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1 Bieteranfragen zum Offenen Verfahren Weiterentwicklung und Betrieb des BIBB-Internetangebotes vom Dieses Dokument wurde zuletzt geändert am: Übersicht: a) Vergabeverfahren / Vertragsunterlagen Seite 1 b) Losübergreifende Fragestellungen Seite 3 c) Los 1 Seite 7 d) Los 2 Seite 9 e) Los 3 Seite 11 a) Vergabeverfahren / Vertragsunterlagen 1. EVB-IT Verträge Müssen die EVB-IT Verträge von den Bietern ausgefüllt und mit dem Angebot eingereicht werden? Nein. Die EVB-IT Verträge werden vom BIBB ausgefertigt und nur den Bietern übersandt, die den Zuschlag erhalten sollen. Die veröffentlichten Dokumente dienen zunächst der Information der Bieter, um über Art und Umfang der vertraglichen Regelung zu informieren. 2. Angebot für Einzellose Darf man als Bieter auch nur für ein Los ein Angebot unterbreiten? Z.B. nur für Los 1, nur für Los 2 oder nur für Los 3? Ja. Die Bieter haben die Möglichkeit Angebote für die einzelnen Lose abzugeben. Bewerber die Angebote für zwei oder drei Lose abgeben möchten, geben die Angebote ebenfalls für jedes Los einzeln ab. Die Abgabe eines Gesamtangebotes für alle 3 Lose - ist nicht zulässig. Die Angebote sind - je Los - in einem verschlossene Umschlag einzureichen, der wie folgt zu beschriften ist: Nicht öffnen - enthält Angebot: WEB RV Los 1 Design Nicht öffnen - enthält Angebot: WEB RV Los 3 Hosting Bundesinstitut für Berufsbildung Bundesinstitut für Berufsbildung Frau Sellentin Frau Sellentin Robert-Schuman-Platz 3 Robert-Schuman-Platz Bonn Bonn Nicht öffnen - enthält Angebot: WEB RV Los 2 Entwicklung Bundesinstitut für Berufsbildung Frau Sellentin Robert-Schuman-Platz Bonn 1

2 36. Musterangebotstext Gehen wir Recht in der Annahme, dass die im Dokument Musterangebotstext genannten Vertragsbestandteile so zu verstehen sind, dass der genannte EVB-IT Vertrag in Verbindung mit den dazugehörenden Ergänzende Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Dienstleistungen - EVB-IT Dienstleistung - gilt? Ja, der EVB-IT Dienstvertrag ist Bestandteil der Vertragsunterlagen. 45. Allgemeine Vertragsbedingungen Könnten Sie bitte darlegen, wie sich die Rangfolge der verschiedenen Dokumente verhält (Angebot, Leistungsbeschreibung etc.)? Die Rangfolge ergibt sich aus den Ausschreibungsunterlagen. Danach gelten als Vertragsbestandteile in der nachstehenden Rangfolge: 1. Musterangebotstext 2. Leistungsbeschreibung 3. Angebot des Auftragnehmers auf der Grundlage der Leistungsbeschreibung(incl. Kostenplan) 3.a nur für Los 3:Vereinbarung über die Datenverarbeitung im Auftrag gem. 11 BDSG 4. EVB-IT Dienstvertrag mit den Ergänzenden Vertragsbedingungen 5. Erklärung über die finanzielle Situation des Bieters 6. Bietererklärung (EU-Verfahren) 7. Allgemeine Vertragsbedingungen des Bundesinstituts für Berufsbildung 8. Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) 58. Los 1: Arbeitsprobe Kommt es zum Ausschluss, wenn man als Agentur einzig anhand von Referenzen darstellt, was man kann? Demnach man nicht bereits eine Idee für die neue bibb.de-seite erarbeitet? Nein, es kommt nicht zum Ausschluss. Die Qualität der Arbeitsprobe ist ein Bewertungskriterium. Dabei werden die Berücksichtigung von Anforderungen, Wirkung und Kreativität bewertet. Es bleibt Ihnen überlassen, wie Sie die Arbeitsprobe gestalten. Im Allgemeinen wird sich aber die gestalterische Umsetzung besser mit individuellen Entwürfen (z. B. erster Entwurf für die Startseite und/oder facettenhafte Umsetzung von Eckpunkten der Konzeption) belegen lassen. 2

3 b) Losübergreifende Fragestellungen 29. Bietergemeinschaften / Arbeitsgemeinschaften In der Ausschreibung erläutern Sie die Möglichkeit für Bietergemeinschaften / Arbeitsgemeinschaften. Besteht generell auch die Möglichkeit, dass statt der Bildung einer formalen Bietergemeinschaft ein Unternehmen als "Generalunternehmer" und einziger Bieter gegenüber dem BIBB auftritt, für einen kleineren Teilauftrag der Ausschreibung (einmalige Arbeiten) aber zusätzliche externe Unterstützung mit hoher Expertise im Interesse des bestmöglichen Ergebnisses für den Auftraggeber hinzuzieht (und für diesen Dritten und seine Leistungen in jeder Hinsicht voll einsteht und sie abrechnet als wären die Leistungen unmittelbar von eigenen Mitarbeitern erbracht)? Ja, grundsätzlich ist dies für einmalige Arbeiten möglich. Sie können Unterauftragnehmer einbeziehen, um Expertise zu bündeln. Bitte beachten Sie aber Einschränkungen, die sich aus den Anforderungen der Leistungsbeschreibung ergeben. Für Los 2 und 3 muss gewährleistet sein, das mögliche Unterauftragnehmer die Sicherheitsanforderungen und Standards wie in der Leistungsbeschreibung erläutert erfüllen. Bitte beachten Sie zum Los 3: Unterauftragnehmer dürfen nur mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers tätig werden. (Seite 35, der Leistungsbeschreibung) 30. Anzuwendende Standards der BITV Gehen wir recht in der Annahme, dass die Anforderungen der BITV 2.0 in Priorität 2 umgesetzt werden sollen? Ja, für das Kernangebot wird Priorität II zugrunde gelegt. Sofern es sich nicht um zentrale Navigations- und Einstiegsangebote handelt, kann in Teilbereichen (z.b. bei speziellen Datenbanken) und Fachportalen des BIBB Priorität I umgesetzt werden. 31. Redaktionelle Anforderungen der BITV Inwiefern sind Einfache Sprache nach BITV 2.0 Anforderung und leichte Sprache nach BITV 2.0 Anlage 2 zu berücksichtigen? Die Umsetzung der Anforderung wird weitgehend durch die Internetredaktion des BIBB, also den Auftraggeber geleistet. Im Rahmen der in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Arbeitspakete sind möglicherweise entsprechende redaktionelle Zulieferungen des Auftraggebers zu bearbeiten. 32.Entwicklung des Screendesigns Gehen wir recht in der Annahme, dass bei der Erarbeitung der visuellen Kommunikationsstrategie/des Screendesigns ein nutzerzentrierter Ansatz verfolgt werden soll, bei dem Endbenutzer in die Entwicklung einbezogen werden? Sie können den Ansatz in Ihrem Vorgehensmodell und Ihrer Konzeption darlegen. Das BIBB möchte mit dem neuen Internetauftritt die Nutzerorientierung verbessern. 3

4 33. Kommentierung der Machbarkeitsstudie Gehen wir Recht in der Annahme, dass die Kommentierung des Abschlussberichts / Vorschläge zur Umsetzung vom Basis unserer Konzeptionierung ist? Ja, das ist richtig. 34. Zielgruppenspezifisches Modell Gehen wir Recht in der Annahme, dass der von Ihnen favorisierte Ansatz "Zielgruppenspezifisches Modell" (Szenario 2) konzeptionell ausgearbeitet werden soll? Ja. Als Weiterentwicklung dazu finden Sie den letzten Stand des von uns ausgearbeiteten Drahtgittermodells (Grobplanung) in Anlage 3 der Leistungsbeschreibung. 35. Nebenangebote Unter Punkt 4.7 Informationen zur Angebotsabgabe der Leistungsbeschreibung erklären Sie, dass Nebenangebote, wenn sie grundsätzlich gleichwertig zum Hauptangebot sind eingereicht werden können. Des Weiteren sollen die Bieter die Vergleichbarkeit nachweisen. Wann sind Angebot und Nebenangebot gleichwertig, welche Kriterien legen Sie hier zugrunde? Nebenangebote müssen die gleichen formalen Voraussetzungen wie das Hauptangebot erfüllen. Unter den Ziffern 4.7, 5.7 und 6.7 der Leistungsbeschreibung wird ausgeführt, welche Informationen wir zur Bewertung Ihrer Angebote (Hauptangebote/ Nebenangebote) benötigen. Im Nebenangebot können sachgerechte Alternativen angeboten werden. Bitte beachten Sie, dass verbindliche Anforderungen der Leistungsbeschreibung auch von Nebenangeboten zu erfüllen sind. 37. Unterauftragnehmer Wenn der Einsatz von Subunternehmen geplant ist, welche Unterlagen benötigen Sie von dem Unternehmen? Sie können Unterauftragnehmer einbeziehen, um Expertise zu bündeln. Bitte beachten Sie aber Einschränkungen, die sich aus den Anforderungen der Leistungsbeschreibung ergeben. Für Los 2 und 3 muss gewährleistet sein, dass mögliche Unterauftragnehmer die Sicherheitsanforderungen und Standards wie in der Leistungsbeschreibung aufgeführt erfüllen. Entsprechend der Leistungsbeschreibung sind Bieter gehalten, dies nachzuweisen. Bitte beachten Sie zum Los 3: Unterauftragnehmer dürfen nur mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers tätig werden. (Seite 35 der Leistungsbeschreibung) Die Zustimmung kann verweigert werden, wenn Anhaltspunkte bestehen, dass eine Umsetzung der Leistungsbeschreibung mit dem Unterauftragnehmer gefährdet ist. Besondere Unterlagen von Unterauftragnehmern sind im Rahmen der Angebotsabgabe nicht erforderlich. Möglicherweise möchten Sie den Nachweis zur fachlichen Eignung des Bieters/Projektteams entsprechend ergänzen. 4

5 Welche Vorgaben sind zu beachten, wenn wir beabsichtigen einen Subauftragnehmer für das ausgeschriebene Projekt zu beschäftigen? Welche Unterlagen müssen schon im Rahmen des Angebotes auch vom Subauftragnehmer eingereicht werden? Bitte beachten Sie die Einschränkungen, die sich aus den Anforderungen der Leistungsbeschreibung ergeben. Für Los 2 und 3 muss gewährleistet sein, das mögliche Unterauftragnehmer die Sicherheitsanforderungen und Standards wie in der Leistungsbeschreibung erläutert erfüllen. Entsprechend der Leistungsbeschreibung sind Bieter gehalten, dies nachzuweisen. Bitte beachten Sie zum Los 3: Unterauftragnehmer dürfen nur mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers tätig werden. (Seite 35 der Leistungsbeschreibung) Die Zustimmung kann verweigert werden, wenn Anhaltspunkte bestehen, dass eine Umsetzung der Leistungsbeschreibung mit dem Unterauftragnehmer gefährdet ist. Nachtrag zum Los 3: Sofern in diesem Bereich Unterauftragnehmer eingesetzt werden sollen, können Sie mit der Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung - die von Ihnen zusammen mit dem Angebot angegeben werden muss (Ausschlusskriterium) - auch eine Erklärung über die Technisch-organisatorischen Maßnahmen des Unterauftragnehmers einreichen (Formlos). 39.Haftung Gehen wir Recht in der Annahme, dass in den Ausschreibungsunterlagen gebrauchte Wortwendungen wie "garantieren", "sicherstellen"/"zusichern" u.ä. keine Garantien im Sinne des 276 Absatz 1, Satz1, 2. Halbsatz BGB mit der Folge einer verschuldensunabhängigen und unbegrenzten Haftung darstellen? Die verwendeten Begriffe beschreiben die Leistungsverpflichtung, stellen aber für sich keine ausdrückliche Garantieübernahme in Form einer verschuldensunabhängige Haftung dar. 41. Nutzungsrechte Beim Einsatz von Standardsoftware oder Open Source-Software können die in den Ausschreibungsbedingungen genannten Nutzungsrechte nicht eingeräumt werden. Gehen wir Recht in der Annahme, dass in diesem Fall anstelle der in den Ausschreibungsbedingungen genannten Nutzungsrechte die Nutzungsrechte des Softwareherstellers bzw. die jeweilige Open-Source-Lizenz Anwendung findet? Ja, das ist richtig. 5

6 46. Übertragung von Nutzungsrechten In der Leistungsbeschreibung werden an verschiedenen Stellen (4.2, 5.2, 6.2; 4.5, 5.5, 6.5) ausschließliche Nutzungsrechte an den verwendeten Bildern, Designs sowie selbst erstellten Werkstücken (Applikationen etc.) und entsprechendem Quellcode gefordert. Das hat zur Folge, dass wir keine Materialien Dritter einsetzen können, da es uns rechtlich nicht möglich ist, an diesen ausschließliche Nutzungsrechte einzuräumen. Denn die Nutzungsrechte an Materialien Dritter werden im Rahmen der Lizenz vorgegeben und der Bieter hat darauf keinen Einfluss. Bei Copyleft Open Source Software besteht zudem die Besonderheit, dass dies auch für die vom Bieter ggf. vorgenommenen Änderungen oder Verknüpfungen gilt (vgl. Dies hat zur Folge, dass wir alles selbst erstellen müssen und Ihnen folglich einen deutlich teureren Preis anbieten müssen. Die Angaben beziehen sich auf Ihre kreativen und schöpferischen Leistungen. Bilder aus Bilddatenbanken können verwendet werden. Bitte geben Sie aber die Rechte an und ob die Lizenzen im Preis enthalten sind. Bei proprietärer Software oder Open Source Software gelten die jeweiligen Bedingungen. Dies gilt auch für die Weiterentwicklung von Open Source-Komponenten, die Sie beschreiben. 47. Verwendung von Open Source-Software Vor diesem Hintergrund würden wir gern den Einsatz von Materialien Dritter (z.b. Software Dritter wie insbesondere Open Source Software einschließlich ihrer jeweiligen Dokumentationen, Fotos/Bilder etc.) sowie ggf. eigener Standardsoftware anbieten. Dies hätte zur Folge, dass nur einfache anstelle von ausschließlichen - Nutzungsrechte übertragen werden und sich diese einfachen Nutzungsrechte an Materialien Dritter (Software Dritter, Softwaredokumentationen, Fotos etc.) sowie an den Änderungen und Verknüpfungen bei Copyleft Open Source Software nach den jeweiligen Lizenzbestimmungen richten. Wäre dies möglich oder zumindest in Teilbereichen (z.b. Open Source Software) möglich? Der Einsatz von Open Source-Komponenten ist grundsätzlich möglich. Eigene, bereits vorhandene Standardsoftware kann ebenfalls verwendet werden, wenn einfache Nutzungsrechte übertragen werden und durch das Lizenzmodell keine besonderen Bindungen an einen Auftragnehmer entstehen. 54. Trennschärfe Los 1 und Los Uns leider nicht ganz klar, wo genau bzgl. Informationsarchitektur bzw. Konzept die Trennung zwischen Los 1 und 2 liegt. a) In Los 1 werden bereits konkrete Templates in HTML erwartet. Unter 4.2 wird in dem Zusammenhang von einer Feinkonzeption gesprochen. Was aus unserer Sicht auch notwendig ist. Gehen wir also recht in der Annahme, dass Sie hier ein ausgearbeitetes Feinkonzept inklusive Navigation, Wireframes, Content- Struktur und Interaktionsbeschreibung für technische Umsetzung erwarten? b) Unter Arbeitspaket 1.2 in Los 2 heißt es, dass die Informationsarchitektur weiterentwickelt wird. Was genau bedeutet dies? (in Bezug auf Frage a)) c) Könnten Sie näher auf die Trennung zwischen Los 1 und 2 und Ihre Erwartungen speziell zu Los 1 eingehen? 6

7 In Los 1 geht es vor allem um Fragen der Gestaltung. Die Entwürfe sollen in validem und BITV-konformem HTML geliefert werden, damit auch die Umsetzbarkeit des Layouts gewährleistet ist. Uns ist bewusst, dass diese Entwürfe nur sehr grundlegend und beispielhaft mit Funktionen belegt sein können. Idealerweise ist dies dann der Fall, wenn Gestaltungsaspekte betroffen sind, z. B. bei Ausklapp-Menüs. Die Adaption dieser Entwürfe auf das vollständige Angebot, die Ausarbeitung aller Funktionalitäten sowie Implementierung in Applikationen und CMS leistet der Auftragnehmer zu Los 2. Unter Informationsarchitektur verstehen wir die inhaltliche Strukturierung der Website sowie deren Umsetzung. Hierzu hat der Auftraggeber bereits vorgearbeitet. Die weitere Ausarbeitung erfolgt mit dem Auftragnehmer zu Los 2. Es gibt aber Aufgaben in diesem Zusammenhang, die Gestaltungsaspekte betreffen, und Los 1 zugeordnet sind. Dazu zählt z. B. das Arbeitspaket 2 (Navigation). Hier soll eine Navigationssystematik geplant und gestalterisch umgesetzt werden. Dabei ist z. B. zu klären, welche Ebenen der Navigation wie dargestellt werden. Wegen der dargestellten Schnittstellen, ist eine wechselseitige Übergabe von Zuarbeiten zwischen dem Dienstleister für Los 1 und dem Dienstleister für Los 2 erforderlich. Daher ist zu Projektbeginn eine detaillierte Planung von Übergaben zu vereinbaren. c) Los 1 5. Transparente Kostenkalkulation Auf Seite 12 der Leistungsbeschreibung Punkt 4.7. Absatz b) wünschen Sie sich eine möglichst transparente Darstellung der Kosten für die optionale Weiterentwicklung der Website in den nächsten 4 Jahren. Auf dem dafür vorgesehenen Kostenplan für Los 1 haben wir allerdings nur die Möglichkeit einen pauschalen Stunden, bzw. Tagessatz anzugeben. Wie stellen Sie sich eine transparente, ggf. differenzierte Darstellung dieser Kosten vor? Können wir eine Preisliste mit differenzierten Stundensätzen abgeben? Um die Vergleichbarkeit der Angebote zu gewährleisten, können Sie für optionale Umsetzungen und Weiterentwicklungen nur einen Tages- oder Stundensatz angeben. Zu einer transparenten Darstellung der Kosten gehört z. B. ein Hinweis, wie Lizenzkosten für externes Bildmaterial gehandhabt werden, etc. Zur Kalkulation der Arbeitspakete 1-6 von Los 1: Wünschen Sie sich zusätzlich eine detaillierte Kalkulation der einzelnen Arbeitspakete, oder sollen wir nur den Gesamtpreis angeben? Eine Kalkulation der einzelnen Arbeitspakete ist nicht erforderlich. 7

8 6. Arbeitsprobe Auf Seite 13 der Leistungsbeschreibung Punkt 4.7. Absatz e) schreiben Sie, dass die Arbeitsprobe auch eine "facettenhafte Visualisierung von den Eckpunkten Ihrer Konzeption sein" kann. Können Sie diese Anforderung bitte mit einem Beispiel näher erläutern? Auf Seite 13 der Leistungsbeschreibung Punkt 4.7. Absatz e) schreiben Sie, dass die Arbeitsprobe auch eine "facettenhafte Visualisierung von den Eckpunkten Ihrer Konzeption sein" kann. Erwarten Sie demnach, dass bereits in der Ausschreibungsphase agenturseitig in Vorleistung gegangen wird d.h. die Werbeagenturen bereits einen Design- / Konzeptionsvorschlag für den neuen Internetaufritt erarbeiten und abgeben? Oder reicht es Ihnen aus, Referenzprojekte innerhalb der Agenturpräsentation zu sehen aus denen die Web-Konzeptions- und Kreationsfähigkeit beispielhaft dargestellt wird, sowie eine Vorgehensbeschreibung zu erhalten: wie könnten wir uns die Realisierung in einzelnen Phasen vorstellen: Best Practice? Wir möchten von Ihnen eine Arbeitsprobe, die Ihre Kreativität und Umsetzung der gestellten Anforderungen erkennen lässt. Wie Sie dies leisten, bleibt weitgehend Ihnen überlassen. Sie können z. B. einen grafischen Entwurf der künftigen Startseite einreichen und daran Ihr Vorgehen und Ihre Konzeption erläutern. Zusätzlich oder alternativ ist es auch möglich, Eckpunkte Ihrer Konzeption beispielhaft gestalterisch umzusetzen, so dass wir daran Ihre Kreativität und Lösungsansätze bewerten können. Vielleicht haben Sie besonders gute Ideen zur Darstellung der Navigation oder zur Dachmarke BIBB. Dann wäre dies eine Möglichkeit, uns von Ihren Stärken zu überzeugen. 44. Los 1: Erstellung eines Styleguide für Online-Medien Ist davon auszugehen, dass der Styleguide im HTML-Format bereitgestellt werden soll? Wenn ja, ist hierfür eine eigenständige Webpräsenz vorgesehen, die der Auftragnehmer über die Laufzeit von 4 Jahren zu betreiben hat, oder soll der Styleguide in die neue Website der BiBB integriert werden? Der Styleguide soll in einem Online-Format z. B. HTML übergeben werden. Die weitere Verwendung, Bereitstellung und Kommunikation erfolgt durch den Auftraggeber. Eine Webpräsenz des Auftragnehmers ist nicht erforderlich. 52. Los 1: Umfang des Styleguides für Online-Medien In welchem Umfang erwarten Sie den Styleguide? Üblicherweise bieten wir einen klickbarer "Online-Styleguide/Modulübersicht" in dem man alle Module (Buttons, Textmodule, Klickmodule etc.), Schriften (H1, H2, Links etc.), Bildverwendungen (Headerbildgröße, Kontaktbildgröße etc.) u.v.m. findet. Des Weiteren wird natürlich das Stylesheet in Form einer psd für die Verwendung und Weiterverarbeitung Dritter zur Verfügung gestellt. Dort findet ein z.b. weiterer Grafiker Farben, Verläufe, Raster etc. Wir raten dringend von einem Buch oder ähnlichem ab, welches pixelgenau Abstände etc. definiert da dies für Online-Arbeitsprozesse mittlerweile unüblich ist. Dies hört sich nach einer sehr überzeugenden und anforderungsgerechten Umsetzung an. 8

9 53. Los 1: Portale/Dachmarken-Konzept Uns ist nicht ganz klar, um wie viele und welche Portale es sich handelt und inwieweit diese Einfluss auf das Design haben. Handelt es sich bei "Anerkennung in Deutschland" zum Beispiel um ein Portal? Wenn ja: sollte das neue Design auch auf diese Seite adaptierbar sein? "Anerkennung in Deutschland" ist eines der Portale, die in Anlage 5 "Sonderlösungen im BIBB-Internetangebot" ab Seite 7 vollständig aufgelistet sind. Im Los 1 bezieht sich das Arbeitspaket 5 auf die Gestaltungsrichtlinien für Portale. Für die Bestandslösungen ist dabei eine "Dachmarke" zu entwickeln, die mit einem überschaubarem Aufwand implementiert werden kann, z. B. die Platzierung eines übergreifenden Gestaltungselementes auf allen Portalseiten. Für Portale, die in Zukunft neu entwickelt werden, soll zudem ein Musterlayout entworfen werden, das sich am neuen Layout des zentralen Internetauftritts anlehnt. Diese Lösung soll für die neuen Portale genutzt werden, die inhaltlich stark mit dem zentralen Auftritt verbunden sind. 55. Form der Leistung: Styleguide Verstehen Sie unter Online-Format ein onlinefähiges Dokument wie PDF oder eine Umsetzung in HTML? PDF wäre auch möglich. Nach unserer aktuellen Einschätzung scheint aber eine Umsetzung in HTML besser geeignet, um die verschiedenen Module, Schriften, etc. dazustellen. d) Los 2 3. CMS System Darf als Nebenangebot zu Los 2 auch ein anderes CMS vorgeschlagen werden, wenn dieses gleichwertig ist oder ist OpenTextWebSolutions obligatorisch anzubieten? Wie wir gesehen haben, ist der aktuelle Auftritt auf OpenText-Basis realisiert worden und die Anforderung in ihrer Ausschreibung ist ebenfalls die Beibehaltung von OpenText. Als TYPO3-Spezialist hatten wir vor kurzem an einer ähnlichen Ausschreibung teilgenommen und den technischen Umsetzungsaufwand auf TYPO3-Basis gegenüber den OpenText- Aufwänden gestellt das Ergebnis war, dass die Umsetzung auf TYPO3 nur ein Drittel war.von daher meine Rückfrage: könnte aus kaufmännischer Sicht der neue Auftritt ggf. mit TYPO3 realisiert werden? Kann der Auftragnehmer auch mit dem CMS TYPO3 anbieten oder ist dieses CMS nicht gewünscht? Bisher nutzen Sie das CMS Open Text Web Solution. Gerne würden wir hier auf Basis von TYPO3 anbieten. 9

10 Das CMS ist vorgegeben. Für die Auswahl des Content Management Systems hat das BIBB eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (IT-WiBe) durchgeführt mit dem Ergebnis, dass das OpenText-CMS WebSolutions beibehalten wird. Bei der Auswahlentscheidung spielte u. a. eine Rolle, dass das BIBB nicht nur das Kernangebot sondern auch eine Vielzahl weiterer Internetangebote auf Basis des OpenText-CMS herausgibt. So müsste bei einem CMS-Wechsel für über viele Jahre ein Parallelbetrieb mit der jeweiligen Infrastruktur, Support, Schulungen, etc. gewährleistet werden. 42. Anzeige der Inhalte auf Smartphones Würden Sie unserer Empfehlung folgen, dass auf Smartphones nicht alle Inhalte aller Inhaltstiefen abgebildet werden sollten? Sie können die Empfehlung in Ihrem Vorgehensmodell und Ihrer Konzeption darlegen. Von unserer Seite gibt keine Vorfestlegung. Grundsätzlich ist ein reduzierter Inhalt für Smartphones vorstellbar, wobei die mobilen Nutzerinnen und Nutzern zumindest in geeigneter Form auf Einschränkungen bzw. die vollwertige Desktop-Version aufmerksam gemacht werden sollten. 56. Los 2: Zertifizierung nach ISO oder IT-Grundschutz oder vergleichbare Standards In der Ausschreibung steht, dass der Bieter die Gewährleistung des IT-Grundschutzes nachzuweisen hat "durch eine Zertifizierung nach ISO oder IT-Grundschutz (100-1) oder vergleichbare Standards". Frage: Wird eine Zertifizierung nach ISIS12 als vergleichbarer Standard akzeptiert? Die Vergleichbarkeit wird im Rahmen der Angebotsauswertung geprüft. Bitte reichen Sie mit dem Angebot, denjenigen Standard ein, den Sie in Ihrer Firma anwenden. Hier: ISIS Los 2: Open Text-Lizenzen Welche OpenText-Lizenzen sind vorhanden, bzw. sollen OpenText-Lizenzen im Angebot mit berücksichtigt werden? Sie müssen in Ihrem Angebote keine OpenText-Lizenzen kalkulieren. Die Lizenzen werden vom Auftraggeber gestellt. Bitte geben Sie aber an, wenn neben der Basis-Lizenz und Benutzerlizenzen weitere Lizenzen benötigt werden. 10

11 e) Los 3 4. Benennung einer/eines Datenschutzbeauftragten Für Los 3 wird die Benennung einer/eines Datenschutzbeauftragten gefordert. Das Bundesdatenschutzgesetz sieht die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten für Unternehmen vor, wenn personenbezogene Daten von mehr als 9 Personen ( 4f BDSG) automatisiert verarbeitet werden oder Zugriff auf diese Daten haben. Dies ist bei KMU Unternehmen nicht unbedingt der Fall, oft gibt es hier nur sehr wenig Berührungspunkte mit personenbezogenen Daten und daher haben z.b. nur 3 oder 4 Personen mit solchen Daten Kontakt, so dass kein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss. Wie möchte das BIBB in solchen Fällen mit Anbietern für Los3 verfahren? - Entfällt die Verpflichtung zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten? - Falls nein, wäre es ausreichend, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen, der diese Aufgabe speziell (nur) für die Systeme wahrnimmt, die mit Daten des BIBB in Berührung kommen? - Oder erwarten Sie für diesen Fall dennoch die Bestellung eines betrieblichen Datenschutz beauftragten, und dieser soll dem BIBB dann benannt werden? In der Leistungsbeschreibung wird zu diesem Punkt ausgeführt: Der Bieter hat bis zum ein Datenschutzkonzept vorzulegen, in dem folgende Punkte aufzugreifen sind: - Benennung einer/eines Datenschutzbeauftragten. (Seite 35) Explizit nicht gefordert ist, die Bestellung nach 4f BDSG. Im vorliegenden Offenen Verfahren, das europaweit ausgeschrieben ist, gelten die für die Bewerber gültigen gesetzlichen Vorgaben. Mit der Benennungeiner/eines Datenschutzbeauftragten möchten wird eine/einen verbindlichenansprechpartner/-infestlegen, die/der für alle Fragestellungen,die im Zusammenhangmit der Datensicherheit und dem Datenschutz im Verlauf des Vorhabens auftreten. Dies kann die/der bestellte Datenschutzbeauftragte nach 4fBDSG sein oder eine andere Person, die diese Aufgaben im Projekt wahrnimmt. Die Person muss über die erforderlichen Fachkenntnisse und Qualifikationen verfügen, die erforderlich sind um die spezifischen Anforderungen aus diesem Auftrag umzusetzen. 7. Los 3 virtuelle Maschinen Erhält der Auftragnehmer für die Übernahme des Betriebs Kopien der derzeit laufenden virtuellen Maschinen, oder muss jede Maschine neu installiert werden? Der Auftragnehmer erhält Kopien der derzeit laufenden virtuellen Maschinen und diese können grundsätzlich weiter genutzt werden. Allerdings beinhaltet die aktuelle Ausschreibung neue Anforderungen, so dass möglicherweise Veränderungen erforderlich werden. Teilweise ist die Software auch veraltet und muss deshalb erneuert werden. 11

12 8. Los 3 Support und Systemsicherheit Das ausgeschriebene Web-Hosting soll nachweislich nach IT-Grundschutz (ISO27001 oder BSI-Standard) erfolgen. Laut Beschreibung der IT-Landschaft wird jedoch in erheblichem Umfang veraltete Software eingesetzt. Beim SQL Server 2005 endete der freie Hersteller- Support in 2011, bei Windows Server 2003 endete der freie Support in Dies stellt einen Widerspruch dar. Vor diesem Hintergrund möchten wir fragen: a. Wurden für diese Produkte Verträge über Extended Support abgeschlossen? b. Kann der AN weiterhin Sicherheitspatches aus diesen Verträgen beziehen? c. Oder werden die Systeme derzeit ungepatched betrieben? d. Die Haupt-Webseite läuft unter Debian Linux Lenny. Für Debian Lenny erscheinen seit Februar 2012 keine Sicherheitspatches mehr. e. Wird die Systemsicherheit auf andere Weise aufrechterhalten? f. Erlauben die auf dem Webserver laufenden Komponenten ein Betriebssystem-Update? g. Gehen wir recht in der Annahme, sich die durch den Fortbetrieb der bestehenden Softwarekomponenten ergebenen Risiken, die außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers liegen, durch den Auftraggeber akzeptiert werden und etwaige daraus resultierende Störungen und Schäden nicht zu Lasten des Auftragnehmers gehen? h. Wenn g) verneint wird, wie wird der beschriebene Widerspruch aufgelöst? Wie ist hinsichtlich der Risikobehafteten Softwarekomponenten zu verfahren? zu a-c Zunächst: es handelt sich um Windows Server 2003 R2. In der Tat ist der Mainstream-Support ausgelaufen, Microsoft liefert aber noch sicherheitsrelevantepatches bis 2015 aus. Insofern werden die Systeme nicht ungepatched betrieben. zu d, e zu f zu g, h Das System ist mittlerweile auf Debian Linux Squeeze aktualisiert worden. Ja, aktuell ist das so, jedoch müssen dann ggf. verschiedene Komponenten neu kompiliert werden. Ja, der Dienstleister haftet nur für Risiken in seinem Einflussbereich. Aus unserem Verständnis heraus ist dabei der Hoster für die Grundinfrastruktur verantwortlich. Üblicherweise wird diese Trennlinie zwischen den Anwendungen/Websites auf der einen und Betriebssystem inkl. LAMP-Basiskomponenten (Webserver, Datenbank) gezogen. Natürlich ist der Hoster nicht für Risiken verantwortlich, die in den Anwendungen der Websites liegen, wohl aber für die, die von den Basiskomponenten ausgehen die er zu verantworten hat. 9. Los 3 IT-Landschaft / Hardwareausstattung Auf Basis der in der Anlage 6 (IT-Landschaft) aufgeführten Darstellungen lässt sich nur bedingt eine Planung einer gleichwertigen IT-Infrastruktur durchführen. Die Beschreibung der IT-Landschaft enthält insb. keine Angaben über das Datenvolumen und die konkrete Hardwareausstattung der Server. Zudem besteht hierdurch ein Vorteil auf Seiten des derzeitigen Web-Hosting-Dienstleisters. Wir erbitten daher eine ausführliche Darstellung der bestehenden IT-Landschaft, insbesondere hinsichtlich der folgenden Aspekte: - konkrete Hardwareausstattung der verschiedenen Server mit CPU-Typen, RAM, Plattentypen (SAS, SATA usw.) und -größen. - benötigter Plattenplatz je Anwendung 12

13 Anlage 6 wurde nicht in der aktuellsten Version versandt. Wir bitte dies zu entschuldigen. Die aktuelle Version vom wird allen Bietern, die das Dokument angefragt hatten, unaufgefordert zur Verfügung gestellt. Diese Version enthält weitere Angaben, die einen Teil Ihrer Frage beantworten. Die vier Dell-Server auf denen die Virtuellen Maschinen (VMs) laufen haben jeweils folgende CPU: Intel Xeon E5620 2,4 GHz sowie 12 GB RAM und 2x 1TB RAID SATA Festplatten Auf jedem dieser Server werden maximal 2 VMs betrieben, im Falle des CMS aufgrund der hohen Ressourcenanforderungen sogar nur eine VM. Die beiden Datenbankserver sind Altsysteme und ihre Ausstattung entspricht nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen. Insofern ist hier eine Angabe der Daten nicht mehr relevant. Grundsätzlich sollte sich die Hardwareausstattung an aktuellen Anforderungen der Leistungsbeschreibung orientieren und auf Performance, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit für einen Betriebszeitraum von vier Jahren ausgerichtet sein. Soweit Hard- und Software durch den Dienstleister bereitgestellt wird, sollte diese in gleicher Weise diese Zukunftsfähigkeit garantieren. Bitte verstehen Sie "Gleichwertigkeit" in diesem Sinne. Die neuen Systeme sollten sich daher nicht an der aktuellen Leistungsfähigkeit der bestehenden Infrastruktur orientieren, sondern entsprechend mehr leisten. Wünschenswert wäre aus unserer Sicht für alle neuen Server zwecks entsprechender Zukunftssicherheit mindestens die Leistungsfähigkeit jeweils eines Intel Xeon E3-1270V3 3,5 Ghz. 10. Los 3 - Kostenplan Unter Listenpunkt b) wird gefordert, "volumenabhängige Kosten (Traffic) pro GB" auszuweisen. Das Formblatt sieht für volumenabhängige Kosten drei Platzhalter vor. Zudem wird gefordert, Preisänderungen "für zusätzliche bzw. geringere Web-und Domain-Hosting Dienstleistungen" in einer Anlage auszuweisen. a. Gehen wir recht in der Annahme, dass die unter Listenpunkt b) anzugebenen monatlichen Kosten für das Web- und Domain-Hosting sowie den Support (für Variante A und/oder B) nicht die separat auszuweisenden volumenabhängigen Kosten (z. B. Traffic-Kosten) beinhalten? b. Welche weiteren volumenabhängigen Kosten sind neben den Traffic-Kosten zudem anzugeben? c. Für welche konkreten zusätzlichen bzw. geringeren Web- und Domain-Hosting Dienstleistungen sind in der geforderten separaten Anlage die jeweiligen Preisänderungen gefordert? Wir erbitten eine abschließende Liste der geforderten Preisangaben. Ja, Sie haben die Möglichkeit, zusätzlich zu den feststehenden monatlichen Kosten volumenabhängige Kosten in Ihr Angebot aufzunehmen. Üblicherweise sind dies Traffic- Kosten. Darüber hinaus legen Sie bitte eine Preisliste für Erweiterungen im Rahmen des Web-Hosting bei, die sich nur schwer über einen Tages- oder Stundensatz im Rahmen des Arbeitspakets 5 abrechnen lassen. Wir haben dabei vor allem an die Kosten für die Registrierung und Betreuung zusätzlicher Domain-Adressen gedacht. Bitte geben Sie hier zumindest die Kosten für eine zusätzliche.de-domain und idealerweise für weitere TLDs an. 13

14 11. Los 3 AP 5 Beratung und Weiterentwicklung zum WEB-Hosting Unter Pkt. 6.2 der Leistungsbeschreibung wird bzgl. Arbeitspaket 5 aufgeführt, dass die Beauftragung von Leistungen hierzu nach gesonderten Angeboten des Auftragnehmers erfolgt. a. Gehen wir daher recht in der Annahme, dass der benannte geschätzte Auftragswert für Los 3 nicht die unter Arbeitspaket 5 beschriebenen Leistungen beinhaltet? b. Wenn nein, welcher Umfang (Anzahl Arbeitstage bzw. -stunden) liegt dem geschätzten Auftragswert diesbezüglich zu Grunde? Der geschätzte Auftragswert für Los 3 beinhaltet die unter Arbeitspaket 5 beschriebenen Leistungen. Die Mitteilung einer weitergehenden Differenzierung des geschätzten Auftragswertes nach Arbeitspaketen ist nicht vorgesehen. 12. Los 3 IT-Sicherheit Unter Pkt. 6.2 der Leistungsbeschreibung wird u. a. aufgeführt, dass dem Auftraggeber sowie von ihm beauftragten Dienstleistern zur Installation, Wartung und Weiterentwicklung von Web-Applikationen weitreichende Administrationsrechte bis hin zu einem physischen Zugang zu den Servern, entsprechend des Notfall- und Sicherheitskonzeptes, eingeräumt werden müssen. a. Unter Punkt 6.1 der Leistungsbeschreibung wird bzgl. Arbeitspaket 4 aufgeführt, dass alle während der Vertragslaufzeit erforderlichen Software-Updates vom Auftragnehmer zu installieren sind. Zudem wird aufgeführt, dass die Installation von Updates für spezielle Software in Absprache mit dem Auftraggeber bzw. beauftragten Partnern erfolgen soll. i. Dies stellt u. E. n. einen Widerspruch zu dem geforderten Administrationszugang und physischen Zugriff auf die Server dar. Wir bitten sie, diesen Widerspruch aufzulösen. ii. Welche konkreten Installations- und Wartungsleistungen sind für die Durchführung durch den Auftraggeber sowie von ihm beauftragten Dienstleistern vorgesehen? iii. Was ist unter weitreichenden Administrationsrechten zu verstehen? Welche Zugriffsrechte werden hier konkret gefordert? iv. Zugriff durch Dritte wiederspricht grundlegend den gestellten Sicherheitsanforderungen (insbesondere IT-Grundschutz). Zudem kann der Auftragnehmer kaum den sicheren, stabilen Betrieb der Systeme garantieren, wenn Dritte die Systeme beliebig manipulieren können. Oder sind nur Leserechte einzuräumen? v. In welchem Ausmaß ist ein physischer Zugang einzuräumen? Welchen Personen bzw. Personenkreisen ist ggf. welches Zutrittsrecht unter welchen Regularien/Vorgaben (z.b. Zutritt nur nach vorheriger Anmeldung und im Beisein eines Mitarbeiters des Auftragnehmers) einzuräumen? b. Zu den Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Auftragnehmers gehören gemäß Leistungsbeschreibung u. a. die folgenden Punkte: - Gewährleistung von Datenschutz, Datensicherheit und Systemraumsicherheit sowie die Sicherstellung der Systemverfügbarkeit (vgl. Pkt 6.1) - "Bei allen Komponenten werden hohe Anforderungen an die Verfügbarkeit gestellt" (Pkt. 6.1, Arbeitspaket 1, S. 34) Durch den Auftragnehmer sind des Weiteren definierte max. Reaktionszeiten einzuhalten. Eine Unterschreitung dieser Service Level wird mit Vertragsstrafen belegt. Vor diesem Hintergrund möchten wir daher hinsichtlich der geforderten Zugriffs- und Zutrittsrechte erfragen: 14

15 i. In welchen Verantwortungsbereich fallen etwaige durch den Administrationszugriff und/oder physischen Zugriffs des Auftraggebers und/oder beauftragter Dritter verursachte Schäden und Störungen sowie daraus resultierende notwendige Maßnahmen zur Beseitigung? ii. Wer trägt die für die Beseitigung der Schäden und Störungen anfallenden Aufwände? iii. Werden die Mitarbeiter des Auftraggebers sowie der beauftragten Unternehmen verpflichtet, Zugriffe nur gemäß IT-Sicherheitsmamagement-System des Aufragnehmers durchzuführen, unter Beachtung aller dafür definierten Prozesse und inkl. aller Dokumentationspflichten? iv. Wer trägt den Aufwand, um den Verursacher einer Störung ausfindig zu machen und wer den Aufwand, um ggf. eine falsche Beschuldigung zu wiederlegen? zu a Der Hoster ist für die Grundinfrastruktur verantwortlich (siehe zu 2. g, h), plant hierzu die Softwarewartung und führt diese durch. Das BIBB hat für die Entwicklung von Anwendungen/Websites weitere Dienstleister beauftragt (z.b. Vergabe von Los 2 im Rahmen dieser Ausschreibung). Die Planung von Installationen und Softwarewartungen zu Anwendungen/Websites erfolgt durch die jeweiligen Dienstleister. Dabei kann in Einzelfällen z. B. CMS-Installation ein physischer Zugriff auf Server erforderlich sein. Die Organisation der Durchführung erfolgt entsprechend dem zu aktualisierenden Notfall- und Sicherheitskonzept. Sicherheitsstandards sind dabei zu berücksichtigen. Insofern werden Ihre Fragen im Detail bei der Aktualisierung des Notfall- und Sicherheitskonzeptes geklärt, woran der Auftragnehmer zu Los 3 entscheidend mitwirkt. Vergleichbares gilt für bestehende Administrationszugänge z. B. von der Internetredaktion im BIBB (FTP-Zugänge auf Websites, phpmyadmin, htaccess zur Pflege von Weiterleitungen, etc.). Möglicherweise sind die definierten Administrationszugriffe, die bisher dezentral durch Stellen beim Auftraggeber und von ihm beauftragten Dienstleistern erfolgt sind, künftig zu zentralisieren. zu b Wie bereits zu 2. g,h erläutert, haftet der Auftragnehmer nur für Schäden und Störungen, die er zu verantworten hat. Die Behebung von Schäden und Störungen wird im Datensicherheits- und Notfallkonzept für das externe Web-Hosting der BIBB- Internetangebote geregelt. Dieses Notfall- und Sicherheitskonzept wird nach Auftragsvergabe mit dem Auftragnehmer für Los 3 aktualisiert und an die neuen Anforderungen angepasst. Die übrigen Fragen sind in diesem Rahmen zu klären. 13. Los 3 - Vor-Ort-Reparatur Leistungsbeschreibung Pkt. 6.1: Bezüglich des Arbeitspakets 4 wird als Anforderung u. a. "Vor-Ort-Reparatur der Systeme im Fehlerfall" aufgeführt. Gehen wir recht in der Annahme, dass hiermit die Reparatur vor Ort im Rechenzentrum des Auftragnehmers, Standort der betriebenen Systemumgebung, gemeint ist? Ja, damit ist die Reparatur vor Ort im Rechenzentrum des Auftragnehmers, Standort der betriebenen Systemumgebung, gemeint. 15

16 14. Los 3 - Vertragsstrafe Leistungsbeschreibung Pkt. 6.1, Arbeitspaket 3: Es wird eine Vertragsstrafe für eine Überschreitung der vereinbarten Ausfallzeit im Rahmen der Migration benannt. Gehen wir recht in der Annahme, dass diesbezüglich lediglich Ausfallzeiten berücksichtigt werden, die der Auftragnehmer zu vertreten hat? Ja, es werden lediglich Ausfallzeiten berücksichtigt, die der Auftragnehmer zu vertreten hat. 15. Los 3 Bereitstellung der Hard- und Software durch den Auftragnehmer Leistungsbeschreibung Pkt. 6.7, Listenpunkt b): a. Es wird ggf. eine Darlegung der Gleichwertigkeit gefordert. Was ist hiermit konkret gemeint? Ist hiermit die Darlegung der Gleichwertigkeit der angebotenen Hard- und Software mit der bestehenden IT-Landschaft (gemäß Anlage 6 der Vergabeunterlagen) gefordert? Wenn ja, dann benötigen wir eine genauere Beschreibung der vorhandenen IT-Landschaft incl CPU-, RAM- und Festplattenausstattung. b. Es wird zudem eine ausführliche Beschreibung der angebotenen Leistungen inkl. möglicher Bindefristen gefordert. Was ist mit Bindefristen gemeint? Gibt es Leistungen und etwaige zugehörige Bindefristen, die mindestens anzubieten sind? Wenn ja, welche? zu a Die geforderte Gleichwertigkeit bezieht sich auf Hard- und Software, die durch das BIBB beschafft wird (siehe zu 3.). Es darf zum Beispiel keine für die Umsetzung der Rahmenvereinbarung relevanten Einschränkungen von Administrations- oder Nutzungsrechten bei der Hardware geben. Dies betrifft natürlich nicht Beschränkungen, die in Absprache mit dem Auftraggeber bei der Umsetzung des Auftrags vorgenommen werden, z. B. durch das Notfall- und Sicherheitskonzept. zu b Wenn der Auftragnehmer Hardware beschafft oder bereitstellt, werden möglicherweise vom Auftragnehmer Bindefristen, also Mindestvertragslaufzeiten für diese Auftragskomponente, gefordert. 16. Los 3 keine Weiternutzung vorhandener Hardware Leistungsbeschreibung, Pkt. 6.1, Arbeitspaket 1: Es wird aufgeführt, dass die Weiternutzung vorhandener Hardware ausgeschlossen ist. Gehen wir recht in der Annahme, dass dies auch im Falle einer erneuten Beauftragung des derzeitigen Dienstleisters für das Web-Hosting gilt? Ja. Diese Vorgabe soll dazu dienen, eine Bevorzugung des bisherigen Dienstleisters für das Web-Hosting auszuschließen. 16

17 17. Los 3 - Migration Leistungsbeschreibung Pkt. 6.1, Arbeitspaket Migration: Im Rahmen der Leistungserbringung ist u. a. gemäß Arbeitspaket 3 eine Migration der bestehenden Systemlandschaft in das Rechenzentrum des Auftragnehmers vorzunehmen. In den Ausführungen zum Arbeitspaket wird festgehalten, dass die Weiternutzung vorhandener Hardware ausgeschlossen ist. a. Welche Übergaben sind vom Auftraggeber hinsichtlich der Migration der Systemlandschaft an den zukünftigen Auftragnehmer vorgesehen? b. Wann werden dem Auftragnehmer welche Komponenten und Dokumentationen (z.b. vollständiger Systemdump, umfassende Dokumentationen und Installationsanleitungen etc.) in welchem Format übergeben bzw. zur Übernahme zur Verfügung gestellt? Die Empfehlung eines Vorgehensmodells für die Migration der Systemlandschaft und Gewährleistung des laufenden Betriebs ist Teil Ihrer Herangehensweise und Konzeption, die von uns für die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes bewertet wird. Grundsätzlich können Systemdumps sowie vorliegende Dokumentationen und Installationsanleitungen auf Zuruf bereitgestellt werden. 18. Los 3 IT-Landschaft Leistungsbeschreibung Pkt. 6.1, Arbeitspaket 2: Die Aufgaben des Auftragnehmers umfassen u. a. die Migration und das Hosting der Top- Level-Domain-Adressen im Auftrag des BIBB (vgl. S 32). In den Ausführungen zum Arbeitspaket 2 ist vermerkt, dass sich in der Anlage 6 (Web-Hosting BIBB: Beschreibung der aktuellen Infrastruktur) eine aktuelle Übersicht der gehosteten Adressen befindet. Die benannte Anlage enthält eine Auflistung der Hardware-Server sowie der virtuellen Maschinen (VMs). Eine zusammenfassende Auflistung der bestehenden Domain-Adressen ist nicht enthalten. Wir erbitten daher eine abschließende Liste sämtlicher durch den Auftragnehmer zu übernehmenden Adressen mit Ausnahme benannter Ausnahmen. Die aktuelle Version der Anlage vom enthält diese Angaben. 19. Los 3 IT-Grundschutz An mehreren Stellen wird der Hosting-Standard thematisiert. Da die Formulierungen variieren, bitten wir um Klarstellung. Lautet die Forderung: a. Variante 1: Umsetzung von IT-Grundschutz ODER ISO27001 ODER BSI Standard 100-1ff ODER vergleichbarer Standard b. Oder lautet die Forderung: Variante 2: Umsetzung von IT-Grundschutz auf Basis von ISO oder IT-Grundschutz auf Basis der BSI Standards 100-1ff oder Vergleichbarer Standard Die von Ihnen formulierte Variante b) ist korrekt. 17

18 An mehreren Stellen wird der Hosting-Standard thematisiert. Es werden bekannte Standards aufgelistet sowie auf vergleichbare Standards verwiesen. Ist es richtig, dass eine ISO Zertifizierung ohne IT-Grundschutz nicht als vergleichbarer Standard gilt? Eine ISO Zertifizierung gilt als vergleichbarer Standard. Erfüllt der Betrieb in einem ISO27001 oder IT-Grundschutz-zertifizierten Rechenzentrum (z.b. Colocation-Anbieter) die Forderung an das Hosting oder muss der Betrieb der BIBB- Systeme selbst sowie der umgebenden Infrastruktur (Firewalls, Switches, Loadbalancer usw.) zertifiziert sein? Ein Dienstleister dessen Rechenzentrum ein ISO oder IT-Grundschutz Zertifikat nachweist erfüllt die Eignungskriterien an das Hosting. Eine Zertifizierung der BIBB-Systeme sowie der umgebenden Infrastruktur ist wünschenswert. Rückfrage In Ihren en führen Sie aus, dass eine Zertifizierung des Rechenzentrums des Bieters nach ISO oder IT-Grundschutz für die Erfüllung der Eignungskriterien hinreichend ist. Die Zertifizierung der BIBB-Systeme sowie der umgebenen Infrastruktur ist lediglich als wünschenswert bewertet. Möglicherweise besteht hier ein Missverständnis bei der Verwendung des Begriffs "Rechenzentrum". Eine Zertifizierung nach ISO27001 weisen heutzutage sehr viele Rechenzentren auf. In der Regel ist dadurch das Gebäudemanagement mit z.b. Zugangskontrolle, Blitzschutz, Klimatisierung, USV usw. zertifiziert. In solchen Rechenzentren wird Dritten Fläche zur Miete angeboten. Ob dieser Dritte (ein möglicher Bieter) nun auf dieser Fläche IT-Systeme gemäß eines anerkannten Standards betreibt oder nach eigenem Gutdünken, wird von der Zertifizierung nicht erfasst. Theoretisch wäre es denkbar, auf Firewalls und Virenschutz zu verzichten, und trotzdem erfolgt der Betrieb in einem ISO27001 zertifizierten Rechenzentrum. Wir möchten vor diesem Hintergrund fragen: Ist es für die Erfüllung der Eignungskriterien hinreichend, wenn lediglich das Datacenter, in dem die BIBB-Systeme betrieben werden, nach ISO oder IT-Grundschutz zertifiziert ist, oder muss der Bieter ebenfalls seine Rechenzentrumsinfrastruktur (Firewalls, Switche, Loadbalancer etc.) nach den geforderten Standards betreiben und dies durch eine eigene Zertifizierung belegen? Eine Zertifizierung der BIBB-Systeme sowie der umgebenden Infrastruktur ist wünschenswert, spätestens jedoch nach Erstellung des geforderten Sicherheitskonzeptes verpflichtend umzusetzen. In der Leistungsbeschreibung sind die Anforderungen und Sicherheitsstandards genannt, die im Notfall- und Sicherheitskonzept konkretisiert werden. Dazu gehören in jedem Fall Firewall und Virenschutz sowie weitere wesentliche Anforderungen aus dem BSI-Grundschutzkatalog. 18

19 20. Los 3 alternative technische Lösungen An mehreren Stellen des Arbeitspaketes 1 werden technische Lösungen gefordert, deren Zweck sich uns nicht unmittelbar erschließt oder zu denen es alternative technische Lösungen gibt. Ist es grundsätzlich zulässig, alternative technische Lösungen zu verwenden, wenn sie dem Stand der Technik entsprechen? Ja, das ist möglich, wenn Sie die Gleichwertigkeit begründen. 21. Los 3 - AP 5 Beratung und Weiterentwicklung zum WEB-Hosting Leistungsbeschreibung, Pkt. 6.1: Die Auflistung der Aufgaben auf Seite 32 der Leistungsbeschreibung umfasst u. a. den Punkt "Support und Beratung des Auftraggebers bezogen auf neue Entwicklungen und Anforderungen zum Web-Hosting, Entwicklung einer Strategie zur Weiterentwicklung" a. Gehen wir recht in der Annahme, dass hiermit Leistungen gemäß Arbeitspaket 5 gemeint sind, welche ggf. auf Basis des anzugebenen Stunden- und Tagessatzes abgerechnet werden? b. Wenn nein, welcher Umfang an Support- und Beratungsleistungen (Anzahl Stunden bzw. Arbeitstage) ist im Angebot zu berücksichtigen? Ja, es handelt sich um Arbeitspaket 5. Wir gehen davon aus, dass der Auftragnehmer den Auftraggeber über mögliche und notwendige Weiterentwicklungen zum Web-Hosting informiert. Soweit dabei ein Analyse-, Beratungs- oder Einführungsaufwand entsteht, ist eine Beauftragung und Abrechnung gemäß der anzugebenden Stunden- oder Tagessätze möglich. 22. Los 3 - Masterswitch Frage zu Arbeitspaket 1, Seite 33, Aufbaus des Systems, dort Installation des Masterswitch Was ist mit Masterswitch gemeint? Ist das rebooten der Maschinen die einzige Verwendung? Kann statt der Technologie Masterswitch eine andere, auf dem Stand der Technik befindliche Technologie verwendet werden? Ja, Reboot im Fehlerfall (kein Soft-Reboot der Hardware mehr möglich) ist die einzige Verwendung, alternative Technologien sind denkbar. 23.Los 3 - Hardware Frage zu Arbeitspaket 1, Seite 33, Anbindung an den Backbone (Internet) Erster Spiegelstrich: Der Auftraggeber fordert zwei LANs je Server, je eins für die interne Kommunikation der Server untereinander und eins für die externe Kommunikation. Welches Ziel wird mit diesem Konzept verfolgt? Welches LAN soll nur mit 100 MBit/s Bandbreite laufen und welchem Zweck dient diese Begrenzung? Schonung der Bandbreite nach außen, da teilweise große Datenmengen zwischen den Systemen übertragen werden, außerdem werden die internen Interfaces auch für Backups genutzt. Die interne Anbindung soll daher über Gigabit Ethernet erfolgen. 19

20 24. Los 3 - Datensicherung Fragen zu Arbeitspaket 1, Seite 34 Datensicherheit a. Der erste Satz des zweiten Absatz verknüpft die Begriffe Sicherungsfestplatten, Spiegelung und RAID. Im zweiten Satz wird eine dritte Festplatte erwähnt. Ist es richtig, das im ersten Satz die Verwendung eines RAID1 ( Spiegelplatten ) in jedem der Server gemeint ist und nicht eine Datensicherung? b. Wenn dem so ist, welchem Zweck dient das (Zitat) dritte Laufwerk im gleichen Server? Welchen zusätzlichen Schutz bietet es für welche Einsatzfälle? Oder ist eine weitere Festplatte in einem (bau-)gleichen Server gemeint? Erfüllt eine tägliche Datensicherung in einem anderen Brandabschnitt die Forderung nach einer dritten Festplatte? zu a Ja, das ist richtig. Die Spiegelung dient ja vor allem zum Schutz bei Hardware-Defekten. zu b Eine regelmäßige Datensicherung auf einer dritten Festplatte soll vor Datenverlust schützen, der nicht durch Hardware-Defekt verursacht wird (z. B. versehentliches Löschen von Daten, Fehlfunktionen in Applikationen). Die tägliche Datensicherung in einem anderen Brandabschnitt erfüllt diese Anforderung. 25. Los 3 - zentrales Storage Trotz Virtualisierung wird kein zentrales Storage verwendet, sondern es wird ausdrücklich eine lokale Datenhaltung auf lokalen Platten beschrieben. Ist das nur die Beschreibung der aktuellen Situation, oder wird auch für die Zukunft eine lokale Datenhaltung erwartet? Es handelt sich um die Beschreibung der aktuellen Situation. Alternativen sollten Sie bei der Darlegung Ihrer Herangehensweise und Konzeption aufzeigen. 26. Los 3 - Lizenzen Arbeitspaket 3 Wenn der Auftragnehmer die erforderliche Hard- und Software stellt, schließt das die Lizenzen für OpenText und andere kommerzielle Software ein, oder sind damit Lizenzen für Virtualisierung, Betriebssysteme und Datenbanken laut Beschreibung der aktuellen IT- Landschaft gemeint? Falls der Auftraggeber Lizenzen zuliefert (z.b. OpenText) nennen Sie bitte alle gelieferten Lizenzen. Wie bereits dargelegt, ist der Hoster für die Grundinfrastruktur verantwortlich. Damit sind die verwendeten Betriebssysteme für Hardware und VMs, Virtualisierungs-Software, Datenbanken (MySQL, Microsoft SQL-Server) und Webserver-Komponenten (Apache, PHP, Tomcat, etc.) gemeint. Wenn der Auftragnehmer die erforderliche Hard- und Software stellt, umfasst die Software-Bereitstellung die entsprechenden Lizenzen, soweit vorhandene Software nicht weiter genutzt werden kann. CMS-Lizenzen und Lizenzen für Applikationen werden gestellt und sind nicht Bestandteil dieses Auftrags-Loses. 20

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