Informationen zur Ausbildung zur / zum

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1 werner heisenberg schule Berufliche Schulen Königstädter Str Rüsselsheim Tel.: / Fax.: / Informationen zur Ausbildung zur / zum Verkäuferin / Verkäufer Einzelhandelskauffrau Einzelhandelskaufmann Februar 2008

2 Inhaltsverzeichnis Informationen zur Ausbildung Schulischer Lehrplan für Verkäufer und Einzelhandelskaufleute Kooperation mit den Ausbildungspartnern Die Lehrkräfte in den Verkäufer- / Einzelhandelsklassen

3 Informationen zur Ausbildung zur / zum Einzelhandelskauffrau/Einzelhandelskaufmann Verkäuferin/Verkäufer Rechtliche Grundlage: Zwischen dem Ausbildungsbetrieb und der/dem Auszubildenden wird ein Berufsausbildungsvertrag nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes abgeschlossen. Der Vertrag wird bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK Darmstadt) registriert. Dauer der Ausbildung: Die Ausbildungsdauer beträgt: Für Verkäuferinnen und Verkäufer Für Einzelhandelskauffrauen und Einzelhandelskaufmänner 2 Jahre 3 Jahre Es handelt sich um anerkannte Ausbildungsberufe nach dem Berufsbildungsgesetz. Die Ausbildung in den beiden Berufen findet im wesentlichen im Ausbildungsbetrieb und in der Berufschule statt. Bei entsprechender Vorbildung (z. B. Höhere Handelsschule, Zweijährige Berufsfachschule oder Abitur) kann ein Vertrag mit verkürzter Ausbildungsdauer (2,5 Jahre oder 2 Jahre) abgeschlossen werden. Auszubildende, in deren/dessen Ausbildungsvertrag die maximale Ausbildungszeit vereinbart wurde, können trotzdem eine Verkürzung der Ausbildung anstreben. Hierzu sind entsprechende Leistungen in der Berufschule (besser als 2,5 Durchschnittsnote im Zeugnis des 4. Halbjahres), das Ablegen der Zwischenprüfung vor der Industrie und Handelskammer und die Zustimmung des Ausbildungsbetriebes notwendig. Ob eine Verkürzung möglich und sinnvoll ist, sollte im jeweiligen Einzelfall geklärt und entschieden werden. Bei Verkäuferinnen und Verkäufern ist wegen der kurzen Ausbildungsdauer eine Verkürzung nicht sinnvoll. Im Anschluß an eine bestandene Ausbildung zur Verkäuferin/zum Verkäufer, kann der/die Auszubildende, mit Einwilligung des Ausbildungsbetriebes den Abschluß zum Einzelhandelskaufmann/zur Einzelhandelskauffrau machen, indem ein weiteres Jahr an die Ausbildung zur Verkäuferin/zum Verkäufer angehängt wird. Ausbildungsorte: Ausgebildet wird im Betrieb und in der Berufsschule. Für die Ausbildung gilt eine 37,5-Stunden-Woche, in der Regel von Montag bis Samstag. Genaueres regelt der Tarifvertrag oder der individuell abgeschlossene Ausbildungsvertrag. Es werden zur Zeit 10 Stunden Berufsschulunterricht an zwei Tagen pro Schulwoche erteilt, in der Regel in den Vormittagsstunden bis Uhr. Die übrige Zeit steht für die betriebliche Ausbildung zur Verfügung, wobei Auszubildende unter 18 Jahren nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz an einem der Schultage nachmittags für Hausarbeiten und Lernarbeit freizustellen sind.

4 Inhalte der schulischen Ausbildung: In der Berufsschule wird nach dem Rahmenlehrplan für Verkäufer/Verkäuferin bzw Kaufmann im Einzelhandel / Kauffreau im Einzelhandel unterrichtet. Die berufsbezogenen Inhalte gliedern sich in 14 Lernfelder: Lernfelder Zeitrichwerte in Stunden Jahr 2. Jahr 3. Jahr Das Einzelhandelsunternehmen repräsentieren Verkaufsgespräche kundenorientiert führen Kunden im Servicebereich Kasse betreuen Waren präsentieren 40 Werben und den Verkauf fördern 40 Waren beschaffen Waren annehmen, lagern und pflegen Geschäftsprozesse erfassen und kontrollieren Preispolitische Maßnahmen vorbereiten und durchführen 40 Besondere Verkaufssituationen bewältigen Geschäftsprozesse erfolgreich steuern Mit Marketingkonzepten Kunden gewinnen und binden Personaleinsatz planen und Mitarbeiter führen Ein Einzelhandelsunternehmen leiten und entwickeln Stunden insgesamt Dazu kommen noch die Fächer: - Deutsch und - Politik Sofern die personellen und/oder räumlichen Kapazitäten vorhanden sind, können auch die Fächer Religion/Ethik und Sport angeboten werden. In dem beigefügten schulischen Lehrplan für unsere Schule können Sie sehen, wie die einzelnen Unterrichtsinhalte den oben dargestellten Lernfeldern zugeordnet sind. Diese Aufteilung ist eine Orientierung, von der begründet abgewichen werden kann. Die Schülerinnen und Schüler werden zu Beginn eines jeden Halbjahres über die Lernfeldzuordnung und die Kriterien der Leistungsbewertung informiert.

5 Zwischenprüfung: In der Regel legen die Verkäuferinnen/Verkäufer nach einem Jahr und die Einzelhandelskaufleute nach 1,5 Jahren Ausbildungszeit die Zwischenprüfung vor der Industrie- und Handelskammer Darmstadt ab. Die Zwischenprüfung ist für beide Ausbildungsberufe die gleiche. Die Teilnahme ist Voraussetzung für die Anmeldung zur Abschlussprüfung. Abschlussprüfung: Die Ausbildung endet mit einer Prüfung vor der IHK. Die Prüfung der Einzelhandelskaufleute umfasst folgende Fächer: I. Kaufmännische Handelstätigkreit (schriftliche Prüfung, frei zu beantworten) II. Einzelhandelsprozesse (schriftliche Prüfung, Ankreuzfragen) III. Wirtschafts- und Sozialkunde (schriftliche Prüfung, Ankreuzfragen) IV. Praktische Übungen (mündliche Prüfung) Die Prüfung der Verkäufer und Verkäuferinnen umfasst folgende Fächer: I. Verkauf und Marketing (schriftliche Prüfung, frei zu beantworten) II. Warenwirtschaft und Rechnungswesen (schriftliche Prüfung, Ankreuzfragen) III. Wirtschafts- und Sozialkunde (schriftliche Prüfung, Ankreuzfragen) IV. Praktische Übungen (mündliche Prüfung) Bei bestandener Prüfung wird der Kaufmannsgehilfenbrief erteilt. Für die dort enthaltene Bewertung zählen allein die in dieser Abschlussprüfung erbrachten Leistungen. Für die in der Berufsschule erbrachten Leistungen wird ein Schul-Abschlusszeugnis oder ein Schul-Abgangszeugnis ausgestellt, das die Leistungsentwicklung während der gesamten Berufsschulzeit berücksichtigt. Ausbildungsvergütung: Im zur Zeit gültigen Tarifvertrag für den Bereich Einzelhandel und Banken sind folgende Vergütungen vereinbart: Im 1. Ausbildungsjahr: 5,00 brutto Im 2. Ausbildungsjahr: 663,00 brutto Im 3. Ausbildungsjahr: 757,00 brutto Die Höhe der Vergütung kann jedoch von Branche zu Branche (wie z.b. bei Auszubildenden im Tankstellengewerbe) abweichen. Urlaub: Der tarifliche Urlaubsanspruch beträgt 32 Werktage (bezogen auf eine 6-Tage-Arbeitswoche) pro Jahr für volljährige Auszubildende. Für Jugendliche gelten die günstigeren Regelungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Der Urlaub kann grundsätzlich nur in den Schulferien genommen werden.

6 Werner-Heisenberg-Schule Rüsselsheim 2jährige Ausbildung für Verkäufer, 3jährige Ausbildung für Einzelhandelskaufleute 1. Halbjahr 2. Halbjahr 3. Halbjahr 4. Halbjahr 5. Halbjahr 6. Halbjahr 1 Das Einzelhandelsunternehmen repräsentieren 6 Waren beschaffen 11 Geschäftsprozesse erfolgsorientiert steuern 2 Verkaufsgespräche kundenorientiert 7 Waren annehmen, lagern und pflegen führen 8 Geschäftsprozesse erfassen und kontrollieren 3 Kunden im Servicebereich Kasse betreuen 10 Besondere Verkaufssituationen bewältigen 4 Waren präsentieren 5 Werben und den Verkauf fördern 9 Preispolitische Maßnahmen vorbereiten und durchführen Vertiefung und Wiederholung zur Prüfungsvorbereitung (Verkäufer) 12 Mit Marketingkonzepten Kunden gewinnen und binden 13 Personaleinsatz planen und Mitarbeiter führen 14 Das Einzelhandelsunternehmen leiten und entwickeln Vertiefung und Wiederholung zur Prüfungsvorbereitung (Einzelhändler) Deutsch Politik Deutsch Politik 10 Stunden pro Woche 10 Stunden pro Woche 10 Stunden pro Woche 10 Stunden pro Woche 10 Stunden pro Woche 10 Stunden pro Woche Lernfelder Die Aufteilung der Lernfelder und Fächer in den einzelnen Halbjahren kann aus stundenplantechnischen Gründen variieren.

7 Kooperation mit den Ausbildungspartnern Betriebliche Ausbildung in Einzelhandlesbetrieben des Kreises Groß-Gerau Grundlage: Ausbildungsordnung Duales Ausbildungssystem Berufsschule (WHS) zur Zeit 10 Unterrichtsstunden an 2 Tagen pro Woche Grundlage: Rahmenlehrplan Industrie- und Handelskammer Die Kammer fördert und überwacht die betriebliche Ausbildung und führt die Zwischen- und Abschlußprüfungen durch. Die für die Prüfungen maßgeblichen Organe sind die weisungsunabhängigen Prüfungsausschüsse, denen Arbeitgeber-, Arbeitnehmervertreter und Berufsschullehrer angehören. Anschriften: Werner-Heisenberg-Schule Rüsselsheim, Königstädter Str. 72, Rüsselsheim Tel.: (06142) 91030, Fax: (06142) Industrie- und Handelskammer Darmstadt, Rheinstr. 89, Darmstadt Tel.: (06151) 871-0, Fax: (06151) Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.v., Eisenstr. 33, Rüsselsheim, Tel.: / /99 Das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft bietet im Auftrag des Arbeitsamtes nach 241 SGB III ausbildungsbegleitende Hilfen (abh) an. Als Ergänzung zur Ausbildung: Zeitschrift handelsjournal, herausgegeben vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels, Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH, Kasernenstr. 67, Düsseldorf Zur Vorbereitung auf die Prüfung eignet sich: Groh/Schröer, Sicher zur Kauffrau / zum Kaufmann im Einzelhandel, Merkur Verlag Rinteln

8 Mein Name ist Markus Bloos. Ich bin seit 2006 Referendar an der WHS und unterrichte Wirtschaftslehre und EDV. Mein Name ist Kristin Roland. Ich bin seit 2003 an der WHS und unterrichte Wirtschaftslehre und Französisch. Ich heiße Frank Zimmermann, bin seit 2006 an der WHS und unterrichte die Fächer Wirtschaftslehre und Ethik. Ich heiße Andreas Heister, bin seit 1993 an der WHS und unterrichte Wirtschaftslehre und Mathematik. Ich bin Gerd Schmanke und seit 2004 an der WHS. Ich unterrichte Wirtschaftslehre in verschiedenen Schulformen. Mein Name ist Werner Ballweg Ich bin kaufmännischer Abteilungsleiter und seit 1996 an der WHS. Ich unterrichte Wirtschaftslehre und EDV. Ich bin Charlotte Gramling und verantwortlich für die Koordination der Einzelhandelsklassen. An der WHS bin ich seit 1994 und unterrichte Wirtschaftslehre und Spanisch. Ich bin Sigi Böhm und seit 1984 an der WHS. Ich unterrichte Wirtschaftslehre und Englisch. Ich heiße Maria Adler, bin seit 1981 an der WHS und unterrichte Wirtschaftslehre, Mathematik und Physik.

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