMPEN in Deutschland Tschechien, Ungarn und Slowakei dumpen in Österreich und alle gemeinsam erleben das Dumping des vorderen Orients, Indiens und Chinas. Diese Länder kommen mit Billigstpreisen auf dem Dentalmarkt in einer unaufhaltbaren Sturzflut auf Europa zu. Deshalb ist eine innereuropäische Reglementierung wichtiger denn je. Nach dem Motto: Lieber den Nachbarn als Verbündeten als den Asiaten im Haus. Zahnmedizin Von der neu konstituierten Zahnärztekammer Österreichs konnten keine Zahlen über den Kostenanteil öffentlicher Versicherer an Zahnbehandlungen erfahren werden, da mit über 100 SV- Trägern abgerechnet wird und jede Verrechnungsstelle andere Kostenanteile ansetzt. Pharmig, die Interessensvertretung der pharmazeutischen Industrie Österreichs allerdings errechnete die Aufwendungen der Krankenversicherungsträger für Zahnbehandlungen im Jahr 2004 mit 705 Mio. Euro, weniger als einem Viertel der Kosten der einzelnen Bereiche für Ärztliche Hilfe, Spitalskosten oder Heilmittel. Bei der Versorgung der Bevölkerung mit Zahnärzten liegt Österreich im schlechten Mittelfeld Zahnärzte kommen auf ca. 8,2 Mio. Einwohner, d.i. ein Zahnarzt auf ca Einwohner. Schlechter versorgt sind Großbritannien, Niederlande, Spanien sowie Irland und besonders die Türkei mit 1 Zahnarzt auf Einwohner. Die beste Versorgung hat Deutschland mit 1 Zahnarzt für ca Einwohner. Weitere Highlights aus der Zahnärztekammer Seit Jänner 2005 haben sich 187 Zahnärzte neu niedergelassen, im selben Zeitraum gab es 111 Berufsrücklegungen. (Weltweit gibt es übrigens 1,2 Mio Zahnärzte!) Für den ewigen Streitpunkt zwischen Technik und Medizin, die Praxislabors, gibt es keine Meldepflicht und somit keine Erhebung liegt der Anteil der männlichen Zahnärzte bei 62 Prozent, der weibliche bei 38 Prozent die Anzahl der in Ausbildung befindlichen Zahnärzte wurde nicht erhoben. Man gehe davon aus, dass alle Zahnärzte sich lt. dem Zahnärztegesetz fortbilden. (Inhaltliche Vorgaben oder eine Kontrolle gibt es offenbar nicht.) Auf dem deutschen zahnmedizinischen Markt stößt man gehäuft auf Dringlichkeit der digitalen Aufrüstung in den Zahnarztpraxen als Instrument der Wettbewerbsfähigkeit. Die Zukunft der Zahnmedizin wird wesentlich durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie bestimmt. Inwieweit die Zahnmedizin an der allgemeinen Entwicklung in Richtung einer Wissens- und Informationsgesellschaft partizipieren kann, hängt von ihrer Bereitschaft ab. Beispielhaft ihre folgende Themengebiete genannt: Entscheidungsunterstützung für die Diagnostik und Therapie, digitale Kamera, Anwendungen von 3D- und virtueller Realität, CAD/CAM, Teledentistry, Einsatz der Informationstechnologie für Qualitätsmanagement, Praktikabilität von Abrechnungssoftware, Videokonferenz- und Kommunikationssysteme, Online-Academy virtuelle Universität, medizinische Signal- und Bildverarbeitung, medizinische Statistik, Informationssysteme im Gesundheitswesen, uvm. Angestrebt werden sollte eine vernetzte Informations- und Wissensgesellschaft für den Wettbewerb des globalen Marktes. Sehr erfreulich, aber weniger Aufträge, verspricht folgende Studie: Laut einer DAJ-Studie Deutsche Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege, gab es in den letzten 10 Jahren einen Kariesrückgang von bis zu 60 Prozent bei den Zwölfjährigen. Jedoch sind weiterhin große Unterschiede in den einzelnen sozialen Gruppen mit einer Polarisierung der Karieshäufigkeit feststellbar. Die vielfältigen Bemühungen aller an der zahnmedizinischen Prophylaxe Beteiligten hat sich gelohnt. Außerdem ist die Zahl naturgesunder Gebisse in allen Altersgruppen steigend. Ein Wermutstropfen ist weiterhin die Unterversorgung fast der Hälfte kariöser Milchzähne bei Schulanfängern. Zahntechniker in Österreich Laut WKO kommen zur Zeit, auf eine Wohnbevölkerung von rund 8,2 Mio. Einwohnern, in Österreich: 670 aktive Gewerbemeldungen im zahntechnischen Bereich mit Beschäftigten. Im Schnitt hat ein Labor in Österreich 4 Beschäftigte. Berücksichtigt man dabei, dass es 145 Einmann-Unternehmen gibt, liegt die durchschnittliche Beschäftigtenzahl pro Dienstgeberbetrieb etwas über 5. Mittelständische Unternehmen mit über 49 Beschäftigten gibt es lediglich 2. Interessant ist, dass die österreichischen Labors im Jahr 2003 bei 138 Mio. Euro an Umsätzen und 93,6 Mio. Euro Bruttowertschöpfung erwirtschaften konnten. Jeder Beschäftigte

5 50 (einschließlich der Unternehmer) hatte nach dieser Statistik an den Umsätzen einen Anteil von Euro. Das ist bedeutend weniger als bei den vergleichbaren Unternehmensgrößen der Sachgütererzeugung, lässt aber darauf schließen, dass es sich überwiegend um die individuelle Herstellung des Zahnersatzes durch Handarbeit handelt. Automatisierung und der Zukauf von ausgelagerten Leistungen ist noch nicht verbreitet. Die Erträge der gewerblichen Zahnlabors sind sehr stark abhängig von den individuellen Gegebenheiten und einem ausschlaggebenden West Ost-Gefälle. Im Schnitt kommen 5 bis 6 Zahnarztpraxen auf ein gewerbliches Labor. Die größte und zahntechnisch gesehen interessantesten Patientenaltersgruppen in der Gesamtbevölkerung sind die 30- bis 39-Jährigen mit 1,3 Mio., gefolgt von den 40 bis 49-Jährigen mit 1,27 Mio. Zahntechniker in Deutschland Die deutschen Kollegen haben durch das 2005 eingeführte Festzuschuss-System der gesetzlichen Krankenkassen starke Einbußen bei den Erträgen zu verzeichnen. Danach gab es bei den bundesdeutschen Nachbarn 2005 einen Umsatzeinbruch von 29,4 Prozent, die Arbeitslosenzahlen erhöhten sich um 37,3 Prozent oder Menschen. Das durchschnittliche Einkommen deutscher Zahntechniker sank 2005 auf Euro ,-- jährlich, das sind nochmals Euro 1.500,-- weniger als Um solche Einbußen auszugleichen gehen 17 Prozent der Unternehmer überhaupt nicht mehr auf Urlaub und 54 Prozent verlassen ihr Unternehmen nur für maximal 2 Wochen jährlich. Ein Ende dieser Negativentwicklung ist nicht in Sicht. Der Patententrend geht immer stärker in Richtung einfacher Lösungen bei der Versorgung mit Zahnersatz und mehr Reparaturen statt Erneuerungen. Eine Auswertung des VDZI (Verband deutscher Zahntechniker Innung) zeigt, dass seit Sommer 2005 in Deutschland kein besonderer Normalisierungseffekt in der Nachfrage nach Zahnersatz feststellbar ist. Damit erweisen sich alle zahnärztlichen Prognosen als falsch, die für das erste Quartal ein Anstieg von 45 bis 70 Prozent in den Kassenausgaben behaupteten. Im ersten Quartal 2006 wurde der Gesamtumsatz um immerhin 26,3 Prozent unterschritten und wird von den Zahntechnikern als katastrophal eingeschätzt. Jeder vierte Betrieb erwartete für das II. Quartal eine Verschlechterung, neue Angaben liegen leider noch nicht vor. In Deutschland gibt es derzeit etwa gewerbliche Labors mit durchschnittlich neun Beschäftigten. In Österreich gibt es, die Gründe sind nicht verständlich, keine Angaben über Praxislabors bei den Deutschen herrscht kein Transparenzmangel, sie beheimaten etwa Praxislabors mit etwa angestellten Zahntechnikern. Der Rest wird offensichtlich von Freiberuflern oder einkommenssteuerbefreit abgedeckt. Da der Dentalverband Österreichs leider keine Umsatzanalysen für 2005 bzw. überhaupt keinerlei Informationsmaterial sondern nur einen Blindtext auf seiner Website auflistet, orientieren wir uns für einen Marktüberblick am VDDI Verband deutscher Dental Industrie, mit seinen ausführlichen Daten. Der deutsche Dentalmarkt in Zahlen In Österreich hat sich die Zahl der Dentalhändler in den letzten Jahren mehr als halbiert. In Ländern wie Deutschland, das bezogen auf seine Größe und Anzahl der Zahnärzte und zahntechnischen Labors bereits im Jahr 2000 eine relativ hohe Konzentration hatte, verringerte sich die Zahl der Dentalhändler vergleichsweise nur unwesentlich. In einigen Ländern wie Spanien und Großbritannien, kam es sogar zu einer Vermehrung der Händler gehörten rund 200 Mitgliedsunternehmen dem VDDI an, sie beschäftigten Mitarbeiter, das entspricht einem leichten Zuwachs von 0,2 Prozent und erwirtschafteten einen Umsatz von 3,2 Mrd. Euro. Gegenüber dem Ergebnis von 2004 stellt dies einen Rückgang um minus 2,4 Prozent dar. Dabei stieg der Absatz auf den internationalen Märkten um fast 7 Prozent gegenüber 2004, der inländische Absatz erlitt jedoch Einbußen. Künftig wird sich der deutsche Dentalmarkt einem immer härteren Wettbewerb mit den Global Players auf den Weltmärkten stellen müssen, zumal man mit einer Exportquote von 50 Prozent arbeitet hat die Stärke des Euro die Exporte in einigen Märkten verteuert, die Dollar-Schwäche hingegen machte Produkte aus den USA für Abnehmer erschwinglicher. Die Erwartungen in das Auslandsgeschäft 2006 sind trotzdem deutlich positiv mit Hauptaugenmerk auf die Wirtschaftsregion Osteuropa gerichtet. Summa summarum schlägt sich die deutsche Dentalindustrie, die vorwiegend mittelständisch strukturiert ist, auf dem Weltmarkt wacker gegen die Marktführer USA und Japan. Erfolgreich nicht zuletzt wegen ihrer überdurchschnittlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Ein weiterer Vorteil liegt in der nationalen und internationalen Organisation und Vernetzung, mit der sie ihre Interessen unterstützt. Bedingt durch eine deutlich steigende Lebenserwartung der Bevölkerung der Ersten Welt sieht die Dentalindustrie rosigen Zeiten entgegen. Kleines Detail am Rande: Am Umsatzrückgang in der Dentalindustrie stark beteiligt sind Zahnaufheller, sg. Bleaching-products auf Wasserstoffperoxid- Basis für den Hausgebrauch. Der Boom von 2004, der innerhalb eines Jahres immerhin 36 Mio. Euro Umsatz ein-

6 brachte, hat sich als Strohfeuer erwiesen. Das erste Halbjahr 2006 brachte traurige 4,8 Mio. Euro zu Stande. Branchenkenner führen den Rückgang auf Konsumentenenttäuschung zurück, die Produkte waren teuer, brachten aber einen geringen oder gar keinen Effekt. Auch die Angst vor Nebenwirkungen durch Chemikalien im Mund sei zu groß gewesen. Von zahnmedizinischer Seite scheint jedenfalls niemand traurig über diese Entwicklung zu sein. Weltweite Zahlen Weltweit hat der Dentalmarkt einen geschätzten Wert von 12 bis 13 Mrd. Euro. Davon entfallen rund 11 Prozent (1,4 Mrd.) auf Zahnimplantate, sie sind damit das wachstumsstärkste Segment mit einer geschätzten Zuwachsrate von 18 bis 20 Prozent jährlich. Davon entfallen 10 bis 15 Prozent (1,1 bis 1,8 Mrd. Euro) auf das Dentallaborgeschäft. ANBIETER FÜR ZAHNIMPLANTATE: Resümee Laut einer Studie von Willibald Fuchs über Kooperationen in der österreichischen Dentalbranche verändert sich Zahnverlust als wichtigste Ursache für prothetische Maßnahmen bis zum Jahr 2020 nicht wesentlich und es kommt daher zu keinem rückläufigen Prothetikbedarf im Steigen begriffen ist der Wunsch nach festsitzendem Zahnersatz, mehr Implantaten bei älteren Patienten und mehr ästhetische und adhäsive Zahnmedizin bei jüngeren Patienten. In der Zahnmedizin geht der Trend eindeutig weg von Sofortimplantaten, vielmehr in Richtung Frühimplantation einige Wochen nach der Extraktion. Als Material der Wahl setzt Zirkonoxid seinen Siegeszug weiter fort. Wirtschaftlich gesehen gehört den Fleißigen, Aufgeschlossenen und Innovativen die (Zahn)Welt. Eine Kooperation unter den Dentallabors zur Nutzung personeller, technischer und handwerklicher Ressourcen wird entscheidend auf die Wettbewerbsfähigkeit und den Erfolg vieler kleiner Labors einwirken. Und als sicher wichtigster Punkt kommt der Teamgeist ins Spiel: Zahnärzte und Zahntechniker müssen künftig mit höherem Einsatz als bisher die Wertigkeit moderner Zahnersatzversorgung aus dem eigenen Land gemeinsam an den mündigen Patienten vermitteln. Die fünf größten Unternehmen (Nobel Biocare, Straumann, Biomet/3i, Dentsply Friadent, Zimmer dental und andere) decken rund 85 Prozent des Marktes ab. ANBIETER FÜR KRONEN UND BRÜCKEN: Dieser Markt wird auf jährlich rund 2,5 Mrd. Euro oder 110 Millionen ersetzte Zähne geschätzt. POLYAN Teil- und Totalprothesen, Kunststoffzähne, wie auch Keramikzähne können eingesetzt werden, FLEXIPLAST METALLFREI!!!!!! Klammern, Geschiebe, Teleskoparbeiten, Schienen DENTALOS Langzeitprovisorien, Kronen, Brücken und Inlays Allergiepatient Krebspatient WARUM??? nicht Standard für JEDERMANN!! 51

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