Schlanke Rechner, schlanke Kosten: Mit IT-Outsourcing die Bilanz verkürzen

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1 Schlanke Rechner, schlanke Kosten: Mit IT-Outsourcing die Bilanz verkürzen

2 Fixkosten binden Kapital. Das gilt auch für Computerarbeitsplätze. Mit Thin Clients anstelle der üblichen Arbeitsplatz-PCs lassen sich die Belastungen variabler gestalten. Außerdem sinken die Kosten für Energie und Verwaltung. Mit einem höheren Anteil an variablen Kosten agieren Unternehmen fl exibler, auf veränderte Bedingungen lässt sich schneller reagieren. Das gezielte Outsourcing von Produktion und Dienstleistungen gehört in vielen Bereichen längst zum betriebswirtschaftlichen Instrumentarium. Weitgehend unbekannt ist jedoch, wie umfassend sich vermeintlich fi xe Kostenblöcke in der Informationstechnologie reduzieren und variabler gestalten lassen. Die technologische Steinzeit verlassen Seit den 1980er Jahren ist das gängige betriebliche Arbeitsmittel der PC. Rund fünfundzwanzig Jahre später achten Unternehmen immer mehr auf Nachhaltigkeit, Effi zienz und Ressourcenausnutzung. Und so geraten PCs zunehmend in die Kritik, denn für die typischen Aufgaben sind sie überdimensioniert. Ihr hoher Administrations- und Energiebedarf bindet Personal und Geldmittel in unzeitgemäßem Umfang. Seit Mitte der 1990er Jahre setzt sich deshalb eine Alternative durch, mit der sich Computeranwendungen wesentlich effi zienter bereitstellen lassen. Das Schlagwort heißt Thin Client Computing. Beim Thin Client Computing befi nden sich Anwendungen und Daten ausschließlich im Rechenzentrum. Der Zugriff darauf erfolgt über Thin Clients: schlanke, energiesparende und wartungsarme Computer, die vorwiegend der Datenein- und -ausgabe, aber nicht der Datenverarbeitung und -speicherung dienen. Im Jahr 2008 war bereits etwa jedes neunte betrieblich angeschaffte Desktopgerät in Deutschland ein Thin Client (Quelle: IDC, BITKOM). Der Grund für die Trendwende liegt in der Fähigkeit, die größten Betriebskostenblöcke der betrieblichen Computing-Umgebung dauerhaft um bis zu 80 Prozent zu senken insbesondere die Service- und Support-Aufwendungen, aber auch den Energieverbrauch. Hier entsteht zunehmend Handlungsbedarf, denn Experten rechnen mit einer Verdoppelung des Strompreises in den nächsten fünf bis sieben Jahren (Quelle: ENBW). Des Weiteren senkt ein bedachter Technologiewechsel auch den Personalbedarf, da sich mit dem gleichen Personalbestand zwischen 50 und 70 Prozent mehr IT-Arbeitsplätze betreuen lassen. Und last but not least lassen sich die bereits reduzierten Fixkosten zusätzlich durch Maßnahmen des IT-Outsourcings, wie z.b. Application Service Providing (ASP) oder Software-as-a-Service (SaaS), in variable Kosten verwandeln. Betriebliches Energiesparen im Trend Gemeinsam mit den Energiepreisen steigt auch das Kostenbewusstsein in den IT-Abteilungen. Rechenzentren und IT- Arbeitsplätze müssen effi zienter werden. Dies ist ökologisch und betriebswirtschaftlich umso sinnvoller, je höher der Anteil der IT an den Energiekosten ist. Laut einer von Microsoft beauftragten Umfrage nimmt die EDV bei kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) bis zu einem Drittel der betrieblichen Gemeinkosten ein. Zwei Drittel der befragten KMU gaben deshalb an, bereits beim Energiesparen aktiv zu sein. Allein Energiesparlampen zu installieren, ist keine adäquate Maßnahme. Verglichen mit dem Einsparpotential des Thin Client Computings beeinfl ussen sie den jährlichen Grundverbrauch nur marginal. Im gewohnten PC-Szenario macht der Stromverbrauch etwa ein Drittel der gesamten IT- Betriebskosten aus. Hinzu kommt der Stromverbrauch des zugehörigen Datennetzes, insbesondere der Server, die rund zwei Drittel des Energiebedarfs des gesamten Rechenzentrums verursachen. Was liegt folglich näher, als die verteilte Rechenleistung zu konsolidieren, also vom Schreibtisch der Arbeitnehmer in das Rechenzentrum zu verlagern und ihnen mit schnellen, sicheren und deutlich energieeffi zienteren Endgeräten Zugriff auf dort zentral laufende Unternehmensanwendungen zu gewähren? 2/5

3 Energiekosten variabel gestalten Die bessere Auslastung der Server und der verringerte Personalaufwand senken die IT-Betriebs- und damit die Fixkosten: Pro Anwender wird eine bestimmte Rechenkapazität defi niert, die nach Bedarf stufenweise durch neue Serverhardware auf- oder abgebaut wird. Unter Umständen ist aber mit einem sprunghaften Anstieg der Kosten im Rechenzentrum zu rechnen. Denn der Ausbau eines bereits an der Kapazitätsgrenze operierenden Rechenzentrums kann neue Räumlichkeiten oder leistungsstärkere Kühlsysteme erfordern. Auch die Fixkosten auf der Anwenderseite lassen sich drastisch senken: Laut einer Studie 1 des Fraunhofer-Institut UMSICHT verbrauchen Thin Clients im Vergleich zu PCs um bis zu 50 Prozent weniger Strom und das inklusive Serveranteil. Darüber hinaus lassen sie sich automatisiert und zeitgesteuert ein- und ausschalten, wogegen PC-Nutzer ihre Geräte aus Bequemlichkeit oft auch über Nacht laufen lassen. Erwähnenswert ist, dass das automatisierte Ausschalten der Thin Clients keinerlei Risiko birgt, denn die Daten liegen zu jeder Zeit auf den Servern. Werden Thin Clients gleichzeitig als IP-Telefon (Softphone) verwendet, entstehen weitere Einsparungen bei den Energiekosten. Laut einer Statistik des VAF Bundesverband Telekommunikation e.v. ist der Wechsel auf Voice-over- IP (VoIP) im Vergleich zur gängigen Kombination aus Datennetz und konventioneller Telekom-Anlage am günstigsten, wenn Softphones verwendet werden. Statt Telefon und Computer ist dann nur noch ein Endgerät mit Strom zu versorgen im Falle eines Thin Clients ein besonders energiesparendes. Der Supportkostenblock schmilzt Ein wichtiges Argument für Thin Clients ist der erzielbare Standardisierungseffekt. Im Gegensatz zu der typischen Mixtur aus unterschiedlich dimensionierten und verschieden konfi gurierten PCs sind Thin Clients universell einsetzbare Zugriffsgeräte, die nach Bedarf angeschafft werden und nahezu keinen Installationsaufwand hervorrufen. Welche Programme der jeweilige Anwender benötigt, ist zentral auf dem Server hinterlegt. Der Thin Client holt sich seine Einstellungen nach dem physischen Anschluss automatisch ab. Der Anwender erhält sofort seine gewohnte Arbeitsumgebung. Für PCs typische Manipulationsmöglichkeiten gehen aber gegen null, da sich Setup und physische Zugriffe, wie zum Beispiel mittels USB- Speichersticks, grundsätzlich blockieren bzw. sehr restriktiv gestalten lassen. Diese Eigenschaften minimieren vor allem die Supportkosten, die im Zusammenhang mit entsprechend qualifi ziertem Personal stehen und durch ein internes oder 1 externes Helpdesk anfallen. Diese Aufwendungen besitzen ebenfalls Fixkostencharakter. So muss beispielsweise die IT- Abteilung eines produzierenden Unternehmens unabhängig vom Output immer sämtliche dezentralen Standorte mit Servicefahrten betreuen. Beim Thin Client-Computing entfallen diese nahezu gänzlich. Produktivität, Personal und Outsourcing Eine Wirtschaftlichkeitsanalyse des Fraunhofer-Instituts UMSICHT zeigt, dass sich mit Server Based Computing und Thin Clients bis zu 70 Prozent der Supportkosten gegenüber einem PC-Szenario einsparen lassen. Der Schlüssel hierfür liegt in der standortübergreifenden, zentralen Fernadministration. Der Support kann rein telefonisch oder per Desktop-Spiegelung und Fernwartung abgewickelt werden. Austauschgeräte werden mit der Hauspost versandt und vom betroffenen Mitarbeiter selbst angeschlossen. Administratoren müssen sich nicht länger vor Ort begeben, um Servicepacks oder Patches aufzuspielen. Die Aktualisierung der Thin Clients erfolgt über das Netzwerk automatisiert und zeitgesteuert, beispielsweise nachts. Produktivitätseinbußen durch Soft- und Hardwareinstallationen oder die typische Selbsthilfe der Anwender entfallen somit dauerhaft. Personalkosten sind je nach Unternehmen nur bedingt variabel. Doch je weniger Wartungsaufwand die Computerarbeitsplätze über den gesamten Lebenszyklus hervorrufen, desto geringer fallen auch diese Fixkosten aus. Wird die Betreuung ausgelagert, wandeln sich die verminderten Personalkosten in variable Kosten. Beinhaltet das Outsourcing außerdem externe Serverkapazitäten, können ferner auch keine sprungfi xen Kosten durch zu kleine Serverräume entstehen. Außerdem verkürzt sich mit dem Outsourcing des Rechenzentrums die Bilanz. Abb. 1: Gesamtkostenvergleich PC versus Thin Client Unmanaged PC Managed PC Thin Client Quelle: Fraunhofer UMSICHT / IGEL Technology: PC vs. Thin Client Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (http://it.umsicht.fraunhofer.de/pcvstc/) 3/5

4 Verdoppelung der Nutzungsdauer Auch bei den Beschaffungskosten schneidet das Thin Client Computing besser ab als das althergebrachte PC-Netzwerk. Laut der Wirtschaftlichkeitsanalyse des Fraunhofer-Instituts UMSICHT macht die Hardware im PC-Scenario 51 Prozent der relevanten gesamten Beschaffungskosten aus. Bei Thin Clients sind es hingegen nur 37 Prozent. Dabei geht die Studie zur besseren Vergleichbarkeit in beiden Fällen von jeweils fünf Jahren Nutzungsdauer aus. Realistisch ist hingegen eher eine Nutzungsdauer von drei bis vier Jahren beim PC und sechs bis acht Jahren beim Thin Client. Der Grund für die doppelt so lange Einsatzdauer der Thin Clients: Sie besitzen keine mechanisch anfälligen und daher ausfallträchtigen Bauteile wie Laufwerke oder Lüfter. Die längere Nutzungsdauer entlastet nicht zuletzt auch die Kostenstellen der Anwender. Dort laufen nämlich üblicherweise die anteiligen Aufwendungen für Bestellabwicklung, Erstinstallation, Konfi guration, Aufrüstung und Ersatzteilbeschaffung auf. Auch Servicefälle und damit einhergehende Produktivitätsverluste werden auf diese Konten gebucht. Organisatorische Entlastungen Weitere Beschaffungskosten verursachen häufi g die Softwarelizenzen für Anwender. Sie fallen jährlich an und besitzen daher ebenfalls Fixkostencharakter. Im Thin Client-Szenario ersetzen günstigere Terminalserverlizenzen die sonst üblichen Userlizenzen. Einige PC-typische Programme, wie lokale Firewall- oder Antivirensoftware, fallen sogar ganz weg. Weniger Anwendungen, Softwareversionen und -lizenzen bedeuten gleichzeitig weniger Verwaltungsaufwand. Gemeinsam mit dem Standardisierungseffekt durch universelle Endgeräte entlasten SBC, Desktop-Virtualisierung und Thin Clients somit auch die kaufmännischen Abteilungen. Darüber hinaus lassen sich einmalige, organisatorische Veränderungen mit deutlich weniger Aufwand und Risiko bewältigen. Umzüge oder Fusionen können aufgrund der zentralen Anwendungs- und Datenbereitstellung zeitlich sehr viel schneller abgewickelt werden. Dasselbe gilt für den schnellen Aufbau oder die Verlagerung von Filialen oder Niederlassungen. Somit lässt sich das tägliche Geschäft einfacher und mit einer höheren Verfügbarkeit der Unternehmens-IT aufrecht erhalten. Die richtige Thin Client-Wahl Aus kaufmännischer Sicht bieten SBC und Desktop-Virtualisierung mit Thin Clients zahlreiche Vorteile. Auf der Beschaffungsseite ist vor allem die längere Nutzungsdauer der Endgeräte zu nennen, während sich der Betrieb durch gleichbleibend niedrige Fixkosten auszeichnet. Künftig immer entscheidender ist dabei der geringere Energieverbrauch. Die Möglichkeit zur bedarfsabhängigen Dimensionierung der Serverkapazitäten verleiht dem Konzept außerdem einen variablen Kostencharakter. Outsourcing-Angebote bis hin zur Auslagerung des Rechenzentrums inklusive Thin Client-Leasing gestatten darüberhinaus die dauerhafte Umwandlung in variable Kosten. Nichtsdestotrotz übt aber die Thin Client- Wahl maßgeblichen Einfl uss auf die Höhe des Einsparpotentials aus. Spezialisierte Hersteller wie der deutsche Marktführer IGEL Technology garantieren mit einem weltweiten Support, technologischer Offenheit und umfassender Branchenerfahrung eine große Zukunftssicherheit und kontinuierliches Einsparpotential über die gesamte Nutzungsdauer. Möglichst universelle Lösungen lassen sich ferner daran erkennen, dass sie sowohl aktuelle als auch kommende Technologien wie Desktop-Virtualisierung, SaaS oder Cloud Computing unterstützen. 4/5

5 Das IGEL Universal Desktop-Konzept Ob Server Based Computing, virtuelle Desktops oder Cloud Computing die Universal Desktops von IGEL arbeiten mit unterschiedlichsten zentralen IT-Infrastrukturen zusammen. Für eine hohe Zukunftssicherheit sorgen insbesondere die leistungsfähige Hardware und Grafikperformance der Designgeräte sowie ihre laufend weiterentwickelte Firmware. Die Auswahl des passenden Modells kann bedarfsabhängig und kosteneffizient erfolgen dank diverser Bauformen, Betriebssysteme, alternativer Firmwareausstattungen (Tools, Clients und Protokolle) und zahlreicher Hardware-Optionen. Nicht zuletzt überzeugen die IGEL Universal Desktops durch ihren minimalen Energieverbrauch, lange Einsatzzeiten und die im Lieferumfang enthaltene Remote-Managementlösung IGEL Universal Management Suite. Umfangreiche Peripherieunterstützung IGEL Universal Desktops lassen sich in verschiedenste Peripherieumgebungen einbinden. Mehrere USB-Ports, Audio-Ein- und -Ausgänge sowie mindestens eine DVI-I-Schnittstelle gehören zur Standardausstattung. Dank optionalem Y-Videokabel sind sämtliche Modelle Dualview-fähig, Widescreen-Formate werden ebenfalls unterstützt. Darüber hinaus bietet IGEL USB-Seriell- bzw. USB-Parallel-Adapter, optionale Sockelfüße sowie integrierte Smartcard- Reader und unterstützt externe Sicherheitslösungen. Letztere erweitern die Konnektivität um WLAN und/oder eine zusätzliche serielle- bzw. parallele Schnittstelle. Für einen räumlich flexiblen Einsatz sind neben VESA-Montagevorrichtungen auch Gummifüße für den horizontalen Betrieb erhältlich. Zentrale Großbritannien USA Singapur Hongkong IGEL Technology GmbH Hanna-Kunath-Str. 31 D Bremen Tel +49 (0) Fax +49 (0) IGEL Technology Ltd 1210 Parkview Arlington Business Park Theale Reading Berkshire RG7 4TY UK Tel +44 (0) Fax +44 (0) IGEL Technology America, LLC 2106 Florence Avenue Cincinnati OH USA Tel Fax Kostenfrei (nur US): GET IGEL IGEL Technology Care of: C. Melchers GmbH & Co. Singapore Branch 101 Thomson Road # 24-01/05 United Square Singapore Tel Fax IGEL Technology Care of: Melchers (H.K.) Ltd Shun Tak Centre West Tower Connaught Road C. Hong Kong Tel Fax IGEL ist eine geschützte Marke der IGEL Technology GmbH. Alle Hardware- und Software-Namen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Hersteller. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. 7/2010 IGEL Technology 99-DE-25-1

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