Zurück auf Anfang. Auf Umwegen von der Idee zur Umsetzung

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1 Zurück auf Anfang Auf Umwegen von der Idee zur Umsetzung

2 Ihre Referentin Nina Aeberhard Fachmitarbeiterin des Blauen Kreuzes Schweiz Psychologiestudium an der Universität Bern Engagement beim Studierenden-Verein beraber Bern Ausbildnerin für Jugendliche mit Lernbehinderung

3 Ablauf Konzept & Projektidee Geplantes Vorgehen Herausforderungen und Anpassungen Lessons Learned

4

5 Konzept Projektziele Junge Menschen werden auf freiwilliger Basis durch einen erwachsenen Coach begleitet. Junge Menschen werden in ihrer gesunden Entwicklung gestärkt und haben bei Krisen eine Ansprechperson. Interessierte können sich mit überschaubarem Aufwand für junge Menschen engagieren.

6 Konzept Wirkung Das Projekt on twour stärkt Jugendliche ganzheitlich und leistet damit einen wertvollen Beitrag zu ihrer gesunden Entwicklung. Dazu gehören: Verbessertes Selbstbewusstsein und Wohlbefinden Bessere schulische Leistungen Verringertes Risiko für Suchtmittelmissbrauch, Gewaltanwendung und risikoreiches Sexualverhalten

7 Konzept Besonderheiten Das Programm richtet sich nach einem Profiling- Ansatz Angesprochen werden in erster Linie Kinder und Jugendliche, die eine Sonderrolle suchen und sich in ihrer aktuellen Rolle nicht wohl fühlen. Diese Gruppe ist erwiesenermassen vulnerabler für deviantes Verhalten.

8

9 Konzept Gewinn für alle Das Projekt on twour bietet allen Beteiligten einen Mehrwert: Junge Menschen können Unterstützung in Anspruch nehmen. Erwachsene können sich niederschwellig engagieren. Lehrpersonen und Schulsozialarbeitende werden entlastet. Jugendproblemen wird entgegengewirkt.

10

11 Konzept Projektablauf Junge Menschen können sich über verschiedene Kanäle für das Programm anmelden. Den Jugendlichen wird ein gleichgeschlechtlicher Coach mit ähnlichen Interessen zugeteilt. Jede Woche finden abwechslungsweise ein kurzes Telefonat oder ein Treffen statt. Die Begleitperson ist für Fragen oder bei Krisen jederzeit ansprechbar.

12

13 Konzept Qualitätssicherung Das Programm wird von Fachpersonen begleitet. Die Coaches werden nach klaren Kriterien rekrutiert, für ihre Aufgabe geschult und begleitet. In Krisensituationen oder bei Fragen steht den Coaches eine 24h-Hotline zur Verfügung. Betreute Jugendliche und deren Eltern können sich bei Unsicherheiten an eine unabhängige Stelle wenden.

14 Umsetzung Trägerschaft Das Programm wurde von Blaues Kreuz Schweiz entwickelt. Die Umsetzung im Kanton Thurgau wird von der regionalen Fachstelle des Blauen Kreuz Prävention + Gesundheitsförderung Thurgau/Schaffhausen verantwortet. Für die lokale Umsetzung werden Partnerschaften mit Schulen, Jugendarbeiten und Kirchen angestrebt.

15 Umsetzung Finanzierung

16 Umsetzung Die geplante Umsetzung Aufbau einer Fachperson in der regionalen Fachstelle Entwicklung des Informationsmaterials Kontaktaufbau zu Schulen, Vorstellen des Projektes Suchen der freiwilligen Personen Umsetzung

17 Umsetzung Projektstruktur 1 Strategische Verantwortung Fachliche Begleitung Operative Umsetzung

18 Herausforderung Und was dabei heraus kam Die Schulen waren nicht für das Projekt zu gewinnen. Die Suche von Coaches gestaltete sich schwieriger als gedacht. Die verantwortliche Fachperson war mit dem Projekt überfordert und wurde zu wenig betreut. Die Koordination gestaltete sich schwierig und konfliktreich.

19 Anpassung Problemanalyse Die Verantwortlichkeiten waren unklar geregelt, niemand fühlte sich verantwortlich. Die Kompetenzen zwischen dem nationalen und dem kantonalen Blauen Kreuz waren zu wenig geregelt. Es kam zu unkoordinierten Aktivitäten. Der Austausch zwischen nationaler und kantonaler Ebene war ungenügend. Wissenssicherung/ Dokumentation war ungenügend.

20 Anpassung Projektstruktur 2 Strategische Verantwortung Projektleitung operative Umsetzung

21 Herausforderung Murphy s Law Überforderung und Auswechslung der ersten Fachperson Krankheitsbedingter Ausfall des Geschäftsführers auf nationaler Ebene für sechs Monate Krankheitsbedingter Ausfall des zweiten Projektverantwortlichen auf kantonaler Ebene

22 Herausforderung Die Folgen Durch die Personalausfälle gingen viel Wissen und viele Kontakte verloren. Die Umsetzung verzögerte sich massiv. Externe Partnerorganisationen und die Freiwilligen waren irritiert über die vielen Wechsel.

23 Lessons learned 1 Die Personalbesetzung ist der wichtigste Schritt. Eine Person muss die Projektverantwortung haben. Verantwortlichkeiten und Kompetenzen müssen klar geregelt sein. Kompetenzen müssen durchgesetzt und Überschreitungen sanktioniert werden können. Projektdokumentation muss professionell erfolgen.

24 Lessons learned Lessons learned 2 Externe Unterstützung müssen frühzeitig einbezogen werden - in diesem Fall das BSV. Projektanpassungen müssen frühzeitig vollzogen werden. Entscheidungskompetenzen sollten auf nationaler Ebene bleiben, wenn dort mehr Erfahrung im Projektmanagement besteht.

25 Der aktuelle Stand Projektdauer wurde verlängert (bis Juni 2015) EngagierteFachperson wurde gefunden Partnerschaften im Aufbau, Rückmeldungen positiv Erste Schulung der Coaches hat stattgefunden

26 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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