GEO DATA Fibre Optic Day 2010 Der Breitbandmarkt: Wettbewerbssituation, Nachfrage und Wirtschaftlichkeit

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1 GEO DATA Fibre Optic Day 2010 Der Breitbandmarkt: Wettbewerbssituation, Nachfrage und Wirtschaftlichkeit Copyright All rights reserved

2 Die conlinet Gruppe Iris Comfere Harald Ross Ventizz Capital Fund IV L.P. conlinet Holding GmbH 55,8 % 44,2 % 100 % vitronet Beteiligungen GmbH vitronet Construction GmbH conlinet Projekte GmbH conlinet GmbH conlinet Whole Sale GmbH Dienstleistungen (Planen, Bauen, Montage, Wartung) 50 % 51 % 49% 51% essen.net GmbH DLRZ.net GmbH Glasfaser Bochum GmbH & Co. KG Bestmile GmbH

3 Die Schwerpunkte der conlinet Gruppe Die Schwerpunkte der conlinet-guppe liegen in Beteiligungen an Netzbesitzgesellschaften (wie zum Beispiel essen.net GmbH) oder an Betreibergesellschaften für Glasfasernetze mit der vitronet Beteiligungen GmbH in der Vermietung von eigenen Netzen - wie zum Beispiel essen.net GmbH und ca. 400 km Backbonetrassen - und über km zugemieteten Netzen durch die conlinet Whole Sale GmbH im schlüsselfertigen Bau von Telekommunikations- und Kabelfernsehnetzen durch die conlinet Projekte GmbH und vitronet Construction GmbH in der Erbringung von herstellerunabhängigen Dienstleistungen im Bereich der aktiven Netzwerktechnik und im Bereich Rechenzentrums-Mehrwertdienste mit der DLRZ.net GmbH

4 Ventizz Capital Fund IV L.P. beteiligt an conlinet Ventizz Capital Fund IV L.P. hat am 18. März 2010 einen Anteil von 44,2% an der conlinet Holding erworben. Ventizz Capital Partners ist ein führender Private Equity-Investor im Bereich Wachstumskapital und mittelgroße Tech-Buy Outs im deutschsprachigen Raum Schwerpunkt des Portfolio- Managements liegt auf strategischer und operativer Weiterentwicklung und Wachstum der Unternehmen Ventizz Capital Partners betreut vier Fonds mit einem Gesamtkapital von 675 Mio. (darunter Ventizz Capital Fund IV L.P. mit 450 Mio. )

5 Ziele der Bundesregierung zum Breitbandausbau in Deutschland Bis spätestens Ende 2010 sollen flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein. Bis 2014 sollen für 75 Prozent der Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen, mit dem Ziel, solche hochleistungsfähigen Breitbandanschlüsse möglichst bald flächendeckend verfügbar zu haben.

6 Breitbandanschlüsse je 100 Einwohner Stand Anfang 2009 Quelle: Deutsche Bank Research EU Kommission

7 Verteilung der Breitband- Downloadgeschwindigkeiten 10 Mbit/s oder größer; 24,8% 144 kbit/s bis 2 Mbit/s; 14,6% 2 Mbit/s bis 10 Mbit/s; 60,6% Stand Ende 2009 Quelle: Bundesnetzagentur

8 Volumenentwicklung Breitband- Internetverkehr in Deutschland 12 3, , , , Durchschnittliches Datenvolumen pro Nutzer und Monat in GB Gesamtdatenrate pro Jahr in Milliarden GB Quelle: DIALOG Consult VATM Analysen und Prognosen

9 Direkt geschaltete Breitband- Anschlüsse in Deutschland Millionen ,3 2,4 1,6 0 6,3 0,5 4,3 0 3,2 7,1 1 6,2 0 3,5 9 1,9 7,6 0,2 2,5 10,6 2,8 8,4 0,6 1,5 11, Andere Anschlußarten DSL Alternativer ANB DSL DT Bitstrom DSL DT Weiterverkauf DSL DT Direkt Quelle: DIALOG Consult VATM Analysen und Prognosen

10 DSL-Kunden nach Unternehmen Ende 2008 EWE-Gruppe 0,5 Mio- 2% NetCologne 0,4 Mio- 2% Weitere Wettbewerber 0,7 Mio - 3% Versatel 0,7 Mio - 3% Hansenet 2,3 Mio - 11% Deutsche Telekom 10,6 Mio - 48% Vodafon 3,0 Mio - 14% United Internet 3,7 Mio - 17% Quelle: DIALOG Consult VATM Analysen und Prognosen

11 Breitband in Deutschland FTTC-Ausbau der Deutschen Telekom von in 50 Städten für ca. 11 Mio. Haushalte bisher vermarktet ca. 1 Mio. VDSL-Anschlüsse Ankündigung Deutsche Telekom im März 2010: bis Ende 2012 Versorgung von 4 Mio. Haushalten (10 % aller HH in D) mit FTTH FTTB/H-Ausbau durch alternative Carrier (BUGLAS) bis Ende 2009 ca Haushalte mit FTTH bis 2014 geplant: 1,5 Mio. Haushalte FTTH FTTB/H-Ausbau durch Gemeinschaftsunternehmen von Kommunen und conlinet (essen.net in 2009, Glasfaser Bochum in weitere Städte in Verhandlung) bis 2016 ca Haushalte mit FTTB/H Ankündigung Mai 2010: Land Rheinland-Pfalz und RWE Rheinland Westfalen Netz vereinbaren strategische Zusammenarbeit zum Breitbandausbau im ländlichen Raum Start in 11 Landkreisen

12 Bandbeitenanforderungen Anwendung , Internet Peer to Peer-Datennutzung Telefonie (VoIP) Videokonferenzdienste Instant Messaging Interaktive Spiele Webradio, Podcast IPTV, Video on Demand (je Kanal) HD-IPTV, HD-Video on Demand (je Kanal) Home Ofifice Weitere Anwendungen (Heimüberwachung) Downstream in Mbit/s 0, < , Upstream in Mbit/s 2 2 0,5 1 3 < ,5 0,5 1 0, ,5 1 Nachfrage je Privathaushalt: Downstream 50 Mbit/s, Upstream 10 Mbit/s

13 Einteilung Breitbandnetze Breitbandnetze Transportnetze (Backbone) Anschlußnetze (Local Loop) Kabelnetze (Glasfaser) Funknetze Umstieg auf Glasfasernetze in Deutschland abgeschlossen Fiber To The Curb (FTTC) 50 Mbit/s (VDSL) Fiber To The Building (FTTB) 100 Mbit/s (VDSL) Fiber To The Home (FTTH) 1 Gbit/s (Ethernet) LTE (Rel. 9) theor. bis 100 Mbit/s (geteilte Bandbreite) LTE (Rel. 10) theor. bis 100 Mbit/s real. 2-8 Mbit/s Downstream (abh. von Teilnehmerzahl, Entf. Basisstation, Umfeld)

14 Klassisches Geschäftsmodell Endkunden Der traditionelle Telekommunikationsanbieter verfügt über eine eigene passive und aktive Netzwerkinfrastruktur Dienste und Applikationen Aktive Netzwerkinfrastruktur und Netzbetrieb Passive betreibt und wartet das Netzwerk und stellt Dienste und Applikationen für den Endkunden bereit Infrastruktur und Netzbetrieb werden über die Vermarktung von Diensten finanziert passive und aktive Infrastruktur and Dienste haben dabei verschiedene Abschreibunsgszyklen Investoren erwarten kurze ROIs, was zu zurückhaltenden Investitionen in Infrastruktur führt

15 Open Access Geschäftsmodell Endkunden Dienste und Dienste Dienste und Applikationen Applikationen und Der Diensteanbieter investiert nicht in das Netzwerk Abschreibungszeiten < 1 Jahr % der Gesamtinvestitionen Aktive Netzwerkinfrastruktur und Netzbetrieb Aktives Netzwerkequipment (Hard- und Software) Netzbetrieb Abschreibungszeiten 3-5 Jahre % der Gesamtinvestitionen passive Netzwerkinfrastruktur Glasfasernetzwerk als Infrastruktur- und Langzeit- Investition Abschreibungszeiten > 20 Jahre % der Gesamtinvestitionen

16 Mögliche Geschäftsmodelle für Open Access Endkunden Endkunden Endkunden Dienste anbieter Dienste anbieter Betriebergesellschaft Infrastruktur- Infrastruktur- Besitzgesellschaft Dienste anbieter Dienste anbieter Betreiber- und Dienste anbieter Besitzgesellschaft Dienste anbieter Betreibergesellschaft und Diensteanbieter 1 Betreibergesellschaft und Diensteanbieter 2... Infrastruktur- Besitzgesellschaft Betreibergesellschaft und @

17 Wertschöpfungsstufen im Open Access Modell Marktpreis Marge Diensteanbieter Dienste Dienste Dienste DSL ca. 5 TAL 10,20 Bitstream 18,32 Betrieb x Besitz Glasfasern y

18 Die Vorteile von Open Access FTTH Teilung der Kosten für die passive Netzinfrastruktur für zu deutlich reduzierten Anschlußkosten pro Teilnehmer Unabhängigkeit der Dienste von der Infrastruktur erleichtert die schnelle Entwicklung und Implementierung neuer Dienste Open Access ermöglicht flexible Dienste und Abrechnungsmodelle Diensteanbieter können sich die Kunden aussuchen (auch wenige Kunden pro Stadt können so schon profitabel sein) Teilnehmer können zwischen verschiedenen Diensteanbietern auswählen weniger Tiefbau in Städten und Gemeinden Städte und Gemeinde mit zukunftssicherer FTTH Infrastruktur sind attraktiver für Geschäftskunden und Einwohner

19 Besitzgesellschaft plant, baut und wartet die passive Glasfaserinfrastruktur bestehend aus: Leerrohren Glasfaserkabeln Hausabschlußboxen in den Kellern Verteilerstandorten mit Glasfaserendgestellen vermarktet unbeschaltetes Glasfasernetz (vom Stecker im Verteiler bis zum Stecker im Gebäudekeller) hat idealerweise nur eine Betreibergesellschaft als Kunden geringes Vermarktungsrisiko geringer Betriebsaufwand

20 Betreibergesellschaft mietet das Glasfasernetz von der Besitzgesellschaft an betreibt und wartet aktive Netzwerkkomponenten in den Verteilerstandorten und installiert Endgeräte beim Kunden errichtet je nach Business Modell eine Glasfaserverkabelung vom Keller in die Wohnung (FTTH) vermarktet diskriminierungsfrei Bandreiten (Bitstreams) bis zum Endteilnehmer an mehrere Diensteanbieter (Open Access) hat kein direktes Endkundengeschäft höherer Vermarktungs- und Betriebsaufwand als in der Besitzgesellschaft

21 Beispiel Essen: Städtische Holding Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (EVV) mbh und conlinet gründen essen.net im Dezember 2009 Anteile EVV und conlinet jeweils 50% reine Infrastruktur-Besitzgesellschaft essen.net errichtet ein FTTB-Netz (Fiber to the Building) d.h. Glasfasern vom Gebäudekeller bis zum regionalen Verteilerstandort (POP = Point of Presence) essen.net erschließt in Essen in 6 Jahren 70% der Haushalte mit einer Glasfaseranbindung ( Gebäude und Einwohner) Start der Baumaßnahmen in 2 Stadtteilen im Frühjahr 2010 (Planungen abgeschlossen)

22 Beispiel Bochum Gründung einer Infrastruktur-Besitzgesellschaft (Glasfaser Bochum) und einer Betreibergesellschaft (Bestmile) in Bochum im Juni 2010 Anteilseigner an beiden Gesellschaften sind das regionale Stadtwerk und conlinet Besitzgesellschaft erschließt in 6 Jahren 70% der Haushalte mit einer Glasfaseranbindung ( Gebäude und Einwohner) In der Stadt wird ein Grundausbau mit FTTB geplant, wobei ca. 20 % der Haushalte über ein FTTH-Netz (Fiber to the Home) angeschlossen werden Start der Baumaßnahmen für Sommer 2010 geplant

23 Das conlinet Angebot für Glasfasernetze in Städten Große Expertise im Bereich FTTx aus Erfahrungen im In- und Ausland Objektivität durch Konzern- und Herstellerunabhängigkeit Reduzieren des Risikos für den kommunalen Partner durch Beteiligung an den Investitionen Langjährige finanzielle Sicherheit durch finanzstarken Partner Ventizz Sicherstellen der Vermarktung durch Bündelung aller conlinet-netzbeteiligungen in einem verhandlungsstarken Vermarktungsverbund

24 Vielen Dank für Ihre Aufmerksameit! Volker Becker Tel.: conlinet Projekte GmbH Büro Frankfurt: Fax: Fulerumer Straße 221 Wilhelm-Kobelt Straße 1 Geschäftsführer mobil: web: Essen Frankfurt

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