Zukunft gemeinsam digital gestalten

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1 Zukunft gemeinsam digital gestalten Christian Geiger Zukunftsstadt

2 WARUM DIESER SCHWERPUNKT?

3 3

4 alltag 4

5 technologie vernetzte infrastruktur 5

6 technologie vernetzte kleidung Quelle: 6

7 technologie 3D-Druck 7

8 Baby Boomer Generation X Generation Y Generation Z Seit 2000 Technik Fernseher Telefon Schreibmaschine Kabelfernsehen PC Social Media Web 2.0 Handy, ICQ, Netbook Tablet PC On Demand Dienste Apps Musik LP Woodstock Stones CD Roskilde Nirvana Mp3 Wacken / Love Parade Eminem Cloud Musik Justin Bieber Unterhaltung Brettspiele Mickey Mouse Superman Computerspiele Lucky Luke Baywatch Multi Player Games Harry Potter Sex and the City Spielaffe.de Habbo Hotel DSDS Politik Willy Brandt Wiederaufbau Ölkrise Helmut Kohl Mauerfall Tschernobyl Gerhard Schröder Euro Klimawandel Piratenpartei Atomausstieg Wutbürger Pessimistisch Null-Bock Individualistisch Pragmatisch Kooperativ Netzwerke Wir denken nicht, wir googeln Idealistisch Denkweise Revolutionär Kollektiv Textquelle: CC-BY-NC: Josef Buschbacher 8

9 IMMER MEHR VERNETZUNG

10 Soziale Vernetzung Quelle: Martha Friedrich CC-BY-SA-NC-4 10

11 Technische Vernetzung 11 Quelle: SWU am Beispiel der Energieversorgung

12 smarter cities in deutschland Städte setzen Strategie und Programme auf um mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung umzugehen. aktuelle ganzheitliche Strategien und Programme von Kommunen zum Umgang mit dem digitalen Wandel Digitale Strategie Hamburg Internetstadt Köln Digitales Düsseldorf T-City Friedrichshafen NetCity Nürnberg Digitales Rostock Hauptziele hierbei sind Verbesserung der Lebensqualität Erhöhung der Standortqualität durch eine gezielten Einsatz digitaler Technologien (Hardware und der neuen Medien (Software) 12

13 definition Selbstverständnis Bei der digitalen Stadt geht es darum, die Potenziale, Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft, die gesamte Stadtgesellschaft aufzuzeigen; Mehrwerte zu generieren und neue Technologien überall dort umzusetzen und anzuwenden, um die Lebens-, die Standortund die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu erhöhen. 13

14 Politischer & gesellschaftlicher Wandel, Fortschritt Strategie Diskussion Gemeinderat Verwaltung Bürger Grundsatzfragen & Herausforderungen Organisation Information? Zusammenarbeit? Integration? Effizienz? Bürger, Initiativen, Internetauftritte & Neue Ideen Technik 14

15 ABER WIE STELLEN SICH BÜRGER ZUKUNFTSSTADT VOR?

16 lösungsansatz I Beispiele für Potenziale in den Kommunen Grundlage: Vernetzung und digitale Infrastruktur Breitbandausbau - Beispiel: Internetoffensive 2012 Digitale Lebenswelten in der Gesellschaft Stärkung der Bürgergesellschaft Beispiel: Online-Beteiligung Digitale Wirtschaft Förderung von Hightech und innovativen Firmen vor Ort, vor allem auch von forschenden Unternehmen Beispiel: nanuuu.de Innovativer Staat Verwaltungsmodernisierung (Effizienz und Innovation) Beispiel: ulmshare in der Verwaltung 16

17 lösungsansatz II Beispiele für Potenziale in den Kommunen Forschung, Bildung und Kultur Wissensgesellschaft fördern Beispiel: ipads in Berufsschulen Sicherheit, Schutz und Vertrauen für Gesellschaft und Wirtschaft Sicherheit und Vertrauen im Netz schaffen Beispiel: Sicherheitskampagne richtig+sicher innerhalb der Stadtverwaltung Europäische und internationale Dimension der Digitalen Agenda Förderung der Zusammenarbeit mit anderen Verwaltungen und Dritten Partnern aus der Wirtschaft Beispiel: EU-Projekte 17

18 WIE SOLL ES KONKRET IN ULM WEITERGEHEN?

19 19

20 bürgerdialog zielsetzung Wie soll Ulm im Jahr 2030 aussehen? Wie gestaltet sich Stadtgesellschaft in dieser neuen Zeit? Welche Rolle nehmen die Themen der Digitalisierung im Alltag der Bürger ein? Welchen Beitrag können und sollen Politik und Verwaltung hierzu leisten? 20

21 bürgerdialog umsetzung Digitalisierung als Stadtentwicklungsthema Zeitraum: Ziel: Entwicklung von Ideen des Zusammenlebens und nachhaltige Nutzung der Digitalisierung Zielgruppenansprache potenzieller Interessengruppen und Öffentlichkeit je nach Themenbereich Workshops zu verschiedenen Themenbereichen verschiedene externe Referenten und Forschungspartner Dialog digital UND analog 21

22 bürgerdialog wissenschaft hs studentische Projektarbeiten Entwicklung beispielhafter Konzepte für eine Zukunftsstadt prototypische Umsetzung Einbindung Studierender technischer Studiengänge in Ideenfindung Fokus auf den Themenbereich Mobilität, Energie & Vernetzung Entwicklung von Visionen und Konzepten für eine Zukunftsstadt Beispiele: Entwicklung neuer Smartphone-Apps im Freizeit- oder Sportbereich oder aber technische Innovationen im Bereich nachhaltiger, energieeffizienter Mobilität Präsentation der Ergebnisse am "Tag der offenen Tür" der Hochschule Ulm und bei Veranstaltungen des Institut für Angewandte Forschung Entwicklung technischer Innovation und Sensibilisierung junger Studierender für Fragestellungen und Lösungen nachhaltiger, 22

23 bürgerdialog wissenschaft zu Forschungsschwerpunkt auf das offene Regierungs- und Verwaltungshandeln sowie Bürgerbeteiligung intelligente und vernetzte IT-basierte Lösungen zur Bewältigung städtischer Herausforderungen Debatte zum Einsatz von intelligenten Objekten, cyberphysischen Systemen, des Internets der Dinge und des Internets der Dienste darf nicht nur von Technikern, Wissenschaftlern und Vertrieblern geführt werden. Hintergrund offener gesellschaftlicher Innovationen, um alle gesellschaftlichen Gruppen einzubinden und im Rahmen der Ideensammlung offen für Impulse von Außen zu sein Begleitung bei der Auswahl geeigneter Open Innovation-Ansätze wissenschaftliche Impulse aus dem Blickwinkel der Verwaltungsinformatik zu Beginn der Debatten 23

24 bürgerdialog themen Öffnung des Dialoges zu den Themen in verschiedenen Bereichen: : Auftaktveranstaltung : Gesundheit, Demografie & Alter : Mobilität, Energie & Vernetzung : Wirtschaft, Beschäftigung & Arbeit : Bildung, Forschung & Technologie : Gesellschaft, Verwaltung & Politik : Freizeit, Kultur & Soziales : Abschlussveranstaltung 24

25 bürgerdialog themen (I) Gesellschaft, Verwaltung & Politik mit der Leitfrage: "Wie organisiert sich Stadtgesellschaft 2030?" (II) Wirtschaft, Beschäftigung & Arbeit mit der Frage: "Wie sieht der Arbeitsplatz 2030 in Ulm aus?" (III) Bildung, Forschung & Technologie mit der Frage: "Wie findet Qualifikation im Jahr 2030 statt?" (IV) Freizeit, Kultur & Soziales mit der Frage: "Wie sieht unser Lebensumfeld 2030 aus?", (V) Mobilität, Energie & Vernetzung: "Wie gestaltet sich nachhaltige, vernetzte Infrastruktur im Jahr 2030?" und (VI) Gesundheit, Demografie & Alter: "Wie gehen wir in Ulm mit den gesellschaftlichen Veränderungen bis ins Jahr 2030 um?". 25

26 26

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29 29

30 zukunftsstadt kommunikation Offene Sammlung von Vorschlägen in einer geeigneten Open Innovation-Plattform Veröffentlichung sämtlicher Vorschläge in Form eines PDF-Dokuments Veröffentlichung des Leitbildes in Druckform Einrichtung eines gemeinsamen Blogs im Internet zum Bericht über die aktuellen Ergebnisse ggfs. Sammlung von Ideen und Anregungen über offene Diskursplattformen (wie sie z.b. beim Hindenburg-Dialog verwendet wurden) Blog-ähnliches Fortschreiben der geplanten und der durchgeführten Aktivitäten und Ergebnisse für die Bürgerschaft mit praktischen Ergebnissen Blog für die Fachcommunity mit wissenschaftlichen Ergebnissen Möglichkeit zum Feedback zu den Veranstaltungen Information und Kommunikation im Rahmen verbreiteter sozialer Medien (Facebook, Google+, Twitter, etc.) durch sämtliche Partner mit dem Ziel der Beteiligung und der Kommunikation auf dem geplanten Blog Prüfung neuer Kommunikationsformate wie z.b. Google-Hangouts, WhatsAppGruppen, GitHub, etc. 30

31 WELCHE LÖSUNGEN KÖNNEN TEIL EINER DIGITALEN STADT SEIN?

32 potenziale vernetzte Energieversorgung, z.b. mit der Einbindung von Solar & KFZ intelligente Straßenlaternen, z.b. um direkt E-Autos laden zu können interaktive Stadtführungen, z.b. mit Augmented Reality innovative Bezahlsysteme, z.b. mit Paypal oder QR-Codes technische Verbindungen, z.b. über WLAN in Bussen frühzeitige technische Bildung, z.b. Umgang mit 3D-Druckern Nutzung von wearables, z.b. bei Veranstaltungen Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit 32

33 FAZIT

34 fazit Herausforderung Schreckgespenst Digitalisierung & (R-)Evolution (?) Ziel Digitalisierung nutzen, als Chance verstehen, Rahmen, Möglichkeiten und Ziele definieren um nachhaltige Mehrwerte zu generieren. 34

35 fazit Methode Der Weg zur digitalen Stadt ist Stadtentwicklung Infrastruktur als Grundlage bereitstellen Aufgabenwandel & Rolle von diskutieren Kulturwandel in der Verwaltung fördern Digitalisierung mitdenken Externe Community unterstützen Neue innovative Lösungen wagen 35

36 kontakt Christian Geiger Stadt Ulm Grundsatzfragen ulm 2.0 Frauenstraße Ulm

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