Übergang Schule-Beruf Der Beitrag der BA Reha-Berater. Frau Sellner Mai 2013

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3 Wie finde ich den Beruf, der zu mir passt? Was will ich? (Erwartungen, Interessen, Wünsche) Was kann ich? (Fähigkeiten, Kenntnisse, Eigenschaften - körperlich, geistig) Was ist möglich? (Ausbildungsstellenmarkt, Bedarf der Wirtschaft, Anforderungen, Schulzeugnisse, Schulabschluss) Seite 3

4 Eignung Arbeits- / Ausbildungsmarkt Anforderungen Seite 4

5 Eignung der Jugendlichen körperliche Eignung intellektuelle / geistige Eignung psychische Eignung / Belastbarkeit Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten, Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen, Mobilität, Bereitschaft Seite 5

6 Anforderungen der Arbeits- / Ausbildungsstellen Erwartungen der Betriebe an Schulabgänger Wissen/Fähigkeiten: bestimmten Schulabschluss/ Noten, beherrschen der Grundqualifikationen Lesen, Schreiben, Rechnen, gutes Allgemeinwissen Sozialkompetenzen: Teamfähigkeit, Höflichkeit/Freundlichkeit Persönliche Kompetenzen: Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein Seite 6

7 Eignungsklärung Was bedeutet das? Informationen über mich sammeln und bewerten Wie geht das? Zeugnisse, Entwicklungsberichte Praktika Gespräche mit Eltern, Lehrern, Erziehern, Ärzten, Psychologen Berufsberatung (Reha-Beratung) Psychologische Begutachtung durch den Berufspsychologischen Dienst der Agentur für Arbeit (Logisches Denken, Kenntnisse in Deutsch und Mathe, Konzentrationsvermögen, Berufsinteressen, Feinhandgeschick) Ärztliche Begutachtung beim Amtsarzt der Arbeitsagentur Seite 7

8 Wo bekomme ich Informationen zu Berufen? (Anforderungen der Berufe) Praktikum, Gespräche, Ausbildungsmessen, Internet, Zeitung, Fernsehen, BIZ Internetlinks: Seite 8

9 Angebote der Berufsberatung - Selbstinformation BERUF AKTUELL enthält Kurzbeschreibungen zu etwa 500 anerkannten Ausbildungsberufen, geregelten Bildungsgängen an beruflichen Schulen und Ausbildungsmöglichkeiten im Beamtenverhältnis. Es ordnet die Berufe nach Berufsfeldern und erleichtert so die Suche nach verwandten Berufen. Informationen, zur Höhe der Ausbildungsvergütung, zur Berufsausbildung, zum Dienstleistungsangebot der Bundesagentur für Arbeit und zu finanziellen Fördermöglichkeiten ergänzen das Buch. Seite 9

10 Angebote der Berufsberatung - Selbstinformation Seite 10

11 Angebote der Berufsberatung - Selbstinformation Seite 11

12 Möglichkeiten nach der Schule weiterführende Schule Berufsvorbereitung Ausbildung Arbeit Seite 12

13 Weiterführende Schule höherwertigen Schulabschluss erreichen berufliche Orientierung an einer Berufsfachschule Seite 13

14 Wie kann es nach der Schule weitergehen? 9. Schuljahr Beginn einer betrieblichen Berufsausbildung 10. Schuljahr in EIBE / BVJ an den beruflichen Schulen 10. Schuljahr weiter an der bisherigen Schule Hauptschulabschluss ja / nein Berufsausbildung Ggf. vereinfacht Teilnahme an einer Berufsbildungsbereich berufsvorbereitenden einer Werkstatt für Bildungsmaßnahme behinderte Menschen Aufnahme einer Arbeitsstelle Berufsausbildung Ggf. vereinfacht Aufnahme einer Arbeitsstelle Seite 14

15 Berufsvorbereitung Einstiegsqualifizierung für Jugendliche (EQ) Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme über Agentur f. Arbeit Freiwilliges soziales Jahr Praktika Seite 15

16 Lehrgänge zur Berufsvorbereitung Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme ZIEL: * Berufsorientierung und Entscheidung für einen Beruf * Beginn einer Ausbildung oder Aufnahme einer Arbeitsstelle Überprüfen der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Hinblick auf den angestrebten Beruf Vermittlung der Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Aufnahme einer Ausbildung oder Arbeit Hauptschulabschluss nachholen Seite 16

17 Ausbildung schulische Ausbildung betriebliche Ausbildung außerbetriebliche Ausbildung - kooperative Ausbildung - integrative Ausbildung Seite 17

18 Arbeit Allgemeiner Arbeitsmarkt - durch Praktika, Probebeschäftigung, Unterstützte Beschäftigung, Eingliederungszuschüsse Diagnostikmaßnahme zur Feststellung der Arbeitsmarktfähigkeit (DIA-AM) Geschützter Arbeitsmarkt - Eingliederung in eine Werkstatt für behinderte Menschen - Tagesstrukturierendes Angebot Seite 18

19 Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) Integration in den Arbeitsmarkt Arbeitsbereich der WfbM Berufsbildungsbereich bis 2 Jahre Eingangsverfahren bis 3 Monate Seite 19

20 Was macht die Agentur für Arbeit? Einzelberatungsgespräch Information (BIZ, Printmedien, Internet ) Fachdienste zur Eignungsklärung (ärztlichen und psychologischen Dienst) Stellenvermittlung Finanzielle Förderung Seite 20

21 Grundsätze zur Teilhabe am Arbeitsleben Medizinische / therapeutische Behandlung steht immer vor beruflicher Förderung Für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben gibt es verschiedene Kostenträger, ggf. auch die Jugendhilfe. Die Förderung soll im Einzelfall so normal wie möglich erfolgen, aber jeder soll so viel Hilfe wie nötig bekommen. Zwischen den einzelnen Fördermöglichkeiten ist bei Eignung immer eine Durchlässigkeit zu anderen Wegen gegeben. Seite 21

22 Initiative Inklusion des BMAS Berufsorientierung schwerbehinderter Schülerinnen und Schüler Betriebliche Ausbildung schwerbehinderter Jugendlicher Arbeitsplätze für ältere Arbeitslose oder arbeitssuchende schwerbehinderte Menschen Förderung der Inklusionskompetenz bei Kammern Seite 22

23 Berufsorientierung schwerbehinderter Schülerinnen und Schüler (Handlungsfeld I) Module Handlungsfeld I Kompetenzen feststellen Erstellung eines Interessenund Fähigkeitsprofiles Berufswahlkonferenz I sich orientieren drei verschiedene Berufsfelder kennen lernen Berufswahlkonferenz II Praxis bezogen lernen und sich qualifizieruen - Berufe in der Praxis kennenlernen Berufswahlkonferenz III Berufswahl konkretisieren in Arbeit und Ausbildung begleiten Begleitend: Veranstaltung für Eltern Seite 23

24 Ausgestaltung Einbindung Schule Konzept ist am schulischen Berufsorientierungskonzept zu orientieren Bewährte Kooperationspartner sind einzubinden. Einbindung Berufsberater Einbindung in Berufswegekonferenzen Nutzung der Ergebnisse für eigene Überlegungen Seite 24

25 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Patrizia Sellner (Beraterin für berufliche Rehabilitation) Agentur für Arbeit in Gießen Nordanlage 60, Gießen Tel.: 0641/ Fax: 0641/ Seite 25

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