Happy Hour mit AIFMD. Herzlich willkommen! Primecoach GmbH Marco Chinni Beatrix Jäger Vaduz, 5. März 2013

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1 Happy Hour mit AIFMD Herzlich willkommen! Vaduz, 5. März 2013 Primecoach GmbH Marco Chinni Beatrix Jäger 1

2 Agenda 16:00 Türöffnung 16:30 Vorstellen Agenda 16:40 Umsetzungsstrategien AIFMD 1. Kritische Punkte 2. Umsetzung in die Praxis 17:30 Happy Hour Anhang: Kurzportrait Primecoach 2

3 Agenda 1. Kritische Punkte Beatrix Jäger die kritischen Punkte 3

4 Agenda 1. Kritische Punkte Philosophie der AIFMD Eine neue Philosophie belebt die Fondswelt Umstellung Zwei-Säulensystem auf Ein-Säulensystem; Bewilligung des AIF- Managers, nicht mehr des AIFs damit verbunden: Philosophiewechsel die Verantwortung für das Risiko liegt dort, wo es entsteht vehementer Unterschied UCITS-Modell / AIFMD-Modell Wie wird diese Philosophie in Liechtenstein gelebt? Welt der PLF-Fonds (UCITS-Modell) viele Schweizer Kunden diese sorgen sich (noch) nicht und verlassen sich auf die Fondsleitungen und Depotbanken in Liechtenstein grosse Aufgaben für Liechtensteiner Fondsleitungen neue Philosophie an Asset Manager transportieren Handlungsbedarf klar machen (auch aufgrund Schweizer KAG) 4

5 Agenda 1. Kritische Punkte Substanz «Wie viel Gesellschaft braucht es, um ein AIF-Manager zu sein?» Erfüllung der Kernfunktionen in Verbindung mit den erlaubten Delegationen erforderliches Know-how für Betrieb der Gesellschaft insbesondere aber für verschiedene Asset Klassen Berücksichtigung der Gewaltentrennung hierarchisch und funktional insbesondere: Trennung Risikomanagement und operatives Geschäft «Bezifferung» sehr schwer und abhängig vom operativen Modell in Köpfen oder in Stellenprozent? Primecoach erarbeitet mit Ihnen 5

6 Agenda 1. Kritische Punkte - Delegation Delegationen unter AIFMD Anforderungen Delegation Meldung an Behörde Objektive Gründe Fähigkeit der Beauftragten Überwachung, Anweisung, Rücknahme Delegation Asset Management und Risikomanagement Übertragung AM nicht möglich an Depotbank und Subdepotbanken spezielle Anforderungen an Delegation der Kernfunktionen insbesondere in Drittstaaten! Unterdelegationen unterschiedlich gelöst Ausschluss Briefkastenunternehmen (als cross check) ausführlich immer wieder in Level I und II ausführliche Regelung über potentielle Interessenkonflikte 6

7 Agenda 1. Kritische Punkte - Delegation Delegationen in Liechtenstein FL lebt das UCITS-Modell und delegiert insbesondere das Asset Management und den Vertrieb an Dritte das entspricht nicht der AIFMD Interpretation der AIFMD suchen Sie die Absicht des Gesetzgebers lesen Sie auch die rechtlichen Aspekte und die Erwägungsgründe! Zulassung operativer Modelle sind Einzelentscheide der FMA Promotorenverträge Weisungsrechte? Fondsleitung ist nicht im «Driver-Seat» Vertrag macht andere Verträge unglaubwürdig 7

8 Agenda 1. Kritische Punkte Drittstaaten viele Schweizer Fondsmanager sind sich ihres Handlungsbedarfs nicht bewusst! das Schweizer KAG jeder Fondsmanager braucht Bewilligung nach KAG, unabhängig von Domizil De-Minimis-Regel gilt nur für Vertrieb an qualifizierte Anleger wer De-Minimis-Regel nutzt, ist nicht «delegationsfähig» MoU AIFM ESMA 2-stufiges Verfahren: ESMA / Mitgliedstaaten ist auch entlang der Delegationskette einzuhalten Vertrag FMA / FINMA Weichen gestellt Termin zur Unterzeichnung noch nicht bekannt 8

9 Agenda 1. Kritische Punkte - Depotbankbestimmungen erstmalig klare Regeln für die Depotbanken (fehlende Konsultation) die Umsetzung birgt grosse Herausforderungen und wird zahlreiche Ressourcen binden es erwarten Sie Neuigkeiten in den Themen Zulassung Aufbewahrfunktion Segregierung und Nachverfolgung Kontrolle Delegation Haftung UCITS V ist schon in den Startlöchern save the date: 27. März 2013, 12.00, Gasthof Löwen die AIFMD bittet Ihre Depotbanken zu Tisch Wir haben für Sie ein Menü bereit gestellt! 9

10 Agenda 1. Kritische Punkte - Vertrieb Vertrieb im EWR Notifikationsverfahren für Gesellschaften AIFs können frei vertrieben werden sind Behörden aufgestellt? AIFMD gilt nur für professionelle Anleger nach MiFID für Retailkunden Abklärungen in jedem Einzelstaat notwendig Änderungen monitoren Was passiert mit IU AW, IUqA? private placement grenzüberschreitender Vertrieb FL hat enge Grenzen, die Verbindungen zur Schweiz (Drittstaat) sind eng mit etwas Aufwand: verlässliche 10

11 Agenda 1. Kritische Punkte - Vertrieb Vertrieb in der Schweiz KAG Revision Verschärfung Vertrieb an qualifizierte Anleger «Vertreter neu» viele brauchen Zusatzbewilligung (Banken!) Vertreterpflicht für alle Fonds Bewilligung für ausländische Fonds, nur an qualifizierte Anleger vertrieben, entfällt Vergleich: KAG / IUG / MiFID IU AW und IU qa können in der Schweiz Publikumsfonds sein 11

12 Agenda 1. Kritische Punkte 3 weitere Stichworte Entschädigungs- und Vergütungspolitik Vorschriften für Entschädigung im Vertrieb schon da, werden immer konkreter Vergütungspolitik der Gesellschaften nimmt immer grössere Rolle ein für Entscheidungsträger Compliance, insbes. Interessenkonflikte Risikomanagement Reporting veränderte Pflichten Ausdehnung neue Reportingpflichten sind IT-Systeme up to date? Risikomessverfahren neue Messverfahren funktionieren anders als die unter UCITS bekannten Know-how? 12

13 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Marco Chinni Die Sackgassen und die Lösungswege Umsetzung in die Praxis 13

14 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis die Lösungswege 14

15 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Zielstruktur 1 (Ideal Fall) Asset Manager von AIF Riskmanagement Compliance Portfolioverwaltung Bewertung und Administration Vertrieb IT und Logistik AIF 1 AIF 2 AIF n Depotbank A Depotbank B Primebroker A Primebroker B 15

16 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Zielstruktur 1 (Ideal Fall) Anforderungen an «Ideal Fall» Personelle Substanz auf allen Ebenen Stellvertretungsregelungen in allen (Kern-) Funktionen Fit und Proper Know-how und Erfahrung; insbesondere in den Kernfunktionen Portfolioverwaltung und Riskmanagement Definition von «Proper» auf Level 2 Abhängig von: Anzahl verwalteter AIF Diversität der Anlageklassen Komplexität der Anlagetechniken (Leverage, Einsatz von Derivaten, SecLending und Borrowing, Pensionsgeschäfte, etc.) 16

17 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Zielstruktur 2 (Delegation von Hilfsfunktionen) Asset Manager von AIF Riskmanagement *Delegationen problemlos: Compliance* Vertrieb* *Delegation mit Einschränkung: Bewertung und Administration Portfolioverwaltung IT und Logistik* AIF 1 AIF 2 AIF N Depotbank A Depotbank B Primebroker A Primebroker B 17

18 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Zielstruktur 2 (Delegation von Hilfsfunktionen) Delegationen ohne grössere gesetzliche Einschränkungen: Vertrieb IT und Logistik Compliance (alles was nicht Kernfunktionen und Administration betrifft) Delegationen mit gewissen gesetzlichen Einschränkungen: Bewertung und Administration Auflagen: keine Subdelegation der Bewertung und Administrator muss Bewilligung der FMA haben 18

19 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Zielstruktur 3 (Delegation PV und RM) Asset Manager von AIF Problematische Delegationen: Portfolioverwaltung Compliance Riskmanagement Bewertung und Administration Vertrieb IT und Logistik AIF 1 AIF 2 AIF n Depotbank A Depotbank B Primebroker A Primebroker B 19

20 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Zielstruktur 3 (Delegation PV und RM) Delegation von Portfolio-Verwaltung und / oder Riskmanagement problematisch Komplette Delegation beider Funktionen nicht gestattet Delegation entweder Portfolio-Verwaltung oder Risikomanagement grundsätzlich möglich, sofern gewisse Vorgaben eingehalten werden Erste operative Modelle in der Entstehung Immer Einzelfall-Entscheide der Aufsichtsbehörden Keine Patentrezepte Trotz Delegation müssen Kompetenzen beim AIFM beibehalten werden 20

21 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Zielstruktur 3 (Delegation PV und RM) Denkansatz Portfolioverwaltung: Differenzierte Betrachtungsweise Aufspaltung der Funktion in deren Bestandteile Portfolio Verwaltung: Anlagepolitik Strategische Asset Allocation Taktische Asset Allokation Analyse Titelselektion Gewichtung der einzelnen Komponenten nach gewissen Kriterien (Wichtigkeit für Wertschöpfung, Marktpreise, Zeitaufwand, etc.) Delegation einzelner Komponenten 21

22 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Zielstruktur 3 (Delegation PV und RM) Denkansatz Riskmanagement: Differenzierte Betrachtungsweise Aufspaltung der Funktion in deren Bestandteile und Risikoarten Riskmanagement: Risikoerkennung Risikomessung / -beurteilung Risikosteuerung Risikocontrolling Marktrisiken Gegenparteirisiken Liquiditätsrisiken Operationelle Risiken Gewichtung der einzelnen Komponenten nach gewissen Kriterien (Wichtigkeit für Wertschöpfung, Marktpreise, Zeitaufwand, etc.) Delegation einzelner Komponenten 22

23 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Rollentausch Mit Rollentausch vom IST-Modell zum AIFM-Modell Promoter Schweiz Promoter fällt weg Verwaltungsgesellschaft AIFM mit Sitz im EWR Administration Legal, Compliance Risikocontrolling Administrator: Delegation Admin. Teildelegation RM Delegation Compliance Vertrieb: Delegation an Promoter Schweiz Delegation an VV Schweiz (nicht reguliert) Portfolioverwaltung Vertrieb 23

24 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Wandlung Mit Wandlung vom IST-Modell zum AIFM-Modell Promoter Schweiz Andere Lösung Verwaltungsgesellschaft AIFM Administration Legal, Compliance Risikocontrolling Administration Legal, Compliance Riskmanagement Teile PV Vertrieb: Delegation an Promoter Schweiz Delegation an VV Schweiz (nicht reguliert) Teil-Delegation der PV und RM; Vertrieb an regulierten AM Schweiz 24

25 Agenda 2. Umsetzung in die Praxis Administratoren Funktion Konzentration auf Funktion Administration Vorteile für Provider überwiegen Vorteile Vermeidung Zielkonflikte Gesetz und Business Modell Erfolgsmodell in Luxemburg Konzentration auf Kernkompetenzen Nachteile Kurzfristiger Ertragseinbruch VV muss Struktur im EWR aufbauen (so oder so) Evtl. ab 2015 bewilligte CH-Struktur ausreichend Erhöhung der operating Excellence Steigerung der Konkurrenzfähigkeit in Bezug auf Pricing Evtl. provisorisches Misch-Modell bis 2015 optimal 25

26 Agenda 3. Fazit Umdenken aller Beteiligten als Grundvoraussetzung für zukünftigen Erfolg Sensibilisierung der Vermögensverwalter dringend notwendig Insbesondere in Drittstaaten und/oder ohne VV-Bewilligung Promotorenmodelle sind in der heutigen Form problematisch Wir raten von (unechten) Advisor Modellen ab sie werden spätestens bei der Vertriebszulassung Schweiz scheitern Transformation IUG-Verwaltungsgesellschaft in Administrator / Risikocontroller überwiegend mit Vorteilen verbunden Delegation von Kernfunktionen über aufgezeigte Denkansätze möglich und sinnvoll Design des zukünftigen operationellen Modells muss jetzt erfolgen! 26

27 Agenda 4. Primecoach AIFMD - Support Wir unterstützen Sie und Ihre Kunden entlang des Transformationsprozesses; insbesondere: Gestaltung des zukünftigen operativen Modells Detaillierte Ausgestaltung der Kernfunktionen Aufteilung in Einzelkomponenten (neue Denkansätze) Entwicklung von stichhaltigen Argumentarien Durchführung von GAP-Analysen und Ausarbeitung von Massnahmenplänen Gestaltung der Corp. Governance, Aufbau- und Ablauforganisation Know-how Transfer Durchführung der notwendigen Zulassungsgesuche FL und Schweiz 27

28 Fragen? 28

29 Agenda Einladung zur H A P P Y H O U R!!! 29

30 Dank und Koordinaten Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wir freuen uns auf angeregte Diskussionen und Fragen in der Happy Hour! Neue Ideen für die Fonds- und Asset Management Industrie Ihre Ansprechpartner bei Primecoach: Marco Chinni: Beatrix Jäger: Tel.: Tel.: Mobile: Mobile: Primecoach GmbH Marktstrasse 13 CH 8853 Lachen 30

31 Anhang: Kurzportrait Primecoach Wir leisten strategische Beratung. leiten, begleiten, planen und setzen Gesamt- und Teilprojekte um. übernehmen Complianceaufgaben (Insourcing). führen regulatory und legal Monitoring durch und helfen mit, Ihr Unternehmen auf dem aktuellen Stand zu halten. erstellen second opinions. stehen Ihnen als Sparring-Partner gerne zu Verfügung. gestalten Schulungen und vermitteln Know-how. unterstützen Sie bei Prozessoptimierungen. In- und Outsourcing Themen sind eine unserer Kernkompetenzen. bieten den Primecoach KIID-Generator zur effizienten Erstellung der KIID an. kennen AIFMD, UCITS, MiFID, KAG, etc. generieren sämtliche fondsrelevante Dokumente (KIID, Prospekt, Fact-Sheet, etc.). 31

32 Anhang: Kurzportrait Primecoach Marco Chinni (CEO) Erfahrung: 35 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche davon über 13 Jahre im Asset Management Gründung Primecoach: Oktober 2008 Fachgebiete: General Management, Corp. Governance In- und Outsourcing, Riskmanagement Prozesssteuerung, Administration Vertrieb, Produktentwicklung, Depotbank Dr. iur. Beatrix Jäger (Director, Senior Adviser) Erfahrung: 4 Jahre Praxiserfahrung als Juristin 10 Jahre FMA Liechtenstein Leiterin Abteilung Wertpapieraufsicht Eintritt Primecoach: September 2010 Fachgebiete: Legal, Beratung in aufsichtsrechtlichen Fragen Corp. Governance, Compliance, Regulierungsaufgaben, Zulassungsverfahren 32

33 Anhang: Kurzportrait Primecoach Wir sind spezialisiert auf die Fonds- und Asset Management Industrie. Unsere Kompetenzen sind in diesem abgesteckten Bereich weitläufig und aufgrund langjähriger Erfahrung fundiert. Unsere Kunden sind Asset Manager und Fondsleitungen Pensionskassen Depotbanken Vertriebsträger Fondspromotoren Berufsverbände Revisionsgesellschaften Vertriebsorganisationen und Asset Service Provider IT-Anbieter, Berater in verwandten Bereichen Geografisch decken wir die Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Luxemburg, Irland und insbesondere «Brüssel» ab. 33

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