USA: Food Stamps mit neuem Allzeithoch

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1 1 von :04 USA: Food Stamps mit neuem Allzeithoch von Querschuss am 9. März 2013 in Allgemein Laut den offiziellen Daten des US-Landwirtschaftsministerium (United States Department of Agriculture) von gestern Abend, stieg die Zahl der Food Stamps Bezieher im Dezember 2012 auf ein neues Allzeithoch mit 47, Millionen. Mit diesem erneuten Anstieg zeigt sich weiter die miese Qualität der bisherigen wirtschaftlichen Erholung in den USA, welche keine positiven Auswirkungen auf die Zahl derjenigen ausstrahlt, die in Armut leben und auf staatliche Lebensmittelhilfen angewiesen sind. Vor allem wirft die Zahl der Bedürftigen auch einen Schatten auf die Fratze (Qualität) des monatlichen US-Arbeitsmarktberichts, dessen offiziellen Arbeitslosenquoten vor allem Ergebnis erbärmlicher statistischer Verbiegungen sind. Der Anstieg der Lebensmittelmarken-Bezieher auf Monatsbasis seit Januar 2000 bis Dezember 2012 im Chart. 47, Millionen US-Bürger bezogen im Dezember 2012 die moderne Version der Food Stamps, Lebensmittel per Kreditkarte für durchschnittliche 133,72 Dollar pro Person im Monat, auf Basis des staatlichen Supplemental Nutrition Assistance Program (SNAP). Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Food Stamps Bezieher um und im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg sie um +1, Millionen! Seit dem Jahr 2000 (2000=100) erzielte die degenerierte US-Version einer Marktwirtschaft 30,703 Millionen neue Lebensmittelmarkenbezieher bis

2 2 von :04 Dezember 2012, gleichzeitig betrug der Stellenaufbau am US-Arbeitsmarkt außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) bis Dezember 2012 armselige +2,750 Millionen und dies bei einem Anstieg der erwerbsfähigen Bevölkerung ab 16 Jahren (Civilian Noninstitutional Population) seit 2000 von +31,773 Millionen!! Die Entwicklung der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls blau) und der Food Stamps Empfänger (rot) seit 2000 (=100) als Index bis Dezember 2012! Während die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft nur um +2,12% seit dem Jahr 2000 bis Dezember 2012 anzog, explodierte die Zahl der Lebensmittelmarkenbezieher um +179,67%! Im Dezember 2012 betrugen die Kosten für das SNAP-Programm, ohne den Verwaltungsaufwand 6,390 Mrd. Dollar, nur knapp unter dem bisherigen Allzeithoch aus dem Vormonat mit 6,473 Mrd. Dollar. Im Gesamtjahr 2012 kumulieren sich die direkten Kosten der staatlichen Armutsversorgung auf 75,158 Mrd. Dollar, nach 72,994 Mrd. Dollar 2011, nach 64,705 Mrd. Dollar 2010, nach 50,359 Mrd. Dollar 2009 und nach nur 34,608 Mrd. Dollar Die Dunkelziffer der Bedürftigen dürfte noch weitaus höher liegen. Denn um in den Genuss der Kreditkarten (Electronic Benefit Transfer (EBT)) für Lebensmittelausgaben zu kommen, müssen arbeitsfähige Erwachsene zwischen 16 und 60 Jahren den Nachweis erbringen, dass sie Arbeit suchen bzw. bereit sind bestimmte Arbeiten zu akzeptieren oder an Weiter- und Ausbildungsprogrammen teilnehmen. Erwachsene im Alter zwischen 18 und 50 Jahren die keine Kinder haben und diese Bedingungen nicht erfüllen können generell nur maximal 3 Monate SNAP, innerhalb eines 36 Monatszeitraumes beziehen. Nahezu 76% der Lebensmittelmarken gehen an Familien mit Kindern, davon 61% an Kinder mit nur einem Elternteil.

3 3 von :04 Die Voraussetzung beim Einkommen für die Bedürftigkeit orientiert sich an der offiziellen Armutsgrenze. Ein Singlehaushalt hat Anspruch auf SNAP, wenn das monatliche Nettoeinkommen 931 Dollar (716 Euro) im Monat unterschreitet, ein Vier-Personenhaushalt wenn das Nettoeinkommen unter Dollar liegt. Die beziehbaren Lebensmittel der Armen sind stark reglementiert. Bier, Wein, Alkohol, Zigaretten, Tabak, Tiernahrung, Kosmetikprodukte, Medikamente, Vitamine, Restaurants, selbst Fast Food-Lokale sind vom Bezug ausgeschlossen. Im November 2012 veröffentlichte das US-Landwirtschaftsministerium detailliertere Daten für das Jahr 2011, so waren 45% aller SNAP-Bedürftigen Kinder unter 18 Jahren, 9% waren 60 Jahre und älter. 41% aller SNAP-Programm Teilnehmer lebten in einem Haushalt der nur ein Einkommen erzielte. 43% der SNAP-Haushalte generierte 2011 ein Einkommen von unterhalb der Hälfte der Armutsgrenze! Das durchschnittliche Haushaltseinkommen eines SNAP-Haushaltes (durchschnittlich 2,1 Personen) war beschämend niedrig und betrug nur 744 Dollar Brutto. Immerhin 20% aller Haushalte erzielte 2011 gar kein Einkommen, im Jahr 1991 waren nur 8% aller Haushalte ohne Einkommen. Steil, wie die Zahl der Food Stamps Empfänger, steigen auch die Aktienkurse und steil ist auch die Bilanzausweitung der US-Notenbank. Während letzteres direkt mit der Börsenhausse zusammenhängt und die Zentralbank damit vor allem Banken, Spekulanten und Vermögende pampert, bleiben die Armen vom Aufschwung der virtuellen Vermögenswerte abgehängt und die Zahl der Bedürftigen steigt der Liquiditätsflutung zum Trotz, womit klar wird, wer die Gewinner und wer die Verlierer der aktuellen Wirtschafts- und Finanzpolitik, insbesondere einer pervertierten expansiven Geldpolitik sind.

4 4 von :04 Die Entwicklung der Total Assets der FED im Wochenchart seit dem bis zum Der Chart manifestiert ein aggressives Aufblasen der Zentralbankbilanz auf 3, Billionen Dollar. Angesichts der hohen Zahl an Bedürftigen in den USA und einem latent weiter schwachen Arbeitsmarkt ist klar wem die Geldflutung, lockere Geldpolitik, primär nützt! Die Entwicklung der Gewinne der Unternehmen aus den Finanzsektor seit Q bis Q im Chart. In Q genierte die US-Finanzindustrie 509,600 Mrd. Dollar Gewinn (Corporate profits with inventory valuation adjustment) saisonbereinigt und auf das Jahr hochgerechnet. Der Anteil der inländischen Gewinne der Zombieindustrie an allen inländischen Gewinnen der US-Unternehmen betrug 29,3%. Daten für Q werden erst am veröffentlicht.

5 5 von :04 Die Entwicklung des US-Aktienleitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) seit Januar 1980 im Tageschart. Am Freitag stieg der Dow Jones Index auf ein neues Allzeithoch mit Indexpunkten. Reloaded: USA: Daten der Schande 2011, USA: 99% der Einkommensbezieher 2010 faktisch ohne Einkommenssteigerungen, Schockierende Daten Quelle Daten: Fns.usda.gov/SUPPLEMENTAL NUTRITION ASSISTANCE PROGRAM ( Data as of March 8, 2013) Kontakt:

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