Manual C c Rückpositiv C c Pedal C g

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1 Marc Schaefer Die Rekonstruktion der Silbermann-Orgel in Villingen Der Bau der Villinger Orgel Der Vertrag zum Bau einer neuen Orgel für die Benediktinerkirche St. Georgen in Villingen wurde am 14. Januar 1751 zwischen Abt Hieronymus einerseits und den Brüdern Johann Andreas und Johann Daniel Silbermann anderseits geschlossen. Diese hatten 1749 in der sog. Neuen Kirche, der ehemaligen Dominikanerkirche, in Straßburg ihr bisher größtes Werk gebaut, mit 45 Registern. Es sollte nur noch durch das Werk in St. Blasien mit 47 Registern übertroffen werden. In Villingen wurde folgende Disposition geplant: Manual C c Rückpositiv C c Pedal C g Montre 8 Bourdon 8 Subbass 16 Bourdon 8 Prestant 4 Octavbass 8 Prestant 4 Flutte 4 Trompette 8 Nazard 2 2/3 Nazard 2 2/3 Doublette 2 Doublette 2 Tierce 1 3/5 Tierce 1 3/5 Cornet 5fach Mixtur 3fach Fourniture 3fach Cymbale 3fach Voix humaine 8 1 Tremulant (Tremblant doux) Manualkoppel 3 Blasbälge, 6 Schuh lang, 3 Schuh 4 Zoll breit, mit 7 Falten Stimmung im Kammerton oder sog. italienischen Ton (= 415 Hz) Der vereinbarte Preis der Orgel war 2600 Gulden. Ferner übernahm die Abtei die Kosten für den Bau des Orgelgehäuses, für den Transport der Orgel sowie Kost und Logis für drei Personen in den drei Monaten der Aufstellung und Stimmung der Orgel. Der Vertrag ist in der Handschrift Johann Andreas Silbermanns erhalten. Offenbar wurde die Orgel nicht nach diesem Vertrag ausgeführt. Es müssen nachträgliche Vereinbarungen getroffen worden sein; davon fehlt leider jede Spur. Es existiert jedoch eine Beschreibung der gebauten Orgel, ebenfalls in der Handschrift Johann Andreas Silbermanns. Daraus ist ersichtlich, dass die Orgel größer gebaut wurde als ursprünglich vereinbart. Ferner gibt der Arbeitsbericht Silbermanns Aufschluss über den Bau, der in vier Etappen verwirklicht wurde: 1) 1752: Bei der Ausführung des ersten Bauabschnittes wurden folgende Register zusätzlich eingebaut: im Manual Bourdon 16 und Siflet 1, im Rückpositiv Cromhorne 8. Ferner wurde im Manual der Platz für Trompette 8 vorgesehen. Der Pedalumfang wurde auf c erweitert. 2) 1753: Die im Manual vorgesehene Trompette 8 wurde eingebaut. 3) 1758: Der Echo-Diskant wurde hinzugefügt sowie der zweite Tremulant (Tremblant fort). 4) 1759: Der Echo-Bass wurde hinzugefügt. So kam schließlich folgende endgültige Disposition zustande, wie sie in der Beschreibung Johann Andreas Silbermanns zu lesen ist:

2 Manual C c Rückpositiv C c Echo Bass C h Pedal C c Bourdon 16 Bourdon 8 Bourdon 8 Subbass 16 Montre 8 Prestant 4 Fagottbass 8 Octavbass 8 Bourdon 8 Flutte 4 Trompette 8 Prestant 4 Nazard 2/3 Echo Diskant c - c Nazard 2 2/3 Doublette 2 Bourdon 8 Doublette 2 Tierce 1 3/5 Prestant 4 Tierce 1 3/5 Fourniture 3fach Nazard 2 2/3 Siflet 1 Cromhorne 8 Doublette 2 Cornet 5fach Tierce 1 3/5 Fourniture 3fach Cymbale 3fach Trompette 8 Voix humaine 8 Tremblant doux, Tremblant fort Manualkoppel 3 Bälge, 6 Schuh lang, 3 Schuh 4 Zoll breit, mit 7 Falten Stimmung im Kammerton Zweifellos war Pater Coelestin Wahl die treibende Kraft bei diesen Erweiterungen. Er war sachkundig in Fragen des Orgelbaus und wirkte als Berater von Fürstabt Martin Gerber bei der Planung und beim Bau der großen Silbermann-Orgel der Abtei Sankt-Blasien in den Jahren 1772 bis Das Orgelgehäuse in Villingen wurde durch den dortigen Schreinermeister Martin Herrmann angefertigt. Dieser reiste am 14. April 1751 nach Straßburg, um bei Silbermann die nötigen Angaben einzuholen. Mit der Ausführung war Silbermann nicht ganz zufrieden. Er berichtet, er wäre wegen denen wunderlichen Grümmen und Unfleiß viel gehintert worden [und] hätte fast 1/2 Tag wegen unfleiß[igen] Corpore zu thun gehabt. Martin Herrmann ist auch der Erbauer des Orgelgehäuses der Riepp-Orgel in Ottobeuren und der Chororgel in Zwiefalten. Beim Bau der Villinger Orgel stand Johann Andreas Silbermanns jüngerer Bruder Johann Daniel nicht mehr zur Verfügung. Er war inzwischen nach Freiberg übergesiedelt. So arbeitete Johann Andreas jüngster Bruder Johann Heinrich mit, sowie die Gesellen Niemeyer und Imberger. Der Aufbau, Intonation und Stimmung wurde am 10. April 1752 begonnen und am 25. Mai abgeschlossen. Die Arbeit begann jeweils um 5 Uhr morgens und endete ein Viertel vor 7 Uhr abends. Bei den weiteren Etappen folgten noch andere Gesellen und Mitarbeiter. Im Anschluss an den vollendeten Orgelbau beschloss Abt Coelestin, das Innere der Kirche auszuziehren. Im April 1760 schloss er einen Vertrag mit Johann Michael Schmadl aus Bregenz. Das Orgelgehäuse sollte marmoriert und die Schnitzereien vergoldet werden. Die Arbeit wurde noch im gleichen Jahr ausgeführt. Silbermann bekam die gefasste und vergoldete Orgel erst drei Jahre später zu sehen; er scheint nicht besonders beeindruckt gewesen zu sein. Allgemein wurden seine Gehäuse nur mit Firnis behandelt. Das weitere Schicksal der Villinger Silbermann-Orgel Im Zuge der Säkularisation 1806 wurde das Benediktinerkloster Villingen aufgehoben. Großherzog Karl Friedrich von Baden beschloss 1808, die Orgel in die neue evangelisch-

3 lutherische Kirche in Karlsruhe zu übertragen. Zuvor hatte er den Orgelbauer Johann Ludwig Bürgy aus Durlach und den Baumeister Fischer beauftragt, verschiedene verfügbare Orgeln zu besichtigen und zu beurteilen. Neben Villingen kamen die Orgeln in St. Peter im Schwarzwald und in Tennenbach in Frage. Die Villinger Orgel wurde vorgezogen. Dabei wurden flüchtige Skizzen der Gehäuse angefertigt. Der Transport erfolgte Die verschiedenen Ladungen, auf mehreren Fuhren, wurden genau inventarisiert. Die Aufstellung begann erst 1814 und wurde 1815 beendet. Es folgten mehrere Umbauten: 1829, 1842, 1852, 1859 und erfolgte ein Neubau, der schließlich einem Bombenangriff 1944 zum Opfer fiel. Von der ehemaligen Silbermann- Orgel blieb nichts übrig. In Villingen jedoch war die ehemalige Benediktinerkirche erhalten geblieben. Sie wurde als Feldspital und später als Salzlager benutzt. Eine Schwarzwälder Industrie-Ausstellung fand 1858 und 1876 darin statt diente sie bei einem Militär-Manöver 300 Soldaten als Quartier. Erst wurde sie während der Renovierung des Villinger Münsters wieder als Kirche benützt konnte die Münsterpfarrei die ehemalige Benediktinerkirche als Eigentum erwerben wurde eine große Renovierung des Innenraums in Angriff genommen. Die Farbfassung, die 1760 durch Johann Michael Schmadl angelegt worden war, wurde freigelegt und ergänzt. Der damalige Bezirks- und Münsterkantor Stephan Rommelspacher ergriff die Initiative, die Silbermann-Orgel zu rekonstruieren. Die Rekonstruktion 1994 wurde eine Sachverständigen-Kommission gegründet, mit Bezirkskantor Stephan Rommelspacher, Prof. Dr. Hans Musch als Sachverständiger der Erzdiözese Freiburg, Prof. Christoph Bossert, Trossingen, Andrea Marcon, Trossingen (der später ausschied) und dem Unterzeichneten. In der 1997 erstellten Lastenbeschreibung war zu lesen: Die Rekonstruktion soll als strenge Kopie verstanden werden. Sämtliche Maße, Mensuren, Details der Konstruktion, Behandlung des Materials, Herstellung usw. sollen als genaueste Kopie anhand von Originalen ausgeführt werden. Der Standort der jeweiligen Originale wird [ ] angegeben. Der Aufwand für Messungen, Mensur-Aufnahmen und sonstigen Untersuchungen an den jeweiligen Originalen ist im Angebot zu berücksichtigen. Obwohl einige Mensuren übermittelt werden, wird es nötig sein, die Objekte selbst zu untersuchen. Es soll möglich gemacht werden, dem Pfeifenmacher Originalpfeifen als Vorbild zur Verfügung zu stellen. [ ] Die Intonation soll sich nach den Silbermannschen Gepflogenheiten richten. Der Arbeitsbericht Johann Andreas Silbermanns wird zur Verfügung stehen. Änderungen in der Disposition Für die definitive Ausschreibung wurden folgende Erweiterungen beschlossen: - Der Umfang der Manuale wurde von c auf d erweitert. Johann Andreas Silbermann selbst hatte das 1765 in Mulhouse getan, auf Wunsch der dortigen Verantwortlichen. Er bemerkt dazu: Wan ein Organist nach denen heutigen Componisten spielen will, so können diese beiden Claves cs und d wohl gebraucht werden. Von diesem Zeitpunkt an baute Johann Andreas Silbermann seine Klaviaturen regelmäßig bis d, mit wenigen Ausnahmen. - Der Pedalumfang wurde von c auf d erweitert. Albert Schweizer hatte 1908 an der Orgel der Thomaskirche in Straßburg und 1955 an der Orgel in Marmoutier eine solche Erweiterung empfohlen. Ferner hatte man eine Benutzung der rekonstruierten Orgel durch die Musikhochschule Trossingen im Auge.

4 - Im Manual wurde eine Flutte 4 hinzugefügt, wie in der Orgel zu Soultz Im Rückpositiv wurde ein Larigot 1 1/3 hinzugefügt, nach dem Vorbild von Soultz 1750, Colmar Münster 1755, Straßburg St. Johann 1763, Schlettstadt St. Georg 1768 und St. Blasien 1772/75. - Das Pedal wurde um folgende Register erweitert: Prestant 4, Bombarde 16 und Clairon 4. Silbermann hatte das in einigen seiner größeren Orgel getan. - Eine Pedalkoppel zum Hauptwerk wurde zusätzlich eingebaut. Johann Andreas Silbermann hat nachweisliche keine Pedalkoppeln gebaut, jedoch aber Pedaltransmissionen. Auch hier wurde die Verwendung der Orgel als Unterrichtsinstrument berücksichtigt. Der Auftrag zu dieser Rekonstruktion wurde 1998 nach mehreren Exkursionen und Beratungen an die Firma Gaston Kern in Hattmatt (Elsaß) erteilt. Zu diesem Zeitpunkt war der noch selbstständige Betrieb unter dem Namen Manufacture d Orgues Alsacienne bekannt. Gehäuse-Rekonstruktion Das durch Meister Herrmann gebaute Gehäuse konnte nicht in dieser Form rekonstruiert werden. Die verfügbaren Daten waren dazu nicht ausreichend. Sie bestanden aus: - dem noch vorhandene Ausschnitt für das Rückpositiv in der Emporenbrüstung, - den Maßangaben im Bericht des Bauinspektors Fischer von 1809, - der Skizze des Hauptwerksgehäuses von 1812 ( ohngefähre Darstellung der Orgel in der Stiftskirche St. Georg zu Villingen ), - der Grundriss-Skizze von Abt Coelestin Wahl von 1772 in der Orgelakte St. Blasien. Es wurde beschlossen, ein bestehendes Silbermann-Gehäuse nachzubauen. Die Wahl fiel auf die Anlage in Mulhouse St. Jean. Diese entsprach dem sog. Pairiser Riß mit 3 Türmen im Hauptwerk (der große in der Mitte) und 3 Türmen im Rückpositiv (der kleine in der Mitte). Johann Andreas Silbermann hatte die Orgel in Mulhouse für die dortige Stephanskirche 1765/1766 gebaut. Sie bot übrigens den Vorteil, dass hier zum ersten Mal Klaviere mit 51 Tönen gebaut wurden. Der Mittelturm des Hauptwerks war allerdings bei der Übertragung gekürzt worden. An Hand der Proportionen und mit Heranziehung anderer Gehäuse dieses Typs konnten die ursprünglichen Maße wieder hergestellt werden. Das Gehäuse, inklusive der Schnitzereien, wurde genau vermessen und exakt nachgebaut. Das Rückpositiv-Gehäuse passte übrigens genau in den Ausschnitt in der Emporenbrüstung. Sämtliche Oberflächen wurden von Hand gehobelt und mit der Ziehklinge abgezogen. Die Eichenteile wurden mit Firnis behandelt. Windladen Die Windladen wurden anhand einiger vorhandener Beispiele getreu nachgebaut. Die Windladen sind aus massivem Eichenholz, mit Ausnahme der Schiede in den Pedal-Laden, die aus Tanne sind. In Anbetracht der klimatischen Verhältnisse wurden die Fundamentplatten vorbeugend aus quer verleimten, speziell angefertigten Eichefurnieren angefertigt. Die Ventile, aus Eiche, sind doppelt beledert. Die Maße sind durchwegs die gleichen, sowohl im Bass als im Diskant. Im Hauptwerk haben die Töne C Fis Doppelkanzellen mit einer Öffnung im Schied. Im Pedal sind durchwegs Doppelkanzellen vorhanden. Für die Ventilfedern wurde Stahl statt Messing verwendet, wegen größerer Dauerhaftigkeit. Die Pulpeten sind aus Leder. Sicherheitshalber wurden die Stöcke, aus Eiche, an der Unterseite mit dünnen Dichtungsringen versehen.

5 Die Schleifen, ebenfalls aus Eiche, sind an der Unterseite beledert. Sie wurden mit Graphit ( Bleyertz ) behandelt. Die Stöcke sind mit Schmiedenägeln befestigt. Die Kondukte sind aus gelötetem Blei. Die Rasterbretter sind aus Lindenholz. Spielanlage und Mechanik Der Spielschrank wurde nach Vorbildern nachgebaut. Die Manualtasten sind aus jahrhundertealtem Eichenholz (aus einem abgebrochenen Fachwerkhaus) gefertigt. Die Untertasten sind mit Ebenholz belegt, die Obertasten mit Knochen. Die Pedaltasten wurden nach Vorbildern angefertigt. Die Koppel Hauptwerk/Pedal ist eine Trakturkoppel. Bei angekoppeltem Rückpositiv wirkt sie nur auf das Hauptwerk. Der Zug wurde unter dem Klaviaturboden angelegt, wie bei den Pedalregistern in Ebersmunster. Die Registerzüge, aus Eiche, befinden sich in vertikalen Reihen links und rechts der Klaviaturen. Die Registerzugknöpfe sind aus Birnbaum. Die Züge zu Echo-Bass und Echo- Diskant befinden sich links und rechts des Notenpults. So auch der Zug zum Tremblant fort, der nachweislich gleichzeitig mit dem Einbau der Echo-Bass-Abteilung installiert worden war. Die Züge zum Rückpositiv befinden sich, wie immer bei den Silbermanns im Elsass, direkt an der Rückseite des Rückpositivs. Windanlage Die drei Keilbälge wurden nach Silbermanns Maßangaben mit 7 Falten gebaut. Sie liegen hinter der Orgel auf einem erhöhten Bühnlein. Das Gestell wurde nach dem Vorbild von Châtenois gebaut. Die Gewichte sind in Holzkästchen eingeschlossen. Die Bälge können über Rollen mit Seilen aufgezogen werden. Für den Normalbetrieb ist ein Ventilator vorhanden, der mit einer Drossel an einen Balg angeschlossen ist. Ein zweiter Balg geht mit, als sog. Gumpbalg. Der dritte Balg bleibt liegen. Die Kanäle sind aus Nadelholz. Der Winddruck beträgt 70 mm. Pfeifenwerk Die Mensuren wurden mit erheblichem Aufwand über Jahre ermittelt. Bei den Messungen der Metallpfeifen wurde immer auch der Umfang gemessen. Bei den Berechnungen wurde das von Silbermann verwendete französische Fußmaß angewendet. So treten einfache Verhältnisse zutage. Die Mensuren können als relativ eng bezeichnet werden. Die Aufschnitte sind relativ hoch (ein Drittel bei den Mixturen). Bei der Rohrflöte 4 im Positif ist die Labierung 1 : 3,6. Metallpfeifen: - Die Prospektpfeifen bestehen aus 95 % Zinn. - Die Körper der Innenpfeifen aus Zinn bestehen aus 87,5 % Zinn. Die Füße sind aus 95 % Blei. Die Kerne sind ebenfalls aus Blei. - Die Bleipfeifen sind aus 95 % Blei. - Die Platten alle Metallpfeifen wurden auf Tuch gegossen und mit der Hand gehobelt. - Die Wandstärke aller Metallpfeifen nimmt nach oben ab. - Die Platten für die Bleipfeifen wurden gehämmert, danach abgerieben und mit der Ziehklinge abgezogen. - Alle gedeckten Metallpfeifen sind zugelötet.

6 - Alle offenen Pfeifen sind auf Ton geschnitten, mit Ausnahme der Prospektpfeifen. Für die Rekonstruktion des Registers Fagottbass 8 im Echo gab es kein Vorbild, nachdem ich nachgewiesen habe, dass der Fagottbass in Arlesheim nicht von Johann Andreas Silbermann sondern von George Wegmann 1840 stammt. Der Nachbau erfolgte nach der Beschreibung Ignaz Bruders (1829), der Silbermanns Fagottbass von 1777 in St. Märgen gesehen hatte. Für die Bombarde 16 konnte nur bedingt die Bombarde der Orgel von Marmoutier, die Johann Andreas Silbermann 1764 eingebaut hatte, als Modell dienen. Aus Platzgründen wurden die Becher nicht quadratisch sondern leicht rechteckig gestaltet. Bekanntlich hat Silbermann die Füße der Metallpfeifen von vornherein zugethrät. Um die streng konische Spitze, die mit modernen Maschinen entsteht, zu vermeiden, wurde ein spezielles Gerät nach Dom Bedos angefertigt. So konnte die gleiche Form wie bei Silbermann erzielt werden. Holzpfeifen: - Die Pfeifen von Bourdon 16, Bourdon 8 im Hauptwerk und im Rückpositiv sind aus Tanne mit Vorderblatt aus Eiche. - Die 24 Pfeifen des Bourdon 8 im Echo-Bass sind ganz aus Eiche. Zu bemerken ist, dass jeweils zwei Pfeifen die gleiche Mensur haben: C und Cs, D und Ds usw. - Die Pfeifen von Subbass 16 und Oktavbass 8 im Pedal sind aus Tanne. Die Pfeifen des Oktavbass 8 sind auf Ton geschnitten, ohne Stimmvorrichtung. Intonation und Stimmung Der wichtigste Parameter ist hier der Winddruck. Er wurde auf 70 mm festgelegt. Die Tonhöhe beträgt 415 Hz. Silbermann hat ab 1752 im Zusammenhang mit der Umstellung auf den Kammerton neue Mensurverhältnisse geschaffen. Deshalb wurden für die Berechnung der Mensuren in erster Linie Orgeln in Kammerton-Stimmung herangezogen: Arlesheim 1761, Châtenois 1765, Ettenheimmünster 1769, Bouxwiller 1778, Blodelsheim 1779, Strasbourg Saint-Pierre-le- Jeune 1780, Molsheim 1781 und Gries Das Klangbild ist wesentlich heller als bei früheren Orgeln. Der Klang der rekonstruierten Orgel liegt näher an Arlesheim als an Ebersmünster. Die Temperierung ist gleichschwebend, von Neidhardt 1724 für den Hof genannt. Aus verschiedenen Äußerungen Silbermanns geht hervor, dass er zur gleichschwebenden Temperierung tendierte. Dies setzt eine rasche Entwicklung voraus. Wenn Andreas Silbermann in Marmoutier 1710 noch nahe bei der Mitteltönigkeit lag, so kann die Entwicklung ca als abgeschlossen gelten. Der Orgelbauer Martin Bergäntzel aus Ammerschwihr im Ober-Elsaß, der als Nachahmer von Johann Andreas Silbermann gilt, praktizierte 1770 die gleichschwebende Stimmung. Die rekonstruierte Orgel wurde am 21. September eingeweiht. Insgesamt sind für den Orgelbau Arbeitsstunden zu rechnen. Die Orgel wurde ausschließlich privat finanziert, ohne jeglichen Zuschuss. Wichtig war eine Aktion für Patenschaften sowohl für Pfeifen als auch für verschiedene Orgelteile.

7 Quellennachweis: Marc Schaefer (Hrsg.), Das Silbermann-Archiv. Der handschriftliche Nachlass des Orgelmachers Johann Andreas Silbermann ( ). Winterthur Hans Musch, Stephan Rommelspacher und Marc Schaefer, Die Rekonstruktion der Silbermann-Orgel von 1752 in der Benediktinerkirche Villingen. Eine Dokumentation. Villingen-Schwenningen Hans Musch, Der Nachbau der Orgel des Johann Andreas Silbermann von in der ehemaligen Benediktinerkirche St. Georg zu Villingen, in: Ars Organi, März 2004, S

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