Es gibt Kaffee und Kuchen, der Eintritt ist frei, aber eine. Die Malplaquetstraße 15a liegt zwischen den U-Bahnhöfen

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1 Erzählcafé Wedding Veranstaltungsort: Bürgersaal der bbg Malplaquetstraße 15a Berlin Moderation: Regina Scheer Es gibt Kaffee und Kuchen, der Eintritt ist frei, aber eine kleine Spende erwünscht. Fahrverbindung: Die Malplaquetstraße 15a liegt zwischen den U-Bahnhöfen Nauener Platz, Leopoldplatz und Seestraße Sonnabend, 24. März Uhr Zu Gast: Ekkehard Maaß Ekkehard Maaß, geboren 1951 in Naumburg/Saale hatte in seiner Kindheit engen Kontakt zu sowjetischen Soldaten, die im elterlichen Pfarrhaus ihren Seelenhunger nach menschlicher

2 Wärme stillten. Von ihnen hörte er die Lieder der Moskauer Dichtersänger Wladimir Wyssozki und Bulat Okudshawa, die er übersetzte und bis heute singt. Weil er 1976 Unterschriften gegen die Ausbürgerung seines Freundes Wolf Biermann gesammelt hatte, musste er die Humboldt-Universität verlassen und organisierte in seiner Wohnung in Prenzlauer Berg einen inoffiziellen literarischen Salon, der zu einem Kristallisationspunkt der neuen, unangepassten Künstlerszene in Ostberlin wurde, bespitzelt und unterwandert vom Staatssicherheitsdienst gründete Ekkehard Maaß aus Protest gegen die russischen Kriegsverbrechen in Tschetschenien die Deutsch-Kaukasische Gesellschaft. Seine intensive ehrenamtliche Arbeit hilft tschetschenischen Flüchtlingen in ihren Asylverfahren und begeleitet sie bei der Integration. Er wird aus seinem Leben erzählen und er wird Lieder singen. Sonnabend, 14. April Uhr Zu Gast: Oumar Diallo Geboren wurde er in Guinea-Conakry. In Frankreich studierte er Soziologie, seit 1982 lebt er in Deutschland. Hier war er immer wieder mit Vorurteilen und Klischees über Afrika und Afrikaner konfrontiert gründete er in Berlin Moabit in der Bochumer Straße das Afrika-Haus, er ist Vorsitzender des Trägervereins Farafina, Inspirator, Gastgeber und Hausmeister in einer Person. Das Afrika-Haus ist inzwischen ein wichtiges kulturelles Zentrum Berlins, ein Ort der Begegnung zwischen

3 Deutschen und Afrikanern. Hier wird diskutiert und Wissen vermittelt, hier wächst Verständnis füreinander und hier wird gefeiert. Oumar Diallo, Vater von vier Kindern, ist ein Berliner geworden, aber hat seine afrikanischen Wurzeln nicht gekappt. Darüber wird er uns erzählen. Sonnabend, 28. April Uhr Zu Gast: Özlem Özmen-Eren Sie kam als Zweijährige nach Deutschland, wuchs in Duisburg als ein Gastarbeiterkind auf. Es war nicht selbstverständlich für ihre kurdischen Eltern, die Tochter Abitur machen und studieren zu lassen. Özlem musste früh lernen, sich durchzusetzen. Heute sind ihre Eltern stolz auf sie. Nach dem Studium kam sie im Jahr 2000 als Sozialarbeiterin nach Berlin, arbeitete mit psychisch kranken Jugendlichen. Sie heiratete einen kurdischen Migranten, wurde Mutter zweier Kinder. Mit ihrem Ehemann, dessen Studienabschlüsse in Deutschland nicht anerkannt sind, betreibt sie im Wedding ein beliebtes Café, das Simit Evi in der Müllerstraße. Özlem Eren wird uns von ihrem Weg erzählen, von den Schwierigkeiten, die sie überwinden musste und über das, was für sie ein glückliches Leben ist.

4 Sonnabend, 28. April Uhr Zu Gast: Klaus Erforth Der 1936 Geborene ist ein seit Jahrzehnten in Ost und West arbeitender (u. a. am Berliner Ensemble, am Deutschen Theater), mehrfach ausgezeichneter Theaterkünstler. Und er ist Vater von 6 Kindern, darunter eines Sohnes, der zu den so genannten geistig behinderten Menschen gehört gründete er mit der Mutter dieses Sohnes, seiner damaligen Lebensgefährtin Gisela Höhne, den Verein Sonnenuhr, zu dem das Theater RambaZamba gehört. Seit 1996 arbeitete er zusammen mit der Kostüm- und Bühnenbildnerin Kerstin Janewa innerhalb des Theaters RambaZamba gaben die Schauspieler ihrer Theatergruppe den Namen KALIBANI. Ein afrikanisches Sprichwort sagt: Hast Du vor 20 Jahren einen Baum gepflanzt, dann ist es an der Zeit, einen neuen Baum zu pflanzen. Was abstirbt, stirbt, die Welt hat sich verändert, Menschen ändern sich, Neues sollte ausprobiert werden neu: Das Kunstprojekt Buttmannstraße 17 Achtung Respekt. (Arbeitstitel) Gemeinsam mit Sinti und Roma, mit den Nachbarn verschiedener Nationalitäten versuchen Klaus Erforth, Kerstin Janewa, der Gipsy-Musiker Jonny Herzberg und die KALIBANI ihre Unterschiedlichkeit und Gegensätzlichkeit auszuloten, die Grenzen zueinander zu überschreiten. Klaus Erforth: Eine

5 Vision. Sie braucht Geduld und Phantasie. Jaaa.

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