Die Wirklichkeit und Bedeutung der Auferstehung Jesu (Vortrag: Stiftskirche Backnang, 18. März 2011)

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1 Die Wirklichkeit und Bedeutung der Auferstehung Jesu (Vortrag: Stiftskirche Backnang, 18. März 2011) PD Dr. Hans-Christian Kammler (Universität Tübingen) Dass uns die Frage nach der Wirklichkeit und der Bedeutung der Auferstehung Jesu in das Zentrum des christlichen Glaubens hineinführt, steht außer Frage. Zur Verdeutlichung genügt es, den Apostel Paulus zu zitieren, der in dem großen, sich über 58 Verse erstreckenden Auferstehungskapitel des Ersten Korintherbriefes (1Kor 15) erklärt: Ist Christus nicht auferstanden, so ist auch unsere Predigt ohne Substanz, so ist auch euer Glaube vergeblich. (V. 14) Ist Christus nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. (V ) Die zitierten Sätze zeigen: Die Frage nach der Auferstehung Jesu ist nicht eine lediglich akademische Frage, die als solche in den Binnenraum der Universität gehört, sondern eine zutiefst existentielle Frage, die nach eigener Stellungnahme verlangt und zugleich in den Raum der Öffentlichkeit gehört. Von ihrer Beantwortung hängt ab, was unser Trost, unser Halt, im Leben und im Sterben ist, und ob dieser Trost ein begründeter Trost oder doch nur eine ohnmächtige, weil vor der schrecklichen Wirklichkeit des Todes kapitulieren müssende Vertröstung ist. I Als Ausgangspunkt und Grundlage für unser gemeinsames Nachdenken wähle ich zwei Texte aus dem Neuen Testament, die zu den ältesten Zeugnissen von der Auferstehung Jesu, ja zu den ältesten Texten des Neuen Testaments überhaupt gehören. Dass es sich bei diesen Ostertexten um früheste Texte der neutestamentlichen Überlieferung handelt, macht auf einen für das Verständnis des Neuen Testaments wie des christlichen Glaubens grundlegenden Sachverhalt aufmerksam. Man kann ihn in Anspielung auf die berühmten Eingangsworte des Johannesevangeliums ( Im Anfang war das Wort ) auf den Satz bringen: Im Anfang war der Osterglaube ; besser noch: Im Anfang war die Osterbotschaft ; noch besser: Im Anfang waren die Ostererscheinungen und am aller besten und sachgemäßesten: Im Anfang war die Selbstoffenbarung bzw. die Selbsterschließung des auferstandenen Jesus vor

2 2 seinen Jüngern. Denn das gesamte Neue Testament und mit ihm der gesamte christliche Glaube verdanken sich zeitlich wie sachlich dem Osterereignis: der Auferstehung Jesu und seiner Selbsterschließung vor seinen Jüngern. Ohne Ostern gäbe es das Neue Testament überhaupt nicht, gäbe es keine Osterbotschaft, keinen Osterglauben und kein Osterfest. Die Ostererscheinungen sind also die Geburtsstätte des christlichen Glaubens. Am Ostermorgen und allererst am Ostermorgen verstehen die Jünger, wer Jesus ist und was am Kreuz in Wahrheit geschehen ist: für sie, für uns geschehen ist, kurz: was es mit der Person und dem Werk Jesu, der von nun an der Christus heißt, in Wahrheit auf sich hat. Kein Satz des Neuen Testaments, der nicht im Lichte des Osterereignisses geschrieben ist und von ihm her sein Licht erhält. II Die beiden Texte, die ich als Ausgangspunkt und Grundlage wähle, stehen in 1 Kor 15,3-5 und Lk 24,34. In 1Kor 15,3-5 zitiert Paulus eine aus der Jerusalemer Urgemeinde stammende und schon ihm vorgegebene Lehrtradition, die für ihn die Argumentationsgrundlage für die theologische Auseinandersetzung mit den Auferstehungsleugnern in Korinth bildet. Sie besteht aus vier Sätzen, von denen sich die ersten beiden auf den Tod Jesu, die anderen beiden auf seine Auferstehung beziehen: Christus ist gestorben für unsere Sünden nach der Schrift, und er ist begraben worden, und er ist auferstanden am dritten Tage nach der Schrift, und er ist erschienen dem Kephas [gemeint ist Petrus], danach den Zwölfen. In Lk 24,34 wird die Osterbotschaft von den ältesten Zeugen auf den zweigliedrigen Satz gebracht: Der Herr ist wirklich (bzw. wahrhaftig) auferstanden und dem Simon [gemeint ist wiederum Petrus] erschienen. Beim Vergleich der beiden Texte fällt sofort eine gewichtige Gemeinsamkeit auf: In beiden Texten wird nicht nur die Auferstehung bezeugt (1Kor 15: er ist auferstanden am dritten Tage nach der Schrift / Lk 24: Der Herr ist wirklich auferstanden ), sondern darüber hinaus und damit unmittelbar verbunden die Erscheinungen des Auferstandenen vor Petrus bzw. den Zwölfen insgesamt (1Kor 15: er ist erschienen dem Kephas, danach den Zwölfen / Lk 24: und [er ist] dem Simon erschienen ). In diesem Nebeneinander von Auferstehung Jesu einerseits und Ostererscheinung andererseits zeigt sich ein fundamentaler Sachverhalt: Wir haben die Auferstehung Jesu nicht anders als im Zeugnis derer, denen sich Jesus als der

3 3 Auferstandene gezeigt bzw. geoffenbart hat. Ein unmittelbarer Zugriff auf die Auferstehung Jesu, die im Neuen Testament übrigens sehr bewusst nicht erzählt bzw. geschildert wird, weil sie in Gottes innerstes Geheimnis gehört und streng und ausschließlich Gottes Werk (das Werk des Vaters an seinem Sohn) ist 1, ein unmittelbarer Zugriff ist uns definitiv verwehrt. Die Frage nach dem Realitäts- und Wahrheitsgehalt der Auferstehung Jesu ist auf historischem Wege ebenso wenig zu klären wie die nach ihrer Bedeutung. Pointiert formuliert heißt das: Die Zeugen der Auferstehung sind die letzte Station, die wir erreichen können, wenn wir an das leere Grab heran wollen (Hans Joachim Iwand) 2. Ein Zugang zum Osterereignis unter Umgehung dieser Zeugen der Apostel ist uns prinzipiell verwehrt und prinzipiell unmöglich. Der Auferstandene wollte sich uns nicht selbst bezeugen unter Umgehung dieser Zeugen 3. Deshalb gehören die Osterzeugen von Anfang an mit in die Osterbotschaft hinein. Die Ostererscheinungen sind mithin nicht Teil der Kirchengeschichte, sondern sie sind selbst Teil und Abschluss der Offenbarungsgeschichte, die als solche kirchengründende Bedeutung hat. Das in ihnen handelnde Subjekt ist nicht der Mensch, sondern Gott selbst. Und eben deshalb werden diejenigen, denen eine solche Erscheinung zuteil wird, zu Aposteln unter der Voraussetzung wohlgemerkt, dass sie vom auferstandenen Jesus mit der Evangeliumsverkündigung beauftragt werden. Sie werden zu Aposteln und eben damit zu etwas, was sie von sich aus nie zu sein vermöchten: zu Gesandten Jesu Christi, d.h. zu von Jesus Christus selbst autorisierten Botschaftern des welten- und zeitenwendenden Ereignisses der Auferstehung Jesu und damit zum Fundament der Kirche, deren Eck- und Grundstein der auferstandene Christus selbst ist (Eph 2,20). III Dem Gesagten ist das Folgende hinzuzufügen: Bei den Erscheinungen handelt es sich keineswegs um Visionen, die sich im Kopf oder Herzen der Jünger abgespielt haben und dann etwa psychologisch als Verarbeitungen ihrer durch Jesu Kreuzigung erlittenen Traumatisierung zu bewerten wären. Es handelt sich vielmehr nach dem klaren Zeugnis der Ostertexte selbst um Widerfahrnisse, die als solche nicht von den Jüngern produziert werden konnten, sondern sie von außen trafen: gänzlich unerwartet und unvorhergesehen. Die einzige 1 In signifikantem Unterschied zu späteren apokryphen Evangelien, bei denen sich die fromme Phantasie auch dem Geschehen der Auferstehung Jesu zu bemächtigen sucht. 2 In: Klappert (Hg.), Diskussion um Kreuz und Auferstehung, Wuppertal 1967, Ebd.

4 4 Entsprechung bzw. Analogie zu den Ostererscheinungen sind die im Alten Testament erzählten Gotteserscheinungen. Wie Gott in diesen aus der Verborgenheit heraustritt und sich in seiner Herrlichkeit zeigt, so tritt der Auferstandene in den Ostererscheinungen aus seiner Verborgenheit heraus und offenbart sich den Jüngern vom Himmel her als der Herr. Nicht mit subjektiven Visionen der Jünger haben wir es also in den Ostererscheinungen zu tun, sondern mit göttlichem Offenbarungshandeln. Das aber heißt: An Ostern deuten nicht die Jünger selbstmächtig Jesu Person und Geschick, sondern Jesus selbst erschließt am Ostermorgen sich, seinen Weg und sein Werk. Am Ostermorgen macht der Auferstandene den Jüngern gleichsam seine Selbst-Deutung kund. Das heißt: Er und nicht seine Jünger deutet sich und sein Geschick, so wie er es bereits als der an das Kreuz Gehende in den Abendmahlsworten vor seiner Passion getan hat. Wie Jesus gerade auch in seiner Passion das handelnde Subjekt geblieben ist, so dass man sagen kann: seine Passion ist seine Aktion, so bleibt er auch nach seiner Kreuzigung das handelnde Subjekt und also auf der ganzen Linie in der Einheit mit seinem himmlischen Vater der Souverän seines Geschicks. IV Was aber so wollen wir weiterfragen, was wird den Osterzeugen vom Auferstandenen erschlossen, was wird ihnen offenbart? A Eine erste Antwort ergibt sich aus Lk 24,34: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und dem Simon erschienen der Herr! Am Ostermorgen und allererst am Ostermorgen begreifen die Jünger, wer Jesus eigentlich ist: der Herr. Das heißt: der, der wie Gott selbst der Träger des hochheiligen Gottesnamens ist (vgl. Phil 2,9ff); der also, der nicht ein Mensch ist, wie wir Menschen es sind, nicht ein Mensch wie Du und ich, sondern der, der seinem Wesen und Ursprung nach auf Gottes Seite gehört und im Akt seines freien ungeschuldeten Erbarmens, im Akt seiner göttlichen Liebe auf unsere der Sünder, der dem Tod Verfallenen Seite getreten ist; der Sohn Gottes, der eingeborene, der ewige Sohn;

5 5 der Immanuel, der Gott mit uns ; der, den Thomas stellvertretend für alle Osterzeugen als Herr und Gott bekennt (Joh 20,28). Als solcher gibt er sich den Jüngern am Ostermorgen zu erkennen und muss er sich ihnen zu erkennen geben, damit sie ihn wahrhaft erkennen und zum Glauben an ihn als den Auferstandenen kommen: Und als sie den Herrn sahen, da freuten sie sich (Joh 20,20). Er selbst gibt sich also Ostern als er selbst zu erkennen. Das ist das Erste, das Grundlegende, das am Ostermorgen geschieht. Ohne Ostern keine Christuserkenntnis, durch Ostern die wahre Christuserkenntnis, die als solche rettende Erkenntnis, weil Erkenntnis des Heilands und damit des Heils ist. B Damit sind wir bei der zweiten Erkenntnis, die den Jüngern am Ostermorgen zuteil wird und die mit der ersten Erkenntnis ganz unmittelbar verbunden ist. Sie kommt in dem ersten Satz des viergliedrigen Bekenntnisses von 1Kor 15 zur Sprache: Christus ist gestorben für unsere Sünden nach der Schrift. Im Lichte des Ostermorgens wird den Osterzeugen im Blick auf den Tod Jesu am Kreuz deutlich, dass dieser Tod weder das schmähliche Ende eines Gotteslästerers gewesen ist (so z.b. das Urteil des Paulus vor Damaskus) noch auch das tragische Ende dessen, der das Reich Gottes verkündigte und dadurch mit den religiösen und politischen Autoritäten in Konflikt geriet (so die Wahrnehmung seiner Anhänger unmittelbar nach der Kreuzigung). Der Kreuzestod ist vielmehr, so wird von Ostern her offenbar, Heilstod der Heilstod für die, die vor Gott verloren, den Mächten der Sünde und des Todes unterworfen sind. Jesus ist somit nicht für sich und um seinetwillen am Kreuz gestorben, sondern für uns und um unsretwillen : für unsere Sünden (wie es in 1Kor 15,3 heißt) und also (a) wegen unserer Sünden (kausal) und (b) zur Aufhebung und Vernichtung unserer Sünden (final). Der Kreuzestod Jesu steht also unter dem Vorzeichen des Für uns (pro nobis), so wie das ganze Leben und Wirken Jesu unter dem Vorzeichen des Für uns steht. Dieses Für uns ist gleichsam die Überschrift über dem Weg Jesu und zwar von Anfang an. Es steht schon über der Krippe, weshalb der Engel in der Weihnacht sagt: Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr (Lk 2,10). Jesus stirbt mithin nicht zufällig am Kreuz, sondern mit innerer, göttlicher Notwendigkeit (vgl. das Muss der Leidensankündigungen). Dieses

6 6 Für uns und dieses Muss werden freilich erst Ostern offenbar und erschlossen. Ostern aber werden sie offenbar und erschlossen mit bindender, die Kirche in ihrer Lehre und Verkündigung bindender Kraft. Denn mit Ostern ist entschieden, ein für allemal entschieden, dass Jesus der Herr ist und als solcher zu verkündigen und zu glauben ist und dass sein Tod Heilstod ist, der für unsere Sünden geschah und als solcher verkündigt und geglaubt sein will. Zwischen dem Kreuz und der Auferstehung besteht dabei ein unauflöslicher Zusammenhang. Sie beide sind das eine rettende Heilsgeschehen für uns. Ohne die Auferstehung wäre Jesu Kreuz nicht das, was es ist: reales und universales Heilsgeschehen. Ohne die Auferstehung gälte nicht, was Jesus nach dem Johannesevangelium als letztes Wort am Kreuz sagt: Es ist vollbracht! (Joh 19,30). Das aber heißt: Wäre Jesus nicht auferstanden, dann wäre er auch nicht für uns gestorben (1Kor 15,17). Und umgekehrt: Weil Jesus für uns gestorben ist, deshalb steht er am dritten Tage von den Toten auf bzw. wird er von Gott am dritten Tage von den Toten auferweckt (vgl. Röm 4,25). C Die dritte Erkenntnis, die sich der österlichen Selbsterschließung Jesu verdankt, betrifft die Auferstehung selbst und zwar einerseits in ihrem Realitätsgehalt (C.1) und andererseits in ihrer Bedeutung (C.2) C.1 Auf die Realität der Auferstehung weist ganz betont der erste Satz in Lk 24,34 hin: Der Herr ist wirklich (bzw. wahrhaftig) auferstanden. Doch: Welche Realität kommt der Auferstehung Jesu zu? Und wie ist diese vorzustellen und zu denken? Zu diesen gleichermaßen zentralen wie umstrittenen Fragen kann vom Neuen Testament her das Folgende gesagt werden: 1. Die Auferstehung Jesu ist als ein in der Geschichte geschehenes Ereignis zugleich mehr als das: unendlich viel mehr. Sie ist eschatologisches Ereignis: d.h. ein Ereignis, das alle Menschen aller Zeiten und Räume in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft betrifft. Eben das kann von keinem anderen Ereignis der Weltgeschichte gesagt werden, auch nicht von den bedeutendsten Ereignissen. Der Grund für diesen besonderen, ja einzigartigen Charakter der Auferstehung Jesu liegt darin, dass in ihr Gott selbst in strenger

7 7 Ausschließlichkeit zum Heil der Welt gehandelt hat: der Dreieinige Gott, in der Einheit und Verschiedenheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist. Das bedeutet: 2. Die Auferstehung Jesu ist ein Ereignis in Raum und Zeit, das doch zugleich die Grenzen von Raum und Zeit sprengt und übersteigt. Im Ereignis der Auferstehung Jesu wird diese Welt, die eine Welt der Sünde und des Todes ist, buchstäblich aus den Angeln gehoben. Das spiegelt sich in den Erzählungen von den Ostererscheinungen wider. Ein Geheimnis ein göttliches Geheimnis liegt über diesen Begegnungen. Auch da, wo der auferstandene Christus gegenwärtig ist, kann er von den Seinen nur da gesehen und erkannt werden, wo er ihnen die Augen für seine Gegenwart öffnet und sich ihnen worthaft erschließt. Mit bloßem Auge kann er nicht wahrgenommen werden. Insofern ist der Auferstandene anders da, als Personen und Gegenstände in Raum und Zeit sonst da sind, anders da, als er selbst vor Ostern da gewesen ist. Nicht um eine irdisch-sichtbare Gegenständlichkeit und Realität handelt es sich, sondern um eine himmlisch-unsichtbare Gegenständlichkeit und Realität, die sich selbst sichtbar und greifbar macht und machen muss, wo und wann es ihr gefällt. Nicht mit historisch-fassbarer, sondern mit eschatologisch-göttlicher Realität haben wir es zu tun. Zugespitzt formuliert: Fotographieren hätte man den Auferstandenen wohl nicht können und das nicht etwa deshalb, weil er in Wahrheit gar nicht auferstanden ist, sondern gerade deshalb, weil er auferstanden ist hinein in eine Realität und Wirklichkeit, die an die Gesetze von Raum und Zeit, wie wir sie kennen, nicht gebunden ist, die sie vielmehr über-steigt, transzendiert. 3. Die Ostererscheinungen setzen voraus, dass der auferstandene Jesus kein anderer ist als der irdische und gekreuzigte Jesus. Eben deshalb zeigt der Auferstandene im Johannesevangelium den Seinen seine Wundmale, und wird er von ihnen an diesen erkannt. Entsprechendes erzählt die lukanische Ostergeschichte. Als Jesu Jünger meinten, sie sähen einen Geist spricht der Auferstandene zu ihnen: Seht meine Hände und meine Füße, ich bin es selber. Fasst mich an und seht. (Lk 24,36f). Dies alles, um zu erweisen, dass er derselbe ist wie der Gekreuzigte, dass er, der für uns in den Tod gegangen ist, wirklich und wahrhaftig auferstanden ist. 4. Schon von daher ist klar und evident, was als viertes festzuhalten ist: Jesus ist leiblich auferstanden. Die Leiblichkeit der Auferstehung bzw. des Auferstandenen wird in allen Erscheinungsberichten der Evangelien bezeugt und auch von Paulus in 1Kor 15 vorausgesetzt. Das kann auch gar nicht überraschen, weil der Mensch nach der biblischen Anthropologie konstitutiv ein leiblich verfasstes Wesen ist bzw. eine leib-seelische Einheit darstellt, die ohne Leib gar nicht gedacht werden kann. Biblisch gilt: Der Mensch hat nicht

8 8 einen Leib, sondern er ist Leib. (Ganz entsprechend gilt: Er hat nicht eine Seele, sondern er ist eine lebendige Seele.) Leiblichkeit ist für die biblische Anthropologie die Grundbedingung dafür, dass der Mensch mit anderen Wesen gerade auch mit Gott! in Kontakt treten, mit ihnen kommunizieren und diese von sich und sich von diesen unterscheiden kann. Ohne Leiblichkeit keine Individualität und Identität des Menschen: kein Ich und das gilt in Ewigkeit. Eben deshalb redet Paulus in 1Kor 15 von der neuen Leiblichkeit, von dem geistlichen Leib, der uns bei der endzeitlichen Totenauferstehung zuteil werden wird. Leiblichkeit ist das Ende der Werke Gottes, hat Friedrich Christoph Oetinger ( ) im Blick auf diesen Sachverhalt treffend formuliert. Anders als Platon erwartet Paulus mit dem Tod nicht die Erlösung vom Leib, sondern die Erlösung des Leibes (Röm 8,23). In dieser sprachlich geringen Differenz zwischen Platon und Paulus kommt der grundlegende sachliche Unterschied zwischen dem klassisch-griechischen und dem biblischen Menschenbild prägnant zum Ausdruck. Dem entspricht es, dass Platon die Unsterblichkeit der Seele behauptet und sogar philosophisch zu beweisen versucht, während die Bibel eine solche Unsterblichkeit nicht kennt. Nach dem Zeugnis der Heiligen Schrift ist der ganze Mensch ein endliches und also sterbliches Wesen. Unsterblichkeit ist im strengen Sinn ein Gottesprädikat. Im Verlaufe der Theologie- und Frömmigkeitsgeschichte ist es dann freilich zu einer unheiligen Allianz von Platonismus und Christentum gekommen, so dass nicht wenige Christen meinen, wenn sie die Unsterblichkeit der Seele behaupten, die Bibel auf ihrer Seite zu haben. Das aber ist ein Fehlurteil! Menschliches Sein so hatten wir gesagt ist und bleibt leibliches Sein. Eben deshalb ist der Mensch Jesus leiblich auferstanden, dies freilich in einer Leiblichkeit, die sich unter Voraussetzung der Identität grundlegend von seiner vorösterlichen Leiblichkeit unterscheidet. Genau das spiegeln die Ostererzählungen auf Schritt und Tritt wider. 5. Die Ostererzählungen betonen so haben wir gesehen zum einen die Identität des Auferstandenen mit dem Gekreuzigten und zum andern die Leiblichkeit der Auferstehung. Daraus ergibt sich zwingend, was noch eigens hervorgehoben sei: das Grab Jesu war leer! So wenig das leere Grab ein Beweis für die Auferstehung Jesu ist und sein kann (das Faktum des leeren Grabes ist mehrdeutig: der Leichnam Jesu kann auch gestohlen worden sein) und so wenig sich der Osterglaube am leeren Grab entzündete und entzünden konnte (zum Osterglauben kommt es einzig durch den worthaften Selbsterweis des Auferstandenen in Gestalt der Ostererscheinungen), so sehr ist das leere Grab eine notwendige (wenn auch nicht

9 9 hinreichende) Bedingung für die Auferstehung Jesu. Das heißt: Nicht, weil das Grab Jesu leer war, ist Jesus auferstanden; sondern, weil Jesus auferstanden ist, war sein Grab leer. C.2 Nachdem nunmehr deutlich geworden sein dürfte, was der Osterglaube meint, wenn er bekennt: Der Herr ist wirklich auferstanden, bleibt abschließend noch zu klären, welche Bedeutung der Auferstehung in sich selbst und für uns zukommt. Dazu ist zunächst noch einmal an das zu erinnern, was bereits gesagt wurde: Die Auferstehung Jesu ist als Ereignis in der Geschichte doch kein aus dieser zu erklärendes und ihren Bedingungen unterworfenes Ereignis, sondern ein, ja das eschatologische Ereignis schlechthin. Sie ist zeiten- und weltenwendend; sie betrifft alle Menschen aller Zeiten und Räume in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das aber heißt: Die Welt, in der wir leben, unsere Welt und Menschenwelt, ist auch wenn das dem Augenschein ganz offensichtlich widerspricht seit dem Ostermorgen eine andere geworden! Sie steht in einem neuen Licht: im österlichen Licht, im göttlichen Glanz des Ostermorgens. Neu meint hier, wie auch sonst in der Sprache der Bibel: das, was nicht mehr veraltet, was vielmehr ewig neu bleibt, weil Gott es neu gemacht hat. Die Welt ist deshalb neu und eine andere geworden, weil Gott in der Auferstehung seines Sohnes ein für allemal entschieden hat, dass nicht der Tod und die Sünde das letzte Wort über uns Menschen, über unsere Lebensgeschichte(n) und die Weltgeschichte haben, sondern der, der auch das erste Wort über uns und alle Welt gesprochen hat: unser Schöpfer und Erlöser. Die Auferstehung macht offenbar und bringt ans Licht, dass der Tod Jesu am Kreuz in Wahrheit der Tod des Todes war und ist. Nicht Gott scheitert am Tod, sondern der Tod scheitert an Gott, am lebendigen Gott und zwar darin und insofern als mit dem Ostermorgen entschieden ist, dass kraft des Heilstodes Jesu und seiner Auferstehung der Tod uns nicht von Gott, der Quelle des Lebens, und von seiner Liebe zu scheiden vermag (Röm 8,38f). Mit dem Ostermorgen ist die Allmacht des Todes gebrochen; der Tod ist in seine Schranken gewiesen. Er ist aus etwas Letztem aus dem ewigen Tod als der Sünde Sold (Röm 6,23) zu etwas Vorletztem, zu einem Schlaf (Luther) geworden. Zwar gilt auch noch nach dem Ostermorgen, was zuvor schon galt: Mitten wir im Leben sind / von dem Tod umfangen. Diese schmerzliche Erfahrung des Todes ist nunmehr aber nicht mehr ein Letztes, sondern nur noch ein Vorletztes und mag sie noch so bitter sein. Denn seit und aufgrund der Auferstehung gilt, was ohne sie und ohne ihn, den Auferstandenen, nie und nimmer gelten

10 10 könnte: Mitten wir im Tode sind, vom Leben sind umfangen. Denn der Auferstandene spricht in göttlicher Macht und Hoheit: Ich lebe und ihr werdet auch leben (Joh 14,19). Als solche, die vom Leben umfangen sind, weil sie in Christus sind, der als der Auferstandene das Leben in Person ist (Joh 11,25f; 14,6), als solche gehen wir, die wir das Sterben und den Tod noch vor uns haben, auf die Auferstehung der Toten am Ende der Geschichte zu. Diese zukünftige Totenauferstehung, in der wir alle verwandelt und mit einem neuen Leib überkleidet werden (1Kor 15,50ff), ist in der Auferstehung Jesu Christi begründet. Sie ist deshalb so gewiss, wie die Auferstehung Jesu gewiss ist; sie ist so gewiss, wie es gewiss ist, dass Gott Gott ist (1Kor 15,12ff). Denn in der Auferstehung Jesu hat Gott sich ein für allemal als Gott, als allmächtiger, liebender und gnädiger Gott erwiesen, und am Ende der Geschichte wird er sich in der Kraft der Auferstehung Jesu wieder und nunmehr vor aller Welt und aller Augen unwidersprechlich und unwiderruflich als Gott erweisen.

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