Dienstleister der Medizin. Time is brain. Das Pra xis- Magazin des Waldkrankenhauses Eisenberg. Geschäftsführer David-Ruben Thies im Gespräch

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1 transfer Das Pra xis- Magazin des Waldkrankenhauses Eisenberg Ausgabe 01 Februar 2009 Dienstleister der Medizin Geschäftsführer David-Ruben Thies im Gespräch Time is brain Fibrinolysetherapie bei Schlaganfallpatienten

2 Inhalt Inhalt 2 Impressum/Editorial Aktuell 4 Geschäftsführer David-Ruben Thies im Gespräch 4 Waldkrankenhaus Eisenberg in neuem Design Termine 6 Fort- und Weiterbildung im Waldkrankenhaus Einblick 7 Leben mit einem Tracheostoma 8 Präzisere Diagnosen durch offenen MRT Innere Medizin 10 Neue Diabetes-Sprechstunde 10 Time is brain: Fibrinolysetherapie bei Schlaganfallpatienten Allgemein- und Visceralchirurgie 12 Laparoskopische Kolonchirurgie etabliert 13 Koloproktologische Ambulanz führend in Thüringen Orthopädie 14 Moderne Knieendoprothetik Anästhesie/Intensivmedizin 18 Lokale Blockadetechniken bei Fußoperationen 19 Spezielle Schmerztherapie News 20 Befragung: Wie beurteilen Ärzte, Patienten und Mitarbeiter das Waldkrankenhaus? 22 Direkter Draht zum Krankenhaus: Klinik-Referent Gernot Enders Impressum transfer Das Praxis-Magazin des Waldkrankenhauses Eisenberg Verantwortlich für den Inhalt David-Ruben Thies Geschäftsführer Herausgeber Waldkrankenhaus Rudolf-Elle GmbH Klosterlausnitzer Str Eisenberg Tel.: Redaktion, Konzept, Grafik, Produktion powerpress medien GmbH Kommunikationsagentur Herzogstr Weiden Fotos Hardi Hauk Sebastian Schupfner, Hamburg powerpress medien GmbH Druck Medienhaus Spintler, Weiden transfer Ausgabe 01 Februar

3 Editorial Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, Sie halten gerade die erste Ausgabe der transfer in den Händen. Mit diesem Magazin informieren wir Sie als niedergelassene Ärzte unserer Region zukünftig dreimal im Jahr über das Leistungsspektrum im Waldkrankenhaus Eisenberg: Wir berichten in unserer Zeitschrift regelmäßig über wissenschaftlich-medizinische Neuerungen in unserem Hause und halten Sie über aktuelle Therapieund Behandlungsmethoden auf dem Laufenden. Außerdem stellen wir Ihnen auf diesem Weg unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vor. Als einweisender Arzt möchten Sie, dass Ihre Patienten im Krankenhaus bestmöglich versorgt werden. Nur ein regelmäßiger und intensiver Informationsaustausch verschafft Ihnen die Sicherheit, dass wir im Waldkrankenhaus Eisenberg eine zuverlässige und wegweisende Patientenversorgung bieten. Die transfer gibt Ihnen darüber einen Überblick und möchte damit die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen und stationären Ärzten zum Wohl unserer Patienten stärken. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr eine umfassende Befragung unter unseren niedergelassenen Kollegen durchgeführt: Uns interessiert, in welchen Bereichen Sie unsere Stärken sehen und wo Verbesserungsbedarf besteht. Über Ihre Anerkennung unserer fachlichen Kompetenz und unseres Leistungsspektrums haben wir uns gefreut. Gleichzeitig nahmen wir uns Ihre Kritik über den mangelnden Kommunikationsfluss zwischen Klinik und Praxis zu Herzen. Mit unserem Klinik-Referenten Gernot Enders haben wir daher eine effektive Schnittstelle zwischen ambulanten und stationären Ärzten eingerichtet. Viele von Ihnen haben ihn bereits kennen gelernt, andere können dies auf Seite 22 nachholen. Gernot Enders wird Sie in Zukunft über aktuelle Entwicklungen im Waldkrankenhaus informieren und den Kontakt zwischen Ihnen und uns intensivieren. transfer das heißt Austausch. Diesem Namen wollen wir gerecht werden. Unsere Zeitschrift ist deshalb mehr als ein regelmäßiger Überblick über unser Leistungsspektrum. Sie ist ein Angebot zum offenen Dialog, den wir mit Ihnen führen möchten. Wir freuen uns deshalb auf ihre Rückmeldungen sie bilden die Grundlage für ein partnerschaftliches Miteinander. Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre. Mit freundlichen Grüßen, David-Ruben Thies Geschäftsführer Univ.-Prof. Dr. med. Rolf-A. Venbrocks Ärztlicher Direktor 3

4 AKTUELL Dienstleister der Medizin Geschäftsführer David-Ruben Thies im Gespräch David-Ruben Thies betreute als Personalratsvorsitzender fünf städtische Krankenhäuser mit über Mitarbeitern in München. Anschließend studierte der ausgebildete Krankenpfleger Krankenhausbetriebslehre und arbeitete als Projektcontroller und später als Geschäftsleiter der Verwaltungsdirektion im Krankenhaus München-Schwabing. Nach seiner erfolgreichen Tätigkeit als Leiter der Unternehmensentwicklung und kommunikation im Zentralklinikum Suhl übernahm der 40-Jährige im April 2008 die Position des Geschäftsführers des Waldkrankenhauses Eisenberg. transfer: Herr Thies, Sie sind seit zehn Monaten Geschäftsführer im Waldkrankenhaus Eisenberg. Was gefällt Ihnen an dieser Position? Thies: In Eisenberg arbeite ich zum ersten Mal in einem Krankenhaus, das weit über seine Grenzen hinaus wirkt: Unsere Fachklinik für Orthopädie mit den Schwerpunkten Hüfte, Wirbelsäule und Knie genießt ja nicht nur in Thüringen einen guten Ruf, sondern auch innerhalb Deutschlands, und ist mit ihrer erstklassigen medizinischen Betreuung auch international bekannt. Das ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal und deshalb bin ich stolz drauf, hier zu arbeiten. Waldkrankenhaus in neuem Design Ärzte, Patienten oder Besucher des Waldkrankenhauses Eisenberg haben es schon gesehen: das neue Logo vor dem Eingang, auf Plakaten oder im Internet. Es wirkt modern und aufgeräumt, drückt aber gleichzeitig die Verwurzelung des Krankenhauses in seiner Region und den Stolz auf seine über 60-jährige Geschichte aus: Das blaue Symbol (die Farbe des Wissens und der Professionalität) in der Mitte ist umgeben von grünen Rechtecken das betont die einzigartige Lage des Krankenhauses in einem Wald. Warum ein neues Logo, warum eine neue Corporate Identity warum eine neue Unternehmensidentität? Ganz einfach: Das Waldkrankenhaus Eisenberg ist eine erfolg- reiche, innovative und fortschrittliche Klinik. Gleichzeitig legen Ärzte, Schwestern und Pfleger großen Wert auf eine erstklassige und menschliche Betreuung der Patienten. Diese Qualitäten trägt das neue Logo nach Außen. Das aktuelle Design des Waldkrankenhauses haben die Mitarbeiter der Klinik gemeinsam mit den Experten der Oberpfälzer Kommunikationsagentur powerpress medien maßgeschneidert: Die neue Patientenbroschüre, das Magazin transfer und der zeitgemäße Internet-Auftritt präsentieren sich bereits in moderner Gestaltung. Damit drückt die Klinik ihre Unternehmenskultur aus und schafft mehr Transparenz für Patienten und für niedergelassene Ärzte. transfer Ausgabe 01 Februar

5 AKTUELL transfer: Sie übernahmen die Stelle des Geschäftsführers von Rüdiger Giesel, der das Waldkrankenhaus Eisenberg fast ein Jahrzehnt geleitet hat. Große Fußstapfen? Thies: Rüdiger Giesel hat mit seinem Einsatz die Zukunftsfähigkeit des Waldkrankenhauses Eisenberg gesichert: Er verwirklichte den Funktionsneubau mit acht Operationssälen, der Intensivstation und der Radiologischen Abteilung. Außerdem stellte er den zweiten Bauabschnitt mit modernen Ambulanzräumen, Physiotherapie, Labor, Küchen und Chefarztbereich fertig. transfer: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern? Thies: Die ist sehr angenehm: Die Kommunikationswege sind kurz, Entscheidungen werden zügig umgesetzt. Als Geschäftsführer in einem Krankenhaus stehe ich ja an der Schnittstelle zwischen ökonomischem und medizinischem Bereich und sorge für eine optimale Zusammenarbeit beider Gebiete. Wichtig ist mir dabei, dass bei allen Entscheidungen der Patient im Mittelpunkt steht. Diese Auffassung teile ich mit den Gesellschaftern. Deshalb habe ich auch den nötigen Rückhalt für meine Arbeit. transfer: Was waren die Meilensteine Ihrer Arbeit in den ersten neun Monaten? Thies: Das Wichtigste wir haben einen großen Konsens darüber erzielt, wie wir unser Haus in Zukunft aufstellen werden: Wir verstehen uns als Dienstleister der Medizin und möchten unseren Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung bieten. Deshalb geht in den nächsten Wochen unser neuer, offener MRT in Betrieb, der den Ärzten präzisere Diagnosemöglichkeiten und unseren Patienten einen höheren Untersuchungskomfort bietet. Darüber hinaus haben wir in Gera ein Medizinisches Versorgungszentrum aufgebaut: Das MVZ sichert die flächendeckende medizinische Betreuung auf hohem Niveau in unserer Region eine wichtige Maßnahme angesichts des Altersdurchschnitts niedergelassener Ärzte und der damit zu befürchtenden Praxisleerstände. Allerdings werden wir in Eisenberg kein MVZ einrichten. transfer: Das neue Magazin transfer richtet sich ja an niedergelassene Ärzte. Wie war die Zusammenarbeit mit den praktizierenden Kollegen bisher und was sind die Ziele für diese Zusammenarbeit? Thies: Ich habe festgestellt, dass diese Zusammenarbeit bereits in der Vergangenheit gut funktioniert hat. Gleichzeitig besteht ein großer Bedarf, diese Zusammenarbeit zu intensivieren: Zum Beispiel im Bereich des Datenaustausches von Befunden und Bildern auf elektronischem Wege oder auf dem Gebiet des Einweisungsmanagements. Hier konnten wir die Kommunikationswege bereits deutlich verkürzen und optimieren. Außerdem glaube ich, dass viele Leistungen, die wir im Krankenhaus erbringen, zum Beispiel die Fibrinolysetherapie bei Schlaganfallpatienten, noch nicht bei den niedergelassenen Ärzten angekommen sind. Mit der transfer informieren wir unsere praktizierenden Partner deshalb zeitnah über aktuelle Entwicklungen in unserem Haus. transfer: Welche Vorteile bietet das Waldkrankenhaus Eisenberg einweisenden Ärzten und ihren Patienten? Thies: Für die orthopädische Klinik spricht die bloße Zahl an erfolgreichen Behandlungen: Es gibt zum Beispiel im Bereich der Endoprothetik kaum ein Krankenhaus in Deutschland, das mehr und kompliziertere Erkrankungen behandelt und das auf universitärem Niveau. Mit unseren Fachkliniken für Innere Medizin und Allgemein-/Visceralchirurgie bieten wir außerdem eine umfassende medizinische Grundversorgung an: Dazu gehören neben den Standards auch besondere Leistungen wie zum Beispiel unsere koloproktologische Ambulanz und seit kurzem unsere Diabetes-Sprechstunde. Auch in punkto Patientenbetreuung unterscheiden wir uns von den meisten anderen Kliniken: Wir behandeln Menschen, keine Nummern unsere Ärzte, Schwestern und Pfleger nehmen sich Zeit für die Patienten und ihre individuellen Bedürfnisse. transfer: Herr Thies, vielen Dank für das Gespräch. 5

6 TERMINE Fort- und Weiterbildung im Waldkrankenhaus Das Waldkrankenhaus Eisenberg möchte die niedergelassenen Ärzte in unserer Region bei Ihrer Arbeit unterstützen. Deshalb bieten wir auch in diesem Jahr zahlreiche Fortund Weiterbildungen an. OA Dr. med. Daniela Volkert FA f. Anästhesiologie Spezielle Intensivtherapie Telefon: (Silke Winitzki) Telefax: Anästhesie , 16:00 Uhr Anticholium jetzt auch im Einsatz in der Sepsisbehandlung, Herr Dr. Rolf Mende , 16:00 Uhr Aktuelle Aspekte zur Hirntoddiagnostik und Organspende, Frau Karin Straßburg , 16:00 Uhr Der kardiale Risikopatient in der Anästhesie, Dr. Marijke Palutke-Kaiser Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass entsprechend der KBV-Richtlinien vom zwischen Grund- und Abschlusskurs ein Zeitraum von mindestens neun Monaten liegen muss. Die Teilnahme am Abschlusskurs ist nur nach Vorlage von bildlich dokumentierten und schriftlich befundeten sonographischen Untersuchungen von 400 Patienten bzw. 200 Säuglingen möglich und der Sonographiebestätigung eines Ausbilders bzw. von der KV zugelassenen Kollegen. Werden die vorgenannten Untersuchungsbefunde nicht vor Beginn des Abschlusskurses vorgelegt, wird dieser Kurs als Refresher- Kurs bescheinigt. OA Dr. med. Albrecht Straub FA f. Orthopädie u. Unfallchirurgie, Rheumatologie, Seminarleiter der DEGUM und DGOOC Telefon: (Rückfragen und Anmeldung) (Steffi Köhler) (Gabi Geier) Telefax: Ultraschalldiagnostik der Bewegungsorgane und der Säuglingshüfte bis Grundkurs: Bewegungsorgane und Säuglingshüfte bis Aufbaukurs: Säuglingshüfte bis Aufbaukurs: Bewegungsorgane bis Abschlusskurs: Säuglingshüfte bis Abschlusskurs: Bewegungsorgane Anzeige Perle der Keramiken «Als Mitglied im Innovations- und Technologieteam bin ich für die stetige Weiterentwicklung und den Fortschritt im Bereich Biokeramik verantwortlich. ceramys, unsere Keramik der neuesten Generation, verfügt über eine einzigartige Zusammensetzung. Das macht sie zum Material der Zukunft. Wussten Sie, dass Mathys bereits seit 1972 Keramikimplantate für die Orthopädie herstellt und das direkt in Ihrer Nähe, in Mörsdorf? Wenn Sie mehr über ceramys und unser Keramik-Knowhow erfahren wollen, kontaktieren Sie mich unter: Ich freue mich darauf!» Thomas Oberbach Innovation & Technologie Biokeramik, Mitglied der Geschäftsleitung Deutschland transfer Ausgabe 01 Februar 2009 Mathys Orthopädie GmbH An den Trillers Büschen Mörsdorf/Thür. Deutschland 6

7 EINBLICK Leben mit einem Tracheostoma Versorgung und Wechsel der Trachealkanüle Eine sorgfältige Tracheostomapflege schützt vor Verunreinigung und Infektion. Viele Menschen mit einem zeitweisen oder dauerhaften Tracheostoma werden nach ihrem Krankenhausaufenthalt zu Hause oder in Pflegeheimen betreut. Um einen reibungslosen Übergang von stationärer zu ambulanter Versorgung sicherzustellen, ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und behandelnden Ärzten notwendig. Wir stellen deshalb kurz unsere Pflegemaßnahmen bei tracheostomierten Patienten vor. Wir setzen primär Trachealkanülen mit Cuff ein, um den Patienten zu beatmen und einen Aspirationsschutz zu gewährleisten. Bei spontan atmenden Patienten, die langfristig auf ein Tracheostoma angewiesen sind, verwenden wir Kanülen ohne Cuff, eventuell mit Sprechaufsatz. Um die Atmung von Tracheostoma-Patienten aufrecht zu erhalten und die Bildung von zähem Schleim zu verhindern, erwärmen und feuchten wir regelmäßig die Atemluft. Dabei setzen wir aktive Systeme wie Vernebler und passive Systeme wie künstliche Nasen ein. Rasselnde Atemgeräusche, sichtbares Sekret, Verdacht auf Aspiration, Symptome der Hypoxie und Verschlechterung der Sauerstoff-Sättigung machen eine erweiterte Bronchialtoilette durch endotrachiale Absaugung notwendig. Treten Symptome wie Unruhe, Tachykardie, Hypertonie und Hypoxie auf, wechseln wir die Kanüle sofort. Ansonsten tauschen wir sie bei Bedarf um. Vor dem Kanülenwechsel saugen wir das Bronchialsystem des Patienten gründlich ab, damit das Tracheostoma beim Einführen der neuen Kanüle nicht durch Sekretansammlungen verlegt wird. Bei liegender Magensonde saugen wir außerdem den Magen ab, da es beim Entblocken durch den Reiz des nachlassenden Druckes zur Aspiration kommen kann. Die Länge und das Lumen der Kanüle ergeben sich aus der Größe des Tracheostomas. Eine optimale Belüftung der Lunge gewährleisten wir durch eine Lagekontrolle mittels Auskultation. Wir freuen uns, wenn wir mit diesen Ausführungen niedergelassene Ärzte bei der Versorgung von tracheostomierten Patienten unterstützen und ihre Arbeit erleichtern können. Wenn Sie darüber hinaus Fragen haben, können Sie gerne bei uns anrufen. Autor: Juliane Eckardt Fachschwester für Intensivund Anästhesiepflege Kontakt: Anke Pinkepank Pflegedienstleitung Telefon:

8 EINBLICK Offener MRT im Waldkrankenhaus Eisenberg Innovative Technik ermöglicht präzisere Diagnosen und erhöht den Patientenkomfort Das offene MRT ermöglicht Bewegungsstudien des gesamten Knochenapparats. In den kommenden Wochen geht im Waldkrankenhaus Eisenberg der neue Magnetresonanztomograph Panorama HFO von Philips in Betrieb. Dieser offene MRT ermöglicht präzisere Diagnosen und bietet den Patienten einen höheren Untersuchungskomfort. Die niedergelassenen Radiologen Dr. med. Norbert Sieber und Jens Thieme betreiben das Gerät in Zusammenarbeit mit dem Waldkrankenhaus. Anzeige * weil eine MR- Untersuchung nicht unangenehm sein muss. Das offene Magnetresonanztomographie-System von Philips erzeugt Bilder von hoher Qualität und bietet dem Patienten dabei beruhigend viel Platz. Weil wir viel Zeit investieren, um die Bedürfnisse von Menschen zu verstehen, verbessern wir mit unseren Innovationen die medizinische Versorgung schon seit über 100 Jahren. transfer Ausgabe 01 Februar

9 EINBLICK Der Panorama HFO ist derzeit das einzige offene Hochfeldgerät in Ostthüringen, das Untersuchungen aller Körperregionen ermöglicht: Konventionelle Tunnelsysteme schränken die Bewegungsfreiheit des Patienten stark ein. Die offene Bauweise des neuen Magnetresonanztomographen erlaubt es dem Patienten dagegen, sich während der Untersuchung zu bewegen. Dadurch sind die Mediziner in der Lage, Menschen in verschiedenen Positionen zu screenen und können Abläufe des gesamten Bewegungsapparats darstellen. Gleichzeitig liefert die verbesserte Spulen- und Rechnertechnik des neuen Gerätes detaillierte Aufnahmen, eine hervorragende Bildqualität und schnelle Bildsequenzen: Erkrankungen am Skelett lassen sich damit bereits im Anfangsstadium erkennen. Patienten profitieren außerdem vom höheren Untersuchungskomfort: Der Patientenbereich ist etwa drei Mal so groß wie bei konventionellen MRT-Systemen. Die Öffnung des Panorama HFO beträgt 160 cm, die Breite des Patiententisches 80 cm, die Gewichtslimitierung liegt bei 250 kg. Gerade stark übergewichtige Menschen konnten aufgrund der Gewichtsbegrenzung konventioneller MRTs nicht oder nur mit Einschränkungen untersucht werden. Der offene MRT bietet jetzt auch für diese Patientengruppe eine optimale Diagnostik. Das gestiegene Raumangebot und die offene Bauweise bieten darüber hinaus klare Vorteile für Kinder, die oft zu unruhig oder zu ängstlich für eine Untersuchung im Röhren-MRT sind in einem offenen Magnetresonanztomographen können diese den Kontakt zur Mutter wahren und sogar deren Hand halten. Außerdem empfinden Menschen, die unter Platzangst leiden, den offenen Magnetresonanztomographen als Erleichterung: Die Patienten litten in einer Röhre oft unter Panikattacken und starkem Herzrasen notwendige Untersuchungen konnten deshalb nicht oder nur mit Einschränkungen durchgeführt werden. Anzeige 9

10 INNERE MEDIZIN Time is brain Fibrinolysetherapie bei Schlaganfallpatienten Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute: Um unsere Patienten in kürzester Zeit bestmöglich zu versorgen, führen wir bei akuter cerebraler Ischämie eine Fibrinolysetherapie mit Actilyse durch. Das Zeitfenster für diese Behandlungsmethode ist eng neue Untersuchungen sprechen für drei bis maximal 4,5 Stunden nach Ereignisbeginn als vertretbarem Intervall. Leider profitieren bis heute zu wenig Patienten von der Fibrinolysetherapie. Deshalb möchten wir die interdisziplinäre Zusammenarbeit vom Erstbehandler im Notdienst bis hin zu den Therapeuten in der Rehabilitation optimieren: Die kurze Darstellung der Fibrinolysetherapie soll helfen, den Outcome von Schlaganfallpatienten zu verbessern. Ziel der Fibrinolyse ist, die Blutgerinnsel in der Hirnarterie möglichst schnell aufzulösen, um die Durchblutung zu verbessern und weitere Gewebeschädigungen aufzuhalten. Wenn das innerhalb des beschriebenen Zeitfensters gelingt, kann der Prozess des Zelluntergangs aufgehalten und Funktionsstörungen des Gehirns zurückgebildet werden. Primäres Ziel sollte deshalb die sofortige stationäre Einweisung bei Auftreten von neurologischen Symptomen sein. Welchen Verlauf eine Sprachstörung, eine leichte Schwäche in den Extremitäten oder Facialisparese nehmen wird, ist initial nie abzuschätzen. Unsere Aufgabe ist es, den Patienten zumindest die Chance auf eine optimale Therapie zu erhalten. Bei der Einführung der Fibrinolysetherapie bei Patienten mit akuten cerebralen Ischämien konnte sich die Klinik für Innere Medizin auf die langjährigen Erfahrungen mit dieser Medikamentengruppe bei Myokardinfarkten und Lungenarterienembolien stützen. Diese Medikamente wenden wir nun bei dem Cerebrum an mit dem Risiko schwierig angehbarer Blutungen. In der Literatur finden sich jedoch bei nur fünf Prozent der Patienten komplizierte postinterventionelle Einblutungen. Unter Einbeziehung der Abteilung für Anästhesie und Intensivtherapie und der Radiologie haben wir ein standardisiertes Verfahren zur Behandlung akuter cerebraler Ischämien erarbeitet: Die Behandlung beginnt in der Notaufnahme mit einer forcierten und ggf. verkürzten symptomorientierten Anamnese, die zunächst den oft schwierig zu definierenden Symptombeginn feststellt und Kontraindikationen für eine Fibrinolyse auschließen soll. Die klinische Untersuchung ist ebenfalls stark symptomorientiert und schließt einen Schweregradscore (NIH Stroke Scale) und eine Therapieaufklärung ein. Eine cerebrale Computertomografie steht als diagnostische Grundvoraussetzung rund um die Uhr zur Verfügung und kann durch Telemedizinische Anbindung an die Universität Jena ergänzt werden. Die CCT soll eine intracerebrale Blutung als Ursache der neurologischen Symptome und Neue Diabetes-Sprechstunde im Waldkrankenhaus Oberarzt Jürgen Mundhenke baut Behandlungszentrum für Zuckerkranke auf Die Klinik für Innere Medizin richtet 2009 eine neue, ambulante Diabetes-Sprechstunde ein: Montags und donnerstags von bis Uhr betreuen wir zuckerkranke Patienten mit Typ II Diabetes in den Räumen der Internistischen Funktionsabteilung. Die Sprechstunde wird von Oberarzt Jürgen Mundhenke geleitet. Oberarzt Jürgen Mundhenke betreut eine Diabetes-Patientin. In unserem spezialisierten Behandlungszentrum bieten wir Patienten mit unzureichend eingestellter diabetischer Stoffwechsellage umfassende und professionelle Betreuung. transfer Ausgabe 01 Februar

11 INNERE MEDIZIN eine bereits ausgedehnte frühe Hypodensität als Ausdruck eines zu erwartenden schlechten Therapieergebnises als Kontraindikationen ausschließen. Eine weiterführende initiale Bildgebung ist für den Therapieentscheid zunächst nicht notwendig. Andererseits profitieren nach unseren Erfahrungen Patienten mit besonders schweren, ausgedehnten Ischämien (NIH- Score >22-24, komplette Hemiplegien+ Neglect, Bewusstseinstrübung) von dieser Behandlungsmethode eher wenig. Sind die Voraussetzungen wie Zeitfenster bis drei (bzw. 4,5) Stunden, fehlende Kontraindikationen für eine Fibrinolyse (orale Antikoagulation, hochdosierte Heparintherapie, Magenulcera, Operationen unmittelbar vor Ereignis, unkontrollierbare Hypertonie) und ein unauffälliges CT gegeben, wird die Therapie unmittelbar in der Notaufnahme begonnen. Zur Verfahrenserleichterung haben wir hier eine Fibrinolysebox mit Anweisungen, NIH- Score und Medikamenten stationiert. Die weitere Therapie wird für mindestens 24 Stunden auf der ITS unter entsprechendem Monitoring durchgeführt und am nächsten Tag mit Heparin, ASS und einer Verlaufsbildgebung ergänzt. Unsere Ergebnisse entsprechen der internationalen Datenlage: Fibrinolysebedingte Komplikationen, insbesondere relevante Einblutungen haben wir nicht gesehen: Bei zwei Patienten konnten wir bei Therapiebeginn maximal zwei Stunden nach Erstsymptom eine vollständige Rückbildung der neurologischen Symptome sehen. Neben der Fibrinolysetherapie bieten wir zur weiterführenden Diagnostik und zur Risikoeinschätzung alle üblichen Standards: MRT, Labor, EKG, transthorakale und ggf. transösophageale Echokardiografie, extrakranielle Duplexsonografie, eine leitliniengerechte medikamentöse Therapie, Physio- und Ergotherapie sowie rehabilitative Maßnahmen. Autor: Dr. med. Mathias Nitsch Chefarzt der Klinik für Innere Medizin/Rheumatologie Telefon: Fax: Dabei geben wir ernährungs- und bewegungstherapeutische Empfehlungen und streben eine frühzeitige medikamentöse Therapie an: Neue Substanzklassen wie DPP-4-Inhibitoren bieten uns ein breites Spektrum an Therapiemöglichkeiten. Mit der ambulanten Sprechstunde unterstützen wir unsere hausärztlichen Kollegen, die Patienten mit unzureichender diabetischer Stoffwechseleinstellung betreuen und diese in einer spezialisierten Sprechstunde behandeln lassen möchten. Schließlich ist es unsere gemeinsame Aufgabe, Diabetiker bestmöglich und wohnortnah zu versorgen: Dazu gehören eine optimale medikamentöse Behandlung und die geeignete Einstellung auf Insulinpräparate. Zusätzlich gewährleisten wir auch die Einstellung der arteriellen Hypertonie und die regelmäßige Kontrolle des Fußbefundes. Oberarzt Jürgen Mundhenke seine Anerkennung als Diabetologe. Im Oktober erteilte ihm die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen zusätzlich die Ermächtigung für die Behandlung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 mit und ohne Insulintherapie. Termine für die Diabetes-Sprechstunde können Sie unter der Rufnummer vereinbaren. Autor: Dipl. med. Jürgen Mundhenke Oberarzt Innere Medizin Facharzt für Innere Medizin/Diabetologie Die Grundlagen für die neue Diabetes-Sprechstunde legten wir bereits im Mai 2008: Im Rahmen eines Hospitationsvertrages mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena erwarb Telefon: Fax:

12 ALLGEMEIN- UND VISCERALCHIRURGIE Laparoskopische Kolonchirurgie etabliert Kürzere Rekonvaleszenz- Zeiten durch minimalinvasive Eingriffe Laproskopische Eingriffe verringern den postoperativen Schmerz. Während seit Jahren laparoskopische Eingriffe bei Blinddarmentzündungen, Gallensteinoperationen sowie in der Hernienchirurgie standardmäßig durchgeführt werden, wurden laparoskopische Koloneingriffe nur in Ausnahmefällen vorgenommen. Seit 2006 wurde die laparoskopische Kolonchirurgie in der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie forciert: Minimal-invasive Eingriffe bei der Sigmadivertikulose/- itis, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehören jetzt zum Standardrepertoire. Auch in der Behandlung früher Tumorstadien bei Patienten mit Kolonkarzinomen wurde mit laparoskopischen Resektionen begonnen. Patienten profitieren dabei von schnellerer Rekonvaleszenz und geringeren postoperativen Schmerzen durch nur noch kleine Wunden. Komplikationsraten sind dabei gering, bis auf zwei postoperative Wundinfektionen gab es keine nennenswerten postoperativen Komplikationen, insbesondere keine Nahtinsuffizienzen, intraabdominelle Abszessbildungen oder Blutungen. Auf sinnvolle Indikationsstellung für laparoskopische Koloneingriffe wird selbstverständlich geachtet, bei Ileuspatienten, schwerer Peritonitis oder fortgeschrittenen Karzinomen wird weiterhin die konventionelle offene Chirurgie bevorzugt. Autor: Chefarzt Dr. med. Georg Konrad Facharzt für Chirurgie, Visceralchirurgie/Proktologie Telefon: Fax: transfer Ausgabe 01 Februar

13 ALLGEMEIN- UND VISCERALCHIRURGIE Waldkrankenhaus führend in Thüringen Wichtigste koloproktologische Ambulanz im Freistaat Seit Januar 1999 bieten wir im Waldkrankenhaus Eisenberg eine koloproktologische Ambulanz an: Die Patientenzahlen haben sich seitdem vervielfacht heute nach zehn Jahren ist die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie die führende Klinik Thüringens bei der Behandlung von proktologischen Erkrankungen. Neben proktologischen Standarderkrankungen wie Hämorrhoidalleiden, Analfissuren oder einfache Fisteln behandeln wir auch komplizierte Analfisteln mit ggf. schließmuskelrekonstruktiven Eingriffen. Zusätzlich bieten wir schließmuskelrekonstruktive Eingriffe nach Schließmuskelverletzungen, zum Beispiel nach Entbindungen, an. Darüber hinaus beraten und behandeln wir auch Patienten mit Kontinenz- oder Stuhlentleerungsproblemen im Rahmen einer Beckenbodensenkung und Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Außerdem versorgen wir Patienten mit Dick- und Mastdarmkrebs und kümmern uns um die postoperative Nachsorge. 205 mm b x 156 mm h:layout :52 Uhr Seite 1 Die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie nimmt auch an der externen Qualitätssicherung des Deutschen STARR (Stapled TransAnal Rectum Resection)-Registers teil. Dafür anonymisieren wir die Patientendaten und führen sie einer europaweiten Auswertung zu: Rund ein Viertel aller Patienten im Deutschen STARR-Register wurden in Eisenberg operiert. Koloproktologische Sprechstunde Sprechzeiten: Montag u. Dienstag bis Uhr Donnerstag bis Uhr (Telefonische Terminvereinbarung erbeten) Auf Überweisung aller an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte Tel.: Anzeige Xarelto 10 mg Filmtabletten Wirkstoff: Rivaroxaban. Vor Verschreibung Fachinformation beachten. Zusammensetzung: Wirkstoff: 10 mg Rivaroxaban. Sonstige Bestandteile: Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Lactose- Monohydrat, Hypromellose, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat, Macrogol (3350),Titanoxid (E171), Eisen(III)oxid (E172). Anwendungsgebiete: Zur Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) b. erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Rivaroxaban oder einen d. sonst. Bestandteile, klinisch relevante akute Blutungen, Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie u. einem klinisch relevanten Blutungsrisiko verbunden sind, Schwangerschaft u. Stillzeit. Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise: Die Anwendung von Rivaroxaban wird nicht empfohlen bei Patienten: - die gleichzeitig eine systemische Behandlung mit starken CYP3A4 u. P-gp Inhibitoren, z. B. Azol-Antimykotika (wie Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol u. Posaconazol) oder HIV-Proteaseinhibitoren (z. B. Ritonavir) erhalten, - mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 15 ml/min), und, da keine Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen, bei Patienten: - unter 18 Jahren, - die sich einer Operation nach einer Hüftfraktur unterziehen. Die folgenden Patientengruppen weisen ein erhöhtes Blutungsrisiko auf u. müssen daher von Beginn der Behandlung an sorgfältig beobachtet werden: Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ml/min), Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ml/min), die gleichzeitig andere Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasmaspiegeln führen können, zirrhotische Patienten mit einer mittelschweren Leberfunktionsstörung (Child Pugh B), falls diese nicht in Verbindung mit einer Koagulopathie auftritt; Patienten, die gleichzeitig auf die Gerinnung wirkende Arzneimittel (wie nicht steroidale Entzündungshemmer (NSAR), Acetylsalicylsäure, Thrombozytenaggregationshemmer, andere Antikoagulanzien) oder den moderaten CYP3A4 u. P-gp Hemmer Fluconazol erhalten, Patienten mit angeborenen oder erworbenen Blutgerinnungsstörungen, nicht eingestellter, schwerer arterieller Hypertonie, aktiven ulzerativen Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts, kürzlich aufgetretenen Ulcera im Gastrointestinaltrakt, vaskulärer Retinopathie, kürzlich erlittenen intrakraniellen oder intrazerebralen Blutungen, intraspinalen oder intrazerebralen Gefäßanomalien, kürzlich durchgeführten Operationen am Gehirn, Rückenmark oder Auge. Starke CYP3A4 Induktoren (z. B. Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital oder Johanniskraut) können zu einer verringerten Plasmakonzentration von Rivaroxaban führen u. somit seine Wirksamkeit verringern u. sind bei gleichzeitiger Einnahme mit Rivaroxaban mitvorsicht anzuwenden. BesondereVorsicht ist geboten bei deranwendung von neuraxialeranästhesie (Spinal/Epiduralanästhesie) oder Spinal/Epiduralpunktion. Xarelto enthält Lactose. Nebenwirkungen: Häufig: Anstieg der GGT, Transaminasenanstieg (einschl. erhöhte ALT u. AST), Anämie (einschl. entspr. Laborparameter), Übelkeit, postoperative Blutungen (einschl. postoperativer Anämie u. Wundblutungen). Gelegentlich: Anstieg von Lipase, Amylase, Bilirubin im Blut, LDH u. alkalischer Phosphatase,Tachykardie,Thrombozytose (einschl. erhöhterthrombozytenzahl), Synkope (einschl. Bewusstlosigkeit), Schwindel, Kopfschmerzen, Verstopfung, Durchfall, abdominale u. gastrointestinale Schmerzen (einschl. Oberbauchschmerzen, Magenbeschwerden), Dyspepsie (einschl. epigastrische Beschwerden), trockener Mund, Erbrechen, Einschränkung der Nierenfunktion (einschl. Kreatininu. Harnstoff-Anstieg im Blut), Pruritus (einschl. seltener Fälle von generalisiertem Pruritus), Hautrötung, Urtikaria (einschl. seltener Fälle von generalisierter Urtikaria), Bluterguss, Schmerzen in den Extremitäten, Wundsekretion, Blutungen (einschl. Hämatomen u. seltenen Fällen von Muskelblutungen), gastrointestinale Blutungen (einschl. Zahnfleisch- u. Rektalblutungen, Bluterbrechen), Hämaturie (einschl. Blut im Urin), Blutungen im Genitaltrakt (einschl. Menorrhagie), Hypotension (einschl. Blutdruckabfall, behandlungsbedingter Hypotension), Nasenbluten, lokale Ödeme, periphere Ödeme, Unwohlsein (einschl. Müdigkeit,Asthenie), Fieber. Selten:Anstieg von konjugiertem Bilirubin (mit oder ohne gleichzeitigemalt Anstieg), allergische Dermatitis, Leberfunktionsstörung. Häufigkeit nicht bekannt: Blutungen in ein kritisches Organ (z. B. Gehirn), Blutungen der Nebenniere, Blutungen der Bindehaut, Hämoptysis, Überempfindlichkeitsreaktionen, Gelbsucht. Verschreibungspflichtig. Version: DE/1.2; 09/2008. Bayer HealthCare AG, D Leverkusen, Deutschland Literatur 1. Eriksson BI et al. N Engl J Med 2008; 358: Lassen MR et al. N Engl J Med 2008; 358: Kakkar AK et al. Lancet 2008; 372: Fachinformation Xarelto. Neu von Bayer! Eine neue Dimension der Thromboseprophylaxe Bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenkersatz-Operationen Überlegene Wirksamkeit gegenüber Enoxaparin 1, 2 Blutungsrisiko vergleichbar mit bisheriger Standardprophylaxe 1, 2, 3 Besonders patientenfreundlich, nur 1 x 1 Tablette täglich 4 Einfaches Handling ohne Monitoring 4 Erster oraler, direkter Faktor-Xa-Inhibitor 13

14 ORTHOPÄDIE Moderne Knieendoprothetik Tradition und Innovation im Waldkrankenhaus Dr. Jürgen Babisch, Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirugie. Abb. 1 Bicondyläre Innex-Knieprothese In der Orthopädischen Klinik der FSU Jena am Waldkrankenhaus Eisenberg stehen wir unseren Patienten seit 1990 mit allen operativen Methoden zur Behandlung der Gonarthrose und ihrer Folgen zur Seite. Wenn gelenkerhaltende Maßnahmen wie Arthroskopie, Verfahren des Knorpelersatzes oder knienahe Umstellungsosteotomien nicht mehr erfolgversprechend sind, kommen je nach Indikation alle Verfahren des Gelenkersatzes vom unikodylären und bikondylären Oberflächenersatz bis hin zur teil- und vollgekoppelten Revisions- und Tumorprothese zur Anwendung. transfer Ausgabe 01 Februar

15 ORTHOPÄDIE Primäre Knieendoprothetik Unsere Erfahrungen auf dem Gebiet der Knie endo prothetik werden von Tradition und der Würdigung bekannter Langzeitergebnisse genauso geprägt, wie der Auseinandersetzung mit neuen Entwicklungen. Unsere Philosophie folgt dem Motto Ohne Innovation kein Fortschritt, aber nicht jede Innovation muß ein Fortschritt sein! Diesen Weg beschreiten wir seit beinahe zwanzig Jah ren mit gro ßem Tradition und Innovation prägen unsere Arbeit auf dem Gebiet der Knieendoprothetik. Er folg. So fol g ten wir 1990 als erste Ortho pädische Klinik in den neuen Bundesländern dem Prinzip der mobilen PE-Lager und des Low Contact Stress mit rotatorischer Feinausrichtung des PE-Gleitlagers zur Femurkomponente und implantierten das LCS-Knieprothesensystem als damals neuestes Mo dell der bikondylären Oberflächenersatzprothesen trotz einiger anfangs skeptischer Stimmen in der Fach - literatur. Inzwischen gibt es kaum einen Prothesenher steller, der nicht auch ein solches mobiles ultrakon - gruentes PE-Lager anbietet. Die in unserer Klinik heute implantierten Standardprothesen folgen diesem inzwischen weit verbreiteten Konstruktionsprinzip eine Innovation, an deren Einführung und Erprobung unsere Klinik maßgeblich beteiligt war. (Vgl. Abb. 1). Bei Patienten mit spezifischer Indikation verwenden wir eine unikondyläre Knieschlittenprothese. Wir setzen dabei das traditionell bekannteste System des Oxford III-Schlittens mit beweglichem Gleitlager ein. (Vgl. Abb. 2). Voraussetzungen für die Implantation sind ein medial oder lateral lokalisierter femoroti bialer Gelenkschaden, eine geringe oder symptomlose Retropatellararthrose, Achsfehlstellungen unter 15 Grad, Streck- oder Beuge defizite unter 10 Grad und ein intakter Band apparat. Gehaltene Röntgenaufnahmen oder eine Gelenk arthroskopie können helfen, den Zustand des nichtbetroffenen Gelenkkompartments präoperativ zu beurteilen. Im Gegensatz zur bikondylären Prothese wird eine Korrektur der Gelenkachse beim Hemischlitten nicht angestrebt, die (Varus)-Deformität also zum Schutz des noch gesunden Gelenkkompartments vor Überkompression belassen. Alternativ wird bei hoher körperlicher Aktivität des Patienten Dank verbesserter OP-Technik mit winkelstabilen Plattenosteosynthesen heute auch noch im Alter zwischen dem 50. und 60. eine gelenkerhaltende Tibiakorrrekturosteotomie diskutiert. Allerdings wird dann eine leichte Überkorrektur der Achsdeformität angestrebt. Abb. 2 Unikondyläre Oxford-Schlittenprothese 15

16 ORTHOPÄDIE Probleme der Revisionsendoprothetik In den nächsten Jahrzehnten rechnen wir mit einer wachsenden Zahl an Revisionseingriffen. Die Menge an Implantationen in Deutschland nimmt durch die demographische Entwicklung und die steigende Anzahl immer jüngerer Patienten zu. An die Revisionsendoprothetik werden deshalb auch in Zukunft besondere Anforderungen gestellt. Bis heute sind Infektionen in der Revisionsendoprothetik trotz perioperativer Infektionsprophylaxe und standardisierter Verwendung antibiotikahaltiger Knochen zemente nicht immer zu verhindern. Aseptische Lockerun gen ließen sich bei 10-jähriger Beobachtungszeit in 5% feststellen. Ob neue Werkstoffe wie verschleißarme, hochvernetzte Polyethylene als Gleitlager, Keramiken und Titan-Nitrit-Beschichtungen für Allergiker (vgl. Abb. 3) oder neue OP-Techniken wie Navigation oder minimalinvasive Zugänge dieses Risiko vermindern können, bleibt abzuwarten. Abb. 3 AMC Knie TEP mit Titan-Nitrit Beschichtung Knochendefekte und Bandinstabilitäten sind nur durch eine Modularität der Prothesensysteme mit varus-valgus stabilem und damit teilgekoppeltem Design (VVS Knieprothese) oder vollgekoppeltem Prothesenmodellen zu beherrschen (vgl. Abb.4). Prothesenlockerungen mit oder ohne Infektion müssen durch eine subtile Diagnostik mit vorheriger Punktion des Gelenkes meist schon ambulant differenziert werden, da der Revisions- und Reimplantationseingriff beim Infekt zweizeitig durchgeführt in der Regel erfolgreicher ist. Abb. 4 Modulare LCS Revisionsprothese VVS Abb. 5 Deuce Prothese mit Kreuzbanderhalt und Retropatellarersatz transfer Ausgabe 01 Februar

17 ORTHOPÄDIE Innovationen wie der isolierte femoropatellare Gelenkersatz konvexe PE-Gleitflächen mit erhoffter physiologischer Kniekinematik (natürliches Roll back des Femurs in Flexion) geschlechtsangepasste Gender -Prothesengrößen Deuce Prothesen mit Ersatz des medialen und retropatellaren Gleitfächen bei Erhalt des lateralen Kniekompartments und der Kreuzbänder (vgl. Abb. 5) individuell mittels CT-Modell hergestellte hochkonforme Knieprothesen minimal-invasive Zugänge (MIS) und der Einsatz von Navigationssystemen Seit 1990 nähern sich die Implantationszahlen im Be reich der Knieendoprothetik der Anzahl der Hüftendoprothesen zunehmend an. Eisenberg: 2007: 650 Knieprothesen/ 900 Hüftendoprothesen Deutschland: 2007: primäre Hüftendoprothesen/ Hüftwechseloperationen Deutschland: 2007: primäre Knieprothesenoperationen/ Knieprothesenwechseloperationen befinden sich gegenwärtig noch im Stadium der Er probung oder der Kurzzeitergebnisse. Die Zukunft wird zeigen, ob diese neuen Methoden die Ergeb nisse der traditionellen Knieendoprothetik mit einer gemittelten Standzeit von 10 Jahren in 95% der Fälle verbessern wird. Vorerst sollten diese Innova tionen nur in begrenzten Studien oder bei gezielter Indikation in der Hand eines erfahrenen Operateurs zum Einsatz kommen. Autor: OA Dr. Jürgen Babisch FA Orthopädie und Unfallchirurgie Spezielle Orthopädische Chirurgie, Chirotherapie, Physikalische Therapie Telefon: Fax: Anzeige * Schnelligkeit: Sie sichert unser Weiterkommen in einem dynamischen Umfeld. Dem Service verpflichtet, sind wir als global agierendes Unternehmen dennoch immer nah an unseren Kunden und Ihren Bedürfnissen. Flexibilität ist eine unserer Stärken wir von der neuen smith&nephew sind jederzeit zur Stelle, wenn Sie uns brauchen. Smith & Nephew GmbH, Mainstraße 2, Marl T +49 (0) , F +49 (0)

18 ANÄSTHESIE/INTENSIVMEDIZIN Fußoperation ohne Vollnarkose Lokale Blockadetechniken haben Vorteile für die Patienten während und nach der Operation Die Operation des Hallux valgus findet heute zunehmend ambulant statt. Bedingt durch die notwendige Osteotomie klagen Patienten nach einer solchen Operation oft über erhebliche Schmerzen innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden nach dem Eingriff. Diese lassen sich hervorragend durch eine kontinuierliche periphere Nervenblockade des Nervus Ischiadicus behandeln. Im ambulanten Bereich stehen geeignete Pumpensysteme zur Verfügung, die eine sichere Applikation im PCA Modus erlauben. Durch eine niedrige Basalrate wir verwenden 5 ml/h Ropivacain 0,375% wird in Kombination mit möglichen PCA Boli, zum Beispiel 5 ml der verwendeten Lösung, ein Schmerzniveau von VAS 3 in Ruhe und VAS 4 bei Beübung/Bewegung angestrebt. Das Niveau der Basalrate sollte so gering wie möglich gewählt werden, um verfahrensimmanente Begleiterscheinungen wie Taubheit und fehlende Motorik so gering wie möglich zu halten. Die Risiken eines zeitweiligen Nervenschadens liegen nach Angaben der Literatur bei 0,3-0,7 Prozent. Dauerhafte Schäden sind für diese Blockadetechnik nicht beschrieben. Patienten, die eine solche Blockade erhalten, werden über die passagäre Taubheit des Fußes wie auch über eine erhöhte Stolpergefahr aufgeklärt. Der vor der Operation angelegte Katheder verringert den Opiatverbrauch. Bei der von uns favorisierten Technik wird der Nervus Ischiadicus am proximalen Ende der Kniekehle aufgesucht. Der mit Hilfe des Ultraschalls und des Nervenstimulators vor der Operation angelegte Katheter führt bereits während der Operation zu einem geringeren Opiatverbrauch. Die zusätzlich angebotene Allgemeinanästhesie ist nicht zwingend notwendig, kann aber in vielen Fällen die psychische Belastung des Patienten verhindern. Prinzipiell ist die Operation mit zusätzlicher Blockade des Nervus Saphenus im Knöchelbereich auch ohne Vollnarkose möglich. Im Vergleich zur Allgemeinanästhesie treten seltener Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen und allgemeines Unwohlsein auf. Die Schmerztherapie wird dabei über einen kontinuierlichen Fluss des Lokalanästhetikums auch postoperativ aufrechterhalten. Das nebenwirkungsarme Verfahren führt neben Schmerzfreiheit auch zur Sympathikolyse des Fußes möglicherweise ein wesentlicher Faktor zur Prävention chronischer Schmerzen und ein Vorteil für die Wundheilung. Patienten, die Thrombozytenaggregationshemmer einnehmen, können diese perioperativ normal weiternehmen, ein Vorteil des Verfahrens besonders im Vergleich mit den neuroaxialen Blockaden wie der Spinalanästhesie. Nach Beendigung der Schmerztherapie die Liegedauer liegt bei 24 bis 48 Stunden kann der Katheter einfach gezogen werden. Das Verfahren ist von unseren ambulanten und stationären Patienten sehr gut akzeptiert und wird von diesen gerne weiterempfohlen. Autor: Dr. med. Martina Lange MBA Chefärztin Anästhesie/Intensivmedizin/Schmerztherapie Telefon: transfer Ausgabe 01 Februar

19 ANÄSTHESIE/INTENSIVMEDIZIN Oberarzt Dr. Frank Saul erstellt mit einer Patientin den individuellen Therapieplan. Spezielle Schmerztherapie Die Behandlung chronisch Schmerzkranker im Waldkrankenhaus Eisenberg In der Schmerzambulanz werden Patienten mit chronischen, den Lebensalltag beherrschenden Schmerzen behandelt. Folgende chronische Schmerzsyndrome werden schwerpunktmäßig therapiert: Rückenschmerzen, Schmerzen des Gelenkapparates, persistierende Schmerzen nach Trauma, Muskelschmerzen, Tumorschmerzen, multilokulärer Schmerz u.a. Nach Sichtung der Befunde, einer ausführlichen Erhebung der individuellen Schmerzanamnese und körperlichen Untersuchung wird gemeinsam mit dem jeweiligen Patienten eine Therapieplanung besprochen. Hierbei wird besonders dem Umstand Rechnung getragen, dass bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von chronischen Schmerzen sowohl körperliche als auch seelische und soziale Faktoren zusammenspielen. Das Gespräch steht in der Schmerzambulanz im Zentrum der Therapie. Schmerzpatienten bekommen die Zeit, die sie brauchen. Wenn nötig wird eine perorale oder transdermale medikamentöse Einstellung mit Analgetika und anderen Substanzen vorgenommen. Ist bereits eine medikamentöse Behandlung vorgenommen worden, kann diese im Bedarfsfall optimiert und weiterbetreut werden. Aber auch Verfahren der interventionellen Schmerztherapie wie zum Beispiel therapeutische Nervenblockaden oder Sympathikusblockaden kommen zum Einsatz. In Diagnostik und Therapie bei chronischen Schmerzpatienten ist meist eine Zusammenarbeit mehrerer Fachdisziplinen erforderlich. Durch die Integration der Schmerzambulanz in das Waldkrankenhaus Eisenberg ist eine schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Kollegen der einzelnen Fachabteilungen möglich. Aber auch die Zusammenarbeit mit den überweisenden und mitbehandelnden Kollegen ist uns sehr wichtig und auch unbedingt notwendig. Oft ist es sinnvoll, wenn bereits mit der Anmeldung des Patienten ein kurzes kollegiales Gespräch geführt wird. Multimodale Schmerztherapie Seit Anfang des Jahres bieten wir im Waldkrankenhaus Eisenberg eine stationäre multimodale Schmerztherapie an. Dieser Therapieansatz versucht sämtliche Facetten der Schmerzentstehung in ein ganzheitliches Konzept einzubeziehen: Das interdisziplinäre Therapiekonzept zielt auf Krankheitsfälle, die durch die Anwendung einzelner nebeneinander oder nacheinander durchgeführter Therapiebausteine nicht in den Griff zu bekommen sind. In einer solchen Behandlung arbeiten Schmerztherapeut, Orthopäde, Physiotherapeut, Ergotherapeut und Psychologe zusammen. Autor: Oberarzt Dr. med. Frank Saul Ambulanz Spezielle Schmerztherapie Telefon Sekretariat: Sprechstunde Ambulanz: montags, 8:00 bis Uhr 19

20 NEWS Die drei Fragenzeichen Wie beurteilen niedergelassene Ärzte, Patienten und Mitarbeiter das Waldkrankenhaus Eisenberg? Wir wollten wissen: Wo liegen unsere Stärken? In welchen Bereichen müssen wir mehr Transparenz schaffen? Wo herrscht Verbesserungsbedarf?, erklärt David-Ruben Thies, Geschäftsführer des Waldkrankenhauses Eisenberg. Deshalb hat die Klinik im vergangenen Jahr drei Befragungen durchgeführt: unter niedergelassenen Ärzten, Patienten und Mitarbeitern. Konstruktive Kritik: Befragung der niedergelassenen Ärzte Im Oktober 2008 lagen die Ergebnisse der Befragung zur Zufriedenheit der niedergelassenen Ärzte auf dem Tisch: Die Resonanz auf diese Umfrage war hoch nahezu ein Drittel der versendeten Fragebögen wurde beantwortet. Vielen Dank für die rege Teilnahme! Die Mitarbeiter des Krankenhauses sind besonders stolz darauf, dass Sie als niedergelassene Ärzte den fachlichen Ruf und das umfassende Leistungsangebot der Klinik sehr positiv beurteilen. Auch bei den Möglichkeiten zur Diagnostik und Therapie erreicht das Waldkrankenhaus Eisenberg Spitzenwerte. Ihr deutlichster Kritikpunkt war die problematische Terminvergabe und die langen Wartezeiten in der orthopädischen Ambulanz: Wir sind froh, dass die niedergelassenen Ärzte uns auf diesen Punkt aufmerksam gemacht haben, sagt der Ärztliche Direktor des Waldkrankenhauses Eisenberg Univ.-Prof. Dr. med. Rolf-A. Venbrocks. Wir haben diese Aufgabe zur Chefsache erklärt und werden Organisation und Ablauf der orthopädischen Ambulanz in den nächsten Monaten grundlegend überdenken und optimieren. Außerdem klagten viele über den mangelnden Kommunikations- und Informationsfluss zwischen Krankenhaus und Praxis. Auch auf diesem Gebiet hat das Waldkrankenhaus bereits vieles verbessert: Mit dem neuen Klinik- Referenten Gernot Enders schuf die Klinik eine Schnittstelle zwischen Waldkrankenhaus und niedergelassenen Kollegen. Seit Juni 2008 stärkt der gelernte Ernährungswissenschaftler die Zusammenarbeit von stationärem und ambulantem Bereich. Zusätzlich richteten die Mitarbeiter des Krankenhauses das Oberarzttelefon in der Klinik für Orthopädie ein: Eine schnelle Leitung, durch die niedergelassene Kollegen rasch Auskünfte einholen oder unkompliziert stationäre Betten buchen können. transfer Ausgabe 01 Februar

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