Dokumentation. Zusammengefasstes Gutachten. zur betrieblich-baulichen Weiterentwicklung. der Kliniken des Landkreises Göppingen ggmbh

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1 Dokumentation Zusammengefasstes Gutachten zur betrieblich-baulichen Weiterentwicklung der Kliniken des Landkreises Göppingen ggmbh 22. Mai 2012

2 Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte - insbesondere die des Nachdrucks, des Vortrags sowie der Entnahme von Abbildungen und Tabellen - bleiben, auch bei nur auszugsweiser Verwertung, vorbehalten. Eine Vervielfältigung des Werkes bzw. von Teilen des Werkes bedarf der Zustimmung des Urhebers. Zuwiderhandlungen unterliegen den Strafbestimmungen des Urheberrechtsgesetzes. Der Inhalt dieser Dokumentation darf nur für Zwecke verwendet werden, die mit untenstehendem Projekt zusammenhängen. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird in der vorliegenden Dokumentation häufig nur die männliche Form genutzt; selbstverständlich ist hiermit auch immer die weibliche Form gemeint. HWP Planungsgesellschaft mbh Geschäftsbereiche Architektur und Technik / Unternehmensberatung und Betriebsplanung Rotenbergstr Stuttgart Fon: +49 (0) 711/ Fax: +49 (0) 711/ Internet: Kliniken des Landkreises Göppingen ggmbh Zusammengefasstes Gutachten zur betrieblich-baulichen Weiterentwicklung 1297DOK-Kurzfassung.doc 1. Auflage, Mai 2012 HWP Planungsgesellschaft mbh

3 Inhalt 1. Einleitung Veranlassung und Zielsetzung Empfehlung des Gutachters Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse Modul 3a: Betriebliche Planung zu den Entwicklungsalternativen Kooperationen Rahmenbetriebskonzeption Modul 3b: Baulich-technische Voranalysen Standortanalyse Modul 4: Bauliche Umsetzung der Entwicklungsalternativen Flächenlayouts Betrieblich-bauliche Bewertung Management Summary...39 HWP Planungsgesellschaft mbh /

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5 1. Einleitung 1.1 Veranlassung und Zielsetzung Ende Januar 2012 ist die HWP Planungsgesellschaft mbh beauftragt worden, ein Gutachten zur betrieblich-baulichen Weiterentwicklung der Kliniken des Landkreises Göppingen ggmbh zu erstellen. Zielsetzung dieses Gutachtens ist die Prüfung verschiedener Alternativen der betrieblichbaulichen Weiterentwicklung der Kliniken mit Schwerpunkt bei der Klinik am Eichert, die von einer Bestandssanierung bis hin zu Neubaualternativen reicht. Ausgehend vom Konsolidierungskonzept aus dem Jahr 2009 und der in Folge von HWP erstellten Studie aus dem Jahr 2010, deren Inhalt aber lediglich die Betrachtung einzelner Sanierungsmaßnahmen für ausgewählte Bereiche umfasste, wurde von der Kliniken-GmbH in 2011 ein Masterplan für die bauliche Weiterentwicklung der beiden Klinikstandorte erstellt. Auf dessen Basis und aufgrund des erheblichen Investitionsvolumens beantragte die Geschäftsführung in der Gesellschafterversammlung am die Vergabe eines Gutachtens zur betrieblich-baulichen Weiterentwicklung der beiden Kliniken. Im vorliegenden Gutachten sollten nun auch die langfristig zu erwartenden gesamten Investitionskosten am Standort der Klinik am Eichert einschließlich der Kosten der technischen Anlagen betrachtet werden. Wichtig ist auch die Integration der Ergebnisse aus dem zwischenzeitlich für die Klinik am Eichert angefertigten Entwurf eines Brandschutzkonzepts in die Ausarbeitung. Der Fokus der Betrachtung sollte auf der betrieblich-baulichen Weiterentwicklung des Standortes Klinik am Eichert liegen; die Helfenstein Klinik sollte im Rahmen einer standort-übergreifenden betrieblichen Konzeption mitbetrachtet werden. In diesem Zusammenhang sind vom Auftraggeber zwei Grundparadigmen vorgegeben worden: - Der Standort Helfenstein Klinik bleibt erhalten. - Die Kliniken des Landkreises Göppingen ggmbh verbleiben in kommunaler Trägerschaft. In Abstimmung mit dem Auftraggeber sind abschließend vier Alternativen (und zwei Varianten) detaillierter untersucht worden: - Alternative 1: Vollständige Bestandssanierung der Klinik am Eichert - Alternative 2: Errichtung eines Entlastungsneubaus Chirurgisches Zentrum mit Bestandssanierung der Klinik am Eichert (zwei Varianten 2a/2b mit bzw. ohne Verlagerung der Radiologie in den Entlastungsneubau wurden ebenfalls untersucht) - Alternative 3: Neubau der Klinik am Eichert - Alternative 4: Neubau der Klinik am Eichert in zwei Phasen HWP Planungsgesellschaft mbh / / 40

6 1.2 Empfehlung des Gutachters Nach Untersuchung und Bewertung aller Ergebnisse dieser Studie schlägt der Gutachter einen Neubau der Klinik am Eichert (Alternativen 3 und 4) als vorteilhafteste Weiterentwicklungsoption vor. Im Vergleich der Neubaumodelle ist dabei der Alternative 4 "Neubau in zwei Phasen" aus ablauftechnischen Gründen ein etwas größerer Vorteil als einem Neubau in einer Phase (Alternative 3) einzuräumen, da Alternative 4 eine frühzeitigere Ablösung des dringend sanierungsbedürftigen Zentral-OP ermöglicht (siehe Schreiben der Firma Maquet vom zur Ersatzteilversorgung, Seite 62). Es werden nicht nur die Bau-, sondern auch die Planungsphase in zwei Abschnitte gegliedert; dadurch entsteht die Flexibilität, Inhalte der zweiten Phase zu einem späteren Zeitpunkt nochmals auf möglicherweise veränderte Anforderungen abzustimmen. Aufgrund der kurzfristig notwendigen Umsetzungsentscheidung sowohl mit Blick auf den dringend zu sanierenden bzw. ersatzweise zu realisierenden Zentral-OP als auch bezüglich einer Begrenzung laufender Instandsetzungskosten wird empfohlen, eine Umsetzungsentscheidung bis spätestens Ende 2012 zu treffen. Die Gründe für die Empfehlung des Gutachters liegen in der Bewertung betrieblich-funktionaler und technischer Aspekte sowie der Investitionskosten und des Zeitablaufplans: - Die Investitionskosten für die Neubaualternative 3 werden auf rund 336 Mio., für die Neubaualternative 4 auf ungefähr 347 Mio. geschätzt (in Alternative 4 davon ca. 189 Mio. in einer ersten Bauphase). Damit liegen beide Neubaualternativen sehr deutlich unter den geschätzten Investitionskosten für die Alternative 1 "Bestandssanierung" (420 Mio. ) und Alternative 2a/2b "Entlastungsneubau Chirurgisches Zentrum" (385 Mio. bzw. 387 Mio. ). - Aus betrieblich-funktionaler Sicht sind die Anforderungen einer modernen Krankenversorgung in den Neubaualternativen am besten umsetzbar. Dies gilt ebenfalls für die betriebliche Effizienz (Personal- und Energiekosten): Der Vorteil im Hinblick auf die Betriebskosteneinsparungen der Neubaualternativen gegenüber der Ist-Situation wird auf rund 3 Mio. pro Jahr geschätzt. - Auch aus technischer und ablauforganisatorischer Sicht sind die Neubaulösungen zu bevorzugen. Die Untersuchung ergab, dass die unumgänglichen technischen Sanierungen eine Rückführung des Baukörpers bis auf den Rohbau erforderlich machen (Kernsanierung). Dies führt zu langen Sanierungszeiten von bis zu 9 Jahren in Alternative 1 und bis zu 10 Jahren in Alternative 2a/2b mit erheblichsten Störungen und Einschränkungen des Patientenbetriebs in dieser Zeit. Die Neubaumodelle 3 bzw. 4 sind mit einer Planungs- und Bauzeit von 6 Jahren bzw. 5 Jahren bis zur Inbetriebnahme Phase 1 mit weit geringeren Störungen des Patientenbetriebs deutlich vorteilhafter. - Die Bestandssanierung und auch die Entlastungsneubaualternative machen die Einrichtung umfangreicher Auslagerungsflächen zur Schaffung der erforderlichen Baufreiheit notwendig. Diese sind mit hohen Kosten verbunden (ca. 115 Mio. in Alternative 1, ca. 29 bzw. 24 Mio. in Alternative 2a/2b), die in den Neubaualternativen nicht anfallen. Ausgelöst ist dies dadurch, dass wie die Studie zeigt eine ebenenweise Sanierung aus anlagentechnischen Gründen nicht möglich ist. Damit muss jeweils der komplette Nord- und Südturm während der Sanierung stillgelegt werden. 6 / / HWP Planungsgesellschaft mbh

7 1.3 Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse Modul 1: Betriebliche Bestandsaufnahme Betriebliche Bestandsaufnahme - Stationärer Bereich: 2-Bettzimmer-Standard ist als gut zu bewerten, jedoch fehlen behindertengerechte/barrierefreie Sanitärzellen. Pflegestützpunkte sind voneinander separiert und sehr klein; dies führt zu funktionalen Barrieren. Auf allen Stationsebenen gibt es ausgedehnte Dunkelraumzonen, vor allem auch im Bereich von Personalarbeitsplätzen. - Intensivstation: Erhebliche funktionale Einschränkungen durch die bauliche Struktur. Intensivkubikel zu klein für optimierte Arbeitsabläufe und hygienische Bedingungen. Deutlicher Mangel an patientennahen Personalarbeitsplätzen. - Zentrale Notaufnahme: Keine ausreichende Separierung der Patientenströme in diesem Bereich (v.a. Schwerstverletzte/Polytraumapatienten). Externer Hubschrauberlandeplatz führt zu kostenintensiven RTW-Zwischentransporten mit Zeitverlusten in der medizinischen Behandlungskette. Entfernung zum Notfall-CT ist erheblich. - Radiologie: Sehr beengte räumliche Verhältnisse, insbesondere auch im Bereich der Angiographie. - Linksherzkatheter: Funktional ungünstige Anordnung. Nicht ausreichend separiert, sondern Lage in Durchgangsverkehrsbereich. - Endoskopie: Sehr ungünstige funktionale und räumliche Struktur führt zu langen Wegstrecken für Personal und nicht optimalen Bedingungen in der Patientenüberwachung (z.b. kein Aufwachraum). - Zentral-OP: Dringend sanierungsbedürftig bis 2016 wegen der auslaufenden technischen Unterstützung durch Herstellerfirmen. Beengte Verhältnisse insbesondere in den Ablaufwegen von ambulanten OP-Patienten. OP-Raumgrößen nicht optimiert. Lage der urologischen OP-Säle als Satellitenlösung neben der Radiologie im EG ungünstig. Mangel an natürlich belichteten Flächen vor allem in Personalarbeitsplatzzonen. Umfeldanalyse - In den sechs benachbarten Landkreisen besteht in Bezug auf die Hauptfachabteilungen ein ähnliches Leistungsspektrum wie in den Kliniken des Landkreises Göppingen. Dies bezieht sich auch auf die Fallzahlen, die an allen Standorten in einer signifikanten Höhe vertreten sind. Ein regionales Alleinstellungsmerkmal der Landkreiskliniken ist in diesem Bereich nicht erkennbar. - In den umliegenden Landkreisen besteht außerdem eine hohe Anbieterdichte in den Schwerpunkten Brustzentrum, Plastische Chirurgie, Handchirurgie und - in geringerem Umfang - auch in der Geriatrie und Sportmedizin. HWP Planungsgesellschaft mbh / / 40

8 Strategisches Leistungsportfolio - In der Klinik am Eichert besteht bereits heute eine umfangreiche Ausdifferenzierung in rund 17 Schwerpunkte und Zentren. - Die Potenziale von Entwicklungsfeldern in der klinischen Leistungserbringung sind aus vier verschiedenen Blickwinkeln betrachtet worden: Potenzialabschätzung über Analyse der Veränderungen der Altersstruktur im Patientenspektrum Potenzialabschätzung über Einrichtung neuer Schwerpunkte Potenzialabschätzung über Erweiterung bestehender Schwerpunkte Potenzialabschätzung über Versorgungsquotensteigerung In der mittel- bis langfristigen Betrachtung kann daraus ein erwartetes Bedarfspotenzial von rund 630 Allgemeinpflegebetten (inklusive 20 Betten Neurologie Christophsbad) ermittelt werden. - Mittelfristig ist die organisatorische Zusammenlegung von komplementären Abteilungen beider Standorte der Kliniken des Landkreises Göppingen in jeweils einer einzelnen Abteilung an zwei Standorten zu empfehlen ("1 Abteilung - 2 Standorte"-Modell) Modul 2: Baulich-technische Bestandsaufnahme In den letzten 15 Jahren sind am Standort der Klinik am Eichert lediglich Investitionen in Höhe von rund 40 Mio. erfolgt; diese betrafen im Wesentlichen Maßnahmen in den Bereichen AWT-Anlage, Brandschutz- und Asbestsanierung, Erweiterung der Radiologie und Erneuerung der Lichtrufanlage sowie der ZNA/ZAC. Die Maßnahmen haben aber weder zur betrieblichen Weiterentwicklung beigetragen, noch waren sie ausreichend, um das Hauptgebäude auf aktuellem technischem Stand zu halten; sie dienten nur der Aufrechterhaltung des Status Quo. Im Vergleich hierzu wurden am Klinikum Ludwigsburg im gleichen Zeitraum 180 Mio. für bauliche Maßnahmen investiert. Die baulich-technische Bestandsaufnahme hat ergeben, dass die Fassade aus überwiegend energetischen und hygienischen Gründen, der raumbildende Ausbau wegen der Brandschutzanforderungen und die komplette Haustechnik aufgrund des Alters der Anlagen und damit einhergehender energetischer, hygienischer und brandschutztechnischer Mängel komplett erneuert werden müssen. Die Kombination erforderlicher Sanierungsmaßnahmen in den Bereichen Fassade, raumbildender Ausbau und haustechnische Anlagen macht eine Kernsanierung des Hauptgebäudes unumgänglich. Im Ergebnis ist festzuhalten, dass lediglich die Tragkonstruktion (Rohbau) erhalten werden kann. Hinzu kommt, dass die Konzeption der technischen Anlagen eine ebenenweise Sanierung nicht zulässt: So erfolgt bei den raumlufttechnischen Anlagen die Erschließung der einzelnen Ebenen durch senkrechte Kanäle an der Fassade über alle Geschosse hinweg; der für eine Sanierung notwendige Ersatz durch Aufbau einer parallelen ebenenweisen Erschließung ist aus Platzgründen nicht möglich. Dies gilt analog für den Bereich der Heizungs- und Kälteanlagen. 8 / / HWP Planungsgesellschaft mbh

9 Aus diesem Grund ist eine Kernsanierung des Hauptgebäudes nur möglich durch den Leerzug sehr großer Abschnitte, wie des gesamten Nordturms oder des Südturms (jeweils Ebene 3 bis 10) und der darunterliegenden Sockelbereiche (1.Untergeschoss bis 1.Obergeschoss). Hierzu sind umfangreiche Auslagerungsflächen erforderlich, die interimistisch zu schaffen sind. Zudem sind die erforderlichen Maßnahmen bei einer Kernsanierung sehr lärm- und staubintensiv. Aufgrund der Körperschallübertragung in der Tragkonstruktion ist mit erheblichen Beeinträchtigungen des Patientenbetriebs und damit einhergehenden Erschwernissen während der Sanierung zu rechnen. Im Rahmen der Studie von HWP aus dem Jahr 2010 konnten insbesondere die haustechnischen Systeme nicht in einer Tiefe bewertet werden, als dass der aus der Anlagenkonzeption resultierende Rückschluss auf die nicht machbare ebenenweise Sanierung des Hauptgebäudes möglich gewesen wäre. Aus dem nun zusätzlich als Entwurf vorliegenden Brandschutzkonzept der Integris Sachverständigengesellschaft (Stand ) ergeben sich weitreichende Auswirkungen auf den Bestand, welche in der Konsequenz einen überwiegenden Rückbau des raumbildenden und des technischen Ausbaus notwendig machen Modul 3a: Betriebsplanung zu den Entwicklungsalternativen Rahmenbetriebskonzeption - Wichtige Grundlage der Rahmenbetriebskonzeption ist das strategische Ziel einer kooperationsoffenen Krankenhausstruktur. Bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind Kooperationsprojekte mit externen Partnern in Planung oder Umsetzung: Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Apotheke Pathologie Geriatrischer Schwerpunkt Lokale Schlaganfalleinheit Nephrologie Palliativmedizin Neurochirurgie Beatmungsmedizin Pädiatrie Neonatologie Strahlentherapie, Nuklearmedizin Labordienstleistungen Speisenversorgung Wäscheversorgung IT-Bereich HWP Planungsgesellschaft mbh / / 40

10 Die Kliniken des Landkreises Göppingen streben Kooperationen mit dem Klinikum Esslingen und den Kliniken des Landkreises Esslingen in den Bereichen Logistik und Nutzung von gemeinsamen Einrichtungen an. Des Weiteren wäre ein unter diesen Klinikeinrichtungen abgestimmtes medizinisches Konzept von Vorteil und könnte im Rahmen einer Kooperation umgesetzt werden. Im Tertiärbereich wird eine Kooperation mit dem Ostalbkreis angestrebt. - Grundsätzliches Ergebnis des Gutachtens ist, dass die nachfolgend aufgeführten Kerninhalte der Rahmenbetriebskonzeption nur in den Neubaualternativen in optimaler Form umgesetzt werden können. Für Alternative 2 "Entlastungsneubau Chirurgisches Zentrum" gilt dies in lediglich eingeschränkter Form für den Neubauanteil. Bei der Bestandssanierung (Alternative 1) ergeben sich erhebliche Einschränkungen durch die Gebäudestruktur des Bestands, welche eine Vielzahl von baulichen Kompromissen erforderlich machen und dadurch auch zu funktionalen Nachteilen führen oder diese aufrecht erhalten. - Wesentliche Inhalte der Rahmenbetriebskonzeption sind: Notfallpatienten: Separierung der Patientenströme unterschiedlicher Notfallbehandlungspfade. Integration einer Aufnahmestation. Auflösung der Wegedistanz zwischen Radiologie und ZNA, Errichtung eines dachständigen Hubschrauberlandeplatzes (Schaffung direkter vertikaler Verbindungen zwischen ZNA, OP, Intensivstation, Hubschrauberlandeplatz). Stationäre Patienten: Einrichtung von Stationseinheiten mit 40 Allgemeinpflegebetten unter Beibehaltung des 2-Bettzimmer-Standards Ambulante/Tagesklinische Patienten: Einrichtung einer Tagesklinik Chirurgie und Diagnostik zur Bündelung der Patientenpfade und zur interdisziplinären Nutzung. Ver- und Entsorgung: Einrichtung eines logistischen Versorgungszentrums mit den Inhalten Arzneimittelversorgung, Speisenversorgung, Wäscheversorgung, Zentrallager, Abfallbeseitigung und Transportdienst in den Alternativen 2a/2b, 3 und 4 Verzahnung mit niedergelassenem Sektor: Vorhaltung einer externen Fläche zur Errichtung eines Ärztehauses am Standort Klinik am Eichert Dimensionierungsgrundlagen und Grobflächenprogrammierung - Die Berechnung der Dimensionierungsgrundlagen führt zu folgenden Kernparametern der Grobflächenprogrammierung: Allgemeinpflege: 630 Betten (inklusive Vorhaltung für 20 Betten Neurologie Christophsbad) ITS/IMC/Beatmungsmedizin: 50 Betten Neonatologische ITS/IMC: 8 Betten Tagesklinik Chirurgie/Diagnostik: 28 Plätze Stationärer OP-Bereich: 8 OP-Säle und 1 Hybrid-OP Ambulanter OP-Bereich: 2 OP-Säle 10 / / HWP Planungsgesellschaft mbh

11 - Daraus ergeben sich in der Grobflächenprogrammierung folgende Nutzflächen (NF) für die einzelnen Entwicklungsalternativen: Alternative 1 "Bestandssanierung" m² NF Alternative 2a/2b "Entlastungsneubau Chirurgisches Zentrum" m² NF Alternative 3 "Neubau" m² NF Alternative 4 "Neubau in zwei Phasen" m² NF Modul 4: Bauliche Umsetzung der Entwicklungsalternativen Unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der betrieblichen und baulich-technischen Bestandsaufnahme sowie auf Grundlage der HWP-Studie aus 2010 wurde als Alternative 1 die vollständige Sanierung des Bestandsgebäudes untersucht. Bei dieser Alternative werden sämtliche medizinischen Nutzungen im Bestand untergebracht; die Personalwohnheime und die Kindertagesstätte werden ebenfalls saniert. Zur Umsetzung dieser Alternative sind umfangreiche Auslagerungsflächen erforderlich, um die erforderliche Baufreiheit im Bestand für die Sanierung herstellen zu können. Im Zuge des Gutachtens konnte nachgewiesen werden, dass sowohl ein Entlastungsneubau (Alternative 2a/2b) als auch ein Gesamtneubau (Alternativen 3 und 4) auf dem Grundstück am Eichert flächen- und volumenmäßig verträglich realisiert werden kann. Ein Vorabstimmungsgespräch mit Vertretern des Stadtplanungsamtes Göppingen bezüglich der planungs- und baurechtlichen Belange auf dem Grundstück hat stattgefunden; demnach liegen keine Einschränkungen vor, die einem Neubau grundsätzlich entgegenstehen Modul 4: Realisierungsplan und Investitionskosten Realisierungsplan Die Alternative 1 "Bestandssanierung" erfordert von der Umsetzungsentscheidung bis zur Fertigstellung einen Zeitraum von insgesamt ungefähr 9 bis 10 Jahren; die Hauptbauzeit im Bestand bei laufendem Betrieb beträgt in etwa 7,5 Jahre. Alternative 2 "Entlastungsneubau Chirurgisches Zentrum mit Bestandsanierung" benötigt von der Umsetzungsentscheidung bis zur Inbetriebnahme des Entlastungsneubaus rund 5 Jahre und etwa weitere 6 Jahre bis zum Abschluss der Bestandssanierung (insgesamt 11 Jahre); die Hauptbauzeit im Bestand bei laufendem Betrieb liegt bei circa 6 Jahren. Die Alternative 3 "Neubau" lässt sich am verträglichsten bei laufendem Patientenbetrieb umsetzen; von der Umsetzungsentscheidung bis zur Inbetriebnahme sind hier ungefähr 6 Jahre notwendig. HWP Planungsgesellschaft mbh / / 40

12 Für die Alternative 4 "Neubau in zwei Phasen" sind von der Umsetzungsentscheidung bis zur Inbetriebnahme der ersten Phase rund 5 Jahre und daran anschließend nochmals etwa 2,5 Jahre bis zur Inbetriebnahme der zweiten Phase erforderlich. Investitionskostenschätzung Für die vier Entwicklungsalternativen wurde auf Basis von Kostenkennwerten eine Schätzung der Grobkosten (brutto inklusive Baunebenkosten) durchgeführt. Die voraussichtlichen Investitionskosten für Alternative 1 "Bestandssanierung" einschließlich der Sanierung Personalwohnheime und Kindertagesstätte, dem Neubau Krankenpflegeschule und 100 zusätzlichen PKW-Stellplätzen betragen rund 420 Mio. ; darin enthalten sind circa 115 Mio. für die Errichtung von Auslagerungsflächen, die zur Durchführung der Kernsanierung notwendig sind. Für Alternative 2 "Entlastungsneubau Chirurgisches Zentrum mit Bestandssanierung" entstehen Investitionskosten in Höhe von rund 385 Mio. (Alternative 2a) bzw. 387 Mio. (Alternative 2b). Personalwohnheime, Kindertagesstätte und Krankenpflegeschule werden dabei in einem Teil des bestehenden Klinikgebäudes untergebracht. Ebenso enthalten sind der Neubau eines Versorgungszentrums und die Schaffung der erforderlichen 280 PKW-Stellplätze. Die Investitionskosten der Alternative 3 "Neubau" liegen in Summe bei rund 336 Mio. inklusive der Neubauten für ein Versorgungszentrum, die Personalwohnheime, die Krankenpflegeschule und das notwendige Parkhaus; die Kindertagestätte wird bei dieser Alternative in den Klinikneubau integriert. Alternative 4 "Neubau in zwei Phasen" verursacht Investitionskosten in Höhe von rund 347 Mio. ; davon entfallen etwa 189 Mio. auf die erste Phase mit Neubau eines Versorgungszentrums, der Kindertagesstätte, der Personalwohnheime, der Krankenpflegeschule und der erforderlichen PKW- Stellplätze. Die Mehrkosten gegenüber Alternative 3 begründen sich durch zusätzliche technische Maßnahmen aufgrund der Aufteilung in zwei Phasen sowie die längere Bauzeit. Der Krankenhausträger geht davon aus, dass die Kosten für das Parkhaus bzw. die Stellplätze, das Ärztehaus sowie in Teilen die Kosten für die Personalwohnheime sich durch entsprechende Einnahmen amortisieren. 12 / / HWP Planungsgesellschaft mbh

13 2. Modul 3a: Betriebliche Planung zu den Entwicklungsalternativen 2.1 Kooperationen Hausübergreifende Organisationsstrukturen In den vergangenen Jahren ist in der Klinik am Eichert eine grundlegende Organisationsstruktur entwickelt worden, die den Fokus vermehrt auf gemeinsame Zentren und Schwerpunktbildungen legt. Die Struktur macht auch in der Außendarstellung deutlich, wo die speziellen Leistungsschwerpunkte liegen; überdies fördert sie das interdisziplinäre Agieren, da die stringente Ausrichtung an klassischen Fachabteilungsstrukturen aufgelöst ist. Zusätzlich zu der Integration am Standort der Klinik am Eichert wird es aber ebenso wichtig sein, die Organisationsstrukturen weiter mit der Helfenstein Klinik in Geislingen zu verzahnen. Um die Leistungsprofile der beiden Standorte weiter aufeinander abzustimmen, wird es erforderlich sein, mittelfristig Abteilungen beider Kliniken im Sinne "1 Krankenhaus - 2 Standorte" unter jeweils einer Leitung zusammenzufassen; dies schließt dann auch die Teilnahme des Standorts Helfenstein Klinik an den gemeinsam betriebenen Schwerpunkten ein. Die Möglichkeiten einer Abteilungsintegration der beiden Standorte liegen dabei nicht nur in einer integrierten Prozesssteuerung, sondern auch einer standortübergreifenden Qualität und Außendarstellung der angebotenen Leistungen und damit einem höheren Patientenbindungspotenzial im Landkreis Kooperationsfelder / regionale Integration Kooperationen von Krankenhäusern in verschiedenen Sektoren ihres Leistungsspektrums werden zu einem zunehmend wichtigeren Teil in der betrieblichen Konzeption. Hintergrund ist nicht allein der wirtschaftliche Druck der auf den Krankenhäusern lastet, sondern auch das Ziel, die Qualität der Leistungen hierdurch nachhaltig verbessern zu können. Kooperationen können sowohl im primären klinischen Bereich als auch in sekundären oder tertiären Leistungsfeldern (z.b. Logistik) initialisiert werden. Sie sind vor allem dann sinnvoll, wenn - Mindestmengenvorgaben ein solitäres Leistungsangebot nicht sinnvoll erscheinen lassen, - notwendige Leistungszahlen für einen wirtschaftlichen Betrieb nur in einem überregionalen Einzugsgebiet erzielt werden können, - die Kooperation mit einem externen Partner positive Auswirkung auf die interdisziplinäre Leistungserbringung im Hause hat, - hohe Eingangsinvestitionen notwendig sind, um ein Leistungsangebot aufbauen zu können, - Skaleneffekte in der Leistungserbringung auftreten oder - notwendige Kompetenzen für ein Leistungsangebot rar und auf dem Personalmarkt nur eingeschränkt verfügbar sind. HWP Planungsgesellschaft mbh / / 40

14 Schon jetzt haben die Kliniken des Landkreises Göppingen das strategische Ziel einer kooperationsoffenen Krankenhausstruktur. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind folgende Kooperationsprojekte mit externen Partnern entweder bereits realisiert oder befinden sich in Planung bzw. Umsetzung: - Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (Marienhospital Stuttgart) - Apotheke - Pathologie - Geriatrischer Schwerpunkt - Lokale Schlaganfalleinheit - Nephrologie - Palliativmedizin - Neurochirurgie (in Planung) - Beatmungsmedizin - Pädiatrie, Neonatologie (Klinikum Nürtingen, Städtisches Klinikum Esslingen) - Strahlentherapie (Klinikum Stuttgart) - Nuklearmedizin (Klinikum Esslingen) - Labordienstleistungen (Klinikum Heidenheim, Landkreiskliniken Esslingen) - Speisenversorgung (in Planung) - Wäscheversorgung (in Planung) - IT-Bereich (Marienhospital Stuttgart) Darüber hinaus sind auch Flächen zur Integration neurologischer Betten des Christophsbads vorgesehen. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf die Rahmenbetriebskonzeption. So ist beispielsweise die Einrichtung eines gegebenenfalls standortneutralen logistischen Versorgungszentrums Teil der Planung der Alternativen 2 bis 4, um die Kooperationsinitiativen Speisen- und Wäscheversorgung baulich zu ermöglichen. Ein hohes Synergiepotenzial würde sich in einer Holdingstruktur mit den Kliniken des Landkreises Esslingen, dem Städtischen Klinikum Esslingen und eventuell dem Rems-Murr-Kreis ergeben. In einer solchen Struktur könnte ein abgestimmtes medizinisches Konzept östlich von Stuttgart entwickelt und ein gemeinsames Dienstleistungs- und Versorgungszentrum für alle Häuser aufgebaut werden. Eine derartige Konzeption wäre in einem weiterführenden Gutachten detailliert zu untersuchen und hätte direkten Einfluss auf die Frage, ob ein Versorgungszentrum an der Klinik am Eichert oder an einem anderen Standort sinnvoll zu realisieren ist. Die Bandbreite möglicher Kooperationspotenziale ist damit aber noch nicht abgeschlossen. Mittelbis langfristig potenziell interessante Kooperationsfelder können beispielsweise sein: - Klinische Bereiche: Nuklearmedizinische Therapie, Neurochirurgie, Homöopathie/Naturheilkunde, Ernährungsmedizin/Adipositas, Kinderchirurgie, Plastisch-ästhetische Chirurgie/Wiederherstellungschirurgie - Nicht-klinische Bereiche: Arzneimittelversorgung, Sterilgutversorgung, Zentrallager, Bildungseinrichtungen 14 / / HWP Planungsgesellschaft mbh

15 Kooperationen müssen dabei nicht allein auf medizinische Dienstleister beschränkt sein. Auch Dienstleistungsangebote wie Gesundheitsdienstleistungen ("Check ups" für Firmen im Landkreis Göppingen) sind denkbar. 2.2 Rahmenbetriebskonzeption Einleitung Der Standort Klinik am Eichert in Göppingen ist nunmehr seit 33 Jahren in Betrieb; damit ist die Klinik am Eichert bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ihres Lebenszyklus. In der Folge sind nun kurz- bis mittelfristig hohe Investitionen in den Gesamtbaukörper notwendig, um den Krankenhausbetrieb für die nächsten Jahre aufrechterhalten zu können Diese Investitionen werden aber nicht ausreichend sein, um die zwingenden Anforderungen an Energieeinsparung und -effizienz, Hygiene und Brandschutz auch langfristig erfüllen zu können. Die technische Bestandsaufnahme hat in diesem Zusammenhang deutlich gemacht, dass der gesamte Baukörper aufgrund dieser Anforderungen kernsaniert werden muss. Die dazu notwendigen Investitionen sind erheblich (siehe auch detaillierte Investitionskostenschätzung zu Alternative 1 "Bestandssanierung"). Erschwerend kommt hinzu, dass der Entscheidungsbedarf dringend ist, da in einigen Bereichen auch ein erheblicher kurzfristiger Sanierungsbedarf besteht. So sind beispielsweise ab spätestens 2015 dringende OP-Sanierungsmaßnahmen in der Größenordnung von rund 42 Mio. notwendig, um diesen Bereich weiter in Betrieb halten zu können. Dies verdeutlicht, dass eine grundsätzliche Entscheidung über die Entwicklungsplanung am Standort der Klinik am Eichert frühzeitig getroffen werden muss, um die erforderlichen Investitionen zielgerichtet und wirtschaftlich einsetzen zu können. Im Rahmen dieser Studie sind vier Alternativen (und zwei Untervarianten) untersucht worden, die das gesamte Spektrum der Entwicklungsmöglichkeiten von Bestandssanierung bis Neubaulösung analysieren und einer abschließenden Bewertung anhand verschiedener Kriterien unterziehen: - Alternative 1 "Bestandssanierung" Vollständige Kernsanierung des Bestandsgebäudes unter baulicher Erweiterung der 1. Obergeschossebene (OP und Intensiveinheiten) - Alternative 2a "Entlastungsneubau Chirurgisches Zentrum mit Bestandssanierung (ohne Verlagerung Radiologie)" Neubau der dringenden Sanierungsbereiche (OP) sowie der zentralen Funktionen wie ZNA mit Aufnahmestation, Intensivstation, Teile der Polikliniken, 300 Allgemeinpflegebetten des chirurgischen Bereichs und Zentralsterilisation. Im sanierten Bestand verbleiben die restlichen Flächen wie Innere Medizin, Entbindung, Administration, tagesklinische Einheiten, Labor, Pathologie, etc. In dieser Variante verbleibt auch die Radiologie im sanierten Bestand. HWP Planungsgesellschaft mbh / / 40

16 - Alternative 2b "Entlastungsneubau Chirurgisches Zentrum mit Bestandssanierung (mit Verlagerung Radiologie)" Wie Variante 2a, jedoch wird auch die Radiologie im Entlastungsneubau umgesetzt. - Alternative 3 "Neubau" Unterbringung sämtlicher programmierter Flächen in einer Neubaustruktur - Alternative 4 "Neubau in zwei Phasen" Wie Alternative 3, jedoch mit Umsetzung in 2 Phasen. Die erste Phase enthält im Wesentlichen die Inhalte des in Alternative 2 beschriebenen Entlastungsneubaus Chirurgisches Zentrum, die zweite Phase die restlichen Programmflächen; dadurch entfallen größere Sanierungsmaßnahmen im Bestand. In diesen Entwicklungsalternativen waren vor allem die nachfolgend aufgeführten Ziele von entscheidender Bedeutung: - Wirtschaftliche Strukturen des Krankenhauses durch Anpassung der Dimensionierung an die gegenwärtigen und die erwarteten zukünftigen Anforderungen an eine moderne Krankenversorgung - Reduktion von Doppelvorhaltungen durch abgestimmtes Leistungsbild und gemeinsame Organisationseinheiten an den Standorten Klinik am Eichert und Helfenstein Klinik - Anpassung funktionaler und technischer Strukturen, um den Anforderungen an eine moderne Krankenversorgung auch zukünftig gerecht werden zu können; dies schließt v.a. die Integration neuer Informationstechnologien in Struktur- und Prozessplanung ein - Anpassung der programmierten Strukturen an die zukünftig erwarteten Entwicklungsfelder in der klinischen Diagnostik und Therapie - Schaffung baulicher Strukturen zu einer bedarfgerechten ambulanten Versorgung - Unterstützung eines für den Patienten heilungsfördernden Krankenhausumfeldes ("Healing Architecture") - Bedeutungswandel des Krankenhauses von einer solitären Einrichtung zu einem kooperationsoffenen und in der regionalen Versorgung integrierten Gesundheitsdienstleister Um eine abschließende Beschreibung und Bewertung der Entwicklungsalternativen zu erreichen, wurde aufbauend auf den Erkenntnissen der betrieblichen und baulich-technischen Bestandsaufnahme eine Rahmenbetriebskonzeption erstellt, welche die grundsätzlichen Anforderungen an Struktur und Prozesse formuliert. Auf dieser Basis wiederum konnten die Dimensionierungsanforderungen sowie die Abschätzung einer Grobflächenprogrammierung für die vier Entwicklungsalternativen entwickelt werden. Die Grobflächenprogrammierung ihrerseits war die Voraussetzung, um bauliche Entwicklungsmodelle darstellen und eine Schätzung der notwendigen Investitionskosten vornehmen zu können. 16 / / HWP Planungsgesellschaft mbh

17 3. Modul 3b: Baulich-technische Voranalysen 3.1 Standortanalyse Die Standortanalyse für die seitens des Auftraggebers genannten Grundstücke bezieht sich nur auf die Alternative 3 "Neubau", da sich die Alternativen 1, 2 und 4 ausschließlich am Standort "Am Eichert" umsetzen lassen Neubaualternative "Am Eichert" Göppingen Pro Durch die im Zuge des Gutachtens erfolgte Baumassenstudie für Alternative 3 wurde der Nachweis erbracht, dass ein Neubau auf dem bestehenden Grundstück untergebracht werden kann. Das Bestandsgebäude der Klinik am Eichert ca. 2 km südlich von Göppingen auf einer Anhöhe gelegen ist aufgrund seiner Größe aus der Innenstadt gut zu erkennen. Die Adresse ist bekannt und ein Verbleib auf dem Grundstück bietet aus dieser Perspektive Vorteile. Die Taktung der Buslinien zur Klinik werden gerade probeweise verbessert. Das Grundstück gehört bereits dem Träger und es ist kein zusätzlicher Grundstückskauf oder Tausch notwendig. Die vorhandene Infrastruktur kann mit Anpassungen an den Neubau weiterverwendet werden. Bei einem Neubau und dem Abbruch der bestehenden Bausubstanz sind ausreichend Erweiterungsoptionen auf dem Grundstück vorhanden. Eine Kindertagesstätte und die Personalwohnheime sind vorhanden und müssen generalsaniert oder erneuert werden. Nach Rücksprache mit dem Stadtplanungsamt wurde das Gelände als Sonderbaugebiet für Klinikbauten bestätigt. Die im Bebauungsplan eingetragenen Geschosshöhen können an ein neues Bebauungskonzept angepasst werden. Ob hierzu die Zustimmung der Nachbarn über dem Dr. Paul Goes-Weg notwendig ist, muss noch geklärt werden. Contra Die Lage der Klinik ist nicht zentrumsnah. Die Anfahrt aus Göppingen ist nur mit Bus und PKW über die Landesstraße 1217 möglich. Die Wege vom großen Parkplatz an der Eichertstraße zum Haupteingang sind lang. Das Gebiet bis zur vorhandenen Baugrenze auf der Ostseite, die sich aktuell außerhalb des Areals befindet, kann nicht genutzt werden, da es sich hier um ein Schutzgebiet nach "Fauna Flora Habitat- Richtlinie) handelt. Auf der Nordseite der Eichertstrasse schließt sich ein Vogelschutzgebiet an, das ebenfalls nicht bebaut werden kann. Bei der weiteren Planung ist zu prüfen, inwieweit sich aus dem Vogelschutzgebiet Auswirkungen auf die Art der Bebauung des Grundstücks ergeben. HWP Planungsgesellschaft mbh / / 40

18 Die Belastung des Klinikbetriebs während der Bauzeit auf dem Grundstück ist höher als wenn an anderem Ort gebaut wird. Abb. 01: Flächennutzungsplan Klinik am Eichert Abb. 02: Bebauungsplan Klink am Eichert 18 / / HWP Planungsgesellschaft mbh

19 Abb. 03: Baufeld Klinik am Eichert Neubaualternative "Am Christophsbad" Göppingen Pro Der Standort am bestehenden Krankenhaus "Christophsbad" ist näher am Zentrum von Göppingen gelegen. Die Liegenschaft bietet genügend potenzielle Erweiterungsflächen an. Der Flächennutzungsplan weist laut Stadtplanungsamt Göppingen bereits ein Sonderbaugebiet Klinik aus. Eine Erschließung von der B10 wäre verkehrstechnisch realisierbar. Die Fachgebiete der Klinik am Eichert und die somatischen Fächer des Christophsbads (Neurologie, Psychosomatik) würden sich komplementär ergänzen. Contra Das Grundstück für den Neubau müsste vom Christophsbad voraussichtlich in Erbpacht erworben werden. Dadurch entsteht eine Abhängigkeit von den Eigentümern des Christophsbads, die bei späteren Änderungen oder Erweiterungen problematisch sein kann. HWP Planungsgesellschaft mbh / / 40

20 Das Grundstück kann nicht durch die Straßen des bestehenden Krankenhauses erschlossen werden; eine neue Erschließung von Westen oder Osten ist möglich. Die Nähe zur B10 bringt erhöhte Schallemissionen vom Straßenverkehr mit sich, die zu Mehrkosten in der Fassade und im Lüftungskonzept führen können. Da das neue Grundstück noch nicht erschlossen ist, wird eine neue Infrastrukturversorgung nötig. Fernwärme steht hier nicht zur Verfügung. Auf dem Grundstück müssten wieder ein Personalwohnheim und eine Kindertagesstätte erbaut werden. An der Abfahrt von der B10 zum Berufsschulzentrum Göppingen ist laut Stadtplanungsamt mit alemannischen Gräberfunden im Boden zu rechnen. Die entsprechenden Grabungen werden bei Bautätigkeiten zwar vom Land durchgeführt, mit Bauzeitverzögerungen ist dabei jedoch zu rechnen. Bei einem Neubau am Standort Christophsbad ist ein sinnvolles Konzept für die Nachnutzung des Gebäudebestands am Eichert erforderlich, sofern der Bestand nicht rückgebaut werden soll. Synergien am Standort werden nur entstehen, wenn bei einem Neubau somatische Betten (Neurologie, Psychosomatik) sowie die Neuroradiologie und die Intensivmedizin des Christophsbads in diesen Neubau integriert werden. Damit wäre eine gemeinsame Nutzung der gesamten Diagnostikund Therapieeinheiten (Radiologie, Kardiologie, Gefäßchirurgie, Intensivmedizin etc.) möglich. Bei einem Verbleib dieser Funktionseinheiten im Bestand des Christophsbads entstünde eine Ensemblelösung mit erheblichen Transportwegen zwischen den Funktionseinheiten. Die notwendige Integration dieser Einheiten ist jedoch prinzipiell auch an anderen Neubaustandorten oder bei den Bestandssanierungsalternativen möglich und ist daher kein Alleinstellungsmerkmal einer Neubaualternative am Christophsbad. Grundsätzlich kann auch davon ausgegangen werden, dass der gemeinsame Betrieb von zentralen Funktionseinheiten - wie Radiologie, Intensivmedizin oder Labor - zwischen zwei Einrichtungen in unterschiedlicher Trägerschaft nicht unproblematisch ist. Daher sieht der Gutachter die Notwendigkeit, dass im Vorfeld einer derartigen Lösung verbindliche Absprachen getroffen werden, wie eine solche Kooperation vertraglich geregelt werden kann. Ein Neubau auf dem Gelände des Christophsbads ohne die räumliche Zusammenlegung der somatischen Bereiche bringt dagegen nach Einschätzung des Gutachters keinerlei Vorteile gegenüber den anderen untersuchten Standortalternativen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass bei einer Neubaulösung am Standort Christophsbad bereits etablierte räumliche Synergien am jetzigen Standort aufgelöst werden (z. B. Rotes Kreuz, Kindertagesstätte, Personalwohnheime, MVZ Hämatoonkologie). 20 / / HWP Planungsgesellschaft mbh

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