Der Bremssimulator. Gesellschaft für Fahrsimulation mbh

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1 Der Bremssimulator Gesellschaft für Fahrsimulation mbh Hohweg 2 D Bremen Telefon / Telefax / Internet Niederlassung Kempten i. All. Laubener Straße Dietmannsried Telefon +49 (0)8374/ Telefax +49 (0)8374/

2 Testen Sie mit unserem Bremssimulator Ihr Reaktionsvermögen und optimieren Sie unter fachkundiger Anleitung Ihr Bremsverhalten, damit Sie bei Ihrer nächsten Vollbremsung den Anhalteweg vor dem Hindernis beenden. Der Bremssimulator wurde in Kooperation mit der Deutschen Verkehrswacht, Kreisverkehrswacht Nordhausen e. V. entwickelt. Die Testbatterie umfasst verschiedene Handlungsaufforderungen: Farbumschlag von Grün über Gelb nach Rot Ertönen eines akustischen Signals Farbumschlag und/oder akustisches Signal Verkehrs-Szenenwechsel Kontextbezogene Gefahrenerkennung Der Bremssimulator zeichnet sich insbesondere durch folgende Ausstattungsmerkmale und Sicherheitsvorteile aus: Messung der Reaktionszeit, getrennte Zeiterfassung von Reaktionsaufforderung bis Fuß vom Gas und Umsetzzeit zum Bremsdruckaufbau Messung des Bremsdrucks Erfassung der richtigen Bremstechnik Ermittlung der erreichten Bremsverzögerung Verlauf des Bremsdrucks über der Zeit Variation der Geschwindigkeit Berechnung des Anhaltewegs in Abhängigkeit von Reaktionszeit, Geschwindigkeit, Bremsverhalten und Straßenzustand Grafische Darstellung des Ergebnisses mit Angabe von wichtigen Messwerten, Kennzahlen und Parametern Möglichkeit einer Hochrechnung bei veränderten Parametern mit grafischer Einblendung und Vergleich mit dem Originalergebnis Möglichkeit der Festeinstellung aller Parameter für den Veranstaltungsbetrieb Eine weitere wichtige Funktion des Bremssimulators betrifft die Demonstration eines Sekundenschlafts oder Ablenkung durch Hantieren mit Navigation, Radio, Handy, Zigarette etc. Dazu werden Straßenszenen eingeblendet, in denen plötzlich Gefahrenszenen auftreten die infolge kurzer Ablenkung nicht wahrgenommen wurden und nun plötzlich ein Hindernis darstellen. Nur eine Vollbremsung kann einen Unfall vermeiden. Seite 2 von 5

3 Mit dem Programm wird das Ziel verfolgt mittels Simulation eine Vollbremsung zu demonstrieren, um in verschiedenen Testsituationen die Einflüsse der maßgeblichen Parameter wie: Geschwindigkeit, in vier Stufen, 30, 50, 100 und 130 km/h Bremsverzögerung, als Funktion der Bremskraft Reaktionszeit, als Summe von: > Gefahrerkennen (Fuß vom Gas) + Umsetzzeit, (Fuß auf Bremspedal inkl. Bremsdruckaufbau) Bremsweg, als Funktion der Straßenbeschaffenheit und Bremsverzögerung Anhalteweg, als Summe von Reaktionsweg und Bremsweg erläutern zu können. Schließlich erfolgt einer Hochrechnung wie sich der Anhalteweg, bei nur geringer Erhöhung der Geschwindigkeit, drastisch vergrößern kann, bzw. um wie viel die Geschwindigkeit reduziert werden sollte, um innerhalb des verfügbaren Anhaltewegs zum Stehen zu kommen. Ergebnisse der Bremssimulation Aufgrund der bestehenden Erwartungshaltung und der vorhersehbaren Testsituation werden, hinsichtlich der erwarteten Reaktionszeit und aufzubringenden Bremskraft, Basiswerte als Mindestanforderungen eingestellt. Diese Werte lassen sich im Einstellungsmenü, je nach Veranstaltung und Zielgruppe, voreinstellen und werden in der Ergebnisgrafik eingeblendet. Seite 3 von 5

4 Nachdem der Proband das Gaspedal in die geforderte Position gebracht hat, wird der Aufforderungstext durch die Anzeige der eingestellten Simulationsgeschwindigkeit ersetzt. Liegt das Testergebnis im erwarteten Toleranzbereich, folgt die Auswertung. Als horizontale Balkengrafik werden Reaktionsweg R, gegliedert nach Erkennungszeit, Umsetzzeit (mit Ansprechzeit der Bremse), und anschließender Bremswegdarstellung B aufgetragen. R + B = A Anhalteweg. Für R, B und A werden sowohl die Wege in m als auch die Zeiten in s, je mit einer gerundeten Dezimalstelle, angegeben. Als weitere Grafik wird die mittlere Bremsverzögerung aufgetragen und zusätzlich als Zahlenwert in m/s 2 angegeben. Dieser Wert führt zu einem Geschwindigkeitsabbau, von der eingestellten Simulationsgeschwindigkeit auf null, dessen Verlauf grafisch dargestellt wird. Der Maßstab dieser Grafik berücksichtigt die eingestellte Geschwindigkeit, und die erwarteten Mindestanforderungen an Reaktionszeit und Bremsverzögerung. So wird nach jedem Test das aktuelle Ergebnis optimal in der Referenzgrafik dargestellt. Nach einer einstellbaren Wartezeit wird eine Hochrechnung aktiviert in der das Gefahrenpotential bei einer selbst geringfügigen Geschwindigkeitserhöhung von 10 km/h veranschaulicht wird. Nach einem Tastendruck auf der Fernbedienung erfolgt der nächste Start. Liegt die gemessene Bremsverzögerung und/oder die Reaktionszeit nicht in dem erwarteten Bereich, wird der aus den Mindestanforderungen berechnete Anhalteweg nicht eingehalten. In der Realität würde das möglicherweise zu einer Kollision führen. Genau dieses wird durch Seite 4 von 5

5 Einblendung einer gesplitterten Scheibe und Aussendung eines dumpfen Knalls signalisiert. Unter Zugrundelegung dieser ungenügenden Leistung, wird nun in der Hochrechnung die Geschwindigkeit simuliert, mit der der Unfall vermeidbar gewesen wäre, im Beispiel oben = 89 km/h. Der Bremssimulator kann in verschiedenen Hardwarekonfigurationen genutzt werden. Verwendete Hardware Adaption reales Straßenfahrzeug Integration in ein Testfahrzeug Nutzung eines Fahrsimulators Verwendung eines Pedalsets Platzbedarf 5 x 2 m 5 x 2 m 2 x 0,8 m 1 x 0,6 m Netzanschluss: 230 V, 50 Hz, 1kW Die Simulation läuft auf einem handelsüblichen PC oder Laptop Die Bilddarstellung erfolgt mit Hilfe eines Flachbildschirms oder Projektors Seite 5 von 5

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