Ein Gegenmodell zum aktuellen System der Rechteverwertung in der Musik- und Filmindustrie

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1 in Ein Gegenmodell zum aktuellen System der Rechteverwertung in der Musik- und Filmindustrie, Freie Software - Nachhaltigkeit in der Wissensgesellschaft 20. Dezember 2005

2 Inhalt in in 4 Schlussbemerkung

3 Problematik I in Unterhaltungsindustrie verschlief den technologischen Wandel Konsumenten wollen Musik, Filme, etc. in digitaler Form beziehen Konsumenten laufen zu Tauschbörsen über Resultat: Tauschbörsen werden massiv bekämpft

4 Problematik II in Filesharing ist technisch nicht zu verhindern Filesharing verletzt das Urheberrecht Wie löst man das Dilemma?

5 Digital Rights Management (DRM) in Idealfall für Unterhaltungsindustrie DRM regelt, wer wie oft ein Musikstück hören kann keine weitere Verbreitung möglich Konsument wird stark beschränkt in seinem Nutzungsverhalten Aber: Kein DRM-System wurde nicht geknackt

6 Pauschalvergütung in Technische Kontrolle durch DRM versagt Lösung: Statt Einzelabrechnung Pauschalvergütung! Nichts Neues in der Musikindustrie: Pauschalabgabe für Radiostationen (erste Hälfte des 20. Jahrhunderts) 1960 mit der Einführung bespielbaren Tonträger Pauschalabgabe auf bespielbare CDs und DVDs Ist das Konzept auch auf Filesharing anwendbar?

7 I in Obligatorische Abgabe auf den Internetzugang (z.b. $5 im Monat) Orientiert sich am Modell des Rundfunks: Für private Zwecke ist das Kopieren legal nichtkommerzielles Tauschen ist erlaubt Hörstatistik statt Downloadstatistik für die Verteilung der Gebühren Was wird alles von der Pauschalabgabe gedeckt?

8 II in Vorteile: Datenschatzfreundlich: Keine Erfassung von Personendaten Kriminalisierung von Filesharen unnötig Für Künstler wird der Online-Vertrieb interessant Kunde kann Format, Qualität, Downloadsoftware, etc. frei wählen

9 III in Nachteile: Pauschale ungerecht: Jeder muss bezahlen Geldverteilung unklar. Gewichtung Filme, Musik, Bücher? Rückschritt gegenüber anderen Anstrengungen z.b. Creative Commons Enteigung der Rechtinhaber: alle können es weiterverbreiten Legale Online-Läden hätten keine Chance mehr

10 PlayLouder MSP in Die Gebühren werden direkt mit dem DSL-Zugang verrechnet Verträge mit Labels (Sony, und Indie-Plattenfirmen) Nutzer dürfen nur untereinander tauschen nicht so frei : Nur DRM-geschützte Dateien sollen getauscht werden dürfen. Nicht kopiergeschütze Dateien sollen durch WMAs ersetzt werden

11 PlayLouder MSP in Die Gebühren werden direkt mit dem DSL-Zugang verrechnet Verträge mit Labels (Sony, und Indie-Plattenfirmen) Nutzer dürfen nur untereinander tauschen nicht so frei : Nur DRM-geschützte Dateien sollen getauscht werden dürfen. Nicht kopiergeschütze Dateien sollen durch WMAs ersetzt werden Fazit: Keine echte!

12 in in Instanz für Verträge und Verteilung des Geldes Direkte Abrechnung durch Provider (ISP) ISP müssten Peer-to-Peer-Netzwerke gegen aussen abschotten Netzwerkverkehr muss analysiert werden

13 in funktioniert nur wenn alle bezahlen Der Ball liegt bei der Musikindustrie/beim Staat Fragen?

14 Literatur in William W. Fisher III. Promises to Keep, Technology, Law and the Future of Entertainment. Berliner Erklärung zu kollektiv verwalteten Online-Rechten: Kompensation ohne Kontrolle. Fairsharing: Urheberrecht, Kopierschutz und Kulturflatrate PlayLouder MSP

15 Lizenz in BY: Diese Präsentation untersteht der Creative Commons Attribution Lizenz.

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