Grundlagen der betrieblichen Altersversorgung

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1 8 Grundlagen Grundlagen der betrieblichen Altersversorgung Wie entstehen Pensionen? Eine Pensionsverpflichtung entsteht nach dem Betriebsrentengesetzt dann, wenn ein Unternehmen als Arbeitgeber einem Arbeitnehmer eine betriebliche Versorgungsleistung zugesagt hat. Als Arbeitnehmer gelten dabei alle Personen, denen allein aus Anlass ihrer Tätigkeit für das Unternehmen Leistungen zugesagt werden. Durch die Versorgungszusage des Arbeitgebers entsteht zunächst eine Anwartschaft. Mit Eintritt des Versorgungsfalles (z. B. Erreichen des Rentenalters) wird hieraus ein Versorgungsanspruch, also der konkrete Anspruch auf Leistungen. Leistungsarten Die Art der Leistungen, ob eine laufende Rente oder ein einmaliges Versorgungskapital gezahlt werden soll, oder die Festlegung, welcher Anlass überhaupt eine betriebliche Versorgungsleistung auslöst, werden in einer Versorgungsordnung oder einem Leistungsplan festgelegt. Die Begriffe sind grundsätzlich wahlfrei. Sie zeigen jedoch in der Praxis in der Regel schon an, wie das Versorgungswerk finanziert wird und was für die Verwaltung wichtig ist. Gleichfalls wahlfrei, und für die Verwaltung der betrieblichen Altersversorgung bedeutend, ist die Frage nach dem Versorgungsfall. Werden beispielsweise Leistungen auf eine Alters-,

2 Grundlagen der betrieblichen Altersversorgung 9 Invaliden- und Hinterbliebenenversorgung gewährt, also das ganze Leistungsspektrum angeboten, oder beispielsweise nur Alters- und Hinterbliebenenleistung oder nur Alters- und Invalidenleistungen. Rechtsgrundlagen Die Rechtsgrundlagen einer Pensionsverpflichtung können vielfältig sein. Dies kann ein Einzelvertrag oder eine Gesamtzusage sein, eine Betriebsvereinbarung oder ein Tarifvertrag, genauso wie ein Gerichtsurteil, betriebliche Übung oder ein Anspruch auf Gleichbehandlung. Aus Sicht der Verwaltung ist dies zunächst von untergeordneter Bedeutung, gewinnt aber im Laufe der täglichen Arbeit und der Organisation der Datenhaltung und Dokumentenablage an Bedeutung. Beispiel Eine arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung ist gemäß Betriebsrentengesetz unverfallbar, wenn ein Arbeitsverhältnis nach Vollendung des 25. Lebensjahres des Arbeitnehmers endet und die Versorgungszusage mindestens fünf Jahre bestanden hat. Das Zusagedatum ist von der jeweiligen Rechtsgrundlage abhängig und für Organisation der Datenhaltung und Dokumentenablage wichtig. Die Pensionsverpflichtung entsteht bei einer Einzel- oder Gesamtzusage mit der entsprechenden Willenserklärung des Arbeitgebers. Bei Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen entsteht die Pensionsverpflichtung dem Arbeitnehmer gegenüber mit dessen Diensteintritt. Danach ist die Versorgungsordnung, also die schriftliche Grundlage für ein zukünftiges Versorgungsversprechen, bei einer Gesamtzusage, einer

3 10 Grundlagen Betriebsvereinbarung oder einem Tarifvertrag ein öffentliches Gut in einem Unternehmen. Daraus lassen sich für die Datenund Dokumentenhaltung durchaus mehr oder weniger standardisierte Prozesse ableiten. Einzelzusagen dagegen genießen den hohen Schutz eines privaten Gutes. Auch dies lässt sich standardisieren, bleibt aber in der Regel ein Fremdkörper in jeder Verwaltung. Rechtsgrundlage einer Pensionsverpflichtung kann ein Einzelvertrag, eine Gesamtzusage, eine Betriebsvereinbarung oder ein Tarifvertrag, genauso wie ein Gerichtsurteil, die betriebliche Übung oder ein Anspruch auf Gleichbehandlung sein. Wie unterscheiden sich die Zusagen? Das Betriebsrentengesetz unterscheidet drei mögliche Arten der Zusagen einer betrieblichen Altersversorgung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer: die klassische Leistungszusage, die beitragsorientierte Leistungszusage und die Beitragszusage mit Mindestleistung. Leistungszusage Bei der klassischen Leistungszusage sagt der Arbeitgeber dem Versorgungsberechtigten eine bestimmte Höhe der Leistung zu. Diese ist in der Regel abhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit und/oder vom Einkommen des Berechtigten. Die Anwartschaften werden durch einen bestimmten Prozentsatz vom Einkommen definiert. Zentrale Größe bei dieser Art der Zusage ist die Leistung, die der Arbeitnehmer

4 Grundlagen der betrieblichen Altersversorgung 11 beanspruchen kann, nicht der dafür nötige Aufwand des Arbeitgebers. Beispiel Ein Mitarbeiter erhält pro Dienstjahr eine Anwartschaft von 0,35 Prozent des anrechenbaren Einkommens für max. 35 Jahre. Das anrechenbare Einkommen ist der Durchschnitt der letzten 5 Jahre vor Rentenbeginn. Ein Mitarbeiter, der seit dem 25. Lebensjahr für das Unternehmen tätig ist erhält bei einem anrechenbaren Einkommen von Euro pro Monat im Alter 65 eine monatlich Betriebsrente in Höhe von 428,75 Euro (0,35 Prozent Euro 35 Jahre). Beitragsorientierte Leistungszusage Die beitragsorientierte Leistungszusage ist eine Variante der klassischen Leistungszusage. Entstanden ist diese vor dem Hintergrund, dass die Kosten der Versorgungswerke auf Grund dynamischer Faktoren wie Gehaltssteigerungen für die Unternehmen immer belastender wurden. Intention der beitragsorientierten Leistungszusagen ist es, den Schwerpunkt auf dem Aufwand und nicht auf die zu erbringenden Leistungen zu legen. Der Arbeitgeber verpflichtet sich nur, bestimmte Beiträge in eine Anwartschaft auf eine Versorgungsleistung umzuwandeln und in einem Anwartschaftskonto anzusammeln. Diese Beiträge werden entweder verzinslich dort angesammelt oder bereits mit der Einbringung in das Anwartschaftskonto nach versicherungsmathematischen Grundsätzen in Rentenbausteine umgewandelt. Die Höhe der Leistung ist also abhängig von den gezahlten Beträgen.

5 12 Grundlagen Mit Eintritt des Versorgungsfalles dient der Stand des Anwartschaftskontos zur Ermittlung der Höhe der Leistungen an den Versorgungsberechtigten. Ausgezahlt wird entweder die Summe der angesammelten Rentenbausteine oder ein einmaliges Kapital in Höhe des Kontostandes. Der Betrag kann auf mehrere Jahresraten aufgeteilt werden. Alternativ kann auch geregelt werden, dass der Mitarbeiter statt einer Kapitalleistung eine lebenslängliche Rente abrufen kann. Dabei orientieren sich jedoch häufig die Rechnungsgrundlagen zur Berechnung dieser Rente am Zinssatz und an den Rechnungsgrundlagen zum Zeitpunkt des Rentenbeginns und nicht der Einbringung der Beiträge in das Anwartschaftskonto. Beispiel Für eine 35-jährige Mitarbeiterin werden pro Dienstjahr 2 Prozent des Jahreseinkommens für die Versorgung aufgewendet und nach einer Umrechnungstabelle in Rentenanwartschaften umgewandelt. Bei einem Jahreseinkommen von Euro in 2010 beträgt der Versorgungsbeitrag 800 Euro. Der Verrentungssatz für eine 35-jährige Frau sei 7,42 Prozent. Somit erhält die Mitarbeiterin für 2010 eine Rentenanwartschaft 59,36 Euro. Die Summe der jährlich erworbenen Rentenanwartschaften ergibt den Gesamtanspruch. Beitragszusage mit Mindestleistung Die Beitragszusage mit Mindestleistung wurde mit der Novellierung des Betriebsrentengesetzes in 2002 eingeführt. Dabei verpflichtet sich der Arbeitgeber nur zur Zahlung eines bestimmten Beitrages an eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Lebensversicherungsgesellschaft, welche die Gelder anlegt.

6 Grundlagen der betrieblichen Altersversorgung 13 Die Höhe der Versorgungsleistungen ist also unter anderem von den Kapitalerträgen abhängig. Diese sind nicht vorhersehbar, sodass der Arbeitgeber zusätzlich die Garantie übernehmen muss, dass zur Altersversorgung mindestens die Summe der eingezahlten Beiträge zur Verfügung steht. Von dieser Summe abzugsfähig sind die Beiträge, die zur Finanzierung vorzeitiger Risiken wie Invalidität oder Tod verwendet wurden. Für eine Beitragszusage mit Mindestleistung kommen nur Direktversicherungen, Pensionskassen oder Pensionsfonds in Frage. Bei unmittelbaren Pensionszusagen und Unterstützungskassen ist diese Art der Zusage nicht zulässig. Das Betriebsrentengesetz kennt drei Arten der Zusagegestaltung. Die Leistungszusage, die beitragsorientierte Leistungszusage und die Beitragszusage mit Mindestgarantie. Welche Durchführungswege gibt es? Unmittelbare Pensionszusage Der Arbeitgeber kann eine Zusage auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung unmittelbar selbst durchführen, also direkt zusagen. Direktzusagen sind immer noch die mit Abstand am häufigsten vertretene Form der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland. Vor allem große Unternehmen und Konzerne bieten Direktzusagen an. Mit diesen versprechen sie ihren Mitarbeitern eine Betriebsrente oder ein einmaliges Versorgungskapital und bilden dafür Pensionsrückstellungen. Die Höhe der Betriebsrente oder des Versor-

7 14 Grundlagen gungskapitals richtet sich je nach Ausgestaltung der Leistungsformel im Wesentlichen nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit und der Höhe des Einkommens. Die späteren Betriebsrenten aus einer Direktzusage sind als Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit im Sinne von 19 Abs. 2 EStG zu versteuern. Wird statt einer laufenden Rentenleistung eine einmalige Kapitalleistung gewährt, findet die steuerliche Fünftelungsregelung nach 34 EStG Anwendung. Beispiel Statt einer Betriebrente wird ein Kapital in Höhe von gezahlt. Die Anwendung der Fünftelungsregelung wirkt sich bei Steuerklasse III, konfessionslos und der Steuertabelle 2010 so aus (alle Beträge in Euro, evtl. Freibeträge bleiben unberücksichtigt): Anwendung der Füntelungsregelung: nein ja (A) Vergütung bis zum Ausscheiden (B) Einkommensteuer auf Vergütung (C) Abfindungsbetrag (D) Summe (A) + (B) +(C) Einkommensteuer und Soli (E) 1/5 des Abfindungsbetrages (C/5) (F) Summe aus (A) + (E) (G) Einkommensteuer auf Summe (F) (H) Differenz aus (G)-(B) (I) Differenz (H) mit 5 multipliziert Einkommensteuer und Soli (I) + (B) Die Anwendung der Fünftelungsregelung führt zu einer Steuerersparnis von Euro.

8 Grundlagen der betrieblichen Altersversorgung 15 Die Betriebsrenten oder das einmalige Versorgungskapital unterliegen der vollen Beitragspflicht zur Krankenversicherung. Bei Kapitalleistungen wird für längstens 10 Jahre 1/120 des Kapitalbetrages als beitragspflichtige Einnahme bei der Berechnung der Krankenkassenbeiträge zugrunde gelegt. Eine Direktzusage ist dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsberechtigten einen unmittelbaren Versorgungsanspruch gegen den Arbeitgeber erwerben und die Erbringung der Versorgungsleistungen direkt durch den Arbeitgeber erfolgt. Mittelbare Pensionszusage Von Direktzusagen zu unterscheiden sind betriebliche Versorgungsleistungen aus sogenannten mittelbaren Pensionszusagen. Dabei wird die zugesagte Leistung nicht vom Arbeitgeber, sondern von externen Versorgungsträgern erbracht. Als externe Versorgungsträger kommen neben einer Pensionskasse, einem Pensionsfonds oder einer Lebensversicherungsgesellschaft auch Unterstützungskassen in Frage. Unterstützungskasse Unterstützungskassen sind die Klassiker in der betrieblichen Altersversorgung und haben eine lange Geschichte. Bereits vor 160 Jahren wurden die ersten Versorgungswerke dieser Art gegründet und spielen auch heute noch eine bedeutende Rolle in der betrieblichen Altersversorgung.

9 16 Grundlagen Unterstützungskassen sind rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtungen, die Leistungen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung erbringen, jedoch auf ihre Leistungen keinen Rechtsanspruch gewähren. Diese vermeintliche Schlechterstellung gegenüber den Arbeitnehmern, deren betriebliche Altersversorgung über andere Durchführungswege abgewickelt wird, wird durch die Einstandspflicht des Arbeitgebers beseitigt. Die Zuwendungen an eine Unterstützungskasse werden vom Arbeitgeber geleistet entweder direkt oder durch Entgeltumwandlung des Arbeitnehmers aus dessen Bruttogehalt. Die Zuwendungen sind grundsätzlich als Betriebsausgaben steuerlich abzugsfähig und bleiben für den Arbeitnehmer steuerfrei. Dafür sind die späteren Versorgungsleistungen wie Arbeitslohn als Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit im Sinne von 19 Abs. 2 EStG zu versteuern. Statt einer laufenden Rentenleistung kann auch eine einmalige Kapitalleistung gewählt werden. Die Renten oder Kapitalleistungen unterliegen, wie bei Direktzusagen, der vollen Beitragspflicht in der Krankenversicherung. In der Gestaltung der Versorgungsleistungen, ob Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen oder nur eine Auswahl davon, ist der Arbeitgeber weitestgehend frei. Lediglich bezüglich der Leistungshöhen gibt es nach 2 und 3 KStDV gesetzliche Beschränkungen. In Unterstützungskassen lassen sich für 88 % der Mitarbeiter Altersrenten bis zu Euro monatlich, für weitere 8 % bis Euro monatlich und für

10 Grundlagen der betrieblichen Altersversorgung 17 4 % unbegrenzte Altersrenten darstellen. Zahlen Unterstützungskassen anstatt einer Altersrente einmalige Kapitalleistungen, müssen die genannten Grenzen von kapitalisierten Renten eingehalten werden. Hierfür ist nach Abschnitt 6 Abs. 16 KStR ein Zins in Höhe von 5,5 % anzusetzen. Beispiel Die Müller GmbH möchte ihre 25 Mitarbeiter über eine Unterstützungskasse maximal versorgen. Aufgrund der gesetzlichen Beschränkungen über die Leistungshöhen können 22 Mitarbeiter eine monatliche Altersrente in Höhe von Euro erhalten. Zwei Mitarbeiter können eine Altersrente in Höhe von Euro erhalten. Ein Mitarbeiter kann eine unbegrenzt hohe Altersrente erhalten. Unterstützungskassen werden unterschieden in die reservepolsterfinanzierten und rückgedeckten Unterstützungskassen. Polsterfinanzierte Unterstützungskasse Bei reservepolsterfinanzierten Unterstützungskassen wird für den Versorgungsfall durch die Unterstützungskasse ein Deckungskapital angespart. Da Unterstützungskassen auf ihre Leistungen keinen Rechtsanspruch gewähren, unterliegen sie nicht der Versicherungsaufsicht und sind in der Entscheidung über die Art der Anlage ihres Vermögens frei. Ein gängiges Modell der Kapitalanlage bei reservepolsterfinanzierten Unterstützungskassen ist die Investition des Kapitals beim Trägerunternehmen. Nachteil der reservepolsterfinanzierten Unterstützungskassen sind die starken Einschränkungen der steuerlichen Abzugsfä-

11 18 Grundlagen higkeit der Zuwendungen durch das Trägerunternehmen während der Anwartschaftszeit des Versorgungsberechtigten. Mit Eintritt des Versorgungsfalls besteht regelmäßig ein hoher, einmalig zu erbringender Zuwendungsaufwand, damit die Unterstützungskasse ihre Verpflichtung erfüllen kann (Unterdeckung). Der Zuwendungsaufwand ist nicht zwingend. Unterbleibt dieser, zahlt die Unterstützungskasse nur insoweit Versorgungsleistungen aus, wie ihr ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Der verbleibende Teil der Versorgungsleistungen ist durch das Unternehmen zu erbringen. Rückgedeckte Unterstützungskasse Weit verbreitet ist seit den 1990er-Jahren die Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über sogenannte rückgedeckte Unterstützungskassen. Bei rückgedeckten Unterstützungskassen werden die Versorgungsrisiken aus der Versorgungszusage, also der Eintritt des Versorgungsfalls durch Invalidität oder Tod des Versorgungsberechtigten oder die Langlebigkeit auf einen Lebensversicherer ausgelagert. Hierbei schließt die Unterstützungskasse auf das Leben der Versorgungsberechtigten Rückdeckungsversicherungen ab. Bezugsberechtigt aus den Versicherungsleistungen ist alleine die Unterstützungskasse. Der Versorgungsberechtigte ist nicht Vertragspartei und hat selbst keinerlei Ansprüche gegen den Rückdeckungsversicherer. Die Rückdeckungsversicherungen werden regelmäßig so abgeschlossen, dass sie die Verpflichtungen aus dem Leistungsplan vollständig, auch kongruent genannt, abdecken. Dabei wird eine Zusage auf eine

12 Grundlagen der betrieblichen Altersversorgung 19 Rentenleistung mit einer Rentenrückdeckungsversicherung und eine zugesagte Kapitalleistung mit einer Kapitalrückdeckungsversicherung bedeckt. Im Idealfall beschränken sich die beim Arbeitgeber verbleibenden Verwaltungsaufgaben zur betrieblichen Altersversorgung dann auf einige regelmäßig wiederkehrende Tätigkeiten im Jahr, wie zum Beispiel die Zuführung der Versicherungsbeiträge. Die Durchführung der betrieblichen Altersversorgung über eine vollständig rückgedeckte Unterstützungskasse macht sie aus Sicht des Arbeitgebers administrativ weitestgehend vergleichbar mit Zusagen über eine Pensionskasse, Pensionsfonds oder Direktversicherung. Eine mittelbare Versorgungszusage über eine Unterstützungskasse ist dadurch gekennzeichnet, dass die Versorgungsberechtigten zunächst einen Versorgungsanspruch gegen die Unterstützungskasse erwerben, die Erbringung der Versorgungsleistungen direkt durch die Unterstützungskasse erfolgt und der Arbeitgeber im Wege seiner Einstandspflicht die Erfüllung der Versorgungsansprüche jederzeit sichert. Abschließend ein kurzer Überblick mit den wichtigsten Merkmalen zu den Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung über eine Direktversicherung, eine Pensionskasse und einen Pensionsfonds:

13 20 Grundlagen Direktversicherung Bei einer Direktversicherung nach 3 Nr. 63 EStG schließt der Arbeitgeber eine Rentenversicherung auf das Leben des Arbeitnehmers ab. Der Versorgungsberechtigte oder dessen Hinterbliebenen sind hinsichtlich der Versicherungsleistungen ganz oder teilweise bezugsberechtigt, während der Arbeitgeber Versicherungsnehmer und Beitragszahler ist. Durch die staatliche Förderung ergeben sich bei einer Direktversicherung interessante steuerliche Aspekte für den Arbeitnehmer. Es können jährlich bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung steuerfrei für die Entgeltumwandlung in einer Direktversicherung genutzt werden. Jährlich sind zudem Beiträge bis Euro steuerfrei, sofern keine Direktversicherung nach 40b EStG besteht. Auch bei der Direktversicherung nach 3 Nr. 63 EStG greift das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung wie bei Direktzusagen oder Zusagen im Weg der Unterstützungskasse. Das bedeutet, dass innerhalb der Beitragsphase eine Steuerbefreiung herrscht und die Besteuerung der Leistungen während des Rentenbezuges erfolgt. Diese Regelung gilt allerdings erst bei Neuverträgen seit Davor musste der Arbeitgeber eine Pauschalsteuer in Höhe von 20 % (zzgl. Solidaritätszuschlag) für die Direktversicherungsbeiträge abführen. Die Leistungen bei diesen Verträgen werden steuerbegünstigt ausgezahlt.

14 Grundlagen der betrieblichen Altersversorgung 21 Pensionskasse Eine Pensionskasse ist ein rechtlich selbstständiges Lebensversicherungsunternehmen, die den Versorgungsberechtigten einen Rechtsanspruch auf ihre Leistungen einräumt und gegen Zahlung von Beiträgen Versorgungsleistungen bietet. Pensionskassen treten entweder im Auftrag eines Arbeitgebers meist in der Rechtsform eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit die sogenannten Firmenpensionskassen oder als vertrieblich orientierte Pensionskassen der Versicherungswirtschaft auf. Die Pensionskassen unterliegen der staatlichen Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und dürfen ihre Kapitalanlage nur nach strengen, aufsichtsrechtlichen Grundsätzen durchführen. Eine Versorgungszusage im Wege der Pensionskasse kann sowohl arbeitgeberfinanziert als auch arbeitnehmerfinanziert sein. Mischmodelle mit Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeteiligung sind ebenfalls möglich. Zahlt ein Arbeitgeber für einen Arbeitnehmer Beiträge an eine Pensionskasse, gehören diese Beiträge zwar grundsätzlich zum Arbeitslohn, sind aber - wie bei der Direktversicherung - nach 3 Nr. 63 EStG bis zur Höhe von vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung steuer- und sozialversicherungsfrei. Der steuerfreie Betrag kann grundsätzlich um weitere Euro p. a. erhöht werden. Dieser Betrag ist jedoch von Beginn an sozialabgabenpflichtig.

15 22 Grundlagen Die späteren Versorgungsleistungen aus einer Pensionskasse unterliegen in voller Höhe der nachgelagerten Besteuerung als sonstige Einkünfte sowie der Krankenversicherungspflicht der Rentner (KVdR). Pensionsfonds Pensionsfonds sind rechtsfähige Versorgungseinrichtungen, die im Wege der Kapitaldeckung für einen oder mehrere Arbeitgeber Leistungen der betrieblichen Altersversorgung erbringen. Die Versorgungsberechtigten haben gegenüber dem Pensionsfonds einen Rechtsanspruch auf Erfüllung der zugesagten Versorgungsleistungen. Der Pensionsfonds hat im Gegensatz zu den anderen Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung liberalere Kapitalanlagevorschriften, wodurch er stärker von den Chancen der Kapitalmärkte profitieren kann. Von einer Pensionskasse oder einer Direktversicherung unterscheidet sich ein Pensionsfonds dahingehend, dass er die Höhe der Leistungen oder die Höhe der für diese Leistungen zu entrichtenden künftigen Beiträge nicht für alle vorgesehenen Leistungsfälle versicherungsförmig garantieren darf. Über die sogenannte Beitragszusage mit Mindestleistung wird jedoch sichergestellt, dass die Arbeitnehmer auf jeden Fall eine garantierte Mindestleistung erhalten. Die Mindestleistung bezieht sich auf die eingezahlten Beiträge. Wie schon bei den Pensionskassen oder der Direktversicherung zählen die Zuwendungen des Arbeitgebers an einen Pensionsfonds zum steuerpflichtigen Einkommen des Arbeit-

16 Grundlagen der Administration 23 nehmers und sind bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung zzgl. einer evtl. Aufstockung in Höhe von Euro für den Arbeitnehmer steuerfrei. Erst während der Leistungsphase werden die Rentenzahlungen als sonstige Einkünfte steuerpflichtig. Fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung gibt es: die unmittelbare Pensionszusage, die Unterstützungskasse, die Direktversicherung, die Pensionskasse und den Pensionsfonds. Grundlagen der Administration Verwalten wird unterschätzt Die betriebliche Altersversorgung dient heute nicht nur als zweite Säule der Altersvorsorge. Sie hat auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine Bedeutung für die Motivation der Mitarbeiter und ist oftmals ein wichtiger Baustein einer erfolgreichen Personalarbeit. Für Personal- wie Finanzabteilungen bedeutet die betriebliche Altersversorgung aber zugleich Kosten, Risiken und Komplexität auch in der Verwaltung. Das Führen und Verwalten einer Versorgungszusage kann im Laufe der Zeit mit teilweise beträchtlichem Aufwand verbunden sein, der bei einer Einrichtung oder Neuordnung einer Versorgungszusage gelegentlich unterschätzt wird.

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