Faktenblatt DKV-Report 2015: Das Wichtigste in Kürze

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1 Faktenblatt DKV-Report 2015: Das Wichtigste in Kürze Methodik (Kapitel 1): Das Meinungsforschungsinstitut GfK Nürnberg hat Personen befragt, davon 337 Eltern sechs- bis zwölfjähriger Kinder. Pro Bundesland gab es mindestens 200 Befragte (außer Bremen und Saarland). Die wissenschaftliche Leitung lag bei Ingo Froböse und Birgit Wallmann- Sperlich vom Zentrum für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule. Erfragte Themenkomplexe waren wie in den Vorgängerstudie 2010 und 2012 fünf Gesundheitsbereiche: - Bewegung - Ernährung - Rauchen - Alkohol - Umgang mit Stress Außerdem wurden in der Umfrage 2014 vier neue Themen adressiert: - Sitzverhalten von Erwachsenen - Bewegung von Kindern - Medienverhalten von Kindern - Sitzverhalten von Kindern Ergebnisse Erwachsene: Gesundes Leben in Deutschland (Kapitel 2) Nur 11 Prozent der Befragten leben in allen fünf o.g. Bereichen gesund. Frauen leben häufiger gesund als Männer: Frauen 14 Prozent, Männer neun Prozent. Ältere Menschen leben gesünder als Leute mittleren Alters: Jahre zehn Prozent, Jahre sieben Prozent, Jahre: zwölf Prozent, über 65 Jahre: 15 Prozent).

2 Alkohol Alkoholkonsum sinkt weiter: 13 Prozent der Befragten trinken zu viel Alkohol. (2010: 19 Prozent, 2012: 16 Prozent). Rauchen Die Zahl der Raucher hat gegenüber 2012 leicht zugenommen. von 22 auf 24 Prozent. Körperliche Aktivität (Kapitel 3) 46 Prozent der Menschen sind nicht ausreichend körperlich aktiv. Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern sind gering. Jedoch bewegen sich Männer häufiger intensiv während ihrer Freizeit als Frauen. Der größte Teil der Bewegung entfällt auf die Arbeit im Beruf und Zuhause. Diese Arbeitsaktivität nimmt mit dem Alter kontinuierlich ab. Mit dem Alter nimmt auch die Gesamtaktivität der Menschen leicht ab, neben der körperlichen Arbeit wird auch die moderate Freizeitaktivität weniger. Sitzender Lebensstil bei Erwachsenen (Kapitel 4) Sitzen gilt als eigenständiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch wer sich täglich 30 Minuten bewegt wie empfohlen, trägt bei langem und häufigem Sitzen ein gesundheitliches Risiko. Statistisch gesehen steigert jede zusätzliche tägliche Stunde Fernsehen die Sterblichkeit um elf Prozent (Zahlen aus der Australian Diabetes, Obesity and Lifestyle Study) Erwachsene sitzen an einem normalen Werktag siebeneinhalb Stunden (Median), die meiste Zeit davon (30 Prozent) vor dem Fernseher, nur 24 Prozent bei der Arbeit. Die Hälfte der Menschen sitzt am Wochenende täglich mehr als zweieinhalb Stunden vor dem Fernseher. Aber 61 Prozent fühlen sich unwohl, wenn sie lange sitzen müssen. 33 Prozent würden bei ihrer Arbeit lieber weniger sitzen. Männer sitzen mehr vor dem Computer, Frauen lieber bei anderen Freizeitaktivitäten (z.b. bei Freunden oder im Kino). Junge Leute (18-29 Jahre) sitzen neun Stunden pro Tag, die Älteren (über 65 Jahre) nur sechseinhalb Stunden. Jüngere Menschen sitzen

3 hauptsächlich bei der Arbeit, ältere vor dem Fernseher fast drei Stunden täglich. Akademiker sitzen am längsten bei der Arbeit: durchschnittlich vier Stunden pro Tag, 25 Prozent der Akademiker sogar länger als sechs Stunden. Ergebnisse Kinder: Das sagen Eltern über ihre 6-12-jährigen Kinder (Kapitel 5) 50 Prozent der Mütter (35 Prozent der Väter) sagen: Fernsehwerbung hat Einfluss darauf, was meine Kinder essen wollen. Nur 30 Prozent der Eltern sind der Meinung, dass Ganztagsschulen die Bewegung und die gesunde Ernährung der Kinder fördern. Zirka jedes siebte Kind hat nach Ansicht der Eltern nicht ausreichend Zeit für Bewegung und jedes fünfte Kind verspürt keinen Anreiz, nach draußen zu gehen. Weniger als die Hälfte der sechs- bis zwölfjährigen Kinder ist ausreichend körperlich aktiv: Die Mehrzahl der Kinder ist nicht die empfohlene eine Stunde pro Tag aktiv. 18 Prozent der Kinder bewegen sich außerhalb der Schule an weniger als drei Tagen. Sitzverhalten bei Kindern: Insgesamt sitzen Kinder an Wochentagen außerhalb der Schule etwa vier Stunden, an Wochenenden etwa viereinhalb Stunden pro Tag. Durchschnittliche Sitzzeiten von Kindern außerhalb der Schule: Werktags insgesamt vier Stunden, davon: - Fernsehen: 0:59 h - Hausaufgaben: 0:58 h - Freizeit: 0:55 h - Auto: 0:25 h - Computerspiele: 0:27 h - Internet: 0:13 h Wochenendtags insgesamt viereinhalb Stunden, davon: - Fernsehen: 1:38 h - Hausaufgaben: 0:32 h - Freizeit: 1:09 h - Auto: 0:27 h - Computerspiele: 0:36 h - Internet: 0:15 h

4 Der häufigste Grund für das lange Sitzen der Kinder außerhalb der Schule ist an Werktagen und am Wochenende das Fernsehen. 60 Prozent schauen an Werktagen eine Stunde und mehr. An Samstagen und Sonntagen sehen 57 Prozent der Kinder sogar zwei Stunden und länger fern. Medienkonsum bei Kindern zu hoch: Nur ein Viertel der sechs- bis zwölfjährigen Kinder erreicht den empfohlenen Wert zur Mediennutzung von durchschnittlich maximal einer Stunde täglich. Mehr als ein Drittel (37 %) der befragten Eltern empfindet es als schwierig, die Zeit ihrer Kinder vor dem Fernseher, der Spielekonsole und vor dem Computer zu begrenzen. 79 Prozent der Grundschüler haben einen Fernseher im Kinderzimmer, die Hälfte der Kinder hat eine Spielkonsole, 47 Prozent einen Internetzugang. Gesundes Leben Bundesländer im Vergleich (Kapitel 6) Menschen in Mecklenburg-Vorpommern erreichen am häufigsten alle Benchmarks zum gesunden Leben Befragte aus Berlin und Nordrhein- Westfalen am seltensten. Berliner sitzen am längsten, pflegen den ungesündesten Umgang mit Alkohol und stellen den höchsten Anteil an Rauchern. In Nordrhein-Westfalen lebt der höchste Anteil Menschen, die unter Stress leiden. Wissenschaftliche Leitung Prof. Ingo Froböse und Dr. Birgit Wallmann-Sperlich, Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln, CATI-Telefonbefragung GfK Nürnberg Zahl der Befragten Befragungszeitraum bis Publikation, Schaubilder DKV-Report Wie gesund lebt Deutschland? 2015, 49 Seiten, PDF-Datei zum Download unter

5 ERGO Media Relations, Sybille Schneider Tel Über die DKV Die DKV ist seit über 80 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,8 Mrd. Euro. Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO Versicherungsgruppe und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter Disclaimer Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der DKV beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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