Dienstprogramme für den Notfall

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1 Windows NT Magazine NT Administrator Die Pflege aktueller Notfalldisketten (Emergency Repair Disks ERDs) ist ein wesentlicher Teil eines umfassenden Notfallplans zur Systemwiederherstellung. Jedoch war eine regelmäßige Erstellung oder Aktualisierung von Notfalldisketten bislang immer eine langwierige Arbeit. Mit dem Repair Disk Manager 1.0 und mit ERDisk 5.0 hat Tom Iwanski zwei Tools untersucht, die sich für die Systemwiederherstellung im Notfall eignen. Um eine effiziente Service-Pack-Verwaltung etablieren zu können, steht mittlerweile Software zur Verfügung, die eine Verfolgung des Betriebssystemstatus erlaubt. Zwei Managementprogramme für Service Packs hat Josuah Orrison getestet. Beide helfen bei der Verwaltung von Service Packs und Hotfixes auf Systemen in einem Netzwerk. Mit Pathping verfügt Windows 2000 über eine wahre Perle unter den RAS-Tools so lautet die Meinung von Sean Daily. Dieses Dienstprogramm eignet sich zur Diagnose von Netzwerk- Routing-Problemen. Windows 2000 bietet eine bisher in der Windows-Familie nicht da gewesene Funktionalitätsfülle. Jedoch werden auch weiterhin Dienstprogramme anderer Lieferanten benötigt, um einige Funktionslücken zu schließen. Michael Otey nennt zehn wesentliche Tools. In dieser Ausgabe: 1 Dienstprogramme für den Notfall 8 Effiziente Verwaltung von Service Packs 12 Pathping ein erweitertes Traceroute 13 Verwaltung mit Browstat 15 Funktionalitätslücken von Windows 2000 gefüllt Dezember 2000/ DM 24,90 ÖS 173,50,- SFR 24,90 Januar 2001 B Dienstprogramme für den Notfall Mit dem Repair Disk Manager 1.0 und mit ERDisk 5.0 stehen zwei Tools zur Verfügung, die sich für die Systemwiederherstellung im Notfall eignen. Die Pflege aktueller Notfalldisketten (Emergency Repair Disks ERDs) ist nach der festen Überzeugung des Autors ein wesentlicher Teil eines umfassenden Notfallplans zur Systemwiederherstellung. Jedoch war eine regelmäßige Erstellung oder Aktualisierung von Notfalldisketten (ERD-Disketten) auf jedem Server und jeder Workstation eine langweilige und langwierige Aufgabe. Fast unvermeidlich blieb die Pflege der ERD-Bibliothek in vielen Fällen zugunsten dringenderer Aufgaben auf der Strecke. Die meisten Administratoren werden diese Geschichte und ihr unglückliches Ende kennen: Schließlich fiel ein wichtiger Server mit einer beschädigten Registrierung aus und der zuständige Systemverwalter stand ohne Notfalldiskette da. Die erneute Installation des Betriebssystems, die erneute Anwendung des richtigen Service Packs und die Wiederherstellung der Systemdaten von Sicherungsbändern nahm zwei Stunden der Zeit des Administrators (ganz abgesehen von der kostspieligen Server-Ausfallzeit) in Anspruch. Mit einer aktuellen Notfalldiskette wäre der Server wahrscheinlich binnen zehn Minuten wieder einsatzfähig gewesen. Nach dieser Erfahrung legt ein Administrator sicher mehr Sorgfalt bei der Erstellung und Aktualisierung von Notfalldisketten an den Tag. Trotz aller Automatisierungsversuche blieb das ERD-Verfahren für den Administrator insgesamt jedoch recht unerquicklich. Erfreulicherweise haben verschiedene Software-Lieferanten ERD-Dienstprogramme entwickelt, die den Prozess vereinfachen und automatisieren, Notfalldisketten für Workstations und Server mit Windows 2000 und Windows NT auf aktuellem Stand zu halten. Die Produkte ERDisk 5.0 von Aelita und Repair Disk Manager 1.0 (Bild 8) von Raxco wurden einem Test unterzogen, dessen Ergebnisse in diesem Artikel dokumentiert werden. Eine Untersuchung von ERD-Dienstprogrammen sollte allerdings mit einem Blick auf die ERD-Funktionen beginnen, die Microsoft in Windows bereitstellt. ERD-Lösungen von Windows Eine Notfalldiskette wird gepflegt, um eine Möglichkeit zu haben, einen PC rasch wieder in einen startfähigen Zustand zu versetzen, wenn wichtige Systemdateien beschädigt oder gelöscht wurden. Eine Notfalldiskette ist kein Ersatz für regelmäßige Datensicherungen. Bei der Installation von Windows 2000 oder Windows NT kopiert der Setup-Prozess von Windows neun Dateien mit Informationen zur Notfallwiederherstellung in den Ordner \%system root%\repair. Fünf dieser Dateien, die Setup in einem komprimierten Format speichert, enthalten die Windows oder NT- Registrierungsstrukturen (Hives). Zwei Dateien initialisieren die Standard-DOS- Umgebung und eine Datei enthält die Informationen des Standardbenutzerprofils. Die letzte Datei, setup.log, ist ein Protokoll aller Windows oder NT-Systemdateien, die bei der Installation auf die Festplatte kopiert werden. Für diese Datei sind die Attribute für Lesezugriff (Read-only), System und Versteckt (Hidden) stets gesetzt. Wird bei der manuellen Installation von NT 4.0 eine Notfalldiskette erstellt, komprimiert Setup diese neun Dateien und speichert sie auf einer Diskette, die wiederum entsprechend gekennzeichnet und an einem 1

2 sicheren Ort aufbewahrt werden sollte. Bei der Erstellung einer Notfalldiskette für Windows 2000 werden nur zwei DOS-Initialisierungsdateien und die Datei setup.log auf eine Diskette kopiert, da die Standardinformationen der Registrierung für Windows 2000 die Größe von 1,44 MByte überschreiten. Unter beiden Betriebssystemen verbleiben die Informationen zur Notfallwiederherstellung, die von der Installation im Ordner \%systemroot%\repair gespeichert werden, in diesem Verzeichnis, unabhängig davon, ob eine Notfalldiskette erstellt wird oder nicht. Sofern die Festplatte, auf der sich der Ordner \%systemroot%\repair befindet, zugänglich bleibt, können die Dateien im Ordner repair in der Regel (jedoch nicht immer) bei der Wiederherstellung der Grundfunktionalität eines Systems helfen, wenn das Setup-Programm von Windows gestartet und die Reparaturoption ausgewählt wird. Microsoft empfiehlt, die Informationen auf Notfalldisketten nach jeder bedeutsamen Änderung der Hardware, der Software oder der Konfiguration des entsprechenden Systems zu aktualisieren. Unter Windows NT 4.0 wird zur Aktualisierung der Informationen das Programm zur Erstellung der Notfalldiskette verwendet. Zum Starten des Dienstprogramms ist folgender Befehl in eine Eingabeaufforderung einzugeben: rdisk Mit diesem Befehl wird das Dienstprogramm gestartet, um Optionen zur Aktualisierung der Informationen im Ordner %sys temroot%\repair und auf der Notfalldiskette anzuzeigen. Es kann auch folgender Befehl eingegeben werden: rdisk /s Abbildung 1: Starten des Sicherungsprogramms von Windows 2000 Mit diesem Befehl werden außerdem die Registrierungsstrukturen SAM und SECU- RITY im Ordner repair und auf der Notfalldiskette gesichert. Auf einem Domänencontroller sind die Strukturen SAM und SECURITY gewöhnlich für die Notfalldiskette zu groß, die auf den Platz einer Diskette beschränkt ist. In Windows 2000 ermöglicht die Anwendung Sicherungsprogramm den Zugriff auf das Dienstprogramm zur Erstellung einer Notfalldiskette. Standardmäßig aktualisiert das Dienstprogramm die DOS-Initialisierungsdateien und die Datei setup.log, jedoch kann das Dienstprogramm, wie Abbildung 1 zeigt, auch Registrierungsstrukturen sichern. Wenn das Kontrollkästchen zur Sicherung der Registrierung ausgewählt wird, sichert das Dienstprogramm automatisch die Registrierungsstrukturen im Ordner \%systemroot%\repair\regback, jedoch nicht auf der Notfalldiskette. Wenn die Registrierung beschädigt oder gelöscht wird, kann mit Hilfe der Dateien in diesem Ordner nur die Registrierung wiederhergestellt und eine längere Wiederherstellung der Windows-2000-Systemstatusdaten vermieden werden, die in der Regel mindestens 200 MByte Speicher belegen. Zur Durchführung dieser Art von Reparatur muss die Windows Wiederherstellungskonsole verwendet werden. Weitere Informationen zum Systemstatus enthält der Artikel von Zubair Ahmad, Backing Up and Restoring the System State, InstantDoc ID Die meisten Administratoren sind mit dem Notfallreparaturprozess von Windows NT 4.0 vertraut. Zur Reparatur wird NT Setup von der CD-ROM oder von den Startdisketten gestartet und die Reparaturoption ausgewählt. Dann kann unter den Optionen ausgewählt werden, die eine Wiederherstellung einzelner Registrierungsdateien, eine Reparatur der Systemstartdateien in der Systempartition, eine Reparatur der Windows- NT-4.0-Systemdateien oder eine Reparatur des Boot-Sektors der Partition ermöglichen. Der Reparaturprozess fordert zum Einlegen der Notfalldiskette auf. Nach Abschluss der Reparatur muss das aktuellste Service Pack erneut angewendet werden, um das System wieder in Betrieb zu setzen. Der Notfallreparaturprozess unter Windows 2000 ist insofern ähnlich, als dass das Setup-Programm von Windows 2000 von der CD-ROM oder den Startdisketten ausgeführt und die Reparaturoption ausgewählt werden muss. Dann besteht die Möglichkeit, eine schnelle Reparatur oder eine manuelle Reparatur durchzuführen. Die schnelle Reparatur versucht, die Systemdateien (mit Hilfe der Prüfsummenmethode und der Datei setup.log), den Boot-Sektor auf der Systemfestplatte und die Systemstartumgebung zu reparieren. Die schnelle Reparatur überprüft zudem die Registrierungsdateien. Falls eine Registrierungsdatei defekt ist, kopiert die schnelle Reparatur automatisch die Strukturdateien, die im Ordner \%sys temroot%\repair gesichert wurden. Bei der manuellen Reparatur, die eine interaktive Teilmenge der Funktionen der schnellen Reparatur darstellt, werden die Registrierungsstrukturdateien nicht überprüft. Allerdings sind eine oder alle der drei Optionen der schnellen Reparatur möglich: Überprüfen der Systemdateien, Untersuchen des Boot-Sektors und Überprüfen der Systemstartumgebung. Die Verwendung der von Microsoft bereitgestellten ERD-Dienstprogramme von Windows 2000 und NT 4.0 ist einfach, jedoch nicht ohne gewisse Einschränkungen. Erstens kann nach der Wiederherstellung von Registrierungsstrukturen der Prozess nicht wieder rückgängig gemacht werden, sofern nicht verschiedene Versionen der Notfalldiskette vorhanden sind. Ein zweiter Nachteil im Windows-Reparaturprozess besteht darin, dass die Informationen zur 2

3 Notfallwiederherstellung nicht auf mehreren Disketten gesichert werden können. Im Ordner \%systemroot%\repair lässt sich eine beliebige Menge an Notfalldaten speichern. Wenn jedoch kein Zugriff auf den Reparaturordner möglich ist, muss das Betriebssystem möglicherweise erneut installiert und das gesamte System vom Sicherungsband wiederhergestellt werden. Ein drittes und markantes Problem ist, dass Microsoft die Dienstprogramme zur Erstellung von Notfalldisketten mit keiner Möglichkeit zur Automatisierung oder zentralen Verwaltung ausgestattet hat. Zwar können mit Hilfe einer Kombination aus Skripten, At-Befehlen und dem Zeitplandienst von Windows 2000 oder Windows NT 4.0 die meisten Aufgaben automatisiert werden, jedoch ist die Erstellung und die Verwaltung der Skripten sowie die Kontrolle des Erfolgs oder Misserfolgs ihrer Ausführung in großen Umgebungen unter Umstände eine sehr unangenehme Aufgabe. Und schließlich deaktivieren viele Organisationen, die mit Windows NT 4.0 arbeiten, den Zeitplandienst von Windows NT 4.0 im Rahmen der Standardsicherheitsmaßnahmen, wenngleich der Task-Zeitplaner von Windows 2000 nun über verbesserte Sicherheitseinrichtungen verfügt. Darüber hinaus können sich einige IT-gestützte Unternehmen nur schwer mit der Vorstellung anfreunden, die Sicherheitsstrukturdateien der Registrierung auf relativ unsicheren Disketten zu speichern. Alles in allem gestaltet sich die Verwendung der ERD-Dienstprogramme von Windows 2000 und Windows NT 4.0 auf der Ebene der einzelnen Maschinen recht einfach. Der Notfallreparaturprozess hat beim Autor zu vielen Gelegenheiten funktioniert, obwohl er auch mindestens in ebenso vielen Fällen versagt hat. Die zusätzlichen Wiederherstellungs-Tools von Windows 2000, wie zum Beispiel die Wiederherstellungskonsole und die erweiterten Systemstartoptionen, stellen die Funktionen der Sicherungs- und Reparaturprozesse etwas in den Schatten, jedoch besitzt die Notfalldiskette immer noch die Nischenfunktion, eine rasche Wiederherstellung eines beschädigten Systems ermöglichen zu können. ERDisk von Aelita Die Unternehmen Aelita und Raxco bieten Produkte an, die versuchen, die Einschränkungen der ERD-Dienstprogramme von Windows zu überwinden. Die Produkte der beiden Lieferanten wurden in einem kleinen Netzwerk mit einer Mischung aus Windows und Windows-NT-4.0-Servern und Workstations getestet. Zunächst wurde ERDisk 5.0 von Aelita unter die Lupe genommen. Das Produkt wurde auf einem System Dell Precision Workstation 410 mit zwei 500-MHz-Prozessoren, 128 MByte RAM und Windows 2000 installiert. Die assistentengeführte Installation von ERDisk war schnell und problemlos, ohne einen Neustart erforderlich zu machen. Außerdem wurde ERDisk auf einer identischen Dell-Workstation unter NT Server 4.0 Service Pack 5 (SP5) installiert. Dokumentation zu ERDisk ist in Online- Hilfedateien im HTML-Format verfügbar. Bei ERDisk handelt es sich um ein recht einfaches Produkt, das aus dem ERDisk- Kernprodukt, dem Agenten und der Komponente Emergency Repair Console besteht. Das Kernprodukt von ERDisk setzt eine Pentium-Maschine mit 64 MByte RAM und Abbildung 2: Die grafische ERDisk-Schnittstelle von Aelita ausreichend Plattenspeicherplatz zur Aufnahme der Notfallreparaturdateien (Emergency Repair Dateien) voraus. Die Hauptfunktion des Kernprodukts besteht darin, eine grafische Schnittstelle zur Konfiguration und Zeitplanung für die Erstellung von ERD-Dateien und ihre Speicherung bereitzustellen. Diese Aufgaben werden durch mehrere, in die grafische Benutzerschnittstelle (GUI) integrierte Assistenten vereinfacht. Der Agent ist ein temporärer Dienst, der von ERDisk auf Systemen installiert wird, von denen das Produkt ERD-Dateien sammelt. Der Agent komprimiert die ERD- Dateien und führt sie anschließend dem vorgesehene Repository im Netzwerk zu. Wenn der Agent seine Aufgabe erfüllt hat, wird er von ERDisk vom lokalen System gelöscht. Durch die jeweils lokale Ausführung der prozessorintensiven ERD-Dateikomprimierung kann ERDisk mehrere über den Zeitplandienst ausgeführte ERD-Erstellungs- Tasks parallel durchführen. Die Komponente Emergency Repair Console ist eine Befehlszeilenschnittstelle, die von Disketten aus gestartet werden kann. Die Disketten werden über die grafische Benutzerschnittstelle (GUI) von ERDisk erstellt. Die ERDisk-Komponente Emergency Repair Console ist in mancher Hinsicht der Windows-2000-Wiederherstellungskonsole ähnlich. Der Hauptunterschied ist der, dass die ERDisk-Konsole den Zugriff auf alle Ordner und Dateien einer NTFS- Festplatte ermöglicht, während die Windows-2000-Konsole nur den Zugriff auf die Ordner \%systemroot% und \%windir% und deren untergeordnete Ordner zulässt. Darüber hinaus erfordert die ERDisk-Konsole im Gegensatz zur Windows-2000-Konsole keine Anmeldeinformationen für den Zugriff auf eine Festplatte. Dieser einfache Zugriff kann ein Vorteil sein, wenn beschädigte SAM- und SECURITY-Strukturen eine Anmeldung unmöglich machen. Gleichzeitig kann die Möglichkeit, die NT- Sicherheit mit bootfähigen Disketten zu umgehen, Administratoren auch nervös machen. Die bootfähigen ERDisk-Disketten müssen an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Ebenso wie die Windows Wiederherstellungskonsole bietet ERDisk Emergency Repair Console eine ganze Reihe vertrauter Befehle an, die zur Verwaltung von Dateien und Ordnern auf einem Laufwerk sowie zur Durchführung spezieller Reparaturaufgaben verwendet werden können. Die grafische Benutzerschnittstelle von ERDisk, die in Abbildung 2 zu sehen ist, 3

4 ähnelt einem Snap-In der Microsoft Management Console (MMC). Das Teilfenster auf der linken Seite enthält Computersammlungen ( Computer Collections ), das heißt Computer können einer Sammlung zugeordnet werden, so dass eine Task für alle Computer in der Sammlung gleichzeitig durchgeführt werden kann, Netzwerkdomänen und Arbeitsgruppen (Network Domains and Workgroups) und Sitzungen ( Sessions ), das heißt eine Liste von ERD- Erstellungen und einem Hinweis auf ihre erfolgreiche oder fehlgeschlagene Ausführung. Die erste Aufgabe des Testers bestand in der manuellen Erstellung einer ERD-Diskette für einen der Computer im Testnetzwerk. Dazu wurde der Computer im rechten Abbildung 3: Angeben eines Ordners für ERD-Dateien auf der Registerkarte Operation der ERDisk-Eigenschaften Teilfenster hervorgehoben und die Option zur Erstellung der ERD-Diskette ( Create ERD ) angeklickt, um den Prozess zu starten. Das daraufhin angezeigte Fenster bot die Option an, die Task sofort auszuführen oder ihn in einem Zeitplan vorzumerken, und gab außerdem die Möglichkeit, Protokolloptionen und eine Position für gesicherte Dateien auszuwählen und anzugeben, ob der Agent für den Prozess verwendet werden sollte und welche Registrierungsstrukturen (Hives) gesichert werden sollen. Im Test wurde nun die sofortige Erstellung der ERD ausgewählt und OK angeklickt. ERDisk zeigte ein Statusfenster an, das den Fortgang des Erstellungsprozesses darstellte. Als der Prozess beendet war, überprüfte der Tester die angegebene Position zur Speicherung der Dateien und fand dort alle ERD-Daten. Außerdem wurde das gesicherte System überprüft, wobei sich herausstellte, dass die ERD-Informationen im Ordner \%systemroot%\repair ebenfalls aktualisiert worden waren. Von dem Agenten fand sich auf dem Client-System keine Spur. Dieser spezielle Prozess wurde mehrere Male getestet, wobei sich als einzige potenzielle Schwierigkeit feststellen ließ, dass manuell eingeleitete Sicherungen unter dem Benutzerkonto ausgeführt werden, unter dem sich der ausführende Benutzer angemeldet hat. Als Domänenadministrator ergaben sich für den Tester keine Schwierigkeiten bei der Erstellung von ERDs für Systeme in der gleichen Domäne, jedoch meldete ERDisk auf Systemen, die nicht zur Domäne gehörten und andere Anmeldeinformationen für das Administratorkonto erforderten, einen Fehler wegen Zugriffsverweigerung. Daraufhin las der Tester die Informationen zu dieser Fehlernummer in der Hilfedatei nach und meldete sich unter einem Konto an, das über die entsprechenden Berechtigungen in der jeweiligen Domäne verfügte. Die Definition eines Zeitplans für ERD-Jobs ist der manuellen Erstellung von ERDs ähnlich, jedoch werden Jobs über den Zeitplaner in einem anderen Kontokontext ausgeführt, je nachdem, ob der Zeitplandienst von NT 4.0 (atsvc.exe) oder der Task-Planer (mstask.exe) von Windows 2000 und Microsoft Internet Explorer (IE) 5.0 verwendet wird. Bei Verwendung des älteren Zeitplandienstes (Schedule) muss die Standardanmeldung unter dem lokalen Systemkonto (Local System) in ein Domänenkonto geändert werden, das Netzwerkzugriff besitzt. Wenn mit Hilfe des Zeitplandienstes Tasks auf dem ERDisk-System ausgeführt werden, kann sich dieser Umstand sehr störend auswirken. Wenn das lokale Systemkonto nicht mit dem lokalen Systemkonto arbeitet, heißt dies, dass mit dem Zeitplandienst nur Jobs ausgeführt werden können, für die keine grafische Benutzerschnittstelle (GUI) erforderlich ist. Um dieses Problem zu umgehen, kann das System mit dem Task-Planer aktualisiert werden. Unter diesem neueren Dienst verwendet jeder geplante Task die jeweils vom Benutzer angegebenen Anmeldeinformationen zur Ausführung in einem eigenen Sicherheitskontext. Beim Testen von ERDisk wurden beide Dienste auf einem Windows-2000-System und einem Windows-NT-4.0-System erprobt. Sofern die richtigen Anmeldeinformationen angegeben waren, wurden alle geplanten Jobs zur richtigen Zeit und fehlerfrei gestartet. Die Konfiguration von ERD-Jobs ist flexibel und recht einfach. ERDisk erlaubt die Verwendung eigener Namenskonventionen sowie verschiedener Umgebungsvariablen zur Benennung eines Zielordners und eines Pfads für ERD-Dateien und gibt die Möglichkeit, eine Richtlinie zur Aufbewahrung von Dateien zu festzulegen. Abbildung 3 zeigt die Registerkarte für den Betrieb ( Operation ) in den Eigenschaften, das heißt die Schnittstelle zur Jobkonfiguration, mit einem angegebenen Ordnernamen. In Abbildung 3 besteht der Ordnername aus dem Installationspfad der ERDisk-Software, gefolgt vom Namen des Computers. Über die Liste der Registerkarte Operation können jedoch auch andere Ausdrücke ausgewählt werden. Zum Beispiel könnten tägliche ERD-Sicherungen für einen Computer geplant und die Sicherungsdateien für jeden Tag in einem Ordner gespeichert werden, der durch den Computernamen und den Wochentag gekennzeichnet ist (das heißt in einem Ordner mit dem Namensformat \%computername%\%aa%). Dieses Sicherungsschema würde eine Aufbewahrung von sechs Sicherungen bedeuten, bevor eine von ihnen wieder überschrieben würde. Es könnten auch tägliche Sicherungen für einen Monat ausgewählt werden, bevor diese wieder überschrieben werden. Auf der Registerkarte Operation können zudem die Registrierungsstrukturen (Hives) ausgewählt werden, die gesichert werden sollen. Eine weitere, bei der Erstellung von ERDs verfügbare Option, ist die Verwendung des ERDisk-Agenten. Der Agent komprimiert ERD-Dateien, bevor er sie über das Netzwerk sendet, sodass sich der Agent anbietet, wenn ERDs für mehrere Systeme gleichzeitig erstellt und Netzwerkbandbreite sparsam genutzt werden soll. Jedoch kann die Komprimierung der ERD-Dateien sämtliche verfügbare CPU-Zyklen auf einer Ein- 4

5 zelprozessormaschine beanspruchen, sodass ein agentenloser Prozess zu bevorzugen ist, wenn die allgemeine Belastung durch die ERD-Erstellung auf dem Quellsystem möglichst gering gehalten werden soll. Eine gleichzeitige Ausführung mehrerer agentenloser ERD-Tasks ist jedoch nicht realistisch, weil diese Tasks zu viel Netzwerkbandbreite beanspruchen und eine zu hohe Prozessorbelastung auf dem ERDisk-System verursachen würden. Im Test wurden die ERDisk-Prozeduren sowohl mit Agenten als auch ohne Agenten begutachtet. Auf einem PC mit einem 300-MHz-Prozessor Pentium II und 128 MByte RAM belegte die Verwendung des Agenten zur Sicherung einer kleinen (1,64 MByte) Registrierung alle verfügbaren CPU-Zyklen über eine Dauer von 21 Sekunden mit Beschlag. Ohne den Einsatz des Agenten benötigte die Maschine 11 Sekunden, um den ERD- Prozess zu vollenden. Auf einem 166-MHz-Pentium- System mit einer 6,43 MByte großen Registrierung dauerte der ERD-Prozess 2 Minuten und 34 Sekunden mit dem Agenten und 49 Sekunden ohne den Agenten. Im Test wurden 50 % CPU-Auslastung auf der Workstation mit zwei 500-MHz-Prozessoren registriert, auf der ERDisk ausgeführt wurde, als sie den Job der Dateikomprimierung während des agentlosen ERD-Prozesses durchführte. Nachdem die Tests des ERD-Erstellungsprozesses beendet waren, wurden die Wiederherstellungsfunktionen von ERDisk untersucht. ERDisk arbeitet mit einem Reparaturassistenten ( Repair Wizard ), um den Benutzer durch die Auswahl verschiedener Reparaturoptionen zu führen. Der Assistent bietet zunächst die Auswahl der zu reparierenden Systeme an. Anschließend werden die Version der ERD-Dateien ausgewählt, die wiederhergestellt werden sollen sowie die einzelnen Dateien aus dieser gesicherten Version. Dann empfiehlt der Assistent eine Methode zur Wiederherstellung der Dateien. Wenn das System, das eine Reparatur benötigt, über das Netzwerk erreichbar ist, empfiehlt ERDisk eine Remotereparatur (das heißt ein Kopieren der ausgewählten Dateien über das Netzwerk auf das Zielsystem). Falls das System nicht über das Netzwerk zugänglich ist und die Gesamtgröße der wiederherzustellenden ERD-Dateien auf eine Diskette passen, empfiehlt ERDisk die Methode der Windows-Notfallreparatur (Windows Emergency Repair). Sind die ERD-Dateien größer als 1,44 MByte, empfiehlt ERDisk die Verwendung von Advanced Aelita ERD, ein Verfahren, das mit der Emergency Repair Console von ERDisk arbeitet. Anstelle des empfohlenen Verfahrens kann jeweils auch ein anderes gewählt werden. Alle von ERDisk bereitgestellten Reparaturmethoden wurden getestet. Die Durchführung der Remote-Reparatur war einfach Abbildung 4: Die grafische Schnittstelle von RepairDisk Manager der Firma Raxco und erforderte nur eine Reihe von Mausklicks. Die Methode der Windows-Reparatur war ebenfalls einfach. ERDisk erstellte eine Standardnotfalldiskette für Windows aus den vom Tester ausgewählten ERD- Dateien. Der Tester brachte die Diskette zu der Maschine, die repariert werden sollte, und führte das Windows-Reparaturverfahren durch. Die Advanced Aelita ERD-Methode gestaltete sich komplizierter, weil zunächst die Aelita-Boot-Disketten erstellt werden mussten. Diese Aufgabe wurde von einem Assistenten begleitet, der mit Hilfe der Windows-Standardmethode Windows-Setup- Disketten erstellt, jedoch spezifische Änderungen hinzufügt. Das Interessante an dieser Methode ist die Tatsache, dass mit ihr mehrere Disketten oder sogar eine CD-Recordable (CD-R) zur Aufnahme der ERD-Dateien verwendet werden können, wenn diese nicht auf eine Diskette passen. Nachdem die Dateien auf die Disketten oder die CD-R geladen wurden, startet der Benutzer das zu reparierende System mit Hilfe der Aelita- Boot-Disketten und drückt anschließend eine beliebige Taste zum Starten des Reparaturvorgangs. Zum Öffnen einer Eingabeaufforderung kann die ESC-Taste gedrückt werden. Als der Reparaturprozess im Test gestartet wurde, forderte ERDisk zum Einlegen einer Aelita-Reparaturdiskette auf und setzte den Vorgang ohne weitere Benutzereingaben fort (abgesehen von Aufforderungen zum Einlegen weiterer Disketten). Der Reparaturprozess ersetzt nur die Registrierungsstrukturen. Er untersucht weder Systemdateien noch den Boot-Sektor der Partition. Insgesamt fiel der Test der Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität von ERDisk zufriedenstellend aus. Dieses Produkt wäre innerhalb von 15 Minuten Installationsaufwand bereits einsatzbereit, wenngleich etwas Planung zur Festlegung der Sicherungszeitpläne, der Aufbewahrungszeiträume und der Speicheranforderungen für die ERD-Daten notwendig ist. Darüber hinaus müsste entschieden werden, ob der ERDisk-Agent zur ERD-Erstellung eingesetzt werden sollte. Wenn diese Auswahlmöglichkeiten jedoch einmal getroffen sind, würde ERDisk relativ wartungsfrei arbeiten und könnte eine wichtige Rolle in einem Notfallwiederherstellungsplan spielen. RepairDisk Manager Der RepairDisk Manager von Raxco wurde auf den identischen Hardwareplattformen installiert, die schon zum Testen von ERDisk von Aelita zum Einsatz kamen. Der Installationsassistent führte den Tester durch eine rasche und problemlose Installation von RepairDisk Manager und machte keinen Neustart des Systems erforderlich. Der RepairDisk Manager stellt eine Dokumentation in Form von Online-Hilfedateien im HTML-Format bereit. Drei Hauptkompo- 5

6 nenten beinhalten die Funktionalität von RepairDisk Manager: RDM Console, RDM Agent und RDM Scheduler. Die RDM Console stellt eine grafische Verwaltungsschnittstelle zur zentralen Konfiguration sowie zum Starten von ERD- Tasks bereit. Die Mindestanforderungen zur Ausführung von RDM Console sind bescheidene 16 MByte RAM sowie Windows 2000 oder Windows NT 4.0. Die Komponente RDM Agent ist dem ERDisk-Agenten insofern ähnlich, als dass sie ein Dienst ist, der von Repair Disk Manager auf Zielsystemen installiert wird, um ERD-Dateien zu komprimieren und sie an eine zentrale Speicherposition im Netzwerk zu leiten. Im Unterschied zu ERDisk lässt Abbildung 5: Zeitplanung für einen Job in RepairDisk Manager der RepairDisk Manager zu, dass der Agent auf einem System installiert bleibt, anstatt ihn zu löschen, wenn die ERD-Dateien eingesammelt wurden. Den Agenten permanent installiert zu lassen, beseitigt die Notwendigkeit, die Dateien des Agenten und die Diensteinträge in der Registrierung nach jeder Sicherung zu löschen, woraus eine leichte Verringerung des Systemaufwands auf dem Client-System resultiert. Die Komponente RDM Scheduler, die auf dem System mit der RDM Console ausgeführt wird, ist der Dienst, der die geplanten ERD-Jobs tatsächlich startet. Laut Raxco bietet die Verwendung von RDM Scheduler anstelle des Zeitplandienstes (Schedule) zwei Vorteile. Erstens könne der Zeitplandienst von Windows weiterhin im Kontext des lokalen Systemkontos (Local System) genutzt werden, anstatt ihn für ein Domänenkonto mit Netzwerkberechtigungen umzukonfigurieren. Wenn der Zeitplandienst zum Starten von Jobs verwendet wird, die eine grafische Benutzerschnittstelle benötigen, ist dieses Funktionsmerkmal wichtig. Zweitens füge das Produkt Repair- Disk Manager, indem es nicht die Verwendung eines Domänenkontos mit Netzwerkzugriff für den Zeitplandienst zwingend erforderlich macht, eine zusätzliche Sicherheitsschicht gegen einen Missbrauch des Zeitplandienstes hinzu. Beide Argumente von Raxco haben eine gewisse Berechtigung, jedoch werden sicherheitsbewusste Administratoren, die den Zeitplandienst gerne völlig deaktivieren, mit Enttäuschung feststellen, dass eben dieser Zeitplandienst die Komponente RDM Scheduler aktiviert. Der RepairDisk Manager stellt eine Wiederherstellungskonsole bereit, die funktionell ähnlich ausgestattet ist wie die Windows-2000-Wiederherstellungskonsole und ERDisk Emergency Repair Console. Der Hauptunterschied besteht darin, dass RDM Recovery Console nur eine Befehlszeilenschnittstelle für einen Vollzugriff auf ein NTFS-Laufwerk zur Verfügung stellt, während die anderen beiden Konsolen noch zusätzliche Funktionen anbieten. Repair- Disk Manager verfügt über ein Dutzend Befehlszeilenoptionen, die eine Durchführung grundlegender Dateioperationen auf einer NTFS-Festplatte ermöglichen, stellt jedoch keine weiteren Reparaturdienstprogramme über die Befehlszeile zur Verfügung. ERDisk fügt zum Beispiel einen Befehl hinzu, der Registrierungsstrukturen repariert. Die Windows-2000-Wiederherstellungskonsole fügt im Vergleich zu den Angeboten von RepairDisk Manager und ERDisk eine kleine Anzahl zusätzlicher Befehle hinzu, die sich auf Windows-Dienste beziehen. Ebenso wie die Hauptkonsole von ERDisk ähnelt RDM Console einem MMC- Snap-In. Wie in Abbildung 4 zu sehen ist, werden im linken Teilfenster Domänen, Arbeitsgruppen und Zeitpläne aufgelistet, während das rechte Teilfenster Einzelheiten zu Gruppenmitgliedern enthält. RDM Console besitzt die gesamte Funktionalität der grafischen Benutzerschnittstelle von ERDisk, wirkt jedoch etwas langsam, da sich die Komponente zu viel Zeit zur Durchführung solcher Tasks wie die Aktualisierung der Anzeige, die Aufzählung von Domänenmitgliedern und die Anzeige der Eigenschaftenseiten nimmt. Diese Schwerfälligkeit führte zu steigendem Verdruss des Testers, je länger er mit der Konsole arbeitete. Dem gleichen Verfahren wie bei ERDisk folgend, begannen die Tests des RepairDisk Managers mit dem manuellen Start eines ERD-Erstellungs- Tasks für ein System im Testnetzwerk. Dazu wurde einfach der Computer ausgewählt, der gesichert werden sollte, und die Schaltfläche zum Ausführen von RDM ( Run RDM ) in der Symbolleiste von RDM Console angeklickt. Nach dem Start der Task zeigte ein Statusfenster den Fortschritt der Operation an, der fehlerfrei zu Ende geführt wurde. Überraschenderweise mussten für die Erstausführung keine Optionen konfiguriert werden, sodass der Tester prüfte, welche Einstellungen definiert werden konnten. Es stellte sich heraus, dass durch Anklicken eines ausgewählten Computers bzw. einer ausgewählten Gruppe von Computern mit der rechten Maustaste ein Zielpfad und eine Aufbewahrungsrichtlinie für die ERD- Dateien angegeben werden kann. Innerhalb des angegebenen Zielordners legt das Programm einen weiteren Ordner für jede Sicherung an. Der von RepairDisk Manager generierte Ordnername enthält den Systemnamen und das Datum und die Uhrzeit des Zeitpunkts, zu dem die Sicherung beendet wurde. Die Aufbewahrungsoptionen des RepairDisk Managers sind recht begrenzt: Es können alle ERD-Sitzungen oder eine beliebige Anzahl von Sitzungen von 2 bis 10 gesichert werden. Der RepairDisk Manager bietet keine Option zum agentenlosen Betrieb an. Bei der 6

7 Zeitmessung für die agentenbasierte ERD- Erstellung sowie bei der Messung der CPU- Auslastung ergaben sich beinahe identische Werte mit dem agentenbasierten Betrieb von ERDisk. Zusammenfassend lässt sich über die Testergebnisse bei der Leistungsmessung sowohl für ERDisk als auch für den RepairDisk Manager festhalten, dass auf ERDisk 5.0 Info: Aelita Software, Web: Preis: 99 Dollar pro Lizenz oder 10 Dollar pro Workstationlizenz Pro: Einfache Bedienung, flexible Konfigurationsoptionen, ein optionaler Agent ermöglicht eine Verlagerung der ERD- Dateikomprimierung auf den Client oder Server, kann ERD-Dateien über mehrere Disketten oder auf einer CD-Recordable speichern Kontra: Die Verwendung des Zeitplandienstes von NT kann vorhandene Zeitpläne stören, die in der Regel unter dem lokalen Systemkonto ausgeführt werden jedem System (Workstation oder Server) die CPU-Auslastung einen Spitzenwert erreicht, wenn ERDisk oder der RepairDisk Manager die Komprimierung der ERD-Dateien vor der Übertragung an die Zielposition durchführen. Dieser Spitzenwert ist von relativ kurzer Dauer (30 bis 75 Sekunden auf Mitglieds-Servern, auf Domänencontroller länger), kann sich jedoch auf hochausgelasteten und geschäftswichtigen Servern bemerkbar machen. Eine für den RepairDisk Manager spezifische Funktion ist die Option, die ursprünglichen SAM- und SECURITY-Strukturdateien (Hives) zu behalten. Die Originalstrukturdateien sind klein, weil sie nur Grundinformationen enthalten, wie etwa das Kennwort des lokalen Administratorkontos. Wenn die Originalstrukturdateien behalten werden und ein System repariert werden muss, können eventuell alle ERD-Dateien auf einer Diskette untergebracht werden. Obwohl dies ein gültiger Lösungsansatz ist, schneidet er im Vergleich mit der Fähigkeit von ERDisk, mehrere Disketten oder CD-R-Datenträger zur Speicherung von Dateien zu nutzen, eher unvorteilhaft ab. Zum Testen der ERD-Zeitplanfunktion des RepairDisk Managers wurde die Schaltfläche für Zeitplan ( Schedule ) in der Symbolleiste des Programms angeklickt. Der Tester gab ein Konto an, das Zugriff auf alle Computer im Netzwerk hatte, und erteilte diesem Konto die Berechtigung zur Anmeldung als Dienst sowie zur Sicherung und Wiederherstellung von Dateien und Verzeichnissen. Anschließend bestand die Festlegung eines Zeitplans einfach in der Auswahl von Netzwerkcomputern aus einer Liste sowie von Zeitplanoptionen in einem Dialogfeld, das in Abbildung 5 zu sehen ist. Im Test wurden alle Computer des Netzwerks verwendet, um verschiedene Testzeitpläne zu definieren. Bei den Tests traten keine Probleme auf, abgesehen davon, dass ein PC in einer anderen Domäne die Anmeldedaten des Kontos nicht anerkannte, die der Tester für den RDM Scheduler-Dienst angegeben hatte. Ansonsten wurden sämtliche Jobs normal beendet. Zum Testen des Wiederherstellungsprozesses für den RepairDisk Managers klickte der Tester auf die Schaltfläche zum Anwenden der ERD-Daten ( Apply ERD ) in der Symbolleiste. Diese Schaltfläche startete einen Assistenten, der die Option anbot, eine ERD-Diskette aus den zuvor gesicherten ERD-Dateien zu erstellen oder die Registrierungsstrukturen auf die entfernte Maschine anzuwenden. Es konnten der zu reparierende PC und die Version der wiederherzustellenden ERD-Dateien ausgewählt werden. Außerdem konnte eine Windows-Standardnotfalldiskette erstellt werden oder die Dateien remote über das Netzwerk angewendet werden. Als im Test die Option der Remote-Wiederherstellung RepairDisk Manager 1.0 Info: Raxco Software Web: Preis: 149 Dollar für eine 5er-Pack- Workstation-Version, 299 Dollar für eine 2er-Pack-Server-Version Pro: Einfache Bedienung, eigener Zeitplandienst Kontra: Schwerfällige grafische Benutzerschnittstelle (GUI), kann große ERD-Dateien nicht auf mehreren Disketten oder auf einer CD-Recordable speichern ausgewählt wurde, ließ der Assistent das Starten des Prozesses zu, ohne die Verfügbarkeit der Zielmaschine zu berücksichtigen. Bei Maschinen, die im Netzwerk aktiv waren, funktionierte die Remote-Wiederherstellungen einwandfrei. Wenn eine Ziel- maschine nicht verfügbar war, musste der Assistent erneut gestartet und eine Standardnotfalldiskette für Windows erstellt werden. Für Maschinen, die eine Notfalldiskette erforderlich machten, erstellte die Software pflichtgetreu Disketten, die anschließend erfolgreich bei der Windows- Notfallreparatur eingesetzt werden konnten. Zum Schluss wurde die RDM Recovery Console getestet. Der RepairDisk Manager stellt einen Assistenten zur Erstellung der Boot-Disketten für RDM Recovery Console bereit. Der Prozess war mit dem von ERDisk identisch und ermöglichte eine erfolgreiche Generierung der Boot-Disketten. Im Test wurden ein Satz von Disketten für Windows 2000 und ein weiterer für NT erstellt und beide getestet. RDM Recovery Console bietet eine einfache Befehlszeilenschnittstelle für den Zugriff auf NTFS-Festplatten. Ein Dutzend Befehle ermöglichen die Durchführung solcher Aufgaben wie das Kopieren und Löschen von Dateien sowie das Erstellen von Verzeichnissen. Diese Grundfunktionen waren mit denen der ERDisk-Komponente Emergency Repair Console vergleichbar, jedoch stellte ERDisk darüber hinaus auch eine Option zur automatischen Reparatur zur Verfügung, die eine Unterstützung von ERD-Dateien auf mehreren Disketten sowie auf CD-R-Datendatenträgern mit einschloss. ERDisk hat die Nase vorn Sowohl ERDisk von Aelita als auch RepairDisk Manager von Raxco waren benutzerfreundlich, zeigten gute Leistungen und erfüllten die Dienstleistungen, die sie versprechen. ERDisk stellt indes zusätzliche Funktionen und Konfigurationsoptionen zur Verfügung, die vielbeschäftigten Administratoren gefallen werden. Darüber hinaus macht die aggressive Preisgestaltung von Aelita den Einsatz von ERDisk wesentlich budgetfreundlicher. Ein umfassender Notfallwiederherstellungsplan ist für alle Organisationen, unabhängig von der Größe, unabdingbar. ERD-Disketten zur Hand zu haben, ist ein integraler Bestandteil dieses Plans. Für Administratoren, die keine Zeit zur Pflege von ERD-Disketten haben, kann ERDisk eine Hilfe sein. Und dieses Produkt ist definitiv seinen moderaten Preis wert. (Tom Iwanski) Tom Iwanski ist leitender Produkttester für das Labor des Windows 2000 Magazins. Er ist unter zu erreichen. 7

8 Effiziente Verwaltung von Service Packs Zwei Managementprogramme für Service Packs helfen bei der Verwaltung von Service Packs und Hotfixes auf Systemen in einem Netzwerk. Sicherheitsaktualisierungen und Fehlerkorrekturen (Fixes) sind für Betriebssysteme sehr wichtig. Doch wie lässt sich jedoch nachvollziehen, welche Computer mit welchen Service Packs oder Hotfixes agieren? Wie kann ein erforderliches Service Pack auf mehreren Maschinen mit dem geringsten Aufwand installiert werden? Die Produkte Service Pack Manager 4.4 von Gravity Storm Software und SPQuery 4.0 von St. Bernard Software können andere Systeme im Netzwerk abfragen und Informationen bereitstellen, anhand deren das Betriebssystem sowie das installierte Service Pack und Hotfixes auf jedem Windows oder Windows-NT-Computer leicht festgestellt werden können. Diese Produkte ermöglichen außerdem eine Installation neuer Service Packs und Hotfixes über eine zentrale Verwaltungsschnittstelle im Netzwerk. Das Testnetzwerk bestand aus einem Windows-2000-Server (ohne Service Packs) und sechs Windows-NT-4.0-Server und Abbildung 1: Abfragen von Domänen und Computern mit Service Pack Manager -Workstations (drei Workstations und zwei Server mit Service Pack 4 [SP4] und einer Workstation mit SP1). Zum Testen der Programme wurde jedes auf einer der Workstations mit SP4 installiert und anschließend versucht, jede der NT-Maschinen remote auf SP5 mit einer kleinen Anzahl nach dem Service Pack veröffentlichter Hotfixes beziehungsweise. auf SP6a zu aktualisieren. Darüber hinaus sollte getestet werden, wie gut die Produkte mit Windows 2000 SP1 zurecht kommen. Die Tests der beiden Programme begannen jeweils mit einer sauberen Installation des Betriebssystems und der angegebenen Service Packs auf allen Maschinen. Keines der beiden Produkte erfordert einen Client-seitigen Agenten, weil der Zweck beider Programme darin besteht, eine Installation von Service Packs und Hotfixes ohne Aufsuchen der einzelnen Computer zu ermöglichen. Beide Programme verschaffen dem Administrator erfolgreich eine Zeitund Aufwandsersparnis, unabhängig davon, ob nur wenige Computer oder ein großes Netzwerk verwaltet werden. Der Autor bevorzugte die einfache Benutzerschnittstelle (UI), den einfachen Zugriff auf zugehörige administrative Funktionen (etwa das Senden von Administratorwarnungen oder das Überprüfen des verfügbaren Plattenspeicherplatzes) und die Anzeige des Installationsstatus des Produkts Service Pack Manager. Diese Merkmale tragen wesentlich zum Wert des Produkts bei. Andererseits gefiel dem Tester die Möglichkeit von SPQuery, das Vorhandensein eines bestimmten Hotfix auf den Testcomputern bestimmen zu können, ohne eine spezielle Hotfix-Liste (auch als Profil bezeichnet) definieren zu müssen. Positiv fiel zudem auf, dass SPQuery eine Fortsetzung der Arbeit (zum Beispiel Abfragen von Service Packs, Ausführen anderer Installationen) ermöglicht, während das Produkt gleichzeitig auf einer anderen Maschine ein Service Pack installiert. Diese Fähigkeit ist besonders wichtig, weil das Programm keine Installation von Service Packs auf verschiedenen Arten von Betriebssystemen (zum Beispiel NT Workstation, NT Server) gleichzeitig zulässt. Die gedruckte Dokumentation und die Online-Hilfe zu SPQuery waren besser als die von Service Pack Manager, wenngleich an einigen wenigen Stellen etwas detailliertere Informationen erfreulich gewesen wären. Die Statusanzeigen und die einfache Benutzerschnittstelle von Service Pack Manager sind hervorragend, jedoch fehlen dem Produkt eine geeignete Dokumentation und technische Unterstützung. SPQuery besitzt eine bessere Dokumentation und Online-Hilfe, jedoch kann die etwas überladene Benutzerschnittstelle unübersichtlich sein. Für Firmen, die viele Computer besitzen und preisbewusst sind, erscheint Service Pack Manager mit seiner relativ günstigen Preisgestaltung für eine unbegrenzte Anzahl von Lizenzen die logische Wahl zu sein. (Weitere Informationen zu Lizenzpreisen finden sich auf den Websites der Liefe- 8

9 ranten.) Für Unternehmen, denen es mehr auf Dokumentation und technische Unterstützung über Telefon ankommt, könnte SPQuery die bessere Wahl sein. Administratoren, die für die Verwaltung von Service Packs und Hotfixes auf vielen Computern zuständig sind, werden beide Produkte als sehr hilfreich empfinden. Service Pack Manager 4.4 Der Setup-Prozess von Service Pack Manager war einfach. Tatsächlich wurden keine speziellen Installationsoptionen angeboten. Das Programm erfordert NT SP3 oder eine höhere Version, Microsoft Internet Explorer (IE) 4.0 oder eine höhere Version sowie eine Bildschirmauflösung von mindestens 800 x 600 x 256 Bildpunkten. Die Benutzerschnittstelle von Service Pack Manager ist einfach gestaltet. Der Tester konnte in vielen der Computer- und Hotfix- Listen ein Element auswählen und mit der rechten Maustaste anklicken, um ein kontextsensitives Menü anzuzeigen. Darüber hinaus ließen sich wichtige Informationen (zum Beispiel das Datum von Service-Pack- Installationen, Betriebssystemtyp und Verschlüsselungsebene, Beschreibung und Ausgabedatum von Hotfixes) zu installierten Service Packs und Hotfixes auf einfache Art anzeigen. Das Abfragen von Maschinen im Netzwerk war einfach und schnell. Zum Abfragen einer Domäne, eines Computers oder einer Kombination aus Domänen und Computern wählte der Tester das Kontrollkästchen neben dem Domänen- oder Computersymbol im linken Teilfenster der Registerkarte Status aus, wie in Abbildung 1 zu sehen. Dann klickte der Tester auf Net- Query in der Symbolleiste. Das Programm zeigte die Abfrageergebnisse in einer Liste im oberen rechten Teilfenster der Benutzerschnittstelle an. Über diese Liste ließ sich rasch nachsehen, welche NT-Version, welcher Verschlüsselungstyp, welcher Betriebssystemtyp (Workstation oder Server) und welches Service Pack auf den einzelnen abgefragten Computern installiert waren. Detaillierte Abfrageergebnisse konnten außerdem ausgedruckt oder in einer Datei gesichert werden. Im Test wurde zuerst SP6a auf zwei NT- Workstations und einem NT-Server-System installiert, die alle mit SP4 arbeiteten. Der Tester wählte die Computer in der Systemliste im linken Teilfenster der Benutzerschnittstelle aus. Der Tester fand ein Dialogfenster mit Registerkarten im unteren rechten Teilfenster des Programmfensters, in dem Service Packs und Hotfixes aufgelistet werden. Der Tester wechselte zur Registerkarte für verfügbare Service Packs ( Available Service Packs ) und wählte SP6a in der Liste der Registerkarte aus. Durch Anklicken eines Service Packs in der Liste mit der rechten Maustaste wird ein kontextsensitives Menü geöffnet, über das die Position der ausführbaren Datei des Service Packs angegeben, eine Administratorwarnung gesendet oder das Service Pack installiert werden kann. (Die Option zum Senden einer Administratorwarnung ist sehr hilfreich, da über sie Benutzer darüber informiert werden können, dass eine Service-Pack-Aktualisierung bevorsteht und dass sie alle geöffneten Programme und Dokumente schließen sollten.) Der Tester gab die Position von SP6a an und Abbildung 2: Suchen nach verfügbaren Hotfixes mit SPQuery installierte das Service Pack. Die Installation verlief einwandfrei. Der Prozess wurde wiederholt, um SP1 auf der Windows Maschine zu installieren. Dieser Prozess verlief ebenso reibungslos wie für die NT- Maschinen. Ein Dialogfeld zur Service-Pack-Installation wird automatisch geöffnet und zeigt Informationen zum Installationsstatus an. Eine Statusleiste im unteren Teil des Dialogfensters zeigt die ausführbare Datei des Service Packs, die an den Remote-Computer übertragen wird, und eine Liste über der Leiste gibt Auskunft über die aktuelle Aktion der Installation: Übertragen der ausführbaren Datei, Extrahieren und Installieren der Dateien, erneutes Starten des Remote-Computers und Beenden der Installation. Diese Statusinformationen sind ein weiteres nützliches Merkmal, das es dem Benutzer erlaubt, den Fortschritt jedes Computers zu überwachen und schnell festzustellen, wenn ein Computer Probleme hat, obgleich nach dem Start einer Installation die Beendigung des gesamten Prozesses abgewartet werden muss, bevor weitere Aktionen im Programm durchgeführt werden können. Im nächsten Test wurde eine SP5-Installation auf einer NT-Workstation-Maschine mit SP1, einer NT-Workstation-Maschine mit SP4 und einer NT-Server-Maschine mit SP4 über die Zeitplanfunktion festgelegt. Dazu führte der Tester die gleiche Installationsprozedur wie zuvor aus, nur dass er diesmal im Installationsdialogfenster das Kontrollkästchen für SP-Installation mit Zeitplan ( Scheduled SP Installation ) auswählte. Das Programm ließ den Tester auswählen, wann das Service Pack installiert werden sollte. Nach der Auswahl eines Datums und einer Uhrzeit für die Installation, zeigte das Installationsdialogfenster dieses Datum und diese Uhrzeit zusammen mit einer Countdown-Zeitanzeige mit der bis zur Installation verbleibenden Anzahl von Stunden, Minuten und Sekunden an. Die eingeplante Installation wurde problemlos in Gang gesetzt und durchgeführt. Allerdings konnten bis zum Ende der Installation weder andere Installationen durchgeführt werden, noch war ein Zugriff auf einen anderen Teil des Programms möglich. Nach den Tests der Service-Pack-Installationen wurde als Nächstes die Hotfix-Installation untersucht. Es sollten alle drei Y2K- 9

10 Hotfixes auf den Computern mit NT SP5 installiert werden. Dazu suchte der Tester die Maschinen in der Liste der Abfrageergebnisse im oberen rechten Teilfenster der Benutzerschnittstelle heraus und wählte eine Maschine aus, um eine Liste der verfügbaren Hotfixes anzuzeigen. Anschließend wurden in der Liste des linken Teilfensters die Kontrollkästchen zu allen NT-SP5-Computern ausgewählt. Im nächsten Schritt wechselte der Tester zur Registerkarte der verfügbaren Hotfixes ( Available Hotfixes ) in der unteren rechten Ecke des Fensters. Auf dieser Registerkarte wurde eine Liste der verfügbaren Hotfixes für den ausgewählten Computer angezeigt. Hotfixes mit einem gelben Licht waren heruntergeladen, während Hotfixes mit einem grünen Licht bereits installiert waren. Durch Anklicken eines Hotfix mit der rechten Maustaste ließ sich ein kontextsensitives Menü mit Optionen zum Anzeigen detaillierter Informationen (zum Beispiel eines Microsoft-Artikels), zum Download des ausgewählten Hotfix oder zur Installation des ausgewählten Hotfix öffnen. Wie findet der Administrator heraus, ob auf einem Remote-Computer genügend Plattenspeicherplatz für die Service-Pack- Installation zur Verfügung steht? Wie kann der Administrator erfahren, ob auf dem Remote-Computer Programme aktiv sind, die nicht unterbrochen werden dürfen? Der Service Pack Manager bietet Antworten auf diese und andere Fragen. Durch Anklicken eines Computers mit der rechten Maustaste öffnet das Programm ein kontextsensitives Menü, das Optionen enthält, mit deren Hilfe der Computer abgefragt, der Plattenspeicherplatz überprüft, eine Administratorwarnung gesendet, aktive Prozesse angezeigt, das NT-Diagnoseprogramm ausgeführt oder das Ereignisprotokoll des entfernten Computers angezeigt werden können. Der Service Pack Manager bietet zudem verschiedene andere nützliche Programmfenster an. Die Registerkarte für Informationen listet verfügbare Service Packs auf der linken Seite und verfügbare Hotfixes auf der rechten Seite an. Die Registerkarte enthält ferner einen eingebetteten Browser. Nach dem Klicken auf ein Service Pack zeigte das Programm eine Liste der zu dem Service Pack gehörenden Hotfixes an und rief die Microsoft-Website mit detaillierten Informationen zu dem Service Pack auf. Nach dem Anklicken eines Hotfix öffnete der Browser des Programms einen Microsoft- Artikel zu diesem Hotfix. Die Hotfix-Liste ermöglicht das Herunterladen von Hotfixes sowie das Anzeigen der Hotfixes, die bereits heruntergeladen wurden. 10 Die Registerkarte für Profile ( Profiler ) ermöglicht das Definieren eines Hotfix-Profils, mit dem abgefragte Computer verglichen werden können. Service Pack Manager zeigt die Ergebnisse in einer Strukturliste auf der rechten Seite der Registerkarte an, mit deren Hilfe rasch festzustellen ist, welche Hotfixes aus dem Profil noch nicht auf den ausgewählten Computern installiert sind. Die Profilergebnisliste kann ausgedruckt werden. Im Test wurde das im Programm enthaltene Y2K-Profil mit den Computern im Testnetzwerk verglichen, wobei Service Pack Manager die Computer korrekt identifizierte, die nicht über die im Profil definierten Hotfixes verfügten. Über die Registerkarte für Optionen ( Options ) können die Einstellungen für Internet-Verbindungen (zum Beispiel Websites für den Hotfix-Download), der Zielordner für heruntergeladene Hotfixes, die Proxy-Anmeldeinformationen für Hotfix- Service Pack Manager 2000 Kontakt: Gravity Storm Software Preis: Beginnt bei 595 Dollar für 100 Computer, 195 Dollar für Wartungsprogramm für 100 Computer für 1 Jahr Pro: Einfache Benutzerschnittstelle; einfach aufzufindende Informationen; zeigt aktuellen Status von Service-Pack-Installationen an; bietet integrierten Browser-Zugriff auf Hotfix-Informationen; vergleicht Computer mit definiertem Profil Kontra: Enttäuschende Dokumentation; Benutzer muss eine Service-Pack-Installation ganz abwarten, bevor er die Arbeit mit dem Programm fortsetzen kann; begrenzte technische Unterstützung über Telefon Downloads sowie der Zeitplan zum automatischen Download der Hotfix-Datenbank des Programms geändert werden. Darüber hinaus kann ausgewählt werden, welche Betriebssystemtypen (das heißt Workstation oder Server oder beide) das Programm auf der Registerkarte Status bei Netzwerkaufzählungen anzeigt. Die Dokumentation blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Das Produkt besitzt kein Handbuch in gedruckter Form, und die einzige Online-Hilfe sind eine Datei README sowie einige wenige HTML-Seiten, die von dem integrierten Webbrowser des Programms bei einem Klick auf die Hilfefunktion ( Help ) angezeigt werden. Die HTML-Seiten enthielten nützliche Informationen, jedoch hätte der Tester eine eigene durchsuchbare Hilfefunktion vorgezogen. Die Benutzerschnittstelle war jedoch ausgezeichnet: Informationen ließen sich leicht finden und Standardoperationen wie Service-Pack- und Hotfix-Installationen gestalteten sich logisch und einfach. Die interne Service-Pack-Datenbank von Service Pack Manager kann aktualisiert werden, was in Form eines kostenlosen Services angeboten wird. Diese Aktualisierung kann manuell oder durch Anklicken der Schaltfläche WebQuery in der Symbolleiste der Registerkarte für Informationen ( Information ) durchgeführt werden. Gravity Storm Software ermöglicht den Erwerb eines Wartungsprogramms ( Maintenance Program ), das kostenlose Programmaktualisierungen und Upgrades für ein Jahr umfasst. Der Lieferant bietet zudem eine technische Unterstützung per an, die ein Antwortfenster von zwölf Stunden verspricht. Die Telefonunterstützung ist auf spezielle Situationen beschränkt. Die -Unterstützung reagierte prompt und war hilfreich, jedoch wäre eine umfassende Telefonunterstützung nützlich gewesen. Die einfache Benutzerschnittstelle und die informativen Statusanzeigen des Service Pack Managers machen dieses Produkt zu einer guten Wahl für Administratoren, die mit Service-Pack-Installationen nicht vertraut sind. Eine bessere Dokumentation wäre hilfreich gewesen. Ebenso wie SPQuery bietet Service Pack Manager einen einfachen Zugriff auf detaillierte Informationen zu Service Packs und Hotfixes auf der Microsoft-Website. Dem Tester gefiel die Möglichkeit, Service Packs gleichzeitig auf Server- und Workstation-Maschinen installieren zu können. Mit einem Grundpreis von 595 Dollar für 100 Computer bietet das Produkt nicht nur Hilfe bei Service-Pack- und Hotfix-Installationen, sondern stellt auch viele nützliche Verwaltungs-Tools (zum Beispiel Optionen zum Senden von Administratorwarnungen, Überprüfen des verfügbaren Plattenspeichers) zu einem ordentlichen Preis zur Verfügung. SPQuery 4.0 Die Installation von SPQuery verlief reibungslos. Die CD-ROM des Programms enthielt keine Datei autoplay.inf, so dass der Tester die ausführbare Setup-Datei über Windows Explorer doppelt anklickte. Das Setup-Programm forderte die Eingabe eines Lizenzschlüssels an, der dem käuflich

11 erworbenen Produkt beigefügt ist. Der Lizenzschlüssel bestimmt die Anzahl von Computern, die über SPQuery gleichzeitig verwaltet werden können. Das Dialogfeld Setup stellt einen Standardlizenzschlüssel zur Verfügung, der einen Test des Produkts auf fünf Systemen über 15 Tage erlaubt. SPQuery erfordert 7 MByte Plattenspeicherplatz, Windows NT 4.0 SP4 oder eine spätere Version sowie IE 4.0 oder eine spätere Version. Das Programm benötigt IE 4.0 für die integrierte Browser-Funktion. Der Autor empfiehlt die Verwendung einer späteren Version von IE, weil sich im Test die Hilfedatei mit der IE-4.0-Version der HTML- Hilfe nicht öffnen ließ. In einem Gespräch mit der technischen Unterstützung über dieses Problem empfahl der Mitarbeiter, die HTML-Hilfeaktualisierung (HTML Help Update) von der FTP-Site von St. Bernard Software unter ftp://ftp.stbernard.com/pub/ spq/hhupg.exe herunterzuladen. Da das Programmfenster von SPQuery mit Informationen recht überfüllt ist, empfiehlt der Autor eine Bildschirmauflösung von mindestens 800 x 600. Der Tester rief eine Liste der Systeme im Testnetzwerk ab. Durch Anklicken des Domänennamens in der Netzwerkliste ( Network ) in der oberen linken Ecke der Maschinenstatusanzeige ( Maschine status ) konnten die gesamte Domäne oder ausgewählte Computer abgefragt werden. Im Test wurde die Domäne abgefragt, wenngleich die Abfrage der Domäne in einem Netzwerk mit vielen Computern mehr Zeit beanspruchen kann, als der Administrator investieren möchte. Nach der Auswahl einer Domäne wurde rechts neben der Liste für Netzwerk eine Liste angezeigt, die die Betriebssystemversion und die Service- Pack-Informationen für jeden Computer in dieser Domäne enthielt. Bei einem sorgfältigeren Blick auf die Liste von Computern und ihren zur Zeit installierten Service Packs stellte sich heraus, dass das Programm die Computer nicht richtig erkannte, auf denen SP6 anstelle von SP6a installiert war. Diese Maschinen wurden so angezeigt, als wäre kein Service Pack auf ihnen installiert. Der Lieferant teilte dem Tester mit, dass dieses Problem in Version 4.1 behoben wird, die zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels verfügbar sein sollte. Die Installationsfunktionen des Programms für Service Packs funktionierten einwandfrei. Der Tester öffnete das Menü Service Packs und wählte die Option Service Pack installieren ( Install Service Pack ) aus, worauf sich das Dialogfeld zur Installation eines Service Packs ( Install SPQuery 4.0 Kontakt: St. Bernard Software Preis: Beginnt bei 610 Dollar für 100 Computer, 90 Dollar für Wartungsprogramm für 100 Computer für 1 Jahr Pro: Einfacher integrierter Browser-Zugriff auf Hotfix- und Service-Pack-Informationen; Dokumentation in gedruckter Form und Online-Hilfe mit Suchfunktion, Möglichkeit zum Vergleich einer Liste von Computern mit definiertem Profil Kontra: Überladene Benutzerschnittstelle; keine Zeitplanrückmeldung oder Installationsverlaufsanzeige; keine gleichzeitige Installation auf Windows-NT-Server- und NT-Workstation-Maschinen möglich Service Pack ) öffnete. Dieses Dialogfeld enthält eine Liste der verfügbaren Service Packs für Systeme mit Windows 2000, Windows NT Server, Windows NT Server 4.0 (Terminal Server Edition WTS) und NT Workstation. Nach der Auswahl eines Service Packs zeigte das Programm eine Liste von Computern mit einer entsprechenden (das heißt früheren) Service-Pack-Version und Betriebssystemversion (das heißt Windows NT Server 4.0 für Windows-NT-Server-Service-Packs) an. Dieses Verfahren verhindert, dass eine Maschine versehentlich zurückgesetzt wird (zum Beispiel von SP6a auf SP5), verhindert jedoch auch eine gleichzeitige Installation eines Service Packs auf NT-Server- und NT-Workstation-Computern. Mit Ausnahme von WTS-Service- Packs sind Windows-NT-Server- und Windows-NT-Workstation-Service-Packs indes identisch, so dass diese Einschränkung unnötig erscheint. Der Autor sähe lieber getrennte Komponenten für erweiterte Sicherheits-Service-Packs. SPQuery bot ferner die Möglichkeit, eine zentrale Speicherposition für die ausführbare Datei des jeweiligen Service Packs auszuwählen. Ebenso wie beim Test von Service Pack Manager wurde SP6a auf zwei Windows- NT-Workstation-Maschinen mit SP4 und einer Windows-NT-Server-Maschine mit SP4 sowie SP1 auf der Windows Maschine installiert. Die Installation funktionierte gut, außer auf dem Computer, auf dem SPQuery ausgeführt wurde. Nach dem Kopieren der Dateien versuchte Windows, einen Neustart durchzuführen, konnte dies jedoch nicht, weil entweder das Programm SPQuery oder OLEChannelWnd nicht auf die Task-Beendigungsanforderungen reagierte. Schnell war der Kontakt zu einem gut unterrichteten Mitarbeiter der technischen Unterstützung bei St. Bernard Software hergestellt, der das Problem bestätigte und mitteilte, dass es in Version 4.1 behoben wird, die zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels verfügbar sein sollte. Im Test wurde auch die Zeitplanfunktion des Produkts zur Durchführung nächtlicher Installationen von SP5 auf den anderen drei NT-Computern (das heißt Windows NT Workstation mit SP1, Windows NT Workstation mit SP4 und Windows NT Server mit SP4) im Testnetzwerk verwendet. Diese Einrichtung funktionierte hervorragend und wäre sehr nützlich zur Einplanung von Aktualisierungen außerhalb der Arbeitszeiten. Das Programm kopierte die ausführbare Datei des Service Packs in einen temporären Ordner auf den Zielcomputern, und arbeitete dann mit dem integrierten Zeitplandienst des Remote-Systems, um das Service Pack zur angegebenen Zeit auszuführen. Als der Tester am nächsten Tag zu den Computern zurückkehrte, hatte SPQuery die Service Packs erfolgreich installiert. Der nächste Test galt der Hotfix-Installation. Nach der Auswahl eines Computers in der Netzwerkliste, zeigte das Produkt eine Liste verfügbarer Hotfixes für diese Maschine an, wie in Abbildung 2 zu sehen ist. In dieser Liste konnte ein Hotfix mit der rechte Maustaste angeklickt werden, um Hotfixes zu installieren beziehungsweise Hotfixes auf in der Netzwerkliste ausgewählte Maschinen herunterzuladen. Positiv fiel auf, dass ein oder mehrere Hotfixes gleichzeitig auf mehrere Computer, ungeachtet des Betriebssystems der Maschinen (das heißt Windows NT Server oder Windows NT Workstation), installiert werden konnten. Zum Testen dieser Funktion wurde eine Reihe von TCP/IP-bezogenen Sicherheits-Hotfixes auf den NT-Server- und NT- Workstation-Computern mit SP5 installiert. Die Hotfixes wurden problemlos installiert, und die Hotfix-Liste zeigte ein grünes Licht neben dem Service Pack an. Wenn nicht klar ist, ob ein bestimmtes Hotfix benötigt wird oder wenn der Administrator mehr Informationen über ein Hotfix erhalten will, kann er das Hotfix auf der Liste der verfügbaren Hotfixes auswählen und die Schaltfläche für Informationen ( Information ) in der Symbolleiste anklicken. Der integrierte Webbrowser des Programms öffnet daraufhin eine Web-Seite, die einen Microsoft-Artikel über das Hotfix enthält. Dem Tester erschien dieser einfache Zugriff auf Informationen sehr nützlich. 11

12 Wenn Administratoren erfahren haben, welche Hotfixes für ihr Netzwerk wichtig sind, wie finden sie dann heraus, auf welchen Computern die Hotfixes installiert werden müssen? SPQuery verfügt über mehrere Methoden, dem Administrator bei diesem Problem unter die Arme zu greifen. Im mit Registerkarten gestalteten Dialogfenster für Berichtsoptionen ( Report Options ) im unteren linken Teil der Benutzerschnittstelle bietet die Registerkarte für Hotfixes Optionen zum Anzeigen von Computern mit ausgewählten Hotfixes an. Die Registerkarte für fehlende Hotfixes ( Missing ) erlaubte das Anzeigen von Systemen ohne die ausgewählten Hotfixes. Mit Hilfe der Registerkarte für Profile ( Profiles ) ließ sich eine Liste verschiedener Hotfixes für verschiedene Service Packs speichern und anschließend mit ausgewählten Computern vergleichen, um festzustellen, ob sie dem Profil entsprachen. Im Fenster für Bericht ( Report ), das sich im unteren rechten Teilfenster des Programmfensters befindet, zeigte SPQuery alle durch diese Registerkarten definierten Ergebnisse an. Die Ergebnisse konnten ausgedruckt oder in einer kommagetrennten Datei (Comma Separated Values CSV) gesichert werden. Der Tester war über die Benutzerschnittstelle etwas enttäuscht, weil sie überladen wirkt. Zunächst hatte er einige Schwierigkeiten, die benötigten Informationen zu finden. Die Informationen in verschiedenen Listen ändern sich abhängig von den Elementen, die in anderen Listen ausgewählt werden. Auch wollte der Tester eine Rückmeldung über den Status aktueller und eingeplanter Installationen erhalten. Das Programm ermöglichte eine Fortsetzung der Arbeit, sobald ein Service-Pack-Transfer abgeschlossen war, was hilfreich ist. Gefallen hat dem Tester, dass das Produkt sowohl eine Dokumentation in gedruckter Form als auch eine durchsuchbare Online-Hilfe anbot, obgleich die Dokumentation nicht so detailliert war, wie es vielleicht wünschenswert wäre. Beim Kauf von SPQuery gibt es die Option zum Erwerb eines einjährigen Wartungsprogramms, das kostenlose Aktualisierungen, Upgrades und unbegrenzte technische Unterstützung über Telefon und umfasst. Nach dem ersten Jahr können weitere Wartungsprogramme erworben werden, wenn die Unterstützung fortgesetzt werden soll. Das Programm verfügt ferner über eine integrierte Einrichtung, die automatisch die FTP-Site von St. Bernard Software auf die Verfügbarkeit einer aktualisierten Service- Pack- und Hotfix-Datenbank überprüft. Die Verfügbarkeit einer Aktualisierung auf der FTP-Site des Lieferanten aktiviert die Schaltfläche zum Aktualisieren ( Update ) in der Symbolleiste des Programms, die dann zum Download der Datenbank angeklickt werden kann. Als SPQuery im Test installiert wurde, ließ das Programm keine Durchführung eines SP6a-Upgrades zu, weil die Datenbank des Programms davon ausging, dass SP6a manuell aktualisiert werden müsste. Nach dem Herunterladen einer aktualisierten Datenbank führte das Programm erfolgreich eine Aktualisierung der Computer auf SP6a durch. SPQuery ist ein sehr hilfreiches Programm, das eine zentrale Abfrage und Installation von Service Packs und Hotfixes im Netzwerk ermöglicht. Das Produkt vereinfacht den Zugriff auf detaillierte Informationen zu Service Packs und Hotfixes auf der Microsoft-Website. Der Tester hätte gerne eine etwas benutzerfreundlichere Benutzerschnittstelle gesehen, jedoch ließen sich die Fragen zur Schnittstelle mit Hilfe der Online-Hilfe und der gedruckten Dokumentation beantworten. Der Tester bevorzugt die Möglichkeit, Service-Pack-Aktualisierungen auf Servern und Workstations gleichzeitig durchführen zu können, und auch Statusinformationen über den Fortschritt der Service-Pack-Installation wären nützlich gewesen. Für Administratoren jedoch, die mit Service-Pack-Installationen vertraut sind und lieber Upgrades nach Betriebssystemtyp (zum Beispiel alle Server gleichzeitig) durchführen, ist dieses Produkt eine lohnende Investition. (Joshua Orrison) Joshua Orrison ist Produkttester für das Labor des Windows 2000 Magazins. Er ist unter zu erreichen. Funktionalitätslücken von Windows 2000 gefüllt Windows 2000 bietet eine bisher in der Windows-Familie nicht da gewesene Funktionalitätsfülle. Jedoch werden auch weiterhin Dienstprogramme anderer Lieferanten benötigt, um einige Funktionslücken zu schließen. Dieser Artikel nennt zehn wesentliche Tools. Obwohl die Funktionalität von Windows-Produkten mit jedem Release erweitert wird, greift der Autor auch weiterhin regelmäßig auf zahlreiche Dienstprogramme anderer Lieferanten zurück. Einige 12 dieser Dienstprogramme gehören aufgrund ihrer Bedienungsfreundlichkeit dazu, während andere ganz wesentliche Werkzeuge im Handwerkskasten des Autors sind. In dieser Top-10-Liste nennt der Autor seine bevorzugten Dienstprogramme von Fremdlieferanten für Windows Norton Antivirus von Symantec (http:// Internet und E-

13 Bei den Antivirenprogrammen ist eine schnelle Reaktion auf neue Erreger notwendig Mail haben sich zu festen Bestandteilen des Lebens gemausert, wie auch die wöchentlichen Nachrichten über neue Computerviren. Welches Antivirusprodukt im konkreten Fall eingesetzt wird, spielt keine herausragende Rolle. Wenn jedoch eine Art von Internet-Konnektivität vorhanden ist, sollte unbedingt ein Antiviruspaket gewählt werden, das für diesen Zweck geeignet ist. 9. W32Telnet von MochaSoft (http://www. mochasoft.dk/). Eine Änderung von Windows 2000, die dem Autor missfallen hat, war die Umwandlung des Telnet-Programms von einem Dienstprogramm mit grafischer Benutzerschnittstelle (GUI) in eine zeichenbasierte Anwendung. Obwohl zahlreiche grafische Telnet-Dienstprogramme existieren, bevorzugt der Autor W32Telnet wegen seiner komfortablen Schnittstelle und der Möglichkeit, Verbindungen zu vielen Hosts herzustellen. 8. Textpad von Helios Software Solutions (http://www.textpad.com/). Da der Editor (Notepad) eine kostenlose Windows-2000-Komponente ist, denkt mancher Benutzer vielleicht, dass er nie einen anderen Texteditor benötigen wird. Benutzer jedoch, die auf die eine oder andere Art mit Skripten arbeiten, werden das Programm TextPad wegen seiner MDI-Schnittstelle (MDI Multiple-Document Interface), der Liste der zuletzt geöffneten Dateien und der Dateivergleichsfunktion sowie deshalb, weil mit ihm Binärdateien angezeigt und bearbeitet werden können, zu schätzen wissen. 7. Free Agent von Forté (http://www.forteinc.com/). Der Autor benutzt Microsoft Outlook als - Client, hat sich jedoch nie viel aus dem Newsreader von Outlook gemacht. Free Agent ist flexibler als der Newsreader und speichert alle Konfigurationsdaten und Nachrichten in einem Ordner, sodass sich die Daten leicht verschieben, sichern und ändern lassen. 6. Zonealarm von Zone Labs (http:// nealarm. com/). Mit der zunehmenden Verbreitung von Vollzeit-Internet- Verbindungen über DSL- und Kabelmodems (DSL Digital Subscriber Line) wird die Steuerung des Internet-Verkehrs des eigenen PCs immer wichtiger. ZoneAlarm fungiert als persönliche Gelöschte Dateien wiederherstellen das kann W2K noch nicht Firewall, wenn das System gestartet wird. 5. Partitionmagic von PowerQuest (http:// Partitionmagic füllt die Lücken in der Einwegfunktionalität groß ist. Eine Testkopie von Undelete steht zum Download auf der Website von Executive Software zur Verfügung. der Datenträgerverwaltung von Windows Mit diesem Tool, das mit FAT, FAT32, NTFS sowie mit dem neuen NTFS von Windows 2000 funk- 3. WS_FTP (ftp://ftp.usma.edu/download/ ws_ftp32.exe). Microsoft hat bisher in keiner Version von Windows ein grafisches FTP-Programm angeboten, sodass der Autor seit seiner ersten Verbindung zum Internet mit diesem benutzerfreundlichen Programm gearbeitet hat. Dieses Tool ist notwendig, wenn Dateien übertragen werden sollen, die zu groß sind, um als E- Mail-Anhänge verschickt zu werden. WS_FTP ist für Einzelbenutzer sowie zur nicht kommerziellen Die Version 6 von Partitionmagic unterstützt W2K Nutzung kostenlos. Die kommerzielle tioniert, können Benutzer Datenträgerpartitionen im Vorübergehen erstellen, die Größe von Partitionen ändern und Partitionen in andere Formate umzuwandeln. 4. Undelete von Executive Software (http://www.execsoft.com/). Wenn Windows 2000 überhaupt eine wichtige Funktion vermissen lässt, dann die Fähigkeit, gelöschte Dateien wiederherzustellen. Ein Undelete-Tool wird vielleicht nur gelegentlich benötigt, aber wenn es benötigt wird, dann weil die Not 13

14 Version ist bei Ipswitch (http:// erhältlich. 2. Quick View Plus von ebusiness Technologies (http:// Mancher Benutzer möchte vielleicht nicht immer die entsprechende Anwendung starten, nur um einen kurzen Blick auf den Inhalt einer.bmp-, gif-,.docoder.xls-datei zu werfen. Quick View Plus ist ein generisches Dateianzeigeprogramm, das bei der täglichen Arbeit sehr nützlich ist. Nach dem Starten des Dienstprogramms über das Kontextmenü von Windows Explorer können über 200 Dateiformate angezeigt werden. Die Nummer Eins unter den Komprimierungs-Tools 1. Winzip von Winzip Computing (http:// Winzip ist das Tool, das der Autor jeden Tag zur Komprimierung von -Anhängen und zur Archivierung von Dateien verwendet. Die Schnittstelle des Tools und seine Integration in den Windows-2000-Desktop machen die Verwendung sehr einfach. Zudem bietet Winzip allen aktuellen Kunden ein kostenloses Upgrade auf die neueste Produktversion an. (Michael Otey) Michael Otey ist leitender technischer Redakteur für das Windows 2000 Magazin und Präsident von TECA, einem Unternehmen für Software-Entwicklung und -Consulting in Portland, Oregon. Er ist Koautor der Publikation SQL Server 7.0 Developer s Guide (Osborne/McGraw-Hill). Er ist unter zu erreichen. Verwaltung von der Befehlszeile mit Browstat Das Befehlszeilen-Tool Browstat verschafft dem Benutzer einen raschen und einfachen Einblick in die Funktionen des Computer-Browserdienstes. 14 Der Computer-Browser (das heißt Computer-Suchdienst im Netzwerk), der über seine Schnittstelle Netzwerkumgebung an der Oberfläche sichtbar ist, mag seinerzeit einmal eine gute Idee gewesen sein, jedoch macht seine Unzuverlässigkeit diesen Netzwerksuchdienst mehr zu einer Fehlerquelle als zu einer Funktionseinrichtung. Immer wenn der Computer-Browser einem Benutzer die Haare zu Berge stehen lässt, muss der Netzwerkadministrator die Ursache der Fehlfunktion herausfinden. Welche Tools stehen dem Administrator zur Überwachung der Funktionsweise des Computer-Browsers zur Verfügung? Die kurze Antwort lautet: Browstat. Bei diesem Programm handelt es sich um ein Befehlszeilenprogramm, das dem Benutzer viel Aufschluss über die Computer- Browser eines Netzwerks geben kann. Zum Beispiel kann es dem Benutzer sagen, welche Maschine der Browsemaster (beziehungsweise Masterbrowser, das heißt Hauptsuchdienstmaschine) der Arbeitsgruppe ist, es kann alle Server auflisten, die als Masterbrowser-Kandidaten fungieren, und es kann eine Computer-Browserstatistik für die Arbeitsgruppe ausgeben. Das einzig Störende an Browstat ist, dass dieses Tools längere Eingaben zur Angabe von Transportprotokollen verlangt. Wie mancher Leser vielleicht weiß, wählen Netzwerkbetriebssysteme von Microsoft einen gesonderten Browsemaster für jede Arbeitsgruppe und jedes Netzwerktransportprotokoll in einem Subnetz. Um herauszufinden, welches System der Browsemaster für eine Arbeitsgruppe namens Fishes unter TCP/IP ist, könnte folgender Befehl eingegeben werden: browstat getmaster netbt_el90x1 fishes Der Optionsbefehl getmaster weist Browstat an, den Browsemaster für die Arbeitsgruppe Fishes zu ermitteln. (Browstat-Befehle unterscheiden keine Groß- /Kleinschreibung.) Der Zweck der Angabe netbt_el90x1 in der Befehlszeichenfolge ist nicht von vornherein einsichtig. Dieser Ausdruck bedeutet in der internen Windows NT-Sprache: Der NetBIOS over TCP/IP- Stack, der auf der 3Com Etherlink 3C905B- TX-NIC-Karte aktiv ist. Dieser Name muss korrekt eingegeben werden. Browstat bietet keine Hilfe, wenn dies nicht geschieht. Erfreulicherweise kann mit Hilfe des Befehls Net config rdr der Name für die Transportprotokolle des Systems leicht ermittelt werden. Auf einem Windows-NT- 4.0-System sieht der Name dem Ausdruck \Device\NetBT_El90x1 ähnlich (der \Device\ -Teil kann weggelassen werden). Auf einem Windows 2000-System sehen die Gerätenamen wie folgt aus: \Device\ NetBT_Tcpip_{418786EA-FAFE-443C- A9Fb-DC0CE26D87E5}. Der Grund dafür ist sicherlich in der Plug-and-Play-Funktionalität (PnP) von Win2K zu suchen. Benutzer, die den Transportnamen einige Male eingegeben haben, werden sich, ebenso wie

15 der Autor, wundern, warum, der Entwickler des Tools keine Platzhalterunterstützung für Transportnamen vorgesehen oder die Notwendigkeit zur Angabe des Transports für Umgebungen mit nur einem Protokoll nicht beseitigt hat. Browstat besitzt eine Reihe von Optionen. browstat status -v <arbeitsgruppenname> Dieser Befehl gibt den Namen des Masterbrowsers und der Ersatzbrowser aus und listet die Anzahl und den Typ von Servern (zum Beispiel NT, Workstations, OS/2) in der Arbeitsgruppe auf. Der Arbeitsgruppenname ist optional. Wenn er nicht angegeben wird, gibt Browstat Informationen über die Arbeitsgruppe des Benutzers aus. browstat view <transportname> <arbeitsgruppenname> Dieser Befehl zeigt alle Server an, die potenziell als Browsemaster fungieren können, sowie die Betriebssysteme, die sie angeben (Samba-Server machen gewöhnlich falsche Angaben über ihre Betriebssystemversion, um sicher zu stellen, dass sie Browsemaster sind). Dieser Befehl gibt zudem Merkmale aus, die der Computer- Browser zur Einstufung der Eignung zum Browsemaster bei der Browsemasterwahl verwendet. Auch hier ist der Arbeitsgruppenname optional. Zum Beispiel: browstat view netbtel90x1 Dieser Befehl listet die potenziellen Server mit aktivem TCP/IP in der Arbeitsgruppe der Workstation des Benutzers auf. browstat getpdc <transportname> <domänenname> Dieser Befehl liefert den Namen des PDC (primären Domänencontrollers) der angegebenen Domäne (der Domänenname ist optional). browstat getmaster <transportname> <arbeitsgruppenname> Dieser Befehl gibt den Browsemaster für den angegeben Transport und die angegebene Arbeitsgruppe aus, der auch über den Befehl Browstat status abgerufen werden kann. browstat stats \\<systemname> Dieser Befehl weist das angegebene System (oder bei keiner Angabe des Systems die lokale Maschine) an, die Browserstatistik auszugeben. (Die Statistik enthält zum Beispiel Daten darüber, an wie vielen Wahlen das System beteiligt war oder wie viele Male sich ein Server selbst angekündigt hat.) Der Autor hat Browstat in die Sammlung der Tools aufgenommen, die er bei sich führt, da dieses Tool klein ist (42 KByte), keine Installation benötigt und einen schnellen und einfachen Einblick in die Computer-Browserfunktionen im Netzwerk verschafft. In den Augen des Autors hat sich dieses Tool durch seinen Nutzwert diese Beachtung völlig verdient. (Mark Minasi) Pathping ein erweitertes Traceroute Erweitern der IP-Diagnosefunktionen bei Netzwerk-Routing-Problemen mit dem Windows-2000-Dienstprogramm Pathping. Beim Tool Pathping handelt es sich um einem der größten unentdeckten Edelsteine von Windows Dieses Dienstprogramm ist ein hilfreiches RAS-Tool und auch ein nützliches Tool zur allgemeinen Diagnose, das Netzwerkadministratoren und Benutzern mit Sicherheit gefallen wird. Um die Vorteile von Pathping jedoch richtig würdigen zu können, muss der Benutzer mit dem Vorgänger vertraut sein: Traceroute. Traceroute (tracert.exe) ist eines der bevorzugten Dienstprogramme zur TCP/IP- Diagnose des Autors. Dieses Tool zeigt die Pfade an, die Pakete zwischen zwei Hosts in einem IP-Netzwerk (einschließlich aller beteiligten Router) sowie alle Verzögerungen zwischen jedem Abschnitt (Router-Hop) an. Der Autor nutzt dieses Tool regelmäßig sowohl unterwegs über RAS als auch im LAN seines Büros. Bei verschiedenen Gelegenheiten wurden vom Autor Routing- Schleifen mit Hilfe von Traceroute identifiziert (das heißt eine TCP/IP-Situation, bei der zwei Router Pakete in einer Endlosschleife hin- und herübertragen). Häufig verwendet der Autor Traceroute zusammen mit dem Diagnoseprogramm Ping. Ping ruft ICMP-Pakete (Internet Control Message Protocol) von einem Remote-Host ab, um festzustellen, ob dieser Host verfügbar ist, und um zu messen, wie lange die Pakete unterwegs sind. Obwohl Traceroute und Ping nützliche Diagnosedienstprogramme sind, bieten sie nicht immer all die Informationen, die zur Diagnose eines Problems erforderlich sind. Um diese Diagnoselücke zu schließen, führt Windows 2000 das Programm Pathping ein, das eine erweiterte Version von Traceroute darstellt. Mit Hilfe von Pathping kann ein Benutzer feststellen, welcher Router beziehungsweise welche Abschnitte Verzögerungen verursachen, und andere Probleme in der Verbindung zwischen zwei IP- Hosts ermitteln. An jedem Router-Hop in der Verbindung arbeitet Pathping mit einem längeren Stichprobeninterval als Traceroute. Darüber hinaus stellt Pathping Informationen über den Paketverlust bereit, der während der Pingtests an jedem Router-Hop auf der Strecke auftritt. Diese Informationen geben Aufschluss darüber, wo das Problem in der Verbindung liegt beziehungsweise wo die größte Latenz auftritt, was sehr wertvolle 15

16 Informationen sind. Der Autor hat mit Hilfe von Pathping eine Routing-Ineffizienz in der Netzwerkverbindung eines Kunden zu einem Internet-Dienstanbieter (ISP) dokumentiert und die Lösung des Problems in die Wege geleitet. Anhand der von Pathping bereitgestellten Daten änderte der ISP das Routing in einer Weise, dass die Pakete eine effizientere Route nahmen, wodurch sich die Leistung der Verbindung zum Kunden erhöhte. Parameter Definition Standardmäßig spricht Pathping jeden Router 100mal alle 0,25 Sekunden mit einem Ping an. Daher dauert die Durchführung einer Standardabfrage 25 Sekunden. Der Befehl berechnet vor den Pingtests den endgültigen Pfad des Pakets und die Anzahl der dazwischenliegenden Abschnitte. Die Gesamtabfragedauer kann leicht durch Anpassen der Parametern -p oder -q geändert werden. Der Autor empfiehlt, über den Parameter -q die Anzahl von Pings auf 25 zu Windows NT Magazine NT Administrator -n Gibt an, dass Adressen nicht in Hostnamen aufzulösen sind. -h max_abschnitte Gibt die maximale Anzahl von Router-Abschnitten (Hops) für die Suche nach dem Ziel an (Standardwert ist 30). -g hostliste Ermöglicht, dass zwischenliegende Gateways entlang der Host-Liste aufeinanderfolgende Computer trennen. -p zeitraum Gibt die Anzahl von Millisekunden für die Wartezeit zwischen auf einanderfolgenden Pings an (Standardwert ist 250 ms, das heißt 0,25 Sekunden). -q abfrageanzahl Gibt die Anzahl von Abfragen an, die an jeden Computer entlang der Route gesendet werden (Standardwert ist 100). -w zeitlimit Gibt die Anzahl von Millisekunden für die Wartezeit auf die einzel nen Antworten an (Standardwert ist 3000 ms, das heißt 3 Sekunden). -T Fügt eine Layer-2-Prioritätskennung (zum Beispiel 802.1p) an die Ping-Pakete an, die der Befehl an die einzelnen Netzwerkgeräte entlang der Route sendet. Dieser Parameter hilft bei der Ermittlung von Netzwerkgeräten, auf denen keine Layer-2-Priorität konfiguriert ist. -R Prüft, ob jedes Netzwerkgerät entlang der Route das Resource Reservation Protocol (RSVP) unterstützt, das dem Hostcomputer eine Reservierung einer bestimmten Bandbreite für einen Datenstrom ermöglicht. zielname Identifiziert den Zielendpunkt, den der Benutzer durch eine IP-Adresse oder einen Hostnamen angibt. Tabelle 1: Parameter für Pathping Pathping besitzt eine Reihe von Konfigurationsoptionen, zu denen die Zeit zwischen aufeinander folgenden Pings, die Anzahl von Ping-Abfragen pro Abschnitt (Router- Hop) und die Wartezeit für Antworten von den angesprochenen Hosts oder Routern gehören. Tabelle 1 enthält einen Überblick über die Parameter von Pathping, für die die Groß-/Kleinschreibung zu beachten ist und die in folgendem Format zu verwenden sind: pathping [-n] [-h <max_abschnitte>] [-g <hostliste>] [-p <zeitraum>] [-q <abfrageanzahl> [-w <zeitlimit>] [-T] [-R] <zielname> verringern. Diese Einstellung ist mehr als angemessen, um die Informationen zu erhalten, die zur Diagnose eines Problems erforderlich sind. Benutzer, die Pathping einmal verwendet haben, werden vielleicht nie wieder auf Traceroute zurückgreifen wollen. (Sean Daily) Sean Daily veröffentlicht Beiträge im Windows 2000 Magazin und ist Technologieexperte bei Xcedia. Sein zuletzt veröffentlichtes Buch trägt den Titel The Definitive Guide to Windows 2000 Administration (Realtimepublishers.com) und ist als kostenloses Onlinehandbuch unter fastlane.com/ erhältlich. Er ist unter zu erreichen. Impressum NT-Administrator Herausgeber: Eduard Heilmayr Chefredaktion: Frank-Michael Schlede, verantwortlich für den redaktionellen Inhalt (-110) Übersetzungen: Keven Sarlo So erreichen Sie die Redaktion: Bretonischer Ring 13, Grasbrunn, Tel. (089) , Telefax (089) DTP-Produktion: Hans Dresl, Edmund Krause (Leitung) Anzeigenleitung: Corinna Weiss, Tel. (0 89) verantwortlich für Anzeigen Anzeigenverwaltung: Gabi Fischböck, Tel. (0 89) Anzeigendisposition: Sandra Pablitschko, Tel. (0 89) Erscheinungsweise: monatlich (zwölf Ausgaben im Jahr) Zahlungsmöglichkeiten für Abonnenten: Bayerische Vereinsbank München, BLZ , Konto: ; Postgiro München, BLZ , Konto: Vertrieb: Abonnementbestellungen und Adressänderungen richten Sie bitte an: Edith Winklmaier, Herzog-Otto- Straße 42, Trostberg, Tel / , Fax 08621/62786 Jahresabonnement NT-Administrator: deutsch 298,- englisch 198,- Druck: Druckhaus Alois Erdl KG, Gabelsberger Str. 4-6, Trostberg Urheberrecht: Alle in NT-Administrator erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen, vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages. Aus der Veröffentlichung kann nicht geschlossen werden, daß die beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung frei von gewerblichen Schutzrechten sind. Haftung: Für den Fall, daß in NT-Administrator unzutreffende Informationen oder in veröffentlichten Programmen oder Schaltungen Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung nur bei grober Fahrlässigkeit des Verlages oder seiner Mitarbeiter in Betracht AWi NT Magazin Verlagsgesellschaft mbh Ein Unternehmen der AWi Aktuelles Wissen Verlagsgesellschaft GmbH Verlagsleitung NT-Magazin: Eduard Heilmayr Anzeigenverkaufsleitung AWi Verlag: Cornelia Jacobi, Tel. 089/ Geschäftsführer: Eduard Heilmayr Anschrift des Verlages: AWi NT Magazin Verlagsgesellschaft mbh, Postfach 1101, Trostberg Diese Zeitschrift wird mit chlorfreiem Papier hergestellt. 16

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