Universität Paderborn. Seminararbeit: Resource Monitoring. Oliver Röttger Matrikelnummer:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Universität Paderborn. Seminararbeit: Resource Monitoring. Oliver Röttger Matrikelnummer: 6100325 E-Mail: bongoli@uni-paderborn.de"

Transkript

1 Universität Paderborn Seminararbeit: Resource Monitoring Oliver Röttger Matrikelnummer: Projektgruppe Peer-2-Peer basierte Suche nach Web-Services Betreuer: Prof. Dr. Odej Kao, Felix Heine, Matthias Hovestadt, Dr. Achim Streit 21. Dezember 2004

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung und Überblick Anforderungen Grid Monitoring Architecture Systemarchitektur Komponenten und Interfaces R-GMA Architektur GridRM Local Layer Datentreiber Status Ganglia Architektur Implementierung gmond gmetad RRDtool Performancebetrachtungen Network Weather Service Architektur Forecasts Resümee 19 1

3 1 Einführung und Überblick In einem Grid werden durch verteilte Hard- und Software große Rechenressourcen zur Verfügung gestellt. Um ein Grid vernünftig nutzen zu können, werden weitreichende Informationen über den Zustand des Grids benötigt, damit z.b. Jobs sinnvoll auf Ressourcen verteilt werden können oder auch Fehler im Grid schnell gefunden (und damit auch schnell beseitigt) werden. Ressourcen, die in einem Grid überwacht werden können, umfassen computerinhärente Komponenten wie Prozessoren und Haupt- und Plattenspeicher, Netzwerkkomponenten wie z.b. Switches und Router, eingebettete Systeme, aber auch Applikationen selber, die im Grid laufen. 1.1 Anforderungen Bei der Entwicklung einer Ressourcenüberwachung müssen einige Bedingungen sorgfältig analysiert werden. So ist zum einen die Heterogenität eines Grids problematisch, da viele verschiedene Komponenten verschiedenste Arten Statusinformationen über das Grid liefern. Die Gültigkeit der Daten ist häufig auch sehr kurz (Bsp. Prozessorauslastung). Daraus folgt auch, dass die Update-Frequenz der Informationen sehr hoch sein kann. Ein weiteres Problem ist, dass einzelne Daten oft nicht ausreichen, um eine Ressource umfassend zu charakterisieren, da diese ggf. ein stochastisches System ist [1]. Die Anforderungen, die sich aus diesen Randbedingungen an ein Resource Monitoring System ergeben sind daher u.a. die Normalisierung verschiedener Daten, geringe Latenzzeiten, hohe Datenraten, die gemessenen Komponenten dürfen nur minimal beeinträchtigt werden, d.h. der Überwachungsprozess stellt nur einen geringen Overhead für die Ressource dar. Des Weiteren muss das System skalierbar sein, d.h. auch in sehr großen Grids noch vernünftig arbeiten und es muss sicher sein, d.h. es muss möglich sein, Daten mit Zugriffsrechten zu versehen und die Integrität der Daten sicherzustellen. In dieser Arbeit werden nun einige Monitoring-Systeme vorgestellt und dabei verschiedene Aspekte der Ressourcenüberwachung beleuchtet. 2 Grid Monitoring Architecture Die Grid Monitoring Architecture (GMA) ist eine vom Global Grid Forum vorgeschlagene (abstrakte) Architektur für das Monitoring verteilter Ressourcen [1]. Aus der Anforderung der Skalierbarkeit folgt, dass nicht jede Anfrage nach Monitoringdaten über einen zentralen Server laufen darf. Die GMA schlägt 2

4 daher einen verteilen Directory Service vor, der Metadaten von Producer bzw. Consumer von Monitoringdaten speichert (s. Abb.1). In den Metadaten sind neben den Informationen über die angebotenen Monitoringdaten, Informationen enthalten, die es ermöglichen bei einer (Monitoring-)Datenanfrage eine direkte Verbindung zwischen Consumer und Producer herzustellen. Abbildung 1: Grobübersicht über GMA In den folgenden Abschnitten werden die Systemarchitektur und die einzelnen Komponenten der GMA genauer beleuchtet. 2.1 Systemarchitektur Die Möglichkeiten, mit der Consumer und Producer kommunizieren können, sind: Publish/Subscribe: Entweder der Consumer oder der Producer können eine Verbindung herstellen, bei der der Initiator der Verbindung dem Server (Wenn der Producer Initiator ist, ist der Consumer Server und umgekehrt) Interesse an bestimmten Daten (mit Information über die Kodierung, Updatefrequenz und weiteren Protokolldetails) mitteilt. Nach erfolgreicher Verbindungsaufnahme befinden sich beide Kommunikationspartner in dem Zustand Subscription, in dem der Producer die vereinbarten Daten an den Consumer sendet. Beide Partner können die Verbindung wieder beenden. 3

5 Query/Response: Hierbei kann nur der Consumer eine Verbindung anstoßen und bestimmte Daten anfragen; daraufhin sendet der Producer alle seine Daten in einem Response zurück und danach wird die Verbindung wieder beendet. Notification: Hierbei sendet der Producer initiativ Daten an den Consumer Komponenten und Interfaces Um Monitoringinformationen im Grid zu finden, wird eine Stelle für die Verwaltung und Beschreibung zum Wiederauffinden dieser Informationen benötigt, dies wird in GMA durch einen verteilen Directory Service realisiert. Der Directory Service speichert Metadaten von Consumer und Producer, die Verbindungen akzeptieren. Diese umfassen die Informationen über die akzeptierten Events, Protokolle, Sicherheitsmechanismen etc. 1 Mit Hilfe der folgenden Methoden realisiert der Directory Service diese Funktionalität: Methode Add Update Remove Search Funktionalität Fügt einen Eintrag dem Verzeichnis hinzu Aktualisiert einen Eintrag Entfernt einen Eintrag Sucht nach Informationen aufgrund definierter Auswahlregeln. Es kann sowohl ein einzelnes, auf die Suche zutreffendes Ergebnis, als auch eine Menge von passenden Ergebnissen zurückgegeben werden. Dies hat der Client bei der Anfrage mitzuteilen. 1 Diese Daten werden auch registration genannt. 4

6 Der Producer ist das Interface, das die Daten zur Verfügung stellt und diese als Event an Consumer senden kann. Eine Komponente wird auch als ein Producer bezeichnet, wenn diese mindestens ein Producer-Interface zur Verfügung stellt. Die von dem Producer zur Verfügung gestellt Methoden umfassen: Add/Update/Remove vom Directory Ser- Methode Funktionalität Korrespondenz Add/Update/Remove Hinzufügen/Aktualisieren und Entfernen von Metadaten der Events, die der Producer zur Verfügung stellt. vice Accept Query Accept Subscribe Accept Unsubscribe Locate Consumer Notify Initiate Subscribe Initiate Unsubscribe Bearbeitet einen Request von einem Consumer, d.h. Daten werden als Event an diesen zurückgesendet. Akzeptiert ein Subscribe vom Consumer. Der Consumer erhält nun Events vom Producer, bis ein Unsubscribe stattfindet. Der Consumer bekommt keine weiteren Events zugesandt. Durchsucht den Directory Service nach einem Consumer. Versendet ein einzelnes Event an den Consumer. Meldet beim Consumer an, dass dieser Events zugesandt bekommt (bis zum Unsubscribe). Beendet eine Subscription eines Consumers. Initiate Query vom Consumer Initiate Subscribe vom Consumer Initiate Unsubscribe vom Consumer Search vom Directory Service Accept Notification vom Consumer Accept Subscribe vom Consumer Accept Unsubscribe vom Consumer 5

7 Der Consumer empfängt über das Consumer-Interface Monitoringdaten vom Producer. Wie der Producer wird auch eine Komponente mit einem oder mehreren Consumer-Interfaces als Consumer bezeichnet. Methode Funktionalität Korrespondenz Locate Producer Sucht im Directory Service nach einem Producer. Search vom Directory Service Initiate Query Fragt beim Producer nach einem Accept Query vom Event, der als Antwort der Anfrage Producer zurückkommt. Initiate Subscribe Führt einen Subscribe beim Producer Accept Subscribe durch, danach werden regelmäßig vom Producer Events an den Consumer versandt. Initiate Unsubscri- Beendet eine Subscription beim Pro- Accept Unsubscribe be Maintain Registration Accept Notification Accept Unsubscribe Locate Event Schema ducer. Führt ein Update der Registrierung beim Directory Service durch. Dies betrifft die Events, die der Consumer empfangen kann. Akzeptiert einen Subscribe vom Producer, der danach regelmäßig, bis die Verbindung beendet wird, Events an den Consumer sendet. Führt einen Unsubscribe vom Producer durch. Danach werden keine weiteren Events an den Consumer gesendet. Sucht nach einem Event Schema im Schema Repository. vom Producer Add, Update und Remove vom Directory Service Initiate Subscribe vom Producer Initiate Unsubscribe vom Producer Die GMA sieht vor, dass so genannte Intermediaries eingesetzt werden, die sowohl Consumer als auch Producer sind. Diese Struktur könnte z.b. für Archive interessant sein, die sowohl Daten sammeln als auch wieder zur Verfügung stellen. Abb. 2 veranschaulicht dies. 3 R-GMA R-GMA [2] ist eine Implementierung der GMA [1], wobei die Besonderheit dieses Systems ist, dass es sich nach außen wie eine große relationale Datenbank verhält (R-GMA). Tatsächlich ist R-GMA keine Datenbank, sondern verhält sich nur so. Eine weitere Eigenschaft ist, dass die Registry (Directory Service) der (R-)GMA völlig transparent verwaltet wird. 6

8 3.1 Architektur Abbildung 2: Intermediaries in der GMA Die Ressourceninformationen werden von R-GMA in einer großen virtuellen Datenbank mit mehreren Tabellen (pro Virtueller Organisation 2 ) verwaltet. Producer können mit dem SQL-Kommando CREATE TABLE Tabellen erstellen und mit INSERT Daten darin ablegen. Dabei haben alle Tupel einen Timestamp (in UTC), der gleichzeitig Primary Key der SQL-Datenbank ist. Consumer können eine SQL-Anfrage an einzelne Tabellen stellen, dabei wird von der Registry (die für den Benutzer völlig transparent ist) der der Anfrage am besten entsprechende Producer gewählt. Dieser Prozess wird Mediation genannt. Abb. 3 zeigt den Aufbau der virtuellen Datenbank. Die Datenbank ist also virtuell, da die Datenbank nicht zentral gehalten wird, sondern die Daten von verschiedenen Producern zur Verfügung gestellt werden. Hat die Registry einen Producer gefunden, kontaktiert der Consumer dann den Producer auf direktem Weg, so wie es die GMA vorsieht. Die Daten werden dann von dem Producer als Tupel zurückgegeben. Es gibt drei verschiedene Klassen von Producern. Die Primary Producer speichern regelmäßig direkt von den Datenquellen Werte. Datenanfragen werden direkt aus dem internen Speicher beantwortet. Die Secondary Producer aggregieren Werte aus anderen Tabellen und beantworten Anfragen 2 Eine Virtuelle Organisation ist ein Netzwerk von Organisationen oder Individuen mit einem gemeinsamen Interesse 7

9 Abbildung 3: Die virtuelle Datenbank von R-GMA [2] dann auch aus ihrem eigenen Speicher. Die On-Demand Producer beantworten Anfragen nicht aus ihrem internen Speicher, sondern nehmen bei Bedarf die Werte direkt von den Datenquellen. Von Producern generierte Tupel haben zusätzlich eine LatestRetention- Period. Diese Zeit gibt an, wie lange ein Tupel aktuell ist und wird auch bei Übernahme von Tupeln durch den Secondary Producer vom Primary Producer mit übernommen. Zusätzlich wird in der Registry von den Producern eine HistoryRetentionPeriod deklariert, die angibt wie lang die ältesten Tupel von den Producern gespeichert werden. Daher haben Producer zwei logische Tupel-Speicher, einen für Anfragen nach Tupeln, die die LatestRetentionPeriod noch nicht überschritten haben und einen für Tupel, die die History- RetentionPeriod noch nicht überschritten haben. Daher liefert eine Anfrage nach den neusten Tupeln diejenigen aus dem ersten logischen Tupel-Speicher und eine History-Anfrage alle vorhandenen Tupel. Zusätzlich gibt es noch eine continuous-anfrage, bei der alle neuen Tupel, die der Anfrage entsprechen dem Consumer übermittelt zu werden, bis der Consumer ein Stopp sendet. Dieser Anfragetyp wird jedoch nicht von On- Demand Producern unterstützt. R-GMA ist als Web-Service nach der Web Services Architecture des W3C implementiert, nach der jeder Service seine Operationen in einem WSDL- Dokument veröffentlicht. In R-GMA wird die Kommunikation zwischen Consumer und Producer über SOAP durchgeführt (Abb. 4). Da R-GMA aber ein API für das Ansprechen von R-GMA-Services zur Verfügung stellt, bleibt die SOAP-Kommunikation vom Benutzer vollständig verborgen. APIs sind für R-GMA z.z. für Java, C++, C und Python verfügbar. Es besteht aber dennoch auch die Möglichkeit, das API zu umgehen, um so direkt mit dem Web-Service zu kommunizieren. Eine Instanz eines Producers wird erst angelegt, wenn von einem Benutzer 8

10 Abbildung 4: R-GMA Kommunikation ein create kommt (bei Benutzung des API geschieht dies automatisch) und der Benutzer bekommt den Identifier dieser Instanz als Antwort zurück (bzw. das API). Bei weiteren Anfragen wird dann dieser Identifier mit übermittelt (von dem API). Wenn eine Zeit lang keine Anfragen an diesen Identifier mehr gestellt werden, wird diese Instanz des Producers zerstört. Damit wird verhindert, dass ein System mit gleichen Producern überladen wird. Dies wird als Soft-State Registration bezeichnet, da der Benutzer regelmäßig den Producer kontaktieren muss, um ihn am Leben zu halten. Die Registry verhält sich ebenso. Registrierte Consumer und Producer müssen sich regelmäßig über Keep-Alive Nachrichten zurückmelden. 4 GridRM Das GridRM [3] ist ein generisches Monitoring-System, dass auch auf der GMA [1] basiert. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf das Monitoring von Ressourcen (nicht Anwendungen) gelegt. Alle Knoten im GridRM besitzen einen GridRM Gateway, der in zwei Layer, nämlich das Global und Local Layer unterteilt ist. Der Global Layer ist für die Vernetzung zwischen den Knoten des Grids, wie es die GMA vorsieht, zuständig. Abb. 5 verdeutlicht diesen Aufbau. Abbildung 5: Der Global Layer von GridRM [4] 9

11 4.1 Local Layer Die Gateways stellen im Local Layer Informationen über lokale Ressourcen zur Verfügung. Das GridRM setzt dafür die so genannte Extensible Management Architektur ein, die verschiedene Abstraktionslayer des Gateways beschreibt. Aus Abb. 6 kann z.b. das Abstract Client Interface Layer (ACIL) und das Coarse Grained Security Layer (CGSL) als Schnittstelle zum Global Layer erkannt werden. Das ACIL dient dabei der Abstraktion von clientspezifischen Ressourceinformationen zu abstrakten GridRM-Datenmodellen und das CGSL der Authentifikation und Autorisierung von externen Zugriffen auf Informationen der Site. Abbildung 6: Die Extensible Management Architektur [3] Aus Abb. 6 ist auch die Plug-In Struktur von GridRM zu erkennen. Das Abstract Data Layer (ADL) abstrahiert von darunterliegenden, heterogene Informationen liefernden Datenquellen. Diese können mit Hilfe dynamisch zur Laufzeit in das GridRM-Framework eingebundenen Treibern angesprochen werden Datentreiber Im GridRM werden sämtliche Anfragen an Informationen über die Structured Query Language (SQL) realisiert. Sämtliche Datentreiber müssen ein JDBC- API implementieren, von dem aber auch ein Großteil aller Funktionen (das gesamte API umfasst mehrere Hundert Methoden) null zurückgeben oder eine SQLException auslösen darf. Bei einer Weiterentwicklung der Treiber können dann diese Funktionalitäten hinzugefügt werden. Minimal müssen die folgenden Interfaces bzw. Klassen implementiert sein, um für das GridRM einen korrekten Treiber zu stellen: 10

12 java.sql.driver: Legt fest, ob der Treiber mit den angegebenen Datenquellen umgehen kann. java.sql.connection: Baut eine Verbindung zur Datenquelle auf und initialisiert die Schema-Einstellungen (zum Umwandeln der datenquellenspezifischen Informationen in ein gemeinsames Format, s.u.). java.sql.statement: Übersetzt SQL-Anfragen in Anfragen an die Datenquelle. java.sql.resultset: Enthält die Ergebnisse einer Anfrage java.sql.resultsetmetadata: Beschreibt den Aufbau des zurückgelieferten ResultSets Das Format der Monitoringdaten in GridRM entspricht dem GLUE- Schema (Grid Laboratory Uniform Environment) [5]. Diese Schema ermöglicht eine einheitliche Benennung der Informationen unabhängig von den heterogenen Datenquellen. Aus diesem Grund müssen die Datenquellen-Treiber Daten zwischen dem GLUE-Schema und dem proprietären Datenquellen- Format konvertieren können, wobei sie den Schema Manager zu Hilfe nehmen können, da dieser schon Mapping Funktionen für GLUE bietet. Falls eine Konvertierung von bestimmten Werten einer Datenquelle nicht möglich oder noch nicht implementiert ist, kann ein Treiber null zurückgeben. Treiber können beim Gateway registriert werden, wenn der Gateway startet, oder dynamisch, sobald ein Client einen Treiber zu Verfügung stellt. Wenn ein Treiber schon einmal beim Gateway registriert war, ist dieser im Connection Manager gecacht, und wird auch nach einem Neustart des Gateway sofort wieder registriert. Es ist auch möglich einen Treiber erst bei einer konkreten Anfrage eines Clients an eine bestimmte Datenquelle zu registrieren. Sämtliche Treiber-Registrierungen werden über den GridRM Driver Manager abgewickelt. Eine typische Abfrage nach Informationen ist in Abb. 7 dargestellt. Aus Abb. 7 ist außerdem der Event Manager zu erkennen. Dieser nimmt native Daten von Datenquellen entgegen, die ohne Umweg eines Treiber erzeugt werden, speichert diese dauerhaft und leitet sie an dafür registrierte Komponenten weiter. Zudem können Events von GridRM in ein für die Datenquellen verständliches Format konvertiert werden. 11

13 4.2 Status Abbildung 7: Ein Query im GridRM Gateway [3] Ein großer Nachteil des GridRM ist, dass es noch in der Entwicklung ist und noch nicht zur Verfügung steht. Auf der offiziellen Internetseite des Projektes wird ein Release für Ende dieses Jahres (2004) angekündigt 3. Es steht schon fest, dass initial Datenquellentreiber für Ganglia, NetLogger, den Network Weather Service (NWS), das Simple Network Managment Protocol (SNMP) und das Scalable Cluster Management System (SCMS) zur Verfügung stehen werden. 5 Ganglia Ganglia [6] ist ein weiteres skalierbares, verteiltes Monitoringsystem für Grids, wobei diese in der Ganglia-Terminologie ein Zusammenschluss verschiedener Cluster sind. Ganglia überwacht den Zustand eines Clusters basierend auf einem multicastbasierten listen/announce Protokoll und setzt verbreitete und etablierte Techniken wie XML, XDR (External Data Representation, ein Standard für die Binärcodierung von Daten) [7] ein und das RRDtool zum Speichern und Visualisieren von Daten. 3 Meldung vom

14 5.1 Architektur In jedem Cluster benutzen einzelne Knoten Heartbeat Messages, die an eine bekannte Multicast-Addresse versendet werden, um die Mitgliedschaft in dem Cluster aufrecht zu halten. Werden über eine gewisse Anzahl von typischen Announcement-Intervallen keine Heartbeat-Messages versandt, nimmt Ganglia an, dass der Knoten nicht mehr zur Verfügung steht. Die Knoten in einem Cluster überwachen ihre lokalen Ressourcen und senden, wenn sich signifikante Änderungen ergeben, diese Informationen an die bekannte Multicast- Adresse. Auch Applikationen können Informationen über eigene Metriken in der gleichen Weise an diese Adresse veröffentlichen. Alle Knoten innerhalb eines Clusters akzeptieren Multicast-Pakete sowohl von Applikationen als auch die von anderen Knoten. Damit hat jeder Knoten innerhalb eines Clusters die gleichen Informationen. Nach einem Crash kann so schnell der Zustand des Clusters wiederhergestellt werden. In Ganglia werden verschiedene Cluster über eine Baumstruktur miteinander verbunden, wie in Abb. 8 dargestellt ist. Da jeder Knoten in einem Abbildung 8: Die Ganglia Architektur [6] Cluster ja Informationen über alle anderen Knoten und auch Applikationen innerhalb des Clusters hat, kann das gesamte Cluster durch einen einzelnen, beliebigen Knoten repräsentiert werden. Knoten, die höher in dem Baum liegen, halten aus Redundanzgründen trotzdem Verbindungen zu mehreren Knoten in einem Cluster. Damit repräsentiert jeder Knoten in dem Baum eine Menge von Clustern und Informationen können über regelmäßiges Polling tieferliegenden Knoten aggregiert werden. Dabei werden auch immer alle 13

15 Informationen eines Knoten übertragen. 5.2 Implementierung Ganglia ist durch die zwei Daemonen gmond und gmetad implementiert. gmond ist der Daemon, der auf jedem Knoten gestartet wird und zum einen für die Built-In Metriken als auch für die benutzer-/applikationsspezifischen Metriken zuständig. gmetad ist für Informationen von Clusterverbünden zuständig gmond gmond selber in mehrere Threads aufgeteilt, die alle dedizierte Aufgaben haben (s. Abb. 9). Der Collect and Publish Thread sammelt lokale Informationen und versendet sie über Multicast. Außerdem sendet er die periodischen Heartbeat Messages. Die Listening Threads empfangen Multicast- Nachrichten von anderen Knoten im Cluster und legen diese Daten in einem als hierarchischer Hashtable organisierten lokalen Speicher ab. Als dritte Gruppe von Threads akzeptieren die XML Export Threads Anfragen nach Daten von anderen Knoten und versenden diese entsprechend XML-kodiert. Es ist normalerweise der Fall, dass die Anzahl eingehender Multicast-Nachrichten die Anzahl an Requests von anderen Knoten bei weitem überwiegen. In Ganglia werden die Multicastnachrichten XDR [7] kodiert versendet und auch als Binärdaten abgelegt, da dies einen viel effizienteren Zugriff ermöglicht und viel weniger Platz benötigt als eine XML-Kodierung. Abbildung 9: Der Aufbau des gmond-daemonen [6] Typische Built-In Metriken, die vom gmond überwacht werden sind Dinge wie CPU-Auslastung, Speicherverbrauch, Prozesstabellen, System und Betriebssystemdetails etc. Diese Informationen werden über Standard-Interfaces 14

16 gesammelt (z.b. /proc). Applikationen können Metriken über das Kommandozeilentool gmetric publizieren. Um die Datenmengen, die per Multicast versendet werden, zu minimieren, werden für die Built-In Metriken so genannte Static Metric Lookup-Tabellen eingeführt, in denen zu einem eindeutigen Key die Charakteristiken der entsprechenden Metrik verzeichnet sind. Bei applikationsspezifischen Metriken müssen die Charakteristika jedoch explizit angegeben werden. Tabelle 1 stellt beispielhaft so eine Tabelle dar. In weiteren Tabellen werden zu jeder Metrik Intervalle, Schwellwerte usw. Key (xdr u uint) Metric Value Format 0 User-defined Explicit 1 cpu num xdr u short 2 cpu speed xdr u uint 3 mem total xdr u uint 4 swap total xdr u uint Tabelle 1: Eine Teil einer Static Metric Lookup Tabelle festgelegt. Schwellwerte legen fest, ab wann Monitoringdaten dieser Metrik versendet werden. So werden Ressourcen eingespart, wenn keine Daten in uninteressanten Wertebereichen zur Verfügung stehen. Die Intervalle kann man für praktisch konstante Werte (z.b. Anzahl der CPUs) sehr groß wählen und damit einer Ressourcenverschwendung vorbeugen. Die Intervalle werden über Time Thresholds beschrieben. In Ganglia werden Nachrichten bis zu dieser Maximalzeit zufallsverteilt versendet, damit die Netzwerklast zeitlich möglichst gleichmäßig verteilt wird. Durch die Obergrenze (Time Threshold) kann jedoch trotzdem ein Nicht-Ankommen von Nachrichten festgestellt werden. Monitoringdaten haben einen Timestamp und werden von gmond mit zwei Zeitlimits versehen. Bei einer Anfrage bekommt ein Client zusätzlich zu den Monitoringdaten selber das Soft Limit mitgeteilt. Ist die aktuelle Zeit über dem Soft Limit, weiß der Client, dass diese Daten evtl. schon veraltet sind. Ist das Hard Limit überschritten werden die Monitoringdaten gelöscht und so wieder Speicher freigegeben. Um festzustellen, ob Knoten zwischen zwei Heartbeat-Messages neu gestartet worden sind, werden die Heartbeat-Messages mit der Startzeit des gmond als Timestamp versehen. Stellt ein Knoten zwischen zwei Heartbeat- Messages eines anderen Knoten eine veränderter Zeit fest, weiß er, dass der Knoten neue Monitoringdaten braucht, um wieder den aktuellen Zustand des Clusters zu kennen. Dazu werden im alle Time Thresholds zurückgesetzt und 15

17 so werden Monitoringdaten versandt, sobald sie bereitstehen. Dies ist besonders bei selten publizierten Daten (wie z.b. die Anzahl CPUs eines Knoten) wichtig gmetad Mit dem gmetad-daemon werden Verbünde von Clustern überwacht und Daten von verschieden Clustern zusammengeführt (s. Abb. 8). Jeder gmetad- Daemon pollt regelmäßig Informationen von den Datenquellen (d.h. von gmond-daemonen, die ein ganzes Cluster repräsentieren oder von anderen gmetad-daemonen, die Verbünde von Clustern repräsentieren), parst und aggregiert die ankommende XML-Daten und stellt diese so anderen Clients wieder als XML-Daten zur Verfügung. Zu jeder Datenquelle werden in einer Konfigurationsdatei des gmetad verschiedene IP-Adressen von tiefer im Baum liegenden Knoten abgelegt, um Daten auch bei Wegfall eines Knoten weiter sammeln zu können. Im gmetad wird für jede Datenquelle ein eigener Thread gestartet RRDtool In Ganglia werden Daten im RRDtool abgelegt, mit dem diese auch visualisiert werden können. Das RRDtool (Round Robin Database Tool) [8] kann Zeitreihen von Daten in einer konstant großen Datenbank ablegen, in dem bei Daten mit fortschreitendem Alter die Granularität schrittweise gröber wird. Gleichzeitig kann das RRDtool aus den Datenbeständen die Werte der verschiedenen Metriken von Ganglia als Graph gegen die Zeit auftragen. 5.3 Performancebetrachtungen In [6] werden Messungen von Ganglia auf verschiedenen Grids beschrieben. Die Messungen zeigen, dass Ganglia linear mit der Anzahl der Knoten und der Clustergröße in dem Grid skaliert. Dies betrifft Parameter wie benötigte Bandbreite, Anzahl Pakete, Speicherverbrauch etc. Dies ermöglicht Cluster mit hunderten von Knoten und Verbünde mit bis zu 100 Clustern; dies kann sogar noch gesteigert werden, wenn weitere Optimierungen wie z.b. Komprimierung eingesetzt werden. 6 Network Weather Service Der Network Weather Service (NWS) [9] erhält seinen Namen dadurch, dass er ähnlich einer Wettervorhersage, Vorhersagen über die Performance eines 16

18 Netzwerks und einzelner Computer macht. Die Vorhersagen werden auf Basis historischer Daten für einen befristeten Zeitraum gemacht. Durch solche Aussagen können z.b. Scheduler optimiert werden. Ziel des NWS ist es, neben den in der Einleitung genannte allgemeingültigen Zielen für Monitoring-Systeme im Grid, eine möglichst präzise Vorhersage zu treffen. 6.1 Architektur Im NWS werden vier verschiedene Teilprozesse 4 eingesetzt. Der Persistant State Prozess legt Messwerte dauerhaft in einem persistenten Speicher ab und kann diese bei Bedarf auch von dort wieder laden. Der Name Server Prozess verknüpft symbolische Namen mit Low-Level Kontaktinformationen (z.b. IP-Adresse und Port). Die Sensor Prozesse sammeln von den überwachten Ressourcen die Messwerte. Der Forecaster Prozess trifft für eine spezifizierte Ressource eine Performance-Vorhersage (für ein bestimmtes Intervall). Abb. 10 zeigt wie die Prozesse auf verschiedene Computer verteilt werden können. In einem System gibt es nur einen Name Server, der auch Abbildung 10: Die verschiedenen Prozesse im NWS als einziger eine allgemein bekannte Adresse besitzt und bei dem alle anderen Prozessen beim Start die Bindings ihrer Namen registrieren. Nach einer spezifizierten Zeit verlieren die Bindings ihre Gültigkeit und müssen neu registriert werden. Daher müssen sich aktive Prozesse regelmäßig beim Name Server Prozess melden. Die Sensor Prozesse monitoren die Performance des 4 in [9] als Component Processes bezeichnet 17

19 Netzwerks und der Prozessoren und legen diese Informationen im Persistant State Prozess ab. Der Forecaster Prozess agiert als Proxy zwischen Workstations und Benutzeranfragen. Alle Prozesse im NWS sind stateless, d.h. alle Messungen (inkl. Timestamp) werden vom Persistant State Prozess sofort persistent gespeichert und dann ein Acknowledge versendet. Da Messungen für eine Vorhersage nur bis zu einem bestimmte Alter eine Rolle spielen, werden zu alte Messungen verworfen. 6.2 Forecasts Um eine Vorhersage zu machen, fragt der Forecaster beim Persistant State Prozess nach einer Zeitreihe eines bestimmten Parameters. Das NWS versucht nicht messwertspezifische Vorhersagemodelle auf eine Zeitreihe anzuwenden, sondern versucht aus einer Menge von unspezifischen Vorhersage- Modellen das auszuwählen, das wahrscheinlich die höchste Genauigkeit liefern wird. Dazu werden die Modelle auf verschieden große erste Teile der Zeitreihe von Messwerten angewandt und daraus die restlichen Werte vorhergesagt. Das Modell, dass kumulativ den geringsten Fehler bei der Vorhersage der schon bekannten Werte hat, wird benutzt um Werte aus der (nahen) Zukunft vorherzusagen. Der Vorteil daraus ist, dass nicht für alle gemessenen Parameter Vorhersage-Modelle vorliegen müssen. Die verschiedenen Vorhersage-Modelle, aus denen schließlich das beste gewählt wird, sind über ein Interface beliebig erweiterbar. Beim Bestimmen einer Vorhersage werden alle registrierten Prediction Module nach einer Vorhersage befragt. Die Güte einer solchen Vorhersage ist aus Abb. 11 ersichtlich. Auf der linken Seite der Abbildung ist die tatsächliche Netzwerklast einer Verbindung zwischen der University of California, Santa Barbara und der Kansas State University zu sehen. Auf der rechten Seite ist die Vorhersage des NWS dargestellt. Abbildung 11: Links: Die gemessene Netzwerklast, Rechts: Die Vorhersage vom NWS[9] 18

20 7 Resümee In den vorhergehenden Kapiteln wurden nun einige Monitoringsysteme für Ressourcen in Grids vorgestellt. Die beiden System R-GMA und GridRM basieren auf der GMA vom GGF (Global Grid Forum), wobei das GridRM in Global und Local Layer untergliedert wird, von dem nur der Global Layer über eine GMA-Architektur vernetzt ist. Bei GridRM wird besonderer Wert auf die Erweiterbarkeit gelegt, da alle denkbaren Datenquellen um Treiber erweitert werden können, die sich statisch oder dynamisch bei dem Local Layer des verwaltenden Gateway registrieren. Sämtliche Kommunikation wird wie beim R-GMA über die Datenbanksprache SQL durchgeführt wobei die Architektur des R-GMA explizit vorsieht, dass sich das System nach außen hin wie eine große relationale Datenbank verhält und der interne Aufbau des Systems bei der Kommunikation so wenig wie möglich eine Rolle spielt. Bei Ganglia ist eine ausgeklügelte Architektur mit hoher Ausfallsicherheit erkennbar. Dadurch, dass Ressourceninformationen des Systems auf allen Knoten verteilt sind, ist es für die Verfügbarkeit von Daten nicht tragisch, wenn ein System ausfällt. Durch die Baumstruktur ist es leicht möglich einen Überblick über die Ressourcen des Grids (bzw. eines Teils des Grids) zu bekommen, bevor detaillierte Informationen angefordert werden. Mit dem Network Weather Service liegt ein Resource-Monitoring System vor, mit dem aus Zeitreihen von beliebigen Parametern Vorhersagen über die zukünftige Performance des Systems getroffen werden kann. Daraus ergeben sich enorme Vorteile beim Schedulen von Jobs, da hier mit hoher Wahrscheinlichkeit ein sehr guter Schedule aufgestellt werden kann. 19

Grundlagen des Grid Computing

Grundlagen des Grid Computing Grundlagen des Grid Computing Grid Middleware Toolkits: glite ICA Joh.. Kepler Universität t Linz glite Grid Middleware für das LHC Grid Wurde im Rahmen des EGEE Projekts entwickelt Basiert auf dem Globus

Mehr

Linux Cluster in Theorie und Praxis

Linux Cluster in Theorie und Praxis Foliensatz Center for Information Services and High Performance Computing (ZIH) Linux Cluster in Theorie und Praxis Monitoring 30. November 2009 Verfügbarkeit der Folien Vorlesungswebseite: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/zentrale_einrichtungen/

Mehr

Grid-Systeme. Betrachtung verschiedener Softwareplattformen zur Realisierung von Grids und Vorstellung des Globus Toolkit. 07.06.2002 Grid Systeme 1

Grid-Systeme. Betrachtung verschiedener Softwareplattformen zur Realisierung von Grids und Vorstellung des Globus Toolkit. 07.06.2002 Grid Systeme 1 Grid-Systeme Betrachtung verschiedener Softwareplattformen zur Realisierung von Grids und Vorstellung des Globus Toolkit 07.06.2002 Grid Systeme 1 Gliederung Vorstellung verschiedener Plattformen Globus

Mehr

Seminararbeit Embedded Systems - Discovery Mechanismus für sdds. Kevin Sapper

Seminararbeit Embedded Systems - Discovery Mechanismus für sdds. Kevin Sapper Seminararbeit Embedded Systems - Discovery Mechanismus für sdds Kevin Sapper Seminararbeit Embedded Systems - Discovery Mechanismus für sdds Kevin Sapper Table of Contents... v 1. Einführung... 1 2. Grundlagen...

Mehr

A Generic Database Web Service for the Venice Lightweight Service Grid

A Generic Database Web Service for the Venice Lightweight Service Grid A Generic Database Web Service for the Venice Lightweight Service Grid Michael Koch Bachelorarbeit Michael Koch University of Kaiserslautern, Germany Integrated Communication Systems Lab Email: m_koch2@cs.uni-kl.de

Mehr

collectd the statistics collection & monitoring daemon

collectd the statistics collection & monitoring daemon collectd the statistics collection & monitoring daemon Sebastian Harl / Linux User Schwabach LUG Camp Flensburg, 03. Mai 2008 Inhalt Was ist collectd? Architektur Implementierung

Mehr

Zustandsgebundene Webservices

Zustandsgebundene Webservices Zustandsgebundene Webservices Präsentation ausgewählter Problemstellungen der Informatik Markus Oertel oer@uni-paderborn.de Universität Paderborn 25. September 2005 Zustandsgebundene Webservices Seite

Mehr

perfsonar-lite TSS: Schnelldiagnose von Netzverbindungen im EGEE-III-Projekt

perfsonar-lite TSS: Schnelldiagnose von Netzverbindungen im EGEE-III-Projekt perfsonar-lite TSS: Schnelldiagnose von Netzverbindungen im EGEE-III-Projekt Dr. Susanne Naegele-Jackson Martin Gründl Regionales Rechenzentrum Erlangen (RRZE) Dr. Andreas Hanemann DFN GS Berlin Inhalt

Mehr

Technische Beschreibung: EPOD Server

Technische Beschreibung: EPOD Server EPOD Encrypted Private Online Disc Technische Beschreibung: EPOD Server Fördergeber Förderprogramm Fördernehmer Projektleitung Projekt Metadaten Internet Foundation Austria netidee JKU Linz Institut für

Mehr

Webservices. 1 Einführung 2 Verwendete Standards 3 Web Services mit Java 4 Zusammenfassung. Hauptseminar Internet Dienste

Webservices. 1 Einführung 2 Verwendete Standards 3 Web Services mit Java 4 Zusammenfassung. Hauptseminar Internet Dienste Hauptseminar Internet Dienste Sommersemester 2004 Boto Bako Webservices 1 Einführung 2 Verwendete Standards 3 Web Services mit Java 4 Zusammenfassung Was sind Web Services? Web Services sind angebotene

Mehr

CORBA-Konzept. Ziele. Common Object Request Broker Architecture CORBA. Plattformunabhängige Kommunikation Transparente Verteilung von Objekten

CORBA-Konzept. Ziele. Common Object Request Broker Architecture CORBA. Plattformunabhängige Kommunikation Transparente Verteilung von Objekten CORBA-Konzept Ziele Common Object Request Broker Architecture CORBA Plattformunabhängige Kommunikation Transparente Verteilung von Objekten CORBA-Konzept Object Management Group Spezifiziert den CORBA-Standard

Mehr

Web-Konzepte für das Internet der Dinge Ein Überblick

Web-Konzepte für das Internet der Dinge Ein Überblick Web-Konzepte für das Internet der Dinge Ein Überblick Samuel Wieland sawielan@student.ethz.ch ETH Zürich Seminar Das Internet der Dinge Historisches Tim Berners-Lee Erster Web-Server Bildquelle: Wikimedia

Mehr

www.uni-math.gwdg.de/linuxuebung

www.uni-math.gwdg.de/linuxuebung 14 Netzwerküberwachung und -steuerung Überblick SNMP Simple Network Management Protocol Datendefinitionen SNMP Implementierungen unter Linux Kommandos zur Datenbeschaffung Konfiguration des Net-SNMP Agenten

Mehr

Kurs 70-291 Notizen Rene Dreher www.renedreher.de -DNS (Domain Name System)

Kurs 70-291 Notizen Rene Dreher www.renedreher.de -DNS (Domain Name System) -DNS (Domain Name System) Das DNS ist ein weltweit auf tausende von Servern verteilter hierarchischer Verzeichnisdienst, der den Namensraum des Internets verwaltet. Dieser Namensraum ist in so genannte

Mehr

Systemmonitoring unter Linux

Systemmonitoring unter Linux Systemmonitoring unter Linux CPU-Counter B.Sc. Wirtsch.-Inform. Arno Sagawe, 29.06.10 Department of Informatics Scientifics Computing 1 Gliederung Systemmonitoring Protokolle und Dateien für das Systemmonitoring

Mehr

Sensordaten mit SNMP verteilen

Sensordaten mit SNMP verteilen Sensordaten mit SNMP verteilen Axel Wachtler und Ralf Findeisen Chemnitzer Linux Tage 17.03.2013 Einleitung Systembeschreibung Was ist SNMP? Implementierung Demo Ausblick Systemüberblick Sensor- und Gatewayknoten

Mehr

Seminar Grid Computing

Seminar Grid Computing Seminar Grid Computing Sabine Zill Sommersemester 2004 Übersicht Komponenten und Grundlagen Replikationsarchitektur GDMP Replikation mit GDMP Dateireplikation Objektreplikation - Benötigte Komponenten

Mehr

Java Application 1 Java Application 2. JDBC DriverManager. JDBC-ODBC Br idge. ODBC Driver Manager. Dr iver C. Dr iver D.

Java Application 1 Java Application 2. JDBC DriverManager. JDBC-ODBC Br idge. ODBC Driver Manager. Dr iver C. Dr iver D. 1 Copyright 1996-1997 by Axel T. Schreiner. All Rights Reserved. 7 Datenbankzugriff Prinzip Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit dem Paket java.sql, das eine SQL-Schnittstelle für Java verkapselt. Java-Programme

Mehr

Seminarvortrag Serviceorientierte Softwarearchitekturen

Seminarvortrag Serviceorientierte Softwarearchitekturen Seminarvortrag Serviceorientierte Softwarearchitekturen vorhandene Altsysteme Gliederung Einführung Grundlegende Modelle Grundlegende Komponenten Architekturen 2 Einführung Altanwendung und Altsysteme?

Mehr

Message Oriented Middleware am Beispiel von XMLBlaster

Message Oriented Middleware am Beispiel von XMLBlaster Message Oriented Middleware am Beispiel von XMLBlaster Vortrag im Seminar XML und intelligente Systeme an der Universität Bielefeld WS 2005/2006 Vortragender: Frederic Siepmann fsiepman@techfak.uni bielefeld.de

Mehr

Web- und Gridservices zur Überwindung von Heterogenität. Bearbeiter: Lei Xia 16.07.2004

Web- und Gridservices zur Überwindung von Heterogenität. Bearbeiter: Lei Xia 16.07.2004 Web- und Gridservices zur Überwindung von Heterogenität Bearbeiter: Lei Xia 16.07.2004 Gliederung Einleitung Formen von Heterogenität Grundlagen Web Services als Schnittstelle zu DBMS Grid Data Services

Mehr

ObjectBridge Java Edition

ObjectBridge Java Edition ObjectBridge Java Edition Als Bestandteil von SCORE Integration Suite stellt ObjectBridge Java Edition eine Verbindung von einem objektorientierten Java-Client zu einer fast beliebigen Server-Komponente

Mehr

Die OSGi Service Plattform

Die OSGi Service Plattform Die OSGi Service Plattform Seminarvortrag Bernhard Cleven Gliederung 1 Einleitung 2 Das Framework 3 Bundles 4 Services 5 Beispiel 6 Fazit Seite 1/ 17 Einleitung Warum OSGi? Durch Modularisierung flexible

Mehr

.NET-Networking 2 Windows Communication Foundation

.NET-Networking 2 Windows Communication Foundation .NET-Networking 2 Windows Communication Foundation Proseminar Objektorientiertes Programmieren mit.net und C# Fabian Raab Institut für Informatik Software & Systems Engineering Agenda Grundproblem Bestandteile

Mehr

Spezifikationen und Voraussetzung

Spezifikationen und Voraussetzung Projekt IGH DataExpert Yellowbill Adapter Spezifikationen Voraussetzungen Datum : 22.08.2013 Version : 1.0.0.2 22.08.2013 Seite 1 von 7 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung...3 2 Architektur...3 2.1 Grundsätze

Mehr

Seminarbericht Rechnernetze XML Web Services Schnittstelle zwischen den Welten.NET und Java

Seminarbericht Rechnernetze XML Web Services Schnittstelle zwischen den Welten.NET und Java Seminarbericht Rechnernetze XML Web Services Schnittstelle zwischen den Welten.NET und Java von Christian Brand Kennnummer: 09376 November 2005 Abkürzungen Abkürzungen API - Application Programming Interface

Mehr

Handbuch Notruf. Notrufe über Voice over IP: Grundlagen und Praxis. www.handbuch-notruf.at. Karl Heinz Wolf nic.at GmbH. Ausschnitt aus dem

Handbuch Notruf. Notrufe über Voice over IP: Grundlagen und Praxis. www.handbuch-notruf.at. Karl Heinz Wolf nic.at GmbH. Ausschnitt aus dem Karl Heinz Wolf nic.at GmbH Ausschnitt aus dem Handbuch Notruf Notrufe über Voice over IP: Grundlagen und Praxis www.handbuch-notruf.at Handbuch Notruf 3 4 IETF-Notrufarchitektur Bei der IETF wird derzeit

Mehr

DIE GRUNDLAGEN DER FERNÜBERWACHUNG

DIE GRUNDLAGEN DER FERNÜBERWACHUNG DIE GRUNDLAGEN DER FERNÜBERWACHUNG Verbraucherleitfaden Version 1.0 Deutsch Einleitung Derzeit sind am Markt zahlreiche Videoüberwachungssysteme erhältlich, die einen digitalen Zugriff über Netzwerkverbindungen

Mehr

Wiederholung: Beginn

Wiederholung: Beginn B) Webserivces W3C Web Services Architecture Group: "Ein Web Service ist eine durch einen URI eindeutige identifizierte Softwareanwendung, deren Schnittstellen als XML Artefakte definiert, beschrieben

Mehr

5. Übung zur Vorlesung Service-orientierte Architekturen

5. Übung zur Vorlesung Service-orientierte Architekturen 5. Übung zur Vorlesung Service-orientierte Architekturen Webservices und WSDL SoSe 2011 Anmerkung Hausaufgabe 03 BPMN Auch hier gilt: Layout! Zu Unterschieden zw. BPMN und eepk Relative Aussagen sind geschickter

Mehr

Spezifikationen und Voraussetzung

Spezifikationen und Voraussetzung Projekt IGH DataExpert Paynet Adapter Spezifikationen Voraussetzungen Datum : 21.07.08 Version : 1.0.0.2 21.07.2008 Seite 1 von 7 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 3 2 Architektur... 3 2.1 Grundsätze

Mehr

Session Storage im Zend Server Cluster Manager

Session Storage im Zend Server Cluster Manager Session Storage im Zend Server Cluster Manager Jan Burkl System Engineer, Zend Technologies Agenda Einführung in Zend Server und ZSCM Überblick über PHP Sessions Zend Session Clustering Session Hochverfügbarkeit

Mehr

1 Hochverfügbarkeit. 1.1 Einführung. 1.2 Network Load Balancing (NLB) Quelle: Microsoft. Hochverfügbarkeit

1 Hochverfügbarkeit. 1.1 Einführung. 1.2 Network Load Balancing (NLB) Quelle: Microsoft. Hochverfügbarkeit 1 Hochverfügbarkeit Lernziele: Network Load Balancing (NLB) Failover-Servercluster Verwalten der Failover Cluster Rolle Arbeiten mit virtuellen Maschinen Prüfungsanforderungen von Microsoft: Configure

Mehr

Java und XML 2. Java und XML

Java und XML 2. Java und XML Technische Universität Ilmenau Fakultät für Informatik und Automatisierung Institut für Praktische Informatik und Medieninformatik Fachgebiet Telematik Java und XML Hauptseminar Telematik WS 2002/2003

Mehr

Architektur von SOAP basierten Web Services

Architektur von SOAP basierten Web Services Architektur von SOAP basierten Web Services André Homeyer 28.11.2005 Worst-Case einer verteilten Anwendung TravelTime Client Benutzerinterface WackyWing Server Flüge suchen TravelTime Server Flüge suchen

Mehr

Web Services stellen eine Integrationsarchitektur dar, die die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen

Web Services stellen eine Integrationsarchitektur dar, die die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen 9 3 Web Services 3.1 Überblick Web Services stellen eine Integrationsarchitektur dar, die die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen mit Hilfe von XML über das Internet ermöglicht (siehe Abb.

Mehr

[11-4] https://de.wikipedia.org/wiki/lightweight_directory_access_protocol

[11-4] https://de.wikipedia.org/wiki/lightweight_directory_access_protocol Literatur [11-1] http://www.syn-wiki.de/lan-wan- Analysis/htm/ger/_0/Namensdienst.htm [11-2] https://de.wikipedia.org/wiki/remote_method_invocation [11-3] https://de.wikipedia.org/wiki/verzeichnisdienst

Mehr

Bayeux. Dirk Ewerlin

Bayeux. Dirk Ewerlin Bayeux Dirk Ewerlin Inhalt Einleitung Routing & Loaklisierung Basisstruktur Erweiterung der Skalierbarkeit Fehlertolerante Paketzustellung Einleitung Multicast-Lösung auf Anwendungsebene über Unicast-

Mehr

BIF/SWE 1 - Übungsbeispiel

BIF/SWE 1 - Übungsbeispiel Arthur Zaczek Sep 2015 1 Übungsbeispiel embedded sensor cloud 1.1 Aufgabenstellung Auf einem [[tragen Sie bitte hier Ihr Embedded System Ihrer Wahl ein]] soll ein Messdaten Erfassungssystem implementiert

Mehr

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221

Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich. Thomas Wächtler 39221 Oracle 10g und SQL Server 2005 ein Vergleich Thomas Wächtler 39221 Inhalt 1. Einführung 2. Architektur SQL Server 2005 1. SQLOS 2. Relational Engine 3. Protocol Layer 3. Services 1. Replication 2. Reporting

Mehr

Prototypvortrag. Exploiting Cloud and Infrastructure as a Service (IaaS) Solutions for Online Game Service Provisioning. Projektseminar WS 2009/10

Prototypvortrag. Exploiting Cloud and Infrastructure as a Service (IaaS) Solutions for Online Game Service Provisioning. Projektseminar WS 2009/10 Prototypvortrag Exploiting Cloud and Infrastructure as a Service (IaaS) Solutions for Online Game Service Provisioning Projektseminar WS 2009/10 Eugen Fot, Sebastian Kenter, Michael Surmann AG Parallele

Mehr

Abschlussvortrag zur Bachelorarbeit. Konzeption und Aufbau eines Grid Testlabors am Beispiel des Globus Toolkit 4

Abschlussvortrag zur Bachelorarbeit. Konzeption und Aufbau eines Grid Testlabors am Beispiel des Globus Toolkit 4 Abschlussvortrag zur Bachelorarbeit Konzeption und Aufbau eines Grid Testlabors am Beispiel des Globus Toolkit 4 Halit Alagöz Fachgebiet Distributed Virtual Reality (DVR) Lehrgebiet Rechnernetze H. Alagöz

Mehr

Grundlagen des Grid Computing

Grundlagen des Grid Computing Grundlagen des Grid Computing Grid Middleware Toolkits: Globus Toolkit 2 ICA Joh.. Kepler Universität t Linz Globus Toolkit 2 Schon ziemlich alt... Wieso hier? Grundlage für den Großteil der aktuellen

Mehr

XML-Sicherheitsdienste für das Netzwerk der Global Biodiversity Information Facility GBIF

XML-Sicherheitsdienste für das Netzwerk der Global Biodiversity Information Facility GBIF XML-Sicherheitsdienste für das Netzwerk der Global Biodiversity Information Facility GBIF Dipl.-Inf. Lutz Suhrbier Prof. Dr.-Ing. Robert Tolksdorf Dipl.-Inf. Ekaterina Langer Freie Universität Berlin Institut

Mehr

Gliederung. 1. Einleitung (1) 1. Einleitung (3) 1. Einleitung (2)

Gliederung. 1. Einleitung (1) 1. Einleitung (3) 1. Einleitung (2) Referat im Rahmen des Proseminars Internettechnologie WS 2007/2008 Thema: Web Services und serviceorientierte Architekturen (SOA) vorgelegt von: Intelligente Web Services sind für das Informationszeitalter,

Mehr

SMS-API. Sloono Schnittstellenbeschreibung. Version 1.2 Stand 22.10.2014

SMS-API. Sloono Schnittstellenbeschreibung. Version 1.2 Stand 22.10.2014 SMS-API Sloono Schnittstellenbeschreibung Version 1.2 Stand 22.10.2014 Diese Seiten über die SLOONO-APIs sollen Ihnen helfen SLOONO in Ihre bestehenden Anwendungen zu integrieren oder neue Anwendungen

Mehr

Grundlagen des Grid Computing

Grundlagen des Grid Computing Grundlagen des Grid Computing Webservices und Grid Computing Globus Toolkit 4 - Grundlagen ICA Joh.. Kepler Universität t Linz Eine Typische Grid-Applikation (Beispiel) VO Management Service Resource Discovery

Mehr

Das Redaktionssystem UCMS. Beschreibung Technisches Profil

Das Redaktionssystem UCMS. Beschreibung Technisches Profil 1/6 CONTENTMANAGEMENTSYSTEM UCMS 03.12.08 Das Redaktionssystem UCMS Beschreibung Technisches Profil Das vorliegende Dokument gibt einen Überblick über das System und geht auf die Ankopplung oder Integration

Mehr

Hochverfügbarkeit von TransConnect 2.2

Hochverfügbarkeit von TransConnect 2.2 Hochverfügbarkeit von TransConnect 2.2 und Ausblick Torsten Uhr - SQL Projekt AG Stand September 2012 Inhalt Teil 1 Backup & Restore Virtualisierung Hot-Standby / Fail-Over Teil 2 Ausblick auf zukünftige

Mehr

Mobility Support by HIP

Mobility Support by HIP Mobile Systems Seminar Mobility Support by HIP Universität Zürich Institut für Informatik Professor Dr. Burkhard Stiller Betreuer Peter Racz 8 Mai 2008 Svetlana Gerster 01-728-880 1 Gliederung OSI und

Mehr

Call Button / HTTP - Systembeschreibung

Call Button / HTTP - Systembeschreibung Call Button / HTTP - Systembeschreibung Detlef Reil, 14.03.2004, zu Call Button, Version 040127, V1.50 Beta! Software System Für die Kommunikation zwischen den Call Buttons und der Applikation war bisher

Mehr

SolarWinds Engineer s Toolset

SolarWinds Engineer s Toolset SolarWinds Engineer s Toolset Monitoring Tools Das Engineer s Toolset ist eine Sammlung von 49 wertvoller und sinnvoller Netzwerktools. Die Nr. 1 Suite für jeden Administrator! Die Schwerpunkte liegen

Mehr

Management mit SNMP. Was ist snmp? Standards und Normen Datenstrukturen Implementierung Tools und Administration

Management mit SNMP. Was ist snmp? Standards und Normen Datenstrukturen Implementierung Tools und Administration Management mit SNMP Was ist snmp? Standards und Normen Datenstrukturen Implementierung Tools und Administration Simple Network Management SNMP ist ein Protokoll zum Verwalten von Komponenten in einem IP-Rechnernetzwerk

Mehr

AUL22 Entdecken Sie die wichtigsten Vorteile einer PC basierenden HMI-Lösung

AUL22 Entdecken Sie die wichtigsten Vorteile einer PC basierenden HMI-Lösung AUL22 Entdecken Sie die wichtigsten Vorteile einer PC basierenden HMI-Lösung Automation University Special 2015 Roman Brasser Commercial Engineer IA rbrasser@ra.rockwell.com +41 62 889 77 78 Teo Löwe Commercial

Mehr

JDBC. Es kann z.b. eine ODBC-Treiberverbindung eingerichtet werden, damit das JAVA-Programm auf eine ACCESS-DB zugreifen kann.

JDBC. Es kann z.b. eine ODBC-Treiberverbindung eingerichtet werden, damit das JAVA-Programm auf eine ACCESS-DB zugreifen kann. JDBC in 5 Schritten JDBC (Java Database Connectivity) ist eine Sammlung von Klassen und Schnittstellen, mit deren Hilfe man Verbindungen zwischen Javaprogrammen und Datenbanken herstellen kann. 1 Einrichten

Mehr

Monitoring. Björn Hagemeier 25. März 2005

Monitoring. Björn Hagemeier <bjoernh@uni-paderborn.de> 25. März 2005 Monitoring Björn Hagemeier 25. März 2005 1 1 Motivation 1.1 Was ist Monitoring? Monitoring ist das Sammeln von Status-Informationen einer Ressource. Da es sich bei einer Grid-Ressource

Mehr

Multiuser Client/Server Systeme

Multiuser Client/Server Systeme Multiuser /Server Systeme Christoph Nießner Seminar: 3D im Web Universität Paderborn Wintersemester 02/03 Übersicht Was sind /Server Systeme Wie sehen Architekturen aus Verteilung der Anwendung Protokolle

Mehr

ARTS Server 3.5. Produktbeschreibung. Uptime Services AG

ARTS Server 3.5. Produktbeschreibung. Uptime Services AG Uptime Services AG Brauerstrasse 4 CH-8004 Zürich Tel. +41 44 560 76 00 Fax +41 44 560 76 01 www.uptime.ch ARTS Server 3.5 Produktbeschreibung Uptime Services AG Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 2 2

Mehr

COPPER Best Practices

COPPER Best Practices COPPER Best Practices Version 1.0.1 Wann sollte man überhaupt COPPER verwenden? Allgemein genau dann, wenn man von der COPPER Notation oder den COPPER-Features profitieren kann. Ein wesentliches Feature

Mehr

XML - Extensible Markup Language. Agenda - Oracle XML DB

XML - Extensible Markup Language. Agenda - Oracle XML DB Architektur und Funktionalitäten der Oracle XML DB - ein Überblick mit ausgewählten praktischen Beispielen - im Rahmen des 17. Workshop Grundlagen von Datenbanken 2005 in Wörlitz Annegret Warnecke Senior

Mehr

DRESDEN, 08.10.2009 CHRISTIAN.KNAUER@INF.TU-DRESEDEN.DE

DRESDEN, 08.10.2009 CHRISTIAN.KNAUER@INF.TU-DRESEDEN.DE DOKUMENTATION MAAS - MONITORING AS A SERVICE DRESDEN, 08.10.2009 CHRISTIAN.KNAUER@INF.TU-DRESEDEN.DE Dokumentation MaaS - Monitoring as a Service Inhalt 1. MaaS - Monitoring as Service... 3 1.1 Einleitung...

Mehr

WI EDI Solution. Stand 17.02.2012

WI EDI Solution. Stand 17.02.2012 WI EDI Solution Stand 17.02.2012 WIAG Überblick 2011 - SAP, SAP BW, SAP SEM/BPS, SAP BPC, SAP R/3, ABAP, Netweaver sind eingetragene Warenzeichen der SAP AG, Walldorf Folie 1 Inhalt Was ist WIEDIS? IDOC

Mehr

OSEK/VDX NM (Network Management)

OSEK/VDX NM (Network Management) OSEK/VDX NM (Network Management) Alexander Berger alexander.berger@uni-dortmund.de PG Seminarwochenende 21.-23. Oktober 2007 1 Überblick Motivation Aufgaben des NM Architektur Konzept und Verhalten Indirektes

Mehr

OPNET s Application Response Expert (ARX)

OPNET s Application Response Expert (ARX) OPNET s Application Response Expert (ARX) Root Cause Analyse und End2End Monitoring für Web Anwendungen Summary Werden im IT Betrieb Probleme durch die Anwender gemeldet, müssen schnell Informationen aus

Mehr

Dokumentation zur Anlage eines JDBC Senders

Dokumentation zur Anlage eines JDBC Senders Dokumentation zur Anlage eines JDBC Senders Mithilfe des JDBC Senders ist es möglich auf eine Datenbank zuzugreifen und mit reiner Query Datensätze auszulesen. Diese können anschließend beispielsweise

Mehr

IPv6 Autokonfiguration Windows Server 2008

IPv6 Autokonfiguration Windows Server 2008 IPv6 Autokonfiguration Windows Server 2008 David Schwalb Hasso-Plattner-Institut Potsdam Seminar: Betriebssystemadministration 9. Juli 2008 Übersicht 2 IPv6 Adresstypen Stateless Autokonfiguration Ablauf

Mehr

Was ist PretonSaverTM... 3 PretonSaver's... 3 PretonCoordinator... 3 PretonControl... 4 PretonSaver Client... 4 PretonSaver TM Key Funktionen...

Was ist PretonSaverTM... 3 PretonSaver's... 3 PretonCoordinator... 3 PretonControl... 4 PretonSaver Client... 4 PretonSaver TM Key Funktionen... PRETON TECHNOLOGY Was ist PretonSaverTM... 3 PretonSaver's... 3 PretonCoordinator... 3 PretonControl... 4 PretonSaver Client... 4 PretonSaver TM Key Funktionen... 4 System Architekturen:... 5 Citrix and

Mehr

Definition Web Service

Definition Web Service Gliederung Einführung Definition Web Service Drei Schhichtenmodell Architectural Model System Model Web Service Standards SOAP WSDL UDDI Types of Web Services Programmatic Web Services Interactive Web

Mehr

Mobile Anwendungen Google Cloud Messaging

Mobile Anwendungen Google Cloud Messaging Mobile Anwendungen Google Cloud Messaging 1. Allgemeines zu Google Cloud Messaging (GCM): - 60% der Top 100 Apps nutzen Google Cloud Messagging - 200.000 Messages pro Sekunde = 17 Milliarden Messages pro

Mehr

Konzepte zur Datenhaltung für Webseiten in einem Web-Content- Management-System

Konzepte zur Datenhaltung für Webseiten in einem Web-Content- Management-System Konzepte zur Datenhaltung für Webseiten in einem Web-Content- Management-System Web-Content-Management-Systeme () dienen dazu, komplexe Websites zu verwalten und den Autoren einzelner Webseiten möglichst

Mehr

... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control!

... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control! ... relevante Ports für Streaming bzw. Remote Control! Wenn Sie mit der Installation des IO [io] 8000 / 8001 beginnen, ist es am sinnvollsten mit einem minilan zu beginnen, da dies mögliche Fehlrequellen

Mehr

SAS Metadatenmanagement Reporting und Analyse

SAS Metadatenmanagement Reporting und Analyse SAS Metadatenmanagement Reporting und Analyse Melanie Hinz mayato GmbH Am Borsigturm 9 Berlin melanie.hinz@mayato.com Zusammenfassung Metadaten sind seit Version 9 ein wichtiger Bestandteil von SAS. Neben

Mehr

Was ist FoldingObserver?

Was ist FoldingObserver? Version 1.4 Sebastian Sparrer Was ist FoldingObserver? Sie stellen ungenutzte Prozessorleistung für Folding@Home zur Verfügung, und

Mehr

Client-Server mit Socket und API von Berkeley

Client-Server mit Socket und API von Berkeley Client-Server mit Socket und API von Berkeley L A TEX Projektbereich Deutsche Sprache Klasse 3F Schuljahr 2015/2016 Copyleft 3F Inhaltsverzeichnis 1 NETZWERKPROTOKOLLE 3 1.1 TCP/IP..................................................

Mehr

VS3 Slide 1. Verteilte Systeme. Vorlesung 3 vom 22.04.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel

VS3 Slide 1. Verteilte Systeme. Vorlesung 3 vom 22.04.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel VS3 Slide 1 Verteilte Systeme Vorlesung 3 vom 22.04.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel Inhaltsverzeichnis für die Vorlesung Zur Motivation: 4 Beispiele aus der Praxis Allgemeine Anforderungen an Verteilte

Mehr

User Level Device Driver am Beispiel von TCP

User Level Device Driver am Beispiel von TCP September 17, 2004 Einleitung Motivation für Userlevel Device Driver Probleme von Userlevel Device Driver Motivation für Userlevel Device Driver Modularität, leichterer Austausch/Erneuerung von Komponenten.

Mehr

Praktikum aus Softwareentwicklung 2. Web Services. Java Praktikum SS 2010 Gerald.Ehmayer@borland.com

Praktikum aus Softwareentwicklung 2. Web Services. Java Praktikum SS 2010 Gerald.Ehmayer@borland.com Web Services Java Praktikum SS 2010 Gerald.Ehmayer@borland.com 1 Web Services Einführung Definition, Eigenschaften, Anwendungen... JAX-RPC Überblick, Architektur... JAX Übersicht, Architektur Java Praktikum

Mehr

JAXR Java API for XML Registries. Jasmin Hatteh

JAXR Java API for XML Registries. Jasmin Hatteh JAXR Java API for XML Registries Jasmin Hatteh Übersicht Web Service Architektur Rollenverteilung Interaktionen Business-Registry UDDI ebxml JAXR Architektur Interaktionen Pakete Was sind Web Services?

Mehr

Postgresql. Michael Dienert. 10. Dezember 2007. 1.1 Installationsort der Programme... 1

Postgresql. Michael Dienert. 10. Dezember 2007. 1.1 Installationsort der Programme... 1 Postgresql Michael Dienert 10. Dezember 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Übersetzen und Installieren 1 1.1 Installationsort der Programme..................... 1 2 Einrichten einer Testdatenbank 1 2.1 Das Datenbank-Cluster.........................

Mehr

Grundlagen verteilter Systeme

Grundlagen verteilter Systeme Universität Augsburg Insitut für Informatik Prof. Dr. Bernhard Bauer Wolf Fischer Christian Saad Wintersemester 08/09 Übungsblatt 5 26.11.08 Grundlagen verteilter Systeme Lösungsvorschlag Aufgabe 1: Erläutern

Mehr

Der Einsatz von CORBA in verteilten EDA-Tools

Der Einsatz von CORBA in verteilten EDA-Tools Der Einsatz von CORBA in verteilten EDA-Tools Frank Grützmacher Technische Universität Ilmenau Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik Fachgebiet Mikroelektronische Schaltungen und Systeme

Mehr

An integrated total solution for automatic job scheduling without user interaction

An integrated total solution for automatic job scheduling without user interaction An integrated total solution for automatic job scheduling without user interaction Multifunktional Der Job-Scheduler ist ein multifunktionaler Taskplaner welcher die Steuerzentrale zur regelmässigen Ausführung

Mehr

WCF Services in InfoPath 2010 nutzen

WCF Services in InfoPath 2010 nutzen WCF Services in InfoPath 2010 nutzen Abstract Gerade wenn man schreibend von InfoPath aus auf eine SQL-Server Datenbank zugreifen will, kommt man quasi um einen Web Service nicht herum. In diesem Post

Mehr

Dokumentation Softwareprojekt AlumniDatenbank

Dokumentation Softwareprojekt AlumniDatenbank Dokumentation Softwareprojekt AlumniDatenbank an der Hochschule Anhalt (FH) Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachbereich Informatik 13. Februar 2007 Betreuer (HS Anhalt): Prof. Dr. Detlef Klöditz

Mehr

INFORMATION MONITOR HSM SOFTWARE GMBH CLIENT-INSTALLATION

INFORMATION MONITOR HSM SOFTWARE GMBH CLIENT-INSTALLATION INFORMATION MONITOR HSM SOFTWARE GMBH CLIENT-INSTALLATION Allgemein Infomon bietet die Architektur für das Informations-Monitoring in einer Windows- Topologie. Die Serverfunktionalität wird in einer IIS-Umgebung

Mehr

Aufbau eigener Cloud-Infrastrukturen mit Eucalyptus Hochschule Mannheim

Aufbau eigener Cloud-Infrastrukturen mit Eucalyptus Hochschule Mannheim Andreas Ries Cloud-Computing Seminar Hochschule Mannheim WS0910 1/26 Aufbau eigener Cloud-Infrastrukturen mit Eucalyptus Hochschule Mannheim Andreas Ries Fakultät für Informatik Hochschule Mannheim ries.andreas@web.de

Mehr

init.at informationstechnologie GmbH Tannhäuserplatz 2/5.OG 1150 Wien Austria

init.at informationstechnologie GmbH Tannhäuserplatz 2/5.OG 1150 Wien Austria init.at informationstechnologie GmbH Tannhäuserplatz 2/5.OG 1150 Wien Austria Seite 2 von 10 1 Inhaltsverzeichnis 2 Warum CORVUS by init.at... 3 3 Ihre Vorteile durch CORVUS... 3 4 CORVUS Features... 4

Mehr

NEWpixi* API und die Umstellung auf REST. Freitag, 3. Mai 13

NEWpixi* API und die Umstellung auf REST. Freitag, 3. Mai 13 NEWpixi* API und die Umstellung auf REST Fakten NEWpixi* API Technik REST-basierend.NET Webservice IIS Webserver Release 31. August 2013, zusammen mit dem NEWpixi* ELI Release Legacy API und erste NEWpixi*

Mehr

Der Neue Weg zur Verschlüsselung von Datenbankinhalten

Der Neue Weg zur Verschlüsselung von Datenbankinhalten Der Neue Weg zur Verschlüsselung von Datenbankinhalten Da Häufigkeit und Schwere von Datendiebstahl zunehmen, ist es immens wichtig, dass Unternehmen vertrauliche und sensible Daten zusätzlich durch Verschlüsselung

Mehr

SQL Azure Technischer Überblick. Steffen Krause Technical Evangelist Microsoft Deutschland GmbH http://blogs.technet.com/steffenk

SQL Azure Technischer Überblick. Steffen Krause Technical Evangelist Microsoft Deutschland GmbH http://blogs.technet.com/steffenk SQL Azure Technischer Überblick Steffen Krause Technical Evangelist Microsoft Deutschland GmbH http://blogs.technet.com/steffenk Haftungsausschluss Microsoft kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit

Mehr

Mobile Agenten am Beispiel JADE (Java Agent DEvelopment Framework) Vorstellung in der Übung zu Konzepte Verteilter Systeme

Mobile Agenten am Beispiel JADE (Java Agent DEvelopment Framework) Vorstellung in der Übung zu Konzepte Verteilter Systeme Mobile Agenten am Beispiel JADE (Java Agent DEvelopment Framework) Vorstellung in der Übung zu Konzepte Verteilter Systeme Agenda Mobile Agenten allgemein JADE - Java Agent DEvelopment Framework Anwendungsfall

Mehr

CVS-Einführung. Sebastian Mancke, mancke@mancke-software.de

CVS-Einführung. Sebastian Mancke, mancke@mancke-software.de CVS-Einführung Sebastian Mancke, mancke@mancke-software.de Grundlagen Motivation und Anforderung Sobald ein Softwaresystem anwächst, ergeben sich Probleme im Umgang mit dem Quell Code. CVS (Concurrent

Mehr

SNMP und der MIB- Browser von MG-Soft

SNMP und der MIB- Browser von MG-Soft SNMP und der MIB- Browser von MG-Soft 1. SNMP 1.1 Was ist SNMP 1.2 Historie von SNMP 1.3 Einordnung in das OSI-Modell 1.4 Die Architektur von SNMP 1.5 Kommunikation von SNMP 1.6 SNMP-PDUs PDUs 2. MIB und

Mehr

Modul 10: Autokonfiguration

Modul 10: Autokonfiguration Lernziele: Modul 10: Autokonfiguration Nach Durcharbeiten dieses Teilkapitels sollen Sie die Aufgabenstellung Autokonfiguration erläutern und die beiden Konzepte SLAAC und DHCPv6 zur automatischen Konfiguration

Mehr

TCP/UDP. Transport Layer

TCP/UDP. Transport Layer TCP/UDP Transport Layer Lernziele 1. Wozu dient die Transportschicht? 2. Was passiert in der Transportschicht? 3. Was sind die wichtigsten Protkolle der Transportschicht? 4. Wofür wird TCP eingesetzt?

Mehr

ALL NEW GROUNDWORK 7.0.2

ALL NEW GROUNDWORK 7.0.2 ALL NEW GROUNDWORK 7.0.2 11 gute Gründe für den Umstieg / Upgrade 1. Benutzerfreundlichkeit 2. Performance 3. Sicherheit 4. CloudHub 1.3 5. Kostenloser Upgrade 6. Business Service Management 7. Authentifikation

Mehr

Kurzanleitung. 29. Februar 2008 2. Oktober 2008 Update. APtool-Kurzanleitung-V1_2_DE Seite 1 von 8

Kurzanleitung. 29. Februar 2008 2. Oktober 2008 Update. APtool-Kurzanleitung-V1_2_DE Seite 1 von 8 Kurzanleitung 29. Februar 2008 2. Oktober 2008 Update APtool-Kurzanleitung-V1_2_DE Seite 1 von 8 Inhalt INHALT... 2 EINFÜHRUNG... 3 VORBEREITUNG... 3 LIZENZIERUNG... 3 PROJEKT LIZENZEN... 4 GENERIERUNG

Mehr

Client/Server-Systeme

Client/Server-Systeme Frühjahrsemester 2011 CS104 Programmieren II / CS108 Programmier-Projekt Java-Projekt Kapitel 3: /Server-Architekturen H. Schuldt /Server-Systeme Ein zweischichtiges /Server-System ist die einfachste Variante

Mehr

AnyWeb AG 2006 www.anyweb.ch

AnyWeb AG 2006 www.anyweb.ch ITSM Practice Circle September 2006 Incident Management mit HP OpenView Operations Incident Mgt mit HP OV Operations Windows Was ist Incident Management? Einer von 10 - ITIL Prozessen Eine Störung (Incident)

Mehr

Hochschule Prof. Dr. Martin Leischner Bonn-Rhein-Sieg Netzwerksysteme und TK Modul 7: SNMPv3 Netzmanagement Folie 1

Hochschule Prof. Dr. Martin Leischner Bonn-Rhein-Sieg Netzwerksysteme und TK Modul 7: SNMPv3 Netzmanagement Folie 1 Modul 7: SNMPv3 18.06.2014 14:42:33 M. Leischner Netzmanagement Folie 1 SNMP-Versionen Party-Based SNMP Version 2 (SNMPv2p) User-Based SNMP Version 2 (SNMPv2u) SNMP Version 3 1988 1989 1990 1991 1992 1993

Mehr