Autogenes Training mit Kindern und Jugendlichen: Ergebnisse einer kontrollierten, randomisierten Studie

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Autogenes Training mit Kindern und Jugendlichen: Ergebnisse einer kontrollierten, randomisierten Studie"

Transkript

1 Autogenes Training mit Kindern und Jugendlichen: Ergebnisse einer kontrollierten, randomisierten Studie L. Goldbeck, K. Schmid Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm (Ärztl.. Direktor: Prof. Dr. J.-M. Fegert)

2 Abstract: Zielsetzung: : Autogenes Training (AT) gilt als Basistherapeutikum in der Kinderpsychotherpie.. Es wird vielfach auch präventiv eingesetzt. Empirische Wirksamkeitsnachweise bei Kindern und Jugendlichen liegen allerdings kaum vor. Auch ist die differentielle elle Indikation bislang weitgehend ungeklärt. Methoden: : 71 Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen psychosomatischen hen Beschwerden und Verhaltensauffälligkeiten (Altersbereich 6 bis 15 Jahre) nahmen im ambulanten Setting in Kleingruppen an einem Trainingskurs mit 8 Sitzungen à 30 Minuten n zum Erlernen des AT teil. Evaluiert wurden in einem Prä-Post Post-Design mit Wartekontrollgruppe der Verlauf der subjektiven Stressbelastung (SSK), der körperlichen Beschwerden (GBB-KJ), der Lebensqualität und der Verhaltensauffälligkeiten (CBCL). Zusätzlich wurde ein Goal Attainment Scaling (GAS) bzgl. der Leitsymptomatik der Kinder durchgeführt mit einer telefonischen Nachbefragung Monate nach Kursende durchgeführt. Ergebnisse: : Am Ende des Kurses gaben 90 % der Kinder und 84 % der Eltern eine e vollständige oder teilweise Zielerreichung an, 71 % der Eltern bestätigten diese Einschätzung in der follow- up-befragung Befragung.. Im Prä-Post Post-Vergleich nahmen körperliche Beschwerden und Stressbelastung aus Kindersicht sowie Lebensqualität und Verhaltensauffälligkeiten en aus Elternsicht im Behandlungsverlauf signifikant ab. In der unbehandelten Wartegruppe blieben Lebensqualität und Verhaltensauffälligkeiten aus Elternsicht unverändert, während körperliche Beschwerden und subjektive Stressbelastung aus Kindersicht abnahmen. 65 % der r Teilnehmer wendeten das AT Monate nach Ende des Trainingskurses noch an. Weitere statistische sche Analysen ergaben keine Hinweise für eine störungsspezifische differentielle Wirksamkeit der Methode. Zusammenfassung: Die Ergebnisse belegen die Wirksamkeit des AT bei Kindern und Jugendlichen mit leicht bis mittelgradig ausgeprägten psychischen und psychosomatischen Auffälligkeiten auf der Ebene der körperlichen Beschwerden, des Verhaltens und teilweise auch der Lebensqualität. Die in der Wartegruppe gefundenen spontanen Veränderungen können teilweise mit dem höheren Ausgangsniveau der Symptombelastung, teilweise t mit einem Therapieerwartungseffekt interpretiert werden. Das AT mit Kindern n und Jugendlichen kann als Breitband-Basistherapeutikum Basistherapeutikum empfohlen werden. Weitere Studien zur differentiellen Indikation mit homogenen klinischen Gruppen stehen aus.

3 Fragestellung: Ist Autogenes Training (AT) effektiv zur Reduktion von Verhaltensauffälligkeiten und psychosomatischen Symptomen bei Kindern und Jugendlichen?

4 Stichprobenmerkmale n = 71 (34w, 37m) Alter: MW=10,1 SD=2,3 Range Jahre Familie: : 80% vollständig, 6% Stieffam., 14% alleinerz.; 85% Geschwister Schultyp: : 54% GS, 11% HS, 17% RS, 14% Gymn. Rekrutierung: : 25% Ärzte, 11% Psychologe, 64% Selbstmelder (Zeitung) Leitbeschwerden: 39% Konzentrationsstörung, 39% Hypermotorik, 39% Kopfschmerzen, 27% Schlafstörung, 18% Bauchschmerzen, 16% Nervosität Frequenz: : 68% > 2x wchtl. Anamnese: : 66% chronisch (> 1 Jahr), 34% < 1 Jahr

5 Interventionsprogramm Programm nach Kruse (1994) altersspezifische, klinisch heterogene Gruppen 8-11 Kinder/Gruppe 3 Grund- und 3 Zusatzübungen 8 Sitzungen á 30 Min. Transfer zum häuslichen Üben

6 Stichprobenbeschreibung: Ausgangsbefunde Körperliche Beschwerden (GBB-KJ): PR=55 (SD=32) Streßbelastung (SSK): STAN=4,9 (SD=2,2) Verhaltensauffälligkeiten (CBCL 4-18): 4 Gesamt: T=62 (SD=8,6) Internalisierend: T=63 (SD=9,0) Externalisierend: T=57 (SD=9,3)

7 Studiendesign Pädiatrie n = 26 AT n = 56 Followup n = 56 Selbstmelder n = 45 N = 71 Random Warte-KG n = 15 AT n = 15 T 1 T 2 T 3

8 AT Ergebnisse: Beschwerden (GBB-KJ Globalwert) PR T1 Interventionsgruppe I (n=56) *** * T2 Wartegruppe (n=15)

9 AT Ergebnisse: Streßbelastung (SSK Summenwert) 6 Stanine *** *** 2 T1 T2 Interventionsgruppe I (n=56) Wartegruppe (n=15)

10 AT Ergebnisse: Lebensqualität LQ-KID Elterneinschätzung LQ-KID(E) Globalwert (0-100) T1 Interventionsgruppe I (n=56) ** n.s. T2 Wartegruppe (n=15)

11 AT Ergebnisse:Verhaltensauffälligkeiten (CBCL Elterneinschätzung) Interventionsgruppe I (n=56) Wartegruppe (n=15) 65 Gesamt T-Wert n.s. *** 55 T1 T2

12 AT Ergebnisse: Internale Verhaltensauffälligkeiten (CBCL Elterneinschätzung) Interventionsgruppe I (n=56) Wartegruppe (n=15) T n.s. *** 55 T1 T2

13 AT Ergebnisse: Externale Verhaltensauffälligkeiten (CBCL Elterneinschätzung) Interventionsgruppe I (n=56) Wartegruppe (n=15) n.s. T T1 T2 ***

14 Interventions- und Zeiteffekte (2x2 Varianzanalysen) ZEIT: ZEIT X GRUPPE: Reduktion körperlicher Beschwerden (GBB-KJ) Streßreduktion (SSK) Reduktion Verhaltens- auffälligkeiten (CBCL) Besserung psychisches Befinden (Elternurteil) Reduktion Verhaltens- auffälligkeiten (CBCL)

15 Effektstärken (d = [M TG -M KG KG ] / SD KG KG ) 0,5 0,45 0,4 0,35 0,3 0,25 0,2 0,15 0,1 0,05 0 CBCL GBB-KJ SSK LQ (E)

16 Goal Attainment Scaling 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% T2 children T2 parents follow-up parents completely attained partially attained not attained

17 Zusammenfassung: Autogenes Training ist eine wirksame und ökonomische Breitbandmethode zur Reduktion von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Die differentielle Wirksamkeit muss in weiteren kontrollierten Studien an homogenen klinischen Gruppen überprüft werden.

Dr. Bernd Sobottka. 26. Kongress des Fachverbandes Sucht e.v. vom 10. bis 12. Juni 2013 in Heidelberg

Dr. Bernd Sobottka. 26. Kongress des Fachverbandes Sucht e.v. vom 10. bis 12. Juni 2013 in Heidelberg Katamnese: Evaluation der Behandlung von Patienten mit Pathologischen PC-/Internet-Gebrauch ein Jahr nach Entlassung aus der stationären medizinischen Rehabilitation Dr. Bernd Sobottka 26. Kongress des

Mehr

Die CARAT-Studie: Ein Teamansatz zur Versorgung von Diabetes Patienten

Die CARAT-Studie: Ein Teamansatz zur Versorgung von Diabetes Patienten Die CARAT-Studie: Ein Teamansatz zur Versorgung von Diabetes Patienten Anja Frei 7. November 2013 Hintergrund Steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen / Multimorbidität Theoretischer Hintergrund: Chronic

Mehr

IGV Sport als Therapie

IGV Sport als Therapie IGV Sport als Therapie Training Motivation IGV-Vertrag Motivation TK Rekrutierung Coaching Motivation Ambulante Rehazentren Klinikum Rechts der Isar TU-München Anamnese Planung Motivation Supervision 2

Mehr

Theoretischer Hintergrund. Verhaltensmedizinisch-orthopädische Rehabilitation. Empirische Evaluation. Fragestellungen. Theoretischer Hintergrund

Theoretischer Hintergrund. Verhaltensmedizinisch-orthopädische Rehabilitation. Empirische Evaluation. Fragestellungen. Theoretischer Hintergrund Verhaltensmedizinisch-orthopädische Rehabilitation Empirische Evaluation Dipl.-Psych. Susanne Schwarz Theoretischer Hintergrund Rückenschmerzen = häufigste gesundheitliche Beschwerden in der Bevölkerung

Mehr

Gesundheitsökonomische Evaluation des TK-Telefon-Gesundheitscoach

Gesundheitsökonomische Evaluation des TK-Telefon-Gesundheitscoach Institut für Gesundheitsökonomie und Versorgungsforschung Gesundheitsökonomische Evaluation des TK-Telefon-Gesundheitscoach Pressekonferenz Berlin, 22.01.2014 Prof. Dr. Hans-Helmut König Dr. Herbert Matschinger

Mehr

Anleitung zum autogenen Training mit Kindern und Jugendlichen

Anleitung zum autogenen Training mit Kindern und Jugendlichen Patricia Aden Anleitung zum autogenen Training mit Kindern und Jugendlichen Ein praktischer Leitfaden für Eltern, Arzte und Erzieher Daedalus Verlag lnha lt Vorwort zur zweiten Auflage Einleitung L Das

Mehr

Intervention bei Angehörigen von Personen mit chronischer Alkoholabhängigkeit: Der CRAFT-Ansatz

Intervention bei Angehörigen von Personen mit chronischer Alkoholabhängigkeit: Der CRAFT-Ansatz Intervention bei Angehörigen von Personen mit chronischer Alkoholabhängigkeit: Der CRAFT-Ansatz Dr. Gallus Bischof Universität zu Lübeck Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Forschungsgruppe S:TEP

Mehr

Trinken im Unterricht, kognitive Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden: Eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie

Trinken im Unterricht, kognitive Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden: Eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie Zweites Junges Forum Public Health Nutrition, Hochschule Fulda Workshop: Zielgruppe Kinder/Jugendliche W-I Trinken im Unterricht, kognitive Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden: Eine randomisierte kontrollierte

Mehr

Psychische und körperliche Gesundheit bei Kindern und Jugendliche aus alkoholbelasteten Familien: Ergebnisse des Projektes ChAPAPs in Deutschland

Psychische und körperliche Gesundheit bei Kindern und Jugendliche aus alkoholbelasteten Familien: Ergebnisse des Projektes ChAPAPs in Deutschland Psychische und körperliche Gesundheit bei Kindern und Jugendliche aus alkoholbelasteten Familien: Ergebnisse des Projektes ChAPAPs in Deutschland Diana Moesgen, M.Sc. Prof. Dr. Michael Klein Deutsches

Mehr

Akupunktur nach dem NADA- Protokoll bei PatientInnen mit Suchtproblematik

Akupunktur nach dem NADA- Protokoll bei PatientInnen mit Suchtproblematik Akupunktur nach dem NADA- Protokoll bei PatientInnen mit Suchtproblematik Ergebnisse einer explorativen Untersuchung Psychologischer Dienst Arbeitsbereich Versorgungsforschung und Qualitätssicherung Dr.

Mehr

Selbstmanagement bei Jugendlichen mit ADHS Konzept und Effekte

Selbstmanagement bei Jugendlichen mit ADHS Konzept und Effekte Selbstmanagement bei Jugendlichen mit ADHS Konzept und Effekte Ruth Maiwald Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am Klinikum der Universität zu Köln kjppköln

Mehr

Greater occipital nerve block using local anaesthetics alone or with triamcinolone for transformed migraine: a randomised comparative study

Greater occipital nerve block using local anaesthetics alone or with triamcinolone for transformed migraine: a randomised comparative study Greater occipital nerve block using local anaesthetics alone or with triamcinolone for transformed migraine: a randomised comparative study A. Ashkenazi, R. Matro, J.W. Shaw, M.A. Abbas, S.D. Silberstein

Mehr

Eltern-Baby-Beobachtung im Kindergarten und in der Schule Vorbeugung von aggressiven und ängstlichen Verhaltensstörungen

Eltern-Baby-Beobachtung im Kindergarten und in der Schule Vorbeugung von aggressiven und ängstlichen Verhaltensstörungen Eltern-Baby-Beobachtung im Kindergarten und in der Schule Vorbeugung von aggressiven und ängstlichen Verhaltensstörungen Karl Heinz Brisch Kinderklinik und Kinderpoliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital

Mehr

Rita Hubrich Stellenleiterin Jugend-, Eltern Suchtberatung Bern

Rita Hubrich Stellenleiterin Jugend-, Eltern Suchtberatung Bern Rita Hubrich Stellenleiterin Jugend-, Eltern Suchtberatung Bern Cannabis Erfahrungen aus der Schweiz Cannabis Erfahrungen aus der Schweiz Abnahme des Konsums seit 2002 THC Gehalt massiv gestiegen Anzeigen

Mehr

Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie

Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie Individuelle Intervention und Aufgabenteilung zwischen Hausarzt und Dementia Care Manager in der DelpHi-MV-Studie Dr. Adina Dreier, M.Sc. Institut für Community Medicine, Abt. Versorgungsepidemiologie

Mehr

Evaluation der Behandlung: Chronischer Schmerz. Psychologische Interventionen. 8. Dattelner Kinderschmerztage

Evaluation der Behandlung: Chronischer Schmerz. Psychologische Interventionen. 8. Dattelner Kinderschmerztage Evaluation der Behandlung: Chronischer Schmerz Psychologische Interventionen 8. Dattelner Kinderschmerztage Tanja Hechler (Priv.-Doz., Dr., Dipl.-Psych.) 19.03.2015 Bei dem folgenden Vortrag besteht kein

Mehr

B.A.S.E. in Hessen! Copyright Karl Heinz Brisch München 2012. Alle Rechte vorbehalten.

B.A.S.E. in Hessen! Copyright Karl Heinz Brisch München 2012. Alle Rechte vorbehalten. B.A.S.E. in Hessen! B.A.S.E. in Hessen! September 2012 Mai 2014 Die Kooperation B.A.S.E. Eltern-Baby-Beobachtung im Kindergarten und in der Schule Vorbeugung von aggressiven und ängstlichen Verhaltensstörungen

Mehr

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Christian J. P. Simanski 1, Carolin Bruns 2, Rolf Lefering 2, Edmund A.M. Neugebauer

Mehr

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis I Abbildungsverzeichnis VIII Tabellenverzeichnis IX Abkürzungsverzeichnis XI Zusammenfassung 1 Abstract 3 Einleitung 5 I. Stand der Forschung 9 1 Depressive Störungen

Mehr

Leitlinien und Standards. in klinikinternen. Prozessregelungen und Therapieplänen. A. Peters. Schwarzwaldklinik Orthopädie Bad Krozingen

Leitlinien und Standards. in klinikinternen. Prozessregelungen und Therapieplänen. A. Peters. Schwarzwaldklinik Orthopädie Bad Krozingen Leitlinien und Standards in klinikinternen Prozessregelungen und Therapieplänen A. Peters Schwarzwaldklinik Orthopädie Bad Krozingen 24. 4. 2015 RFV, Freiburg RehaUpdate Tagung Standards u. Behandlungsempfehlungen

Mehr

Fakultät für Gesundheitswissenschaften AG 4 Prävention und Gesundheitsförderung

Fakultät für Gesundheitswissenschaften AG 4 Prävention und Gesundheitsförderung Gute Arbeit Gute Qualität? in Lebenswelten Entwicklung und Sicherung von Qualität Regionalkonferenz Frankfurt, 14.1.2015 Qualitätsentwicklung von Prävention und Prof. Dr. Petra Kolip petra.kolip@uni-bielefeld.de

Mehr

der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)

der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Mehr

Schwierige Schüler - was kann ich tun? 49 Handlungsmöglichkeiten bei Verhaltensauffälligkeiten

Schwierige Schüler - was kann ich tun? 49 Handlungsmöglichkeiten bei Verhaltensauffälligkeiten Schwierige Schüler - was kann ich tun? 49 Handlungsmöglichkeiten bei Verhaltensauffälligkeiten ein Forschungsvorhaben der Universität Rostock Prof. Dr. Bodo Hartke Schwierige Schüler - was kann ich tun?

Mehr

Kath. Ehe-, Familienund Lebensberatung in der Erzdiözese München und Freising. Belege für die Wirksamkeit von Ehe-, Familien- und Lebensberatung

Kath. Ehe-, Familienund Lebensberatung in der Erzdiözese München und Freising. Belege für die Wirksamkeit von Ehe-, Familien- und Lebensberatung Kath. Ehe-, Familienund Lebensberatung in der Erzdiözese München und Freising Belege für die Wirksamkeit von Ehe-, Familien- und Lebensberatung Belege für die Wirksamkeit von Ehe-, Familien- und Lebensberatung

Mehr

JT Stahmeyer, S Zastrutzki, N Nyenhuis, B Kröner-Herwig, B Jäger, C Krauth

JT Stahmeyer, S Zastrutzki, N Nyenhuis, B Kröner-Herwig, B Jäger, C Krauth Kosteneffektivität sekundärpräventiver Maßnahmen zur Vermeidung einer Anpassungsstörung bei akutem Tinnitus medienbasierte Programme vs. Gruppenschulung, S Zastrutzki, N Nyenhuis, B Kröner-Herwig, B Jäger,

Mehr

Ohrgeräusch oder Tinnitus?

Ohrgeräusch oder Tinnitus? Ohrgeräusch oder Tinnitus? Ja und!. med. Joachim Wichmann. Joachim Wichmann, Kölner Str. 566, 47807 Krefeld, 02151-301282. Definition Akustische Wahrnehmung, die zusätzlich zum Schall, der auf das Ohr

Mehr

Effekte von Routinetherapie bei Kindern und Jugendlichen

Effekte von Routinetherapie bei Kindern und Jugendlichen Effekte von Routinetherapie bei Kindern und Jugendlichen Daniel Walter Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes und Jugendalters & Ausbildungsinstitut für Kinder und Jugendlichenpsychotherapie

Mehr

karl.reif@hs-gesundheit.de Entwickelt von Prof. Dr. Karl Reif, Dr. Ulrike de Vries, Nina Stuhldreher, Prof. Dr. Franz Petermann, Prof. Dr. Stefan Görres am Institut für Public Health und Pflegeforschung

Mehr

Achtsamkeit zur Stressbewältigung

Achtsamkeit zur Stressbewältigung Achtsamkeit zur Stressbewältigung Haarig, F., Winkler, D., Graubner, M., Sipos, L., & Mühlig, S. (2016). Achtsamkeit zur Stressbewältigung. Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie,

Mehr

Eltern von Leselernern Informiertheit, Förderung, Konflikte. A. Schabmann & B. M. Schmidt Universität Wien

Eltern von Leselernern Informiertheit, Förderung, Konflikte. A. Schabmann & B. M. Schmidt Universität Wien Eltern von Leselernern Informiertheit, Förderung, Konflikte A. Schabmann & B. M. Schmidt Universität Wien Ausgangslage LRS werden häufig spät erkannt, weswegen Kinder entsprechend spät in Hilfe erhalten

Mehr

Familienberatung bei elterlichen Krebserkrankung

Familienberatung bei elterlichen Krebserkrankung Familienberatung bei elterlichen Krebserkrankung Dr. phil. Corinne Urech Leitende Psychologin Gyn. Sozialmedizin und Psychosomatik Dr. phil. Corinne Urech 3 Hintergrund der Studie - Zahlen Mehr als 35`000

Mehr

Stopp den Kopfschmerz

Stopp den Kopfschmerz www.mutterhaus.de Stopp den Kopfschmerz Ein Behandlungsprogramm gegen Kopfschmerz im Kindesalter, angeboten von der Villa Kunterbunt in Zusammenarbeit mit der Schmerzambulanz des Klinikums Mutterhaus der

Mehr

Welche Maßnahmen. Welche Maßnahmen verbessern die Lebensqualität?

Welche Maßnahmen. Welche Maßnahmen verbessern die Lebensqualität? Welche Maßnahmen verbessern die Lebensqualität? Thomas Müller-Tasch Psychosomatische und Allgemeine Klinische Medizin Medizinische Universitätsklinik Heidelberg Welche Maßnahmen verbessern die Lebensqualität?

Mehr

Wissenschaftliche Studien über QI GONG

Wissenschaftliche Studien über QI GONG Wissenschaftliche Studien über QI GONG Im asiatischen Raum wird Qi Gong schon seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich wissenschaftlich untersucht. Wissenschaftliche Fakten untermauern somit die Wirksamkeit

Mehr

Behandlungsergebnisse von depressiven Patienten

Behandlungsergebnisse von depressiven Patienten Behandlungsergebnisse von depressiven Patienten Verfasser: Dr. biol. hum. Robert Mestel Seit Gründung der HELIOS Klinik Bad Grönenbach 1979 (ehemals: Klinik für Psychosomatische Medizin in Bad Grönenbach)

Mehr

Forum Training. Referent: Prof. Dr. phil. Christoph Eifler

Forum Training. Referent: Prof. Dr. phil. Christoph Eifler Forum Training Vergleich der Trainingseffekte verschiedener Ansätze zur Intensitätssteuerung Welche Trainingsmethode ist effektiver? Referent: Prof. Dr. phil. Christoph Eifler -1- Agenda Ableitung eines

Mehr

Laktoseintoleranz in der Allgemeinmedizin

Laktoseintoleranz in der Allgemeinmedizin Versorgungsforschung Laktoseintoleranz in der Allgemeinmedizin Effekte einer laktosefreien Diät bei chronischen abdominellen Beschwerden Gibt es einen Unterschied zwischen positiven und negativen Genmerkmalsträgern

Mehr

Veronika Ottova 1, Ute Thyen 2, Christiane Prüßmann 2, Esther Müller- Godeffroy 2, Ingo Menrath 2, Ulrike Ravens-Sieberer 1

Veronika Ottova 1, Ute Thyen 2, Christiane Prüßmann 2, Esther Müller- Godeffroy 2, Ingo Menrath 2, Ulrike Ravens-Sieberer 1 Evaluation von Maßnahmen zur schulischen Gesundheitsförderung und Primärprävention bei Mädchen und Jungen in der Sekundarstufe I (5.-6. Jahrgang) unter besonderer Berücksichtigung von sozial benachteiligten

Mehr

Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung

Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung Anlage 1 (Psychotherapie) Stand: 01.01.2004 Anlage 1 (zu 6 Abs. 1 Nr. 1 BhV) Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung 1 Allgemeines 1.1

Mehr

Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Bedürfnisse

Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Bedürfnisse 1 Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Bedürfnisse DIFFERENZIELLE BEHANDLUNG UND ERFOLGREICHE BURNOUT-REHABILITATION Prof. Dr. Martin Grosse Holtforth, Universität Zürich 2 Langzeiteffekte einer

Mehr

Schon wieder krank? Körperliche Beschwerden bei psychischen Erkrankungen in der Schule. Perspektive des niedergelassenen Arztes

Schon wieder krank? Körperliche Beschwerden bei psychischen Erkrankungen in der Schule. Perspektive des niedergelassenen Arztes Schon wieder krank? Körperliche Beschwerden bei psychischen Erkrankungen in der Schule Perspektive des niedergelassenen Arztes Arzt-Lehrer Tagung am 9. Juli 2014 Roland Metzner Krankschreibung auf Drängen

Mehr

Fallvignette Grippe. Andri Rauch Universitätsklinik für Infektiologie Inselspital Bern andri.rauch@insel.ch

Fallvignette Grippe. Andri Rauch Universitätsklinik für Infektiologie Inselspital Bern andri.rauch@insel.ch Fallvignette Grippe 72-jähriger Patient mit schwerer COPD - Status nach mehreren Infektexazerbationen, aktuell stabil - Grippeimpfung nicht durchgeführt wegen langer Hospitalisation nach Unfall - Partnerin

Mehr

Manual. zur Qualitätsdokumentation in der ambulanten Musiktherapie

Manual. zur Qualitätsdokumentation in der ambulanten Musiktherapie DEUTSCHES ZENTRUM FÜR MUSIKTHERAPIEFORSCHUNG (VIKTOR DULGER INSTITUT) DZM E.V. German Center for Music Therapy Research Institute of the University of Applied Sciences Heidelberg Manual zur Qualitätsdokumentation

Mehr

Implementierung der NVL "Unipolare Depression": Kann Über-, Unter- und Fehlversorgung beeinflusst werden? Martin Härter

Implementierung der NVL Unipolare Depression: Kann Über-, Unter- und Fehlversorgung beeinflusst werden? Martin Härter Implementierung der NVL "Unipolare Depression": Kann Über-, Unter- und Fehlversorgung beeinflusst werden? Martin Härter Gliederung Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression Umsetzung und Evaluation

Mehr

Arbeitslosigkeit und Gesundheit

Arbeitslosigkeit und Gesundheit Arbeitslosigkeit und Gesundheit Welche psychischen und physischen Folgen hat Arbeitslosigkeit? Risikogruppen? Interventionsmöglichkeiten? Das Bio-Psycho-Soziale Modell nach Frankenhaeuser (1986) Individuelle

Mehr

Therapeutisches Klettern mit Multiple Sklerose (TKMS)

Therapeutisches Klettern mit Multiple Sklerose (TKMS) Lehrstuhl Präventive Pädiatrie 09.05.2015 Multiple Sklerose und Bewegung Therapeutisches Klettern mit Multiple Sklerose (TKMS) Dr. Claudia Kern Bewegung? Der größte Feind des bewegungsbehinderten MS-Kranken

Mehr

Telemedizin in der Stottertherapie: Vergleich einer reinen Präsenztherapie mit einem teletherapeutischen Ansatz

Telemedizin in der Stottertherapie: Vergleich einer reinen Präsenztherapie mit einem teletherapeutischen Ansatz Telemedizin in der Stottertherapie: Vergleich einer reinen Präsenztherapie mit einem teletherapeutischen Ansatz 3. Nationaler Fachkongress Telemedizin, Berlin, 25.-26. Oktober 2012 Kristina Jung, M.Sc.

Mehr

Wege aus dem Schmerz. Multimodale Therapie bei chronischen Schmerzerkrankungen

Wege aus dem Schmerz. Multimodale Therapie bei chronischen Schmerzerkrankungen Wege aus dem Schmerz Multimodale Therapie bei chronischen Schmerzerkrankungen Dr. med. Norbert Grießinger Schmerzzentrum Häufigkeit chronischer Schmerzen % H. Breivik et al. European Journal of Pain 10

Mehr

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen

PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN. Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen PSYCHOSOMATISCHE KRANKHEITEN Prof. Dr. Franz Petermann Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Universität Bremen Psychosomatische Krankheiten Störungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen,

Mehr

Das ICD-10 Symptomrating: Validierung der Depressionsskala. Dr. med. Wolfram A. Brandt Dipl.-Psych. Alexander Georgi

Das ICD-10 Symptomrating: Validierung der Depressionsskala. Dr. med. Wolfram A. Brandt Dipl.-Psych. Alexander Georgi Das ICD-10 Symptomrating: Validierung der Depressionsskala Dr. med. Wolfram A. Brandt Dipl.-Psych. Alexander Georgi Ziel & Design der Untersuchungen 2 Überprüfung der konvergenten Validität der ISR Depressionsskala

Mehr

Psychoedukation für Angehörige von an Depression erkrankten Patient(inn)en Dr. phil. Lars P. Hölzel 07. Februar 2013

Psychoedukation für Angehörige von an Depression erkrankten Patient(inn)en Dr. phil. Lars P. Hölzel 07. Februar 2013 Psychoedukation für Angehörige von an Depression erkrankten Patient(inn)en Dr. phil. Lars P. Hölzel 07. Februar 2013 AG Klinische Epidemiologie und Versorgungsforschung Zielsetzungen und Aufgaben Deskriptive,

Mehr

Peerbegleitung. für Angehörige in der Gesundheitsmetropole Hamburg eine Pilotstudie

Peerbegleitung. für Angehörige in der Gesundheitsmetropole Hamburg eine Pilotstudie Peerbegleitung für Angehörige in der Gesundheitsmetropole Hamburg eine Pilotstudie Candelaria Mahlke, Kolja Heumann, Lisa Janßen, Thomas Bock Tuula Rouhiainen, Hans Jochim Meyer, Gyöngyver Sielaff, Martin

Mehr

Vertiefung im Fach Klinische Psychologie und Psychotherapie im Psychologiestudium an der Universität Leipzig

Vertiefung im Fach Klinische Psychologie und Psychotherapie im Psychologiestudium an der Universität Leipzig Vertiefung im Fach Klinische Psychologie und Psychotherapie im Psychologiestudium an der Universität Leipzig Die Basisausbildung und Vertiefung im Anwendungsfach Klinische Psychologie und Psychotherapie

Mehr

Autogenes Training mit Kindern und Jugendlichen

Autogenes Training mit Kindern und Jugendlichen GERD BIERMANN Autogenes Training mit Kindern und Jugendlichen Technische Hochschule Oarmstad! Fochbc: Sich 3 Fachgebiet Psychologie 61 Darmstadt, Hochschuistr. 1 2. wesentl. erweiterte Auflage 19 1» 78

Mehr

FÜRSTENBERG-PERFORMANCE-INDEX 2011

FÜRSTENBERG-PERFORMANCE-INDEX 2011 FÜRSTENBERG-PERFORMANCE-INDEX 2011 Stand: Februar 2011 Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Peter Berger Datenerhebung: forsa (Februar 2011) Volkswirtschaftliche Interpretation: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut

Mehr

Veränderungen von Lebensqualität und psychischer Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen in adipositasbezogenen Therapiemaßnahmen

Veränderungen von Lebensqualität und psychischer Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen in adipositasbezogenen Therapiemaßnahmen N. Wille, U. Ravens-Sieberer, M. Bullinger, C. Goldapp, U. Hoffmeister, R.Holl, R. Mann, T. Reinehr, A. van Egmond-Fröhlich, J. Westenhöfer für die Studiengruppe der BZgA-EvKuJ-Studie Veränderungen von

Mehr

Verhaltensmedizinische Schulung von Fibromyalgiepatienten

Verhaltensmedizinische Schulung von Fibromyalgiepatienten Universität Bremen Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Deutsche Rentenversicherung Rheumaklinik Bad Wildungen Verhaltensmedizinische Schulung von Fibromyalgiepatienten M. Lange, F. Petermann

Mehr

Die integrierte Versorgung Chancen, Möglichkeiten und Risiken

Die integrierte Versorgung Chancen, Möglichkeiten und Risiken GEBERA GESELLSCHAFT FÜR BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE BERATUNG mbh Die integrierte Versorgung Chancen, Möglichkeiten Risiken buss Managementagung Kassel, 22. September 2004 Prof. Dr. Harald Schz GEBERA GmbH

Mehr

Methodenintegrative Evaluationsansätze zur Multifamilientherapie

Methodenintegrative Evaluationsansätze zur Multifamilientherapie Methodenintegrative Evaluationsansätze zur Multifamilientherapie Dr. med. Ulrike Röttger 6. Jahrestagung Multifamilientherapie 2014 Forum Forschung 22.05.2014 Ziele der Psychotherapieforschung? Es bedarf

Mehr

Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct. Institut für Physiotherapie

Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct. Institut für Physiotherapie Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct Institut für Physiotherapie Der rote Faden Wie ist die epidemiologische Datenlage? Nehmen psychische

Mehr

Einfluss viszeraler osteopathischer Interventionen bei Kindern mit funktionellen Bauchschmerzen : Eine experimentelle Pilotstudie

Einfluss viszeraler osteopathischer Interventionen bei Kindern mit funktionellen Bauchschmerzen : Eine experimentelle Pilotstudie Einfluss viszeraler osteopathischer Interventionen bei Kindern mit funktionellen Bauchschmerzen : Eine experimentelle Pilotstudie Abschlussarbeit zur Erlangung des Titels: Bachelor of Science vorgelegt

Mehr

Supported Employment. Evidenz und Erfahrung. Prof. Dr. med. Wolfram Kawohl. Psychiatrische Dienste Aargau AG und Universität Zürich

Supported Employment. Evidenz und Erfahrung. Prof. Dr. med. Wolfram Kawohl. Psychiatrische Dienste Aargau AG und Universität Zürich Supported Employment Evidenz und Erfahrung Prof. Dr. med. Wolfram Kawohl Psychiatrische Dienste Aargau AG und Universität Zürich Agenda 1. Arbeit und Psyche 2. Job Coaching IPS 3. Aktuelle Studien Agenda

Mehr

Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung für betriebliche Laien

Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung für betriebliche Laien Friedrichsdorfer Institut für Therapieforschung salus klinik Friedrichsdorf Dr. Dietmar Kramer Leitender Arzt Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung

Mehr

Projekt AQAH. Ambulantes Qualitätsmanagement alkoholbezogener Störungen in der hausärztlichen Versorgung

Projekt AQAH. Ambulantes Qualitätsmanagement alkoholbezogener Störungen in der hausärztlichen Versorgung Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung Projekt AQAH Ambulantes Qualitätsmanagement alkoholbezogener Störungen in der hausärztlichen Versorgung 1. Förderphase (1-4) Einleitung:

Mehr

WAS IST BIOFEEDBACK? Welche Körpersignale werden beim Biofeedback erfasst?

WAS IST BIOFEEDBACK? Welche Körpersignale werden beim Biofeedback erfasst? WAS IST BIOFEEDBACK? Mit dem Begriff Biofeedback (engl. Rückmeldung biologischer Signale) wird ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren bezeichnet, bei dem körperliche aber auch psycho- physiologische

Mehr

Familie Sucht Gewalt Ergebnisse eines europäischen Forschungsprojekts

Familie Sucht Gewalt Ergebnisse eines europäischen Forschungsprojekts Familie Sucht Gewalt Ergebnisse eines europäischen Forschungsprojekts Danielle Reuber, Dipl.-Psych. & Prof. Dr. Michael Klein Kompetenzplattform Suchtforschung, Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen,

Mehr

Entspannt durch den Schulalltag

Entspannt durch den Schulalltag Renate Ettl Praxis für Biofeedback und Entspannungstherapie Entspannt durch den Schulalltag Für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer Autogenes Training für die Schulzeit (8 Wochenkurs)

Mehr

Die Gesundheit von Kindern alleinerziehender Mütter

Die Gesundheit von Kindern alleinerziehender Mütter Die Gesundheit von Kindern alleinerziehender Mütter Dr. Christine Hagen 2. PALME-Fachtagung, 25. September 2009 Gliederung 1. Daten und Fakten zur Situation der Kinder 2. Gesundheitsrelevante Risiken 3.

Mehr

Informationsblatt für ambulante psychotherapeutische Behandlungen

Informationsblatt für ambulante psychotherapeutische Behandlungen NORDDEUTSCHE KIRCHLICHE VERSORGUNGSKASSE FÜR PFARRER UND KIRCHENBEAMTE Informationsblatt für ambulante psychotherapeutische Behandlungen Stand: August 2013 1. Allgemeine Anforderungen Im Rahmen des 5 Abs.

Mehr

Ein Tag Coaching Evaluation der Wirksamkeit. nach dem Theoriekonstrukt des Selbstorganisierten Coachings

Ein Tag Coaching Evaluation der Wirksamkeit. nach dem Theoriekonstrukt des Selbstorganisierten Coachings Folie 1 Ein Tag Coaching Evaluation der Wirksamkeit nach dem Theoriekonstrukt des Selbstorganisierten Coachings www.hamburger-schule.com Systemisch-konstruktivistisches Einzel- und Teamcoaching im Management

Mehr

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie

Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Merkblatt bei starker Zahnarztangst und Dentophobie Was ist Zahnarztangst bzw. Dentophobie? Unter dem Begriff Dentophobie versteckt sich eine häufig belastende, übersteigerte Angst vor Zahnbehandlungen

Mehr

Gerhart Unterberger Das Hildesheimer Gesundheitstraining

Gerhart Unterberger Das Hildesheimer Gesundheitstraining Gerhart Unterberger Das Hildesheimer Gesundheitstraining Entwicklungsziele, Merkmale und klinische Tests bis 2001 0BEinleitung Psychoneuroimmunologische Befunde machen sehr deutlich, dass Heilungsprozesse

Mehr

Belastende Lebensereignisse bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Schmerzen

Belastende Lebensereignisse bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Schmerzen Belastende Lebensereignisse bei Kindern und Jugendlichen mit chronischen Schmerzen Hintergrund und Erfassung 9. Dattelner Kinderschmerztage Referentin: Florentina Flack Recklinghausen, 17. März 2017 Belastende

Mehr

ebm info.at ärzteinformationszentrum Manuelle Lymphdrainage bei Krebserkrankungen

ebm info.at ärzteinformationszentrum Manuelle Lymphdrainage bei Krebserkrankungen ebm info.at ärzteinformationszentrum EbM Ärzteinformationszentrum www.ebm info.at Department für Evidenzbasierte Medizin und Klinische Epidemiologie Donau-Universität Krems Antwortdokument zur Anfrage

Mehr

Die bio-psycho-soziale Perspektive: Psychosomatische Frauenheilkunde am Beispiel des Mammakarzinoms und der Endometriose

Die bio-psycho-soziale Perspektive: Psychosomatische Frauenheilkunde am Beispiel des Mammakarzinoms und der Endometriose Die bio-psycho-soziale Perspektive: Psychosomatische Frauenheilkunde am Beispiel des Mammakarzinoms und der Endometriose Friederike Siedentopf Berlin Akademisches Lehrkrankenhaus der der Charité Akademisches

Mehr

Der Index zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe (IMET) Ruth Deck

Der Index zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe (IMET) Ruth Deck DVfR-Kongress Teilhabe Anspruch und Wirklichkeit in der medizinischen Rehabilitation 14. und 15. November 2016 Teilhabe alszieldimension inder medizinischen Rehabilitation Der Index zur Messung von Einschränkungen

Mehr

PALME und PALMEplus ein neues Kursangebot

PALME und PALMEplus ein neues Kursangebot 21. Februar 2014, Benediktbeuern Mutter und Kind PALME und PALMEplus ein neues Kursangebot Prof. Dr. Matthias Franz Klinisches Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Universitätsklinikum

Mehr

Faktenbox Kombinationsbehandlung (Antidepressiva und Psychotherapie) bei schweren Depressionen

Faktenbox Kombinationsbehandlung (Antidepressiva und Psychotherapie) bei schweren Depressionen Faktenbox (Antidepressiva und Psychotherapie) bei schweren Depressionen Nutzen und Risiken im Überblick Was ist eine? Was passiert bei einer? Bei einer werden mehrere Therapien miteinander gekoppelt: Antidepressiva

Mehr

Anlage 1 (zu 6 Abs. 1 Nr. 1) Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung

Anlage 1 (zu 6 Abs. 1 Nr. 1) Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung Anlage 1 (zu 6 Abs. 1 Nr. 1) Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung 1. Allgemeines 1.1 Im Rahmen des 6 Abs. 1 Nr. 1 HBeihVO sind Aufwendungen

Mehr

Förderung der Rauchabstinenz bei Jugendlichen via SMS. Severin Haug Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung, Zürich

Förderung der Rauchabstinenz bei Jugendlichen via SMS. Severin Haug Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung, Zürich Förderung der Rauchabstinenz bei Jugendlichen via SMS Severin Haug Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung, Zürich 1 Rauchen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Rauchprävalenz bei Berufsschülerinnen

Mehr

Recht - kurz gefasst

Recht - kurz gefasst Recht - kurz gefasst Leitfaden für einen erfolgversprechenden Antrag beim Jugendamt Diagnostik in Form eines Gutachtens mit Diagnose nach der internationalen Klassifikation von Krankheiten und Gesundheitsproblemen

Mehr

Emotionale Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Vorschulalter Ergebnisse einer Studie von Dortmunder Kindergartenkindern

Emotionale Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Vorschulalter Ergebnisse einer Studie von Dortmunder Kindergartenkindern Emotionale Störungen und sauffälligkeiten im Vorschulalter Ergebnisse einer Studie von Dortmunder Kindergartenkindern Projektleiterin Prof. Dr. Silvia Denner Zeitraum 2/3 Kooperation Jugendamt Dortmund,

Mehr

Statistik für Studenten der Sportwissenschaften SS 2008

Statistik für Studenten der Sportwissenschaften SS 2008 Statistik für Studenten der Sportwissenschaften SS 008 Aufgabe 1 Man weiß von Rehabilitanden, die sich einer bestimmten Gymnastik unterziehen, dass sie im Mittel µ=54 Jahre (σ=3 Jahre) alt sind. a) Welcher

Mehr

Regelungen zur COPD Schulung nach dem Bad Reichenhaller Modell

Regelungen zur COPD Schulung nach dem Bad Reichenhaller Modell Regelungen zur COPD Schulung nach dem Bad Reichenhaller Modell Qualifikationen für Schuler (Train The Trainer) Die COPD Schulung nach dem Bad Reichenhaller Modell ist ein strukturiertes Schulungsprogramm

Mehr

Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung

Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung Nach den 8-13 der Bayerischen Beihilfeverordnung sind Aufwendungen für oben genannte Maßnahmen

Mehr

Stellenwert der Psychoonkologie in der urologischen Onkologie

Stellenwert der Psychoonkologie in der urologischen Onkologie Stellenwert der Psychoonkologie in der urologischen Onkologie P. Herschbach Sektion Psychosoziale Onkologie Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie TU München Die Psychoonkologie

Mehr

Cimicifuga racemosa. Die Wirksamkeit ist dosisabhängig. Prof. Dr. med. Reinhard Saller Abteilung Naturheilkunde Universitätsspital Zürich

Cimicifuga racemosa. Die Wirksamkeit ist dosisabhängig. Prof. Dr. med. Reinhard Saller Abteilung Naturheilkunde Universitätsspital Zürich Prof. Dr. med. Reinhard Saller Abteilung Naturheilkunde Universitätsspital Zürich Folie 1 Menopause relevante Beschwerden Hitzewallungen Schweissausbrüche Schlafstörungen Nervosität, Gereiztheit Depression

Mehr

Knospe-ABA GmbH. Die Bedeutung des Eltern-Trainings in ABA

Knospe-ABA GmbH. Die Bedeutung des Eltern-Trainings in ABA .. Die Bedeutung des Eltern-Trainings in ABA Es wurden einige Studien durchgeführt, um den Stellenwert des Eltern-Trainings in den Prinzipien und Handlungsempfehlungen von ABA näher zu betrachten. Alle

Mehr

Rehabilitationsbezogene Behandlungskonzepte von Patienten mit chronischem Rückenschmerz und Depression

Rehabilitationsbezogene Behandlungskonzepte von Patienten mit chronischem Rückenschmerz und Depression Rehabilitationsbezogene Behandlungskonzepte von Patienten mit chronischem und Depression Heyduck, K., Glattacker, M. & Meffert, C. Einleitung Die Relevanz subjektiver Krankheits- und medikamentöser Behandlungskonzepte

Mehr

Chancen für die Versorgung durch Telemonitoring und ehealth

Chancen für die Versorgung durch Telemonitoring und ehealth Chancen für die Versorgung durch Telemonitoring und ehealth Dr. Günter Braun Gesundheitsversorgung der Zukunft, 16.04.2010, Bayerischer Landtag, Aristo Telemed ehealth, Telemedizin, Telemonitoring ehealth

Mehr

Sturzprävention im häuslichen Umfeld. Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA

Sturzprävention im häuslichen Umfeld. Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA Sturzprävention im häuslichen Umfeld Methodische Aspekte und Hauptbefunde des HTA Gesund und aktiv Älterwerden in Deutschland Berlin, 27. November 2012 Der HTA-Bericht Auftrag: Welchen Effekt haben Maßnahmen

Mehr

Anlage zur Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für ambulante psychotherapeutische Leistungen

Anlage zur Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für ambulante psychotherapeutische Leistungen NIEDERSÄCHSISCHE VERSORGUNGSKASSE Stand: 01.08.2013 Anlage zur Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für ambulante psychotherapeutische Leistungen Aufwendungen für ambulante Leistungen der tiefenpsychologischen

Mehr

Psychotherapie bei bipolaren Störungen - Erkenntnisstand

Psychotherapie bei bipolaren Störungen - Erkenntnisstand MATHEMATISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT Fachbereich Psychologie Psychotherapie bei bipolaren Störungen - Erkenntnisstand 17.09.2016, DGBS Tagung, Symposium W VIII, Dr. Dipl.-Psych. Raphael Niebler

Mehr

Universität Bremen Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation. Deutsche Rentenversicherung Rheumaklinik Bad Wildungen

Universität Bremen Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation. Deutsche Rentenversicherung Rheumaklinik Bad Wildungen Universität Bremen Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation Deutsche Rentenversicherung Rheumaklinik Bad Wildungen Verhaltensmedizinische Schulung von Fibromyalgiepatienten M. Lange, F. Petermann

Mehr

Ergebnisrückmeldungen an Schulen im Rahmen der Initiative komm mit! : Potenzial und Perspektiven

Ergebnisrückmeldungen an Schulen im Rahmen der Initiative komm mit! : Potenzial und Perspektiven Ergebnisrückmeldungen an Schulen im Rahmen der Initiative komm mit! : Potenzial und Perspektiven Andreas Helmke und Giang Pham Düsseldorf, 04.10.2010 Übersicht Ausgewählte Ergebnisse der Befragung Ergebnisrückmeldung

Mehr

Prävention posttraumatischer Belastung bei jungen brandverletzten Kindern: Erste Ergebnisse einer randomisiert-kontrollierten Studie

Prävention posttraumatischer Belastung bei jungen brandverletzten Kindern: Erste Ergebnisse einer randomisiert-kontrollierten Studie Prävention posttraumatischer Belastung bei jungen brandverletzten Kindern: Erste Ergebnisse einer randomisiert-kontrollierten Studie M.Sc. Ann-Christin Haag CCMH Symposium 26.01.2017 Einleitung Ca. 80%

Mehr

Übersicht Verständnisfragen

Übersicht Verständnisfragen Übersicht Verständnisfragen Herz-Kreislauf-Erkrankungen Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) Übergewicht und Adipositas Diabetes mellitus Krebserkrankungen HIV und AIDS Rheumatische Erkrankungen

Mehr

Dr. Claudia Pischke, Anna Dietrich, Helga Strube, Svea Eichholz, Prof. Hajo Zeeb. BIPS Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung

Dr. Claudia Pischke, Anna Dietrich, Helga Strube, Svea Eichholz, Prof. Hajo Zeeb. BIPS Institut für Epidemiologie und Präventionsforschung 1 Wirksamkeit einer Intervention zum Kraftaufbau im Vergleich zu einer Kontrollgruppe in Bezug auf die Pflegestufe bei Hochbetagten Ergebnisse der Fit für 100 Studie Dr. Claudia Pischke, Anna Dietrich,

Mehr