Antisoziales Verhalten bei Kindern, psychosoziale Risiken von Jugendlichen: Was bringt Prävention und Beratung?

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1 Themenheft Antisoziales Verhalten bei Kindern, psychosoziale Risiken von Jugendlichen: Was bringt Prävention und Beratung? Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse aus dem Nationalen Forschungsprogramm 52

2 Inhaltsverzeichnis 4 Einleitung Barbara Buddeberg-Fischer, Prof., Mitglied der Leitungsgruppe des NFP 52, Universität Zürich 8 Mobbing geht alle an Françoise D. Alsaker, Prof., Universität Bern Christof Nägele, Dr., Schweiz. Institut für Berufspädagogik, Zollikofen 13 Anmeldung, Teilnahme und Verbleib in einem Elterntrainingsprogramm Erfahrungen mit Triple P Manuel Eisner, Dr., University of Cambridge Ursula Meidert und Denis Ribeaud, Dr., Universität Zürich 18 Psychische Gesundheit und Zugang zu professioneller Hilfe: Wie denken Kinder, Jugendliche und ihre Eltern darüber? Christoph Käppler, Prof., Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, AMHC-Team, Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Zürich 22 Mobbing ist kein Kinderspiel. Ein Interview mit einer engagierten Kindergärtnerin Andrea Svrcek, Laura von Mandach, Bern 26 Wirksamkeit und Widerspruch in der Suchtprävention Regula Keller, Jugendberatungs- und Suchtpräventionsstelle SAMOWAR für den Bezirk Horgen 3

3 Einleitung Liebe Leserin, Lieber Leser In den Ländern des westlichen Kulturraums gibt es ein breites Spektrum von antisozialen Verhaltensweisen. Diese richten sich gegen Normen, welche von einer Gesellschaft implizit oder explizit aufgestellt werden, um das Wohl von Individuen in verschiedenen sozialen Systemen bestmöglich zu gewährleisten. Antisoziales Verhalten kann sich in verschiedenen Formen von Aggression manifestieren: non-verbal durch Ignorieren und Isolieren einer Person, verbal durch Entwerten einer Person oder durch Drohung von Gewaltanwendung, sowie auf der Handlungsebene durch Misshandlung. Während direkte Aggressionsformen gesellschaftlich geächtet und verfolgt werden, werden subtile Formen aggressiver Kommunikation und Interaktion vom direkten Umfeld häufig nicht wahrgenommen. Sie lassen sich oft nicht verifizieren, einklagen und unterbinden. Deshalb sind die von indirekter Gewalt Betroffenen diesen Aggressionsformen mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert. Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts schenkt die Öffentlichkeit und die Fachwelt den physischen und psychosozialen Auswirkungen von direkten Gewalterfahrungen auf Betroffene mehr Beachtung. Dies sind vor allem Frauen und Kinder. In der Folge wurden in der Schweiz und in anderen Ländern Opferhilfegesetze ausgearbeitet. In der Schweiz trat dieses am 1. Januar 1993 in Kraft und wurde letztmals am 9. November 2005 total revidiert. Zentrales Anliegen des Opferhilfegesetzes ist eine umfassende Hilfe bei der Bewältigung aller Folgen von strafbaren Gewalterfahrungen. Erst in jüngster Zeit wurde den Ausdrucksformen antisozialen Verhaltens auch von Kindern und Jugendlichen mehr Beachtung geschenkt. Wie sind die Entwicklungschancen von Kindern, die bereits in der Kindheit antisoziales und aggressives Verhalten zeigen, oder von Kindern, die Opfer von indirekter Gewalt werden? D.h. man interessiert sich für die Entwicklung sowohl der Opfer wie auch der Täter. Bis jetzt gibt es Langzeitstudien zu den Spätfolgen von antisozialem Verhalten vor allem in den USA und Skandinavien. Die Frage stellt sich, was unsere Gesellschaft dazu beitragen kann, dass Gewalt implizierende kommunikative Muster nicht entstehen bzw. zu einem frühen Zeitpunkt erkannt und verändert werden können. Zwei Forschungsgruppen des NFP 52 haben sich mit der Früherkennung und der Prävention von antisozialem Verhalten im Kindergarten bzw. in der Primarschule befasst. Das Phänomen des Mobbings kennen wir aus der Berufswelt. Mobbing (aus dem Englischen «to mob» = anpöbeln, schikanieren) bedeutet, dass eine Person oder eine Gruppe am Arbeitsplatz von gleichgestellten, vorgesetzten oder untergebenen Mitarbeitenden schikaniert, belästigt, beleidigt, ausge- 4

4 grenzt oder mit kränkenden Arbeitsaufgaben bedacht wird. Die gemobbten Personen geraten durch die Gruppendynamik (oder durch das Machtgefälle) in eine unterlegene Position, aus der sie alleine nicht mehr herausfinden können. Sie werden durch das System in dieser Rolle fixiert, was zu entsprechenden Opfer-Gefühlen und Opfer-Haltungen führt. Das Phänomen des Mobbings ist juristisch nicht eindeutig definiert. Deshalb ist die Frage gegenwärtig noch unbeantwortet, ob Mobbing ein Straftatbestand ist. Lange Zeit war man der Auffassung, dass Mobbing unter jüngeren Kindern nicht vorkommt. Wie verschiedene Studien aus Skandinavien, den USA, aber auch von Françoise D. Alsaker und ihrer Forschungsgruppe in der Schweiz zeigen, kommt Mobbing bereits im Kindergarten vor. Opfer von Mobbing leiden oft unter geringem Selbstwertgefühl, Depressivität und Angstgefühlen sowie einem allgemeinen Misstrauen gegenüber anderen Menschen. Gemobbte Kinder gehen nicht mehr gerne in den Kindergarten und die Schule. Mobbing hat aber auch für die «Täter», d.h. die mobbenden Kinder, negative Auswirkungen. Sie lernen, dass sich ihr aggressives Verhalten in der Gemeinschaft lohnt, sie erhalten von der Gruppe eine gewisse Anerkennung und können später oft nicht mehr aus dieser Rolle aussteigen. Aus Langzeitstudien weiss man, dass früh erlerntes antisoziales Verhalten ein hohes Risiko für spätere Delinquenz und Gewalttätigkeit in sich birgt. An der Fachtagung des NFP 52 in Zürich im Juni 2006 stellten Françoise D. Alsaker und ihre Forschungsgruppe erste Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt «Mobbing im Kindergarten: Entstehung und Prävention» vor. Der Schwerpunkt ihrer Ausführungen lag auf der Früherkennung von antisozialem Verhalten und der Differenzierung zwischen passiven und aggressiven Mobbing-Opfern sowie aggressiven Mobbern. Untersucht wurden auch die Stellung der betroffenen Kinder innerhalb der Gruppe sowie die Auswirkungen von Mobbing auf die Arbeitssituation der Kindergärtnerin. Die Ergebnisse zeigten den Handlungsbedarf für die Entwicklung von geeigneten Präventionsprogrammen auf. Antisoziales Verhalten ist, wie auch die Studien von Frau Alsaker et al. zeigen, teils auf funktionelle Entwicklungsstörungen wie z.b. Aufmerksamkeits- oder hyperkinetische Störungen zurückzuführen. In der Mehrzahl der Fälle wird dieses Verhalten aber in den Familien und anderen sozialen Gruppen erlernt. Erwachsene fühlen sich im Umgang mit der Manifestation dieses Phänomens oft überfordert und hilflos. Wie aus der Familienforschung bekannt ist, werden Interaktionsmuster und Kommunikationsstil in Familien über Generationen hinweg tradiert. Erwachsene, die in Belastungsund Konfliktsituationen oder in Situationen, in denen sie sich selbst schwach und hilflos fühlen, direkt oder indirekt aggressiv reagieren, haben oft selbst in ihrer Kindheit und Jugendzeit solche Interaktionsmuster erfahren. Die Auswirkungen des elterlichen Erziehungsstils sind in mehreren Studien untersucht worden. Bis jetzt fehlen vor allem im deutschsprachigen Raum Interventions- und Präventionsprogramme, in denen Eltern geschult werden, wie sie ihre Kinder unterstützen können, insbesondere solche, die bereits Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Die Forschungsgruppe von Manuel Eisner et al. implementierte in Zusammenarbeit mit der Stadt Zürich ein Elternprogramm (Triple P), das Eltern für eine kritische Einschätzung ihres eigenen Erziehungsstils sensibilisieren sollte. Ausserdem wurde den Eltern in einem Kurs vermittelt, wie sie Schwachstellen in ihrem Erziehungsverhalten und insgesamt das Familienklima verbessern sowie im Umgang mit Verhaltensproblemen ihres Kindes kompetenter werden können. An der Fachtagung wurden erste Ergebnisse aus dem NFP 52 Projekt «Zürcher Projekt zur sozialen Entwicklung von Kindern» berichtet, wer das Angebot der Elternkurse in Anspruch nahm und am ganzen Kurs teilnahm. Nicht nur die Zunahme antisozialen Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen gibt Anlass zur Sorge. Wie aus epidemiologischen Studien bekannt ist, leiden ca. 20% aller Kinder und Jugendlichen in den westlichen Ländern unter psychischen Symptomen und Störungen. Häufig werden diese nicht erkannt, so dass nur jedes vierte dieser belasteten Kinder eine fachgerechte Abklärung und Behandlung erhält. Unbehandelte psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter beeinträchtigen nicht nur die aktuelle Lebensqualität der Betroffenen und deren soziales Umfeld, sondern sind auch ein Risikofaktor für weitere Entwicklungsstörungen und ein Fortbestehen von psychischen Störungen im Erwachsenenalter. Der Fokus bisheriger Studien lag auf der Analyse der Zugangsmöglichkeiten zu Versorgungseinrichtungen und der Untersuchung von Zugangsbarrieren. Die Forschungsgruppe von Christoph Käppler et al. untersucht in einem mehrdimensionalen Forschungsansatz die Einstellung zu und das Wissen über psychische Gesundheit bzw. Krankheit von Kindern, Jugendlichen und Familien. Ausserdem sollten Antworten auf die Fragen gefunden werden, welche Behandlungsmöglichkeiten sie kennen und im Bedarfsfall auch nutzen würden. An der Fachtagung wurden erste Ergebnisse des qualitativen Teils des Projekts «Psychische Gesundheit und Zugang zur öffentlichen Versorgung: die Sicht von Kindern, Jugendlichen und ihrer Familien» präsentiert. Es zeigte sich, dass Informationen zu psychischer Gesundheit bzw. Krankheit spezifischer auf die jeweilige Altersgruppe (Kinder, Jugendliche oder Eltern) und auf den soziokulturellen Hintergrund verschiedener Personengruppen adaptiert werden müssen, damit sie überhaupt wahrgenommen werden. 5

5 Wie erste Ergebnisse der in diesem Themenheft dargestellten drei Forschungsprojekte zeigen, gilt es einerseits, Problemverhalten oder psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter frühzeitig zu identifizieren. Andererseits besteht Handlungsbedarf, Eltern, Kindergärtnerinnen und anderen Lehrpersonen Instrumente an die Hand zu geben, wie sie antisozialem Verhalten vorbeugen und bei Auftreten entgegenwirken können. Da psychische Problembelastung nicht selten mit antisozialem Verhalten einhergeht, ist auch eine Zielgruppen spezifischere Aufklärung über entsprechende Behandlungsangebote notwendig. Ergänzt werden die Berichte über die drei Forschungsprojekte durch Beiträge aus der Praxis. Eine erfahrene Kindergärtnerin, Andrea Svrcek, schildert in einem Interview mit der Soziologin, Laura von Mandach, ihre Erfahrungen von Mobbing im Kindergarten. Voraussetzung für die Entstehung von Mobbing ist ein gewisses Aggressionspotential in einer Gruppe. Mobbing ist kein Austesten oder Messen der eigenen Stärke, sondern eine Machtdemonstration mit dem Ziel, eine andere Person zu demütigen. Aus ihrer Sicht ist Mobbing kein individuelles Problem eines Opfers und eines Täters, sondern ein strukturelles Gruppenphänomen. Dies frühzeitig zu erkennen, ist Aufgabe einer Kindergärtnerin. Sie selbst habe viel von den Berner Präventionsprogrammen gegen Mobbing im Kindergarten und in der Schule (Be-Prox, Alsaker et al.) profitiert und gebe nun selbst ihre Erfahrungen an jüngere Kindergärtnerinnen weiter. Im Jugendalter sind Suchtmittelkonsum und -abhängigkeit bedeutsame Risikofaktoren für die weitere Entwicklung von Jugendlichen. Die Psychologin und Leiterin der Jugendberatungs- und Suchtpräventionsstelle SAMOWAR in Horgen, Frau Regula Keller, setzt sich in ihrem Beitrag kritisch mit dem Dreieck von Politik, Wissenschaft und Praxis in der Suchtprävention auseinander. Die regional verankerten Beratungsstellen, die nahe bei den Jugendlichen, ihren Familien, den Schulen und Freizeitangeboten sind, können flexi bel auf die sich rasch verändernden Jugendkulturen reagieren. Die politischen Instanzen als Geldgeber für Beratungsstellen und Präventionsprogramme erwarten konkrete Problemlösungen. Die Wissenschaft überprüft die Wirksamkeit von Präventionsprogrammen und untersucht, wer weshalb oder eben nicht süchtig wird. Ziel ist es, die Kommunikation zwischen diesen drei Exponenten und den Transfer von Wissen, Erfahrungen und Handlungskompetenzen zu verbessern. Wir hoffen, dass dieses Themenheft einen Beitrag zur Sensibilisierung für psychosoziale Probleme von Kindern und Jugendlichen leistet, Ansatzpunkte zur besseren Nutzung von Beratungsangeboten liefert und einen breiten Leserkreis findet. Prof. Dr. med. Barbara Buddeberg-Fischer Mitglied der Leitungsgruppe des NFP 52 Medizinstudium an den Universitäten Tübingen, Wien und Freiburg Doktorat an der Universität Freiburg/D Weiterbildung zur Fachärztin in Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Erwachsenenpsychiatrie und Psychotherapie an verschiedenen Kliniken der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich Fähigkeitsausweis Psychosomatische und Psychosoziale Medizin Forschungsaufenthalte an folgenden Instituten: Rutgers University, New Brunswick/NJ; Cornell University, White Plains, NY; Columbia University, New York, NY; Rush University, Chicago, Ill; University of Toronto, Canada. Lehrbeauftragte der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich seit 1978 Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Universität Basel 1998 zum Thema «Störungen des Essverhaltens bei Jugendlichen. Epidemiologie, Begleitsymptome und Möglichkeiten der Prävention». Umhabilitierung an die Medizinische Fakultät der Universität Zürich 2000 Titularprofessur an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich seit 2004 Leitende Ärztin an der Abteilung Psychosoziale Medizin des Universitätsspitals Zürich Leitung verschiedener Nationalfondsprojekte: «Epidemiologie und Präventionsmöglichkeiten von Essstörungen bei Jugendlichen», «Ge sundheitsförderung und Schulkultur», seit 2000 Longitudinalstudie zu «Determinanten der Karriereentwicklung junger Ärztinnen und Ärzte». Leitung eines Mentoring-Programms für Ärztinnen und Ärzte am Universitätsspital seit Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Entwicklungspsychologie; Psychosomatische Störungen bei Jugendlichen, insbesondere Essstörungen; Psychosoziale Aspekte morbider Adipositas; Laufbahnforschung bei Ärztinnen und Ärzten unter Berücksichtigung der Genderperspektive, Entwicklung von Mentoring-Programmen 6

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7 Mobbing geht alle an Françoise D. Alsaker, Universität Bern Christof Nägele, Schweiz. Institut für Berufspädagogik, Zollikofen Mobbing: Ein aggressives Phänomen, das in Gruppen entsteht und bereits im Kindergarten vorkommt. Die Opfer sind der Willkür der Mobber ausgeliefert und auf die Hilfe von zuschauenden Kindern und Erwachsenen angewiesen. Früherkennung, Engagement und Zivilcourage sind die Kernbegriffe der Prävention. Mobbing ist eine spezielle Form des aggressiven Verhaltens. Es entsteht in Gruppen und ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Kind über längere Zeit den wiederholten Angriffen von Gleichaltrigen ausgesetzt wird. Diese Angriffe nehmen verschiedene Formen an. Es handelt sich u.a. um negative Bemerkungen, Hänseleien, die kein Ende nehmen, Beschimpfungen und spöttische Sprüche. Häufig wird das Mobbingopfer von gemeinsamen Aktivitäten ausgeschlossen oder ihm werden Gegenstände weggenommen oder zerstört. In vielen Fällen und besonders bei jüngeren Schülern gehören auch körperliche Angriffe zum Mobbing. Diesen Handlungen gemeinsam ist, dass sie meistens sehr verletzend und demütigend sind. Es ist auch üblich, dass sie so ausgeführt werden, dass es für erwachsene Zeugen schwierig ist zu erkennen, ob dies nun eine beabsichtigte aggressive Handlung war oder eher ein «kleiner Unfall». Nicht selten und besonders unter Mädchen werden auch sehr subtile Schikanen eingesetzt, wie die Verbreitung von Gerüchten, den Einsatz von abwertenden Blicken und vieldeutigen Gesten. Beim Mobbing besteht immer ein Ungleichgewicht der Kräfte zwischen dem Opfer und den mobbenden Kindern. Dies führt dazu, dass das Opfer sich schlecht wehren kann: Es wird nach und nach zum Spielball seiner Mitschülerinnen und Mitschülern und ist auf Hilfe angewiesen, um die Situation zu beenden. Studien zu Mobbing unter Schulkinder, die in Europa, USA und Asien durchgeführt wurden, zeigen auf, welche gravierenden Folgen Mobbing für die Opfer haben kann. Es sind dies: eine geringe Achtung vor sich selber, Depressivität, Misstrauen gegenüber anderen Menschen und der Verlust der Freude, in die Schule zu gehen. In tragischen Fällen kann Mobbing Kinder in den Selbstmord treiben (vgl. Rigby, 2004; Smith, 2004). Ferner zeigen verschiedene Studien, dass Mobbing längerfristig auch für die mobbenden Kinder negative Konsequenzen haben kann. Diese lernen, dass ihr aggressives Verhalten sich in irgendeiner Form lohnt, und sie können kaum selber aus ihrer Rolle in der Gruppe ausbrechen. Später haben sie ein erhöhtes Risiko selber delinquent und gewalttätig zu sein (Olweus, 2006). Lange meinte man, dass Mobbing unter jüngeren Kindern nicht vorkommen könnte. Aus einigen Studien aus Norwegen, den USA und der Schweiz wissen wir inzwischen, dass Mobbing bereits im Kindergarten ein Thema ist (Alsaker, 1993, 2003; Kochenderfer & Ladd, 1996). Die Kenntnis über die Entstehung von Mobbing ist allerdings noch lückenhaft. Forschungen, welche Erkenntnisse über das Zusammenwirken von Kindergarten, Schule, Elternhaus, Kindergruppe und das Verhalten des gemobbten Kindes im anfänglichen Mobbing- Prozess liefern, sind deshalb besonders wichtig und gefragt. In diesem Projekt «Mobbing im Kindergarten und in der Schule: Entstehung und Prävention» haben wir Risiken, Schutzfaktoren und die Folgen von Mobbing untersucht. In diesem Beitrag wollen wir folgende Fragen prüfen: 1) Lassen sich die Ergebnisse aus den wenigen früheren Studien bestätigen? 2) Nehmen die Kinder in der Mobbingsituation die gleichen Rollen wie in der Schule ein, wenn dort Mobbing vorkommt? 3) Sind die Rollen, welche die Kinder im Kindergarten einnehmen, im Wechsel zur Schule stabil? 4) Besteht ein Zusammenhang zwischen Mobbing und der Arbeitssituation der Lehrpersonen? Die Längsschnittstudie wurde im Jahr 2003 gestartet. Die Kinder wurden damals im Kindergarten. befragt. Ungefähr die Hälfte dieser Kinder wurde drei Jahre später wieder befragt. Wir präsentieren hier erste Ergebnisse aus dem ersten Teil der Studie, die sich nur auf den Kindergarten beziehen. Wer an der Studie teilnahm Wir haben mit 67 Kindergärten zusammengearbeitet, in denen 1117 Kinder den Kindergarten besuchten. Von diesen Kindern durften wir 1090 befragen. Die Studie wurde in zwei Phasen durchgeführt: Die erste Gruppe von Kindern wurde im Schuljahr 2003/2004 befragt und die zweite Gruppe im Schuljahr 2004/2005. Die Kindergärtnerinnen haben pro Kind jeweils zweimal einen Fragebogen ausgefüllt, einmal im November und einmal im Juni. Ferner haben sich die Lehrkräfte in einem separaten Fragebogen zu ihrer eigenen Situation geäussert. Mit jedem Kind führten wir zudem je zwei Interviews durch. Diese erfolgten vor Ort, im Kindergarten. Wir haben auch den Eltern umfangreiche Fragebögen über die Kinder zukommen lassen. Diese wurden von 73% aller Eltern ausgefüllt. Zusätzlich erhielten wir von 63% der Mütter und von 54% der Väter individuelle Fragebögen zu ihrem persönlichen Befinden. Die Rücklaufquoten belegen im internationalen Vergleich eine ausserordentlich hohe Studienbeteiligung. Mobbing in Zahlen Aus den Antworten der Kindergärtnerinnen zu jedem Kind, erfuhren wir, ob und wie oft ein Kind von anderen geplagt wurde, sei dies körperlich, mit Worten, durch Zerstören von Gegenständen oder durch den systematischen Ausschluss aus der Gruppe. Wir erfuhren auch wie oft ein Kind andere Kinder plagte. Um Mobbing von üblichen Konflikten und Raufereien sicher zu unterscheiden, waren die Kindergärtnerinnen vorgängig geschult worden. Die Ergebnisse bestätigen 8

8 die früheren Studien (vgl. Abbildung 1): 6% der Kinder, Mädchen wie Jungen, werden eindeutig als «passive Opfer» von Mobbing bezeichnet. Dies sind Kinder, die mindestens einmal pro Woche von anderen Kindern geplagt werden und selber nicht aggressiv auftreten. Weitere 7% der Kinder sind Opfer von systematischen Angriffen und treten selber regelmässig aggressiv auf. Diese Kinder nennen wir «aggressive Opfer». Hier finden wir aber einen klaren Geschlechtsunterschied: 12% der Knaben sind in der Rolle des aggressiven Opfers, bei den Mädchen sind es lediglich 3%. Zwölf Prozent der Kinder sind «Mobber»: Sie plagen, werden aber nicht selber geplagt. Ein Teil der Kinder, 20% aller Kinder, plagen gelegentlich oder werden gelegentlich geplagt («Grenzgänger»). Ein hoher Anteil, 55%, ist nicht direkt am Mobbing beteiligt. Letztere Kinder stellen eine wichtige Ressource für die Gruppe dar. Es gilt diese Ressource einzusetzen, insbesondere zur Unterstützung der gemobbten Kinder. Zwei Typen Opfer und zwei Typen aggressiver Kinder Wir unterscheiden also zwischen passiven und aggressiven Opfern. Dies führt gleichzeitig zur Differenzierung zwischen zwei Typen von aggressiven Kindern: Kinder, die selber Opfer von Mobbing werden und Kinder, die es nicht werden. Diese Unterscheidung von zwei Opfer-Typen wird in den Diskussionen zu Mobbing bei Schulkindern seit längerer Zeit schon gemacht. Die Frage war, ob sie im Kindergarten bereits relevant ist, ob diese Untergruppen von Kindern sich in ihrem sonstigen Verhalten bereits zu diesem Zeitpunkt unterscheiden lassen. Ausgewählte Ergebnisse sollen helfen, die Verschiedenheit dieser Kinder zu illustrieren. Als erstes wählen wir das soziale Verhalten in der Gruppe. Helfen, teilen und trösten stellen drei Facetten der Fähigkeit zu prosozialem Verhalten dar. Laut Angaben der Kindergärtner/innen, verhalten sich passive Opfer und an Mobbing nicht beteiligte Kinder häufiger prosozial als die aggressiven Kinder (aggressive Opfer und Mobber). Dies gilt auch für die Fähigkeit zur Zusammenarbeit in der Gruppe. Die aggressiven Kinder werden von den Lehrkräften als eindeutig manipulativer als die passiven Opfer und die nicht beteiligten Kinder erfahren. Fazit 1 Passive und aggressive Opfer unterscheiden sich in ihrem sozialen Verhalten bedeutsam. Die aggressiven Opfer und die Mobber hingegen sind sich relativ ähnlich. Dies könnte auf das aggressive Verhalten dieser Kinder zurückzuführen sein. Die Kindergärtnerinnen schätzten allerdings die Möglichkeiten beider Typen von Opfer, ob passiv oder agressiv, Freunde zu finden als viel geringer ein, als sie es bei den Mobbern und den am Mobbing nicht beteiligten Kindern tun. Dieses auf den ersten Blick etwas erstaunliche Ergebnis wird von den Aussagen der Kinder bestätigt. Wir befragten die Kinder mit Hilfe des «Bus-Tests» (Alsaker, 2003) zur Beliebtheit der anderen Kinder. Jedes Kind konnte Kinder aus der eigenen Kindergartengruppe nennen, die es auf eine kleine Bustour mitnehmen würde. Jedes Kind erhielt so eine Anzahl von «Beliebtheitsnennungen». Die Nennungen, die ein Kind bekam, wurden im Verhältnis zur Anzahl möglicher Nennungen umgerechnet. Das Ergebnis des Bus-Tests ist eindeutig: Die Opfer von Mobbing werden weniger gerne auf die Reise «mitgenommen» (vgl. Abbildung 2). Abb. 1 Abb % 60 % 50 % Mädchen Knaben bedeutsamer Unterschied 40 % 35 % 30 % Diese Kinder werden weniger oft eingeladen, mitzufahren. 40 % 25 % 30 % 20 % 10 % 0 % nicht beteiligt passive Opfer aggressive Opfer Mobber/in nicht beteiligt Grenzgänger/in Grenzgänger/in passive Opfer aggressive Opfer Mobber/in Von wie vielen Klassenkameradinnen und -kameraden ein Kind eingeladen wird, im Bus mitzufahren. Dargestellt sind die Aussagen von 1051 Kindern aus 67 Klassen. Mobbing-Status (nicht beteiligt, Grenzgänger/in, passive Opfer, aggressive Opfer, Mobber/in) gemäss Aussage der Kindergärtnerin. 9

9 Mobbing geht alle an Fazit 2 In der sozialen Beliebtheit unterscheiden sich die passiven Opfer nicht von den aggressiven Opfern. Die Mobber, die sich ja aggressiv verhalten, gehören hingegen zu den beliebten Kindern. Deshalb kann aggressives Verhalten nicht grundsätzlich als Risiko für die Unbeliebtheit in der Gruppe angesehen werden. Zwei Folgefragen stellten sich: 1) Weshalb sind Mobbing opfer unbeliebt? 2) Wie kommt es, dass gewisse aggressive Kinder (die Mobber) beliebt sind und andere gerade nicht (die aggressiven Opfer)? Verschiedene Hypothesen sind hier möglich. Opfer sind mit der Zeit unbeliebt, da sie generell einen tiefen Status haben. Es ist aber auch möglich, dass diese Kinder aus verschiedenen Gründen weniger beliebt sind und deshalb leichter zur Zielscheibe von systematischen Schikanen werden. Was die passiven Opfer betrifft, ist es nicht einfach zu erklären, weshalb prosoziale Kinder bei den anderen Kindern weniger beliebt sind, wenn man sonst weiss, dass prosoziales Verhalten eine sehr gute Voraussetzung für die Integration in die Gruppe ist. Was wir allerdings aufgrund der Einschätzungen der Kindergärtnerinnen sagen können, ist, dass diese Kinder sich weniger gut abgrenzen können. Es fällt ihnen schwerer als anderen «nein» zu sagen. Unsere Vermutung ist deshalb, dass diese Kinder gut integriert und beliebt werden könnten, wenn es keine potentiellen Mobber in der Gruppe gäbe. Weil sie ihre persönlichen Grenzen weniger gut markieren, werden sie bei Mobbing leicht zum Opfer von aggressiven Kindern und bekommen mit der Zeit einen tiefen Status. Die negative Spirale dreht sich weiter, denn wer nicht viel Status hat und nicht beliebt ist, dem hilft man weniger gerne. Die Analysen der Längsschnittdaten werden uns hierfür weitere Informationen liefern. Die aggressiven Opfer teilen zwar ihre Tendenz zum aggressiven Verhalten mit den Mobbern, aber sie unterscheiden sich von ihnen, indem sie signifikant häufiger körperlich aggressiv auftreten. Die aggressiven Opfer weisen ferner eindeutig mehr Aufmerksamkeitsprobleme und hyperaktives Verhalten als alle anderen Kinder auf. Das heisst, dass sie ihr aggressives Verhalten möglicherweise weniger gut kontrollieren, weniger gezielt einsetzen und sich auf diese Art und Weise bei vielen Kindern unbeliebt machen. Fazit 3 Die aggressiven Opfer unterscheiden sich sowohl von den passiven Opfern als auch von den Mobbern. Sie zeigen eindeutig Symptome, welche man mit Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen verbindet. Diese Unterscheidungen zwischen passiven und aggressiven Opfer einerseits und aggressiven Opfern und (aggressiven) Mobbern anderseits, sind im Hinblick auf Prävention sehr wichtig. Weder die Opfer noch die aggressiven Kinder dürfen als homogene Gruppen betrachtet werden. Stabilität von Mobbing Eine häufig gestellte Frage betrifft die Stabilität von Mobbingrollen im Wechsel vom Kindergarten in die Schule. Hierzu erste vorläufige Ergebnisse. Die Stabilität zeigt sich vor allem daran, dass sowohl Mobber als auch aggressive Opfer in diesen Rollen verhaftet bleiben. Unsere Daten bestätigen hiermit Ergebnisse aus der Aggressionsforschung: aggressives Verhalten ist stabil. Sie zeigen weiter auf, dass die aggressiven Kinder sich stabil unterscheiden: Mobber verbleiben häufiger als erwartet in der Rolle des Mobbers (jene, welche diese Rolle ablegen, werden zu aggressiven Opfern oder Grenzgängern, in unserer Studie aber nie zu passiven Opfern) und die Aggressoren, welche ein stark unkontrolliertes aggressives Verhalten demonstrieren, werden zu einem sehr hohen Anteil weiterhin von anderen gemobbt. Es ist sehr wichtig zu beachten, dass die Kinder zweimal, zu zwei Zeitpunkten von verschiedenen Lehrpersonen eingeschätzt wurden. Die Stabilität des Verhaltens kann nicht mit der stabilen Wahrnehmung des Beobachters erklärt werden. Einstellungen und Befinden der Kindergärtner/innen In der Forschung zu Mobbing ist man sich einig: Erwachsene müssen ihre Verantwortung im Mobbingprozess wahrnehmen. Es ist deshalb wichtig zu wissen, welche Einstellungen die Kindergärtnerinnen zu wichtigen Aspekten des Mobbings haben, um die Prävention zu optimieren. In Übereinstimmung mit der Forschung, geben 69% der Kindergärtnerinnen an, dass Mobbingopfer sich kaum wehren können. Es verbleiben jedoch 31%, welche die Meinung vertreten, Opfer sollen sich selber wehren. Rund 62% der Kindergärtnerinnen sagen, dass sie wissen, wie sie bei Mobbing reagieren müssen aber 38% der Lehrkräfte fehlt diese Sicherheit. Wie steht es mit der Früherkennung? Rund 57% der Befragten glauben Mobbingmuster im Kindergarten erkennen zu können aber: 43% sagen, dass sie diese Muster nicht erkennen können. Hört man den Kindern zu, sagen uns diese, dass Mobbing vor allem beim freien Spiel, in der Garderobe und auf dem Pausenplatz geschieht Situationen, bei denen die Kindergärtnerin Mobbing beobachten könnte. Erstaunlich ist auch, dass 34% der Kindergärtnerinnen der Meinung sind, Kinder sollen Mobbingvorkommnisse eher nicht melden. Aus Gesprächen wissen wir, dass viele Lehr- 10

10 kräfte eine Kultur des Petzens fürchten. Hilfe holen ist jedoch ein zentrales Element in der frühen Intervention gegen Mobbing. Diese Ergebnisse stimmen nachdenklich und zeigen, dass weitere Präventionsarbeit notwendig ist: Kindergärtnerinnen sollten wissen, wie sie bei Mobbing reagieren können. Es muss allen bewusst sein, dass sich ein Opfer kaum je selber wehren kann und auf die Hilfe der Kindergärtnerin und der anderen Kinder stark angewiesen ist. Mobbing hat auch eine direkte Auswirkung auf die Kindergärtnerin: So sind Lehrpersonen, die einen hohen Anteil an Mobbern und Mobberinnen in der Klasse haben, weniger mit ihrer Arbeitssituation zufrieden, als Lehrpersonen, die über wenig Mobbing berichten. Ein hoher Anteil von mobbenden Kindern heisst auch, dass die Arbeit der Kindergärtnerin in der Gruppe öfters unterbrochen wird. Diese Lehrpersonen erhalten und suchen auch mehr Ratschläge von anderen Personen als die weniger belasteten Lehrkräfte. Kindergärtnerinnen, die sich mit einem hohen Anteil von mobbenden Kindern auseinander zu setzen haben, geben an in ihrer Arbeit Gefühle zu zeigen, die sie nicht empfinden. Zum Beispiel: Freundlich bleiben, obwohl sie innerlich verärgert und wütend sind. Diese Ergebnisse zeigen ganz deutlich, dass die Kindergärtnerin persönlich von Mobbing in der Klasse betroffen ist. Ihre Arbeitszufriedenheit sinkt und die berufliche Belastung steigt. Mobbing geht alle an auch die Kindergärtnerin als Lehrperson! Mobbing in einer Klasse zu erfahren, ist für die Kindergärtnerin eine Belastung, bindet Ressourcen und erzeugt Stress. Schlussbemerkung Verschiedene Sichtweisen wurden in dieser Studie berücksichtigt: Die der Kinder, der Eltern und der Lehrpersonen. Auch wenn wir erst am Anfang der Erforschung des reichhaltigen Datenmaterials sind, liefern sie bereits einen Einblick in die Entstehungsbedingungen, den Verlauf sowie die präventionsrelevanten Faktoren von Mobbing. Mobbing ist bereits im Kindergarten eine Realität. Daran darf nicht mehr gezweifelt werden. Die Rollen, die aus der Mobbingsituation hervorgehen, lassen sich bereits auf dieser Stufe eindeutig erkennen und die Verhaltensweisen, welche durch Aggressivität gekennzeichnet werden, bleiben auch beim Wechsel in die Schule stabil. Die Verschiedenheit der Opfer und die Verschiedenheit der aggressiven Kinder sind wichtige Erkenntnisse für die Früherkennung von Mobbing und für die Intervention. Die aggressiven Opfer sind besonders gefährdet. Ihr Verhalten zeigt verschiedene Defizite und diese Kinder laufen Gefahr, immer stärker marginalisiert zu werden. Noch zu viele Kindergärtnerinnen wissen nicht, wie sie handeln sollten. Noch zu viele scheinen Mobbing nicht früh genug zu erkennen. Und wenn Mobbing entsteht, scheint dies für sie eine grosse Belastung darzustellen. Mobbing in einer Klasse geht nicht nur alle an es betrifft auch alle. Um Mobbing früh stoppen zu können, müssen Erwachsene lernen, was genau damit gemeint ist (Wissenstransfer) und wie sie damit umgehen können (siehe dazu Valkanover, Alsaker, Svrcek und Kauer, 2004). Zivilcourage steht im Zentrum der Mobbingprävention. Zusammen mit den Erwachsenen können Kinder lernen, wie sie sich verhalten können, um Opfern Hilfe zu leisten und Mobbern die Show zu stehlen. Résumé Le harcèlement moral (le mobbing) est une forme particulière de comportement agressif. Il apparaît au sein du groupe et se caractérise par le fait qu un enfant se voit soumis aux attaques répétées de ses camarades sur une assez longue période. Un grand nombre d enfants, d enseignants et de parents ont participé à l étude «Mobbing au jardin d enfant et à l école». Les chercheurs ont mené une enquête portant sur 1090 enfants dans 67 jardins d enfants, et les enseignants se sont exprimés sur chaque enfant. Le mobbing au jardin d enfants est une réalité. 6% des enfants sont désignés comme étant clairement des «victimes passives» du harcèlement. Il s agit d enfants qui sont persécutés au moins une fois par semaine par d autres enfants et qui n ont eux-mêmes pas de comportement agressif. Une catégorie de 7% d autres enfants sont victimes d attaques systématiques tout en ayant eux-mêmes un comportement régulièrement agressif. Ici, on constate une nette différence entre les sexes: 12% des garçons sont dans le rôle de la «victime agressive» pour seulement 3% chez les filles. Douze pour cent des enfants sont des «mobbers» qui persécutent sans être persécutés euxmêmes. 20% de tous les enfants persécutent les autres de temps en temps ou sont parfois persécutés. La proportion d enfants qui ne sont pas directement concernés par le harcèlement est de 55%. L étude a en outre fait apparaître que les victimes passives et agressives se différenciaient nettement dans leur comportement social, tandis que les victimes agressives et les harceleurs étaient relativement semblables. Les victimes passives et les victimes agressives ne se distinguent guère les unes des autres pour qui ce qui touche à leur 11

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