Automatische Testtools für Web-Anwendungen im Vergleich

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1 acceptit Whitepaper Automatische Testtools für Web-Anwendungen im Vergleich IBM Rational Functional Tester vs. Gegenüberstellung, Analyse, Empfehlung Verfasser: Anna Danisch, acceptit GmbH, Juni 2012

2 Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... II Tabellenverzeichnis... II Abkürzungsverzeichnis... II 1 Grundlagen Allgemeine Arbeitsweise von Testtools für Webanwendungen Begründung der Toolauswahl Testumgebung Kriteriums Katalog Produkt Installation Testvorgang Verschiedene Testverfahren Quellcode Protokoll Darstellung der Oberfläche Extras Gewichtung Analyse der Kriterien Punktevergabe Produkt Installation Testvorgang Verschiedene Testverfahren Quellcode Protokoll Darstellung der Oberfläche Extras Empfehlung Anhang Quellenverzeichnis... 40

3 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Vergleich normaler Test und datengesteuerter Test... 1 Abbildung 2: Typisches Ordnersymbol... 6 Abbildung 3: Aufzeichnungsfenster des s Abbildung 4: Wiedergabefenster des s Abbildung 5: Dialogfenster des s bei einem Fehler während der Wiedergabe Abbildung 6: Testobjektübersicht des s Abbildung 7: Beispiel für eine Auswahl zur Objektfindung im Abbildung 8: Protokoll des s vom Typ XML Abbildung 9: Fehleranzeige im Abbildung 10: Symbolleiste im Abbildung 11: Symbolleiste des s Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Gewichtungen und ihre Bedeutung Tabelle 2: Kriterien mit Gewichtung und Begründung Tabelle 3: Punkte und ihre Bedeutung Tabelle 4: Voraussetzungen für den Tabelle 5: Voraussetzungen für den Tabelle 6: Kriterien für Testtools mit Gewichtung und Punkten Abkürzungsverzeichnis CSS Cascading Style Sheets GUI Graphical User Interface IDE Integrated Development Environment IE Internet Explorer IT Informationstechnik RAM Random Access Memory (Arbeitsspeicher) RC Remote Control Rational Functional Tester XPath XML Path Language

4 11 1 Grundlagen 1.1 Allgemeine Arbeitsweise von Testtools für Webanwendungen Testtools werden vom Benutzer zu den unterschiedlichsten Arten von Tests genutzt. Die vier häufigsten Testvorgänge werden an dieser Stelle kurz definiert. Funktionstests: Bei einem Funktionstest werden die Weboberfläche und die Hintergrundprogrammierung auf ihre Funktionalität geprüft. Regressionstests: Unter einem Regressionstest wird eine Wiederholung von bereits durchgeführten Tests dargelegt. Dies geschieht um einen Fehler komplett auszuschließen und sicher zu gehen, dass eine Änderung z.b. im Programmcode kein neues Fehlverhalten der Anwendung verursacht. 1 Graphical User Interface (GUI)- Tests: In diesem Testfall wird die GUI auf seine Einzelheiten überprüft. Dies entspricht in erste Linie der äußeren Erscheinung aller Elemente. Zum Teil wird auch wie im Funktionstest auf die Arbeitsweise der Oberfläche geachtet. datengesteuerte Tests: Die datengesteuerten Tests basieren vor allem darauf, dass die Testdaten und der Testcode explizit voneinander getrennt werden. Dadurch können viele Daten mit demselben Code ausgeführt werden. So entsteht eine realistische Testumgebung. 2 Abbildung 1: Vergleich normaler Test und datengesteuerter Test Quelle: Vgl. IBM GmbH (2011a) 1 Vgl. Franz, Klaus (2007) Seite 208 und Schindler, Dominik (2005) Seite 3. 2 Vgl. Neulinger, Robert und Rajovic, Dean (2003) Seite 26.

5 2 2 Diese Tests sollen Abläufe in einem Unternehmen optimieren, indem der Aufwand Anwendungen zu testen und Fehler aufzudecken von einem Tool übernommen wird. Des Weiteren dient ein solches Testtool zur Qualitätssicherung der erstellten Software. Die Tools, die für das Testen von Webanwendungen ausgelegt sind, haben meistens eine Aufzeichnungsfunktion. Diese Funktion hält alle Interaktionen, die der Benutzer auf der Weboberfläche ausübt, fest. Die entstandene Aufzeichnung wird in Form eines einfachen Protokolls mit Befehlen wie Click on Button fixiert. Diese Kommandos sind in einer natürlichen Sprache 3 geschrieben, sodass sie für jede Person verständlich sind. Aus dem Protokoll wird voll automatisch ein kompletter Quellcode in einer ausgewählten Programmiersprache generiert. Bei den meisten Testtools sind beide Darstellungsformen direkt neben einander abrufbar. Darüber hinaus arbeiten die Testtools mit einer Wiedergabefunktion. Dabei werden die Interaktionen erneut im Browser abgehandelt. Anschließend entsteht ein Endprotokoll mit den Testergebnissen. Durch diese Funktionen der Tools können die ersten drei Tests ohne große Probleme abgehandelt werden. Wobei zu beachten wäre, dass es sich um Blackbox-Tests handelt. Das heißt es wird nur auf die Eingabe- und Ausgabewerte geprüft und nicht auf den Quellcode. Um den datengesteuerten Test ausführen zu können, besteht häufig die Möglichkeit ganze Testdatenpools anzulegen. Damit wären alle vier Testverfahren bereits mit der allgemeinen Arbeitsweise eines solchen Tools absolviert. Die meisten Testtools besitzen noch einige Extras, die das Testen erleichtern und auf die im späteren Verlauf eingegangen wird. 1.2 Begründung der Toolauswahl Das Tool 4 entspringt der Reihe Rational Software, die wiederum Bestandteil der IBM ist. Die Firma IBM ist ein großer Hersteller in dem kompletten Bereich IT und befand sich im Jahr 2011 in der Softwareentwicklung auf einem der ersten Plätze. 5 Die Produkte von diesem Hersteller haben sich über Jahre bewährt und weisen ein hohes Qualitätsstandrad auf. Aus diesen Gründen und weil die IBM ein großer Partner der acceptit GmbH ist, wurde der ausgewählt. 6 Das zweite Tool Selenium stammt aus dem Open-Source-Bereich. Es wurde von der Firma ThoughtWorks entwickelt. Aus dem Paket Selenium wird in dieser Praxisarbeit nur der 7 untersucht, da dies die Komponente zum Testen von 3 Zur genaueren Begriffserklärung siehe Anhang 2. 4 Ein Screenshot der Programmoberfläche des s befindet sich im Anhang 3. 5 Vgl. Matthews, Kevin (2011) und Young Aspirations (2011). 6 Vgl. acceptit GmbH (2012c). 7 Eine Abbildung des s liegt im Anhang 4 vor.

6 33 Webapplikationen ist. Dabei handelt es sich um ein reines Add-on für einen Webbrowser. Das Programm kam in die Vorauswahl, da dieses Produkt bei den Testern für Webanwendungen äußerst beliebt ist. Zusätzlich ist es im Ranking der derzeitigen Open-Source-Testtools im oberen Bereich der Auswertungen zu finden Testumgebung Die vorliegenden Testtools wurden in einer Testumgebung mit folgenden Daten auf die Probe gestellt. Betriebssystem: Systemtyp: Prozessor: Arbeitsspeicher: Browser: Windows 7 Professional 64 Bit-System Intel(R) Core (TM)2 Duo CPU T9550 2,67 GHz 4 GB Firefox, Internet Explorer (IE) 2 Kriteriums Katalog 2.1 Produkt Release Das Wort Release bedeutet übersetzt Version. 9 Da der englische Begriff in der IT-Welt etabliert ist, wird er hier verwendet. In der heutigen Zeit ist der Punkt Release wichtig, denn jede Firma muss auf dem neusten Stand sein. Deshalb ist es entscheidend festzustellen wie oft ein Produkt weiterentwickelt wird. Falls ein Produkt in den letzten Jahren keine weiteren Releases aufweist, sollte geprüft werden ob die Software entweder ausgereift ist oder ob sie nicht weit verbreitet ist und deswegen die Weiterentwicklung abgebrochen wurde. Erweiterbarkeit Viele Testtools gehören zu einer kompletten Reihe von Softwareprodukten, die sich alle gegenseitig ergänzen können. Vorstellbar ist es z.b. ein weiteres Tool für die bessere Verarbeitung des Protokolls zu integrieren oder ein Programm einzubinden um die Testdaten mit Kollegen auszutauschen. Die bestehenden Möglichkeiten für jedes vorliegende Testtool werden kontrolliert. Support Bei dem hier untersuchten Support handelt es sich hauptsächlich um die Leistung, die von dem Hersteller an sich geliefert wird. Der Support für eine Software hat eine enorm große Bedeutung. Denn solange ein Produkt nicht voll funktionsfähig ist, kann nicht richtig gearbeitet werden und Zeit sowie Geld gehen verloren. Einen 8 Vgl. heise online (2011) und vgl. Aberdour, Mark (2012). 9 Vgl. Hemetsberger, Paul (2012).

7 44 guten Support zeichnen vor allem drei Kriterien aus. Erstens das Merkmal wie einfach der Support zu erreichen ist. Zweitens die Zeit, die der Support benötigt, um Hilfe zu leisten. Und drittens die Qualität der erbrachten Hilfeleistung. Sobald eine dieser Eigenschaften nicht in einem ausreichenden Maß vorhanden ist, wird die Hilfe schnell als äußerst negativ bewertet. Wartung Wartung ist die Änderung an einem Softwaresystem nach seiner Auslieferung. 10 Im Bereich der Informatik bedeutet Wartung, dass die Lauffähigkeit bzw. die Funktionalität des Programms durch vorbeugende Maßnahmen sichergestellt wird. Maßnahmen können z.b. das Beseitigen von Fehlern oder das Ergänzen von Funktionen sein. In diesem Kriterium wird untersucht welche Wartungen bevorstehen. Garantie Bei der zu prüfenden Garantie wird betrachtet welche Gewähr der Hersteller gegenüber dem Verbraucher vertritt und für welche Mängel er aufkommt. 11 Dabei ist zu beachten, dass eine Garantie lediglich Situationen umfasst, in denen Fehler durch das alleinige Versagen des Produkts entstanden sind. Die Garantie ist für viele Kunden enorm wichtig, da sie eine Sicherheit bei dem Kauf eines Produkts bietet. Des Weiteren wird sie häufig z.b. mit einem Garantieschein bestätigt. Preis Der Preis ist in den Kriterien um ein Produkt immer vertreten. An dieser Stelle ist vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig. Dieses Verhältnis wird aus der Sicht des Kunden bestimmt und ermittelt unter anderem wie viel Qualität ein Käufer für sein bezahltes Geld bekommt. 12 Die Nachfrage nach dem Artikel fließt ebenso in dieses Verhältnis mit ein. Bekanntermaßen kann der Verkäufer z.b. den Preis erhöhen, wenn die Nachfrage gestiegen ist. In diesem Kriterium wird also begutachtet wie hoch der Preis des jeweiligen Testtools liegt und wie das Preis-Leistungs- Verhältnis aufgebaut ist. 2.2 Installation Voraussetzungen Bei jeder Installation spielen die Voraussetzungen eine große Rolle. Ein Programm kann nur optimal arbeiten, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Es gilt drei Bereiche zu beachten: Das Betriebssystem, die Hardware und die Software. Im Punkt 10 Vgl. Gall, Harald (2006) Seite 19 und Franz, Klaus (2007) Seite Vgl. Gabler Verlag (2012a). 12 Vgl. Gabler Verlag (2012b).

8 55 Betriebssystem sollten die gängigsten Systeme mit dem Testtool kompatibel sein, denn in den seltensten Fällen wird ein System an ein Programm angepasst. Die Hardwarevoraussetzungen sind bedeutend, da manche Testtools z.b. eine bestimmte Prozessorleistung und einen entsprechend großen Arbeitsspeicher (RAM) benötigen, um einen reibungslosen Programmablauf zu gewährleisten. Von dem Hersteller können ebenso Eigenschaften an den Bildschirm gefordert werden. Bei der Installation ist zusätzlich auf die Software zu achten, weil einige Tools vorinstallierte Programme benötigen, um gewisse Funktionen auszuführen. Es kann genauso zu der Situation kommen, dass ein vorhandenes Programm die Installation behindert. Deshalb sollte dieser Aspekt vorher begutachtete werden. Alle Anforderungen sollten nicht ins Extreme geraten, weil die Installation ansonsten bei einigen Benutzern ohne zusätzliche Ausgaben für die Beschaffung nicht abgeschlossen werden kann. Download In der heutigen Zeit werden viele Produkte über das Internet gekauft, genauso geschieht dies immer mehr mit Softwareprodukten. Unter diesem Kriterium wird der Vorgang des Downloads durchleuchtet. Angefangen beim Suchen nach dem richtigen Link, denn häufig sind Herstellerseiten unübersichtlich aufgebaut, sodass eine Suche einige Zeit in Anspruch nimmt. Zusätzlich wird der Download selbst betrachtet, schließlich können Pakete eine extreme Größe besitzen und es dauert diese herunterzuladen. Aufwand Dieses Kriterium hängt stark davon ab wie geschult die Person vor dem Computer ist. Der Aufwand setzt sich in erster Linie aus drei Komponenten zusammen. Zum ersten aus der Dauer, weil umso länger eine Installation dauert umso nachlässiger wird ein Mensch. Die Dauer wiederum setzt sich wie folgt zusammen: Die Zeit um die Voraussetzungen zu schaffen, die Dauer für den Download und der Zeitraum für den Installationsakt. Die ersten beiden Spannen wurden bereits in den jeweiligen Punkten genau erfasst. Die dritte Zeit wird vor allem durch eine Vielzahl von Angaben verlängert. Die Verständlichkeit fließt mit in den Aufwand, da komplexe Anweisungen in dem Installationsvorgang zu vermeiden sind. Die Symbole sollten leicht zu deuten sein und einen Wiedererkennungswert wie z.b. das Ordnersymbol besitzen. Ansonsten kommt z.b. eine Dokumentation zum Tragen. Dadurch steigt der Schwierigkeitsgrad, der die dritte Komponente des Aufwands darstellt. Eine Installation sollte vom Schwierigkeitsgrad her nicht nur von Profis zu bewältigen sein.

9 66 Abbildung 2: Typisches Ordnersymbol Quelle: Eigene Darstellung, Screenshot Probleme Probleme können bei jeder Form der Installation auftreten. Sie können in ganz verschiedener Form zum Vorschein kommen. Am einfachsten ist es, wenn es sich um ein Verständnisproblem handelt und es durch Nachschlagen gelöst werden kann. Schwieriger wird es, wenn eine Datei fehlt und die ganze Installation abgebrochen werden muss. Der im Punkt Aufwand besprochene Schwierigkeitsgrad kann selbstverständlich genauso Probleme verursachen, wenn dieser zu hoch gesetzt wurde. 2.3 Testvorgang Handhabung Die Aufzeichnungs- und Wiedergabefunktion spielt bei den ausgewählten Testtools eine Schlüsselrolle. Die Aufzeichnungsfunktion legt die Grundlage für den gesamten Testvorgang. Ohne Wiedergabefunktion könnte ein Skript nicht abgespielt und keine Anwendung getestet werden. Aus diesen Gründen ist es wichtig, dass die Handhabung eine Aufzeichnung zu erstellen und wiederzugeben einen simplen Charakter hat. Falls schon am Anfang Schwierigkeiten entstehen, ist es oft unmöglich das Testverfahren korrekt abzuschließen. Bei der Handhabung fließt zusätzlich die Betrachtung der Schaltflächen für die einzelnen Funktionen mit ein. Es wird z.b. geprüft ob es selbsterklärende Tooltips13 gibt. Wichtig ist ebenso das Verhalten wie während der Prozeduren mit geöffneten Fenstern umgegangen wird und welche Fenster eventuell durch das Betätigen der Funktionen zum Vorschein kommen. Bei der Wiedergabe kommt es darauf an wie z.b. mit Fehlermeldungen hantiert wird. Es sollte ein Fortlaufen des Tests gewährleistet werden. Außerdem werden die Unterfunktionen und Eigenschaften der Aufzeichnung und der Wiedergabe inspiziert. Eventuell kommen an dieser Stelle einige Extras des Testtools zur Aussprache, die in einem späteren Teil des Kriterienkatalogs im Detail erläutert werden. Endresultat Das Endresultat besitzt eine große Bedeutung, schließlich möchte der Benutzer durch die ausgeführten Aktionen zu einem Ergebnis kommen. Wie gut oder schlecht dieses Resultat der Funktionen ist wird in diesem Kriterium geprüft. Es wird darauf 13 Tooltip: übersetzt Werkzeughilfe, bezeichnet die Mausfahne beim Überfahren von Elementen.

10 77 eingegangen was für eine Datei produziert wird. Ergänzend wird bestimmt wie simpel oder kompliziert die Struktur des Resultats ist. Eine weitere Eigenschaft bietet die Weiterverwendbarkeit, also wie einfach ist es mit dem Ergebnis zuarbeiten. Vor allem bei dem Befund der Wiedergabefunktion ist dies sehr wichtig, da hier die Testergebnisse verfasst werden. Im weitesten Sinne wird in diesem Kriterium die Qualität der Endprodukte gemessen. Eine genauere Untersuchung wird unter den Überschriften Quellcode und Protokoll vorgenommen. Qualität Qualität ist in jedem Geschäft wichtig. Ohne ein gewisses Maß an Qualität geht es heutzutage nicht mehr. Immer müssen Ansprüche des Kunden erfüllt werden. Explizit wird an dieser Stelle die Qualität der gesamten Aufzeichnungs- und Wiedergabefunktion untersucht. Die Ansprüche des Benutzers beziehen sich in erster Linie auf die Funktionalität des Testtools. Aber ebenso fließen die Gestaltung und der grafische Aufbau der Oberfläche mit in die Bewertung ein. Bei der Wiedergabefunktion sollte das eigentliche Abspielen am Bildschirm genauso Teil der Qualitätsansprüche sein. Denn es kommt darauf an in welcher Form, Auflösung und Geschwindigkeit dies erfolgt. Durch die vorangehenden Kriterien zum Thema Aufzeichnung und Wiedergabe werden mehr Voraussetzungen für die Eigenschaft des Tools gegeben. Umso besser diese Kriterien erfüllt wurden, umso höher kann die Qualität der gesamten Software beurteilt werden. Objekterkennung Jede Schaltfläche, jedes Eingabefeld und jeder Text bildet ein einzelnes Objekt. Diese Objekte muss das Programm bei der Aufzeichnung erkennen, um die Interaktionen richtig zuzuordnen. Dabei gibt es verschiedene Vorgehensweisen wie eine Software sich Objekte merkt. Manche bedienen sich z.b. der Eigenschaften eines Objektes wie dem Name oder der Position. Andere wiederum definieren bspw. eine Schaltfläche über den Quellcode einer Internetseite. Wichtig ist nur, dass jedes Objekt eindeutig identifiziert werden kann um eine korrekte Arbeitsweise zu ermöglichen. Bei einer mehrdeutigen Objekterkennung kann es zu unerwünschtem Verhalten im Laufe des Testverfahrens kommen was den Vorgang anhalten bzw. abbrechen kann. Performance 14 und Stabilität Die Performance und die Stabilität hängen unter anderem von dem Prozessor und dem Arbeitsspeicher eines Computers ab. Bei einem Testvorgang werden diese belastet, was zu einer geringen Leistung führen kann. Durch die zu erfüllenden Vo- 14 Performance in der Informatik: Leistung, die eine Software im Ausführungsmodus erbringt.

11 88 raussetzungen im Hardwarebereich sollten Performance und Stabilität trotz der höheren Auslastung entsprechend gut sein. Bei der Performance ist darauf zu achten in welcher Zeit ein Programm welche Aufgaben erfüllt und für welchen Bereich die Software extrem lange benötigt. Bei der Stabilität ist zu beurteilen ob das Programm während des Testens ins Stocken gerät, sich aufhängt oder abstürzt. Wobei ein Programm selbst bei einem fehlerhaften Aufruf seitens des Entwicklers stabil bleiben sollte. Nur so ist die Speicherung der bisherigen Vorgänge gewährleistet. 2.4 Verschiedene Testverfahren Funktionstest 15 Für das allgemeine Testen ist der Funktionstest von hoher Bedeutung. Erst durch diesen Test wird auf die komplette Funktionalität der Anwendung geprüft. Dieses Kriterium beinhaltet vor allem die Fragen wie gut oder schlecht der Funktionstest mit dem vorliegenden Tool ausgeführt werden kann. Es wird begutachtet wie leicht ein solcher Test zu erstellen ist, wie schnell er ausführbar ist, von welcher Qualität seine Ausführung ist und ob er brauchbare Endresultate liefert. Regressionstest 16 Dieser Test spielt unter anderem in der Welt des automatisierten Testens eine Rolle. Dementsprechend wird kontrolliert, ob mit dem Testtool ein solcher Test entworfen werden kann. Dabei ist darauf zu achten, dass das Testskript möglichst flexibel gestaltet werden kann, denn ein Regressionstest ist für das mehrfache Testen vorgesehen und sollte nicht bei einer kleinen Änderung auf einen Fehler laufen. Des Weiteren wird revidiert wie schnell dieser Test zu entwerfen ist. Die Ausführung an sich und die Qualität wird in diesem Punkt ebenso abgehandelt. Hinzu kommt genau wie bei dem Funktionstest der Aspekt was für ein Endergebnis ausgegeben wird. Datengesteuerter Test 17 Durch einen datengesteuerten Test kann sich ein Entwickler die Eingabe von verschiedenen Daten je Testdurchlauf sparen. Da die Daten von dem Tool automatisch z.b. aus einem Testdatenpool in die Anwendung eingefügt werden. Diese Variante des Testens kann von ganz alleine einen Test mit 100ten von Datensätzen durchlaufen. Natürlich muss ein Testdatenpool vor der erstmaligen Verwendung angelegt 15 Eine kurze Definition des Funktionstests findet sich im Kapitel Allgemeine Arbeitsweise von Testtools für Webanwendungen auf der Seite Im Kapitel 2.2 liegt eine kurze Beschreibung zum Regressionstest vor. 17 Eine Erklärung zum datengesteuerten Test findet sich unter der Überschrift Allgemeine Arbeitsweis von Testtools für Webanwendungen auf der 5.

12 99 werden. Im Anschluss kann er aber oft für jedes andere Skript angepasst und benutzt werden. Der Aufwand sowie die Dauer einen solchen Pool zu erstellen und zu bearbeiten fließt mit in dieses Kriterium ein. Zusätzlich ist zu begutachten inwiefern das Testskript für die Ausführung eines solchen Tests abgewandelt werden muss. Genauso wird geprüft wie ein datengesteuerter Test von der Software behandelt und abgespielt wird. Zum Schluss wird kontrolliert was für ein Resultat von dem Testtool zurückerstattet wird. 2.5 Quellcode Darstellungsform Bei der Darstellung des Quellcodes sind grundlegende Einzelheiten zu beachten. Als erstes der reine Aufbau des Skriptes. Das heißt es wird überprüft ob die formalen Aspekte eingehalten wurden wie z.b. die Einrückung bei einzelnen Anweisungen. Gerade bei dem generierten Quellcode ist dies eine wichtige Eigenschaft. In den meisten Skriptsprachen sind Hervorhebungen von gewissen Texten mit eingebaut. Variablen werden bspw. farblich gekennzeichnet. Diese Besonderheit dient vor allem der Übersichtlichkeit und sollte auf keinen Fall fehlen. Bei den vorliegenden Testtools sind jeweils zwei Anzeigen für die beiden Skripte in der Programmoberfläche vorhanden. Die genannten Eigenschaften beziehen sich auf beide Bereiche. Programmiersprachen Die Auswahl von verschiedenen Programmiersprachen ist sehr vorteilhaft. Durch diese Funktion sind Entwickler mit unterschiedlichstem Wissen in der Lage mit dem Tool zu arbeiten. Gerade heutzutage wird die Auswahl von Programmiersprachen wichtiger, da sich im Laufe der Zeit mehr und mehr Sprachen auf dem Markt entwickeln und sich ausbreiten. Deshalb wird diese Funktion genauer kontrolliert, um zu testen wie flexibel das Testtool gestaltet ist. Eigene Programmierung Der komplette Quellcode wird zunächst bei der Bedienung der Aufzeichnungsfunktion des Testtools von selbst generiert. Deshalb ist es in diesem Fall besonders interessant zu erfahren, ob sich die Möglichkeit bietet in den erstellten Quellcode noch eigene Befehle oder ganze Methoden mit einzuarbeiten. Die Programmierer mit einem hohen Wert an Erfahrung möchten häufig gerne komplexere Methoden mit einbinden, um ihr gesamtes Können zu nutzen. Nur durch diese Funktion kann der Quellcode individuell beeinflusst werden.

13 Protokoll Darstellungsform Die Darstellungsform eines Protokolls ist ausschlaggebend für die Weiterarbeit eines Entwicklers. Entweder sind die Informationen in dem Bericht so detailliert, dass alle Fehler sofort verstanden werden. Oder die Qualität des Protokolls lässt zu wünschen übrig und das Identifizieren dauert länger als die Fehlerkorrektur. Die Form des Testergebnisses kann durch einige Eigenschaften wie Schriftart usw. beeinflusst werden. Ebenso gehört die Farbgebung von Fehler- oder Erfolgsmeldungen zu den Formalitäten. Außerdem besteht teilweise die Möglichkeit sich Protokolle in verschiedenen Formaten anzeigen zulassen. Die Fehlermeldungen beinhalten in der Regel eine Beschreibung was für ein Fehler wo aus welchem Grund aufgetreten ist. Dabei gilt es zwischen guten und schlechten Beschreibungen zu unterscheiden. Die Guten zeichnen sich durch eine klare Struktur, kurze, prägnante Sätze sowie eine eindeutige Identifizierung von Objekten und Fehlerstellen aus. Die schlechten Beschreibungen sind häufig einfach zu lang und zu unpräzise. Veränderbarkeit Oftmals gibt es zu den Protokollen gewisse Extras um entweder die Darstellungsform oder den Inhalt zu beeinflussen. Der Benutzer kann z.b. den Protokolltyp umstellen. In manchen Fällen kann es ebenso sein, dass die Objektbezeichnungen in den beschreibenden Texten verändert werden können. Durch Einfügen von bestimmten Methoden können in einigen Tools sogar Testresultate in das Protokoll geschrieben werden, die normalerweise von der Anwendung nicht dokumentiert würden. Über diesen Weg können dann Kommentare, Fehlermeldungen und Warnungen direkt in die Protokolldatei eingebunden werden. 2.7 Darstellung der Oberfläche Layout und Navigation Das Layout bezeichnet die komplette Gestaltung der Oberfläche und die Navigation leitet den Benutzer in dieser Oberfläche. Es geht um die räumliche Aufteilung von Fenstern und Abschnitten sowie die Anordnung von Schaltflächen, Menüleisten und Texten. Es wird revidiert wie das Layout und die Navigation aufgebaut sind. Bei der Navigation ist zusätzlich darauf zu achten, dass diese nicht zu tief verschachtelt ist, denn dies macht die Bedienung schwer und unübersichtlich. Die Analyse bezieht sich hauptsächlich auf die Benutzerfreundlichkeit, also wie natürlich und einfach ist die Handhabung beim Arbeiten in dieser Benutzerumgebung.

14 11 Schrift Durch die Schrift vermittelt ein Programm in erster Linie was es von dem Benutzer fordert. Aus diesem Grund sollte ein Schriftbild immer deutlich sein. Es sollte eine angemessene Schriftgröße vorhanden sein und die Schriftart sollte gut lesbar sein. Das heißt die Schrift sollte möglichst keine Serifen oder andere Schnörkel enthalten. Denn durch solche Eigenschaften wird es dem Benutzer unnötig schwer gemacht mit einer Software zuarbeiten Beispiele für bevorzugte Schriftarten: Arial Verdana Tahoma Beispiele für negative Schriftarten: Blackadder ITC Lucida Bright Chiller Farbgebung Farben sind für jede Oberfläche wichtig, weil sie Akzente setzen können. Mit der Hilfe von Farbe können bestimmte Symbole oder ganze Bereiche hervorgehoben werden. Durch sie kann ein Benutzer in gewisser Weise durch ein Programm geleitet werden. Dies geschieht indem der Ausgangspunkt der Blickführung besonders betont wird und dann in die natürliche Blickbewegung hinein weiter Akzente gesetzt werden. Einige Farben werden als äußerst positiv wahrgenommen und andere Farben wirken auf den Menschen eher negativ. Es wird beurteilt, ob die Farbgebung richtig gesetzt wurde und einen Einfluss auf den Benutzer ausübt. Positive Farben: Negativ belastete Farben: Sprache Unter dem Punkt Sprache wird nicht nur geprüft ob Englisch, Deutsch, Japanisch usw. zur Auswahl stehen und in welcher Sprache die Anwendung vorliegt. Zusätzlich wird auf den Sprachstil der Texte und Beschriftungen geschaut. Währenddessen ist darauf zu achten, dass diese Sprache für den Benutzer leicht verständlich ist. Falls die Sprache zu komplex für den Entwickler ist, fällt es ihm schwer sich im Programm zurechtzufinden. Einstellungsmöglichkeiten Die persönliche Gestaltung in Bezug auf die verschiedenen Darstellungsformen ist immer wünschenswert. Gerade erfahrene Entwickler haben sich im Laufe der Zeit

15 12 12 gewisse Eigenarten angewöhnt und möchten ihre Gewohnheiten in möglichst jede Anwendung übertragen. In dem Bereich des Quellcodes ist dies vor allem interessant, wenn dort die Schriftart, die Schriftfarbe und der Schriftstil angepasst werden können. Außerdem ist es brauchbar die Anordnung der Bereiche und Fenster ganz individuell einstellen zu können, um für jeden Benutzer die optimale Arbeitsumgebung zu schaffen. Falls diese Funktion nicht verfügbar ist, wäre die Bereitstellung von verschiedenen, vorgefertigten Perspektiven erstrebenswert. Sogar die Farbgebung von bestimmten Ausgaben wie Fehlern, Warnungen oder Ergebnissen ist bei einigen Testtools seitens des Benutzers veränderbar. All diese Abwandlungsmöglichkeiten werden an dieser Stelle betrachtet und es wird überprüft wie gut diese umsetzbar sind. 2.8 Extras Prüfpunkte Die Prüfpunkte sind extrem wichtig bei Testtools. Erst durch sie kann ein Benutzer auf bestimmte Daten oder Eigenschaften von Objekten testen. Dadurch ist es nicht notwendig mit komplexen If-Anweisungen oder For-Schleifen auf die Korrektheit der Parameter zu prüfen. Häufig kann an dieser Stelle mit regulären Ausdrücken gearbeitet werden, um bspw. die komplette Bandbreite an Formatierungsmöglichkeiten für eine Texteingabe abzudecken. Des Weiteren kann ein Prüfpunkt auf ein Objekt gesetzt werden, um zu beaufsichtigen, ob es sich bei bestimmten Datensätzen oder Aktionen ändert. Natürlich können bei solchen Prüfpunkten extra Fehler produziert werden, um das Verhalten des Programms in diesen Testfällen zu untersuchen. Verzögerungen Es kann in vielerlei Hinsicht nützlich sein eine Verzögerung in ein Testskript einzuarbeiten. Vor allem wenn eine Situation während der Wiedergabefunktion genauer betrachtet werden soll. Da die Wiedergabe in den meisten Fällen recht zügig durchgeführt wird, kann der Benutzer manche Schritte ohne eine Verzögerung kaum wahrnehmen, geschweige denn analysieren. Mit Hilfe der Verzögerungsfunktion wird es machbar sich einzelne Situationen im Testvorgang vor Augen zu führen. Import und Export Die Funktion komplette Testskripte oder Protokolle in die Anwendung zu importieren oder für eine andere Anwendung zu exportieren, bietet dem Entwickler gute Möglichkeiten sein Wissen mit Kollegen oder einem Kunden zuteilen. In diesem Kriterium wird also überprüft, ob es so eine Funktion in dem Testtool gibt. Eine gute

16 13 13 Eigenschaft wäre es, wenn die Protokolle in verschiedenen Darstellungsformen ausgelagert werden könnten. Hilfen Es gibt die verschiedensten Arten von Hilfen im Bereich der Software wie z.b. die Online-Hilfe, Dokumentationen, Bücher und Fachpersonal. Die Online-Hilfe gehört heute zur Standard-Ausstattung eines Software- Produkts.. 18 Aus diesem Grund wird geprüft ob eine solche Hilfe vorhanden ist. Auch Dokumentationen gibt es mittlerweile zu jedem Produkt auf dem Markt. Häufig sind diese online zu finden und können als PDF-Datei heruntergeladen werden. Durch diese Eigenschaft wird es für den Benutzer möglich sie im Online- sowie Offline-Modus aufzurufen. Bücher sind zwar aus der Mode geraten, können sich aber als äußerst hilfreich erweisen. In Büchern sind die Beschreibungen meistens genauer und deshalb sind sie häufig sehr gut für Einsteiger geeignet. Alle schriftlichen Hilfen sollten gut strukturiert sein und eine Suchfunktion enthalten, um schnell einen Lösungsweg zu finden. Das Fachpersonal ist eine ganz andere Variante der Hilfsmöglichkeiten. Die Kontaktaufnahme erfolgt bspw. über eine Hotline oder einen Chat. Es wird kontrolliert wie schnell die Hilfe geliefert wird und von welcher Kompetenz sie zeugt. 2.9 Gewichtung Jede Gewichtung besitzt eine eigene Bedeutung, die anzeigt wie ausschlaggebend ein Kriterium für die langfristige Arbeit mit dem Testtool ist. Diese Bedeutung wird in der Tabelle 1 vorgestellt. Tabelle 1: Gewichtungen und ihre Bedeutung Gewichtung Bedeutung Überflüssig Unwichtig Neutral Wichtig Extrem Quelle: Eigene Darstellung wichtig Die Gewichtung der einzelnen Kriterien wird in der folgenden Tabelle 2 aufgeführt und mit kurzen Stichworten begründet. Die genaueren Begründungen können aus dem Kriterienkatalog abgeleitet werden und werden nicht expliziert erläutert. 18 Comet Computer GmbH (o.j. [ca. 2012]).

17 14 14 Tabelle 2: Kriterien mit Gewichtung und Begründung Kriterium Produkt Gewichtung Begründung Release 100 Neuster Stand und Entwicklung sicher Erweiterbarkeit 75 Programm bekommt mehr Funktionen Support 100 Probleme können schnell gelöst werden Wartung 75 Funktionalität ständig verbessert und gewährleistet Garantie 75 Sicherheit für Käufer Preis 75 Keine unnötigen Kosten Installation Voraussetzungen 75 Programm lauffähig ohne hohen Aufwand Download 25 Nur einmalig Aufwand 50 Nur einmalig Probleme 75 Zu viele Probleme bedeuten keine Installation Testvorgang Einarbeitungszeit 100 Beeinflusst Umsatz Handhabung 100 Arbeitsweise und Produktivität erhöhen Endresultat 75 Weiterverarbeitung und Testergebnisse Qualität 75 Hohe Qualität gleich gute Resultat und hoher Umsatz Objekterkennung 75 Erleichtert Testabläufe usw. Performance & Stabilität 100 Verschiedene Tests Beeinflusst Arbeitsweise sehr stark Funktionstest 100 Auf Funktionen wird immer getestet Regressionstest 100 Extrem wichitg für automatisches Testen Datengesteuerter Test 100 Zu Erstellung einer rellen Testumgebung Quellcode Darstellung 75 Beeinflusst Arbeitsweise sehr stark Programmiersprachen 50 Programmierer erlernen neuen Sprachen häufig schnell Eigene Programmierung 100 Protokoll Tests können erweitert und verbessert werden Darstellungsform 75 Beeinflusst Ergebnisfindung stark Veränderbarkeit 50 Meistens sind Resultat ausreichend Darstellung der Oberfläche Layout und Navigation 75 Erleichtert Arbeitsweise Schrift 25 Meistens Standard Farben 25 Meistens Standard Sprache 25 Programmierer kann Englisch, ist Standard Benutzereinstellungen 50 Anpassung an den Tester wünschenswert Extras Prüfpunkte 75 Erleichtert Testvorgang enorm Verzögerungen 25 Hilfreich, aber nicht zwingend notwendig Export und Import 50 Austausch von Daten wird verbessert Hilfen 100 Schnelle Problemlösungen für guten Umsatz, Produktivität Quelle: Eigener Entwurf

18 Februar 2012 vorgenommen. 19 Punkte: erst wurde die neuste Version am 26. Januar frei gegeben. 20 Punkte: Analyse der Kriterien 3.1 Punktevergabe Jedes Kriterium wird für jedes Testtool einzeln bewertet. Umso besser das Kriterium erfüllt wurde umso höher ist die Punktzahl. Tabelle 3: Punkte und ihre Bedeutung Punkte Bedeutung Nicht vor- Große Leichte befriedigend gut Sehr handen Mängel Differenzen gut Quelle: Eigene Darstellung 3.2 Produkt Release Die Entwicklung des schreitet immer weiter voran. Von der Version 8.2 existieren bereits vier weitere Unterversionen und die letzte Erneuerung wurde am 15. Der wird ständig weiter entwickelt und verbessert. In diesem Jahr Erweiterbarkeit Der gehört zu einer Reihe von Softwareprodukten, die unter dem Namen Rational Software bei IBM geführt werden. Einige dieser Produkte wie z.b. der Rational ClearCase können gut in die Arbeit mit dem eingebunden werden. Durch den ClearCase kann bspw. die Arbeit im Team um den herum erleichtert werden. Punkte: 4 Selenium hat viele Produkte entwickelt, die in einigen Fällen zusammen arbeiten können. Für den gibt es mehrere Möglichkeiten wie bspw. den Selenium Remote Control (RC). Dazu kommen noch kleiner Plug-Ins, die die Funktionalität des s erweitern. Unter anderem die Funktion bei der Wiedergabe die aktuellen Objekte in dem Browser durch eine Umrandung hervorzuheben. Punkte: 4 19 Vgl. IBM GmbH (2012b). 20 Vgl. SeleniumHQ (2012c).

19 16 16 Support Von der IBM wird ein umfangreicher Support zu den Softwareprodukten geliefert. Es gibt eine Hotline, über die ein Benutzer zu jeder Zeit Fachpersonal erreichen kann. Außerdem steht ein Online-Support 24 Stunden und die ganze Woche zur Verfügung. 21 Zusätzlich gibt es viele Dokumentationen und Produktinformationen zu allen Bereichen. Die Probleme oder die am häufigsten gestellten Fragen von anderen Benutzern werden außerdem veröffentlicht. Punkt: 5 Selenium an sich bietet eine User Group für Diskussionen rund um Selenium. Es werden Verweise zu anderen Chats und Foren geben. Außerdem werden Firmen aufgelistet, die ein Support für Selenium Produkte liefern. Punkt: 3 Wartung Die Wartung in Bezug auf die neusten Funktionen und Versionen usw. werden in den ersten zwölf Monaten von der IBM kostenlos unterstützt. Dem Benutzer wird durch Meldungen im Programm mitgeteilt welche Neuheiten für ein Update bereit stehen. Punkte: 4 Die Hersteller des s teilen dem Benutzer über den Firefox mit, wenn es eine neue Version mit neuen Funktionen gibt. Allerdings muss nun das Testtool erneut installiert werden. Punkte: 2 Garantie Die IBM GmbH stellt mit Hilfe der Wartungs- und Supportleistungen bei dem Verkauf eines Softwareprodukts eine Art Garantie bereit. Zusätzlich greift die gesetzliche Gewährleistung, da ein Produkt von einem Hersteller an einen Kunden verkauft wurde. Dieses Gesetz schützt den Verbraucher in Deutschland vor dem Kauf von mangelhafter Ware. Punkte: 4 21 Vgl. IBM GmbH (2012c).

20 17 17 Es ist keine Garantie auf die Funktionalität des Testtools gewährleistet. Die gesetzliche Gewährleistung tritt an dieser Stelle nicht in Kraft, weil kein Verkauf stattgefunden hat. Punkte: 0 Preis Der besitzt einen stattlichen Preis von 7.031, Trotz dieser hohen Kosten, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis gut. Der Benutzer bekommt für sein Geld eine gute Leistung mit einigen Zusatzfunktionen geliefert. Punkte: 3 Der ist ein Open-Source-Produkt, also für jeden Tester umsonst verfügbar. Aus diesem Grund ist das Verhältnis von Preis und Leistung mit gut zu bewerten. Es wird ein angemessenes Testtool bereitgestellt. Punkte: Installation Voraussetzungen In der folgenden Tabelle werden alle Voraussetzungen, die für die optimale Nutzung des nötig sind aufgelistet. Dabei sind sie wie im Kriterienkatalog beschrieben in drei Bereiche aufgeteilt. Tabelle 4: Voraussetzungen für den Betriebssystem: Im 32-Bit-Modus: z.b. Windows 2003, Windows Vista, Windows 7, Red Hat Enterprise Linux AS 4.0, SUSE Linux Enterprise Server 9.0, Ubuntu Desktop LTS Linux-Systeme ohne Aufzeichnungsfunktion Im 64-Bit-Modus: z.b. Windows XP, Windows Vista, Windows 2003 Server, Windows 2008 Server, Windows 7 Hardware: Intel(R) Pentium(R) 4 mit 1.5 GHz RAM min. 1 GB Bildschirm min. 256 Farben und 1024 x 768 Software: Microsoft.NET Framework ab Version 1.1 Microsoft Visual Studio.NET ab 2003 oder Eclipse-IDE ab 3.6 IBM 32-Bit-SDK Java 2 Technology Version 6 oder Sun Java 2 Standard 6 22 Vgl. IBM GmbH (2012d).

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