Unterrichtsplanung: Denkmäler in Hildesheim Die nationale und internationale Bedeutung von Kulturerbe. Stammgruppe 5.5

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1 Unterrichtsplanung: Denkmäler in Hildesheim Die nationale und internationale Bedeutung von Kulturerbe Stammgruppe 5.5 Erste Doppelstunde: Denkmal oder denk mal Was ist das? Einstieg - Brainstorming zu dem Begriff denkmal, welcher anschließend in Denkmal und denk mal differenziert wird; - Der Begriff denk mal kann zu Beginn so an die zusammengeklappte Tafel geschrieben, dass die Trennung durch die Tafelflügeln nicht beabsichtigt aussieht. Dies führt nach der Auflösung sofern die Schüler nicht selbst darauf hinweisen zu der Erkenntnis, dass der Begriff Denkmal als Wortspiel gesehen werden kann, der dazu auffordert mal zu denken denk mal! - Somit werden die SchülerInnen hinsichtlich der gegenständlichen wie erinnerungsspezifischen Dimension eines Denkmals sensibilisiert. Erarbeitung - SchülerInnen strukturieren ihr Brainstorming nach Gegenständen und Erinnerung. Dies wird im Unterrichtsgespräch farblich markiert. Der Zusammenhang zwischen den Gegenständen, die die SchülerInnen zunächst als ein Denkmal benannt haben, und deren Erinnerungswürdigkeit wird im Unterrichtsgespräch herausgearbeitet und exemplarisch durch Linien verdeutlicht. - SchülerInnen entwickeln über die im Brainstorming benannten Denkmale sowie die Abbildungen des Arbeitsblattes (AB) A 1 der Sammlung an Arbeitsblättern der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 1, S. 9 Kriterien für Denkmale Sicherung - Erstellung der Checkliste auf A 1 (s. o.) in schriftlicher Form Hausaufgabe - Erstellt eine Liste von den euch bekannten Denkmalen und prüft, inwiefern die im Brainstorming genannten Gegenstände tatsächlich Denkmale sind. 1 Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Hrsg.) (2010): Kulturerbe macht Schule. Arbeitsblätter für den Unterricht. 3. erw. Aufl., Bonn: Druckerei Gebr. Molberg GmbH.; im Folgenden werden verwendete Arbeitsblätter dieser Quelle zur Vereinfachung mit dem Hinweis auf die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zitiert. 1

2 Unterrichtseinstieg - Brainstorming: Denkmal oder Denk mal! Checkliste: Ein Denkmal: Was ist das? 2

3 Zweite und dritte Doppelstunde: Denkmal = Denkmal? Gruppen von Denkmalen Einstieg - Folie mit den unterschiedlichen Gruppen von Denkmalen: Baudenkmale, Gärten und Parkanlagen, bewegliche Denkmale, Denkmal-Ensembles - Impulse: Beschreibt die Bilder, die ihr auf der Folie seht. Beschreibt Gemeinsamkeiten der Bilder. Erklärt, inwiefern Sie sich voneinander Unterscheiden. Erarbeitung - Unterrichtsgespräch: Einteilung der Denkmale der Folie in die Gruppen von Denkmalen - Partnerarbeit: Ordnet die Denkmale, die ihr in der Hausaufgabe in einer Liste zusammengestellt habt, in die Tabelle der Gruppen von Denkmalen ein. Sicherung - SchülerInnen tragen ihre Ergebnisse vor, die in einer gemeinsamen Tabelle schriftlich an der Tafel festgehalten werden - Die eigene Tabelle wird ergänzt Vertiefung - Gruppenarbeit: AB A 1, Aufg. 4 der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, S. 9 mit Präsentation - Material: 8 Plakate (6 x 4 SchülerInnen + 2 x 3 SchülerInnen in einer Gruppe), Moderationskoffer, Bücher zur Recherche - Wichtig an dieser Vertiefungsphase ist der kreative Spielraum für die Schüler. Ideen, die über die Anfertigung von Plakaten hinausgehen und der Präsentation der schützenwerten Gegenstände, Bauten, etc. dient sollen zugelassen werden. 3

4 Bayern Tourismus Marketing GmbH (Hrsg.) (o. J.): Blick über die Altstadt [Bamberg in Bayern], verfügbar unter: (Zugriff: ). Fagus-GreCon Greten GmbH & Co. KG (Hrsg.) (2014): UNESCO-Welterbe Fagus-Werk. Verfügbar unter: (Zugriff: ). Tourismusverein Gartenreich Dessau Wörlitz e. V. (Hrsg.) (o. J.): Gartenreich Dessau-Wörlitz, UNESCO- Werelderfgoed, verfügbar unter: (Zugriff: ). O.A.: Feuerschiff Elbe 2, verfügbar unter: (Zugriff: ). 4

5 Platzhalter: Fotos der Plakate über schützenswerte Gegenstände sowie weiterer Arbeitsergebnisse zur vorherigen Vertiefungsphase 5

6 Vierte Doppelstunde: Vorbereitung der Expertenbefragung mit dem UNESCO-Präsidenten Walter Hirche Einstieg - Der Begriff UNESCO-Präsident wird als stummer Impuls an die Tafel geschrieben. - Zu erwarten ist, dass die SchülerInnen der Stammgruppe 5.5 bereits von sich aus Fragen zu dem Begriff stellen, wie: Was bedeutet UNESCO? Welche Aufgaben hat der UNESCO-Präsident? etc. Erarbeitung - Unterrichtsgespräch: Anknüpfend an den Einstieg werden die Fragen gesammelt. - Partnerarbeit/Murmelphasen: Um einen regen Ideenfluss zu gewährleisten werden diese Abreitsphasen mit vorherigen Impulsen gelegentlich eingeschoben. Impulse können folgende sein: Denkt nochmal an unser Thema Denkmal. Formuliert zu dem Thema Fragen an den UNESCO-Präsidenten. Entwickelt Annahmen, weshalb der UNESCO-Präsident für unsere Denkmale Sicherung wichtig sein könnte. Formuliert aus diesen Vermutungen Fragen. - Ausgewählte SchülerInnen schreiben die Fragen auf dem Computer mit, damit diese als Fragenkatalog und Arbeitsblatt vor der Expertenbefragung ausgeteilt werden können. Hinweis: Die Ergebnisse der Vorbereitung der Expertenbefragung mit dem UNSECO- Präsidenten Walter Hirche sind dem nachfolgenden Arbeitsblatt zu entnehmen. 6

7 Expertenbefragung mit Herrn Hirche Präsident der deutschen UNESCO-Kommission A: UNESCO-Präsidentschaft 1. Welche Aufgaben hat ein UNESCO-Präsident? 2. Wie finden Sie es, UNESCO-Präsident zu sein? 3. Muss ein UNESCO-Präsident Englisch sprechen können? 4. Wie viele Sprachen sprechen Sie? 5. Warum wollten sie UNESCO-Präsident werden? B: Die UNESCO 1. Wie lange gibt es die UNESCO schon? 2. Warum wurde die UNESCO gegründet? 3. Was ist die UNESCO? C: Denkmale 1. Warum sind bestimmte Gebäude von der UNESCO geschützt? 2. In wie vielen Ländern gibt es UNESCO-Welterbestätten? 3. Wie viele Denkmale wurden von der UNESCO geschützt? 4. Mussten Sie oft ins Ausland zu den Denkmalen reisen? 5. Sind sie Meinung, dass UNESCO-Welterbestätten in Hildesheim bei Bürgerinnen und Bürgern anerkannt sind und wahrgenommen werden? 6. Warum ist der Marktplatz in Hildesheim nicht von der UNESCO geschützt, der Dom und die Kirche St. Michael dagegen schon? 7. Wie schützt man wertvolle Denkmale? D: Persönliches 1. Haben Sie eine Familie? 2. Haben Sie Hobbies? 3. Wie alt sind Sie? 4. Mögen Sie Ihren Beruf? 5. Was halten sie von der Robert-Bosch-Gesamtschule? 7

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